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Schadstoffe / Datensicherheit bei Toys - Wichtig?

****p78 Mann
40 Beiträge
Themenersteller 
Schadstoffe / Datensicherheit bei Toys - Wichtig?
Hallo in die Runde,

ich habe gerade einen Artikel über einen Test von Verein für Konsumenteninformation (VKI) / Stiftung Warentest gelesen.
Darin wurden toys auf Schadstoffe getestet und bei app-gesteuerten auch die Datensicherheit. Ergebnis ist für mich ernüchternd.
Einerseits einige mit bedenklichen Chemikalien, aber das Senden von Daten irritiert mich mehr. Wenn zb. die Geräte-ID und Nutzungsdaten übermittelt wird...

Sind euch solche Tests und die Ergebnisse daraus wichtig? Wie beeinflusst das eure Toywahl, bzw. die Nutzung?
******aar Paar
914 Beiträge
Bezüglich Schadstoffe lösen wir das ganz einfach mit Kondom über das Toy.
Datensicherheit ist bei solchen Apps egal ob nun Lovense oder andere immer ein Problem. Das muss jeder selbst entscheiden. Wir nutzen die Fernsteuerung der Toys gerne, natürlich im Wissen das da Daten gesammelt werden.
*********_Vida Frau
3.944 Beiträge
Tatsächlich gehe ich grundsätzlich wohl eher sehr fahrlässig mit meinen Daten und meiner Gesundheit um, daher beeinflussen mich solche Tests nicht bei der Toywahl.
********etal Paar
1.538 Beiträge
Wir nutzen Handy, diverse Apps, Fitnesstracker....und dann denken wir über Datensicherheit bei Sextoys nach?
Bezüglich Schadstoffe lösen wir das ganz einfach mit Kondom über das Toy.
Genau, einfachste Lösung dafür
*******use Paar
74 Beiträge
(Tempus schreibt) Bezüglich der Datensparsamkeit gibt es das Projekt https://buttplug.io/ . Mal schauen, was da in nächster Zeit passiert.

Für Android-Geräte kann ich Blokada empfehlen. Die Kostenlos-Variante killt schon wirklich viel, was Drittpartei-Tracker angeht. Zumindest Lovense funktioniert weiterhin trotz der Filterung.
Ansonsten gäbe es auch noch /e/OS (Murena) oder GrapheneOS als android-basierte Alternativen, mit denen sich die Schnüffeleien verhindern lassen.

Schadstoffe sind ja leider im Sextoy-Bereich schon ewig ein Problem. Durch den "Schmuddelfaktor" gibt es kaum öffentliche, die explizit testen und entsprechend berichten. Immerhin wird vor allem auf dem Discount-Sektor ja ein und dasselbe Toy unter zig Marken und Namen vertrieben und verkauft.
Die Kondom-Methode reduziert die Schadstoff-Übertragung in den Körper sicherlich. Ganz verhindert sie es aber nicht. Macht euch mal den Spaß und zieht ein Kondom über so ein Spielzeug, reibt es ordentlich mit Silikonöl ein, damit die Luft das Latex (oder auch Isopren wie bei Skyn) nicht angreift und lasst es mal ein paar Stunden liegen oder stehen. Die Weichmacher, vermute ich, greifen das Kondom an; es wird erst labbrig und zerfleddert dann beim Abziehen in Fetzen.
********1277 Mann
286 Beiträge
Schadstoffe: Du ziehst Dir Abgase in der Stadt rein, isst Fertiggerichte mit E..., streichst Möbel mit Nitrofarbe und Kunstharz, inhalierst Nervengift mit der Zigarette/E-Zigarette, trinkst Cola aus Kunststoffflaschen.... und Dich interessiert es wirklich, dass ein Sextoy mit Weichmacher einen Bruchteil eines davor bereits eingenommenen Schadstoffs absondert? Hm, komische Logik.
Datensicherheit: Du hast das Toy am Smartphone bestellt und dabei Deine Daten angegeben, hat auf dem selben Handy Facebook und WhatsApp installiert und somit Meta damit informiert, dass und wo Du das Toy gekauft hast. Dann nutzt Du GooglePlay um die App runter zu laden und informierst somit auch noch Google darüber. Du schaltest Bluetooth ein und alle in der Umgebung können das Gerät sehen.
Nun machst Du Dir ernsthaft sorgen, dass eine Geräte-ID und Standort übertragen werden bei einer Nutzung über das Internet, ohne das dies nicht möglich wäre? Sorry, bei solchen Bedenken wird es Zeit das Handy, den PC und die EC-Karte zu entsorgen und am besten niemals einen Arzt auf zu suchen. Glaubst Du wirklich, dass sich irgend jemand in Korea dafür interessiert, dass Du gerade einen Orgasmus durch ein Sextoy bekommst während er sieht wann Du zur Arbeit gehst und wo hin Du nächstes Jahr in den Urlaub fährst, welche Heizkosten Du hast und über was Du zuletzt am Telefon geredet hast?
Ich lebe gesünder, seit ich mir nicht mehr über jeden Scheiß den Kopf zerbreche, den man nicht ändern kann und will.
*******_man Mann
8.759 Beiträge
Als Nicht-Digital-Native wundere ich mich seit Jahren, dass man bei Dingen, für die man Geld bezahlt, nicht kollektiv die Datensammler ächtet und verhungern lässt.

Da weiß der Autohersteller, wo ich rumfahre, der Staubsaugerroboter erstellt einen Grundriss der Wohnung und schickt den zum Hersteller nach Asien...

Warum? Wo kann ich das ausschalten? Was bekomme ich dafür als Gegenwert? Und warum schreit die Kundschaft nicht auf, dass sie das dann nicht kauft, was dem ein jähes Ende setzen würde?

P.S. Dem Staubsauger hat ein Fachkundiger das Modul abgeklemmt. Mit dem nächsten Softwareupdate hat er dann seinen Dienst eingestellt. Der Service sagte, er sei nicht reparierbar.
***po Mann
13 Beiträge
Das Kondom über den Toys hilft nur bedingt. Wenns ganz schlimm kommt sind erstens : schon der geringste Hautkontackt mit Kunststoffen, zb DEHP ,weil fettlöslich, gefährlich. Sie überwinden schnell die Hautbarriere und wirken schon im nanogramm Bereich wie Hormone. Meist aber nicht in Form einer Vergiftung sondern langfrstig mit Schäden im Körper z.b. an der Leber. Billig Plastik ist tückisch vor allem weil ein Dildo nicht als Lebensmittelverpackung eingestuft wird. Da gelten viel strengere Regeln.
***po Mann
13 Beiträge
Und zweitens reichen schon geringste Mengen beim einatmen für eine Schädigung des Körpers auf lange Sicht.
********iose Paar
24 Beiträge
Das mit der Datensicherheit ist schon mehrfach aufgeploppt in der Fachpresse wenn es um leaks ging bei den Herstellern. Das kann man leider nie ganz verhindern aber die Gefahr hat man mittlerweile ja überall bei smarten Geräten, kann auch der Fernseher oder der Kühlschrank sein. Wir wollen mit den toys das haben was sie versprechen: Spaß. Nutzen aber die Apps eher selten, also die von Lovense zum Beispiel
*******_man Mann
8.759 Beiträge
Stelle ich mir super vor, wenn der "smarte" Vibrator Daten über seine Verwendung nach Hinterchina schickt, verbunden mit persönlichen Kontakt- und GPS-Daten um ein (auto-)erotisches Profil zu erstellen. Natürlich nur aus "berechtigtem Interesse" um die Produkte kontinuierlich zu verbessern, versteht sich. Am besten bekommt man nach jedem Einsatz eine persönliche Beurteilungsmail, wo man in nur 20 Fragen ganz bequem online auf einer Skala von 0 bis 10 diverse Eigenschaften der gerade erlebten Erregung bewerten kann. Darauf können sich die Entwickler dann auch noch einen runterholen.
******aar Paar
914 Beiträge
Zitat von *******_man:
Stelle ich mir super vor, wenn der "smarte" Vibrator Daten über seine Verwendung nach Hinterchina schickt, verbunden mit persönlichen Kontakt- und GPS-Daten um ein (auto-)erotisches Profil zu erstellen. Natürlich nur aus "berechtigtem Interesse" um die Produkte kontinuierlich zu verbessern, versteht sich. Am besten bekommt man nach jedem Einsatz eine persönliche Beurteilungsmail, wo man in nur 20 Fragen ganz bequem online auf einer Skala von 0 bis 10 diverse Eigenschaften der gerade erlebten Erregung bewerten kann. Darauf können sich die Entwickler dann auch noch einen runterholen.

Jeder der Apps von Sextoys oder auch andere Apps verwendet ist sich sicher oder hoffentlich bewusst, dass da Daten gespeichert und auch verwendet werden vom Betreiber. Es ist völlig egal, du kannst das nur verhindern in dem du niemals online gehst.

Also kein Handy, nie etwas bestellen nur vor Ort kaufen, bei keinen Gewinnspielen mitmachen, keine Kundenkarten, keine Kreditkarte und keine ECKarte, .... Es werden überall Daten gesammelt.
Was willst du hier also nun sagen mit deiner Antwort? Deine Antwort hat auch keinen Bezug auf die Eingangsfrage des TE.
*******_man Mann
8.759 Beiträge
@******aar
Ich bezog mich auf den vorangehenden Post. Ein Dialog lebt davon. Wenn jeder Tage später nur auf den EP antworten würde, wäre es eine reine Umfrage, kein Forumsthread.

Was ich mit meiner Antwort sagen will?

Dass ich es ungeheuerlich finde, wenn Geräte Daten sammeln und verschicken und man keine Ahnung hat, was für Daten das sind und wie schnell man ein persönliches Profil daraus bilden kann. Ohne dass sich irgendeine Notwendigkeit für die Nutzung daraus ablesen lässt.

Da gibt es Saugroboter, die Grundrisse der Wohnung zum Hersteller schicken. Wozu? Verkauft der die an Einbrecherbanden im Balkan? Ganz neues Geschäftsmodell.

Misst der Vibrator die Feuchtigkeit der Frau und du bekommst Stunden später Werbung für Gleitgel?

Ich meine, wo führt denn das hin? Und alles liefert man kostenlos, ohne dass man dafür einen Gegenwert erhältst.

Die Hersteller sagen dir nicht, was sie wofür sammeln, und meist kannst du es nicht unterbinden, ohne die eigentliche Funktion des Geräts zu verlieren. Dabei steht es in keinerlei Zusammenhang bzw Notwendigkeit.

Oder wozu weiß der Hersteller deines Autos, wo du gestern um 18 Uhr hingefahren bist? Weil sonst das Fenster bei der Parkhauseinfahrt nicht runtergeht? Wohl kaum.

Aber gerne *zumthema*
***um Mann
127 Beiträge
Ich verfälsche immer die Daten, indem ich als Mann das Tool "trocken" fernsteuere.
Das verhaut denen die komplette Statistik. *lol*

Also, bei Bankdaten, Gesundheitsdaten, Versicherungsdaten oder ähnliches bin vollkommen Team Datenschutz.
Aber bei Lovense?!? Was erfährt der Hersteller denn?
Wenn man die App nicht registriert, kann man davon ausgehen, dass die Geräte ID Zeit und der aktuelle Level übertragen werden. Selbst wenn noch die von Google verwalteten Daten dazu kommen, hat man Person, Ort, Zeit und vor allem Pegel (uiuiuiui). Aus den übertragenen Daten kann Lovense jetzt die in Südostasien präferierten Muster mit denen aus Europa abgleichen. Wow!
Eventuell bauen sie daraus noch ein schönes Template und alle freuen sich.
Nur mal so: Alle finden Staumeldungen in Maps super aber keine will seinen Standort angeben.

Wenn man sich etwas schlau macht, kann man ganz gut abschätzen, ob das jetzt kritisch ist oder nicht. Notfalls fragt, man die KI, dann weiss die das auch😆.
Datenschutz hier in D hat was paranoides. Die offensichtlichen und meist unkritischen Daten werden kritisiert und da wo wirklich ein Problem liegt, spielt man einfach so mit...
***um Mann
127 Beiträge
Ach ja und nach DSGVO kann man den Hersteller fragen was und welche Daten er von einem hat und was er damit macht. Auf Wunsch muss er die sogar löschen.
Macht nur kaum jemand. So wichtig ist es auch nicht und man kann sich so schön darüber aufregen .
*******_man Mann
8.759 Beiträge
Naja, die Frage ist nicht, warum keiner sich die Mühe macht, die Löschung zu verlangen.

Die richtige Frage ist, was ist der Zweck, die Daten zu sammeln und was hat der Kunde davon?

Bei den Staumeldungen gibt es ja z.B. einen Nutzen aus den Standortdaten. Aber was habe ICH davon, wenn mein Lovense Daten schickt? Was hat Lovense davon? Was fängt er damit an? Und was würde sich ändern, wenn keine Daten geschickt werden? Und wie kann ich es unterbinden?

Wenn ICH keinen Mehrwert davon habe, was zahlt mir Lovense dafür, dass ich es für sie mache?

Und wenn das alles gar keinen Sinn ergibt und man das stoppen könnte, dann wäre die Möglichkeit und die Aufforderung dazu, diese Daten zu löschen, völlig obsolet.

Der CEO von Lovense teilt seinen Kunden ja auch nicht mit, wie, wann und wo er Sex mit seiner Partnerin hat. Warum soll das Produkt, das ich von ihm gekauft habe, und was nun mein alleiniges Eigentum ist, ihm und seiner Firma irgendetwas mitteilen?

Diese Selbstverständlichkeit der Datensammlung in der Neuzeit finde ich ungeheuerlich. Ich verstehe, dass ich mit Daten bezahle, wenn ein Dienst kein Geld kostet. Aber das Produkt war nicht kostenlos. Es gibt auch nicht zwei Optionen, mit oder ohne Datentransfer...

Und was mache ich, wenn meine Anfrage DSGVO-konform ist, der Chinese aber nicht antwortet oder mich anlügt? Die EU wird ihn nicht aus dem hiesigen Markt ausschließen.
***um Mann
127 Beiträge
Bei Lovense ist das ganz einfach. Du musst dich nicht registrieren.
Wenn du ganz sicher gehen willst, lädst du die App runter, gehst offline, spielst, deinstalliert und gehst wieder on.
Wie gesagt, du kannst ja Lovense fragen, was sie mit Timestamp, Pegel und evtl. Akkuladestand so anfangen.
Aber klar, die lügen ja alle und wollen mit dem Lush zur World Dominance.
*********_Vida Frau
3.944 Beiträge
Weltherrschaft durch Datenübertragende Sextoys *haumichwech*
***um Mann
127 Beiträge
Noch ein Punkt:

Zitat von *******_man:


Und was mache ich, wenn meine Anfrage DSGVO-konform ist, der Chinese aber nicht antwortet oder mich anlügt? Die EU wird ihn nicht aus dem hiesigen Markt ausschließen.

Eben doch. Bei der EU gibt's entsprechende Beschwerdestellen oder wende dich an den Verbraucherschutz.
Die Antworten auf DSGVO Anfragen sind gesetzlich verpflichtend. Und ja, wenn das nicht klappt, gibt's Strafzahlungen oder halt Probleme bei der Einfuhr.
Abgesehen davon: Die Chinesen wissen sehr gut, was sie hier machen müssen. Es ist eher so, dass sie durch ihre Compliance lokale Hersteller aus dem Markt klagen.. Ist aber ein anderes Thema.

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