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Alltag, Familie, Bi-Neigung – Was gibt neuen Schwung?

*******X91 Mann
8 Beiträge
Themenersteller 
Alltag, Familie, Bi-Neigung – Was gibt neuen Schwung?
Hallo zusammen,

ich schreibe hier als Mann, Vater und Partner, weil mich ein Thema schon länger beschäftigt und ich mir dazu einen ehrlichen Austausch wünsche. Unser Alltag mit Kindern, Verantwortung und festen Routinen funktioniert insgesamt gut – gleichzeitig merke ich bei mir selbst, dass Nähe, Leichtigkeit und Erotik im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund geraten sind.

Was mich besonders beschäftigt, ist, dass dieser Alltag nicht nur bei mir, sondern auch in unserer Beziehung Spuren hinterlässt. Partnerschaft dreht sich oft stark um Organisation und Funktionieren, weniger um das bewusste Erleben von Nähe, Begehren und gegenseitiger Wahrnehmung als Mann und Frau.

Ein weiterer Punkt, der mich nachdenklich macht, ist der Umgang mit individuellen Facetten innerhalb einer langfristigen Beziehung. Meine Frau ist bi, und ich habe im Laufe der Zeit wahrgenommen, dass Versuche, diese Seite zu leben, häufig frustrierend waren. Aus meiner Sicht scheiterten viele Ansätze daran, dass Begegnungen oft oberflächlich blieben – es ging nur um Bildertausch, die Entfernungen zu groß waren oder es gab einfach zu viele Fake-Accounts. Das hat mich nachdenken lassen, wie Paare generell mit solchen Themen umgehen, ohne dass daraus Druck oder Enttäuschung entsteht.

Ich selbst versuche im Alltag Verantwortung zu übernehmen, zu entlasten und präsent zu sein. Trotzdem bleibt bei mir das Gefühl, dass bestimmte Bedürfnisse nicht allein über Organisation oder gute Absichten abgedeckt werden. Mich beschäftigt vor allem, wie man als Paar verhindern kann, sich gegenseitig nur noch über Rollen wahrzunehmen – etwa als Eltern oder Funktionsteam – und wie Raum für persönliche Entwicklung und partnerschaftliche Nähe erhalten bleibt.

Deshalb interessieren mich eure persönlichen Erfahrungen:
• Wie habt ihr in langen Beziehungen Phasen erlebt, in denen Nähe oder Erotik weniger präsent waren?
• Welche Gedanken oder Impulse haben euch geholfen, wieder mehr Bewusstsein für euch selbst und für eure Partnerschaft zu entwickeln?
• Wie geht ihr mit individuellen Neigungen oder Facetten innerhalb einer Beziehung um, ohne dass daraus Erwartungsdruck oder Überforderung entsteht?


Vielen Dank fürs Lesen und für jeden konstruktiven Beitrag.
*********e2025 Frau
210 Beiträge
Du bist 34.. eure Kinder werden noch recht klein sein. Diese Phase ist NORMAL die ihr gerade habt. Annehmen, darüber sprechen und schlicht und einfach durchhalten, gemeinsam. Es wird entspannter werden, es wird einfacher werden und ihr werdet auch wieder mehr Zeit für euch bekommen.
Ich würde in genau dieser Phase die Beziehung nicht öffnen für Bi Neigungen. Ganz schnell wird man dann nämlich diese "Freiheit" diesen Ausgleich dermaßen freudig annehmen und plötzlich ist es woanders soviel besser als zuhause wo alles nur noch funktioniert. ICH finde jetzt ist Zeit gemeinsam zu wachsen. Ohne noch weitere dazuzunehmen..
Aber ist nur meine Sicht.
*******X91 Mann
8 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********e2025:
Du bist 34.. eure Kinder werden noch recht klein sein. Diese Phase ist NORMAL die ihr gerade habt. Annehmen, darüber sprechen und schlicht und einfach durchhalten, gemeinsam. Es wird entspannter werden, es wird einfacher werden und ihr werdet auch wieder mehr Zeit für euch bekommen.
Ich würde in genau dieser Phase die Beziehung nicht öffnen für Bi Neigungen. Ganz schnell wird man dann nämlich diese "Freiheit" diesen Ausgleich dermaßen freudig annehmen und plötzlich ist es woanders soviel besser als zuhause wo alles nur noch funktioniert. ICH finde jetzt ist Zeit gemeinsam zu wachsen. Ohne noch weitere dazuzunehmen..
Aber ist nur meine Sicht.

Danke erst mal für die Antwort, kinder sind zwischen 4 und 14. also das volle Programm zwischen Kleinkind und Pupatät ^^. Zusammen halten werden wir auf jeden fall. Frage ist halt wie man so Phasen am besten überbrückt bzw auch mal wider schwung rein bekommt. Was das Bi Thema angeht gehe ich damit eher offen um also mich würde es nicht stören ab das gut ist oder nicht Für meine frau Warscheinlich für die Bezihung kann ich das nicht sagen weiß ich einfach nicht, aber das thma ist eh 2 Ranig da sie selber dahin gehen die versuche eingestell hat auf grund von Faks nur Bilder taischern und so weiter.
*****_68 Mann
8.847 Beiträge
Zitat von *******X91:
Wie habt ihr in langen Beziehungen Phasen erlebt, in denen Nähe oder Erotik weniger präsent waren?
Ok ... wir sind noch nicht so viele Jahre zusammen ... daher ...
gar nicht - wir lagen schon immer auf einer Wellenlänge - haben ähnliche Bedürfnisse und eine ziemlich gleich ausgeprägte Libido.

Zitat von *******X91:
Welche Gedanken oder Impulse haben euch geholfen, wieder mehr Bewusstsein für euch selbst und für eure Partnerschaft zu entwickeln?
Das Bewusstsein - wie eine Beziehung gut laufen kann, haben wir schon immer gehabt ... wir sind in diesem Zusammenhang keineswegs blauäugig in dieses Thema gestolpert.

Zitat von *******X91:
Wie geht ihr mit individuellen Neigungen oder Facetten innerhalb einer Beziehung um, ohne dass daraus Erwartungsdruck oder Überforderung entsteht?
Wir schaffen uns die nötigen Freiräume und haben eben auch kein Problem damit - dem jeweils Anderen auch individuelle Freiräume zuzugestehen.
Dafür ist es aber auch wichtig, dass man im Vorfeld einer Beziehung sehr genau schaut - welche Wünsche und Bedürfnisse generell bestehen und ob diese mit den eigenen Vorstellungen problemlos zu vereinbaren sind.

Al
*******X91 Mann
8 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****_68:
Zitat von *******X91:
Wie habt ihr in langen Beziehungen Phasen erlebt, in denen Nähe oder Erotik weniger präsent waren?
Ok ... wir sind noch nicht so viele Jahre zusammen ... daher ...
gar nicht - wir lagen schon immer auf einer Wellenlänge - haben ähnliche Bedürfnisse und eine ziemlich gleich ausgeprägte Libido.

Zitat von *******X91:
Welche Gedanken oder Impulse haben euch geholfen, wieder mehr Bewusstsein für euch selbst und für eure Partnerschaft zu entwickeln?
Das Bewusstsein - wie eine Beziehung gut laufen kann, haben wir schon immer gehabt ... wir sind in diesem Zusammenhang keineswegs blauäugig in dieses Thema gestolpert.

Zitat von *******X91:
Wie geht ihr mit individuellen Neigungen oder Facetten innerhalb einer Beziehung um, ohne dass daraus Erwartungsdruck oder Überforderung entsteht?
Wir schaffen uns die nötigen Freiräume und haben eben auch kein Problem damit - dem jeweils Anderen auch individuelle Freiräume zuzugestehen.
Dafür ist es aber auch wichtig, dass man im Vorfeld einer Beziehung sehr genau schaut - welche Wünsche und Bedürfnisse generell bestehen und ob diese mit den eigenen Vorstellungen problemlos zu vereinbaren sind.

Al

Naja das mit dem mit den nötigen Freiräumen schaffen ist bei einer so großen Familie nicht immer Leicht ach weil da andere faktoren bei uns rein spielen die ich. hier jett nicht weiter erwähnt habe.
****B64 Frau
777 Beiträge
Ja, diese Phase kann tückisch sein - Beispiele gibt es im Forum genug.

Wie empfindet deine Partnerin die Situation? Vermisst sie etwas?
Führt ihr Gespräche über eure Wünsche, Gedanken und Gefühle?
Habt ihr als Paar in eurer wenigen familienfreien Zeit schöne Erlebnisse?
****ot2 Mann
12.459 Beiträge
Frage:

Soll dieser gute Thread davon handeln, dass "Nähe, Leichtigkeit und Erotik im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund geraten sind" und dass das " das bewusste Erleben von Nähe, Begehren und gegenseitiger Wahrnehmung als Mann und Frau" in den Hintergrund geraten ist.
Oder von der Bisexualität Deiner Partnerin?

Die Themen hängen (für mein Empfinden!) ja nicht offensichtlich zusammen, oder?
****nai Mann
269 Beiträge
Zitat von *******X91:
Alltag, Familie, Bi-Neigung – Was gibt neuen Schwung? (...) Unser Alltag mit Kindern, Verantwortung und festen Routinen funktioniert insgesamt gut – gleichzeitig merke ich bei mir selbst, dass Nähe, Leichtigkeit und Erotik im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund geraten sind.
Wenn ihr beide das Gefühl habt, dass euer gemeinsames Leben "gut funktioniert", dann ist das zumindest eine gute, solide Basis, um auch Aspekte, die von euch vernachlässigt wurden, wieder aufzugreifen.

Was mich besonders beschäftigt, ist, dass dieser Alltag nicht nur bei mir, sondern auch in unserer Beziehung Spuren hinterlässt. Partnerschaft dreht sich oft stark um Organisation und Funktionieren, weniger um das bewusste Erleben von Nähe, Begehren und gegenseitiger Wahrnehmung als Mann und Frau.
Die hauptsächliche Frage, die ich mir dann stellen würde, ist die, wie es dazu gekommen ist. Ein Paar hört nicht automatisch auf, ein Paar zu sein, wenn sich Lebensumstände ändern, z.B. durch Kinder und Familienorga. Die Beteiligten ändern sich bewusst oder lassen es zu, dass sie sich in der Lebenssituation verändern und ggf. sogar die Liebesbeziehung ruhen lassen. Wie kam es bei euch dazu? Wie aktiv wart ihr an dieser Veränderung beteiligt? Was würdet ihr mit diesem Wissen heute anders machen? Und dann dafür sorgen, aktiv zum früheren Miteinander zurückzukehren. Wie, das müsst ihr als individuelles Paar miteinander klären.

Ein weiterer Punkt, der mich nachdenklich macht, ist der Umgang mit individuellen Facetten innerhalb einer langfristigen Beziehung. Meine Frau ist bi, und ich habe im Laufe der Zeit wahrgenommen, dass Versuche, diese Seite zu leben, häufig frustrierend waren. Aus meiner Sicht scheiterten viele Ansätze daran, dass Begegnungen oft oberflächlich blieben
Im Grunde ist das ihr Thema, nicht deines. Sie muss ja wissen, ob und wie sie diese Seite leben will, und wenn das nicht klappt, obwohl du es tolerierst, dann ist das eben so. Ich als Mann erkenne in dieser Beschreibung auch den größten Teil meiner eigenen Erfahrungen zur Bisexualität wieder. Ich persönlich habe mich mit einer Frau auf eine monogame heterosexuelle Beziehung geeinigt, weil diese für mich deutlich besser und erfüllender ist, als die Experimente mit anderen es waren. Meine Partnerin hat keine Verantwortung für den homosexuellen Part, der in mir steckt. Ganz ähnlich könnte es bei euch laufen: Ihre Baustelle, die sie selbst bearbeiten muss.

Das hat mich nachdenken lassen, wie Paare generell mit solchen Themen umgehen, ohne dass daraus Druck oder Enttäuschung entsteht.
Bei uns ist es lediglich das Wissen um die jeweilige sexuelle Orientierung und die damit verbundenen Vorlieben. Mehr nicht. Das Ganze ist von Beginn an ein sehr entspanntes, unaufgeregtes Thema gewesen, allerdings mit einer Neugier ihrerseits, weil sie das Thema noch nie in einer Beziehung hatte. Ich bin nicht nur bisexuell, ich bin auch polyamor. Auch das weiß meine Partnerin, ohne dass es ein Problem wäre, denn ich habe mich für sie als einzige Beziehung entschieden. Ich liebe auch andere Menschen und ich stehe sexuell auch auf Männer, aber nichts davon führt dazu, dass ich unsere monogame Beziehung störe.

Mich beschäftigt vor allem, wie man als Paar verhindern kann, sich gegenseitig nur noch über Rollen wahrzunehmen – etwa als Eltern oder Funktionsteam – und wie Raum für persönliche Entwicklung und partnerschaftliche Nähe erhalten bleibt.
Ich finde es schwierig bis unmöglich, eine bereits (womöglich über Jahre hinweg) vollzogene Veränderung wieder rückgängig zu machen. Man muss die Situation vermutlich aktiv neu verändern, also vorwärts schreiten, nicht zurück blicken, aber dennoch eine Verbesserung herbei führen. Der beste aller Wege wäre, sich initial gar nicht so sehr zu verändern, aber das kommt offenbar häufig vor. Die Beziehung wird den familiären Themen untergeordnet, anstatt dass die Beziehung Teil der Familiensituation bleibt.

In meiner Ehe hatten wir keine Beziehungsveränderung durch Kinder und die neue Familienstruktur. Wir sind weiterhin so miteinander umgegangen, wie vorher auch, mit aller Nähe, Zärtlichkeit, Liebe und Sexualität wie zuvor. Unsere Kinder haben uns auch immer so wahrgenommen. Sie sind mit einem liebevollen Elternpaar aufgewachsen, das sich auch körperlich nahe kam. Auch ohne dass man das offensiv vor den Kindern lebt (was sich für uns grundsätzlich verbietet), war es nie ein Geheimnis, dass wir körpeliche und auch sexuelle Wesen sind.

Wie habt ihr in langen Beziehungen Phasen erlebt, in denen Nähe oder Erotik weniger präsent waren?
Nähe war nie "weniger präsent". Wir waren uns immer nah, selbst wenn die Erotik gelegentlich (und aus Gründen, die wir auch benennen konnten) zurückgefahren war. Das war in meiner Ehe so und ist auch in meiner derzeitigen, langjährigen Beziehung (ohne heranwachsende Kinder) so. Nähe gehört für uns zur Beziehung, daher leben wir sie.

Welche Gedanken oder Impulse haben euch geholfen, wieder mehr Bewusstsein für euch selbst und für eure Partnerschaft zu entwickeln?
Gedanken? Keine. Es reicht mein Gefühl für die Partnerin. Egal, womit der Kopf gerade beschäftigt ist, die Emotionen ihr gegenüber sind immer da und somit auch die Bindung an sie und die daraus gelebte Beziehung.

Wie geht ihr mit individuellen Neigungen oder Facetten innerhalb einer Beziehung um, ohne dass daraus Erwartungsdruck oder Überforderung entsteht?
Wir sprechen einfach darüber, ohne dass aus einer bestimmten Neigung, einer Vorliebe oder einer "Facette" die Notwendigkeit zum Erleben und Ausleben vermittelt wird. Was wir fühlen, können und wollen wir nicht steuern. Wie wir handeln, dagegen schon. Eines unserer Beispiele: "Ich hab mich in XYZ verliebt" bedeutet nicht, dass ich meine Beziehung beenden will oder eine Zweitbeziehung eingehen möchte oder eine Affäre führen will. Es bedeutet einfach nur, dass ich Gefühle (die ich nicht steuern kann) für jemanden entwickle, ohne dass es die Gefühle für meine Partnerin verändert und ohne dass ich aus meiner derzeitigen Beziehung ausbrechen wollte.

Man kann sehr gut eine Neigung oder "Facette" haben, ohne dass man sie neben der Beziehung erleben oder ausleben müsste. Das fällt vielleicht nicht jedem Menschen mit jeder Neigung leicht, aber es geht darum, dass man sich bewusst entscheiden kann, ob oder ob nicht. Aus meiner Sicht und eigener Erfahrung gilt das für jede Neigung, sexuelle Orientierung, erotische Vorliebe usw. Mit dieser Einstellung ist es leicht, über diese Dinge zu sprechen, weil sie keine Gefahr für die Beziehung darstellen und zumindest bei uns auch nie als solche wahrgenommen werden - selbst wenn der/die Partner/in diese Vorliebe nicht teilt.
*******del Mann
759 Beiträge
Zitat von *******X91:
...merke ich bei mir selbst, dass Nähe, Leichtigkeit und Erotik im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund geraten sind.

Seit ihr noch ein Liebespaar mit Sex und Zärtlichkeit?

Was fehlt Dir?
*********r_01 Paar
501 Beiträge
Wir sind nun 34 Jahre als Paar zusammen - also analog deinem Alter - und wie @*********e2025 bereits erwähnt hat sind solche Phasen in einer langen Beziehung durchaus normal. Eine wirklich tiefe Beziehung steht auf mehreren soliden Pfeiler, eine Zeit mit reduzierter Sexualität / Intimität kann normalerweise einer sonst stabilen Beziehung nichts anhaben.

Da das Profil nur auf dich lautet, du aber eine bi- oder lesbische Frau suchst - was genau denkt deine Frau darüber bezüglich dem von dir geschilderten Problem resp. wie stark empfindet sie die Situation als unbefriedigend / belastend ?
****74 Paar
108 Beiträge
Wir als Paar haben 4 Kids und dieses Jahr Silberne. Mit Kids wird das Leben bereichender, kann aber auch schon mal eine Herausvorderung darstellen. Wenn die Basis stimmt schafft man das. Wichtig ist über seine Bedürfnisse zu sprechen, ganz offen. Sich gegenseitig mal Freiräume zu schaffen. Gemeinsame Termine/Dates vereinbaren, sich gegenseitig vorlesen, ein gemeinsames Bad, voreinander Masturbieren, Massagen geben, mehr und intensiver Küssen, sich gegenseitig Aufgaben stellen. Oft schleift sich ein blöder Alltag ein, mit Fernsehen und Handy anstelle von Zweisamkeit. War bei uns genauso Anfang letzten Jahres. Man ist erschöpft und genervt vom Alltag. Vlt Zeit über Oma/Opa einräumen lassen, für einen gemeinsamen Clubbesuch mal. Es gibt und gab immer mal Phasen bei uns wo die Zweisamkeit etwas mau war. Heute führen wir eine offene Ehe, besuchten mit über 50 zum ersten Mal einen Club. Eine bi Erfahrung stellt sich für mich als eine sehr tolle Bereicherung dar, ebenso eine 3er Begegnung. Wir sind schon neugieriger auf Neues geworden, wie bdsm, Kinky Parties...auch muss man nicht immer alles gemeinsam unternehmen und das nicht nur im sexuellen Bereich. Wünsch Euch alles Liebe😍VG, Markus.
*******X91 Mann
8 Beiträge
Themenersteller 
Danke erst mal An alle für die vielen zuschriften. Ich versuch mal alle ein bisschen ab zu arbeiten ^^.

"Ja, diese Phase kann tückisch sein - Beispiele gibt es im Forum genug.

Wie empfindet deine Partnerin die Situation? Vermisst sie etwas?
Führt ihr Gespräche über eure Wünsche, Gedanken und Gefühle?
Habt ihr als Paar in eurer wenigen familienfreien Zeit schöne Erlebnisse?"

Sehr ausgelaugt und Zieht an den Kräften, Klar reden wir viel und versuchen die kappe zeit zu genisen, aber ich kann da zu jetzt nur sagen wie ich das Wahrneme erlebe bzw was ich aus gesprächen mit nehme, Momentan fehlt der Ausgleich Die Freie zeit mal zwischen drin Die zeit zu 2 da Abens der kleinst dann doch mal bei uns im schlafzimmer rein schneit, da ist es halt schwer sich ausleben zu können ... ich denke bezihungsweis habe ich auch das gefühl das meine Frau sich momentan Versterkt nur noch als Mutter fühlt und nicht mehr Als Atraktive Frau ( was sie für mich doch ist und was ich versuche ihr auch zu zeigen).

"Frage:

Soll dieser gute Thread davon handeln, dass "Nähe, Leichtigkeit und Erotik im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund geraten sind" und dass das " das bewusste Erleben von Nähe, Begehren und gegenseitiger Wahrnehmung als Mann und Frau" in den Hintergrund geraten ist.
Oder von der Bisexualität Deiner Partnerin?

Die Themen hängen (für mein Empfinden!) ja nicht offensichtlich zusammen, oder?"

In erster Lienie für mich geht es um den Ausstausch. Wie das andere Paare erlebt haben , was sie unternommen haben, Klar gehört dan auch die neigung dazu die man als Patner versucht ihr zu ermöglich bzw die zeit zu schaffen die auszuleben ( Fürs ermöglichen kennenlernen und sowas ist klar sie selber zuständig).


"Wir sind nun 34 Jahre als Paar zusammen - also analog deinem Alter - und wie @*********e2025 bereits erwähnt hat sind solche Phasen in einer langen Beziehung durchaus normal. Eine wirklich tiefe Beziehung steht auf mehreren soliden Pfeiler, eine Zeit mit reduzierter Sexualität / Intimität kann normalerweise einer sonst stabilen Beziehung nichts anhaben.

Da das Profil nur auf dich lautet, du aber eine bi- oder lesbische Frau suchst - was genau denkt deine Frau darüber bezüglich dem von dir geschilderten Problem resp. wie stark empfindet sie die Situation als unbefriedigend / belastend ?"


Also Stabiel ist die Bezihung wir Lieben uns Trotz des Alltags stresses und der wenigen zeit auch wenn die Leidenschaft etwas leidet.
Was mein Profiel angeht hab ich da Halt was in die richtung rein geschrieben das ich überhaupt was drin stehen habe was anderes ist mir da erlich gesagt auch nicht eingefallen, wobei ich aber nicht davon ausgehe das sich jemand Meldet bzw ich jetzt auch nimanden dahingehend anschreibe. zu dem punkt was meine Frau denkt Naja wie es so eben ist es passt alles sie schaft das schon und ist alles gut Standert Satz eben aber ich kenn meine frau ja und weis auch aus unseren gesprächen das sie schon mit der gesamt situation momentan unzufrieden ist.
****B64 Frau
777 Beiträge
Wie gerne würde ich dir einen einfachen Tipp verraten, der euch beide zu anregender Zweisamkeit verhilft. So einfach ist es nur leider nicht.
5 Kinder mit ganz unterschiedlichen und individuellen Bedürfnissen, Alltag und Haushalt zu managen ist eine große Aufgabe für euch beide.
Gibt es Großeltern, Tanten und Onkel die mal die ganze Rasselbande übernehmen könnten?
Wenn ja, dann geh mit deiner Frau aus oder verabredet euch zum Date. Vorher was Chices shoppen, essen gehen, tanzen, Kino, Wellness……. Frag sie, was ihr gefallen würde.
Aber hab Geduld, ihre Einstellung wird sich nicht von jetzt auf gleich ändern.
Wünsche euch viele schöne Momente und Erlebnisse.
*******X91 Mann
8 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****B64:
Wie gerne würde ich dir einen einfachen Tipp verraten, der euch beide zu anregender Zweisamkeit verhilft. So einfach ist es nur leider nicht.
5 Kinder mit ganz unterschiedlichen und individuellen Bedürfnissen, Alltag und Haushalt zu managen ist eine große Aufgabe für euch beide.
Gibt es Großeltern, Tanten und Onkel die mal die ganze Rasselbande übernehmen könnten?
Wenn ja, dann geh mit deiner Frau aus oder verabredet euch zum Date. Vorher was Chices shoppen, essen gehen, tanzen, Kino, Wellness……. Frag sie, was ihr gefallen würde.
Aber hab Geduld, ihre Einstellung wird sich nicht von jetzt auf gleich ändern.
Wünsche euch viele schöne Momente und Erlebnisse.

Leider nicht, eine freundin hilft ab und an mal aus was sehr sehr selten aber ist, meine Eltern beide Berufstätig, und Neben der Arbeit sehr eingespant da ist das ganze leider nicht so leicht. Ich mein ich finde es auch schwer aber in erster lienie geht es mir um meine Fau das die einfach mal aus allen raus kommt nur fehlt dafür der Freundeskreis bei ihr um was zu unternhemen und da wenn kennen zu lernen ist halt nicht leicht weil es dann immer heist ach ne du bist zu unflexsiebel.
********iebe Mann
11.657 Beiträge
Zitat von *******mX91:
Alltag, Familie, Bi-Neigung – Was gibt neuen Schwung?
Hallo zusammen,

ich schreibe hier als Mann, Vater und Partner, weil mich ein Thema schon länger beschäftigt und ich mir dazu einen ehrlichen Austausch wünsche. Unser Alltag mit Kindern, Verantwortung und festen Routinen funktioniert insgesamt gut – gleichzeitig merke ich bei mir selbst, dass Nähe, Leichtigkeit und Erotik im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund geraten sind.

Was mich besonders beschäftigt, ist, dass dieser Alltag nicht nur bei mir, sondern auch in unserer Beziehung Spuren hinterlässt. Partnerschaft dreht sich oft stark um Organisation und Funktionieren, weniger um das bewusste Erleben von Nähe, Begehren und gegenseitiger Wahrnehmung als Mann und Frau.

Ein weiterer Punkt, der mich nachdenklich macht, ist der Umgang mit individuellen Facetten innerhalb einer langfristigen Beziehung. Meine Frau ist bi, und ich habe im Laufe der Zeit wahrgenommen, dass Versuche, diese Seite zu leben, häufig frustrierend waren. Aus meiner Sicht scheiterten viele Ansätze daran, dass Begegnungen oft oberflächlich blieben – es ging nur um Bildertausch, die Entfernungen zu groß waren oder es gab einfach zu viele Fake-Accounts. Das hat mich nachdenken lassen, wie Paare generell mit solchen Themen umgehen, ohne dass daraus Druck oder Enttäuschung entsteht.

Ich selbst versuche im Alltag Verantwortung zu übernehmen, zu entlasten und präsent zu sein. Trotzdem bleibt bei mir das Gefühl, dass bestimmte Bedürfnisse nicht allein über Organisation oder gute Absichten abgedeckt werden. Mich beschäftigt vor allem, wie man als Paar verhindern kann, sich gegenseitig nur noch über Rollen wahrzunehmen – etwa als Eltern oder Funktionsteam – und wie Raum für persönliche Entwicklung und partnerschaftliche Nähe erhalten bleibt.

Deshalb interessieren mich eure persönlichen Erfahrungen:
• Wie habt ihr in langen Beziehungen Phasen erlebt, in denen Nähe oder Erotik weniger präsent waren?
• Welche Gedanken oder Impulse haben euch geholfen, wieder mehr Bewusstsein für euch selbst und für eure Partnerschaft zu entwickeln?
• Wie geht ihr mit individuellen Neigungen oder Facetten innerhalb einer Beziehung um, ohne dass daraus Erwartungsdruck oder Überforderung entsteht?


Vielen Dank fürs Lesen und für jeden konstruktiven Beitrag.

Hatten wir das Thema nicht grad erst einmL *zwinker*

Egal. Ja, es ist nicht einfach. Gerade, wenn die Kinder in so unterschiedlichen Altersstufen sind. Mit Kleinkindern kann und muss man das Thema "Paarsein als Eltern" anders behandeln als mit Pubertieren. Letztere kriegen viel mehr mit, wollen es aber gar nicht. (Außer die Teenies sind selber schon nicht mehr viel zuhause.)

Mir fällt im Grunde nur ein: Raus aus dem Haus! Und zwar ihr!
Geht zu zweit essen, ins Kino, in einen Club, in ein Hotel - je nach Neigung. Tut an diesen Abenden so, als wärt ihr kinderlos - natürlich müssen diese gut betreut sein in dieser Zeit, damit man sie aus den Köpfen kriegen kann, und natürlich muss es im Notfall immer noch möglich sein euch zu erreichen.
Aber plant regelmäßige Zeiten, die nur euch gehören. Und die sind unverhandelbar (außer ein Kind ist krank, also es geht wirklich vor)!
Wenn es an einzelnen Abenden funktioniert, dann vielleicht auch einmal ein ganzes Wochenende ...?

Alles, was man erotisch (neu oder wieder) entdecken will, findet dann in diesen Zeiten statt. Ob Bi-Neigung der Frau, Rollenspiele, Abgabe der Verantwortung (im sexuellen Sinn) ...

Also, Schritt 1: Kinderbetreuung organisieren. Es gibt viele Babysitterinnen, ob jünger oder älter. Kann ja nicht so schwer sein. Als meine damalige Frau und ich unser 1. Kind hatten, war die Ansprechstelle eine Ausbildungsstätte für angehende Kindergärtnerinnen, wo wir eine ganz großartige junge Frau fanden. Auch Unis etc. sind dankbare Jagdgründe.
Nur fangt nicht mit der Babysitterin etwas an, sonst habt ihr dasselbe Problem wieder ... Spaß! *lach*

Schritt 2: Ihr habt jetzt Zeit freigeschaufelt. Was wollt ihr machen? Was ist machbar? Soll es einfach Zeit zu zweit als Paar sein oder wollt ihr euch sexuell erweitern? Die Planung dessen kann die halbe Vorfreude sein oder mehr.

Schritt 3: Macht es. Und nehmt euch schon davor etwas Zeit - nicht dass ihr völlig übermüdet und abgekämpft in "euren" Abend startet. Oder, wenn es nicht anders geht, gebt euch die Zeit dafür umzuschalten. Indem ihr nicht übergangslos von den Kindern in den Swingerclub hetzt.

Und zwischendurch - ihr dürft euch ruhig auch als Paar und erotische Wesen wahrnehmen: Küssen. Berühren. Kuscheln, bekleidet und nackt. Ihr seid nicht nur Eltern, egal was euer Fortpflanz dazu meint. Schafft euch auch ihnen gegenüber Freiräume, ihr dürft das.
Mit meiner Exfrau war z.B. ein jour fixe der späte Sonntag Vormittag, wenn die Sendung mit der Maus lief. Für uns eine ungestörte halbe Stunde, die wir zu nutzen wussten.
Aber natürlich funktioniert das bei einem 4-jährigen Kind, einem 14-jährigen nicht mehr.

Aber wenn ihr (mindestens) 2 Kinder habt - dann habt ihr euer Sexleben ja nicht nach dem 1. eingestellt, d.h. ihr wisst ja, wie es geht, oder? *zwinker*
*******ust Paar
6.191 Beiträge
1. Feste Zeit pro Woche für die Partnerschaft!
Ehezeit - ein ganzer (Nachmittag/)Abend/Nacht!

2. sich zusammen was trauen!
das fängt mit Reden über Phantasien an...
Wir haben uns 2003 getraut, in einen Coffeeshop nach NL zu fahren,
und uns Dope zu kaufen.
Seitdem verbindet uns auch das Bonny und Clyde Gefühl -
und der gemeinsame THC Konsum und Sex *g*

3. jeder hat individuelle Besonderheiten.
Es geht darum, den anderen darin zu fördern,
sich immer weiter zu entwickeln,
immer mehr Personen in sich zu entdecken.

Wenn jemand Entwicklungen bremsen/ verhindern möchte,
dann wäre für mich eine Grenze erreicht...
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