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Vertrauen

**n Frau
31 Beiträge
Themenersteller 
Vertrauen
Hallo Ihr Alle,
um so mehr ich in ganz tiefes Vertrauen komme in meiner Form der Beziehung im DS Kontext und Tiefe erfahre die ich noch nie im Leben hatte, unter anderem durch Schmerz, sexuelle Grenzverschiebungen, Verbundenheit auf verschiedenen Ebenen, um so größer ist immer wieder sowas wie Absturz durch meinen eigenen Mindfuck, selbstzerstörerische Gedanken, abkapseln, Angst vor der Nähe.
Kennt das hier jemand?
Und wenn ja was macht ihr dann, egal ob Sub oder Dom oder wie auch immer?

Um so höher ich Fliege durch Hingabe, Loslassen, Schmerz und Lust um so tiefer geht es immer wieder in den Keller. Klar es geht vorbei und ich lenke mich ab, versuche Gutes zu tun für mich aber es ist soooooo anstrengend zwischendurch.
Habt ihr Ideen wie ich das besser gehändelt bekomme? Therapie mache ich und ich habe frühkindliche Bindungsstörungen, bin sehr emotional und ebenso lebendig.

Herzlichst San
*******Dom Mann
5.529 Beiträge
Warum bzw. wodurch kommen diese doch so tiefen Abstürze?

Du willst Dich nicht binden und diese wundervollen Erlebnisse mit Schmerz und Grenzverschiebungen, welche Du erleben willst finden mit Dritten statt zu denen Du wenig Bindung hast?

Liege ich richtig?
****_73 Frau
502 Beiträge
Liebe @**n ...Danke für das Thema und ja, ich kenne das.
Allerdings kämpfe ich selbst damit und kann keine wirklich guten Empfehlungen geben, denn mir passiert es auch immer wieder...
Ich "kuriere" mich dann mit Abstinenz oder Ablenkung durch viele andere Aufgaben...
Aber das löst das Problem leider nicht.
Ich hoffe, dass es hier eine rege Beteiligung im Austausch gibt. Und freue mich schon auf die Beiträge...
*******enig Mann
14.915 Beiträge
Das Thema ist überschrieben mit dem Wort "Vertrauen". Ich könnte mir denken, dass bei einem Mangel davon der Weg zu Zweifel und Absturz sehr kurz ist... Abstürze sollten in einer vertrauensvollen Partnerschaft eigentlich äußerst selten sein. Wenn du also von oftmaligen Abstürzen berichtest, würde mir als erstes das Thema Vertrauen einfallen. Gibt es da Defizite oder liege ich mit meiner Vermutung falsch?
*******Punk Frau
8.088 Beiträge
Ich weiß ja nicht was Du für Therapie machst.

Frühkindliche Verlustängste oder/und Traumata legen sich auch auf den Körper nieder.

Du könntest auf der Körper Ebene arbeiten. Z.b mit dem Vagusnerv.

Ich habe gute Erfahrungen mit geführte Mediatationen zum Innneren Kind gemacht.

Können eine Entprammierung bewirken.

Meine eigene Erfahrung, die ich gerade mache, dass mein Körper in bestimmten Situationen noch in der Vergangenheit lebt.
**n Frau
31 Beiträge
Themenersteller 
Das Thema ist überschrieben mit dem Wort "Vertrauen". Ich könnte mir denken, dass bei einem Mangel davon der Weg zu Zweifel und Absturz sehr kurz ist... Abstürze sollten in einer vertrauensvollen Partnerschaft eigentlich äußerst selten sein. Wenn du also von oftmaligen Abstürzen berichtest, würde mir als erstes das Thema Vertrauen einfallen. Gibt es da Defizite oder liege ich mit meiner Vermutung falsch?
Wenn ich im „Echtzeitkontakt“ bin habe ich völliges Vertrauen und bin voll da. Wenn ich wieder weg fahre und der Kontakt eher telefonisch und schriftlich wird mit wundervollen Aufgaben dann kommen manchmal die Ängste und das Misstrauen. Aber denke oder weiß das i
**n Frau
31 Beiträge
Themenersteller 
Das Thema ist überschrieben mit dem Wort "Vertrauen". Ich könnte mir denken, dass bei einem Mangel davon der Weg zu Zweifel und Absturz sehr kurz ist... Abstürze sollten in einer vertrauensvollen Partnerschaft eigentlich äußerst selten sein. Wenn du also von oftmaligen Abstürzen berichtest, würde mir als erstes das Thema Vertrauen einfallen. Gibt es da Defizite oder liege ich mit meiner Vermutung falsch?
Wenn ich im „Echtzeitkontakt“ bin habe ich völliges Vertrauen und bin voll da. Wenn ich wieder weg fahre und der Kontakt eher telefonisch und schriftlich wird mit wundervollen Aufgaben dann kommen manchmal die Ängste und das Misstrauen. Aber ich denke oder weiß das das ist wirklich eine „Störung“ in mir aus Lebensgeschichtlichen Hintergründen. Und wir lernen uns erst kennen seit ca.8 Wochen, also noch ziemlich frisch und zeitlich sehr eingegrenzt.
***te Frau
1.137 Beiträge
Es gibt ja auch den Drop im bdsm Bereich. Während einer Session sind viele Hormone etc aktiv und steigen an. In den Tagen danach fällt dieser Pegel abrupt ab, was dazu führt dass man eine Art "Entzug" durchmacht. Man fühlt sich schlecht, zweifelt, grübelt, ist emotional sehr empfindlich, weint...das können diverse "Symptome" sein.

Was genau da hilft, ist sehr individuell.
Aftercare fällt mir da ein. Also mit dem Gegenpart reden, telefonieren, treffen, umsorgen lassen..
Sich selbst Gutes tun: Sport, Baden, Ruhe, Lesen, ablenken..was auch immer..

Bei mir persönlich ist das fast ganz weg, seit ich bdsm nur noch in festen Partnerschaften ausübe.
Mich hat damals in einer Spielbeziehung einfach sehr fertig gemacht, nicht zu wissen was ich für ihn bin, wann wir uns wieder sehen, für wie lange das sein wird etc..
Sprich ich war mir einfach sehr unsicher und hatte in uns kein Vertrauen.
Das habe ich festen Partnerschaften nicht. Da weiß ich woran ich bin und dass mein Partner für mich da ist.
Ist aber auch nur meine Erkenntnis für mich. Muss nicht die deine sein.
**n Frau
31 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ***te:
Es gibt ja auch den Drop im bdsm Bereich. Während einer Session sind viele Hormone etc aktiv und steigen an. In den Tagen danach fällt dieser Pegel abrupt ab, was dazu führt dass man eine Art "Entzug" durchmacht. Man fühlt sich schlecht, zweifelt, grübelt, ist emotional sehr empfindlich, weint...das können diverse "Symptome" sein.

Ja das passt sehr gut. Und ich will auch am liebsten immer mehr, öfter, stärker…. Das spricht ja dann auch für die Gier nach der Hormonausschüttung. Da werde ich noch mal zu lesen. Vielen Dank für den Hinweis.

Was genau da hilft, ist sehr individuell.
Aftercare fällt mir da ein. Also mit dem Gegenpart reden, telefonieren, treffen, umsorgen lassen..
Sich selbst Gutes tun: Sport, Baden, Ruhe, Lesen, ablenken..was auch immer..

Bei mir persönlich ist das fast ganz weg, seit ich bdsm nur noch in festen Partnerschaften ausübe.
Mich hat damals in einer Spielbeziehung einfach sehr fertig gemacht, nicht zu wissen was ich für ihn bin, wann wir uns wieder sehen, für wie lange das sein wird etc..
Sprich ich war mir einfach sehr unsicher und hatte in uns kein Vertrauen.
Das habe ich festen Partnerschaften nicht. Da weiß ich woran ich bin und dass mein Partner für mich da ist.
Ist aber auch nur meine Erkenntnis für mich. Muss nicht die deine sein.

******und Frau
5.931 Beiträge
Würde hier auch auf den Subdrop tippen. Hat für mich nichts mit dem Thema der Überschrift "Vertrauen" zu tun. Sondern es das wäre dann kalter Entzug der Hormone nach dem Hoch, bis diese sich wieder auf Normallevel eingependelt haben.

Habe auch das hier bereits anderweitig öfter zu dem Thema geschrieben:

Ich würde Abstürze (z.B. weil was aus dem Ruder läuft oder keine ausreichende Aftercare erfolgt) klar vom Subdrop trennen.

Abstürze finden während oder unmittelbar nach einer Session statt und sind ohne entsprechendes Auffangen wirklich übel. Da kann man wirklich mit langfristigen psychischen Auswirkungen rechnen, die Sub aufarbeiten muß. Gerne auch zusammen mit dem Top. Da ist es wichtig herauszufinden, was den Absturz bewirkt hat, um für die Zukunft anders vorgehen zu können.

Ein Sub-Drop kann etwa 1-3 Tage nach einer Session aufgrund von "kaltem Hormonentzug" auftreten und kann auch 2-4 Tage anhalten. Ein Subdrop ist aber nicht zu dramatisieren, auch wenn in dem Augenblick die Welt nicht mehr schön ist für die Sub. Aber im Endeffekt ist das einfach ein kalter Entzug, der keine bleibenden Schäden hinterläßt. Sobald der Hormonaushalt wieder ausgeglichen ist, ist der Spuk vorbei. Bei einem Sub-Drop reicht meist viel in den Arm nehmen und Nähe geben um den Hormonmangel aufzufangen und durch Endorphine zu ersetzen. Es helfen auch andere Maßnahmen, wie sich um sich selbst kümmern, zulassen der Gefühle und das tun, was einem gut tut. Egal ob das auf der Couch einigeln ist, eine Runde weinen oder spazieren gehen, Baden oder was auch immer als gut empfunden wird.

Ein Sub-Drop ist daher anders zu bewerten als ein wirklicher Absturz.
**n Frau
31 Beiträge
Themenersteller 
Ja vielen Dank. Habe dazu jetzt auch schon einiges gelesen und finde mich da sehr wieder. Mega toll, jetzt hat es einen Namen und ich weiß was zu tun ist. Danke an euch alle🙏🌏♥️
***ia Mann
102 Beiträge
Dann sage ich auch mal einen Ausflug in die Küchenpsychologie. Natürlich verbunden mit einer Frage. Hast du diese Ängste jedes Mal nach einer Session oder aber handelte sich hierbei um Ängste, das zu verlieren, was eine hohe Faszination ausmacht? Ein sub drop oder Absturz tritt bekanntlich, wie bereits mehrfach ausgeführt, nach einer intensiven Session statt.
Kann, aber muss nicht.
Wenn du aber Angst zu vertrauen hast, sehe ich keine Kausalität zu BDSM. Insbesondere dann nicht, wenn du frühkindliche Traumata durchlebst.
Eine tiefere, seriöse Beurteilung der Situation ist mir aufgrund der wenigen Informationen, die du gibst, nicht möglich. Vielleicht magst du mal eine konkrete Situation beschreiben.
***ia Mann
102 Beiträge
Verdammt. Eigentlich sollte ich schlafen.
Mich hat das Thema aber irgendwie nicht losgelassen. Deshalb noch mal ein Nachtrag wo ich mal ins Blaue tippe und hoffe Dir vielleicht einen Rat geben zu können

Ja, ich kenne das. Diese Mischung aus tiefer Hingabe und dem Absturz danach, wenn alte Muster hochkommen. Für viele von uns ist das kein Zeichen von „falsch“, sondern ein Echo von früheren Erfahrungen. Nähe berührt eben nicht nur Lust, sondern auch Wunden und Traumata

Helfen kann diese Phasen nicht zu bekämpfen, sondern sie als Teil des Weges zu sehen. Kurz innehalten, aussprechen, sich mit Hilfe Deines Doms Dich wieder einfangen lassen. Jedes Mal kommst Du etwas weicher zurück.

Du bist damit nicht allein. Wer früh lernen musste, sich selbst zu schützen, spürt Nähe oft doppelt intensiv oder gar bedrohlich. Dass du trotzdem weitergehst, zeigt nicht Schwäche, sondern Mut. Wenn dein Dom halbwegs seriös ist, wird er dich nicht nur während einer Session, sondern auch in diesen Phasen begleiten.
**n Frau
31 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ***ia:
Dann sage ich auch mal einen Ausflug in die Küchenpsychologie. Natürlich verbunden mit einer Frage. Hast du diese Ängste jedes Mal nach einer Session oder aber handelte sich hierbei um Ängste, das zu verlieren, was eine hohe Faszination ausmacht? Ein sub drop oder Absturz tritt bekanntlich, wie bereits mehrfach ausgeführt, nach einer intensiven Session statt.

Nein, es fühlt sich nicht so durchdacht an, es kommt wie über mich dieser Abfall und diese üblen Gedanken, wie aus heiterem Himmel. Das macht es ja dann auch so anstrengend und schwierig für mich.

Kann, aber muss nicht.
Wenn du aber Angst zu vertrauen hast, sehe ich keine Kausalität zu BDSM. Insbesondere dann nicht, wenn du frühkindliche Traumata durchlebst.
Eine tiefere, seriöse Beurteilung der Situation ist mir aufgrund der wenigen Informationen, die du gibst, nicht möglich. Vielleicht magst du mal eine konkrete Situation beschreiben.

Beim letzten Mal hatten wir ein sehr intensives Wochenende. Mein erster Clubbesuch mit Session in der ich hoch flog. Sehr erfüllend, einfach glücklich, endlich am richtigen Platz zu sein mit dem Menschen der mir näher ist als alles was ich bisher erlebt habe. Das Hoch, die Verbundenheit und Dankbarkeit hallte noch ganze drei Tage nach und dann der Crash.
******und Frau
5.931 Beiträge
Typisch für Subdrop.
*****a63 Frau
8.446 Beiträge
Ich habe das auch ab und zu. Auf der Topseite.

Manchmal geschieht das auch nach Sex ohne BDSM.
*******Punk Frau
8.088 Beiträge
Sprichst Du mit Deiner Therapeutin über Dein BDSM?
*******enig Mann
14.915 Beiträge
Bisher habe ich nicht mitbekommen, dass die TE eine Therapie macht...
*******_t79 Frau
1.494 Beiträge
@*******enig steht im OP.....ich weiß es ist noch früh am Morgen *kaffee* bitteschön
*******enig Mann
14.915 Beiträge
Vielen Dank für den Hinweis, das hatte ich tatsächlich überlesen. *g*
********rmal Mann
520 Beiträge
Ich würde aich sagen das vertrsien hier nicht das Thema ist.
Eine Überschrift wie
Wo finde ich Therapie Ansätze.
Würde eohl besser passen.
*******e74 Frau
559 Beiträge
Zitat von **n:
Vertrauen
Hallo Ihr Alle,
um so mehr ich in ganz tiefes Vertrauen komme in meiner Form der Beziehung im DS Kontext und Tiefe erfahre die ich noch nie im Leben hatte, unter anderem durch Schmerz, sexuelle Grenzverschiebungen, Verbundenheit auf verschiedenen Ebenen, um so größer ist immer wieder sowas wie Absturz durch meinen eigenen Mindfuck, selbstzerstörerische Gedanken, abkapseln, Angst vor der Nähe.
Kennt das hier jemand?
Und wenn ja was macht ihr dann, egal ob Sub oder Dom oder wie auch immer?

Um so höher ich Fliege durch Hingabe, Loslassen, Schmerz und Lust um so tiefer geht es immer wieder in den Keller. Klar es geht vorbei und ich lenke mich ab, versuche Gutes zu tun für mich aber es ist soooooo anstrengend zwischendurch.
Habt ihr Ideen wie ich das besser gehändelt bekomme? Therapie mache ich und ich habe frühkindliche Bindungsstörungen, bin sehr emotional und ebenso lebendig.

Herzlichst San
Das sind einfach die Auswirkungen deiner Bindungsstörung. Ich habe sie auch. Therapie hilft, und es ist individuell verschieden was genau da hilft. Wenn Gesprächstherapie an ihre Grenzen stößt kann Körpertherapie helfen.

Captains Spielzeug
****ody Mann
15.500 Beiträge
In meinen Augen enthält D/s das Potential für starke, tiefe Gefühle. Gesehenwerden, Verortung, Zugehörigkeit und Liebe.

Mit Verlustängsten, die auftreten, sobald der andere physisch abwesend ist, brennt eine Zündschnur, die regelrecht zu Panik und zu Schmerzen führen kann, bis die ursächlichen (eigentlich wunderschönen) Gefühle dissoziativ abgespalten werden. Das Ende, das den anderen im luftleeren Raum mit seinen haltbaren Gefühlen zurücklässt.

Das läuft bei mir unter den schmerzhaftesten Erfahrungen überhaupt.
******_73 Mann
4.123 Beiträge
Ich denke auch, dass unter dem Begriff "Aftercare" sich so einiges finden lassen wird.
****eis Frau
1.452 Beiträge
Ich finde es nicht ok, wenn ein Laie eine Diagnose stellt!
Bloß weil man selbst in Therapie ist und das bearbeitet, muss es für die TE noch lange nicht zutreffen!
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