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Gedanken einer Sub

*********Uncut Paar
63 Beiträge
Themenersteller 
Gedanken einer Sub
Gedanken einer Sub
Mein Mann hat 2023 mir das erste Mal von seinen Gedanken und Wünschen erzählt. Zu diesem Zeitpunkt waren sie eher devote und masochistisch. Wir haben dies dann ne zeit ausgelebt.

Dann wurde es immer weniger.

Wir haben dann letztes Jahr mal die Rollen getauscht. Das war schon ne tolle Erfahrungen für mich. Die Schmerzen konnte ich gut aushalten.

Das war aber irgendwie das einzige mal wo ich es gut aushalten konnte und mich drauf einlassen konnte.

Silvester ging dann gar nichts. Ich konnte nichts aushalten und konnte auch absolut mein Kopf nicht abschalten und mir ging ständig durch den kopf welche Erwartungen und Wünsche mein Mann an mich haben könnte.

Mich würde sehr interessieren, was in einer Sub vorgeht, was sie fühlt, was sie denkt......

Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen.
*********zeOH Frau
22 Beiträge
Klingt im ersten Moment so, als würdest du die Rolle nur für deinen Mann einnehmen. Die Frage ist eher, welche Erwartungshaltung hast du? Was wünscht du dir? Was möchtest du?
*********Uncut Paar
63 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****la:
Klingt im ersten Moment so, als würdest du die Rolle nur für deinen Mann einnehmen. Die Frage ist eher, welche Erwartungshaltung hast du? Was wünscht du dir? Was möchtest du?


Nein ich wollte diese Rolle einnehmen, der Impuls kam von mir.

Ich möchte mich mal fallen lassen und ich möchte nicht immer agieren und entscheiden. Ich möchte nicht immer machen sondern auch mal machen lassen.
****k80 Mann
46 Beiträge
Mich würde sehr interessieren, was in einer Sub vorgeht, was sie fühlt, was sie denkt......

Auf der emotionalen Ebene gibt es im Endeffekt 8 unterschiedliche Haltungen, die ein(e) Sub haben kann. Alle 8 Haltungen sind emotional gegen sich selbst gerichtet und daher devot.

[A] Die/der gelehrige Sub ("Schüler"-Konfliktrollen)
• Autoritär: Sub wird ausgebildet und ihre Fähigkeiten aufgewertet. (Gradiert)
• Totalitär: Sub wird reflektiert und ihre Normalität herausgearbeitet. (Integriert)

[B] Die/der selbstzerstörende Sub
• Autoritär: Sub ist Sklave/Sklavin, Zerstörung des eigenen Willens. (Gefügig, gehorsam, degradiert)
• Totalitär: Sub ist Kleinkind, Zerstörung der eigenen Normalität. (Brav, artig)

[C] Die/der friedliche Sub ("Pazifisten"-Konfliktrollen)
• Anti-Autoritär: Wehrt sich nicht gegen körperliche Gewalt (Aushalten, tolerieren)
• Anti-Totalitär: Wehrt sich nicht gegen Entblößung und Beschämung (Aushalten, tolerieren)

[D] Die/der egoistische Sub
• Anti-Autoritär: Gönnt seinem/ihrem "Meister" nichts (Unterlassen, vernachlässigen)
• Anti-Totalitär: Gönnt seinem/ihrem "Meister" keine Integration (Unterlassen, anti-integrativ)


Alle 8 emotionalen Haltungen können in reinster Form einzeln auftreten, aber auch in deutlich gemischter Form und unterschiedlichen Stärken. Das Resultat würde ich als "Sub-Spektrum" oder "Sub-Profil" bezeichnen. Auf der anderen Seite, also der Seite der Dominanz, gibt es genauso viele emotionale Haltungen, die dann das exakte Gegenstück von diesen Haltungen hier sind.


=== Agieren/Reagieren ===

Jede Sub-Rolle kann in einer agierenden und/oder reagierenden Form auftreten. Wenn sie agiert, stellt die/der Sub quasi die Szenerie her, z.B. in Form von
[A-Sub-Rolle] - vorauseilender Gradierung, Reflexion
[B-Sub-Rolle] - vorauseilendem Gehorsam, "Benimm"
[C-Sub-Rolle] - vorauseilende Friedlichkeit
[D-Sub-Rolle] - vorauseilende Vernachlässigung

Wenn die/der Sub dagegen eher in einer Reaktion ist:
[A-Sub-Rolle] - lässt sich ausbilden und/oder reflektieren
[B-Sub-Rolle] - macht, was ihr/ihm gesagt wird
[C-Sub-Rolle] - hält aus, was ihr/ihm "angetan" wird
[D-Sub-Rolle] - unterdrückt den inneren Kümmerer


Silvester ging dann gar nichts. Ich konnte nichts aushalten und konnte auch absolut mein Kopf nicht abschalten und mir ging ständig durch den kopf welche Erwartungen und Wünsche mein Mann an mich haben könnte.

Hier könnte es sein, dass du aus der pazifistischen [C]-Sub-Rolle (friedliche, aushaltende Sub) ausgebrochen bist und in die "Sklaven"/"Kleinkind" [B]-Sub-Rolle (gehorsam, brav) gewechselt bist. Zwei Möglichkeiten, warum das passieren kann, sind folgende.

Jetzt wird es leider komplex:
1. Die pazifistische, aushaltende [C]-Sub-Rolle ist auf der psychischen Ebene eine passive Haltung, die eine darunterliegende aktive Haltung passiv stellt. Diese darunterliegende aktive Haltung ist eine dominante, zerstörerische "Psychopathen"/"Soziopathen"-Konfliktrolle und gehört mit zu den emotionalen Haltungen, die dominante Parts haben können. Wenn diese dominante Haltung nicht passiv gestellt wird und man im Sinne der Selbstbeherrschung seine Destruktivität nicht unterdrücken kann, kann man nicht in die pazifistische, aushaltende [C]-Sub-Rolle hinein. Man kann also weniger/nichts mehr aushalten/tolerieren. Ein Auslöser dafür ist z.B. Alkohol. Was ja zu Sylvester durchaus mal passieren kann. Wer also eine gute Portion Psychopath/Soziopath in sich trägt und Alkohol genießt, der verliert im Maximalfall die Selbstbeherrschung und fängt an zu Schlagen und/oder zu Pöbeln. Konsequenz im Sinne eines/einer Sub ist die, dass man nichts mehr aushält. Die pazifistische [C]-Sub-Rolle kann also nicht mehr betreten werden nach Alkoholkonsum (in größeren Mengen).

2. Daneben gibt es aber auch noch die Möglichkeit, dass man auf Grund seines Alltags eh noch dominant unterwegs ist und nicht von dieser emotionalen Haltung herunterkommt und einfach nicht in den passiven Modus kommt dadurch.


Vielleicht ist ja irgendwas mit dabei, was dir weiterhilft.

lg darek
*********Uncut Paar
63 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****k80:
Mich würde sehr interessieren, was in einer Sub vorgeht, was sie fühlt, was sie denkt......

Auf der emotionalen Ebene gibt es im Endeffekt 8 unterschiedliche Haltungen, die ein(e) Sub haben kann. Alle 8 Haltungen sind emotional gegen sich selbst gerichtet und daher devot.

[A] Die/der gelehrige Sub ("Schüler"-Konfliktrollen)
• Autoritär: Sub wird ausgebildet und ihre Fähigkeiten aufgewertet. (Gradiert)
• Totalitär: Sub wird reflektiert und ihre Normalität herausgearbeitet. (Integriert)

[B] Die/der selbstzerstörende Sub
• Autoritär: Sub ist Sklave/Sklavin, Zerstörung des eigenen Willens. (Gefügig, gehorsam, degradiert)
• Totalitär: Sub ist Kleinkind, Zerstörung der eigenen Normalität. (Brav, artig)

[C] Die/der friedliche Sub ("Pazifisten"-Konfliktrollen)
• Anti-Autoritär: Wehrt sich nicht gegen körperliche Gewalt (Aushalten, tolerieren)
• Anti-Totalitär: Wehrt sich nicht gegen Entblößung und Beschämung (Aushalten, tolerieren)

[D] Die/der egoistische Sub
• Anti-Autoritär: Gönnt seinem/ihrem "Meister" nichts (Unterlassen, vernachlässigen)
• Anti-Totalitär: Gönnt seinem/ihrem "Meister" keine Integration (Unterlassen, anti-integrativ)


Alle 8 emotionalen Haltungen können in reinster Form einzeln auftreten, aber auch in deutlich gemischter Form und unterschiedlichen Stärken. Das Resultat würde ich als "Sub-Spektrum" oder "Sub-Profil" bezeichnen. Auf der anderen Seite, also der Seite der Dominanz, gibt es genauso viele emotionale Haltungen, die dann das exakte Gegenstück von diesen Haltungen hier sind.


=== Agieren/Reagieren ===

Jede Sub-Rolle kann in einer agierenden und/oder reagierenden Form auftreten. Wenn sie agiert, stellt die/der Sub quasi die Szenerie her, z.B. in Form von
[A-Sub-Rolle] - vorauseilender Gradierung, Reflexion
[B-Sub-Rolle] - vorauseilendem Gehorsam, "Benimm"
[C-Sub-Rolle] - vorauseilende Friedlichkeit
[D-Sub-Rolle] - vorauseilende Vernachlässigung

Wenn die/der Sub dagegen eher in einer Reaktion ist:
[A-Sub-Rolle] - lässt sich ausbilden und/oder reflektieren
[B-Sub-Rolle] - macht, was ihr/ihm gesagt wird
[C-Sub-Rolle] - hält aus, was ihr/ihm "angetan" wird
[D-Sub-Rolle] - unterdrückt den inneren Kümmerer


Silvester ging dann gar nichts. Ich konnte nichts aushalten und konnte auch absolut mein Kopf nicht abschalten und mir ging ständig durch den kopf welche Erwartungen und Wünsche mein Mann an mich haben könnte.

Hier könnte es sein, dass du aus der pazifistischen [C]-Sub-Rolle (friedliche, aushaltende Sub) ausgebrochen bist und in die "Sklaven"/"Kleinkind" [B]-Sub-Rolle (gehorsam, brav) gewechselt bist. Zwei Möglichkeiten, warum das passieren kann, sind folgende.

Jetzt wird es leider komplex:
1. Die pazifistische, aushaltende [C]-Sub-Rolle ist auf der psychischen Ebene eine passive Haltung, die eine darunterliegende aktive Haltung passiv stellt. Diese darunterliegende aktive Haltung ist eine dominante, zerstörerische "Psychopathen"/"Soziopathen"-Konfliktrolle und gehört mit zu den emotionalen Haltungen, die dominante Parts haben können. Wenn diese dominante Haltung nicht passiv gestellt wird und man im Sinne der Selbstbeherrschung seine Destruktivität nicht unterdrücken kann, kann man nicht in die pazifistische, aushaltende [C]-Sub-Rolle hinein. Man kann also weniger/nichts mehr aushalten/tolerieren. Ein Auslöser dafür ist z.B. Alkohol. Was ja zu Sylvester durchaus mal passieren kann. Wer also eine gute Portion Psychopath/Soziopath in sich trägt und Alkohol genießt, der verliert im Maximalfall die Selbstbeherrschung und fängt an zu Schlagen und/oder zu Pöbeln. Konsequenz im Sinne eines/einer Sub ist die, dass man nichts mehr aushält. Die pazifistische [C]-Sub-Rolle kann also nicht mehr betreten werden nach Alkoholkonsum (in größeren Mengen).

2. Daneben gibt es aber auch noch die Möglichkeit, dass man auf Grund seines Alltags eh noch dominant unterwegs ist und nicht von dieser emotionalen Haltung herunterkommt und einfach nicht in den passiven Modus kommt dadurch.


Vielleicht ist ja irgendwas mit dabei, was dir weiterhilft.

lg darek


Hallo Darek


Vielen lieben Dank für deine ausführliche Rückmeldung.

Silvester war es wahrscheinlich eher der Fall, dass ich meine Dominanz nicht ablegen konnte und ich meinen Kopf nicht ausschalten konnte. Was wahrscheinlich auch mein Problem war, war die Tatsache, dass mein Mann mich "vorführen" wollte bzw er mich neben ein befreundetes Pärchen stellen wollte und mich peitschen wollte während neben uns das andere Paar agiert.

Ich habe mich nach meiner Ablehnung meinem Mann gegenüber sehr schlecht gefühlt und es hat sehr in mir gearbeitet.

Nun sind wird nächste Woche bei der Nacht der Berührungen im FH und die Gedanken kreisen.
*********ul_KK Paar
1.054 Beiträge
Ich konnte nichts aushalten und konnte auch absolut mein Kopf nicht abschalten und mir ging ständig durch den kopf welche Erwartungen und Wünsche mein Mann an mich haben könnte.

Mich würde sehr interessieren, was in einer Sub vorgeht, was sie fühlt, was sie denkt.....

Ich versuche mich mal einzubringen. Ich bin schon seit gut über 20 Jahre eine Sub und das Wichtigste für mich war zu lernen, mir selber Zeit zu geben und mich selber kennen zu lernen. Heute bin ich eine sehr wandelbare Sub. Mein größter Anteil ist Brat, Pet, dann Middle und ganz weit weg Devotina. Das war eine stetige Entwicklung , bis zu der Sub, die ich heute bin. Im Alltag bin ich eher Dominant.

Zum ersten Punkt, welche Erwatungen und Wünsche dein Mann hat.
Darüber brauchst du dir keine Gedanken machen, denn dein Mann (Top) sollte es dir Mitteilen. Gerade in der Anfangsphase ist Kommunikation ganz wichtig. Was er erwartet, wärend einer Session hat er, meist in Form von Befehlen mitzuteilen und was er sich wünscht auch.

Zum 2. signalesiere ich meinem Herrn in welchen Modus ich gerade bin, bevor es zur Session kommt. Ein emphatischer Top kann daraus sein Szenario, was ihn befriedigt, erstellen.
Das ist nämlich immer mein Hintergedanke, wenn ich starte. Ich erhoffe mir Lust und ihm Befriedigung im vollem Maße. Klappt nicht immer, gerade wenn ich an dem Tag meine Schmerzempfindlichkeit unterschätzt habe und dann mein Safeword sagen muss, aber mit der Zeit, sollte der Top ein gutes Gespür für seine Sub haben.
Wenn ich in der Subspace bin, denke ich meist gar nichts mehr, sondern reagiere und agiere. Im Bratmodus bin ich natürlich aktiv und provoziere ihn.

Erlaubt euch ein Gespür füreinander zu entwickeln und welche Trigger euch Lust bereiten. Jeder hat eine Tagesform und die gilt es zu berücksichtigen.
Nur Dummdom ziehen ihr eigenes Ding durch und ignorieren die Bedürfnisse der Sub.

Also, lasst euch Raum und Zeit und auch wenn es mal abgebrochen wird, wie an deinem Sylvester, weil du nicht hinein findest, ist das Positiv. Daraus könnt ihr gemeinsam lernen.

Liebe Grüße *katze*
*********paar Paar
21 Beiträge
Ich bin der weibliche Teil von diesem Profil und da wirst du halt wenn du 1000 Leute fragst 1000 Antworten bekommen.
Für mich ist das Ganze keine Rolle, die man wie eine Jacke an und ablegen kann.
Oder wenn es mir gerade passt, dann zieh ich mir den Schuh an und sonst halt nicht.
Für mich ist es eine sexuelle Neigung, ohne die ich keine Liebesbeziehung führen möchte, weil ich sonst nicht glücklich sein kann.
Ich weiß es nicht, welche Gedanken dich genau interessieren. Du kannst mir schreiben, wenn du möchtest.
Ich weiß aber auch nicht, ob ich die richtige Ansprechpartnerin für dich bin.
****k80 Mann
46 Beiträge
Silvester war es wahrscheinlich eher der Fall, dass ich meine Dominanz nicht ablegen konnte und ich meinen Kopf nicht ausschalten konnte. Was wahrscheinlich auch mein Problem war, war die Tatsache, dass mein Mann mich "vorführen" wollte bzw er mich neben ein befreundetes Pärchen stellen wollte und mich peitschen wollte während neben uns das andere Paar agiert.

Ich habe mich nach meiner Ablehnung meinem Mann gegenüber sehr schlecht gefühlt und es hat sehr in mir gearbeitet.

Nun sind wird nächste Woche bei der Nacht der Berührungen im FH und die Gedanken kreisen.

Eine mögliche Interpretation:
Diese inneren Gefühle sind Schuldgefühle, weil du ihm gerne gefallen hättest. Das wäre tatsächlich die "Kleinkind"-Rolle. Das hört sich evtl. nach einer "falschen" emotionalen Bespielung durch deinen Partner an.

Einfaches Beispiel dazu beim Thema Selbstbefriedigung:

Wenn dein Partner neben dir liegt und sich einen herunterholt, also seine Autonomie auslebt und du liegst friedlich daneben und du dann beim "Finale" was abbekommst von ihm, dann tolerierst du das und sagst, dass das kein Problem ist, selbst wenn du es ins Gesicht bekommen würdest.
Würde er sich dagegen aber einen herunterholen und dir mit Absicht ins Gesicht spritzen wollen, um dich damit zu demütigen, dann wirst du trotz gleicher Realität und Handlungen eher eine Ablehnung durchführen. In beiden Fällen hat er eine unterschiedliche emotionale Haltung beim Herunterholen, die dafür sorgt, dass du als Reaktion darauf auch eine jeweils andere emotionale Haltung einnimmst. Einmal ist es das Aushalten und einmal die Ablehnung.

Beim Auspeitschen ist es das selbe. Wendet er Gewalt an, weil er selbst einfach nur seine Normalität ausleben möchte und dich dabei quasi "zufällig" trifft, dann ist das eine andere emotionale Haltung als die, dass er an dich herantritt und dich "zerstören" will. Ersteres tolerierst du, letzteres nicht.

Es hört sich also wie ein Missverständnis bei der Bespielung an.

lg darek
****sM Paar
124 Beiträge
Da ich früher sehr dominant war, denke ich oft einfach nur "Komm runter" und ich atme.

Es ist verdammt schwer, weil ich einfach im echten Leben sehr kontrolliert bin und diese Geduld mich an meine Grenzen bringt. Selbst im Club merkt man mir an, wenn es nicht nach meinem Kopf geht. Und wenn er das merkt, dauert es noch länger, bis es zum Spielen kommt.

Die Schmerzen sind ok, damit kann ich leben. Es ist eher das Problem, dass ich einen Plan im Kopf habe, was man mit mir machen könnte / soll - bedeutet, ich bin gedanklich mein eigener Dom und erwarte dann etwas, was natürlich nicht kommt.
Verdammt: Ich schreibe mir mein eigenes Drehbuch meiner Wunschsession.

Ein Wunsch ist es, dass er plötzlich aufhört und mich hängen lässt / liegen lässt, wenn ich richtig nass bin und er plötzlich eine Frau herzaubert, und ich zuschauen muss, wie er mit ihr spielt.
Gerne auch was mit nem Käfig ... oder am Bock einer vorne und einer hinten. Meine Gedanken sind eher demütigender Natur für mich. Ich nenne es liebevoll "Romantik im Folterkeller".
*****a63 Frau
8.580 Beiträge
Zitat von *********yboy:
Gedanken einer Sub
Gedanken einer Sub
Mein Mann hat 2023 mir das erste Mal von seinen Gedanken und Wünschen erzählt. Zu diesem Zeitpunkt waren sie eher devote und masochistisch. Wir haben dies dann ne zeit ausgelebt.

Dann wurde es immer weniger.

Wir haben dann letztes Jahr mal die Rollen getauscht. Das war schon ne tolle Erfahrungen für mich. Die Schmerzen konnte ich gut aushalten.

Das war aber irgendwie das einzige mal wo ich es gut aushalten konnte und mich drauf einlassen konnte.

Silvester ging dann gar nichts. Ich konnte nichts aushalten und konnte auch absolut mein Kopf nicht abschalten und mir ging ständig durch den kopf welche Erwartungen und Wünsche mein Mann an mich haben könnte.

Mich würde sehr interessieren, was in einer Sub vorgeht, was sie fühlt, was sie denkt......

Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen.

Welche Neigung hast Du? Im Beitrag beschreibst Du seine.

Ein Gedanke den ich habe ist, dass Du vielleicht nicht maso bist.
*******e222 Frau
9.134 Beiträge
Und wer maso ist muss nicht devot sein und überhaupt, nicht jeder der maso ist, ist ein(e) Sub. Es gibt auch dominante masos und alle sind gut so, wie sie sind.

Solange du nicht für dich fühlst wer oder was du bist (beschäftige dich mal mit den Begriffen devot, submissiv, dominant, sadistisch, masochistisch) und versuchst irgendwelchen Rollenbildern zu entsprechen von denen du im Internet liest, empfinde ich das als schwierig.

Aber hey, dafür ist ja so ein Forum da, um sich zu informieren. Vielleicht schaust du mal unter Gruppen ob da für dich was passendes dabei ist, wenn du im Bereich BDSM schaust.
*****utz Mann
168 Beiträge
Zitat von ****k80:

Auf der emotionalen Ebene gibt es im Endeffekt 8 unterschiedliche Haltungen, die ein(e) Sub haben kann. Alle 8 Haltungen sind emotional gegen sich selbst gerichtet und daher devot.
~
~~
~
[A] Die/der gelehrige Sub ("Schüler"-Konfliktrollen)
~
[B] Die/der selbstzerstörende Sub
~

[C] Die/der friedliche Sub
~
[D] Die/der egoistische Sub
~

=== Agieren/Reagieren ===
~
[A-Sub-Rolle] - vorauseilender Gradierung, Reflexion
[B-Sub-Rolle] - vorauseilendem Gehorsam, "Benimm"
[C-Sub-Rolle] - vorauseilende Friedlichkeit
[D-Sub-Rolle] - vorauseilende Vernachlässigung

Wenn die/der Sub dagegen eher in einer Reaktion ist:
[A-Sub-Rolle] - lässt sich ausbilden und/oder reflektieren
[B-Sub-Rolle] - macht, was ihr/ihm gesagt wird
[C-Sub-Rolle] - hält aus, was ihr/ihm "angetan" wird
[D-Sub-Rolle] - unterdrückt den inneren Kümmerer
~


Das ist aber eine extrem verkopfte Vorstellung. Eigentlich sind das aber in erster Linie biologisch-neuronale Vorgänge, die dort hineinspielen.
Denk dran, es sollte ein Spiel sein und bleiben. Alles andere ist eher ungesund.

Silvester ging dann gar nichts. Ich konnte nichts aushalten und konnte auch absolut mein Kopf nicht abschalten und mir ging ständig durch den kopf welche Erwartungen und Wünsche mein Mann an mich haben könnte.

Das "Aushalten" setzt auf eine vorherige Erregung bzw. einen passend antrainierten (Pavlov) Reflex auf.
Wenn Du passend Erregt bist, geben andere sensitive Reize dann weitere Erregung, wenn sie nicht zu stark werden. Oder wenn das Umfeld nicht passt. Eine Überschreitung einer Schwelle oder eine Störung (nicht passendes Umfeld/Situation) machen, dass das nicht mehr funktioniert.


Zitat von ****k80:

Jetzt wird es leider komplex:

Ja, und das genau macht mich misstrauisch bei dieser Theorie. Sexspiele funktionieren mit sehr primitiven Reizen, die in der passenden Situation in der passenden Stärke eintreffen.

Der soziokulturelle Unter- oder Überbau ist zwar wichtig, dient aber eher lediglich der Einleitung.
Was Du da schreibst, mag für Einzelfälle so zutreffen, scheint hier aber nicht zu funktionieren.

Es ist aber ganz normal, wenn jemand für einen anderen, den er mag, das Sexspielzeug sein möchte, solange die eigene Gutmütigkeit, Robustheit und Verspieltheit das zulassen.

Ich gehe persönlich grundsätzlich davon aus, dass es weder Subs noch Doms wirklich gibt, aber dass es Leute gibt, für die es aus unterschiedlichen Rollen opportun sein kann, diese Rolle einzunehmen.

Aus dieser Perspektive heraus könnte ich mir Vorstellen, dass sich etwas geändert hat. Sub möchte aktuell diese Rolle nicht mehr übernehmen, weil sich z.B. die soziale Position geändert hat, oder Sub ist gereifter geworden.

Das ist eigentlich auch nicht weiter schlimm, weil das ganze ja dem Lustgewinne dienen soll, und wenn der sich halt nicht mehr einstellt, dann lässt man das ganze halt.

Ich bin jedenfalls kein Freund davon, BDSM zu einer komplexen Philosophie zu machen.
*****a63 Frau
8.580 Beiträge
Ich kann von mir sagen, dass meine devoten Bedürfnisse andere sind als die von meinem mein Sub.

Und wenn wir die Rollen tauschen ist das BDSM anders als wir es gewohnt sind.
********iebe Mann
11.657 Beiträge
Zitat von *********oyboy:
Zitat von ****la:
Klingt im ersten Moment so, als würdest du die Rolle nur für deinen Mann einnehmen. Die Frage ist eher, welche Erwartungshaltung hast du? Was wünscht du dir? Was möchtest du?


Nein ich wollte diese Rolle einnehmen, der Impuls kam von mir.

Ich möchte mich mal fallen lassen und ich möchte nicht immer agieren und entscheiden. Ich möchte nicht immer machen sondern auch mal machen lassen.

Okay, okay, okay. So schön langsam lösen sich die Widersprüche auf! Zuerst dachte ich mir nämlich nur "Häh? Gedanken einer sub - von Herrin_Toyboy???"
Und ich dachte, beitragen könne ich sowieso nichts dazu.

Aber jetzt eben doch:
Liebe TE, für mich bist du ganz eindeutig Dom, keine sub! Du hast es versucht, dich in diese Rolle hinein zu versetzen, und bist grandios gescheitert!

Das Problem ist, dass alle immer glauben: Ist man aktiv, ist man Dom. Ist man passiv, ist man sub.
Oder so: Mag man Schmerz zufügen, ist man Dom. Mag man Schmerz fühlen, ist man sub.

Aber das stimmt so überhaupt nicht! Ich selber bin ein Dom (naja, wenn ich eine sub habe), der es genießt passiv zu sein und sich bespielen zu lassen! Ja, das geht sogar bis zu Praktiken, die man eher bei subs verorten würde, was wohl zur Verwirrung beiträgt.
Ich liebe es (oder habe geliebt) mich fesseln zu lassen, vielleicht noch die Hand auf den Mund gedrückt, völlig nackt auf dem Bett liegend, und dann mit Tease & Denial halb zur Verzweiflung, halb zur Ekstase gebracht zu werden!
Bin ich deswegen ein sub? Nein! Es passierte genau das, was ich wollte, ich hatte das Spiel vorgegeben, meine sub führt es aus (zum Glück hatte sie ebenso Spaß daran wie ich).
Also - nicht die Praktik entscheidet, sondern wer vorgibt, was zu geschehen hat.
Willst du dich ausliefern, Schmerz spüren, gefickt werden: komm schon, sag es! Dein sub hat es deinen Wünschen entsprechend zu machen.

Im Grunde sind echte Masochisten (m/w/d) eigentlich keine subs, sondern Doms. Sie lassen sich genau den und genau das Quantum an Schmerz zufügen, um erregt zu werden und vielleicht sogar zum Orgasmus zu kommen. Natürlich kann es aber auch zusammen fallen, dass die sub ZUSÄTZLICH aus ihrer Abgabe der Kontrolle erregt wird. Dass sie bespielt wird, ohne es vorzugeben wie und wie viel.

So wie Männer, die zu Dominas gehen, beides sein können: Die einen wollen sich ausliefern und keine Ahnung, kein Mitspracherecht haben. Die anderen wollen das "wehrlos sein" spielen, aber nach ihren Vorgaben und Regeln.
Du scheinst mir zur 2. Gruppe zu gehören: Die Kontrolle hast du, indem du das Spiel vorgibst. Aber in diesem bist du dann passiv.

Was dir vielleicht helfen könnte: Leg dir eine Rolle zurecht. Warum bist du nicht die Königin, die sich von ihrem Leibdiener verwöhnen lässt, nach ihren Vorgaben? ER ist der, der arbeitet - SIE ist die, die genießt! Und er ist dabei immer ihr Untertan. Der zu tun hat, was sie will. Was genau das dann ist, ist irrelevant.

Hilft dir das weiter?
***y6 Mann
19 Beiträge
Hi JessI ich finde es schon toll dass du dir rechtzeitig vorher darüber Gedanken machst wie es mit einem usb sein könnte/sollte. ich empfehle dir daher , dich erst selber ausführlichst zu informieren, Wimmer du der(un) artige infos herbekommst. Gerne kannst du aus meiner reichhaltigen Erfahrung schöpfen wenn du dir die zeit nimmst und wir uns zB in der "Weißen" auf ein Bier treffen.
gehe deinen weg weiter- du wirst dich sicherlich gut entwickeln weil du gerne neues lernst!! Gratulation!
********iebe Mann
11.657 Beiträge
@***y6
Ich glaube, du hast da ein paar winzige Kleinigkeiten falsch verstanden.
*********nster Frau
92 Beiträge
Zitat von *********yboy:

Wir haben dann letztes Jahr mal die Rollen getauscht. Das war schon ne tolle Erfahrungen für mich. Die Schmerzen konnte ich gut aushalten.

Das war aber irgendwie das einzige mal wo ich es gut aushalten konnte und mich drauf einlassen konnte.

Silvester ging dann gar nichts. Ich konnte nichts aushalten und konnte auch absolut mein Kopf nicht abschalten und mir ging ständig durch den kopf welche Erwartungen und Wünsche mein Mann an mich haben könnte.


Um ehrlich zu sein blicke ich nicht so ganz durch.
Ich interpretiere es so, dass du normalerweise in der dominanten Rolle warst und dein Mann als Sub aktiv war und ihr dann mehr oder weniger spontan(???) beschlossen habt mal die Rollen zu tauschen. Zusätzlich scheint ihr euch da nicht wirklich rangetastet zu haben und die 2. Session sollte direkt eine öffentliche Session sein?
Das ist ja dann irgendwie schon als würde man versuchen auf einen sehr schnell fahrenden Zug aufzuspringen. Ohne Sicherung.
Außerdem geht es ja als Sub nicht unbedingt darum irgendwelche Schmerzen auszuhalten. Das kann Teil des Spiels sein, wenn es die Neigung auf beiden Seiten ist.

Mir fehlt da der grundsätzliche Aufbau einer Dom-Sub Beziehung. Insbesondere scheint das Vertrauen zu fehlen - und woher soll es auch kommen???
Ich meine nicht das alltägliche Vertrauen in den Partner.
Ich meine das Vertrauen, das notwendig ist, um sich im BDSM fallen lassen zu können. Dazu gehört ja zum Bsp auch, dass ich überzeugt davon bin, dass mein Partner sein "Handwerk" versteht.
Ich könnte mich nicht entspannen, wenn ich jemandem gegenüberstehe, der gerade quasi zum ersten Mal ne Peitsche in der Hand hält und meint mich damit jetzt bespielen zu müssen... Wäre mir viel zu riskant.

Zusätzlich steht jetzt ein weiteres öffentliches Event an und du machst dir Druck. Warum muss es denn von Anfang an öffentlich sein? Wie sollst du denn lernen loszulassen? Das sind massiv erschwerte Bedingungen.
Als Dom/Top sollte man immer nur verlangen was Sub/Bottom auch tatsächlich umsetzen kann. Vorstellungen und Fantasien sind schön und gut, aber da muss man sich hinarbeiten.

Wie gesagt, ich blicke bei euch nicht so ganz durch, aber mir fehlen hier gerade sämtliche Grundlagen.
Ich kann natürlich jemandem befehlen, er solle mir jetzt gehorchen und mir vertrauen. Das wird in 90% der Fälle aber rein gar nichts bringen.
Und wenn dann noch eine alltägliche Beziehung in der du normalerweise führst vornedran steht, muss dein Mann ja irgendwie auch erstmal beweisen, dass er die Führung übernehmen kann. Und dazu gehört eben, dich korrekt einzuschätzen und nicht zu viel auf einmal zu verlangen.
Ich kann nur empfehlen, euch dringend zusammen zu setzen und das Ganze nochmal zu überdenken. Überlegt euch, was euch gemeinsam gefällt, legt Rituale fest, die den Beginn und das Ende des Machtgefälles zeigen, tastet euch langsam ran.
Ich sag das auch nur, weil du sagst, du würdest gern loslassen (können).
Beides, führen wie loslassen, muss man lernen.
*******ykay Frau
189 Beiträge
Zitat von *********yboy:
Gedanken einer Sub
Gedanken einer Sub
Mein Mann hat 2023 mir das erste Mal von seinen Gedanken und Wünschen erzählt. Zu diesem Zeitpunkt waren sie eher devote und masochistisch. Wir haben dies dann ne zeit ausgelebt.

Dann wurde es immer weniger.

Wir haben dann letztes Jahr mal die Rollen getauscht. Das war schon ne tolle Erfahrungen für mich. Die Schmerzen konnte ich gut aushalten.

Das war aber irgendwie das einzige mal wo ich es gut aushalten konnte und mich drauf einlassen konnte.

Silvester ging dann gar nichts. Ich konnte nichts aushalten und konnte auch absolut mein Kopf nicht abschalten und mir ging ständig durch den kopf welche Erwartungen und Wünsche mein Mann an mich haben könnte.

Mich würde sehr interessieren, was in einer Sub vorgeht, was sie fühlt, was sie denkt......

Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen.

Erstmal zu deiner Frage. Was eine Sub/Sklavin fühlt und denkt ist ganz unterschiedlich. Ich kann nur von mir als Sklavin berichten, werde aber nicht in die Tiefe gehen, denn das ist mir zu privat.

Was ich fühle? Hingabe, Liebe, Glück, Befriedigung, Freiheit...
Was ich denke, was in mir vorgeht? Ich bin ganz bei meinem Herrn. Ich denke viel im Alltag, meistens zu viel. Ich bin kreativ und daher macht mein Kopf keine Pause. Als Sklavin habe ich mein Denken nicht eingestellt, ganz im Gegenteil. Um meinen Herrn besser dienen zu können, muss ich selbst mitdenken. Ich lehne mich nicht zurück, so nach dem Motto: "mach du mal".
Als Sklavin bin ich für das Wohlergehen meines Herrn zuständig. Ich sorge dafür, dass sein Alltag so angenehm wie möglich ist.

Er hat zwar die völlige Entscheidungsgewalt in allen Bereichen (TPE), aber trotzdem muss ich aktiv nach seinen festgelegten Vorgaben agieren. Zurücklehnen und nur machen lassen, passt für uns nicht als Sub oder Sklavin. In einer Session ist das sicherlich möglich, aber im Alltag nicht. Mein Herr hat Erwartungen an mich, diese machen mir aber keine Angst, denn dieselben Erwartungen habe ich selbst an mich als Sklavin. Vermutlich habe ich sogar noch höhere Erwartungen an mich selbst.

Entweder man fühlt es und ist Sub/Sklavin oder man fühlt es nicht und ist dann eben keine Sub/Sklavin. Den Wunsch, mal passiv zu sein, keine Entscheidungen treffen zu müssen, macht einen nicht zur Sub und das sollte auch nicht die Intention sein. Das klingt mehr nach Überforderung und Flucht, als nach einer Neigung, Sub sein zu wollen. Und vielleicht hat es deshalb auch bei dir nicht geklappt. Weil du nicht wirklich devot bist und schon gar nicht masochistisch, wenn du nur den Schmerz erträgst.

Ihr solltest euch zusammensetzen und überlegen was ihr beide wirklich wollt und braucht. Und in welche Richtung euer BDSM gehen soll.
***y6 Mann
19 Beiträge
Gratulation!!
du hast es hier sehr schön dargelegt was eine SUB zu tun hat und auch ein wenig wie sie es tun sollte: ihre HERREN glücklich/stolz/befriedigt zu machen!
Danke für deine wertvollen Ausführungen!!
Tomy
*********r_01 Paar
501 Beiträge
Danke @*******ykay
Perfekt beschrieben und auf den Punkt gebracht.
*********ul_KK Paar
1.054 Beiträge
Im Allgemeinen stimme ich dem auch zu, von @*******ykay , aber gebe immer die Beziehungsform und Art der Sub zu bedenken.
Die Grundhaltung ist wichtig und bei allem was ich z.B. mache habe ich das Wohl von meinem Herrn im Hinterkopf unf will ihn natürlich Stolz und Glücklich machen. Jetzt aber das große Aber. Ich bin z.B. keine Sklavin und wir leben getrennt. Es ist mein Haushalt, mit Kind und Kegel, daher agieren wir hier auf Augenhöhe, wenn er bei mir ist.
Natürlich bringe ich ihm morgens Kaffee ans Bett und sorge dafür, dass er es angenehm hat, aber dafür gibt es keine Regelung. Ich bin daher aber minder eine gute Sub. Ich kenne viele D/s Beziehungen, wo das so der Fall ist. Ich mische mich nicht ein, wenn in anderen Beziehungen die Sub erst fragen muss, wenn sie sich an den Tisch setzt etc. Bei mir ist soetwas ein NoGo . Dieses pauschale eine Sub muss so und so sein, akzeptiere ich aber nicht.
Zum Glück ist mein Herr mein passendes Gegenstück als Brat Tamer und Reaktionsfetischist und mit mir somit zufrieden.
Insofern hängt es wirklich auch vom Gegenpart ab.

*katze*
*******ykay Frau
189 Beiträge
Zitat von *********ul_KK:
Im Allgemeinen stimme ich dem auch zu, von @*******ykay , aber gebe immer die Beziehungsform und Art der Sub zu bedenken.

Ich stimme dir zu. Ich habe nur von mir berichtet. Aber klar, es kommt auf die Beziehungsdynamik an und ob man nun Sub, Sklave oder Brat ist. Aber ganz allgemein unterscheiden sich die Gefühle und Gedanken eines Menschen. Das kann man pauschal so nicht sagen.
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