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Als Sub im Club/Party wie Kontaktaufnahme?

*******zer Frau
260 Beiträge
Themenersteller 
Als Sub im Club/Party wie Kontaktaufnahme?
Hallo,
ich bin eher devot und als Sub unterwegs wenn ich einen Kinky Club oder Event besuche. Dazu kommt noch das ich selbst ein wenig schüchtern bin und mich kaum traue andere Leute anzusprechen. Ich habe kein Problem damit von anderen angesprochen und angefasst zu werden, je nach Kontext (bspl. Motto der Party etc.) darf es auch gerne ein wenig übergriffig sein.

Wie sind eure Erfahrungen, oder gibt es Symbole oder ähnliches die Aussagen das ich eine Sub bin und eine Kontaktaufnahme erwünscht ist?

Ich trage selber gerne Halsbänder aber ich bin mir unsicher weil ein Halsband auch bedeuten könnte das ich vergeben gib oder bereits Jemanden zugehörig bin und das mich deswegen vielleicht niemand anspricht? Wie seht ihr das?
Was ist eure Meinung dazu wenn ihr eine Frau seht die alleine ist und ein Halsband trägt (Halsband mit Ring oder Halsband mit kleinen Stacheln weil das gut zum Outfit passt).
Und was würdet ihr mir vielleicht als Tipp geben?
********raum Paar
13.113 Beiträge
Leichter ist es vielleicht vorher ein Date für die Veranstaltung zu erstellen, das ist hier im *joyclub* ja ganz einfach.

Dann kannst Du vielleicht vorher schon in Kontakt kommen, zumindest sehen die anderen Teilnehmer der Veranstaltung dann, das Du dazu bereit bist und sprechen Dich vielleicht an.

*zwinker*
********rmal Mann
599 Beiträge
Wenn ich eine Frau sehe sprech ich sie an.

Hallo, ich bin der ......
Bist Du auch allein hier?
Magst du mit mir was trinken und ein wenig plaudern.

Und so nimmt der Abend seinen Lauf.

Ziemlich einfach
Und hat dich über dutzende Jahre bewährt.
*******enig Mann
15.301 Beiträge
Einfach hingehen, der Rest wird sich von alleine ergeben...
Es gibt diverse Stammtische mit BDSM Kontext n jegliche Konstellation gaaanz bestimmt auch in Berlin. Versuche dort als erstes dein Glück bei denen bist du sicher und gut aufgehoben. Dort lernst Du im gesamten erst Personen kennen und kannst deine Phantasie wünsche und Neigungen soweit du möchtest Kundtuhn. Und auch zum gemeinsamen Partys verabreden
******azz Frau
2.958 Beiträge
Ein Halsband kann tatsächlich missverstanden werden. Ich selbst trage es auch nur als Schmuck gerne auf Kinkys. Ich bin dahingehend schon angesprochen worden, wem ich gehöre.
Ansonsten wird auf Kinkys Konsens sehr groß geschrieben. Möchte damit sagen, dass Du als Frau schon Signale senden musst, um angesprochen zu werden oder eben halt selbst ansprechen.
*******enig Mann
15.301 Beiträge
Ich glaube, dass Frauen immer angesprochen werden, egal was sie tragen, was sie sagen oder wohin sie gucken und Transfrauen vielleicht nicht ganz so oft.
******azz Frau
2.958 Beiträge
Zitat von *******enig:
Ich glaube, dass Frauen immer angesprochen werden, egal was sie tragen, was sie sagen oder wohin sie gucken und Transfrauen vielleicht nicht ganz so oft.

Nope, nicht auf Kinkys. Da musst du als Frau schon etwas offensiver sein, sonst wird das nichts. Das ist das schöne an Kinkys für Frauen. Wenn Du nicht möchtest, wirst Du auch nicht angesprochen.
**********hen70 Frau
15.251 Beiträge
Ein Halsband wäre eine Idee, evtl. mit einer Marke (Dom/Owner gesucht) dran.
Ein Body aus einer Karada wäre auch was, wobei auch nicht eindeutig, aber eindeutig als Ropemodel erkennbar.
Auch ansonsten kann man mit Kleidung viel machen.

Offensiver sind dann Begriffe, die man sich auf die Haut schreiben kann.

Aber so den ganz sicheren Tipp gibt es glaube ich nicht.
*********Linz Paar
104 Beiträge
Zitat von ******azz:
Zitat von *******enig:
Ich glaube, dass Frauen immer angesprochen werden, egal was sie tragen, was sie sagen oder wohin sie gucken und Transfrauen vielleicht nicht ganz so oft.

Nope, nicht auf Kinkys. Da musst du als Frau schon etwas offensiver sein, sonst wird das nichts. Das ist das schöne an Kinkys für Frauen. Wenn Du nicht möchtest, wirst Du auch nicht angesprochen.

Auch in Swingerclubs erleben wir es oft, dass die Männer schon so zurückhaltend sind, sodass Frau gar nicht mehr merkt, dass derjenige Interesse hätte... Lediglich wenn wir uns auf den Weg in die Spielzimmer machen kommen die Herren der Schöpfung in Bewegung. 😜🙄🫣

An die EP-Erstellerin:
Wenn du jemanden haben willst, dann sind dies perfekte Gelegenheiten um aus deiner Komfortzone zu kommen und die Männer selbst ansprechen die du interessant findest. Vorteil - es ist definitiv einfacher, auf jemanden zuzugehen als jemanden abzulehnen, der dich anspricht und dir nicht zusagt.
Wenn du wirklich niemanden ansprechen willst, dann beginne mit Augenkontakt. Das mitunter effektivste Mittel der Kontaktaufnahme in Clubs.
*********eunde Paar
42 Beiträge
Harveys Freundin schreibt:
Wenn du gerne in den Swingerclub gehst und Sauna magst, dann geh doch mal in einen mit Sauna. Da kommt man definitiv immer ins Gespräch. Manchmal gibt es dort auch Veranstaltungen mit Aufgüssen, dann wird es in der Sauna recht voll und gemütlich mit Hautkontakt und Gesprächen. *g*
Ansonsten könntest du dir als Sub vielleicht ein Schild umhängen mit "Sprich mich an" oder (was auch schon gesagt wurde) "Dom gesucht" oder "Wer nimmt mich an die Leine".
Wenn du ein Date ausschreibst, kannst du reinschreiben, dass du gerne angesprochen werden möchtest.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ich als Frau eigentlich noch nie jemanden im Swingerclub anzusprechen brauchte. Besonders als ich noch allein untewerwegs war. Wenn du dich ein klein wenig zurechtmachst, wirst du sicher ganz automatisch angesprochen. Ich denke, wir Frauen haben es in der Hinsicht im Swingerclub leichter als Männer.
*****a_S Mann
10.272 Beiträge
Ob man Sub oder Top ist, Switcher oder vanilla, ist in dem Fall mMn völlig egal, weil es ja hier um Kennenlernen und Kontakt geht. Also ich verstehe schon, dass es "üblich" ist, dass eher Männer Frauen ansprechen und eher Tops Subs. Aber wenn man zB ein männlicher Sub ist, muss man dennoch auf kinky Partys seine Schüchternheit überwinden und aktiv werden, sonst bleibt man sehr wahrscheinlich allein.

Mein Tipp hat also nix mit der Neigung oder dem Gender zu tun sondern mit der Schüchternheit, die mMn der Hauptpunkt hier ist: Ich empfehle, auf kinky Partys zusammen mit kinky Party-Bekannten zu gehen, also sich einen Kreis an Leuten aufzubauen, mit denen zwar nix sexuelles läuft, mit denen man aber gern feiern geht. Und das kann man zB auch im Vorfeld hier im Joy machen.

Ich habe einige Frauen und Männer, Subs und Tops und Switcher kennengelernt, die eher schüchtern waren und erst mal noch nicht viele Leute kannten, aber die eben über Freund*innen/Bekannte und mit diesen auf kinky Partys gekommen sind, und durch diese haben sie schnell weitere Leute kennengelernt und mit jeder weiteren Party kannten sie noch mehr. Das ist mein Top-Tipp!
*****a_S Mann
10.272 Beiträge
Zitat von *******zer:
... ich bin eher devot und als Sub unterwegs wenn ich einen Kinky Club oder Event besuche. ... Ich habe kein Problem damit von anderen ... angefasst zu werden ... darf ... auch gerne ein wenig übergriffig sein. ... gibt es Symbole oder ähnliches die Aussagen das ich eine Sub bin und eine Kontaktaufnahme erwünscht ist? ... Was ist eure Meinung dazu wenn ihr eine Frau seht die alleine ist und ein Halsband trägt...?

Hierzu noch ein Kommentar: Die Überlegung, dass eine Frau auf kinky Partys quasi durch ein Symbol, also zB ein Halsband, anzeigt, dass ein Mann sie ohne Nachfrage anfassen darf und übergriffig sein darf, ist bei kinky Partys falsch und auch ein schlechter Hinweis für Leute, die noch keine Erfahrung mit kinky Partys haben.
Bei kinky Partys gibt es üblicherweise Regeln wie "Nur ja heißt ja. Keine unaufgeforderten Berührungen." usw., d.h. vereinfacht: Wenn du auf einer üblichen kinky Party nur mit Halsband herumstehst und hoffst, jemand startet direkt unabgesprochen dominanten BDSM mit dir, wirst du enttäuscht werden und zwar zu recht, weil dies auf einer guten kinky Party niemand tun wird.

Es gibt (deutlich seltenere) BDSM-Playpartys, wo es komplexe Regeln und Symbole gibt, wie Subs zeigen können, was man mit ihnen auch ohne Absprache machen kann. Teils sind das farbliche Symbole, teils Karten mit angekreuzten Handlungen. Bei so einer Party ist das möglich, und wenn es nicht passiert, liegt es eben daran, dass das niemand wollte.
Bei kinky Partys aber begegnen sich alle erst mal auf Augenhöhe, und das ist gewollt so. Egal ob Dom, Sub, Switch, Vanilla, Mann, Frau, Trans, Nonbinary. Wir sind alle erst mal nur kinky Menschen, können uns Hallo sagen und uns was erzählen, flirten und auch direkt für Spiele absprechen.
Und klar, alles mögliche wirkt, also Gender, Kleidung, BDSM-Utensilien usw., und Leute können daran sehen, ob man passen könnte, ob man sich gefällt usw., aber eben nicht dadurch eine Handlung starten, sondern nur daran entscheiden, ob man "Hallo" sagen will. Und wenn einem das zu selten passiv passiert, muss man aktiv werden. Und wenn man schüchtern ist, helfen Bekannte, weil man da einfach über Leute neue Leute kennenlernt.
**du Mann
1.271 Beiträge
Hallo TE

Da sind gute Beiträge mit dabei. Mir gefällt v.a. der 1. Beitrag von KinkyJazz gut.

Wie oft und passend wirst Du z.B. in einer Bar, in der Du Dich wohl fühlst, angesprochen? Es mag ein anderer Ort ausserhalb eines direkten erotischen Kontexts sein, etwa ein normaler Club usw.

Ganz im Kern kannst Du auch nicht so viel anderes tun als den Leuten, dem Umfeld vor Ort in einem guten Sinn zugewandt zu sein, freundlich, sympathisch, offen wirkend. Dann hast Du den maximal möglichen "Erfolg" (so gross er sein möge), ausser Du getraust Dich, selbst anzusprechen. Was zum Club, zur Musik usw. geht zum Start nahezu immer.

Lg, gutes Gelingen Dir! Pidu
*****les Mann
22 Beiträge
Probier verschiedene kinky/BDSM Parties von verschiedenen Veranstaltern aus. Bitte nicht mit Swinger-Parties verwechseln. Es gibt immer wieder Ideen (guter) Veranstalter, ein paar Icebreaker und Gelegenheiten einzubauen. Z.B. Neoncode-Parties, mehr oder weniger kreative Vorstellungsrunden, Spiele...
Halsband kann natürlich missverstanden werden, aber heutzutage, naja, tragen es schon Doms als Mode *gg*. Was aber gut klappt sind Accessoires. Die etwas ausdrücken. Schmuck, kleine Spielsachen.... Ich bin eigentlich sehr schüchtern und war mal auf einer Party, wo eine Domme einen Penisplug in Kreuzform als Schmuck um den Hals trug. Weil ich sehr auf religious Play stehe und keine Erfahrung mit Penisplugs hatte, gab mir das ausreichend Motivation um sie anzusprechen und man hat sofort ein Thema, kann Fragen stellen usw.
Such Dir was aus, was dich interessiert oder vielleicht hast du ein sehr spezielles Interesse oder Fähigkeiten und versuche das irgendwie auf eine Art zu zeigen, die vielschichtig ist. Der Penisplug in Kreuzform sah hot aus, war eine kreative Idee, weckte Phantasie, strahlte an ihr etwas Sadismus aus, hatte einen Bezug zur Religion und hatte Funktion über die man reden kann *top* . Das meine ich mit vielschichtig. Ein Halsband, im Vergleich dazu, ist jetzt nichts besonderes, sagt aus dass der/die Träger/in wahrscheinlich sub ist; Wenn es nicht irgendwie besonders gestaltet ist, ist das für sich genommen nicht so der Bringer denke ich.

Nebenbei.... Anfassen geht ohne vorher reden und vereinbaren gar nicht - wie schon korrekt geschrieben wurde.
*****ust Mann
466 Beiträge
Ein Halsband mit O-Ring signalisiert für mich eine vergebene Sub.

Nach meiner Erfahrung pflegen auf Parties viele ihren vorhandenen Bekanntenkreis und möchten keine neuen Kontakte. Gut zu erkennen an physisch geschlossenen Kreisen. Sei es an der Bar, oder in einer Sitzgruppe.

Bin selbst eher schüchtern und würde als Einzelner kaum Kontakt finden. Deshalb besser vorher hier Chatten und dann bei Sympathie auf einer Party verabreden. Auch wenn es dann nicht klappt, fühlt man sich nicht so verloren.
******_73 Mann
4.291 Beiträge
Leider gibt es, außer bei Bändchenpartys kaum etwas wirklich eindeutiges.
Ich habe einmal erlebt, wie eine junge Dame einen Herren anpflaumte, weil der sie, obwohl sie ein Halsband trug, ansprach. Ok, keine Ahnung, ob das jetzt die Flucht nach vorn war, weil sie vielleicht von disem Herrn nichts wollte.
Ich habe mal einen Herrn gefragt, ob ich mit seiner Begleitung tanzen dürfte. Bekam die Belehrung, dass sie erwachsen sei und selbst entscheiden dürfe.
Also, wie man es macht, macht man es falsch (bzw. kann es falsch machen).

Zitat von *****ust:
Nach meiner Erfahrung pflegen auf Parties viele ihren vorhandenen Bekanntenkreis und möchten keine neuen Kontakte. Gut zu erkennen an physisch geschlossenen Kreisen. Sei es an der Bar, oder in einer Sitzgruppe.
Und in den allermeisten fällen, wenn man fragt, ob man sich dazu gesellen darf, bekommt man dann auch kein "nein". Die Frage, ob man dann ins Gespräch kommt, hängt dann doch vielfach eher vom Thema ab.

Zitat von *********Linz:
Wenn du jemanden haben willst, dann sind dies perfekte Gelegenheiten um aus deiner Komfortzone zu kommen und die Männer selbst ansprechen die du interessant findest.
Das ist in meine Augen eine der besten Aussagen. Auf die allerwenigsten wird auf Partys gewartet. Selbst aktiv werden ist da am sinnvollsten. Ja, man muss dann auch verkraften, dass man auch mal einen Korb bekommt. Das überlebt man.
Aber man kann es eben üben, Menschen anzusprechen. Es kann auch hilfreich sein, zu frage, ob man noch einen Drink mitbringen soll, weil man sich selbst gerade etwas holen möchte.
******_Mz
2.575 Beiträge
Zitat von *******zer:
Wie sind eure Erfahrungen, oder gibt es Symbole oder ähnliches die Aussagen das ich eine Sub bin und eine Kontaktaufnahme erwünscht ist?

Ich bin nicht bedürftig, nicht auf der Suche und lasse mich finden. Auf Musikveranstaltungen werde ich häufig angesprochen. U.a. auch wegen meiner Ausstrahlung und meines Tanzstils.

Auf einer Veranstaltung lasse ich mich ansprechen, egal ob das Subs sind oder nicht. In der Regel besuche ich aber keine SM-Events, sondern Tanzveranstaltungen.
Wer mein Interesse wecken will, muss mir das mit Taten und Worten zeigen. Ansonsten passt es für mich nicht.
******yze Frau
916 Beiträge
Zitat von ******azz:
Zitat von *******enig:
Ich glaube, dass Frauen immer angesprochen werden, egal was sie tragen, was sie sagen oder wohin sie gucken und Transfrauen vielleicht nicht ganz so oft.

Nope, nicht auf Kinkys. Da musst du als Frau schon etwas offensiver sein, sonst wird das nichts. Das ist das schöne an Kinkys für Frauen. Wenn Du nicht möchtest, wirst Du auch nicht angesprochen.

Das kann ich leider nicht bestätigen. Ich bin schon oft angesprochen worden, obwohl ich es ganz sicher nicht wollte. Es kam auch vor, dass ich angegrabscht wurde, wenn ich freundlich antwortete. Nicht schön...
**********berer Mann
8.817 Beiträge
Zitat von ******yze:
Das kann ich leider nicht bestätigen. Ich bin schon oft angesprochen worden, obwohl ich es ganz sicher nicht wollte. Es kam auch vor, dass ich angegrabscht wurde, wenn ich freundlich antwortete. Nicht schön...

Wow, das macht uns ja Mut. Wir möchten 2026 endlich auch zum ersten SM-Event in einen Club gehen und wenn ich sowas lese, mache ich mir ja schon Gedanken, ob unsere Sie da nicht in dem gedachten Outfit Begehrlichkeiten weckt - wir suchen nämlich wirklich keinen Hautkontakt, wir möchten einfach nur schauen und die Situation in uns aufnehmen... *angsthab*
*****n27 Frau
6.676 Beiträge
Ich bin fast immer alleine unterwegs und auch wenn ich vereinzelt angesprochen wurde, wurde ich bisher nicht angegrabscht. Aus meiner Sicht ein riesiger Unterschied zu jeglicher Disco früher.

Aber natürlich kann einem immer mal wo jemand begegnen, der die Hausregeln missachtet.
******_73 Mann
4.291 Beiträge
@**********berer.
Ich glaube, das ist ähnlich der Flugangst. Der Weg zum Flughafen (in diesem Fall Club) könnte gefährlicher sein, als der Besuch an sich.

Bei BDSM-Party musst Du sehr schauen, was in der Beschreibung steht.
Da "Doms" es nicht schätzen, wenn ohne ihre Zustimmung mit den Subs etwas angestellt wird, ist es da in meinen Augen besonders sicher.
Aber, es gibt eben auch Events, in denen das Anfassen der Subs ausdrücklich erwünscht sein kann, mitunter nur bei bestimmten Spielen oder bestimmten Zeiten, aber das gibt es eben auch (gibt ja eh nichts, was es nicht gibt).
Profilbild
**********phine
69 Beiträge
Liebe KimGlitzer

vielen Dank für Deine offene Frage – Du sprichst ein Thema an, das viele devote Frauen (und Männer) beschäftigt, die allein in Clubs oder auf Partys gehen und eher schüchtern sind. Du bist damit in bester Gesellschaft! Die gute Nachricht: Es gibt viele Wege, klar zu signalisieren „Ich bin frei, devot und offen für Kontakt“, ohne dass Du selbst aktiv ansprechen musst. Hier eine Zusammenfassung aus Erfahrungen unserer Queen`s Club Community und vieler Clubgängerinnen.

1. Das Halsband – Fluch und Segen
Ein Halsband (besonders mit O-Ring) ist in der Szene ein klassisches Sub-Symbol und wird von den meisten als „devot“ gelesen. Aber: Viele (vor allem erfahrene) Dominante interpretieren ein Halsband auch als „gehörig“ oder „vergeben“ – besonders wenn es edel oder „geschlossen“ wirkt (z. B. ohne offenen Verschluss). Ein Halsband mit Stacheln wird oft eher als modisches Accessoire gesehen und weniger als „zugehörig“.

Tipp:

Trage ein Halsband, das bewusst „offen“ oder „einladend“ wirkt – z. B. ein schmales Lederband mit großem, sichtbarem O-Ring vorne (der Ring sagt „hier kann man anleinen“ und signalisiert Verfügbarkeit).

Viele Subs tragen zusätzlich ein kleines Schildchen oder einen Anhänger mit „free“ oder „play“ – das ist ein internationales Signal für „frei und offen“.

Alternative: Ein Armband oder Anklet rechts (in manchen Szenen das Sub-Signal) oder ein Tattoo/Temporary mit Sub-Symbol (z. B. Triskele).

2. Weitere klare Signale für „offen für Kontakt“
Kleidung und Accessoires:
Kurzer Rock/Kleid, Netzstrümpfe, hohe Schuhe – wird oft als einladend gelesen.
Handgelenkmanschetten (Cuffs) ohne Verbindung – Signal: „Ich bin bereit, gefesselt zu werden“.

Ein kleines Schild oder Button am Outfit (z. B. „Ask to touch“, „Play with me“, „Free Sub“) – super direkt und wird in vielen Clubs positiv gesehen.

Körperhaltung und Position:
Allein an der Bar oder in der Lounge sitzen (nicht versteckt in der Ecke).

Offene Körperhaltung: Beine nicht überschlagen, Blickkontakt halten, lächeln.
In Play-Bereichen: Auf einem Stuhl oder einer Bank sitzen und leicht den Kopf senken – das ist ein klassisches Sub-Signal.
Viele Subs stellen sich bewusst in die Nähe von Dominanten oder an belebte Stellen – das erhöht die Chance, angesprochen zu werden.

3. Wie Dominante das sehen
In unserer Community und in Clubs berichten viele Dominante:

Eine alleinstehende Frau mit Halsband wird oft als „vielleicht vergeben“ gelesen – viele wollen nicht stören.
Wenn zusätzliche Signale da sind (offener Blick, Lächeln, freie Cuffs, Button), sprechen sie deutlich lieber an.
„Übergriffigkeit“ (Anfassen, Anleinen) ist auf vielen Partys erlaubt, wenn das Motto es vorsieht – aber gute Dominante fragen trotzdem erst oder testen mit Blickkontakt.

4. Praktische Tipps für schüchterne Subs
Vorab ankündigen: In Joyclub oder FetLife in der Event-Diskussion schreiben „Ich bin allein da, devot, trage XY – freue mich über Ansprache“ – viele lesen das und suchen Dich dann.

Buddy-System: Mit einer Freundin gehen (auch wenn sie vanilla ist) – sie kann „Vermittlerin“ sein.

Host/Orga ansprechen: Viele Clubs haben Hosts, die alleinstehende Subs mit interessierten Dominanten zusammenbringen – einfach fragen!

Play-Area nutzen: In vielen Clubs gibt es „Introduction-Zonen“ oder Münch-ähnliche Bereiche – dort ist Ansprechen einfacher.

Kleine Gesten: Ein Nicken oder Lächeln als Antwort auf Blickkontakt – das ist oft genug, damit der andere den ersten Schritt macht.

Fazit: Du kannst sehr klar signalisieren – ohne ein Wort zu sagen
Mit einem einladenden Halsband (großer Ring vorne), offener Haltung, einem kleinen „free/play“-Signal und der richtigen Position wirst Du deutlich öfter angesprochen. Die Szene ist voller respektvoller Dominanter, die genau auf solche Signale achten.

Genieße die Abende – und trau Dich, kleine Signale zu senden. Du wirst sehen, wie schnell es besser läuft.

LG Queen Josephine
*********xFour Paar
584 Beiträge
Mir ist es auch schon ein paar mal wie @******yze ergangen, das (versuchte) Angrapschen aber eher auf Partys mit mehr Soloherren oder Partykonzepten, die nicht nur für BDSMler offen waren, sondern auch für Swinger, HÜ-Liebhaber u.ä.
Ist immer doof und unangenehm, da muss man richtig vehement und auf Zack sein und sofort eine Rückmeldung geben. Ich habe auch schon Hände weg geschlagen, wenn ich es rechtzeitig gesehen habe.

Angesprochen werde ich aber fast immer, wenn ich alleine als Frau unterwegs bin - egal ob mit oder ohne Halsband 😅 manchmal ist es nur ein Kompliment für das Outfit, manchmal einfach die Frage "Bist du allein da?", manchmal auch kryptische Sachen wie letztens (wo ich bis heute nicht weiß, worum es ging) "Magst du es sehr nass?!"

Es ist wichtig, da höflich, aber bestimmt zu antworten und keine Ausflüchte zu suchen oder zu vage Antworten wie "lass mal schauen" oder "später vielleicht" zu geben. Einfach das sagen, was man will oder eben nicht will - ist auch eine tolle Kommunikationsübung für den Alltag *lach* die allermeisten verstehen sofort und es gibt keinen weiteren Kontakt, bei Nervnasen den Veranstalter oder Awarenessteam ansprechen. Wenn die dann fliegen, haben sie's hoffentlich gelernt *nixweiss*

@**********berer habt bitte keine Angst vor eurem ersten Clubbesuch, sucht euch wirklich ein gutes Konzept aus oder Bekannte Veranstalter, die auf die Gästeauswahl achten und nicht nur auf Geld/Gewinn schauen. Je größer die Party, desto mehr schwarze Schafe natürlich. Im Grunde hat @*****n27 nämlich Recht.

Die Tipps mit den Schildchen und Buttons von @**********phine finde ich wirklich richtig gut *top* das ist mal ein klares und eindeutiges Signal.
*******ave Mann
1 Beitrag
Hallo und guten Tag! Gern würde ich mal ein Event besuchen wo BDMS im Vordergrund steht , bin sehr Devot, komme aus den Raum Bremen, wer kann mir helfen? Gruß Uwe
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