Dessous & Clubwear für Männer – eine kleine Realitätsschau 😉
Ich lese hier interessiert mit und denke mir bei vielen Bildern und Shops immer wieder das Gleiche:
Wenn man als Mann keine Modelmaße oder eine Arnold-Schwarzenegger-Figur mitbringt, ist der Weg von „sexy gedacht“ zu „Presswurst im Wetlook“ oft erschreckend kurz.
Ganz ehrlich: Vieles, was als Männer-Dessous verkauft wird, wirkt am Ende eher albern als erotisch. Strings, Netz, Glanzstoff – auf Fotos mutig, im Spiegel dann… sagen wir: ausbaufähig. Erotik entsteht für mich nicht durch maximale Enge, sondern durch Schnitte, die Formen andeuten statt sie zu erdrücken.
Im Endeffekt ist man als Mann erstaunlich oft am besten angezogen mit einer schwarzen Hose, Lederschuhen und einem weißen Hemd – mit Hosenträgern, Fliege oder auch ganz pur. Sieht gut aus, wirkt erwachsen, funktioniert fast immer.
Fast.
Denn leider passt genau dieses „bewährt gut“ nicht auf jede Party. Und dann beginnt sie, diese leise Panik vor dem Spiegel:
Zu brav? Zu geschniegelt? Zu wenig Club?
Und plötzlich steht man da, zwischen offenem Hemd, fragwürdigen Accessoires und der Überlegung, ob das jetzt noch Stil oder schon Verkleidung ist 😅
Clubwear ist eben ein Minenfeld. Man will auffallen, ohne lächerlich zu wirken. Besonders kritisch bleibt die Schuhfrage:
Flipflops sind zu wenig, Sneaker schnell beliebig – und alles andere zu kurzen Hosen oder knappen Pants wirkt erstaunlich oft… sagen wir „diskussionswürdig“.
Mein Fazit – mit einem Lächeln:
Lieber souverän als spektakulär. Gute Stoffe, klare Linien, Sachen, in denen man sich wohlfühlt. Wenn man sich im Outfit unwohl fühlt, merkt man das sofort – und Erotik lebt nun mal von Selbstverständlichkeit, nicht von Panik.
Alles natürlich mit Augenzwinkern. Wir sind hier schließlich zum Spielen – nicht zum Kostümtest. 😉