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Normalos vom Swingerclubbesuch erzählen?

Muggel vom Swingen erzählen?

Dauerhafte Umfrage
*********ione Paar
22 Beiträge
Themenersteller 
Normalos vom Swingerclubbesuch erzählen?
Hey ihr Lieben!
Wir hoffen die Frage ist noch nicht all zu oft gestellt worden, haben sie auf den ersten Blick nicht entdeckt. Wir sind neuerdings um die Erfahrung eines Swingerbesuchs reicher. Nun stehen wir vor der Frage wie wir mit dem Thema in unserem (normalen) Freundeskreis umgehen sollen. Im Prinzip sind wir sehr offen und haben kein Problem darüber zu sprechen. Tun dies sogar sehr gerne. Allerdings fragen wir uns nun, ob es auch den Reiz an sich negativ beeinflussen kann, wenn das gut gehütete Geheimnis nun bekannt wird. Daher nun die Frage in die Runde: welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht? Ist das swingen gut angekommen, hat es das Vertrauensverhältnis im Freundeskreis verbessert oder ist davon klar abzuraten? Wir danken euch schon jetzt für eure Zeit und eure Gedanken! Lieber Gruß mit süßer Leidenschaft 😉
*********ouple Paar
173 Beiträge
Es kommt drauf an. 😉

Bei uns wissen es einige Freunde, bei denen wir wissen, dass sie damit umgehen können und dass die nicht tratschen.

Bei einigen anderen Freunden wäre das Thema komplett tabu.
**********lasse Frau
7.763 Beiträge
Meine Kinder und wirkliche Freunde wissen, dass ich Swingerclubs besuche.
Als *Normalos" bemerkten alle :
mach, wie du es meinst und möchtest, aber erzähl nicht davon bzw darüber.

So halte ich es seither auch.
Es ist mein Ding und gut ist's.
****ot2 Mann
12.504 Beiträge
Es fehlt die Antwortmöglichkeit: Es kommt darauf an.
*********rlin Paar
1.776 Beiträge
Nein, wir sprechen darüber nicht. Es gibt 2 Leute die das wissen, den Rest geht das nichts an. Jeder von uns hat schon schlechte Erfahrungen gemacht mit "Freunden " die nicht die Klappe halten können.
***Ma Paar
97 Beiträge
Meine besten Freundinnen wissen Bescheid, ihnen ist es egal solange ich glücklich bin, und ihnen berichte *g*

In der Familie wissen es ausgewählte Menschen, wobei wir da auch schon die falschen gewählt haben. Das war nicht schön.

Liebe Grüße
(Sie schreibt)
*******na19 Frau
1.478 Beiträge
Ich habe mal einen interessanten Beitrag zum Thema Freundschaft gelesen.
Es ging dabei um quasi Klassifizierung der Arten von Freundschaften, was mir persönlich sehr geholfen hat, meine Erwartungen an die Freundschaften zu differenzieren und im Frieden damit zu leben.
Ich hoffe, ich kann mich jetzt an alle Arten davon erinnern.

1. Nostalgie Freundschaft.
Aus meistens Schul- oder Studium Zeiten.
Die alten schönen Zeiten und Taten verbinden für lebenlang.

2. Hobby oder Sport Freundschaft.
Man sieht sich nur oder hauptsächlich zum gemeinsamen Ausüben der Hobbys und das sind die Themen, die verbinden.

3. Familie Freundschaft.
Z.b. Kinder sind befreundet und man trifft sich hauptsächlich gemeinsam samt Kind und Kegel, sonst nicht.

4. Saufen Freundschaft.
Man geht miteinander Saufen und sonst unternimmt man nichts gemeinsamen, wenn man nüchtern ist.

5. Freunde von Freunden.
Man trifft sich gern nur, wenn andere Freunde dabei sind, sonst hat man wenig Interesse auf einander.

6. Lästern Freundschaft.
Nicht verbindet diese Menschen, als nur über andere zu lästern. Man spricht nur über andere, nie über sich.

7. Interessen und Werte Freundschaft.
Man hat gemeinsamen Interessen, worüber man gern sich austauscht. Ähnliche Werte, Ziele. Man interessiert sich für einander und hat immer was zu diskutieren.

8.Fick Freundschaft.
Also Freundschaft +

9. Job Freundschaft
Man quaselt gern miteinander nur bei der Arbeit. Mehr nicht.

10. Partnerschaft Freundschaft in der Beziehung. Im perfekten Fall erzählt man hier alles.

11. Small Talk Freundschaft.
Vom Wetter bis Politik, aber nie in Tiefe. Die Zeit muss einfach mit Worten gefüllt werden, mehr nicht.

12. Nachbarschaft Freundschaft.
Das Rasenmähen oder Kuchen backen verbindet, sonst halten wir lieber Abstand.

Natürlich kann die Liste ergänzt werden.

Worauf hinaus will ich?

Jeden "Freund" kannst du in eine oder mehrere Arten/Klassen zuordnen.
Es kommt drauf an, was genau euch verbindet?
Welche Interessen ihr teilt und was diese Menschen an Informationen vertragen können und ob sie sich dafür interessieren und es hören wollen?

Einige wird eure Story vielleicht abschrecken, andere begeistern, die Dritten zum Nachdenken bringen.
Einige werden vielleicht Vorurteile haben und Bedenken: jetzt wird die Frau sich an meinen Mann ranmachen wollen, oder umgekehrt an meine Frau.

Ich persönlich habe Freunde, die über vieles Bescheid wissen, nicht weil sie meine "Hobbys" teilen, sondern weil sie sich einfach für mich interessieren.

Es gibt aber auch Bekannte, die geht mein privates Leben nicht an.
**********true2 Paar
8.599 Beiträge
Man kennt ja so seine Freunde. Wie ist deren Einstellung, wie prüde sind die usw.

Einigen Freunden haben wir es erzählt und die wissen das. Aus Neugier dann auch mit in den Club gekommen, war aber nicht so ihr Ding.

2 befreundeten Paaren würden wir das nie erzählen.
********etal Paar
1.586 Beiträge
Nein, das bleibt unser Geheimnis. Wir neigen nicht dazu Dinge aus unserer Sexualität Familie und Freunden zu erzählen.
********rmal Mann
672 Beiträge
Mir fehlt grad die Fantasie warum man seinen Freunden das erzählen sollte ohne den Hintergedanken als toller Hecht gesehen werden zu wollen.

Selbst wenn ich gehen würde interessiert es mich Null ob es andere auch tun, weil ich eh nie mit ihnen zusammen fa hin gehen würde geschweige denn im Bekanntrnkreis rumsexeln würde.

Bei Dingen die mehr kaputtmachen können als das sie einen weiter bringen sollte man nicht nur denken sondern auch nachdenken wem man eas erzählt.
*****t14 Paar
129 Beiträge
Einem Bruder von mir habe ich (Mann) vor paar Jahren das mal erzählt - seine Meinung mir gegenüber: ... Ach so,cool ,interessant .....bla,bla ,bla..... . Wie sie dann wirklich darüber denken ,wird verschwiegen. Es gibt sicherlich Ausnahmen, aber viele im Freundeskreis würden wahrscheinlich ihre wahre Meinung verschweigen und hinterrücks schlecht reden obwohl sie keine Ahnung haben, wie es in einem Club ist.
***ia Frau
1.784 Beiträge
Meine guten Freunde wissen alle davon - ein Kumpel hat mich am nächsten Tag nach meinem ersten Swingerclubbesuch auch vom Hotel abgeholt und mir flache Schuhe von seiner Freundin mitgebracht, da mir die Füsse von all den hohen Hacken sooooo weh taten und ich so nicht heimreisen wollte *zwinker* (Er wohnte am Ort des Swingerclubs)

Freunde, die etwas konservativer sind, erzähle ich es nicht - einfach weil ich nicht denke, dass sie damit gut umgehen könnten.

@********rmal
Ich teile grundsätzlich alles, was mir Freude macht, mit meinen Freunden - und diese umgekehrt auch mit mir. Das ist für mich ein bisschen die Definition von Freundschaft - dass man sich austauscht und gegenseitig mitfreut - das hat nichts mit "toller Hecht" oder "angeben" zu tun.

Und manche wollten auch schon mal mitkommen - womit ich auch kein Problem hätte. Da gilt es nur vorher zu klären ob man a) auch zusammen aktiv werden will und b) sich sehen will oder eher vermeidet, den anderen beim Sex zu sehen.
Zitat von *********ione:
Normalos vom Swingerclubbesuch erzählen?

@*********ione
Gegenfrage, war bisher eure Paarsexualität Thema in eurem Bekannten- und Freundeskreis?
Wenn ja, würdest du die Frage wahrscheinlich nicht stellen.
Wenn nein, welchen Grund gab es bisher zu Schweigen und was hat daran eure Swingercluberfahrung geändert?
*********7nrw Mann
920 Beiträge
Auf gar keinen Fall.
Geht keinen meiner Freunde und Bekannte was an das ich Clubs gehe.

Anders ist das mit Freunden bzw Bekannten die ich in Clubs kennengelernt habe. Wir wissen ja untereinander Bescheid. 😅
Wenn es sich ergibt gehen wir dann auch mal zusammen in Clubs oder Party.
****_62 Mann
965 Beiträge
Zitat von *********ione:
Nun stehen wir vor der Frage wie wir mit dem Thema in unserem (normalen) Freundeskreis umgehen sollen
Etliche Beiträge sind ja bereits auf den Kasus Knacktus eingegangen.

Die Gretchenfrage lautet erst mal...
Was genau versteht ihr unter Freunden?
• Menschen die euch so Nahe sind und ihre Zuverlässigkeit in allen Lebenslagen bereits so oft bewiesen haben, dass auf verschiedenen Ebenen bedingungsloses gegenseitiges Vertrauen besteht. Von dieser Art 'echten' Freunden dürfte man allerdings im ganzen Leben mit viel Glück vielleicht 20 haben. Und die nicht zeitgleich.
Denen haben wir/habe ich unsere/meine Einstellung zum Swingen und/oder gelebten OB zwar nicht aufgezwungen, bin/sind aber wenn es in einem Gespräch zufällig auf diese Themen kam, offen damit umgegangen. Traf nicht zwingend auf Verständnis im Sinne 'Super', wohl aber Akzeptanz.

• Menschen die ich häufig und auch gerne sehe, die mir durchaus sympathisch sind, haben deswegen noch lange nicht den 'Status' Freund erreicht, sondern sind nicht mehr, aber auch nicht weniger, als gute Bekannte.
Diesem Personenkreis würde ich genau gar nichts aus dem Bereich 'Müssen andere nicht wissen' anvertrauen, denn ich weiß nicht genug über ihre vielleicht bestehenden Charakterschwächen.
In Bezug auf das Threadthema z. B. nicht ob sie ihre 'Herr Lehrer ich weiß was'-Phase je überwunden haben und nun als Erwachsene, natürlich unter dem Mantel der unbedingten Verschwiegenheit, alles was sie irgendwo erfahren, aus einem tiefen inneren Bedürfnis heraus weitertratschen müssen.

Bislang beging ich nur ein mal den tatsächlich dann auch Fehler die obige Grundeinstellung nicht konsequent umzusetzen.
Eines Tages wurde unser damaliges Paar-Profil (Lisa_Bert 2008-Anfang 2017) geliket und wir erkannten etwas überrascht, dass es sich um ein Paar aus unserem Stino Bekanntenkreis handelte. Sie aber konnten uns nicht erkennen, da wir damals bereits alle Gesichts- und Tattoobilder aus dem frei zugänglichen Teil des Profils entfernt hatten. Als wir sie das nächste Mal im RL sahen, nahmen wir sie beiseite und klärten sie auf. Für alle war klar dass die Bekanntschaft nicht um ein Plus ergänzt werden würde, da darüber hinaus bislang keine sexuelle Anziehungskraft bestand und auch nie bestehen würde. So weit, so gut. Kein Problem und trotzdem ein Fehler.
Denn Monate später fragte ihr Er mich – in einer Männergruppe stehend – vom Alkohol vielleicht etwas enthemmt, spontan und unüberlegt 'Und? Was macht das Swingerleben?'
Natürlich kamen Fragen der anderen und er gab bereitwillig Auskunft.
Eigentlich hätte ich ihn 'bremsen', etwas in der Art 'Das Thema ist in dieser Runde kein Thema' sagen müssen, tat es aber dummerweise nicht.
Schon als wir zurück zu den anderen gingen bemerkte ich, dass einer der Mithörer Lisa aufmerksam musterte, nun anscheinend mit anderen Augen sah.
Als wir ihn und seine Partnerin das nächste Mal sahen begegnete sie uns zwar weiterhin freundlich, aber irgendwie anders, nicht mehr wertfrei offen sondern einen Tick distanziert.
Wir konnten damals nur vermuten dass er versucht hatte sie für das Thema 'Swingen' zu begeistern, dabei vielleicht sogar uns als 'Einstiegspaar' vorgeschlagen hatte, überlegten ob wir das mit dem Paar klären sollten. Aber da nichts klar kommuniziert wurde, sich nur ihr Verhalten gegenüber uns etwas verändert hatte entschieden wir uns dagegen.

Was lernte ich daraus? Das man vorsichtshalber auch innerhalb der Swingergemeinde zwischen Freunden und Bekannten unterscheiden sollte. *ja*
*********rlin Paar
1.776 Beiträge
Zitat von *********7nrw:
Auf gar keinen Fall.
Geht keinen meiner Freunde und Bekannte was an das ich Clubs gehe.

Anders ist das mit Freunden bzw Bekannten die ich in Clubs kennengelernt habe. Wir wissen ja untereinander Bescheid. 😅
Wenn es sich ergibt gehen wir dann auch mal zusammen in Clubs oder Party.

Das stimmt, Personen die wir zum Sex getroffen haben, können das wissen. Aus dem bürgerlichen Leben aber kaum einer. Die Schwester meiner Frau weiß bescheid und ging mit ihrem Mann auch mal hin (anderes Bundesland), eine Kundin meiner Frau hat so freimütig von sich erzählt, dass meine dann auch anfing. Ich von meiner Seite keinem. Unsere F+ natürlich ja, aber die war auch schon mal mit.
*****lub Frau
1.052 Beiträge
Man soll immer die Wahrheit sagen, man soll die Wahrheit aber nicht immer sagen.

Was spricht gegen einen unverkrampften Umgang mit der Thematik, ohne dies anderen aufzudrängen?
Es gibt viele Dinge, die ich im Detail von anderen (auch von Freunden) gar nicht wissen will. Wenn eine Person meint, mir dies aufdrängen zu müssen, werd ich sie das dann schon spüren lassen. Ebenso sehe ich mich selbst in der Lage, situativ zu entscheiden, welcher Grad an Offenheit gerade opportun ist.
In so einem Swingerclub müssen ja ganz schlimme Dinge passieren, wenn die bloße Erwähnung gegenüber Freunden über den Besuch derselben derart brisant ist, dass man dies geheim halten muss.
Das andere Extrem wäre sicherlich, bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit ggf. noch "en detail" damit hausieren gehen zu müssen.

btw. Die eigenen Kinder halte ich nicht immer für die besten Ratgeber über angemessenes Verhalten. Ich erteile meiner Tochter auch keine Ratschläge, wie freizügig sie sich in ihrer Peer-Group geben darf (obwohl ich selbstverständlich eine Meinung dazu habe). Das wird sie schon selber merken bzw. raus finden, wie weit sie gehen kann.
********ca_D Frau
987 Beiträge
Zitat von ****IV:
Zitat von *********ione:
Normalos vom Swingerclubbesuch erzählen?

@*********ione
Gegenfrage, war bisher eure Paarsexualität Thema in eurem Bekannten- und Freundeskreis?
Wenn ja, würdest du die Frage wahrscheinlich nicht stellen.

Aus meiner Erfahrung kann man das nicht vergleichen.
Mich hat dieses rumeiern, ausweichen, lügen hinsichtlich meiner Freizeitaktivitäten einfach nur noch genervt und gestresst.
„Habt ihr Zeit, am Samstag zum Grillen zu kommen?“ „ nein, sorry, da können wir nicht.“ „Was habt ihr denn geplant?“ „Wir sind auf einer Party“ „Oh, was denn für eine Party? Wäre das auch was für uns? Können wir da mitkommen?“ „nein, das ist nichts für euch.“ „Warum nicht?“ „Geht halt nicht“

Usw usw.


Oder, auch ein Klassiker: „ wie war dein Wochenende, was habt ihr unternommen?“ „Öhm, nix“ „Wie, nix???“

Usw usw.

Ich hab das und ähnliches oft erlebt, das war einfach nur unschön. Denn mit Ausflüchten und Lügen lässt man auch Familie und Freunde und Bekannte oft verständnislos zurück. Es wird oft der Schluss gezogen, dass man rumeiert, weil man keine Lust hat, sie zu treffen.
Oder sie nicht am Leben teilhaben lassen möchte.

Ich bin echt weit davon entfernt, meinem Umfeld ungefragt meine Sexualität in epischer Breite um die Ohren zu hauen. Aber ich nehme mir mittlerweile die Freiheit, die Frage wahrheitsgemäß zu beantworten, was das denn für eine Party ist, auf die ich gehe. Ohne es weiter auszuschmücken.
****100 Mann
3.863 Beiträge
Ich finde , das geht im Freundeskreis eigentlich niemandem was an- es sei denn, man will jemand dazu animieren, mitzumachen... *zwinker*
*******ter Frau
5.845 Beiträge
Zitat von *********ione:


Wir sind neuerdings um die Erfahrung eines Swingerbesuchs reicher. Nun stehen wir vor der Frage wie wir mit dem Thema in unserem (normalen) Freundeskreis umgehen sollen. Im Prinzip sind wir sehr offen und haben kein Problem darüber zu sprechen. Tun dies sogar sehr gerne.

Na hoffentlich seid ihr nicht all zu deprimiert wenn sich herausstellt, dass euer "normaler" Freundeskreis diese Erfahrung schon 10 Jahre früher gemacht hat, es nur nicht für Wert befand darüber zu sprechen.

Es ist extrem nervig wenn Leute meinen ihre Sexerfahrungen ungefragt teilen zu müssen und dabei so tun als wären sie die ersten auf dem Mond gewesen.
****ine Frau
5 Beiträge
Es gibt Erfahrungen, die man nicht einfach in einer Schublade versteckt. Man trägt sie in sich wie ein leises Kribbeln unter der Haut – aufregend, befreiend, ein kleines Geheimnis mit Puls. Genau so fühlte es sich an, nachdem wir unseren ersten Besuch im Swingerclub hinter uns hatten.

Die große Frage war: Erzählt man so etwas seinen Freunden… oder lieber nicht?
Wir haben uns für die direkte Variante entschieden. Ganz entspannt, fast schon beiläufig, haben wir es in der Runde erwähnt. Und was dann passierte, war überraschender als jede dunkle Ecke im Club.

Ein befreundetes Paar schaute sich nur an – dieses neugierige Glitzern in den Augen, das man nicht übersieht.
„Also… beim nächsten Mal sind wir dabei“, sagten sie wie aus einem Guss.
Ich musste innerlich lachen, denn das war wirklich das Beste, was passieren konnte. Seit diesem Tag sind wir nicht mehr allein unterwegs. Und ja, es hat unsere Erlebnisse um eine ganz besondere, prickelnde Note erweitert.

Beim anderen Paar war die Reaktion… nennen wir es „interessant“.
Sie: „Ohhh, cool! Das hab ich früher ständig gemacht.“
Er dagegen verzog eher das Gesicht: „Also für mich ist das nichts.“
Da öffneten sich plötzlich kleine Risse in ihrer Harmonie – winzige Unstimmigkeiten, die vorher wohl leise vor sich hin geschlummert hatten. Wir mussten ein bisschen schmunzeln.

Vielleicht ist genau das der Reiz daran, offen darüber zu sprechen:
Es kann Türen öffnen, neue Erfahrungen möglich machen – und manchmal zeigt es auch, wo bei anderen noch verschlossene Räume stehen.

Am Ende bleibt es eine Mischung aus Mut, Vertrauen und einem Hauch Erotik, die sich zwischen den Worten versteckt. Aber manchmal lohnt es sich eben, so ein Geheimnis zu teilen… denn man weiß nie, wer plötzlich sagt:
„Beim nächsten Mal sind wir dabei.“
*******Punk Frau
8.365 Beiträge
Und gleichzeitig wurde in einem Thread wo es um knutschen in der Öffentlichkeit ging sich darüber aufgeregt.

Dann sucht Euch doch keinen Spießer Umfeld aus.
********ider Mann
1.517 Beiträge
Wieso muss man denn mit seiner (Paar)Sexualität hausieren gehen?
Wen soll das denn interessieren?
Und warum sollte das jemand interessieren?
**********artin Mann
414 Beiträge
Ich erzähle auch Niemanden was bei mir im Schlafzimmer passiert. Die meisten wollen es auch gar nicht wissen. Ich will es auch von anderen nicht wissen.
In der Diskussion lese ich immer wieder, dass manche Swinger ihren Freunden nichts erzählen, weil "die ja so prüde“ seien.
Nur weil jemand nicht swingt, ist er noch lange nicht prüde.
Viele Menschen wissen sehr genau, was sie sexuell wollen und was eben nicht.
Das hat nichts mit Engstirnigkeit zu tun, sondern mit eigenen Grenzen und einem anderen Verständnis von Intimität.
Ich bin selbst oft in Clubs.
Trotzdem reizt mich der Sex mit Fremden auf Kunstledermatten und Mini-Handtüchern nicht im Geringsten.
Die Atmosphäre in vielen Clubs erinnert mich auch eher an eine Mischung aus Campingplatz und Kleingartenverein, gemütlich, aber für mich nicht unbedingt sexy.
Und optisch sind viele Gäste nicht unbedingt das, was ich spontan mit erotischer Anziehung verbinde. Zu alt, zu dick, zu ungepflegt oder einfach peinlich gekleidet , da denke ich persönlich an alles, nur nicht an Sex und das kann ich mir auch nicht schönreden.

Und zum Thema, zwei Freundinnen wissen, dass ich Clubs besuche, wir gehen nämlich oft gemeinsam. Ansonsten geht es niemanden etwas an!
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