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Die nächste Zeit war wieder so unbeschwert wie zuvor, auch oder vielleicht auch weil wir das Thema mit Oleg einfach nicht wieder ansprachen, das war abgehakt und wir konnten wieder gemeinsam richtig glücklich sein und je weiter dieser Tag entfernt lag, umso mehr verblasste die Erinnerung daran und vor allem auch die Erinnerung an die negativen Gefühle, die wir an diesem Tag verspüren mussten.
Gleichzeitig hatte ich irgendwie das Gefühl, als wenn ich Marek nach dieser Aktion auch immer wieder auffangen musste, ich versuchte ihm ständig und viel mehr als je zuvor, das Gefühl zu vermitteln, dass ich ihn über alles liebte, fast so, als wenn ich das schlechte Gewissen hatte, mit Oleg im Bett gewesen zu sein. Ich wollte nicht, dass er sich wie eine Niete oder wie ein Verlierer fühlte! Ich konnte ihn damit auch nicht allein lassen, so verbrachte ich immer mehr Zeit mit ihm und vernachlässigte mein Studium noch mehr, aber das konnte ich ja alles im folgenden Semester aufholen.
Und auch, wenn ich natürlich nicht viel Geld zur Verfügung hatte, liebte ich es, shoppen zu gehen und mich nach den neuesten Modetrends umzusehen. Dabei fiel mir auf, dass Marek immer ein besonderes Auge auf junge Frauen warf, die einen kurzen Minirock trugen, besonders, wenn dieser aus schwarzem Leder war, aber auch entsprechende Leggins schienen ihn zu interessieren, ich amüsierte mich sehr darüber, wie er ihnen nachstarrte, vor allem, wenn er das Gefühl hatte, dass es mir nicht auffallen würde.
„Du stehst auf Leder, oder?“ hauchte ich ihm lächelnd ins Ohr.
„Ich? Nein, wie kommst du darauf?“
„Ich sehe doch, wie du anderen Frauen nachschaust, die so etwas tragen.“
Es war so süß zu sehen, wie er das alles abstritt.
„Nein, das muss Zufall gewesen sein, wie meinst du das denn?“
Ich unterließ es, ihm das genau zu erklären, ich schob ihn in einen Modediscounter und begann, ein wenig zu stöbern, aber natürlich wusste ich genau, was ich suchte und schon nach wenigen Minuten hielt ich ihm einen schicken, kurzen Kunstlederrock unter die Nase.
„Würde es dir gefallen, wenn ich so etwas tragen würde?“
Es war so niedlich zu sehen, wie er mit sich kämpfte, sein ganzer Körper schien mir ein „Ja“ regelrecht entgegen zu brüllen, während er sich in seinen Aussagen um das Thema herumwandte wie eine Schlange, denn sonst müsste er ja auch indirekt zugeben, dass ich ihn eben ertappt hatte.
„Ich würde es geil finden, wenn ich für meinen Freund genau die Outfits tragen dürfte, die er an mir sehen möchte.“ hauchte ich ihm entgegen und verschwand in der Umkleidekabine. Ich trug eigentlich nur sehr selten Röcke, daher war das schon ein wenig ungewohnt für mich, aber ich war gespannt, was für Augen Marek machen würde, wenn ich damit aus der Kabine kam.
Und seine Reaktion machte mich noch glücklicher, als ich eigentlich schon war. Seine Augen leuchteten, sie strahlten regelrecht und sofort fühlte sich der Rock noch einmal um Welten bequemer an, als er ohnehin schon war. Natürlich war das jetzt keine hochwertige Qualität, aber die konnte ich mir ja auch nicht leisten und ich war auch fest davon überzeugt, dass dieser Rock nicht Ewigkeiten halten würde, aber in diesem Moment sah er absolut perfekt aus.
„Du siehst wunderbar aus.“ stieß er hervor, ich drehte mich vor ihm und seine Augen wurden mit jeder meiner Bewegungen größer und größer. „Jetzt brauchst du nur noch ein passendes Oberteil.“ lächelte er mich an.
„Und? Gibst du zu, dass du den anderen Frauen nachgesehen hast, weil sie so heiß gestylt waren?“
„Ich habe jeder nachgestarrt, aber jetzt habe ich nur noch Augen für dich.“ Er küsste mich sanft und verschwand zwischen den Regalen. Auch ich schaute mich noch ein wenig um, als er kurze Zeit später mit einem schwarzen BH und einer kurzen, schwarzen Kunstlederjacke zurückkam. Sofort nahm ich ihm die Sachen aus der Hand und verschwand in der Kabine, ich zog den spitzenlosen BH an, der sowohl sexy als auch ein wenig sportlich wirkte und die Lederjacke darüber, ich zog den Reißverschluss zu und verließ glücklich lächelnd die Kabine, vor der Marek schon ungeduldig wartete.
„Wahnsinn!“ kam es leise über seine Lippen, ich griff den Reißverschluss, langsam zog ich ihn nach unten, so dass nach und nach der BH zum Vorschein kam, es war mir egal, dass inzwischen schon mehrere andere Männer herüberschauten, ich hatte nur Augen für Marek und für seinen immer weiter offenstehenden Mund.
„Sollen wir das nehmen?“
„Es wäre eine Sünde, wenn du es hier zurücklassen würdest.“
Ich war überglücklich und es war mir in diesem Moment vollkommen egal, wenn ich dadurch mein Konto ein wenig überziehen würde, das Outfit würde Marek unglaublich glücklich machen und mich dadurch noch viel glücklicher. Ich zog es wieder aus und schlüpfte in mein bequemes Alltagsoutfit, ich bezahlte alles und wir tänzelten weiter durch die Straßen, wobei ich mein neues Outfit mit jedem anderen hier verglich, aber mir fiel auch deutlich auf, dass Marek nur noch Augen für mich hatte und darauf war ich unglaublich stolz.
„Soll ich das neue Outfit direkt anziehen?“ küsste ich ihn, als wir zu Hause angekommen waren. Natürlich konnte auch er es nicht abwarten, mich wieder darin zu sehen, ich wollte mich gerade ins Schlafzimmer zurückziehen, als er mir eine kleine Packung in die Hand schob. Ich blickte darauf und erkannte, dass es sich um halterlose Strümpfe handelte und schüttelte den Kopf.
„Wo hast du die denn her?“
„Die müssen mir wohl in die Jackentasche geplumpst sein, ich habe das gar nicht gemerkt.“ grinste er mich an.
Ich musste laut lachen, er hatte mir tatsächlich ein Paar dieser Strümpfe geklaut, ich konnte es echt nicht fassen, aber ich war mir sicher, dass sie das Outfit perfekt abrundeten.
Schnell zog ich mich um und mit den Strümpfen sah es noch einmal Klassen besser aus als ohne und vor allem waren die Strümpfe natürlich viel erotischer als eine Strumpfhose, dieses Mal ließ ich den Reißverschluss der Jacke direkt offen, damit alles perfekt zur Geltung kam und den Slip hielt ich nur kurz in der Hand, um mich direkt gegen ihn zu entscheiden, ich drehte mich im Schlafzimmer vor dem Spiegel, ich zog mir meine schweren, modischen Boots dazu an, was zwar gut aussah, aber irgendwie nicht perfekt dazu passte, an der Stelle musste ich mich auch noch mal besser ausrüsten, aber das war finanziell nicht auch noch drin gewesen.
Marek war mehr als begeistert, als ich ihn ins Schlafzimmer rief, er betrachtete mich von allen Seiten, die ganze Zeit schüttelte er sprachlos mit dem Kopf, jetzt nahm er mich in den Arm und küsste mich zärtlich auf den Mund, schnell verfielen wir in einen heißen Zungenkuss, bei dem es mir heiß und kalt den Rücken herunterlief, ich spürte, wie er mit beiden Händen meinen Körper umschlang, den BH öffnete und ihn zu Boden fallen ließ.
„Den brauchst du zu Hause nicht, aber wenn wir so ausgehen, sähe es perfekt zu einer halb geöffneten Jacke aus.“
Ich löste mich von ihm, jetzt stand ich gerade vor dem Spiegel, dabei verdeckte die Lederjacke meine Brüste so gerade, was echt heiß wirkte, aber wenn ich mich bewegte, wogte die Jacke leicht hin und her, so dass mal die linke und mal die rechte Brust kurz zum Vorschein kam, es sah atemberaubend erotisch und frivol aus.
Ich stellte mir vor, wie geil das sein würde, in diesem Outfit auszugehen und so die ganze Zeit Mareks Blicke an mich zu fesseln und vielleicht auch die Blicke anderer Männer auf mich zu ziehen, sicherlich würde ihn das sehr stolz machen und natürlich würde ich das in keiner Weise ausnutzen, sondern nur genießen. Jetzt trat er hinter mich, griff mir unter den Rock und sein Lächeln wurde noch eine ganze Ecke breiter, als er bemerkte, dass ich keinen Slip trug. Sofort spielte er mir an meinem immer nasser werdenden Loch herum und küsste meinen Hals.
„Zu diesem Outfit werde ich niemals einen Slip tragen, merk dir das.“ stöhnte ich ihm entgegen.
„Leg dich hin, ich möchte dich lecken.“ wollte er mir eine klare Anweisung geben, aber heute wollte ich keinen Kuschelsex, in diesem Outfit wollte ich eine richtig schnelle und harte Nummer, mir war einfach danach, ich fühlte mich ein wenig verrucht und da brauchte ich es auch verrucht!
Ich drehte mich um ihn herum, setzte mich auf die Bettkante, riss ihm die Hose vom Hintern und schnappte direkt mit meinen Lippen nach seinem Schwanz, ich sog ihn so tief ich konnte in mich hinein, sofort stöhnte er laut auf und ich hatte im ersten Moment schon die Sorge, er würde bereits abspritzen, daher bewegte ich mich nicht einen einzigen, weiteren Millimeter, aber zum Glück kam es nicht dazu, ich lutschte ihm den Schwanz immer härter, bis er so dick angeschwollen war wie nie zuvor, mit halb geschlossenen Augen und lüsternem Blick schaute ich ihn von unten an, gierig blickte er mir entgegen, ich ließ seinen Schwanz aus meinem Mund gleiten, rutschte komplett auf das Bett, kniete mich vor ihm hin und spreizte meine Arschbacken.
„Fick mich!“ heute war ich verrucht und heute wollte ich verrucht sein, da konnte es keinen anderen Begriff für das geben, was ich jetzt wollte.
Er setzte seinen Schwanz an meinem immer stärker auslaufendem Loch an, drang mit einem Ruck ein, mit festem Griff packte er meine Arschbacken und begann, mich zunächst sanft, dann aber immer heftiger und fester zu ficken, so dass er mich schnell in die höchsten Sphären der Erregung katapultierte, so schön, wie Kuschelsex ja sein konnte, hin und wieder durfte es zu besonderen Anlässen wie diesem, auch ein wenig härter sein und ich genoss den Sex so sehr wie selten zuvor.
Plötzlich kam mir eine richtig geile Idee, bisher hatte Marek immer in mir abgespritzt, irgendwann, wenn er kam, fickte er mich so heftig, dass es auch für mich immer noch ganz besonders intensiv wurde, wenn er mich über seinen eigenen Höhepunkt hinaus weiter hart stieß, bis er erschöpft zusammensackte, aber heute, in meinem neuen Outfit, wollte ich ihm einen ganz besonderen Höhepunkt gönnen. Schon längst hatte er mir einen heißen Orgasmus besorgt, daher achtete ich jetzt ganz besonders darauf, wann es bei ihm so weit sein würde, inzwischen spürte ich ja, wann er kurz vor dem Abspritzen stand, wenn er die Kontrolle über seine Lust verlor und immer wilder zu zucken begann, genau diesen Moment passte ich heute ab, kurz bevor er kam, glitt ich von seinem Schwanz herunter, blitzschnell drehte ich mich um, während er mich mit großen Augen ansah, ich stülpte meine Lippen über seinen harten Prügel und lutschte ihm den Schwanz, bis er sich aufbäumte und seinen heißen Saft tief in meinen Mund pumpte. Überrascht und zufrieden schaute er zu mir herunter und er wirkte noch zufriedener, als ich ihm zeigte, dass ich brav alles geschluckt hatte.
„Ich fand, das passte heute irgendwie zu meinem Outfit.“ grinste ich ihn an.
„Dann solltest du das jetzt immer tragen. Aber Spaß beiseite, bei deinem heißen Body könntest du dich wirklich ein wenig heißer stylen, mir würde das sehr gefallen und ich finde, dass dir das total gut steht und auch vom Typ her zu dir passt.“
Ich kuschelte mich eng an ihn, ich wusste, dass er recht hatte und hier bei ihm in dem Ort kannte mich ja auch so gut wie niemand, also gab es auch keinen Grund, dass mich irgendwelche Leute komisch ansahen, wie gerne ich meinen Style für meinen Marek ein wenig anpassen würde.
„Ich kann dir auch mal so zwischendurch einen blasen, wenn du richtig Druck hast.“ lächelte ich ihn an.
„Ich werde darauf zurückkommen.“ lächelte er zurück und wir lachten uns fröhlich an, bevor wir uns wieder zärtlich küssten.