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Was macht eine Frau für Männer langfristig begehrenswert?

*******raum Mann
68 Beiträge
Themenersteller 
Was macht eine Frau für Männer langfristig begehrenswert?
Diese Frage beschäftigt mich schon lange, weil ich sie selbst erlebt hab.
Es ist nicht nur das Äußere oder der Sex. Es ist etwas Tieferes. Etwas, das bleibt, wenn Alltag einkehrt und Nähe selbstverständlich wird.

Mich berühren Frauen besonders dann, wenn ich mich wirklich wahrgenommen fühl. Wenn da Wärme ist, echtes Interesse, dieses leise Gefühl von Verbindung.
Und gleichzeitig frag ich mich, warum es uns Männern so schwerfällt, genau darüber zu sprechen. Über Sehnsüchte. Über Unsicherheiten. Über Wünsche,die nicht unbedingt stark wirken.

Ich will das ändern.
Denn viele Fragen tragen wir in uns:
Was wünschen wir Männer uns, trauen’s aber nicht zu sagen?
Was verunsichert uns in Beziehungen mehr, als wir zugeben würden?
Braucht männliche Lust Bestätigung und wenn ja, welche?
Wie wichtig ist emotionale Nähe wirklich für unser Begehren?

Mich interessieren ehrliche Antworten. Nicht perfekt. Nicht stark. Sondern echt.

Euer
Gabor
****ody Mann
15.641 Beiträge
Zitat von *******raum:

Mich berühren Frauen besonders dann, wenn ich mich wirklich wahrgenommen fühl. Wenn da Wärme ist, echtes Interesse, dieses leise Gefühl von Verbindung.

That's it!
******fer Mann
111 Beiträge
Für mich, wenn ich das Gefühl habe, jemand nicht noch zusätzlich als 'Rucksack' im Alltag mitschleppen zu müssen. Sei es finanziell oder - wichtiger - psychisch. Ein bisschen Selbstständigkeit und Antrieb ... das wär's. Einfach das Gefühl, nicht noch zusätzlich ein Kleinkind mitbetreuen zu müssen.
*****_68 Mann
8.847 Beiträge
Zitat von *******raum:
Was wünschen wir Männer uns, trauen’s aber nicht zu sagen?
Dazu fällt mir nichts ein ... denn ich rede einfach über alles ... ausnahmslos ...

Zitat von *******raum:
Was verunsichert uns in Beziehungen mehr, als wir zugeben würden?
Verunsichern würde mich - wenn ich merke, dass etwas nicht stimmt ... aber ich auf alle Fragen keine Antwort bekäme oder mein Gegenüber einfach nur abwiegeln würde.

Zitat von *******raum:
Braucht männliche Lust Bestätigung und wenn ja, welche?
Ein wenig Bestätigung möchte ich schon spüren - da braucht es aber keine Worte - auf Grund der Reaktionen merkt man schon, ob die eigenen Handlungen ankommen.
Was natürlich auch genial ist - wenn man unverblümt damit konfrontiert wird, dass das eigene Tun ankommt - wenn man zu jeder Tages- und Nachtzeit unerwartet kontaktiert wird - mit dem Wunsch nach Gemeinsamkeit.

Zitat von *******raum:
Wie wichtig ist emotionale Nähe wirklich für unser Begehren?
Unterschiedlich ... von extrem wichtig - bis hin zu vernachlässigbar ... je nach Form der Beziehung.

Al
*******raum Mann
68 Beiträge
Themenersteller 
Die stille Erotik des Bindens
Dein Gedanke mit dem Rucksack trifft etwas sehr Wahres, denn Anziehung entsteht dort, wo man sich anlehnen kann, ohne getragen werden zu müssen. Genau diese Selbstständigkeit macht für viele Männer Frauen langfristig begehrenswert.

Männliche Lust braucht Bestätigung, aber nicht durch Worte oder Gesten, sondern durch Wahrnehmung.
Durch dieses ruhige Gefühl, gesehen zu sein. Nicht bewertet, nicht geprüft, sondern erkannt.

Emotionale Nähe ist dabei nichts Weiches im schwachen Sinn.
Sie ist echtes Dasein.
Eine Frau, die wirklich da ist, zuhört, Raum lässt, ohne zu fordern oder zu ziehen. Das schafft Sicherheit. Und genau dort bleibt Begehren bestehen, auch wenn der Alltag Einzug hält.

Was uns Männer oft zurückhält, ist die Sorge, dass Tiefe unsere Stärke mindert. Dabei ist es meist das Gegenteil.
Eine Frau, die Tiefe zulässt, ohne Abhängigkeit zu erzeugen, wirkt nicht weniger anziehend, sondern verbindender. Wärmer. Bleibender.

Und genauso spannend fände ich es, darüber zu sprechen, was eine Frau für einen Mann erotisch macht und wie diese leise Mischung aus Nähe, Haltung und Sinnlichkeit entsteht, die nicht festhält, sondern bindet.
********aten Paar
2.052 Beiträge
Schöne Frage. Gedanken, die eher untypisch sind für einen Mann.

Sie ist attraktiv, weil sie mir Sicherheit gibt.

Ich bin sicher, dass sie mich auch nach fast 40 Jahren gemeinsamer Zeit so liebt wie in unserer Anfangszeit. Ich hole sie manchmal von der Arbeit. Wenn sie aus dem Bürogebäude kommt und meinen Wagen sieht, dann freut sie sich so. Sie sieht mich richtig verliebt an. Das berührt mich immer wieder auf´s Neue.
Ich bin mir sicher, dass sie alles für mich tun würde. Alles. Es ist ihr Lebenszweck, mir Gutes zu tun. Umgekehrt aber auch.

Ich bin mir sicher, dass sie mich niemals verlassen würde. Umgekehrt auch nicht.

Was Begehren und Sex angeht: klar, Sex an sich ist ne geile Sache. Aber Liebe beim Sex ist das Salz in der Suppe.
*******raum Mann
68 Beiträge
Themenersteller 
Was ihn innerlich berührt, bevor er es selbst versteht
Was einen Mann erotisch und sinnlich an eine Frau fesselt, ist nicht ihre Wirkung nach außen, sondern das, was sie in ihm auslöst.
Wenn sie ihm seine Stärke lässt und ihn zugleich berührt.
Wenn ihre Hingabe freiwillig ist, ihr Blick ruhig und ihre Nähe ein Ort, an dem er führen darf und trotzdem ankommt.

Ein Mann bindet sich dort, wo Sinnlichkeit nicht fordert, sondern vertraut.
Wo sie loslässt, ohne sich zu verlieren.
Und genau darin liegt diese leise Kraft, die ihn nicht mehr loslässt.

Pfandpiraten, meine Wertschätzung. Gebt mir ein Moment ich antworte Euch.
******una Frau
8.950 Beiträge
Omg, was kann ich als Frau dazu schreiben, das weder zynisch noch schmalzig ist?

Mick Jagger meinte, seine Frau hat ihm täglich einen gebl*sen..das hat sie zusammen gehalten..

"Hingabe freiwillig..ein Ort an dem er führen darf"..

Klischee ende...

Böse, böse Frau *aua*
*********f752 Mann
1.553 Beiträge
Ein Schelm der dabei etwas schlechtes denkt
Grins
*****adh Mann
32 Beiträge
Zwar alles Dinge über die ich offen spreche, aber für mich ist folgendes Begehrenswert:

Wenn mir echtes Interesse entgegengebracht wird - wenn die Frau wirklich Zeit mit mir verbringen möchte und mich auf einer menschlichen Ebene annimmt. Ohne dabei zu klammern - ich muss nicht auf Podeste gestellt oder der alleinige Lebensmittelpunkt werden.

Ich finde es auch enorm ansprechend, wenn eine Frau ihre Werte - sowie Dinge die ihr wichtig sind - mit Leidenschaft, Würde und wenn nötig, Vehemenz verfolgt. Ohne dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.

Offene Kommunikationsfähigkeit. Wir können andere Meinungen, Vorlieben und Wünsche haben - wenn das offen und auf Augenhöhe angesprochen wird, ist das für mich fundamental wichtig für eine stabile Beziehung (egal welcher Form) - und entsprechend sehr begehrenswert.
********rmal Mann
606 Beiträge
Wandlungsfähigkeit
****_62 Mann
944 Beiträge
Der Einfachheit halber beantworte ich nur die Frage in der Überschrift.
Zitat von *******raum:
Was macht eine Frau für Männer langfristig begehrenswert?

Wenn sie in ihren Stärken und Schwächen, ihrem Verhalten, in ihrem Grundcharakter... ...trotz der lebenslangen Weiterentwicklung die jeder von uns durchläuft, im Kern genau die Frau bleibt, die ich einst Kennen und Lieben lernte.

Dabei ist es natürlich auch meine Aufgabe im Grundsatz in meinem 'alten' Ich zu bleiben, sie nicht immer wieder zu enttäuschen, sie nie als 'Lebendes Inventar' zu sehen, ihr ureigenstes Ich nicht ständig nach meinen Vorstellungen optimieren zu wollen, und dafür zu sorgen dass unsere Gemeinsamkeit nicht zur langweiligen Eintönigkeit wird.

Kurz:
Wenn BEIDE das gute alte Motto 'Lebe jeden Tag als wäre es der zweite deiner Beziehung' beherzigen... ...ist das zwar keine Garantie auf lebenslange Liebe, aber es verlängert die Zeit des gegenseitigen Begehrens doch ungemein.
Nicht nur in Hinsicht Sexualität, sondern ganz allgemein auf ein gern gelebtes und empfundenes Uns.
*******uble Paar
83 Beiträge
Ich wünsche mir eine Partnerin, die seelisch gefestigt ist und keine schweren Altlasten mit sich trägt; keine Diva, die ihre Launen mit Charakter verwechselt oder sie mit körperlichen Befindlichkeiten entschuldigt. Keine Engstirnigkeit. Also jemand der rundum nicht gestört ist. 😂 Und selbstverständlich sollte sie auch meinem ästhetischen Empfinden entsprechen. Mehr verlange ich eigentlich nicht. 😄
*********uest Mann
2.356 Beiträge
Die Erwiderung meiner Gefühle bzw. die ernsthafte Auseinandersetzung damit machen eine Frau für mich auf Dauer begehrenswert.
****Wo Paar
3.001 Beiträge
Wenn sie -
- ähnliche Werte hat
- authentisch ist
- Ihre Weiblichkeit voll lebt
- wachsen will
- ein Sparringspartner ist
- mutig ist
- und ich Augenhöhe halten können
Grundvoraussetzung ist aber das gegenseitige "Sein Dürfen"
(Er)
****ii Mann
319 Beiträge
Zitat von ****Wo:
Wenn sie -
- ähnliche Werte hat
- authentisch ist
- Ihre Weiblichkeit voll lebt
- wachsen will
- ein Sparringspartner ist
- mutig ist
- und ich Augenhöhe halten können
Grundvoraussetzung ist aber das gegenseitige "Sein Dürfen"
(Er)

Alles richtig insbesondere zuletzt
Gleiche Augenhöhe ist Bedingung.
..... diese weiter ausfüllen und ausleben als springender Punkt des initial erlebten Magnetismus,welcher nur so dauerhaft erhalten werden kann und zur Zufriedenheit
Auf Dauer führt.
*******nge Mann
248 Beiträge
Ein Mann, der liebte eine Frau. Eine Frau, die ihm alles 2x sagen musste. Er liebte und begehrte sie. Und hörte auch nicht auf damit. „Wenn du jetzt nicht aufhörst“, sagte die Frau. Und noch mal: „Wenn du jetzt nicht aufhörst damit!“ Er liebte sie trotzdem. Liebte sie unbeirrt weiter und hörte nicht auf damit. Er liebte die Frau nicht schlecht, nicht schlechter als irgend ein anderer Mann, nicht einmal schlechter als andere Frauen ihren eigenen Mann. Er liebte sie so gut er es konnte. Besser konnte er es nicht. Er schien sich nicht einmal bemühen zu wollen, sich im Lieben verbessern zu wollen.

Es fing damit an, dass er eine Frau erblickte, wie keine andere zuvor. Er beobachte sie eine ganze lange Weile, bis er einem Spezl in die Seite stubste und von dem wissen wollte: „Kennst du die? Wer isn das?“ und nickte mit dem Kopf in ihre Richtung. Und schon da, riet man ihm von der ab: „Die ist nichts für dich. Die hat schon einen Andern.“ Was den Mann überhaupt nicht scherte. Wie uneinsichtig einer sein kann? Wenn er sie nicht sah, dachte er nicht an sie. Wenn er sie aber sah, sah er keine andere und sah auch nirgend anders hin. Bis auch die Frau ein Einsehen hatte und den Mann mitnahm. Erstmal für eine Nacht. Und noch eine. Dann für immer länger. Und die Frau, sagte seinerzeit schon zu dem Mann: „Bitte mach, dass das alles nicht wahr ist. Mach es ungeschehen!“ Er tats nicht. Dachte nicht einmal daran, wenn er überhaupt je etwas dachte.

Er soff nicht, nicht mal Gewalttäter war der, betrog sie nicht, nicht mal das kriegte der hin. Selbst streiten konnte man mit dem nicht, auch nicht vernünftig streiten. Auch unzärtlich war er nicht, wenn es an der Zeit war zärtlich zu sein. Der Mann hatte einfach keinen Flow, keinen Drive und kriegte deshalb auch niemals einen Hype. Nichts von allem. Wenn er die Frau begehrte, begehrte er die Frau so wie die Frau mochte. Nicht anders. Und die Frau, die dem Mann alles 2x sagen mußte, sagte zu dem Mann: „Hör nicht auf damit. Hör bloß nicht auf damit!“ Ja, es war bestürzend. Niemand verstand, warum er das tat. Gute Freunde mussten den Mann zur Seite nehmen, auf den einwirken: „Was findest du an der?“, „du kannst andere haben.“, alles das sagten sie zu dem Mann, mit dem sie es so gut meinten. Doch er hörte nicht. Zeigte sich verstockt, bockte und blockte, und ließ sich nicht dreinreden. Alle meinten es gut mit ihm, selbst seine eigene Frau, die sich selbst immer und immer wieder 2x fragte: „Was findet der an mir? Was findet der bloß an mir?

Über Jahre ging das nun schon so. Und es stand zu befürchten, dass es die kommenden Jahre nicht anders sein würde. Die Frau klagte einer anderen Frau ihr Leid und die riet ihr, den Mann zu verlassen. Die Frau aber, die ihrem Mann alles 2x sagen musste, sagte: „Ich kanns nicht. Ich kann es einfach nicht!“, und war bekümmert. Also betrog die Frau den Mann, dem sie alles 2x sagen mußte. Mal mit dem, mal mit nem Anderen. Einer ganzen Reihe von Anderen. Das kümmerte den nicht. Er fragte auch nicht. Wollte nicht mal wissen, warum?, wieso?, mit wem?. Und drüber reden wollte er auch nicht. Ein gleichgültiger Mann. Desinteressiert. Ein Dummkopf mit eigenem Willen. Ein Egoist par excellence. Denn er liebte seine Frau stoisch und unbekümmert weiter.

Es war keine Hassliebe. Der Fehler des Mann war, er konnte nicht aufhören zu lieben. Sonst aber war er Mittelmaß. Kein Talent. Kein Genie. Ein Liebesversager. Ein perfektionistischer akribischer Liebesversager.
****na Frau
1.412 Beiträge
Weder im EP noch in 90 % der Beiträge lese ich irgendetwas bzgl. weiblicher Attraktivität, das umgekehrt nicht genauso für Männer gilt aus der Perspektive der Frauen - insbesondere das „echte Interesse“ an der Person.
Alle Menschen wollen von ihren Partnerinnen und Partner gesehen werden am besten auf der Basis von Liebe.
*******nna Frau
1.011 Beiträge
Zitat von ******fer:
Für mich, wenn ich das Gefühl habe, jemand nicht noch zusätzlich als 'Rucksack' im Alltag mitschleppen zu müssen. Sei es finanziell oder - wichtiger - psychisch. Ein bisschen Selbstständigkeit und Antrieb ... das wär's. Einfach das Gefühl, nicht noch zusätzlich ein Kleinkind mitbetreuen zu müssen.

Das trifft den Nagel auf den Kopf. Mmn gilt das für jede und jeden in einer Beziehung.
**2 Mann
6.536 Beiträge
Intimität.

Und damit meine ich nicht vordergründig die körperliche...
*******001 Mann
940 Beiträge
Das Wichtigste ist für mich als erstes, das wir uns auf Augenhöhe begegnen und das im Laufe der Zeit auch so bleibt.
Wir müssen die gleichen Werte und Einstellung zum Leben haben.
Dann muss sie natürlich auch ihr Intresse an mir zeigen.
Sie muss mit SICH im reinen sein. (klar gibts auch bei jedem mal kurze Phasen des Zweifelns, die sind normal)
Sie muss selbstständig sein, denn auch in einer Beziehung gibt es Individuen.
Und sie muss sich für dinge begeistern könne.
****ice Mann
973 Beiträge
Langfristig Begehrenswert ist für mich erst einmal nur die Aneinanderreihung von vielen kurzfristig begehrenswert.
Für mich gehören da immer beide dazu. Nicht nur sie muß sexy bleiben/sein, sondern ich muß das auch sehen können und wollen und im gleichen Maße für sie anziehend sein.
Sexualität ist für mich Barometer und zentraler Punkt von Begehren und einer Beziehung. Die Frau muss mich von sich aus auch begehren, nicht immer aber immer wieder. Das liegt aber auch daran, wie lauchig meine Tagesform ist und ich eben auch etwas tun muss um nicht als Lauch wahrgenommen zu werden.
Dazu gehört aber auch dass sowohl für sie als auch für mich der Sex gut bis bombastisch ist. Der Sex ausreichend gut ist, dass man Stunden oder Tage danach mehr will - beidseitig.
Natürlich können Krankheiten, Phasen und Konflikte das Verlangen und Begehren reduzieren - dem gilt es unbedingt entgegen zu wirken, denn es ist sonst der Anfang vom Ende - immer (bei mir)!

Dies ist für mich ein Knackpunkt, denn erst dann sind beide untervögelter, unausgeglichener, unglücklicher und erst in diesem negativen Zustand werden aus Marotten plötzlich unausstehliche Eigenschaften. Konflikte und deren Vermeidung/Ausweichen werden zum Alltag.

Respekt, Wertschätzung, sich glücklich machen, voneinander begeistert sein, Stärke (keiner mag Jammerlappen), sich gegenseitig bereichern und gut tun - bisweilen immer mal wieder in einen Verliebtheitsmodus, auch nach Jahren zu kommen - sind für mich Säulen einer Verbindung.

Ich rede seit über 30 Jahren darüber, was ich möchte, brauche und schäme mich nicht dafür. Ich kann auch zu meinen Freundinnen sagen "nimm mich in den Arm" und erwarte von ihnen das auch, wenn sie es braucht.
Als erwachsene Menschen müssen wir meist stark sein und positiv. Immer können wir und brauchen es nicht, aber lange wer jammert, wie ein Kleinkind - alles ist immer so schlecht und schwer, der macht sich selbst und den Menschen denen er was bedeutet, das Leben zur Qual. Man kann und muß immer das Beste draus machen, egal welches Trauma, Schicksalsschlag, Krankheit, blöder Zufall das Leben erschweren.
******l82 Mann
2.509 Beiträge
Für mich ist es am wichtigsten, angenommen und begehrt zu werden.

Nicht ausgehalten oder ertragen. Oder gar versucht wird, mich umzuformen. Das hatte ich schon und es ist nicht gut.

Ich sag jetzt was, das klingt vielleicht komisch: Liebe reicht nicht, man muss sich auch mögen.

Ab und zu, früher öfter als heute, vor allem bei älteren Paaren, hat man das Gefühl, dass "die/der Olle zuhause" das einzige ist, was dem persönlichen Glück im Wege steht. Da wird abgelederr, dass die Schwarte kracht. Man trennt sich nicht, weil man sich ja doch liebt, aber man mag sich halt nicht.

Und das ist der springende Punkt.
Es ist nicht die Frau oder der Mann. Es ist das System, das man gemeinsam ergibt, das funktioniert oder nicht. Es gibt bei 75% aller Trennungen nicht "du bist schuld" - es ist einfach Inkompatibilität.
********2212 Mann
1.397 Beiträge
Zu emotionaler Nähe und Verbindung gehört für mich, über Wünsche und Sehnsüchte sprechen zu können, und stark wirken müssen die schon mal gar nicht. Mir fällt das auch überhaupt nicht schwer. Verunsichert wäre ich sicher, wenn man nicht über seine Gefühle reden kann.
********2026 Frau
39 Beiträge
Ich denke, heutzutage ist es noch schwerer als Frau einen Mann zu "halten ",wie auch umgekehrt.
Die Werte von früher zählen einfach kaum noch. Treue,Verständnis, Akzeptanz oder Respekt zählen doch nur noch selten. Sobald es hart auf hart kommt, trennen sich die meisten, weil sich viele das nicht antun.
Der Zusammenhalt, schon das Zwischenmenschliche ist heutzutage kaum noch gegeben, weil man überall ersetzbar geworden ist. Sobald man nicht mehr funktioniert, wird man ausgewechselt und das ist in den meisten Beziehungen genauso.
Deshalb frage ich mich selbst,weshalb dann eine Beziehung führen?
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