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Warum Schweigen im Bett die Lust bremst.

*******tor Mann
123 Beiträge
Themenersteller 
Warum Schweigen im Bett die Lust bremst.
Personen trauen sich nicht, ganz präzise Hinweise zu geben, was ihnen gefällt, um den Partner nicht zu verletzen oder die „Spontaneität“ nicht zu stören. Dabei ist gerade die explizite verbale Kommunikation ein Schlüssel für erfüllten Sex.

Ich denke es ist der; intuitions-Druck:
Es herrscht der Glaube, ein liebender Partner müsse instinktiv wissen, was dem anderen gefällt. Erklärungen werden dann als Zeichen mangelnder Verbundenheit missverstanden.


Was sagt ihr zu diesem Thema?
*********ichy Paar
11.075 Beiträge
Wir denken, daß dies zum Einen stimmt und zum Anderen grundverkehrt ist.
Allerdings muß man Gelüste im Bett nicht ausdiskutieren, uns reichen Zeichen jnd kurze Kommandos. Auch senden Lustgefühle viele Signale aus und man kann erahnen obs gut ist.

Nichtsdestotrotz wird das Sexleben nach Jahrzehnten nicht zwingend interessanter. Wir sind seit Jahren Swinger und das hat unser Sexleben sehr aufgepeppt.
******987 Frau
1.234 Beiträge
Ich sage was mir gefällt, was ich brauche und wenn sich was komisch anfühlt
Umgekehrt auch

Klar weiß man um die Vorlieben oder den ein oder anderen Handgriff/ Berührung aber ich habe zwei Lebenspartner ,keine Hellseher
Lg
********etal Paar
1.538 Beiträge
Zitat von *******tor:
Personen trauen sich nicht, ganz präzise Hinweise zu geben, was ihnen gefällt, um den Partner nicht zu verletzen oder die „Spontaneität“ nicht zu stören.
Nein, es wird bei uns immer kommuniziert, was gerade gut ist, sonst bringt es ja keine richtige Erfüllung beim Sex 😊 Das erwarten wir auch von anderer Seite 😉
*********uest Mann
2.355 Beiträge
Ich mag Kommunikation beim Sex durchaus. Kleine Hinweise meiner Partnerin erleichtern mir Manches. Das muss aber nicht verbal sein. Das kann durch Zeichen, Körperhaltung, Initiative oder auch durch Blick/Mimik geschehen. Verbal kann das auch schnell zu viel werden...
******ght Frau
2.233 Beiträge
Ich bin der Meinung, dass viele Menschen es zum einen gar nicht wirklich wissen, was sie richtig gut finden und zum anderen ist es auch immer noch mit Scham und Blockaden (die diverse Gründe haben können) verbunden, dass dann auch klar zu äußern.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer der Weg vom "Kopfkino" in die Realität ist, wie viel Überwindung es kosten kann, das zu sagen, was man möchte.
Wenn das Gegenüber dann vielleicht in dem Moment komisch reagiert, oder es vielleicht sogar ignoriert, fördert das neue Blockaden.

Vertrauen als Basis für offene und direkte Kommunikation hilft schonmal sehr viel, aber bis zu dem Punkt, wo man wirklich absolut offen sein kann, kann es ganz schön viele Stolpersteine geben.

Obwohl ich schon länger im sexpositiven Bereich unterwegs bin, hat es doch sehr lange gedauert (und einige Workshops), bis ich für mich klar geworden bin, was ich eigentlich möchte, wie sehr es von meinem Gegenüber abhängt und wieviel Mut es kostet, genau in dem Moment Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, statt zu hoffen, dass mein Gegenüber sie intuitiv erräht.

Je mehr Vertrauen und Tiefe zum Gegenüber da ist, desto einfacher wird es, dass es intuitiv werden kann und kleine Andeutungen reichen. Aber bis dahin... ein langer Weg aus Kommunikation, Reflexion und ganz viel try&error *lach*.

Ich persönlich mag es, wenn man auch in den intimen Momenten ganz ehrlich und direkt kommuniziert. Gerne auch im DirtyTalk verpackt *smile*
*******der Mann
28.311 Beiträge
Ich habe es in einer Beziehung erlebt, dass das Gegenüber meinte, ich müsse selbst herausfinden, was sie geil findet. Es war der schleichende Beginn des Endes, gleich nach Beginn. Kommunikation ist alles.
******now Frau
1.187 Beiträge
@*******tor was kann eine Frau dafür, wenn der Mann die subtile Kommunikation nicht mitbekommt und stattdessen eher so ein Pornogequatsche erwartet?

Scherz beiseite - wenn ich meinem Schatz signalisiere, was mir gefällt, dann funktioniert das ne Zeit lang, wird dann aber (vermutlich aus seiner Erregtheit) dann schnell wieder vergessen. Und ich denke, dass ich da nicht allein bin.
******_73 Mann
4.291 Beiträge
Nach meinen Erfahrungen ist ein Gefühl wie etwa "er soll das von sich aus tun, und nicht um mir zu gefallen auf meine Anweisung hin, dann kommt es ja nicht von ihm" sehr schwierig.
Nach einige Zeit ist das "neue", also das gespannte Experimentieren recht weit abgebaut. Routinen schleichen sich ein. Und wenn dann etwas vermisst wird, fällt es mitunter gar nicht sehr auf.

Ich hasse kaum etwas mehr als eine Gesprächseinleitung nach dem Motte "wir müssen reden". Irgendwie fühlt sich das für mich wie eine Einleitung zu einer Generalabrechnung an, Basis der Beziehung akut gefährdet. Meist ist das dann eine völlig falsche Ebene, also letzteres eigentlich noch gar nicht gewollt, treibt mich aber emotional auf 180 und gleichzeitig in die Defensive. Keine schöne Atmosphäre, um Bedrüfnisse zu besprechen. Und zu reden, mit dem Gefühl "sag jetzt bloß kein falsches Wort" ist für einen freien Austausch auch nur eingeschränkt hilfreich.

Man muss eben lernen, über seine Bedrüfnisse zu komunizieren, ohne dass das als Angriff / Vorwurf oder gar vorbereitung einer Trennung rüber kommt. Hat man diese Hürde hinter sich, geht vieles dann erstaunlich einfach. Nur das Patentrezept gibt es wohl nicht, sonst gäbe es darüber nur ein einziges Buch, und das hätte vermutlich nur ein paar Seiten.
****na Frau
1.412 Beiträge
Heutzutage ist es eine Binse, dass Kommunikation für eine erfüllende Sexualität und Beziehung notwendig ist. Kommunikation ist aber nur die halbe Miete: die andere Hälfte besteht in der Bereitschaft, die Wünsche und Bedürfnisse des Partners sich ein Stück weit zueigen zu machen und gerne umzusetzen. Wenn Mann oder Frau wieder und wieder mitteilen muss, was gewünscht wird, ist man irgendwann frustriert und hört mit der Kommunikation auf. Die daraus folgenden Probleme kann man hier in unzähligen Threads nachlesen.
********2212 Mann
1.393 Beiträge
Kommunikation ist beim Thema Sex für mich das A und O, gerade am Anfang einer Beziehung. Wie soll ich sonst herausbekommen, was meine Partnerin für sexuelle Wünsche und Vorlieben, aber auch Abneigungen hat. Für mich ist die Situation deutlich entspannter, mich erregt es sogar, wenn sie Wünsche äußert, die meinen entsprechen.
In meiner letzten Partnerschaft, leider eine Fernbeziehung, haben wir schon am Telefon vor dem ersten Treffen schnell über unsere erotischen Vorstellungen gesprochen. Es gab also keine Unsicherheiten und dementsprechend entspannte Atmosphäre beim ersten Date.
***on Mann
1.215 Beiträge
Die Basis für erfolgversprechende Kommunikation ist, gegenseitiges Vertrauen und Verständnis! Die Bereitschaft zu geben, ohne die Erwartung zu hegen, etwas zurückzuerhalten! Kommunikation findet nicht ausschließlich verbal statt, sondern auch in Gestik, wie Agieren und Reagieren.
***on Mann
1.215 Beiträge
Zitat von ********2212:
Kommunikation ist beim Thema Sex für mich das A und O, gerade am Anfang einer Beziehung. Wie soll ich sonst herausbekommen, was meine Partnerin für sexuelle Wünsche und Vorlieben, aber auch Abneigungen hat. Für mich ist die Situation deutlich entspannter, mich erregt es sogar, wenn sie Wünsche äußert, die meinen entsprechen.
In meiner letzten Partnerschaft, leider eine Fernbeziehung, haben wir schon am Telefon vor dem ersten Treffen schnell über unsere erotischen Vorstellungen gesprochen. Es gab also keine Unsicherheiten und dementsprechend entspannte Atmosphäre beim ersten Date.

Deine Zeilen sind eine wünschenswerte Realität! Leider sind die wenigsten in der Lage, diese Hürde zu beweltigen.
*****it4 Mann
164 Beiträge
Kommunikation, sowohl verbal als nonverbal ist wichtig. Allerdings sollten auch alle Beteiligten empfänglich dafür sein.
Mir fällt es leicht, auf Signale zu achten, was gefällt und was weniger. Wenn ich mir nicht sicher bin, frage ich manchmal "ist es gut so?".
Wenn mir etwas sehr gut gefällt, kommuniziere ich das selber direkt. Im Optimalfall hat man im Vorfeld zumindest rein technisch die Vorlieben, Abneigungen und NoGos besprochen.
Ich mag es sehr bspw zwischen den Runden, oder wenn man Pausen macht, konkret zu sprechen, was besonders gut war, oder was man tun kann, damit es besonders gut wird. Man sollte das auch nicht als Bestätigung sehen, sondern um etwas zu lernen und sich in sein Gegenüber einzufühlen.
Es sollte aber neben der Kommunikation auch die Bereitschaft vorhanden sein, das Besprochene ein Stück weit umzusetzen.
******_73 Mann
4.291 Beiträge
Zitat von *****it4:
Mir fällt es leicht, auf Signale zu achten, was gefällt und was weniger. Wenn ich mir nicht sicher bin, frage ich manchmal "ist es gut so?".
Das kann ich auch, was meine Freundinen auch öfter erstaunte. Aber genau so habe ich Phasen, zu denen ich als Beschreibung einfach "Betriebsblindheit" sagen würde. Das können Phasen mit besonderem Stress sein, sei es beruflich oder gar bzgl. der Beziehung. Das macht es dann für meine Partnerin um so schwerer, einzuordnen, warum ich nicht anders reagiere.
In Beziehungskrisenphasen habe ich das Problem, dass ich manchmal schlicht nicht weiß, wie ich mich verhalten soll. Der Vorwurf, ich solle nicht so tun, als sei alles normal, ist bei mir auch irgendwie mal hängen geblieben.
Und auch Probleme außerhalb meiner Beziehung können erhebliche Kapazitäten meiner Gehirnfunktionen in Beschlag nehmen und andere aussschalten.
Manchmal verstehe ich mich selbst nicht, was es nicht einfacher macht, sich zu erklären.

Kommunikation ist ein schönes Zauberwort. Aber nicht das Wort ist die Lösung, sondern die Umsetzung. Und die ist mitunter alles andere als einfach.
Man muss wirklich lernen, Lösungen und nicht unbedingt Ursachen mit Schulderkenntnissen zu suchen.
********rmal Mann
600 Beiträge
Wenn wir von Partnerschaft reden gehe ich davon aus das die Betreffenden schon eine gewisse Zeit miteinander verbracht haben.

Und wenn ich diese Zeit hatte dann ist es mir such gelungen ohne einen Stuhlkreis die richtigen Knöpfe zu drücken, oder sie hat sie gedrückt.

Wenn mir jemand zb nach 2 mit wir müssen mal reden, kommen würde würde das wohl eher Unbehagen in mir auslösen als das ich jubelsprünge machen würde.

Dazu muss ich aber such sagen, dass ich nicht der Typ bin der Beziehungrn mit schlechtem Sex aufrecht erhält in der Hoffnung es wird schon irgendwann besser werden.
******_73 Mann
4.291 Beiträge
Ich bin der Typ, der eine Beziehung nicht allein wegen einer Phase mit wenig und einfacherem Sex in den Wind schießt. Eine Beziehung ist für mich viel, viel mehr, als nur die "Note für Sex".
*******Baer Paar
988 Beiträge
Kommunikation in einer Partnerschaft ist schon wichtig. Man sollte sich gegenseitig sagen, was man mag oder auch nicht. Das kann im Vorfeld passieren oder auch beim Sex selbst. Dabei lieben wir es, uns gegenseitig mit Dirty Talk anzumachen und dem/der Partnerin zu sagen, wie es sein soll. Und die Stimung stachelt sich dann hoch bis zum erlösenden Orgasmus!
*********Seil Paar
946 Beiträge
Zitat von *******tor:
Was sagt ihr zu diesem Thema?

Guter Sex ist eine Frage der Gefühle und Gefühle fühlt man. Wenn man es ansagen muss, dann wird daraus Gerede.
Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Wenn die nonverbale Kommunikation nicht klappt, dann helfen auch umständliche Erklärungen wenig.
*******Baer Paar
988 Beiträge
Umständliche Erklärungen sind natürlich falsch und stören. Aber Dirty Talk zur richtigen Zeit kann helfen, dass der Sex lebendig wird.
*******del Mann
759 Beiträge
Was sagt ihr zu diesem Thema?

Guter Sex ist eine Frage der Gefühle und Gefühle fühlt man. Wenn man es ansagen muss, dann wird daraus Gerede.
Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Wenn die nonverbale Kommunikation nicht klappt, dann helfen auch umständliche Erklärungen wenig.

= Anleitung zum Aneinandervorbeivögeln.
*****adh Mann
32 Beiträge
Wie viele Andere hier finde ich auch, dass non-verbale Kommunikation in den meisten Fällen absolut ausreichend ist bzw. sein sollte - oder höchstens ein kurzer Satz wie „bin heute nicht in Stimmung für xyz“.

Alles was darüber hinaus geht, kann oder sollte man außerhalb vom Sex besprechen.

Ich glaube, wenn man während dem Spiel ausführlichere Diskussionen führen muss, ist das häufig ein deutliches Zeichen - aber kein Positives!
******a14 Paar
25 Beiträge
Wenn meine Schöne mir Ihre heißen Fantasien flüstert, geht bei mir meist alles sehr schnell.

Gut oder nicht gut?
*****974 Mann
61 Beiträge
Was machen wenn die Kommunikation vor oder beim Sex nur einseitig läuft, wenn man einen Fantasiegedanken immer und immer wieder äußert. Und dann,.....dann kommt das ersehnte Wort, der ersehnte Satz aber in einer verbalen Langweile, dass man selber verstummt. Ist das das Ende?
*******del Mann
759 Beiträge
Zitat von *****974:
Was machen wenn die Kommunikation vor oder beim Sex nur einseitig läuft, wenn man einen Fantasiegedanken immer und immer wieder äußert. Und dann,.....dann kommt das ersehnte Wort, der ersehnte Satz aber in einer verbalen Langweile, dass man selber verstummt. Ist das das Ende?

Möchtest Du das nicht genauer erklären? Es klingt sehr dramatisch ("das Ende ...") könnte aber auch ganz banal sein.

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