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Outing als Cuckold, Polyamor, BDSMler, Swinger,

Outing als Cuckold, Polyamor, BDSMler, Swinger,
Hallo, wie ist das eigentlich bei Euch? Gibt es hier Paare oder Einzelpersonen, die sich in gewisser Weise geoutet haben? Oder, die von anderen geoutet worden sind?

Auf der einen Seite denke ich, dass es andere ja nichts angeht, was ein Paar im Schlafzimmer macht. Und ich muss auch nicht alles sexualisieren. Auf der anderen Seite ist zum Beispiel eine Cuckold-Beziehung ja schon viel mehr als nur reiner Sex und ich habe manchmal das Gefühl, dass die Beziehungsformen oder Konstellationen, die etwas abseits der (vermeintlichen) Norm liegen, oft übersehen werden.

Wie ist das bei Euch? Weiß Euer Umfeld Bescheid? Oder haltet Ihr das bewusst für Euch? Gibt es Grenzen, was Ihr weitergeht und was nicht? Was würdet Ihr anderen, vielleicht jüngeren, Paaren empfehlen?
******fer Mann
56 Beiträge
Nein. Finde ich auch unpassend. Wozu sollte ich meinen Freundeskreis damit quälen, wenn nichtmal danach gefragt wird? Kann mir gut vorstellen, dass das in rein männlichen Freundeskreisen einfach kein/kaum Thema ist. Etwas mehr 'Aufregung' wird es sein, wenn es der Typ, Freundinnen oder umgekehrt erzählt.

Kann mir auch vorstellen, dass Frauen - im Gegensatz zu Männern - einfach aus Neugierde fragen. Denk - je weiblicher der Freundeskreis - desto mehr (positive) 'Aufregung' und desto eher wird danach gefragt/verlangt. Je männlicher - desto mehr Gleichgültigkeit. Wie bei so vielen Themen halt.
*****ter Frau
3.912 Beiträge
Warum sollte ich jemandem von meiner Neigung erzählen, der damit nicht zu tun hat?
Ist ja meine Sache, ob ich drauf dass wenn ich den Hintern versohlt bekomme 🤣
********rdie Paar
871 Beiträge
Wir sind da offen und erzählen das, wenn gefragt wird, was wir machen. Ich denke aus unserem Bekanntenkreis wissen das alle, dass wir in Swingerclubs gehen und aktiv unterwegs sind 😁 gibt schlimmeres 🤷‍♀️
*****_68 Mann
8.832 Beiträge
Ich unterscheide zwischen "Muggeln" und wirklich "Aufgeschlossenen Menschen".
Mit letzteren ist es überhaupt kein Problem über 99% der Dinge zu reden - die man anstellt bzw. schon erlebt hat ... dieses verbliebene eine % bleibt einfach eine Privatsache/Geheimnis.
Muggel akzeptiere ich zwar in ihrer Art - aber sie passen halt einfach nicht so recht in unser Leben und entsprechend sind die Unterhaltungen eher auf einem normalen und alltäglichen Level.
Intimitäten und sexuelle Leidenschaften werden in einem solchen Umfeld nicht thematisiert ...
Ausnahmen gibt es nur, wenn mir mal etwas über die Hutschnur geht ... dann werden Spießbürger auch mal leicht mit Realitäten schockiert.

Al
******aar Paar
882 Beiträge
Es gibt klare Grenzen wer was von uns erfährt bzw. weis. Nicht jeder muss zwangsbeglückt werden was wir in unserer Sexualität tun. Manche wären damit auch schwer überfordert 😊. Am Land leben mehr Muggels und Vanillas als man glaubt. Von daher ist der Kreis der Wissenden sehr klein im Umfeld.
**********lchen Mann
19.590 Beiträge
Es gibt nur eine Personengruppe die rausposaunt was sie sind.

Und das sind Veganer.

*undwech*

PS.: nicht so ernst nehmen *zwinker*
******987 Frau
1.140 Beiträge
Wir leben und lieben in einer Triade
Klar bekommen das die Nachbarn mit und fragen
Unsere Familien und Freunde wissen auch bescheid... wir sind quasi ein "normales Paar- nur eben zu dritt"
Warum sollten wir unsere Liebe verstecken?
Lg
******usa Frau
952 Beiträge
Zitat von *****_68:
Ich unterscheide zwischen "Muggeln" und wirklich "Aufgeschlossenen Menschen".
Mit letzteren ist es überhaupt kein Problem über 99% der Dinge zu reden -
Al

Was sind bitte Muggel?
******usa Frau
952 Beiträge
Zitat von ******987:
Wir leben und lieben in einer Triade
Klar bekommen das die Nachbarn mit und fragen
Unsere Familien und Freunde wissen auch bescheid... wir sind quasi ein "normales Paar- nur eben zu dritt"
Warum sollten wir unsere Liebe verstecken?
Lg

In der Familie/im Haus ist klar… aber ich denke, die TE glaube ich meinen von sich aus…
******usa Frau
952 Beiträge
Zitat von ********ater:
Outing als Cuckold, Polyamor, BDSMler, Swinger,
Hallo, wie ist das eigentlich bei Euch? Gibt es hier Paare oder Einzelpersonen, die sich in gewisser Weise geoutet haben? Oder, die von anderen geoutet worden sind?

Auf der einen Seite denke ich, dass es andere ja nichts angeht, was ein Paar im Schlafzimmer macht. Und ich muss auch nicht alles sexualisieren. Auf der anderen Seite ist zum Beispiel eine Cuckold-Beziehung ja schon viel mehr als nur reiner Sex und ich habe manchmal das Gefühl, dass die Beziehungsformen oder Konstellationen, die etwas abseits der (vermeintlichen) Norm liegen, oft übersehen werden.

Wie ist das bei Euch? Weiß Euer Umfeld Bescheid? Oder haltet Ihr das bewusst für Euch? Gibt es Grenzen, was Ihr weitergeht und was nicht? Was würdet Ihr anderen, vielleicht jüngeren, Paaren empfehlen?

Ich verstehe die Intention nicht so richtig - wozu soll das dienen?
Es gibt hier eine Menge Gruppen, es gibt bei Swingerclubs öfters Gästebücher oder auch hier Gruppen zum Verabreden!
******987 Frau
1.140 Beiträge
@******usa
Ich wurde immer als Lebenspartnerin von meinen beiden Herzensmenschen vorgestellt

Gehen Hand in Hand zu dritt durch Leben

Also, ja...
******usa Frau
952 Beiträge
Zitat von ******987:
@******usa
Ich wurde immer als Lebenspartnerin von meinen beiden Herzensmenschen vorgestellt

Gehen Hand in Hand zu dritt durch Leben

Also, ja...

DAS sehe ich auch völlig anders - ihr lebt zusammen; und wenn ihr zu dritt weggeht und euch alle zb küsst, ist das auch auffällig…
******fer Mann
56 Beiträge
Zitat von ******987:
@******usa
Ich wurde immer als Lebenspartnerin von meinen beiden Herzensmenschen vorgestellt

Gehen Hand in Hand zu dritt durch Leben

Also, ja...
Toll. Beneidenswert ...... wenn man die Möglichkeit / Priviligiertheit dazu hat.
*********ichy Paar
10.999 Beiträge
Wir sind seit vielen Jahren Swinger.
Ein Outing für die Allgemeinheit gibt/gab es nicht, wozu auch. Bei Personen, mig denen man auch über solche Themen "gefahrlos" sprechen kann, erzählen wir davon. Jeutrn, die nicht über Sex reden (können/wollen) binden wir es nicht auf die Nase.
**********eline Paar
312 Beiträge
jack@jackXjacqueline:

Outing klingt für mich immer so, als gäbe es etwas zu verheimlichen, sich nicht zu zeigen, aus Angst, weil man nicht dazu steht, wer oder was man ist. Ich denke, wir haben da einen guten Mittelweg fürs uns gefunden: Wir verheimlichen nicht unsere Form der Beziehung, binden es aber anderen nicht auf die Nase und erwähnen nichts bis danach gefragt wird. Ich beispielsweise lebe mit meiner einstigen Partnerin und heutigen Sklavin in einer TPE-Liebes-Beziehung und sie trägt im Alltag, als Zeichen der Verbundenheit mit mir, bis auf ganz wenige Ausnahmen immer das abschließbare Halsband, das ich ihr geschenkt habe. Dass dadurch unsere Verbindung für andere, auch im familiären Umfeld, ein wenig sichtbar und erahnbar wird, mag sein, ist aber nicht unsere Intention. Es ist Teil unserer persönlichen Entfaltung. Und solange keiner fragt, scheint auch kein Interesse daran zu bestehen, mehr erfahren zu wollen. Völlig legitim und verständlich. Und jedem, der meint, dass dies auf irgendeine Weise aufdringlich wäre, kann ich nur entgegnen, dass ich mit diesem Standpunkt auch jeden Ehering als aufdringlich ansehen könnte, weil er eine eheliche Verbindung propagiert. Für uns hat das Halsband schlicht eine damit vergleichbare Bedeutung. Und in der heutigen Zeit erwarte ich einfach, dass die Gesellschaft sich in diesem Punkt tolerant zeigt. Da werde ich an anderer Stelle mit weitaus fraglicheren Dingen konfrontiert, die ich so gesehen auch erdulden muss. Und wer meint, BDSM hätte immer etwas mit Sexualität zu tun oder wäre ausschließlich in diese Richtung motiviert, den kann ich ohnehin nicht ernst nehmen.

Was andere Beziehungsformen angeht, wie beispielsweise die von @******987, so finde ich, obwohl ich zu diesem Konzept auch ein paar kritische Gedanken habe, nichts besonderes daran. Wenn sie so leben möchten, warum sollten sie nach außen hin verstecken, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen? Und das hat auch nichts mit Privilegiertheit zu tun. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich viele Dinge im Leben schlicht durch glückliche Umstände ergeben, egal welche Möglichkeiten man hat. Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich eine Beziehung, wie ich sie heute habe, für unerreichbar gehalten und die Tendenz, dass dies auch immer so sein wird, ging lange auch eindeutig in diese Richtung. Wie kam es doch dazu? Auf jeden Fall nicht durch Zielstrebigkeit oder weil ich viele Möglichkeiten gehabt hätte. Es war reiner Zufall, ich war zur rechten Zeit am rechten Ort, wenn man so will.
****ot2 Mann
12.365 Beiträge
Menschen mit ganz "gewöhnlicher" Sexualtität erzählen ja auch nicht, wann sie das letzte mal onaniert haben, einen Porno geguckt haben, im Sexshop was gekauft haben.
Warum sollte man das thematisieren?
Das geht keinen was an. Und das interessiert auch eigentlich niemanden.
******und Frau
5.921 Beiträge
Mein Freundeskreis besteht mittlerweile zu 99% aus BDSMlern. Ich möchte mich und meine Art und Weise, wie ich fühle und welche Lebensform ich für mich wähle, nicht verstecken müssen. Wenn ich nicht zu Freunden offen sein kann, über das, was mich bewegt, wer ich bin, wo dann? Also ja, im Freundeskreis (auch bei dem restlichen 1% außerhalb der BDSM-Bubble) bin ich geoutet.

Allerdings ist für mich BDSM auch ein Teil der Persönlichkeit, ein Teil meines Selbst und keine sexuelle Erweiterung und damit auch nicht das "Heraustragen von Sexualität", wie das von manchen hier offenbar gesehen wird.

Allerdings bin ich weder im Job, noch beim privaten Umfeld außerhalb des Freundeskreises (Hobbies, Kontakte zu anderen Eltern im Schulumfeld, also alles im Smalltalk-Kreis) noch bei der Familie geoutet. Wobei ich glaube, daß bei der Kernfamilie mittlerweile ein Verdacht besteht. Aber offen gefragt wurde ich noch nicht. Sollte es sich in der engeren Familie ergeben, daß das Gespräch darauf kommt, würde ich mich jedoch auch nicht verleugnen.
**********mHaus Frau
2 Beiträge
Ich habe für mich festgestellt, dass ich Gefühle für mehr als einen Menschen empfinden kann, fühle also in gewisser Weise polyamor, würde aber nicht so leben wollen. Mein Leben, sprich meinen Alltag teilen, möchte ich nur mit einer Person. Mit meinem Mann habe ich darüber gesprochen. Würde mich aber nie nach außen hin outen. Das ist in meinem Fall nicht notwendig.
*******uble Paar
18 Beiträge
Ich wüsste nicht warum Ich meiner Umwelt von meinen Sexleben erzählen sollte. Jeder hat Sex. Auf seine Weise. Wie ich meine Sexualität auslebe und ob ich Sex in Missionarstellung Nacht unter der Decke habe, mich an einen Andreaskreuz fesseln und auspeitschten lasse, allmögliche Sextoys ausprobiere oder Sex mit anderen Partnern habe habe ist ein Teil meiner Intimität. Ich wüsste auch nicht was das „Outing“ für einen Sinn und Zweck hätte.
******987 Frau
1.140 Beiträge
@**********eline
Wenn sie so leben möchten, warum sollten sie nach außen hin verstecken, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen? Und das hat auch nichts mit Privilegiertheit zu tun. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich viele Dinge im Leben schlicht durch glückliche Umstände ergeben, egal welche Möglichkeiten man hat. Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich eine Beziehung, wie ich sie heute habe, für unerreichbar gehalten

Seh ich auch so
Hatten einfach verdammt viel Glück uns gefunden zu haben

Das war nicht immer so... meine vorherige Ehe war die Hölle

!!!Jetzt werde ich endlich geliebt und akzeptiert wie ich bin.... da is mir ehrlich gesagt scheiß egal was Andere davon halten oder denken!!!!!
Bin glücklich und der Rest sollte mich auch nicht interessieren!

Habe jahrelang versucht immer alles gerecht zu machen , ja nicht auszufallen immer die Klappe zu hallten, meine Bedürfnisse immer hinten an zu stellen, der psychische Missbrauch, das hätte mich fast alles ins Grab gebracht.....die Zeit ist vorbei
**********essin Frau
2.269 Beiträge
Zitat von ******fer:
...
Kann mir auch vorstellen, dass Frauen - im Gegensatz zu Männern - einfach aus Neugierde fragen. Denk - je weiblicher der Freundeskreis - desto mehr (positive) 'Aufregung' und desto eher wird danach gefragt/verlangt. Je männlicher - desto mehr Gleichgültigkeit. Wie bei so vielen Themen halt.

Ja, genauso sehe ich das auch. Meine Mädels lieben meine Fortsetzungsgeschichten, die kleinen und großen Dramen und bekommen rote Wangen, wenn ich meine Abenteuer schildere.
Ich bin eher Single-Mensch, hatte nie Beziehungen über 7 Jahre und so bin ich die Exotin im Kreise jener, die schon ultralange verheiratet sind.
So kenne ich es seit Jugendtagen und es gibt nur wenige Frauen in meinem "inner circle", mit denen ich nicht über Bettgeschichten spreche.
Aber selbst bei ihnen behalte ich viele Infos für mich, die vielleicht doch zu krass sind.
*****a_S Mann
10.097 Beiträge
Ich finde es wichtig, zu sagen, dass die unterschiedlichen Bereiche, in denen man sich outen könnte, unterschiedlich große "Not" haben, sich zu outen.

Übliche Swinger (für die also nicht noch anderes gilt) haben die geringste, weil die meist heterosexuell verheiratet sind und quasi ein ganz normales Leben führen bis auf ihr besonderes Hobby am Wochenende, worüber sie ja locker sagen können, dass sie "in einem Club" waren o.ä.
Transpersonen hingegen haben die größte, weil das Transsein ja den ganzen Alltag begrifft, Pronomen, Anrede, Kleidung usw.. Das Transsein wird quasi durch das Coming-Out überhaupt erst in die Wege geleitet.

Und dazwischen sind die anderen Bereiche. Auch Homosexuelle outen sich häufig, weil die ansonsten viel verheimlichen müssen, nie mit dem Partner Hand-in-Hand gehen können, lügen müssten, ihn Mitbewohner zu nennen, usw..
Und auch bei polyamoren Menschen ist es so, dass in Alltagsgesprächen ja mehrere Personen angesprochen werden, wenn es um deren Partner geht.

In einer gewissen Zwischenposition sind BDSMer und Fetischisten, weil die sich im Grunde nicht outen "müssen", aber ihre Neigung dennoch oft mehr vom Alltag einnimmt als bei Swingern, sodass meiner Erfahrung nach diese Community da gespalten ist, wie man ja auch hier im Thread oder in ähnlichen speziell dazu sieht.
*****rya Frau
679 Beiträge
Mein Freund und ich führen eine FLR (Female Led Relationship).

Ich habe viele Freunde, die ich ursprünglich mal über den Joy kennengelernt habe. Da kann man natürlich offen reden. Das schätze ich sehr.

Trotzdem habe ich auch noch Freundinnen von früher, die nichts von meiner Neigung wissen.

Der Freundeskreis von meinem Partner weiß es komplett. Er hat sich ihnen gegenüber geoutet, noch bevor er mich kennenlernte.

Es ist eine unglaubliche Freiheit, sich offen geben zu können, wie man ist. Sich nicht ständig auf die Zunge beißen zu müssen, wenn einem irgendwelche Bemerkungen in den Sinn kommen. *love*

In einer FLR beschränkt sich die „besondere Beziehung“ halt auch nicht nur aufs Schlafzimmer.
*****une Mann
236 Beiträge
Zitat von ******usa:
Zitat von *****_68:
Ich unterscheide zwischen "Muggeln" und wirklich "Aufgeschlossenen Menschen".
Mit letzteren ist es überhaupt kein Problem über 99% der Dinge zu reden -
Al

Was sind bitte Muggel?

Muggel ist aus Harry Potter und meint da Leute die keine Zauberer sind.
Ergo hier Leute die nicht so SexPositiv sind das man Ihnen erzählen möchte was man so in der Freizeit treibt.
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