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Die Berührung des Poseidon

**********otSub Paar
51 Beiträge
Themenersteller 
Die Berührung des Poseidon
Es ist unsere erste Veröffentlichung einer erdachten Story. Bisher gab es von uns vor allem Berichte von unseren Erlebnissen in anderen Foren oder unserem Tagebuch
Hier also der erste Teil unserer Fantasie von Poseidon und der sterblichen Hexe.

Ich hatte es nie verstanden. Als Kind nicht und jetzt nach all den Jahren auch nicht. Warum wir vor ihnen knien sollten, sie fürchten oder anbeten sollten. Warum wir weniger Wert sein sollten als sie.
Ja es stimmte, die Götter waren so viel älter als wir, hatten Fähigkeiten, von denen wir nur träumen konnten. Keiner von uns konnte die Sonne untergehen lassen, Stürme entfachen oder die Seelen der Toten trösten oder strafen, je nachdem was nötig war. Und doch waren sie genauso Teil dieser Welt wie wir. Sie hatten ihre Aufgabe in dieser Welt genauso wie wir. Warum also jeden Tag vor ihnen knien und sie anbeten, für etwas, was ihre Verantwortung, ihre Aufgabe war.
Früher hatte ich Probleme durch diese Einstellung, denn nur wenige andere Menschen dachten so wie ich. Ich wurde ausgeschlossen, aus Angst, meine Meinung könnte bekannt werden. Aus Furcht, die Götter könnten mich bestrafen und die, die mir nah waren, gleich mit. Und so war ich nun allein, hier auf dieser Insel. Umgeben von meinen Tieren, die nicht urteilten oder Angst hatten. Ich war frei, und niemanden interessierte es, zum Glück.
Dabei blieb meine Einstellung, meine Meinung über die da oben nicht unbemerkt. Als erstes kam Hermes, amüsiert von mir wie von einem Spielzeug. Er verurteilte mich nicht, es gefiel ihm mit mir zu diskutieren. Unsere Weltbilder zu vergleichen und doch jedesmal zu merken, wie unterschiedlich sie waren. Er versuchte mich zu überzeugen, zu überreden aber niemals zu brechen. Irgendwann merkte er wohl, dass er keinen Erfolg haben würde und seine Besuche wurden weniger.
Nach ihm folgte Artemis, die es satt hatte, von den Menschen auf einen Sockel gehoben zu werden. Ich war die erste, die nicht vor ihr vor Erfurcht erstarrte. Wir unterhielten uns auf Augenhöhe, ein Austausch mit Akzeptanz und für uns beide eine vollkommen neue Erfahrung. Und für mich der erneute Beweis, dass man vor ihnen nicht knien musste. Dass sie Lebewesen wie wir auch waren. Doch dann kam er.
Ich weiss nicht, was ihn zu mir getrieben hat. Ob er neugierig war, oder mir meinen Platz zeigen wollte. Ob er mich als Herausforderung sah oder als lustige Abwechslung. Alles was ich weiss, ist, dass er meine Welt auf den Kopf stellte.
Als er kam, kniete ich gerade im flachen Wasser am Strand, um Muscheln zu sammeln. Ich sah kurz auf, Richtung Meer, und sah ihn auf mich zukommen. Ich erkannte ihn sofort, obwohl ich ihn nie zuvor gesehen hatte. Er war nicht so breit und gross wie sein Bruder, Göttervater Zeus, doch er genauso muskulös und strahlte eine ähnliche Kraft aus wie er. Er war braun gebrannt, nicht so blass wie sein anderer Bruder, Hades, doch er hatte die gleichen dunklen funkelnden Augen. So also lernte ich Poseidon kennen, den Gott des Meeres.
Als er nur ein paar Meter vor mir stehen blieb, stand ich auf und nickte ihm unverbindlich zu, ohne eine Ahnung, was er von mir wollte. Er sah mich ernst an ,,Andere gehen auf die Knie und beginnen zu beten, wenn ich erscheine. Du dagegen stehst erst recht noch auf. Was denkst du, wer du bist?,, Es klang nicht verärgert, eher neugierig. Seine Stimme war dunkel, gleichzeitig sanft, wie ein tiefes dunkles ruhiges Meer.
Ich sammelte meine Muscheln ein, bevor ich ihm antwortete. ,,Eine einfache Frau, die ihrer Arbeit nachgeht und die gerade einem Fremden gegenübersteht." Er sah mich weiter ruhig an und folgte mir, als ich aus dem Wasser stieg, um den Korb mit Muscheln an Land zu bringen. ,,Ich bin kein Fremder, du kennst mich, Frau. Jeder kennt mich.,, Ich musste lächeln, das erste Mal, das er die so typische Überheblichkeit der Götter zeigte. ,,Natürlich kenn ich euch, euren Namen. Und doch seid ihr mir fremd. Doch ihr habt recht, ich sollte gastfreundlicher sein. So wie zu jedem Fremden, egal ob Gott oder Mensch. Also was kann ich für euch tun? Braucht ihr etwas zu trinken, zu essen oder einen Platz zu ausruhen vom anstrengenden Regieren der Meere?" Etwas belustigt hob er eine Augenbraue. ,,Sehr freundlich. So wie es sein soll. Doch das ist nicht, was ich will." Er baute er sich vor mir auf. Er erschien mir noch grösser als zuvor am Strand. Seine Stimme wurde noch dunkler, sie sollte mir eindeutig Angst einflössen. ,,Was ich von dir will, Frau, ist, dass du vor mir kniest." Dabei schaute er mich mit funkelnden Augen an. Mein Atem ging schneller bei diesen Worten. Meine Knie wurden weich und es fehlte nicht viel, und ich würde wirklich vor ihm auf die Knie gehen. Ich schloss die Augen, wollte nicht sehen, was als nächstes passierte. Doch dann spürte sich seine Hand auf meinem Arm, ganz sanft. Dazu seine Stimme, leiser und weicher als zuvor. ,,Doch ich werde dich nicht zwingen. Du wirst es freiwillig tun. Vor mir knien und mich anbeten als der Gott, der ich bin...." Dann wurde es ganz still. Ich öffnete die Augen und sah nur noch den Strand, wo er kurz zuvor gestanden hatte. Die Stelle auf meinem Arm, wo er mich berührt hatte, brannte angenehm, ähnlich wie mein Herz tief in meiner Brust. Ich löste mich aus meiner Erstarrung, atmete tief durch und nahm den Korb mit den Muscheln wieder auf. Und hoffte, dass es alles nur ein Traum gewesen war. Für so etwas hatte ich kein Platz in meinem Leben....
*******d18 Frau
9.929 Beiträge
Und doch wirst du dafür Platz in deinem Leben haben.

Poseidon ist nicht umsonst einfach so gegangen. Er weiß deine Neugier anzufüttern … Menschen sind nun einmal neugierig.
*********Touch Mann
6 Beiträge
Meine Ozeane sind voller Gefahren ... so wie ich – salzig, ungestüm und besitzergreifend.
**********otSub Paar
51 Beiträge
Themenersteller 
Fortsetzung:
Doch nur zu schnell wurde ich von meinen Emotionen eingeholt. Bereits in der nächsten Nacht erwachte ich verschwitzt aus einem heissen Traum, wie ich ihn schon lange nicht mehr hatte. Zuletzt als Halbwüchsige, verursacht durch turbulente Hormone, die sich noch sortieren mussten. Jetzt aber war es anders. Ich war schweissgebadet und ich spürte die Nässe zwischen meinen Beinen. Mein Atem ging schneller und meine Brüste waren geschwollen. Lag es an dem Erlebnis zuvor am Strand und meinen verdrängten Emotionen danach? Oder hatte er mir diesen Traum geschickt, um mich noch mehr in die Verwirrung zu stürzen? Konnte der Gott des Meeres überhaupt Träume schicken? Im Grunde war es auch egal. Wichtig waren die Bilder und die Empfindungen, die meinen Körper so in einen Rausch versetzte. Ich kann mich noch erinnern, dass ich wieder seine Hand auf meiner Haut spürte. Nicht auf meinem Arm diesmal, sondern auf meiner Brust. Ruhig und warm fuhr sie langsam nach unten und erkundete meinen Körper. Nur diese einzelne Hand. Keine Küsse, keine Umarmungen, keine weiteren Berührungen. Doch sie allein reichte, um mich in Brand zu setzen. Wenn sie sanft über meinen Hüfte strich, oder sein Griff fester wurde und meinen Hintern packte. Fingernägel, die meine Nippel umkreisten, um kurz danach rote Spuren auf meinem Rücken hinterliessen. Lange kräftige Finger, die erst meine Haare zwirbelte und dann in meine Pussy tauchte, als wollten sie den Saft daraus kosten. Nur eine Hand, die mich in so einen Rausch versetzten.
Als ich den Traum endlich abgeschüttelt hatte, zog ich die Decke fester um mich und schlief zum Glück schnell wieder ein, aber erst nachdem ich auf meinem Rücken die Spuren seiner Finger wiederfand, die 3 rote Striemen hinterlassen hatten.
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