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Sexuelle Bedürfnisse in fester Beziehung kommunizieren

****YXV Mann
4 Beiträge
Themenersteller 
Sexuelle Bedürfnisse in fester Beziehung kommunizieren
Hallo zusammen, liebe Community.


Mein Name ist Marco, 37 Jahre jung und neu hier *g*

Ich bin seit einem Jahr in einer festen Beziehung und liebe die Frau wirklich sehr.

Im Bett läuft es nicht immer so super gut aber ich denke, das ist normal. Da bestimmt noch einige unausgesprochene wünsche zwischen uns stehn. Wir machen uns auch keinen Druck gegenseitig was ich richtig gut finde.

Ich habe schon einige Erfahrungen mit bdsm gesammelt und bin generell auch offen neue Sachen auszuprobieren.

Allerdings weiß ich dass Sie einige Dinge nicht mag, die mich aber sehr anmachen.

Ich denke, meine Freundin würde auch gerne andere Sachen bzw. Neue Sachen ausprobieren. Das ist so mein Gefühl.

Ich verspüre den Wunsch sexuellen Kontakt zu anderen Menschen zu haben, weiß allerdings nicht, wie ich das meiner Partnerin kommunizieren soll.
Will Sie ja auch nicht verletzen.

Dass ist bestimmt nix neues trotzdem würde Ich gerne eure Meinungen und Erfahrungen hören.


LG Marco
*********_Vida Frau
3.944 Beiträge
Deswegen sollte man sowas schon in der kennlernphase "abchecken" So mach ich das inzwischen.
Dann kann derjenige sich entscheiden, ob er sich darauf einlässt, oder nicht.

Natürlich kann sich Sexualität im Laufe einer Beziehung ändern, dann musst du tatsächlich über deinen Schatten springen und es ansprechen, wenn es dir SO wichtig ist, die Sexualität mit anderen zu teilen.
**********urple Paar
8.015 Beiträge
Über die Bedürfnisse reden, offen und authentisch. Alles andere führt zu unausgesprochenen Wünschen und am Ende zu Frust und Problemen.
Du äusserst dich hier, suchst Rat bei wildfremden Menschen, aber dem Menschen den du liebst vertraust du deine Gedanken nicht an oder nicht zu. Das ist eine völlig falsche Scham, oder wie man das auch immer nennen mag. Wenn ihr nicht miteinander über eure Sexualität reden könnt, ist eure Partnerschaft keine intime, keine vertraute, keine beständige, sondern einfach nur oberflächlich und sie wird immer oberflächlicher werden und die Heimlichkeiten, die hier ja bereits beginnen, werden sich zu Lügengebilden entwickeln.

LG, BoP (m)
*****adh Mann
32 Beiträge
Zitat von ****YXV:
Sexuelle Bedürfnisse in fester Beziehung kommunizieren

Allerdings weiß ich dass Sie einige Dinge nicht mag, die mich aber sehr anmachen.

Ich denke, meine Freundin würde auch gerne andere Sachen bzw. Neue Sachen ausprobieren. Das ist so mein Gefühl.

Ich verspüre den Wunsch sexuellen Kontakt zu anderen Menschen zu haben, weiß allerdings nicht, wie ich das meiner Partnerin kommunizieren soll.
Will Sie ja auch nicht verletzen.

LG Marco

Ich selbst würde es so handhaben: von den eigenen Interessen und Erfahrungen erzählen, ohne dabei die Erwartungshaltung oder Druck aufzubauen, dass die Frau diese Dinge erfüllen oder mögen soll. Z.B. „hey, was sind die abgefahrensten Sachen im Bett, die du je gemacht hast / Interesse dran hast? Ich hab schon mal xyz gemacht - fand ich cool“

Die graduelle Version davon wäre sowas wie „hey, mir ist folgender Gedanke heute gekommen, hättest du Lust das mal auszuprobieren oder so garnicht dein Ding?“ Da vielleicht mit den simpleren kleinen Sachen rantasten.

Das mit den zusätzlichen sexuellen Kontakten eigentlich genauso - berichten, dass du das schonmal gemacht hast und es gut funktioniert hat, welche Rahmenbedingungen bestanden haben, etc und ihre eigene Meinung dazu erbeten ohne auf Erfüllung zu bestehen.

Zu guter Letzt solltest du dir am besten auch darüber im Klaren sein, welche sexuellen Vorlieben für dich unverzichtbar sind oder welche Kompromisse du bereit wärst für diese Frau einzugehen. Sowas unterscheidet sich je nach Mensch und Art der Beziehung enorm
*****ies Paar
77 Beiträge
Manchmal hilft auch ein kleiner "Impuls" von Außen. Es gibt viele Frage/Kennenlern/Paar-Spiele und Kartenspiele wo man sich genau solche Fragen stellt. Und in diesem Rahmen fällt es durchaus leichter darüber zu sprechen. Das würde ich mal als Tipp hierlassen.
******fer Mann
111 Beiträge
Ich kommuniziere das mittlerweile von Anfang an. Bringt mir zwar eine Menge Körbe - also wirklich sehr viele Absagen und sogar Beschimpfungen. Aber finde es authentischer und spart am Ende unglücklich sein oder betrügen. Die Wahl ist keine leichte ... entweder ehrlich und ewig alleine - oder eben auf Risiko, vergeben - aber mittelfristig auch nicht ganz glücklich.
Die anfängliche Zurückhaltung in der Kommunikation war immer teuer - musste mich dann letztendlich Trennen, weil es nicht passte.
******_73 Mann
4.309 Beiträge
Ich glaube, da sind zwei verschiedene Probleme.
Ich genieße das, was ich immer "die Entdeckungsreise ins BDSM" nenne, wenn in einer neuen Beziehung angefangen wird, auszuprobieren, was gemocht wird, und was nicht.
Dabei hat sich bei mir bewährt, in Kuschelphasen meiner Partnerin Fantasien von mir, was ich mal mit ihr machen werde / möchte, ins Ohr zu flüster. Ich habe dann ihren ganzen Körper als eine Art "Lügendetektor", ob sie die Vorstellung erregt, oder nicht. Aber, eins muss auch dabei klar sein, eine Fantasie kann erregend sein, in der Umsetzung aber eine Katastrophe werden.

Die Frage nach "fremder Haut".
Da hast Du eventuell ein Problem.
Ein Partner / eine Partnerin kann vielleicht alles bieten, aber niemals das Bedrüfnis nach fremder Haut selbst erfüllen.

Wenn für Deine Freundin eine Beziehung monogam sein muss, nichts anderes vorstellbar ist, dann wirst Du ein Problem haben.
Es kann sein, dass sie sich irrt, weil sie sich mit dem Thema nie befasste, keinerlei Erfahrungen bei sich und anderen bisher kennen lernte. Manchmal ist man in den durch Erziehung vermittelten "Werten und Normen" gefangen, und schränkt sich damit selbst ein. Genau so gut gibt es aber eben Menschen, für die es existenziell ist, dass die Beziehung monogam ist. Und da gibt es dann auch wieder unerwartet verschiedene Arten. Wer Sex und Liebe trennt, kann für sich "monogam" leben, und Sex mit anderen haben / akzeptieren. Da ist dann jeder Art von Polyamorie unerträglich. Einige beschränken den Sex mit anderen auf Swingerclubbesuche. Viele werden sagen, dass sei nicht Monogam, da ist mir die Bezeichnung eigentlich völlig egal, solange beide damit leben können.
Ich weiß nicht, was Deine Freundin als Vorstellung / Erwartung hat.

Wenn Du Angst davor hast, dass sie damit nicht umgehen kann, kann ich verstehen, dass Du Angst haben könntest, mit der Frage Eure Beziehung zu belasten. Denn wenn sie das so auffasst, dass sie Dir nicht reicht, und Du ihr daher fremd gehen wirst, dann hast Du ein Problem.
Reden hilft da nur wenig, denn dann wird diese Gedankenkette losgetreten. Nur, nicht reden hilft auch nicht, wenn Du die Erfüllung des Bedrüfnisses nach Fremder Haut sonst nicht los wirst. Es gibt auch Beziehungsversuche, die diese Belastung nicht überstehen.

Im Bereich BDSM gibt es viele Veranstaltungen, in denen man keinen Sex mit anderen hat bzw. in keiner Weise erwartet wird. Ich weiß nicht, was Deine Bedürfnisse sind. Manchmal ist "einfach mal schauen gehen" eine gute Möglichkeit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
******aar Paar
915 Beiträge
Das die sexuellen Bedürfnisse nur in seltenen Fällen zu 100% übereinstimmen liegt in der Natur der Sache. Die Frage ist, zu welchem Kompromiss ist jeder bereit oder gibt es keine Kompromisse ?

Die einzige Möglichkeit ist das zwischen euch in konstruktiven und sachlichen Gesprächen zu klären.
Dann weis jeder wo der andere steht und wie er dazu steht. Alles andere ist mutmaßen. Da nützt auch kein Weichspülprogramm mit der Hoffnung, daß es anders oder gar besser wird.

Darum sollte man solche Eckpfeiler die maßgeblich sind relativ rasch klären und nicht Zeit vergeuden weil es dann doch nicht zusammenpasst.
Zufriedenheit in der Sexualität ist genauso ein wichtiger Punkt in einer gemeinsamen Beziehung.
Sexuelle Defizite werden irgendwann zum Problem in jeder Beziehung.

Man kann aber auch gemeinsam wachsen und in neue Welten vorstoßen. Nur muss dann jeder dazu bereit sein und dazu müsst ihr miteinander REDEN.
Es muss also zwangsläufig nicht automatisch das Aus sein nur weil man nicht sofort zu 100% kompatibel ist.

Es liegt nun an euch was ihr wie schnell daraus machen wollt.
******987 Frau
1.240 Beiträge
Wenn ich mit meinem Partner/in nicht über Wünsche und Bedürfnisse oder Phantasien sprechen kann, dann wäre es für mich schwierig eine Beziehung mit der Person zu führen.

Ich bin sexuell offen und meine Partner/in sind das auch
Wenn man nicht darüber spricht, wird es auch keine Lösung geben und mindestens einer wird unglücklich sein
Lg
********aten Paar
2.052 Beiträge
Die wichtigste Grundlage, um verletzungsfrei Sex mit Dritten haben zu können, ist, dass der Zustand der Zweierbeziehung 100%ig sicher und fest ist.
Ist die Beziehung das (noch) nicht, gibt es automatisch Verletzte.
Schwer vorstellbar, dass so eine grenzenlose Sicherheit in einer sehr jungen Beziehung schon besteht. Ausgeschlossen ist das aber nicht.

Überreden bringt gar nichts.
*********e2025 Frau
212 Beiträge
Ich kläre gerade solch wichtigen Dinge IMMER in den ersten Gesprächen. Was mag man, was ist einem wichtig und was lehnt man grundsätzlich ab.
Ich kläre zb direkt beim allerersten Gespräch das es mit mir keinerlei dritte geben wird. Ich verliere schlagartig jeglichen Respekt vor meinem Partner wenn er dritte in unsere Bindung lässt. Ich hatte das schon und möchte das nie wieder. Jemand der dies aber als für sich wichtig empfindet passt einfach nicht zu mir. Denn wenn er aus "liebe" zu mir auf etwas verzichtet was ihn aber total anmacht, wird es ihn einholen denn mir ist immens wichtig das ich ihm alles, wirklich alles gebe was er braucht im sexuellen Kontext.
Daher möchte ich auch nur Partner die schon möglichst viel ausprobiert haben und feststellen können was wichtig ist und was nicht.
****ni Mann
2.911 Beiträge
JOY-Angels 
Sexuelle Bedürfnisse in fester Beziehung kommunizieren
Ich persönlich finde es ganz wichtig, sowas am Anfang einer Beziehung zu kommunizieren. Natürlich birgt das ein Risiko, aber es ist andererseits auch absolut fair dem Partner (und auch sich selbst) gegenüber.

Als ich vor fast 18 Jahren meine Frau kennenlernte, habe ich ihr in den ersten Wochen gesagt, dass ich meine Sexualität gerne offen halten möchte. Ich wusste zwar nicht wie sie reagiert, aber mit sowas erst nach mehreren Monaten zu kommen, wenn die Gefühle schon sehr stark sind - das hätte sich für mich falsch angefühlt. Mir war es von Anfang an wichtig, dass sie weiß, woran sie bei mir ist. Und obwohl sie damit gar nichts anfangen konnte, fand sie meine offene Ehrlichkeit als Zeichen total überwältigend, sodass es unsere Liebe nur intensiviert hat. Sie sagte damals, dass sie mich nicht einschränken möchte und wenn das zu mir gehört, sie mich auch nur so will, wie ich bin.

Für mich war das auch ein starkes Signal, sodass ich viele Jahre gar nichts mit andern Frauen gemacht habe - mir war einfach wichtig, dass sich für sie auch alles gut anfühlte, was ich mache. Wir haben damals ein gemeinsames Joy-Profil angelegt und uns ganz langsam an andere Paare und Männer rangetastet - das war damals auch schön, heute schaue ich mich allerdings nur noch alleine um, weil BDSM für mich sehr relevant geworden ist und sie damit gar nichts anfangen kann.

Aber meine Frau weiß immer vorab, wenn ich andere Frauen treffe. Inzwischen ist das Vertrauen so tief, dass ich in den letzten Jahren auch schon feste D/s-Beziehungen führen konnte - mit Frauen, die ich hier im Joy kennenlernte, mit diesen dann sogar in Urlauben war und dergleichen.

Wie haben wir das geschafft? Durch eine absolut offene Ehrlichkeit. Dies natürlich niemals verletzend und dafür immer wertschätzend. Aber es ist meiner Meinung nach absolut essentiell, dass man offen miteinander spricht - und zwar in ruhigen Momenten, ohne Schuldzuweisungen, Stress oder dergleichen.

Allerdings möchte ich auch nicht unerwähnt lassen, dass sowas eine "Büchse der Pandora" sein kann, wenn man es nicht direkt zu Beginn einer Beziehung klärt. Denn was macht man, wenn man sich zwar committet es mal auszuprobieren und dann der eine Partner Blut leckt, nicht mehr darauf verzichten will und der andere dann nicht? Ich habe schon oft davon gelesen (auch hier im Forum), dass es beide probieren, die Frau dann auch relativ schnell Bekanntschaften macht, Spaß dran findet und der Mann nicht so schnell zum Erfolg kommt, somit frustriert ist und eifersüchtig wird und all das nicht mehr möchte, was er selbst eingeleitet hat...

Sowas sollte man nicht unterschätzen und man sollte sich sehr im Klaren sein, was man wirklich will und auch ehrlich zu sich selbst sein, ob man es tragen kann, wenn der Partner mit anderen Menschen sexuell aktiv ist. Ich drücke dir, lieber @****YXV die Daumen, dass du einen guten Weg für euch findest. *g*
********2212 Mann
1.397 Beiträge
Wenn Du schon weißt, was sie NICHT mag, gibt es da auch nichts mehr zu kommunizieren, daß hast Du einfach hinzunehmen. Und das gilt ganz besonders beim Thema sexuellen Kontakt mit anderen Menschen. Eigentlich müßte man nach einem Jahr Beziehung wissen oder spüren, ob es für sie überhaupt in Frage käme. Für mich als monogam lebender Mensch galt es, bevor ich eine Beziehung eingehe, herauszufinden, ob ihr Exklusivität genauso so wichtig ist. Wenn nicht, wäre es nie zu einer Partnerschaft gekommen. Ich finde es schon gewagt, zu versuchen, das nach einem Jahr Beziehung anzusprechen.
*********paar Paar
23 Beiträge
Himmel, sowas klärt man echt vorher wie unangenehm das erst irgendwann anzusprechen.
Da bist du echt in die SCH geraten und das ist deine eigene Verantwortung.
Nicht cool, aber gut, das Kind liegt schon im Brunnen.
Also mach jetzt den Mund auf, dann hat sie wenigstens eine Wahl.
****_62 Mann
944 Beiträge
Zitat von ****YXV:
Ich verspüre den Wunsch sexuellen Kontakt zu anderen Menschen zu haben, weiß allerdings nicht, wie ich das meiner Partnerin kommunizieren soll.
Will Sie ja auch nicht verletzen.
Bevor ich darauf eingehe konkretisiere bitte was gemeint ist. Z. B.
• Eine offene Beziehung in der sich beide getrennt voneinander 'Fremde Haut' suchen und genießen dürfen?
• Gemeinsames Swingen, also z. B. MFM, MMF, FMF, FFM, Paarkontakte, Gruppensex

Ganz Allgemein zum Rest deines Textes:
Nach einem Jahr (hoffentlich) auf Augenhöhe und in gegenseitiger Wertschätzung gelebter Beziehung solltet ihr eigentlich genügend Vertrauen in das Gegenüber entwickelt haben, um in ehrlicher Offenheit über alles und jedes zu Reden. Also auch eure sexuellen Fantasien und Wünsche.

Schlimmer als ein 'Nein. Nicht mein Ding' kann es ja nicht kommen.
Das allerdings sollte man dann für alle Zeiten akzeptieren. Denn ab jetzt liegt es in der Hand des Gegenübers eine ggfs. geänderte Einstellung von sich aus zu kommunizieren. Ständiges Nachfragen, Betteln, Überreden usw. führt hier nur dazu dass sich eine Ablehnung manifestiert, und die Grundeinstellung nie ändern wird.
Meine erste Frau z. B. kommunizierte mir gegenüber schon ganz zu Beginn unserer Beziehung dass ihr mit OV Aktiv und AV Passiv zwei sexuelle Varianten auf Grund von Kindheitstraumata unmöglich sind. Damit war beides für mich 'durch'.
Erst über einen Zufall, der zwar in Zweisamkeit geschah, aber Nichts Nada Nothing mit Sex zu tun hatte, überwand sie nach etwa zwei Jahren zumindest bedingt ihre Ängste und bat mich ihren Anus vorsichtig ins Spiel einzubeziehen. Ab da dauerte es noch Wochen bis zum ersten sehr vorsichtigen und gefühlvollen Analverkehr.

Nach meiner festen Überzeugung wird jeder sexpositiv fühlende und von seiner Natur aus neugierige Mensch seinen Variantenreichtum manchmal sehr schnell, manchmal über Jahre, nach und nach erweitern.
Absolute NoGos bleiben zwar (meist ) absolute NoGos, aber alles andere wird über Kurz oder Lang ausprobiert, und danach unter 'Nicht meins' abgehakt, oder in den Pool des gerne gelebten Variantenreichtums aufgenommen.

Zitat von ****YXV:
Ich denke, meine Freundin würde auch gerne andere Sachen bzw. Neue Sachen ausprobieren. Das ist so mein Gefühl.
In einer Paarbeziehung heißt das stark verkürzt, dass...
• beide ihre Wünsche und Fantasien offen kommunizieren
• und sofern für den anderen kein absolutes NoGo auch ausprobieren
...um so nach und nach herauszufinden was beiden gefällt und gerne öfters ausgelebt werden kann.

Dabei kommt man über offene Kommunikation aber nicht herum.
Es sei denn das Gegenüber verfügt über den übersinnlichen Skill des Gedankenlesens oder eine Kristallkugel. *zwinker*

Wo ihr diesbezüglich am besten kommuniziert kannst nur du wissen, denn allein du weißt wie deine Partnerin 'tickt'.
Persönlich habe ich diese Gespräche am liebsten beim Nachspüren nach dem Sex oder beim Kuscheln auf der Couch geführt.
Da hier aber beim Gegenüber schnell der Eindruck entstehen kann, dass nach einem 'Ja' oder 'Vielleicht' direkt ein Großangriff erfolgen könnte, ist es für dich/euch vielleicht besser diese Themen z. B. im Restaurant oder beim gemeinsamen Spaziergang, also einem neutralen Ort, anzusprechen.
*******_man Mann
8.770 Beiträge
Wenn du ein paar Dinge weißt, die sie nicht mag, wurde das ja schon mal kommuniziert.

Nimm das doch als Aufhänger, ein Gespräch anzufangen. "Es gibt nach meiner Kenntnis / Erinnerung das ein oder andere wie xxx was du sexuell nicht so magst / kategorisch ablehnst. Lass uns doch mal darüber sprechen, was wir wie stark mögen, was wir vielleicht mal ausprobieren wollen und was eher nicht. Ich glaube, so richtig offen haben wir da noch nie drüber geredet. Eigentlich schade, oder?"

Wenn du da schon an der Körpersprache merkst, dass bei ihr Alarmglocken angehen, und du kurz davor bist, als Perverser tituliert zu werden, dann ist das äußerst schwierig. Wenn sie sich aber offen zeigt und vielleicht froh ist, dass du das mal auf den Tisch bringst, traute sie sich zuvor bloß nicht.

P.S. Ich weiß jetzt nicht, wie lange ihr schon dabei seid.
Es wurde bereits viel gesagt, dem ich zustimme. Ich würde aber relativ schnell und offen mit der Partnerin reden. Insbesondere, weil du hier mit zu sehen bist und es für sie sehr unschön wäre, von anderen deine Vorlieben oder Wünsche zu erfahren. Soviel Respekt sollte man dem Partner entgegenbringen, wenn man jemanden "wirklich sehr liebt".
*******_man Mann
8.770 Beiträge
Zitat von *******_man:
P.S. Ich weiß jetzt nicht, wie lange ihr schon dabei seid.

Ah, sorry, 1 Jahr. Da kann man das noch nachholen, ohne dass es zu seltsam wirkt wie nach 15 Jahren.
*******uble Paar
83 Beiträge
Zitat von ********aten:
Die wichtigste Grundlage, um verletzungsfrei Sex mit Dritten haben zu können, ist, dass der Zustand der Zweierbeziehung 100%ig sicher und fest ist.
Ist die Beziehung das (noch) nicht, gibt es automatisch Verletzte.
Schwer vorstellbar, dass so eine grenzenlose Sicherheit in einer sehr jungen Beziehung schon besteht. Ausgeschlossen ist das aber nicht.

Überreden bringt gar nichts.

Eine noch sehr junge monogame Beziehung erst festigen und vertiefen, um hinterher zu erzählen, dass man mit anderen bumsen möchte? Klingt richtig cool.... Nicht.

Gerade solche Sachen wie sexuelle Offenheit gegenüber dritten sollte man schon am Anfang der Beziehung klar kommunizieren, wenn man es darauf anlegt. Solche Sachen sind absolut nicht verständlich und absolut entscheidend, ob eine Beziehung überhaupt in Frage kommt oder nicht.
*****a_S Mann
10.282 Beiträge
Ich glaube, hier liegt in doppelter Hinsicht ein Problem vor. Wenn ich den Eingangspost richtig verstehe, hat @****YXV am Anfang der Beziehung gesagt, dass er auf BDSM steht, dafür eine Absage bekommen und ist dennoch in der Beziehung geblieben. Nun merkt er, dass ihm das fehlt, und er fragt sich, ob sie nicht die Beziehung dafür öffnen sollten, damit er sich woanders BDSM holt und sie vielleicht irgend etwas, was ihr vielleicht fehlt. Habe ich das so richtig verstanden?

Das Problem liegt also nicht nur darin, dass die Beziehung treu begonnen wurde und nun von seiner Seite der Wunsch einer Öffnung kommt, sondern zusätzlich, dass er BDSMer ist und sie nicht. Also ich sag mal so: Probiere es aus, frag nach, ob das für sie in Frage kommt und überlege dir, was du machen willst, wenn sie nach BDSM nun auch die Öffnung nicht will, bzw. rechne damit, dass sie Schluss macht, bevor du darüber nachdenkst.

Bzw. ernsterer Tipp: Frag mal nach, ob ihr sexuell was fehlt! Ob sie gern Sachen machen will, die mit dir nicht gehen und/oder ob sie Lust auf fremde Haut hat. Wenn sie das klar verneint, kannst du dir überlegen, ob du sie überhaupt fragen willst, oder eher das Trilemma Schlussmachen-Fremdgehen-Aushalten durchrechnest.
*****983 Frau
235 Beiträge
Nach einem Jahr schon 🤔
Ich verstehe einfach nicht, warum man mit einem Menschen zusammenkommt, mit dem es sexuell nicht passt. Genauso wenig verstehe ich, warum man gegenüber dem Partner den Mund nicht aufmacht und stattdessen lieber Wildfremde nach ihrer Meinung fragt.
Ist mir echt ein Rätsel! 🤷‍♀️
*******uble Paar
83 Beiträge
@*****a_S

Nirgends ist festgehalten, dass er zu Beginn der Beziehung offen kommuniziert habe, eine Vorliebe für BDSM zu haben und dass sie ihm daraufhin eine klare Absage erteilt hätte. Dies findet sich an keiner Stelle.

Er führt lediglich aus, dass ihm bewusst sei, dass sie bestimmte Dinge, welcher Art auch immer, nicht mag, während diese ihm zusagen. Nicht mehr und nicht weniger.

Ebenso wenig wird erwähnt, dass er beabsichtige, die Beziehung zu öffnen, um BDSM mit anderen Personen auszuleben. Vielmehr spricht er ausschließlich davon, dass er den Wunsch verspürt, sexuelle Kontakte mit anderen einzugehen.

Dabei handelt es sich um grundlegend unterschiedliche Sachverhalte, die nicht miteinander vermengt werden sollten.
*****a_S Mann
10.282 Beiträge
So habe ich den Eingangstext verstanden @*******uble
Ob ich das falsch verstanden habe, kann uns nur der TE sagen.
Es kann natürlich auch sein, dass er auf BDSM steht, das nur in Handlungsversuchen angedeutet hat und aus ihrer Ablehnung geschlossen hat, dass sie nicht drauf steht. Es kann natürlich auch sein, dass er BDSM für sich abgeschlossen hat, und einfach nur über eine Beziehungsöffnung nachdenkt.
Aber wenn er sie jetzt fragt, wäre es dann definitiv auch sinnvoll, gleich noch auch nach BDSM zu fragen. *zwinker*
********aten Paar
2.052 Beiträge
Vor allem sollte man den Themestarter nicht für seine Frage verurteilen.
*********rway Paar
53 Beiträge
Tut uns Leid, aber für uns ist über Sex und die jeweiligen Bedürfnisse, Wünsche und Fantasien sprechen zu können eine absolute Grundbedingung. Wenn schonn die Kommunikation darüber nicht funktioniert, wie soll das den in der Praxis funktionieren!?
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