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Ist für BDSM-Praktizierende Sex ohne überhaupt interessant?

********au95 Frau
13 Beiträge
Themenersteller 
Ist für BDSM-Praktizierende Sex ohne überhaupt interessant?
Guten Tag,
es gibt eine Sache, über die ich immer mal wieder gestolpert bin.
Mich persönlich reizt BDSM nicht und das habe ich so auch klar in meinem Profil geschrieben (auch wenn das vermutlich viele eh nicht lesen).
Trotzdem werde ich immer wieder von Männern angeschrieben, deren ganzes Profil recht BDSM-lastig ist wo ich dann nicht wirklich das Gefühl habe, dass es passt.
Und es ist sicher auch individuell, mich würde es aber trotzdem interessieren:
Wenn ihr intensiv BDSM praktiziert, ist Sex ohne dann überhaupt interessant?
Und auch mal ganz allgemein gefragt, was ist für euch der Reiz an BDSM, insbesondere an Schmerzen und Erniedrigung (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass es ein viel weiteres Spielfeld ist als das)?
Kann ich Stand jetzt nicht so nachvollziehen, aber ich lerne immer gern dazu ☺️
Face
*******ire Mann
15.582 Beiträge
Unter BDSMlern wird der "Normale Sex" gerne als "Vanilla-Sex" beschrieben. Wie Vanille Eis.

Jeder mag ihn. Ist aber nichts besonderes.

Vielleicht kann ich dir das so erklären @********au95
******wen Frau
16.631 Beiträge
Ich esse gern Kiwis, aber auch Erdbeeren.
Ich mag den Norden, aber auch den Süden.
Ich liebe BDSM, aber ich hab auch gerne Kuschelsex.

Für mich gibt es kein Entweder-Oder, sondern vielmehr ein bejahendes Sowohl-als-auch. Nur weil ich leidenschaftlich auf BDSM stehe, heißt das nicht im Umkehrschluss, dass ich anderen Varianten abgeneigt wäre. Es gibt für mich kein "besser" oder "schlechter", Vanillasex klingt manchmal so abwertend, das sehe ich überhaupt nicht so.
Ich kann, brauche und will alles, jedes zu seiner Zeit.
********au95 Frau
13 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******ire:
Unter BDSMlern wird der "Normale Sex" gerne als "Vanilla-Sex" beschrieben. Wie Vanille Eis.

Jeder mag ihn. Ist aber nichts besonderes.

Vielleicht kann ich dir das so erklären @********au95

Danke für die Erklärung ☺️
Also so: Grundsätzlich kann man das schon mal machen, ist aber nichts für die Dauer?
So hört sich das für mich zumindest an.
****az Mann
4.738 Beiträge
Zitat von ********au95:
Wenn ihr intensiv BDSM praktiziert, ist Sex ohne dann überhaupt interessant?
Ja, schon. Allerdings ist für mich harter Sex wichtig. BDSM impliziert für mich nämlich, dass ein Machtgefälle vorhanden ist oder dass der Schmerz bzw. Fixierungen/Fesselungen im Vordergrund stehen. Bei lediglich hartem Sex ist nichts davon gegeben.

Zitat von ********au95:
Und auch mal ganz allgemein gefragt, was ist für euch der Reiz an BDSM, insbesondere an Schmerzen und Erniedrigung (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass es ein viel weiteres Spielfeld ist als das)?
Macht halt Spaß. Das ist so wie wenn Ich dich frage, warum übst du gerne Hobby xy oder Sexpraktik abc aus. *g*
Face
*******ire Mann
15.582 Beiträge
Zitat von ********au95:
Zitat von *******ire:
Unter BDSMlern wird der "Normale Sex" gerne als "Vanilla-Sex" beschrieben. Wie Vanille Eis.

Jeder mag ihn. Ist aber nichts besonderes.

Vielleicht kann ich dir das so erklären @********au95

Danke für die Erklärung ☺️
Also so: Grundsätzlich kann man das schon mal machen, ist aber nichts für die Dauer?
So hört sich das für mich zumindest an.

Genau so ist es *top*
******ion Mann
84 Beiträge
Warum fast JEDER BDSM durchführt, ohne es zu wissen!
Viele Menschen, (deshalb ploppt das Thema ja hier gerade wieder auf) denken bei BDSM sofort an Peitschen, Schmerzen und extreme Praktiken. Doch das greift viel zu kurz. Lass uns wetten, du bist schon voll der BDSM-Profi! In Wahrheit bewegen sich die meisten Paare, die einander begehren und Lust auf Spannung haben, ständig in Bereichen, die eindeutig BDSM-Elemente enthalten – ganz selbstverständlich, ganz unaufgeregt und oft völlig schmerzfrei.

Denn BDSM ist im Kern kein Werkzeugkasten aus Gegenständen, sondern ein Spiel mit Macht, Aufmerksamkeit, Erwartung und Kontrolle. Und genau diese Dinge sind seit jeher Teil von gutem Sex.



Lust entsteht durch Dynamik – nicht durch Gleichförmigkeit

Sobald ein Mensch beim Sex etwas initiiert, etwas verwehrt, etwas hinauszögert oder bewusst führt, entsteht ein Machtgefälle – und damit ein klassisches BDSM-Prinzip.

Beispiele, die kaum jemand als „kinky“ bezeichnen würde:
• „Warte noch.“
• „Dreh dich um.“
• „Ich will, dass du mir zuhörst.“
• Jemanden festhalten, ohne weh zu tun.
• Den Moment bewusst verlängern, statt sofort zur Sache zu kommen.

All das ist Kontrolle über Zeit, Nähe und Handlung. Und genau daraus speist sich sexuelle Spannung.



Teasing, Zurückhalten und Verlangen steuern

Eines der stärksten, völlig schmerzfreien BDSM-Elemente ist Teasing & Denial. Wer seinen Partner bewusst heiß macht, ihn dann kurz auf Abstand hält oder das Tempo bestimmt, übt Macht aus – nicht aus Grausamkeit, sondern aus Lust.

Das passiert ständig:
• Küssen, ohne weiterzugehen
• Berühren, aber empfindliche Stellen auslassen
• Augenkontakt halten, statt sofort aktiv zu werden

Das ist keine „normale Vorspieltechnik“ – das ist erotische Kontrolle.



Rollenspiele beginnen früher als gedacht

Schon minimale Rollenverschiebungen gehören dazu:
• Eine Person übernimmt die Führung.
• Eine andere gibt sich hin.
• Jemand entscheidet, was „jetzt passiert“.

Das muss kein explizites Rollenspiel sein. Oft reicht schon:
• Ein Tonfall
• Ein bestimmter Blick
• Eine klare Ansage

In dem Moment, in dem jemand bewusst Verantwortung für die Lust des anderen übernimmt, entsteht Dominanz. Und wer sich darauf einlässt, erlebt Submission – selbst wenn beide danach wieder völlig gleichberechtigt Kaffee trinken.



Demütigung, Scham und Kontrolle – ganz subtil

Auch „Demütigung“ klingt härter, als sie oft ist. Viele erotische Momente leben davon, gesehen, bewertet oder kommentiert zu werden:
• „Du wirst schon ganz unruhig.“
• „Du magst es, wenn ich dich so anschaue.“
• „Ich weiß genau, was das mit dir macht.“

Das ist keine Beleidigung – das ist konsensuelle Verletzlichkeit. Und sie fühlt sich für viele extrem intensiv an.



BDSM ohne Schmerz ist Alltagserotik mit Bewusstsein

Was BDSM von „normalem Sex“ unterscheidet, ist oft nur eins:
Man spricht darüber und macht es absichtlich.

Grenzen werden benannt.
Wünsche werden klar.
Macht wird nicht zufällig, sondern bewusst geteilt.

Und genau deshalb ist es Unsinn zu behaupten, BDSM sei etwas Extremes oder nur für eine kleine Szene. Wer Lust steigert, Erwartungen lenkt, Nähe kontrolliert oder Hingabe zulässt, nutzt bereits BDSM-Mechaniken – nur ohne Etikett.



Fazit

BDSM ist kein Sonderfall von Sexualität.
Es ist eine Sprache für Dinge, die wir sowieso tun, wenn wir jemanden wirklich begehren:
• Spannung aufbauen
• Kontrolle abgeben oder übernehmen
• Mit Nähe spielen
• Lust bewusst lenken

Schmerz ist dabei optional, nicht zentral.

Wenn man das versteht, verliert BDSM seinen Schrecken – und wird zu dem, was es oft ist:
eine bewusste, tiefere Form von Intimität.
*****y87 Frau
11.477 Beiträge
Hier ist so eine, die SM körperlich sehr gerne mag. Egal auf welcher Seite. Wieso ich drauf stehe? Uff, die Frage habe ich mir auch oft selber gestellt. Deswegen verstehe ich es total, wenn man es erstmal gar nicht greifen kann. Mich befriedigen Schmerzen einfach. Es fegt sowas von meinen Kopf leer, also es berührt nicht nur den Körper, sondern geht einfach tief rein, rein in die Seele. Jemanden Schmerzen zu zufügen, tja ähm.......ich mag die Reaktionen darauf. Zwischen Aua und Genuss *lach* Bin manchmal aber selber etwas "erschrocken", was man so anrichten kann *lach* Und auch das geht einfach direkt in die Seele. Diese Art der Befriedigung habe ich ohne SM Anteile beim Sex kaum. Ja ich kann penetrativen Sex genießen, aber nicht auf Dauer auf SM verzichten.
********au95 Frau
13 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ******wen:
Ich esse gern Kiwis, aber auch Erdbeeren.
Ich mag den Norden, aber auch den Süden.
Ich liebe BDSM, aber ich hab auch gerne Kuschelsex.

Für mich gibt es kein Entweder-Oder, sondern vielmehr ein bejahendes Sowohl-als-auch. Nur weil ich leidenschaftlich auf BDSM stehe, heißt das nicht im Umkehrschluss, dass ich anderen Varianten abgeneigt wäre. Es gibt für mich kein "besser" oder "schlechter", Vanillasex klingt manchmal so abwertend, das sehe ich überhaupt nicht so.
Ich kann, brauche und will alles, jedes zu seiner Zeit.

Ja, ich glaube das ist auch etwas was meine Sorge ist. Mein Eindruck ist teilweise(ob der jetzt stimmt oder nicht), dass es dann eben für mein Gegenüber vielleicht Sex zweiter Klasse wäre und sowieso nicht so interessant und nichts auf Dauer. Aber das divergiert sicher auch.
*********le190 Paar
137 Beiträge
Bei uns geht SM und harter Sex immer wieder ineinander über und zurück. Das Eine ginge nicht ohne das Andere. Glücklicherweise finden wir auch meist Kontakte, die ähnlich ticken. Mir würde es auf Dauer nichts bringen, nur zu führen und zu quälen, ohne sie noch ordentlich zu nehmen. Und ihr bring ewiges Hintern versohlen (am besten noch mit in Reihenfolge vorsortiertem Gerät) nichts , ohne dann noch Sex über sich "ergehen" zu lassen
********au95 Frau
13 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****az:
Zitat von ********au95:
Wenn ihr intensiv BDSM praktiziert, ist Sex ohne dann überhaupt interessant?
Ja, schon. Allerdings ist für mich harter Sex wichtig. BDSM impliziert für mich nämlich, dass ein Machtgefälle vorhanden ist oder dass der Schmerz bzw. Fixierungen/Fesselungen im Vordergrund stehen. Bei lediglich hartem Sex ist nichts davon gegeben.

Zitat von ********au95:
Und auch mal ganz allgemein gefragt, was ist für euch der Reiz an BDSM, insbesondere an Schmerzen und Erniedrigung (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass es ein viel weiteres Spielfeld ist als das)?
Macht halt Spaß. Das ist so wie wenn Ich dich frage, warum übst du gerne Hobby xy oder Sexpraktik abc aus. :)
Auch wenn es jetzt den Rahmen sprengen würde kann ich dir tatsächlich ziemlich genau sagen warum ich mag, was ich mag. Weswegen ich bei Schmerzen und Erniedrigung nachfrage ist, weil es auf mich auf den ersten Blick recht kontraintuitives wirkt. Generell wollen die allermeisten Menschen ja Schmerzen und Erniedrigung in ihrem Leben ja generell vermeiden.
Wieso ist das dann sexuell bei manchen anders?
****az Mann
4.738 Beiträge
Zitat von ********au95:
Wieso ist das dann sexuell bei manchen anders?
Ich glaube, absolut wissenschaftlich geklärt ist das noch nicht. Aber meines Wissens nach, streben manche Menschen eben nach Extremen. Und darunter fällt bisweilen auch BDSM. Genauso wie Extremsportler, extrem Tätowierte oder sonstige Beispiele mitunter diesen Boost an Adrenalin und anderen Hormonen suchen.
Und Menschen haben schon andere Dinge getan für einen Ständer oder eine feuchte pussy. Was eben auch bedeutende Motivationsgründe für BDSM sein können.
******W87 Frau
468 Beiträge
Normaler Sex wäre für mich rein-raus fertig.
Damit konnte ich mich noch nie abfinden. Sex muss abwechslungsreich und auch einfallsreich sein. Spannung muss sich aufbauen. Verschiedenste Konstellation. Und wie oben schon beschrieben ist der Begriff BDSM so weit , dass es von zart bis hart alles umfasst. Die Gegensätze sind das spannende. Bewusst aktiv/passiv zu sein. Alles wissen oder nichts wissen was passiert. Ohne Spielzeug oder mit viel Equipment. Und dass man sich viel Zeit nimmt, oft viel vorbereitet und plant und ausprobiert. Völlige Hingabe oder "fliegen" bedarf Erfahrung und Offenheit. Egal ob mit oder ohne Schmerzen.
********rmal Mann
600 Beiträge
Ich denke in jeder Form von Sex deckt such zumindest ein klitzeklein wenig BDSM.

Die meisten nerven es nur nicht aufgrund der Normalität und weil BDSM eben eine Riesenspielfläche ist.
*******ssa Frau
5.985 Beiträge
Wenn ihr intensiv BDSM praktiziert, ist Sex ohne dann überhaupt interessant?

In der BDSM-Beziehung selber: ja klar *ja*
Als Single auf Partnersuche (ob nun Beziehung, F+ oder reine Sextreffen): nein, also wenn BDSM vom anderen ausgeschlossen wird.

Und auch mal ganz allgemein gefragt, was ist für euch der Reiz an BDSM, insbesondere an Schmerzen und Erniedrigung (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass es ein viel weiteres Spielfeld ist als das)?

Kann ich persönlich schwer beschreiben, da spielt so viel mit rein:
Begehren, Zuneigung, Masichismus, Geilheit, alles im Rahmen meiner Devotion - das Verlangen ust einfach da.
*******ssa Frau
5.985 Beiträge
Zitat von ********au95:
Zitat von ****az:
Zitat von ********au95:
Wenn ihr intensiv BDSM praktiziert, ist Sex ohne dann überhaupt interessant?
Ja, schon. Allerdings ist für mich harter Sex wichtig. BDSM impliziert für mich nämlich, dass ein Machtgefälle vorhanden ist oder dass der Schmerz bzw. Fixierungen/Fesselungen im Vordergrund stehen. Bei lediglich hartem Sex ist nichts davon gegeben.

Zitat von ********au95:
Und auch mal ganz allgemein gefragt, was ist für euch der Reiz an BDSM, insbesondere an Schmerzen und Erniedrigung (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass es ein viel weiteres Spielfeld ist als das)?
Macht halt Spaß. Das ist so wie wenn Ich dich frage, warum übst du gerne Hobby xy oder Sexpraktik abc aus. :)
Auch wenn es jetzt den Rahmen sprengen würde kann ich dir tatsächlich ziemlich genau sagen warum ich mag, was ich mag. Weswegen ich bei Schmerzen und Erniedrigung nachfrage ist, weil es auf mich auf den ersten Blick recht kontraintuitives wirkt. Generell wollen die allermeisten Menschen ja Schmerzen und Erniedrigung in ihrem Leben ja generell vermeiden.
Wieso ist das dann sexuell bei manchen anders?

Unbewusst vermeiden es die meisten Menschen gar nicht jemandem zb weh zu tun = jemanden aus Spaß kneifen, in den Schwitzkasten nehmen oder selbst durchkitzeln kann Leid zufügen.
*****a_S Mann
10.272 Beiträge
Ich bin BDSMer und Fetischist. Und für mich ist Sex ohne BDSM und Fetisch nicht uninteressant und ich kann das genießen, aber:

Wenn ich in einer Beziehung war, wo BDSM und Fetisch gar nicht möglich war, wurde mir der "normale" Sex (also ohne BDSM und Fetisch) irgendwann "uninteressant" im Sinne von "ich war ihn leid", weil sich der dann so angefühlt hat, wie dass ich brav erfülle, was von einem "normalen Mann" erwartet wird, aber meine eigentlichen Wünsche nicht erfüllt werden.

Somit hatte ich immer mal wieder und auch gern "normalen Sex" an Beziehungsanfängen oder auch zwischendurch in BDSM/Fetisch-Beziehungen, aber auf Dauer und nur eben nicht so gern.

Und wenn mich Vanillas fragen, wie sich das für sie anfühlen würde, erkläre ich meist: Wenn für dich die Beteiligung deiner Genitalien und ein Orgasmus wichtig sind beim Sex, stell dir vor, du hättest einen tollen Partner, der mit dir knutscht, dich schön streichelt und alles, aber wo die Berührung der Genitalien ein Tabu ist. Am Anfang würdest du das Knutschen und Streicheln genießen, aber nach einigen Monaten Beziehung würdest du dann doch gern auch mal deine Genitalien ins Spiel bringen. *g*
*********nster Frau
92 Beiträge
BDSM mag nicht dein Ding sein, aber ich finde es schön, dass du versuchst über den Tellerrand zu schauen.
Ich denke, grundsätzlich kann man ganz normalen Sex mit BDSMlern haben - aber irgendwann wird das Thema höchstwahrscheinlich aufploppen. Dann ist es wichtig, dass du weißt, was du (nicht) willst. Und das gilt. BDSM ist nur BDSM wenn Konsens herrscht.

Ich selbst kann Sex ohne BDSM haben.
Auf Dauer würde ich aber eher auf Sex verzichten. Immer nur Blümchensex ist mir zu langweilig. Wenn ich an die Decke schaue und im Kopf die Einkaufsliste durchgehe, läuft was falsch. Aus Erfahrung weiß ich, dass dieser Punkt früher oder später kommt, wenn es so gar keine Abwechslung gibt.

Ich kann auch BDSM ohne Sex haben.
Dann geht es ganz gezielt um die Befriedigung bestimmter Bedürfnisse. Das ist meist mein Masochismus, aber auch Bondage spielt da eine Rolle.

Wenn BDSM und Sex zusammen kommen ist beides für mich besonders intensiv.

Zitat von ********au95:

Und auch mal ganz allgemein gefragt, was ist für euch der Reiz an BDSM, insbesondere an Schmerzen und Erniedrigung (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass es ein viel weiteres Spielfeld ist als das)?
Kann ich Stand jetzt nicht so nachvollziehen, aber ich lerne immer gern dazu ☺️

Ich bin Masochistin und habe sehr lange gebraucht um damit klar zu kommen.
Schmerzen können mich unter den richtigen Umständen sehr erregen.
Ich rede hier nicht vom angeschlagenen kleinen Zeh, oder dem Barfußtritt auf einen Legostein. Das ist immer noch ekliger Schmerz, also die Art, die man eher vermeiden würde.
Mein erster Freund hatte mal die Theorie aufgestellt, dass Lustempfinden und das Schmerzempfinden sehr eng beieinander liegen. Der Körper feuert aus allen Synapsen, es werden viele Hormone ausgeschüttet, es herrscht Ausnahmezustand. Ob seine Theorie wissenschaftlich Bestand hat kann ich dir nicht sagen, aber es kommt für mich beim Spiel mit dem Schmerz definitiv zu einer hohen Ausschüttung von Adrenalin und Endorphinen. Das fühlt sich sehr gut an.
Ich vergleiche das ganz gerne mal mit einem Runner's High. Da passiert wohl ähnliches im Körper.

Je mehr ich meinem Partner vertraue, desto weiter kann ich gehen. Wenn man sich gut kennt, kann das Spiel mit dem Schmerz extrem intensiv und auch sehr intim sein. Nähe und Schmerz gleichzeitig. Harte Schläge und sanfte Berührungen. Zu spüren wie mein Körper arbeitet, erdet mich. Mein Kopf schaltet endlich mal ab. Ich komme im Jetzt an und bin einfach da. So wie ich bin. Und so werde ich auch angenommen. Ich kann loslassen und darauf vertrauen, dass ich geführt werde. Das Ziel ist der gemeinsame Spaß, das gemeinsame Erleben, die gemeinsame Lust. All das lässt keinen Raum für den Alltag. Es ist ganz bewusstes Abschalten. Urlaub. Dazu kommt zumindest bei mir noch, dass ich im Alltag chronische Schmerzen habe. Die sind alles andere als schön. Das bewusste Spiel mit dem Schmerz, die bewusst gesetzten Reize überschreiben diesen Alltagsschmerz. Auch das ist eine Form von Auszeit.
Am Ende bin ich erschöpft, müde, entspannt und glücklich.

(Ich kann hier wirklich nur von meinem Empfinden schreiben, was ich beschreibe können andere womöglich auch mit "nur" Sex haben.)

Das Spiel mit Erniedrigung ist oft eine Gratwanderung. Ich persönlich hätte zum Beispiel starke Probleme mit Bodyshaming. Das kann ich nicht sexualisieren.
Aber am Boden zu liegen und zu spüren, wie mein Partner seinen Fuß auf mich stellt, mich niederdrückt und mir so ganz klar das Machtgefälle vor Augen führt - das hat was.
Ich denke bei sexueller Erniedrigung geht es sehr oft um das sichtbar machen des Machtgefälles.
Und oft ist es dann auch ein Spiel mit Scham, mit Grenzen. Das ist natürlich aufregend.
Auch hier gilt, je tiefer das Vertrauen, desto weiter kann man gehen. Wenn ich weiß, dass mein Gegenüber mich zwar an meine Grenzen führt, diese aber nicht überschreitet, kann ich loslassen, die Verantwortung zu einem großen Teil abgeben und eventuell auch Dinge machen, die ich mich sonst gar nicht trauen würde, obwohl ich sie will.

Ich hoffe, ich konnte das aus meiner Sicht ein wenig verständlich machen.


Wem das alles zu lang war: BDSM als bewusstes (er)leben und Urlaub vom Alltag
****_62 Mann
942 Beiträge
U. A. @******wen und @******ion haben deine Frage eigentlich bereits beantwortet. Spätere Beiträge kamen erst während ich schrieb.

Ich versuche es mal ergänzend auf andere Art.

• Es gibt Menschen die BDSM als eine Art Lebenseinstellung sehen. Für sie ist zumindest ein klares Machtgefälle zwischen den Partnern unverzichtbar. Relativ oft auch außerhalb sexueller Handlungen.
Meine Ende 2017 verstorbene Frau und ich waren damals hier unter dem Paarprofil Lisa_Bert (2008 bis Anfang 2017) u. A. in drei der BDSM Gruppen angemeldet, weil ich ihr in einem kleinen Teil ihres BDSM nicht gerecht werden konnte, bzw. eher wollte. Denn ich lehne es für mich ab offene Wunden >>selbst<< zu verursachen. Jedenfalls bei einer (Sexual)Partnerin. Hat ursprünglich vermutlich mit meiner Kindheit zu tun. Später, insbesondere im Irak, kamen weitere Gründe hinzu. Sie bzw. wir suchten dort also gezielt nach Doms mit einer ausgeprägten sadistischen Neigung.
In allen drei Gruppen fiel mir auf, dass Begriffe wie 'Vanilla' und 'Stino' schon mal gerne nicht zur Abgrenzung, sondern klar als Herabwürdigung, oft in Verbindung mit dem Begriff 'Kindergarten', genutzt wurden. Für zum Glück bei Leibe nicht allen Gruppenmitgliedern war BDSM eine Art 'Königsdisziplin'.
• Und es gibt Menschen die BDSM durchaus gerne ins Spiel einbeziehen, aber eben nicht immer, sondern wenn beide Situativ grade Lust darauf haben. Das heißt nicht das eine Session zwingend anders als oben ablaufen muss. Die Vielfalt die BDSM abbildet, wird abgesehen vom permanenten Machtgefälle in den individuell präferierten Teilen identisch gelebt. BDSM ist für sie eine von mehreren sexuellen Varianten, aber eben kein ständiges Must Have.

Zur letzteren Gruppe gehöre ich.
Zudem bin ich Switcher, kenne, liebe und lebe also (gelegentlich) beide Seiten des Spiels.

Ich versuche das mal an Hand einiger wichtiger Frauen in meinem Leben zu erklären.

• Meine erste reine Fickbeziehung betraf zu etwa 90% BDSM.
Damals 17 lernte ich in einem besetzten Haus eine deutlich ältere Frau kennen, die in mir, vermutlich wegen meines Auftretens (Verbal, Körpersprache, Ausstrahlung) in Konfliktsituationen, irgend etwas sie ansprechendes dominantes entdeckte.
Es folgte eine fast ein Jahr andauernde seltsam anmutende 'Top by the Bottom' Spielbeziehung, die an dem Tag endete als ich mich weigerte Reißzwecken in ihrem Körper zu versenken. Damit war ich für sie uninteressant geworden

• Etwas später kam ich, also über Monate zeitgleich, mit meiner ersten festen Freundin zusammen. Der BDSM Anteil in unserer durchaus variantenreichen Sexualität = Null.

^^Tatsächlich trennte ich damals BDSM noch klar vom 'normalen' Sex ab. Auf den Trichter beide Welten miteinander zu verbinden kam ich erst einige Jahre später.

• Erste Ehefrau (6 Jahre) - BDSM Anteil Null

• Zwei Freundinnen mit denen ich etwa 4,5 Jahre in einer Art Menage a Trois zusammenlebte
Beide Switcherinnen, beide bereits bevor ich sie kennen lernte, gerne auch als Hauptperson(en) auf Humiliation Partys unterwegs. Für mich eine Sparte des BDSM. Eine von ihnen ist heute meine Partnerin.
Der BDSM Anteil in Dreisamkeit bzw. Zweisamkeit lag damals wie heute bei geschätzt etwa 40%.
Wobei Petra und ich es genießen spontan von Zärtlich auf teils auch intensives 'Aua' umzuschalten, um schon wenige Minuten später wieder auf Zärtlich zurückzugehen. Aber auch gezielte längere Sessions sind unser Ding.

• Eine Spielbeziehung zu einer Femdom endete bereits nach wenigen Wochen, weil mein devoter Anteil (laut SMappy und ähnlichen Tests unter 10%) einfach zu gering ausgeprägt war bzw. ist, um ein für uns beide befriedigendes BDSM zu ermöglichen.

• Zweite Ehefrau (17 Jahre)
Wir liebten auf Gegenseitigkeit Rough Sex. Allerdings nur selten mit starken BDSM Anteilen. Die bezogen sich dann nahezu ausschließlich darauf, dass sie von sich aus, wenn sie grade Lust darauf verspürte meinen masochistischen Switch Anteil zu befriedigen, entsprechend agierte. Dabei vergaß sie schon Mal mich vorab darüber zu informieren. Sie spielte also gerne, wie auch ich, mit Kopfkino und Erwartungshaltung.

• Lisa, meine dritte Ehefrau (11 Jahre), BDSM-Anteil etwa 60%
Vor mir lebte sie in zwei BDSM Beziehungen mit stets 'Hart' agierenden Doms. Sie war die einzige rein devot/masochistisch veranlagte Partnerin in meinem Leben.
Entsprechend schwierig gestaltete sich der BDSM Anteil unserer Sexualität. Ich kann Dominanz zwar wunderbar 'spielen', empfinde sie aber gegenüber/mit einer Partnerin nicht wirklich.
Das sie mich überhaupt als tatsächlich dominanten Partner sah hat einerseits mit dem Irak, wo wir uns kennen lernten, zu tun, andererseits mit zwei Alltagssituationen hier in Deutschland. In der einen brachte ich einen, wie sich später herausstellte, Vergewaltiger (er hatte einer Teenagerin von hinten unter den Rock gegriffen und wie sich später herausstellte bei der Gelegenheit auch per Finger penetriert) zu Boden und stand bis zum Eintreffen der Polizei etwa 10 Minuten mangels anderer Fixiermöglichkeiten auf seinen Händen.
Das allein allerdings sah Lisa nicht als Dominanz.
Wohl aber die Art wie ich seine durchaus gewaltbereiten Freunde in dieser Zeit allein über Blicke und Körpersprache von einer weiteren Konfrontation abhielt. Natürlich hätten sie mich gemeinsam überwältigen können, aber keiner traute sich als erster zu kommen.
Später sagte Lisa sinngemäß dazu: 'Du kannst 1000 Mal behaupten dass du nicht Dominant bist. Es stimmt einfach nicht'.
Innerhalb unserer Sexualität genoss sie einerseits, dass diese eben nicht 'nur' aus BDSM bestand.
Andererseits eine für sie neue Vielfalt (z. B. teils intensives Pet Play, Atemkontrolle, E-Stim, Mouthplay).
Vor allem aber dass ich sie zu mehr 'Eigenverantwortung' zwang. Sie war es gewohnt erst fixiert und dann 'Hart' verwöhnt zu werden. Also inaktiv der Dinge zu harren die da kommen würden.
Von mir hingegen bekam sie z. B. aus dem Nichts einer Alltagsituation heraus eine Zahl genannt und die freundliche Aufforderung z. B. ihre Vulva darzubieten. Nach jedem Schlag drehte sie sich weg und war erst mal damit beschäftigt ihren Schmerz wegzuatmen. Und dann verdammt Stolz darauf sich immer wieder in Position zu bringen, bis die vorab genannte Zahl erreicht war. Eine ähnliche Variation schilderte ich in dieser Situationsbeschreibung: Lustschmerz
Es war also nicht so dass unser BDSM ausschließlich Soft ausgelebt wurde.

Was ich ihr allerdings nicht geben konnte bzw. wollte waren Nadelspiele und aufgeplatzte Haut.
Da sie diese Varianten aus den zwei vergangenen Beziehungen kannte und sie gelegentlich auch wieder (er)leben wollte, bezogen sich drei der vier Solo Treffen die sie in unserer Zeit hatte, auf Spielpartner die ihr genau das geben konnten und wollten.
Mit dem dritten traf sie sich, auch weil sie dort durch das im Haus lebende Paar gecovert wurde, im BDSM Studio unserer Allgäuer Location. In der Folge fragte er an ob das auch für BDSM Partys zur Verfügung stände und so fanden wir Aufnahme in einen kleinen, ohne uns aus fünf Paaren bestehenden Kreis, in dem wir beide alle Varianten unseres jeweiligen BDSM ausleben konnten.
Kleiner Gag am Rande:
Seit Lisas Tod habe ich an den Treffen dieses Kreises nicht mehr teil genommen, sehe die meisten Mitglieder aber, zumindest wenn ich mich im Allgäu aufhalte, bei den 'normalen' Partys, die dort alle drei Wochen statt finden.
Spätestens dann wenn das Motto 'Humiliation' oder 'Spaß und Lach BDSM' lautet.
Zwei der Doms verweigern bei letzterem strikt die per Los erfolgende Einteilung in die Rollen 'Dominant' bzw. 'Devot'. Sie sind auf der dominant agierenden Seite und Ende. Zudem 'dampfen' sie zeitweise erkennbar vor sich hin wenn es aus ihrer Sicht zu läpsch wird.
Einen von ihnen fragte ich mal unter vier Augen warum er trotzdem an dieser Mottoparty teilnimmt.
Sinngemäße Antwort: Echt jetzt? Das ist doch kein BDSM was ihr hier macht. .........Laaaaaaange Pause......... Spaß macht es irgendwie trotzdem. .........Kurze Pause....... Außerdem muss ja irgendwer dabei sein der Ahnung von dem hat was ihr hier abzieht... ...Zwinkern.

Zitat von ********au95:
Wenn ihr intensiv BDSM praktiziert, ist Sex ohne dann überhaupt interessant?
BDSM ist für mich eher durchaus gern gelebte sexuelle Variante als Must Have. Je nach Partnerin konnte ich teils über Jahre auf jeden BDSM Anteil in unserer Sexualität verzichten. Wenn der 'normale' Sex ansonsten für beide Gut ist, vor allem aber auch Liebe und eine sehr gute Alltagpassung im Spiel sind, ist dieser 'Verzicht' für mich kein Problem.
Falls ich hier nach sexuellen Kontakten zu Frauen suchen würde, würde ich a. ihr Profil lesen und die dortigen Inhalte auch ernst nehmen (steht so auch indirekt in meinem Profil), und b. auch beim Realkontakt entsprechend agieren.

Zitat von ********au95:
Und auch mal ganz allgemein gefragt, was ist für euch der Reiz an BDSM, insbesondere an Schmerzen und Erniedrigung (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass es ein viel weiteres Spielfeld ist als das)?
Mich reizt hier die Lust der Partnerin, ihr Vertrauen, ihr im Rahmen des mir Möglichen genau das zu Schenken wonach ihr Körper und ihre Seele verlangen... schlicht ...unsere Sexualität einfach nur in der Form zu genießen, wie sie uns beiden gefällt.
*******Punk Frau
8.226 Beiträge
Zitat von *******ire:
Unter BDSMlern wird der "Normale Sex" gerne als "Vanilla-Sex" beschrieben. Wie Vanille Eis.

Jeder mag ihn. Ist aber nichts besonderes.

Vielleicht kann ich dir das so erklären @********au95

Andere Menschen als Vanillas bezeichnen empfinde ich als geschmacklos und ist für mich auch abwertend.
*******ssa Frau
5.985 Beiträge
Zitat von *******Punk:
Zitat von *******ire:
Unter BDSMlern wird der "Normale Sex" gerne als "Vanilla-Sex" beschrieben. Wie Vanille Eis.

Jeder mag ihn. Ist aber nichts besonderes.

Vielleicht kann ich dir das so erklären @********au95

Andere Menschen als Vanillas bezeichnen empfinde ich als geschmacklos und ist für mich auch abwertend.

Die Art Sex zu haben wurde hier als Vanilla bezeichnet, nicht der Mensch.
********iebe Mann
11.657 Beiträge
Schon auch. Wie das erste Posting unter dem EP schon geschrieben hat: wie Vanilleeis, mag jeder. Aber nicht jeder mag die anderen Sorten dazu.
Für mich persönlich wäre es so - Sex allein ginge schon. Für eine regelmäßige Beziehung oder auch nur öfteren Sex würde ich mir aber dann BDSM-Elemente dazu wünschen. Das ginge auf Dauer wohl nicht gut. Immer nur Vanilleeis schmeckt auch nicht jedem.
Aber für ein oder zwei Mal, doch, schon.
*********t_69 Mann
257 Beiträge
BDSM ist nicht nur , sondern sowohl als auch. Es lebt im Idealfall durch die Menschen die es leben. Dabei ist aber ganz wichtig das man verstehen muss das es auch da Menschen gibt die es als Rollenspiel betreiben bis zum 24/7 . Für die einen ist es Kuschelsex mit D/S für die anderen geht Kuschelsex dabei gar nicht . Aber , so meine Erfahrung es ist vom Gefühl für Beide durch das mehr als Kuschelsex intensiver im erleben. Es ist dieses sehr Vertrauensvolle ausleben. Das Hemmungslose ausleben ihrer Lust. Das was in einem steckt und sonst von anderen Menschen vielleicht als Pervers angesehen wird. Es ist die freie Entscheidung es und so erleben zu wollen. Und es gibt die Blümchensex Betreiber die es mal versucht haben und "süchtig" geworden sind und nicht mehr ohne wollen. Aber auch welche die Festgestellt haben das es nichts für sie ist. Was oft an unserer Erziehung und den Moralvorstellungen liegt die uns mitgegeben werden.
Außerdem hoffe ich das gerade beim BDSM und als Dominanter Part, man weiß das man Verantwortung trägt für den Devoten Part und da sollte es auch ein in den Arm nehmen geben wenn wichtig.
Als Fazit würde ich aus meiner Sicht darauf sagen daß sich nichts ausschließt dabei sondern es mehr ein Plus ist zum "normalen" Sex.
Für mich ist BDSM etwas wo sich Menschen ihre Teile aussuchen von dem was sie für sich brauchen und das gemeinsam ausleben. Auch wie intensiv das eine oder andere gelebt wird.
Für mich stellt es das intensivste Erleben dar was man Gemeinsam haben kann, wenn man nicht meint man müsste jeden eine seiner Meinung passende Schablone zu pressen.
Aber das ist natürlich nur meine Sicht , welche von meinen Erfahrungen geprägt wurde.
********iebe Mann
11.657 Beiträge
Zu früh abgeschickt, also Fazit:

Sex ohne BDSM ist besser als gar kein Sex. Aber Sex mit BDSM ist besser als ohne. (BDSM ohne Sex kommt für mich sowieso nicht in Frage, fällt unter "gar kein Sex"!)
*********e2025 Frau
210 Beiträge
Bdsm freien Sex genieße ich ausschließlich nur mit jemandem mit dem ich Bdsm lebe.

Ich gehe definitiv keine Bindungen (mehr) ein ohne Neigungskompatiblen Partner. Und gerade mit einem solchen, ist dann auchmal der ganz normale Sex schön weil eben Bindung da ist, Gefühl. Diese eine Hand schmerzt nicht nur, sie ist eben auch ganz sanft. Das reizt mich dann.

Aber ganz normaler Sex mit einem Menschen für den dieser eben Standart ist, langweilt mich zu Tode denn auch im "Kuschelsex" brauche ich mein Machtgefälle im Kopf.
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