Das Spiel
Lass dich auf ein Abenteuer ein. Ein Spiel. Bist du dazu bereit?Lies langsam weiter. Lass dir dabei Zeit. Diese Zeilen sprechen eine leise Sprache. Gib ihnen die Chance zu wirken.
Schließe nun die Tür. Das Fenster. Den Vorhang. Du brauchst kein Licht. Die Dunkelheit ist dein Freund.
Hast du es bequem? Wenn nicht, sorge dafür. Entspanne dich. Tue, was dazu notwendig ist.
Und ziehe dich aus. Hab keine Sorge. Niemand sieht dich. Du bist allein.
Versuche, den Kopf von quälenden Gedanken zu befreien. Vergiss, was bisher war. Entspanne deinen Geist. Denke an nichts. Es gibt nichts anderes, was wichtig ist - nur dieses Abenteuer ist, an was du noch denken solltest.
Folge meinen Worten und folge mir. Lass mich deine Hand nehmen und dich führen. Hab Vertrauen in das Spiel. Und sei ein bisschen mutig. Für dich.
Bereit?
Stelle dir folgende Situation vor:
Eine fremde, sanfte und warme Hand streicht über deine Haut. Sie berührt dich kaum und schwebt deinen Arm entlang. Sie liebkost deine Schulter. Sie spielt mit deinen Erwartungen und Hoffnungen.
Die unbekannten Fingerspitzen bewegen sich wieder langsam tiefer, deinen Arm hinab. Sie berühren deine Handfläche. Streicheln deine zarten Finger. Spielen mit ihnen. Genießen die Nähe.
Spürst du die Zärtlichkeit, die diesen Berührungen inne wohnt? Denke darüber nach, dann beantworte dir diese Frage ehrlich.
Sie lösen sich. Die Fingerspitzen ziehen sich zurück. Du siehst nicht, wohin.
Nach einem Moment des Wartens, Sekunden des Hoffens auf neue Berührungen, spürst du die fremde Hand erneut. Sie legt sich vorsichtig um deinen Hals. Ein kurzer Moment der Angst weicht schnell, denn die Hand weiß genau, was sie tut. Sie droht nicht. Sie belohnt deinen Mut mit Wohlgefühl.
Achte auf die Stärke dieser Hand, die deinen Hals umschließt. Auf die Muskeln in den Fingern, die dir Halt spenden.
Du brauchst dich nicht zu sorgen. Niemand wird dir etwas tun. Hab Vertrauen.
Mit ruhigen, sicheren Bewegungen streichen die Finger über die empfindsame Haut in deinem Nacken. Vielleicht kitzelt dich das leicht oder deine Nackenhärchen richten sich verräterisch auf? Was spürst du?
Nach einer Weile fährt die Hand tiefer. Sie legt sich flach auf deine Brust. Sie streift über die Haut mittig zwischen deinen Brüsten. Sie strahlt eine wohlige Wärme aus, und dennoch ist sie bestimmt und scheint Autorität auszustrahlen. Sie nimmt dich ein, während sie dich erforscht. Sie lauscht auf deinen Atem, das Heben und Senken deines Brustkorbs.
Die fremde Haut stoppt ihre neugierige Bewegung auf deinem Bauch. Sie ruht nun dort. Sie wirkt konzentriert und abwartend. Es scheint, als lasse sie dir Zeit, dich an sie zu gewöhnen.
Deine Aufregung legt sich nun etwas, oder? Nimm dir Zeit. Warte.
Mit leichtem Druck fährt die Hand deinen Bauch wieder hinauf und die Fingerspitzen berühren sanft die untere Rundung einer deiner Brüste. Hat dich das erschreckt?
Verspielt necken die Fingerspitzen diese Rundung. Fahren sie entlang, von einer Seite zur anderen. Und dann weiter hinauf, ganz langsam und vorsichtig. Spürst du, wie sie immer engere Kreise ziehen? Wie sie dich reizen? Und doch, sie meiden es noch, deine nun empfindsame Knospe zu streifen.
Quält dich das? Was macht das mit dir?
Endlich reizt eine Fingerspitze deine Knospe. Fährt sanft über sie hinweg. Die Berührung ist kaum zu spüren und doch so deutlich. Forsch und bestimmt legt sich der Finger auf das Knöpfchen und drückt dann sanft zu, nur um dann wieder darum zu kreisen wie ein Planet um seine Sonne.
Schließlich, scheinbar endlose Zeit später, lässt die Hand von deiner Brust ab. Sie entfernt sich.
Du bist allein.
Oder?
To be continued…


