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Dauer monogame Beziehung, Dauer offene Beziehung

****ody Mann
15.498 Beiträge
Themenersteller 
Dauer monogame Beziehung, Dauer offene Beziehung
Ich habe mal zurückgeschaut und festgestellt, dass neben einer längeren Beziehung (17 Jahre) die anderen oft drei Jahre +- einige Monate hielten.

Bei den monogamen Beziehungen gab es zumeist erst zum Schluss ein knallartiges Scheitern, während es bei den offenen bereits zwischendrin den einen oder anderen Crash gab und trotzdem weitergemacht wurde.

Wie sind Eure Erfahrungen monogam und/oder offen, kennt Ihr vielleicht auch den 3-Jahresablauf von Beziehungen?
*********eaker Frau
878 Beiträge
Wie man in einer Beziehung Konflikte löst oder miteinander redet, Themen löst oder nicht...das ist weniger in der Beziehungsform bedingt, sondern im der "Kommunikationskultur" des Paares und in den jeweiligen Personen.

Ich lebe nicht monogam. Meine längste Beziehung besteht seit fast 32 Jahren, andere zwischen 3 und 6 Jahren.

Und es gab ein paar zarte Bande, die nach ein paar Wochen oder Monaten nicht gehalten haben. Manchmal hat es da nicht für Beziehung gereicht, manchmal sind dadurch Freundschaften entstanden, die bis heute halten. Und manchmal ist man einfach nicht kompatibel...für nix.
*****978 Frau
2.548 Beiträge
Da ich meine erste nichtmonogame Beziehung führe; diese bereits 6 Jahre, kann ich schwer Vergleiche bzgl der Länge ziehen. Früher waren meine Beziehungen zwischen 3 und 12 Jahren.

Aber wenn Ende war, war Ende. In meiner Jetzigen gab es ein zwei drei schwierige Situationen, die so nicht zum Beenden geführt haben. Eben weil es nun andere Skills gibt, mit Schwierigkeiten umzugehen, statt das Handtuch direkt zu werfen.
Allein die Art der Sexualität ists, die eine Rolle spielt.

Einen weiteren Vergleich wirds allerdings für mich nicht geben, denn ich werde nach Jan (so es irgendwann ein "danach", statt mit ihm geben sollte) keine weitere feste Beziehung eingehen.
********rmal Mann
519 Beiträge
Ich Blicke au2 Lange Beziehungen zurück
12 und 13 Jahre eine davon offen.
2 Beziehungen von 2,5 Jahren davon 1 offen
Und zig "Beziehungen" von 2 bis 4 Monaten
In den verschiedensten Formen.

Die Beziehungsform war nie Ausschlaggebend wie heftig oder nicht es änderte.
Es war zurückblicken immer die Summe der Kleinigkeiten über die lange Zeit der Mantel des Schweigens geworfen wurde weil sie ja eigentlich nicht der Rede wert waren.
*****794 Paar
68 Beiträge
Hallo @****ody

Seine Erfahrung:
Mit 19 habe ich mich das erste Mal hier angemeldet. Nahezu durchgehend mit einer Frau an meiner Seite.

Zusammen haben wir hier zwar viele schöne Erfahrungen gesammelt, aber Rückblickend ist der kurze Intervall auch bei mir zutreffend gewesen.
Zahlreiche Vertrauensbrüche bis natürlich zum Betrug.

Irgendwann fängt man vielleicht an umzudenken und sich auch mehr mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

Monogamie ist zwar nicht DAS Erfolgsrezept, was mit einer Garantie versehen ist, aber auf biologischer und psychologischer Ebene vermutlich eher mit Erfolg gekrönt.

Ich habe mich dann für die Monogamie entschieden und setze es auch ebenso voraus.
Abenteuer müssen nicht zwingend mit physischen Kontakt zu anderen Personen behaftet sein.

Häufig wird natürlich gesagt, dass man die Dränge seiner Partnerin nicht unterdrücken soll, warum auch häufig gesagt wird, dass Monogamie nicht mehr so wichtig ist, aber da soll jeder seinen eigenen Weg finden.

Tiefgründiger auf die Verbindung bezogen wird es in meinen Augen trotzdem sein, wenn man seine Frau nicht alles einfach machen lässt...und wichtig! aber auch als gutes Beispiel vorangeht und sich eben auch kontrollieren kann.

Was sind 15 Minuten Spaß mit anderen Wert, wenn darunter dann eine eigentlich gute Beziehung leidet?

Gruß
*wink*
****ot2 Mann
12.368 Beiträge
Ich bezweifele da sehr jeglichen Zusammenhang.
******aar Paar
883 Beiträge
Es ist völlig egal welche Art einer Beziehung man führt. Wie lange eine Beziehung hält hängt davon ab wie die Beteiligten miteinander agieren.
Solange Wertschätzung, gegenseitige Achtung, Achtsamkeit und Kommunikation gegenseitig vorhanden sind wird es funktionieren.
Da ist es auch völlig egal ob die Beziehung offen, monogam oder polyamor ist.

Wie gut oder gefestigt eine Beziehung wirklich ist stellt sich oftmals erst bei Problemen heraus. Dann sieht man schnell wer bereit ist mit dem Partner/n daran zu arbeiten oder wer lieber davonrennt weils plötzlich kompliziert ist.

Da gibt's auch keine Jahresregeln Beziehung können zu jeder Zeit zerbrechen.
*********e2025 Frau
159 Beiträge
Egal welche Beziehung, man braucht meiner Meinung 2 bis 3 Jahre um zu sehen ob es wirklich passt mit allem was dazugehört. Das erkennt man eben erst wenn die Rosa Brille schwindet.
*****nne Frau
3.797 Beiträge
JOY-Angels 
Ich hatte bisher nur eine monogame Beziehung und die dauerte fast 40 Jahre. Eine weitere Beziehung hat sich bisher nicht ergeben und wenn es mal eine gibt, dann wird die wieder monogam. Also kann ich nicht vergleichen.
****ody Mann
15.498 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********e2025:
Egal welche Beziehung, man braucht meiner Meinung 2 bis 3 Jahre um zu sehen ob es wirklich passt mit allem was dazugehört. Das erkennt man eben erst wenn die Rosa Brille schwindet.

Hm, interessante Theorie. Wobei ich mir halt vorstellen könnte, dass in offenen Beziehung dieser Moment früher da ist.
*********e2025 Frau
159 Beiträge
Zitat von ****ody:
Zitat von *********e2025:
Egal welche Beziehung, man braucht meiner Meinung 2 bis 3 Jahre um zu sehen ob es wirklich passt mit allem was dazugehört. Das erkennt man eben erst wenn die Rosa Brille schwindet.

Hm, interessante Theorie. Wobei ich mir halt vorstellen könnte, dass in offenen Beziehung dieser Moment früher da ist.

Kommt wohl auf die Intention der Öffnung an. Ich zb würde sobald diese offen wäre definitiv nur solange bleiben wie es bequem für mich ist und wäre weg wenns mich nervt. Bei einer monogamen sieht das anders aus. Darum lasse ich die Finger von diesen offenen Konstellationenen. Die sind mir suspekt. Aber soll jeder machen wie er will.
*********eaker Frau
878 Beiträge
Zitat von ****ody:
Zitat von *********e2025:
Egal welche Beziehung, man braucht meiner Meinung 2 bis 3 Jahre um zu sehen ob es wirklich passt mit allem was dazugehört. Das erkennt man eben erst wenn die Rosa Brille schwindet.

Hm, interessante Theorie. Wobei ich mir halt vorstellen könnte, dass in offenen Beziehung dieser Moment früher da ist.

Ich genieße gerade den Beginn einer Beziehung in der wir uns fast keine rosarote Brille gönnen. Wir sind so klar, direkt und offen zueinander, wie ich es bisher selten während Kennenlernphasen erlebt habe. Egal ob es um Wünsche, Ängste, Schwächen oder schwierige Erfahrungen geht. Es hat viel positives, wenn man vom Anfang an so sein kann wie man ist, so gesehen wird wie man ist.
****ody Mann
15.498 Beiträge
Themenersteller 
Du meinst, in einer offenen Beziehung hat es früher größere Offenheit als in monogamen Beziehungen?
****a74 Frau
12 Beiträge
Meine Beziehung fing monogam an, ist aber schon seit vielen Jahren offen.

Sie dauert jetzt 28.5 Jahre an.
*********eaker Frau
878 Beiträge
Zitat von ****ody:
Du meinst, in einer offenen Beziehung hat es früher größere Offenheit als in monogamen Beziehungen?

Nein. Der Grad der Offenheit liegt an den beteiligten Menschen. Ich meinte, dass man nicht unbedingt eine rosa Brille braucht um die ersten Monate Beziehung zu überleben...

Ich glaube es gibt in nicht monogamen Verbindungen mehr "Anlässe" über seine Gefühlslage zu sprechen, weil einfach mehr Personen parallel Gefühle auslösen.. gute wie ungewohnte...
****ody Mann
15.498 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****a74:
Meine Beziehung fing monogam an, ist aber schon seit vielen Jahren offen.

Sie dauert jetzt 28.5 Jahre an.

Wow! Mit dauerhaften oder wechselnden Ptotagonisten?
*********asel Frau
1.768 Beiträge
Eine offene Beziehung scheitert oft nicht an der Offenheit, sondern daran, dass viele unterschätzen, wie viel Vertrauen, Ehrlichkeit und Kommunikation sie braucht.

Für mich kann eine Beziehung nie offen beginnen, sondern monogam und mit der Zeit kann man sehen OB man sie öffnet.
*******nd29 Mann
775 Beiträge
Zitat von *****794:
...

Seine Erfahrung:
Mit 19 habe ich mich das erste Mal hier angemeldet. Nahezu durchgehend mit einer Frau an meiner Seite.

...

Monogamie ist zwar nicht DAS Erfolgsrezept, was mit einer Garantie versehen ist, aber auf biologischer und psychologischer Ebene vermutlich eher mit Erfolg gekrönt.

...

Der Argumentation kann ist nicht so richtig folgen. Welche Vorteile der Monogamie sollte es bei der Biologie der Menschen denn geben?

Psychologisch sehe ich das Streben nach Monogamie eher kulturell und vor allem religiös begründet. Das anzunehmen ist eher dem individuellen Charakter zuzusprechen.

Einen höheren Erfolg sehe ich eher darin, dass man sich seiner Neigungen bewusst ist und die Fähigkeit, das man das mit dem Partner abstimmen und kommunizieren kann.
*********asel Frau
1.768 Beiträge
Zitat von *********asel:
Eine offene Beziehung scheitert oft nicht an der Offenheit, sondern daran, dass viele unterschätzen, wie viel Vertrauen, Ehrlichkeit und Kommunikation sie braucht.

Für mich kann eine Beziehung nie offen beginnen, sondern monogam und mit der Zeit kann man sehen OB man sie öffnet.

Ein MUSS ich für mich ein NOGO. Egal ob muss offen oder muss monogam. Eine Beziehung ist immer mehr als Sexualität. Somit muss man das zusammen entscheiden oder gleich sein lassen.

Damit bin ich immer sehr gut gefahren.
*********asel Frau
1.768 Beiträge
Zitat von *******nd29:
Zitat von *****794:
...

Seine Erfahrung:
Mit 19 habe ich mich das erste Mal hier angemeldet. Nahezu durchgehend mit einer Frau an meiner Seite.

...

Monogamie ist zwar nicht DAS Erfolgsrezept, was mit einer Garantie versehen ist, aber auf biologischer und psychologischer Ebene vermutlich eher mit Erfolg gekrönt.

...

Der Argumentation kann ist nicht so richtig folgen. Welche Vorteile der Monogamie sollte es bei der Biologie der Menschen denn geben?

Psychologisch sehe ich das Streben nach Monogamie eher kulturell und vor allem religiös begründet. Das anzunehmen ist eher dem individuellen Charakter zuzusprechen.

Einen höheren Erfolg sehe ich eher darin, dass man sich seiner Neigungen bewusst ist und die Fähigkeit, das man das mit dem Partner abstimmen und kommunizieren kann.


Danke dafür!

Erfolg gibts hier nicht weil man die Schublade gefunden hat (Religion, Psychologie etc)
Sondern weil man ganz klar zu seinen Neigungen und Bedürfnissen steht und zwar von Anfang an.
*****794 Paar
68 Beiträge
@*******nd29

Biologisch alleine schon aufgrund von Oxytocin. Das Bindungshormon sorgt eben auch genau dafür.
Also stärkt es die Bindung, was eben auch dafür sorgt, dass man nicht so zügig das Handtuch wirft.

Ebenso strukturiert sich das Hirn bei wechselnden Partner immerzu neu, was neue Bindungen erschweren kann.

Bei einem Samenerguss in der Frau wird das Immunsystem der Frau ebenfalls neu programmiert. Viele Wechsel unterstützen das Risiko auf ernsthafte Erkrankungen.

Es ist nicht immer alles auf Kommunikation zurückzuführen. Die ist immer wichtig, aber die anderen Aspekte eben auch.

Psychologie wirkt eben auch. Ein Mann, der seine Frau immerzu teilt vermittelt unterbewusst nicht das Schützen dieser.
Eifersucht ist nämlich auch nichts Schlimmes, im Gegenteil, wenn sie nur leicht ausgeprägt ist.

Viele Dinge bei Anziehung und Bindung verlaufen eben biologisch und unterbewusst. Das zieht sich auch durch die Beziehung durch.


Grundsätzlich bleibt es aber jedem selbst überlassen.
Wir verurteilen nicht, zeigen nicht auf Leute mit dem Finger, aber teilen dieses Wissen auch gerne mal.
****a74 Frau
12 Beiträge
Zitat von ****ody:
Zitat von ****a74:
Meine Beziehung fing monogam an, ist aber schon seit vielen Jahren offen.

Sie dauert jetzt 28.5 Jahre an.

Wow! Mit dauerhaften oder wechselnden Ptotagonisten?

Wechselnden. Muss aber sagen, mein Mann hat keine Interesse daran mit einer anderen Frau(oder Mann) was anzufangen.
*******nd29 Mann
775 Beiträge
Zitat von *****794:
@*******nd29

...

Psychologie wirkt eben auch. Ein Mann, der seine Frau immerzu teilt vermittelt unterbewusst nicht das Schützen dieser.

...

Das klingt für mich ein wenig altertümlich und sehr nach zugewiesenen Rollen.
*******nd29 Mann
775 Beiträge
Zitat von *****794:
@*******nd29

Biologisch alleine schon aufgrund von Oxytocin. Das Bindungshormon sorgt eben auch genau dafür.
Also stärkt es die Bindung, was eben auch dafür sorgt, dass man nicht so zügig das Handtuch wirft.

...

Stimmt, Oxytozin spielt eine Rolle, allerdings hat die Biologie durchaus widersprüchliche Konzepte.
****ot2 Mann
12.368 Beiträge
Wieso sollten sich sexuell exklusive und nicht-exklusive Beziehungen in ihrer Dauer unterscheiden?
Mir fehlt die Phantasie, wo dieser Gedanke herrührt.
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