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Einsamkeit

****ic Mann
311 Beiträge
Themenersteller 
Einsamkeit
Wann habt Ihr zum ersten Mal bemerkt, dass ihr das was man "Einsamkeit" nennt, fühlt? Für mich ist's noch nicht mal so lange her, erst einige Jahre. Wie geht ihr damit um, wenn ihr das Gefühl habt? Ich mache viel Sport (Triathlon) um nicht nachzudenken, und spiele auch seit einiger Zeit wieder viel Gitarre. Eine Freude empfand ich immer schon an Beidem, aber die Einsamkeit lässt es mich dann doch sehr viel machen, was ich sonst vielleicht nicht so intensive tun würde.
******fer Mann
111 Beiträge
Genau. Also man findet mit der Zeit Hobbies und Interessen, die diese Lücke füllen. Am Anfang - nach einer Beziehung - war es für mich schon ungewohnt. Umgekehrt aber auch eine Erleichterung, nun mehr Zeit für sich zu haben, weniger Rücksicht oder Kompromisse eingehen zu müssen.

Manchmal lassen sich Hobbies wie Laufen auch mit sozialen Komponenten kombinieren. So gibt es zum Beispiel Laufgruppen wo man auf Gleichgesinnte trifft.

Arbeiten lenkt auch sehr ab. Was die Arbeit an Werktagen hinsichtlich sozialer Kontakte ist, ist die Familie an arbeitsfreien Tagen.

Podcasts können einem manchmal das Gefühl geben, an einem Tisch bei einem Gespräch mit dabei zu sein. Das ist ist auch recht spannend, wie gut das zu funktionieren scheint.

Einzig einen Punkt gibt es, wo sich die Einsamkeit nicht so leicht wegwischen lässt. Das sind zum Beispiel Restaurantbesuche. Das mache ich alleine nicht, weil es wie eine Art Selbstverletzung ist, wenn ich alle Tische mit Paaren besetzt sehe und dein Partner ist das Smartphone. Du fühlst dich dabei auch als Fremdkörper, der da nicht hingehört.
*****978 Frau
2.592 Beiträge
Ich bin viel alleine; ABER einsam fühle ich mich zu keinem Zeitpunkt.
Ich kann das also gar nicht nachfühlen.

Allerdings treffe ich selbst die Entscheidung, alleine sein zu wollen und auch zu müssen, um meinen sozialen Akku wieder aufzuladen.
*****983 Frau
235 Beiträge
Wann : Vor ziemlich genau zwei Jahren. Mal ist das Gefühl der Einsamkeit stärker, mal ist es schwächer. Ich habe gelernt, damit umzugehen – auch so, dass ich andere (Familie, Freunde, Partner) nicht damit belaste/belästige. Ich weiß, dass diese Lücke nicht mehr zu schließen ist. Daher akzeptiere ich die Einsamkeit, lebe damit und hoffe natürlich dennoch, dass es irgendwann besser wird.👍
****769 Frau
2.995 Beiträge
Zitat von ******fer:

Einzig einen Punkt gibt es, wo sich die Einsamkeit nicht so leicht wegwischen lässt. Das sind zum Beispiel Restaurantbesuche. Das mache ich alleine nicht, weil es wie eine Art Selbstverletzung ist, wenn ich alle Tische mit Paaren besetzt sehe und dein Partner ist das Smartphone. Du fühlst dich dabei auch als Fremdkörper, der da nicht hingehört.

Weil es hier in Deutschland so ungewöhnlich ist. In Japan gibt es in Restaurants viele Tische für nur eine Person, weil es da viel üblicher und normaler ist, auch allein essen zu gehen.
Ich freu mich auf Japan 🥰
Ich unternehme auch gern alleine Dinge, auch wenn ich Leute habe, mit denen ich was machen kann. Ich kenne Einsamkeit also nicht.
Du musst lernen und versuchen, dass dein Leben auch allein erfüllt ist, lieber TE, denn es ist so 'wenn du das Glück nicht in dir selbst findest, dann wirst du es nirgendwo finden'. ☺️🧏‍♀️Viel Glück dir!
*****rus Mann
94 Beiträge
Als ich auf einer Rundreise durch die französischen Alpen war und letztendlich direkt am Mittelmeer saß. In diesem Urlaub, in dem ich sehr viele schöne Dinge gesehen habe, fühlte ich mich in Mitten der Schönheit der Natur, einsam.
****na Frau
1.412 Beiträge
Einsam habe ich mich das erste Mal als Kind gefühlt und damals Strategien entwickelt, dieses Gefühl in ein positives Alleinsein umzuwandeln. Mit 8 Jahren hat mir die Stadtteilbibliothek einen Ausweis ausgestellt, nachdem ich die Bib-Tante mit großen traurigen Kinderaugen angeguckt habe. Wer gerne liest, ist nur noch in Ausnahmefällen einsam.

Einen Hauch von Einsamkeit habe ich seither nur manchmal am Ende einer Liebesbeziehung oder in Gesellschaft von Menschen gefühlt, mit denen ich keinerlei Schnittmenge habe. Dieser Anflug von Einsamkeit bringt mich sofort ins Handeln, d. h., ich ziehe mich dann ins angenehme Alleinsein zurück und beschäftige mich mit all den Dingen/Tätigkeiten, die zum Lesen hinzugekommen sind und mich glücklich machen.
*****adh Mann
32 Beiträge
Zitat von ****ic:
Einsamkeit
Wann habt Ihr zum ersten Mal bemerkt, dass ihr das was man "Einsamkeit" nennt, fühlt? Für mich ist's noch nicht mal so lange her, erst einige Jahre. Wie geht ihr damit um, wenn ihr das Gefühl habt? Ich mache viel Sport (Triathlon) um nicht nachzudenken, und spiele auch seit einiger Zeit wieder viel Gitarre. Eine Freude empfand ich immer schon an Beidem, aber die Einsamkeit lässt es mich dann doch sehr viel machen, was ich sonst vielleicht nicht so intensive tun würde.

Vermutlich seit der Kindheit immer mal wieder. Ich muss hier allerdings auch differenzieren zwischen Allein und Einsam: Ich bin häufig mal allein - und das auch gern und gewollt.

Ehrlicherweise ist es sogar so, dass ich allein vermutlich viel besser zurecht komme als in bzw mit engen Bindungen (ist aber eher ein Abbild davon, wie die Mehrheit meiner engen Bindungen zu Menschen - seitdem ich denken kann - gewesen ist)

Insofern ist Einsamkeit bei mir nicht das Resultat des Alleinseins.

Wie ich mit dem Gefühl umgehe? Anerkennen, zulassen, nicht bekämpfen. Nicht in die Story verwickeln lassen, die das Gefühl erzählen möchte. Ins Bewusstsein rufen, dass es ein Gefühl ist (das auf Erfahrungen beruht) - nicht jedoch die ultimative Realität darstellen muss. Bewusste Entscheidungen im Leben treffen. Auch alle anderen Dinge abseits der Einsamkeit wahrnehmen. Eigene Bedürfnisse verstehen und auf sinnvolle Weise etwas dafür tun.

Zusätzlich auch untersuchen, was hinter der Einsamkeit stecken mag. Das sollte jetzt keine Anleitung sein - möchte aber trotzdem erwähnen, dass das ein ziemlicher Prozess sein kann.
**********Heels Frau
3.761 Beiträge
Ich mag mich selbst und komm mit mir selbst so gut zurecht, das ich keine Einsamkeit verspüre. Im Gegenteil, es gibt Momente wo ich direkt froh bin, das niemand um mich herum ist . Ich meine Ruhe habe , auf niemanden Rücksicht nehmen muss, keine Kompromisse machen müssen und genau das zu tun, was ich will.
Und bezüglich " alleine " essen gehen in ein Restaurant. : ist für mich eine Frage des Selbstbewusstseins.
Ich komm mir weder doof vor , allein an einem Tisch zu sitzen, noch fühle ich mich dabei einsam und allein
*****nne Frau
3.841 Beiträge
JOY-Angels 
Mein Ex-Mann und ich waren die letzten Jahre gemeinsam einsam. Ich kann es nicht wirklich erklären, aber es war so und es war furchtbar.
Seitdem ich mich von ihm getrennt habe, lebe ich alleine. Momentan gehe ich noch arbeiten, da habe ich soziale Kontakte, kann immer mit jemandem reden. Wie das wird, wenn ich ab März in Rente bin, weiß ich noch nicht. An den Wochenenden gehe ich viel spazieren, bin vor Corona auch alleine in die Disco gegangen. Das (Disco) mache ich jetzt nicht mehr, ich hab irgendwie den Anschluss verpasst. Aber ich gehe gerne in eine der Bar's in der Stadt, dort kenne ich den Betreiber, die Bedienung und es ist immer schön. Auch Kino, Trödelmärkte u.a. besuche ich alleine. Ich mache Busreisen, meist alleine. Aber im Bus ist ja immer jemand, mit dem ich reden kann. Ich puzzle viel, hab mir einen Malblock für Erwachsene gesucht und beschäftige mich. Familie hab ich auch, aber jeder hat sein eigenes Leben. Mit den ganzen Dingen bekämpfe ich die Einsamkeit. Ich weiß nicht, setzte ich Einsamkeit und Alleinsein auf die gleiche Stufe? Auf alle Fälle treffe ich auf meinen Spaziergängen oft Frauen, die auch alleine sind und sich freuen, wenn sie mal mit jemandem reden können. Ich denke, Einsamkeit ist ein großes Problem und weit verbreitet.

Zum Thema alleine Essen gehen: Wenn ich mal in einem Restaurant bin und sehe, wieviele Paare da an einem Tisch sitzen und kein Wort miteinander reden, weil jeder sein Handy in der Hand hat, dann sage ich mir, kann ich auch alleine Essen gehen.
********nsch Mann
613 Beiträge
Ich war auch schon zu zweit einsam. Das finde ich ehrlich gesagt viel schlimmer. Als Triathlet und Gitarrist haben wir eine Schnittmenge und es mag auch etwas platt klingen: aber mach das Schwimmen und das Radfahren im Verein oder in selbst gebauten Gruppen und gründe eine Kapelle. Möglichst mit gelegentlichen Auftritten. Dann wirst du bald froh sein, mal allein zu sein.😆. Ich weiß, dass derlei Ratschläge immer etwas vereinfachend sind. Aber manchmal ist das so einfach.
****ic Mann
311 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********nsch:
Mach das Schwimmen und das Radfahren im Verein oder in selbst gebauten Gruppen und gründe eine Kapelle😆. Ich weiß, dass derlei Ratschläge immer etwas vereinfachend sind. Aber manchmal ist das so einfach.

Danke dir für die Ratschläge ... manchmal ist das so einfach, wenn ich nicht bereits seit 10 Jahren in einem Verein Mitglied wäre, und wenn ich nicht seit 1,5 Jahren eine Band gesucht hätte. Das mit der Band ist auch echt schwierig, da muss man mit Ablehnung entspannt sein, habe bereits mehrere Anläufe hinter mir. Ich hätte aber die gleichen Ratschläge gegeben.
*******a_R Frau
1.516 Beiträge
Die Frage ist: warum hat man dieses Gefühl der Einsamkeit?
Wenn die Antwort darauf lautet: „Mir fehlt ein Partner/Partnerin an meiner Seite. Mir fehlen Liebe, Nähe, Kuscheln, Sex, Verständnis und alles, was zu einer erfüllenden Beziehung gehört“, dann helfen weder ein Verein noch ein Hobby. Denn das kann zwar gut ablenken, löst aber das eigentliche Problem der Einsamkeit nicht.
******ele Frau
1.908 Beiträge
Bitte "allein" und "einsam" nicht verwechseln, und auch nicht in einen Topf werfen.

Allein SEIN ist ein Zustand.
Sich einsam FÜHLEN ist eine Emotion = ein gespeichertes, eingefrorenes Gefühl, das irgendwann mal aus einem berechtigten Grund entstanden ist, aber danach nie aufgelöst wurde.

Deshalb hilft Ablenkung auch höchstens für den Moment. Im nächsten stillen Moment steht die Einsamkeit füßestampfend wieder vor dir, weil du wieder das Gegenteil getan hast von dem, was sie wirklich von dir will.

Du kannst dich natürlich dein Leben lang abplagen mit einer Ablenkung nach der anderen. Oder du kannst einmal wirklich den Ursprung in der Tiefe lösen.

Ich selbst kenne Einsamkeit nicht. Aber ich will und brauche viel Zeit alleine.
******fer Mann
111 Beiträge
Man muss nicht alles zur Geschlechterfrage erklären und danach trennen. Aber speziell bei dieser Frage und den Antworten hier (Frauen scheinen generell sehr zufrieden zu sein), drängte sich ein Artikel, den ich zuletzt gelesen hatte, mir wieder ins Gedächtnis.

Zitat derstandard: 'Während Frauen in der Regel über engere Freundschaften und familiäre Netzwerke verfügen, finden viele Männer ihre wichtigste emotionale Bezugsperson in der Partnerin. Entsprechend groß sind die Unterschiede, ...'

Denke, darin könnte auch ein Unterschied bestehen, dass Frauen meist recht zufrieden sind und Männer mehr ein Problem in ihrer Einsamkeit sehen.

Kann mir gut vorstellen, dass Männer dazu neigen, dann zu Einzelgängern zu werden, während Frauen eben zunehmend in ihrem freundschaftlichen Netzwerken Zuflucht finden.
********1979 Frau
2.057 Beiträge
Das mit gemeinsam einsam kenne ich auch.
Seit ich allein lebe und vor meiner Ehe war ich allein aber nie einsam.
*******ssa Frau
5.987 Beiträge
Ich unterscheide zwischen alleine sein können und nicht alleine sein wollen -
ersteres kann ich sehr gut, zweiteres erklärt sich von selber.

Einsamkeit entsteht denke ich wenn man mit sich selber nicht klarkommt und in die "Opfer"rolle gerät - mimimi, ich hab nicht / mir fehlt / andere haben es gut nur ich nicht *flenn* usw.
schrecklich.

Emotionale Einsamkeit kenne ich - wenn man sich unverstanden fühlt, nicht erklären kann was in einem vorgeht.
****ic Mann
311 Beiträge
Themenersteller 
@*******ssa : Du definierst also Einsamkeit als charakterliche Schwäche? Ich auch, dabei kann ich auch gut alleine sein. Habe keine Angst mehr das zuzugeben, dass ich da charakterlich schwach bin.
*****rus Mann
94 Beiträge
Zitat von *******ssa:

Einsamkeit entsteht denke ich wenn man mit sich selber nicht klarkommt und in die "Opfer"rolle gerät - mimimi, ich hab nicht / mir fehlt / andere haben es gut nur ich nicht *flenn* .

Ich finde es dreist, anmaßend und ohne Empathie, wenn behauptet wird, dass Menschen, die sich einsam fühlen, charakterliche Schwächen haben und sich in die Opferrolle begeben.

Bei solchen Aussagen wundert es mich nicht, das immer weniger Menschen im realen Leben sich offenbaren und sich lieber wortlos zurückziehen
********nsch Mann
613 Beiträge
Einsamkeit ist ein Gefühl. Gibt es tatsächlich Menschen, die es nicht kennen? Jeder will gesehen werden und braucht Resonanz. Wir sind soziale Wesen. Ist Nietzsches Zarathustra denn nicht zweimal vom Berg aus seiner Einsiedelei gestiegen? Anstrengend mögen andere Menschen sein. Aber die Einsiedelei geht nicht auf Dauer. Die individuelle Ich Gesellschaft suggeriert das ich mir selbst genug bin. Aber das ist ein Irrweg.
*****rus Mann
94 Beiträge
Trotzdem gibt es einen großen Unterschied, zwischen allein sein und sich einsam fühlen. Ich zum Beispiel war geflasht, als ich schlagartig in diesem Urlaub dieses Gefühl hatte. Das kenne ich gar nicht. Aber mitten in der Natur, in einer atemberaubende Naturkulisse, hat es mich übermannt.
****555 Frau
3.800 Beiträge
Zitat von ********nsch:
Einsamkeit ist ein Gefühl. Gibt es tatsächlich Menschen, die es nicht kennen? Jeder will gesehen werden und braucht Resonanz. Wir sind soziale Wesen. Ist Nietzsches Zarathustra denn nicht zweimal vom Berg aus seiner Einsiedelei gestiegen? Anstrengend mögen andere Menschen sein. Aber die Einsiedelei geht nicht auf Dauer. Die individuelle Ich Gesellschaft suggeriert das ich mir selbst genug bin. Aber das ist ein Irrweg.

Sehe ich genauso.
Ansonsten ist Einsamkeit ein Gefühl das ganz unabhängig von der Anzahl an Freunden, Partnerschaft ja/nein, Ablenkung ja/nein bestehen & einen treffen kann.

Alleine in ein Restaurant essen gehen oder in den Urlaub fahren, mache ich seit jeher unheimlich
gerne (egal ob ich in einer Beziehung war, oder auch jetzt)
& habe mich dabei nie Einsam gefühlt.
Im Gegenteil, ich genieße dann den Trubel um mich herum & das "einfach mal für mich sein & auftanken".

Mich einsam zu fühlen kenne ich aber genauso gut.
Und das liegt weder an an einem zu kleinen Freundeskreis, noch an fehlenden Interessen oder Möglichkeiten & Gelegenheiten etwas unternehmen zu können.Nein.

Ich kann mich unter vielen Menschen zwischendurch mal genauso einsam fühlen, wie ich es (wie andere auch schon geschrieben haben) es auch schon in einer Beziehung erlebt habe.

Ich glaube der Unterschied zwischen alleine & einsam liegt in der "Wahlmöglichkeit".

Wenn ich grade in der Stimmung dazu bin, das ich alleine (z.B) Essen gehen MÖCHTE,
dann empfinde ich keine Einsamkeit.
Ganz egal ob ich alleine an einem großen Tisch sitze oder einen "Ein Personen Tisch" bekommen habe-
viele Paare anwesend sind oder nicht.
Mir völlig egal. Ich bin gut gelaunt & freue mich über die "Me Time"

Wenn ich dagegen (z.B) im Urlaub bin und
WÜRDE GERNE, das was ich grade sehe oder empfinde (Sonne, Strand, Meer toller Ausblick what ever) mit jemandem teilen,
kann aber nicht, weil dort niemand zum teilen bei mir ist -> dann empfinde ich ein Gefühl von Einsamkeit.

Und dieses Gefühl kann eben auch dann entstehen,
wenn ich in dem Urlaub garnicht alleine bin, sondern Freunde/ Partner oder xy " bei mir sind".

Es ist m.M.n eher ein Gefühl das entsteht, wenn ich Etwas mit jemandem teilen möchte
aber kein Gegenüber da ist, das mir bei dem Thema/der Gelegenheit etc. ein Gefühl von "Gemeinsamkeit" oder emotionaler Verbundenheit/ Erreichbarkeit vermitteln kann.

Oder -wenn ich jetzt mal an Partnerschaft denke-
kann mir eine Freundin, "Sportkollegen", Familie oder sonst wer,
in einem Moment in dem ich mich nach partnerschaftlicher Wärme, Körperkontakt o.ä
sehne , diese gleicher Art niemals geben können.

Dann entsteht eben eine Diskrepanz zwischen dem 'ich würde gerne' & "dem was da ist"

Einsamkeit ist m. Erachtens auch weder ein "schlimmes" Gefühl,
noch ein Zeichen für "fehlende soziale Kontakte"
oder "zu wenig Ablenkung",
geschweige denn ein Zeichen von "Schwäche"

Vielmehr einfach ein "guter Hinweis" darauf,
was einem fehlt🤷🏼‍♀️
Genau so gut von einem kurzen Moment bis hin zu einem immer wiederkehrenden Gefühl reichen
******lin Mann
655 Beiträge
Ich komme als Single im Allgemeinen gut mit mir alleine klar.
Trotzdem, manchmal fehlt das Kuscheln. Dann fühle ich mich einsam, weil ich in diesem Moment emotional angefasst bin.
*****a63 Frau
8.582 Beiträge
Ich konnte mich von meiner Einsamkeit nicht ablenken und bin da durch gegangen.

Dieses Gefühl ist auch immer noch ab und an da.
*******tor Mann
125 Beiträge
Einsamkeit ist oft ein schleichender Prozess. Man unterscheidet dabei zwischen dem Alleinsein (einem äußeren Zustand) und der Einsamkeit (einem inneren Gefühl des Mangels)

Alleinsein kann erholsam sein, wenn man es selbst wählt. Einsamkeit hingegen ist schmerzhaft, weil sie unfreiwillig geschieht .

Ich brauche für meinen Job die Einsamkeit ab und zu , um neue Energie zu schöpfen *zwinker*
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