„„Zitat von **********Magic:
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Allerdings glaube ich nicht das man fisting einfach mal so aus der kalten Situation heraus praktiziert.
Habe ich auch nicht geschrieben. Es muss z.B. - zumindest bei mir - stark ausgeprägte sexuelle Anziehung beider Beteiligten vorhanden sein. Gibt es diese nicht, findet das eben nicht statt. Da kann man nichts "vorbereiten". Und auch Kommunikation stößt da schnell an Grenzen, weil die nämlich auf Großhirnrindenebene stattfindet. Fisting zu mögen oder nicht, ist keine Kopfentscheidung.
Ich finde schon , daß es einer Vorbereitung bedarf !
Schon wenn ich Sex mit einem Mann habe , dessen Freudenspender größer ist , als bei anderen , braucht es etwas Zeit !
Fisting geht bei mir nur mit ABSOLUTER ENTSPANNUNG.
Würde ja im Umkehrschluss zu der Annahme verleiten, man müsse nur etwas "progressive Muskelentspannung nach Jacobsen" (oder was auch immer) ins Vorspiel einbauen und dann flutscht es schon^^ - nach der gleichen Lesart versuchen ja nicht gerade wenige Typen einem Analsex "schmackhaft" machen zu wollen, völlig unbeeindruckt von der Tatsache, dass es sich für manche Frauen eben anfühlt wie Wehen - kann man aushalten, irgendwie wegatmen, sich versuchen in einen Zustand zu versetzen, in dem es technisch machbar ist - aber sicher nicht geeignet, um zu lustvollen Höhenflügen zu gelangen.
Vllt sollte man einfach mal in Betracht ziehen, dass es gewisse Vorlieben gibt, die man entweder hat oder eben nicht hat.
Und da eine Vulva (entgegen so mancher u.U. pornös genährter Vorstellung) keine unverwüstliche Rohrleitung aus V2A-Stahl ist, die man nur ordentlich schmieren muss, sollte es sich von selbst verstehen, dass nicht nur das pure Wollen nebst technischer Anleitung zur Umsetzung führt, sondern ein gewisses beiderseitiges Feingefühl und Anziehung grundsätzlich immer vonnöten ist und dann die gelebten Praktiken auch beide erfüllen müssen.
Wenn einen ein delikates Stummelschwänzchen oder eine rührige Natter einen in höchste Verzückung versetzen, dann wird man (bzw. Frau) eben mit und durch diese in den Zustand der absoluten Entspannung finden - vllt liegen dann bestimmte Vorlieben auch in Bereichen, die mit Penetration gar nichts zu tun haben.
Davor (also vor der "absoluten Entspannung") darf sich aber gerne sexuelle Spannung aufbauen, in deren Folge die "Königin von Saba" sich von ihrem "Saracenen" erobern lässt^^
...davon unabhängig ist es mir bisher noch nicht gelungen, Feinfühligkeit gepaart mit magnetischer Anziehung zwischen zwei Individuen, an gewissen äußerlichen (Geschlechts-)Merkmalen festzumachen. Ich gebe aber zu, die von mir bisher getestete Stichprobe ist wahrscheinlich zu klein, um daraus eine Rationale abzuleiten.^^
Aber hinter dem eloquentesten und zugewandtesten Redner und Analysierer kann sich letzten Endes doch nur ein mechanischer "Schlagbohrer" verbergen oder er verfügt über den erotischen Esprit einer Amöbe, der adrette, perfekt manikürte Casanova entpuppt sich dann doch nur als Anbeter seines geheiligten Penis und ein wortkarger, ungehobelter Klotz kann sich zum Grobschmied, Hufschmied oder einem fein ziselierenden Kunstschmied mausern oder er ist und bleibt schlicht und einfach der tumbe Troll, als der er auftritt...
(gilt natürlich wechselseitig auch für die entsprechenden weiblichen Klischees...)