Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
Bi Freunde Ost
2292 Mitglieder
zur Gruppe
BDSM-Bi /Schwul /Lesbisch
2337 Mitglieder
zum Thema
Bi-Männer: Vorliebe für aktiv oder passiv?448
Mir ging gerade einmal die Frage durch den Kopf, wie Bi-Männer ihrer…
zum Thema
Nicht Bi, aber Spaß mit dem selben Geschlecht?130
Wünsche euch ein schönen Tag. an euch und wie ihr das so sieht.
Dreier mit Bi-Mann
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Bi Einstieg - wie war dein Zugang zum gleichen Geschlecht?

*******3669 Mann
215 Beiträge
Themenersteller 
Bi Einstieg - wie war dein Zugang zum gleichen Geschlecht?
Mich würde mal interessieren wie euer Weg von Bi interressent zu den ersten echten Bi Erfahrungen war.

Mich schreiben immer wieder Männer an die vorgeben Bi interessiert zu sein ohne jedoch bereits erste Erfahrungen gemacht zu haben. Wenn ich denen dann schreibe das es beim Date doch tats. auch zu Körperkontakten kommen kann, die durchaus auch tiefer gehen könnten, sind sie nicht selten überrascht. Doch was sollte bi von hetero Kontakten unterscheiden?

Ich selbst habe erste Kontakte zum gleichen Geschlecht über Massagen gefunden, wobei die ersten sehr oberflächlich waren. Später dann hab ich Gefallen an strammen Po`s und natürlich auch an dem vorderen Anhängsel gefunden.

Wie war es bei euch? Seid ihr nach der ersten Erfahrung dabei geblieben oder war es eher nicht so euer Ding?
*******_man Mann
8.910 Beiträge
Der Mann hatte mich Monate zuvor kennengelernt, um auszutarieren, ob ich ein Kandidat für einen Dreier mit seiner Freundin sein kann. Dies wurde dann auch mehrfach gemacht. Dann wollte sie das nicht mehr, entfernte sich auch ein wenig von ihm.

Er war sowieso bi, das wusste ich. Ich hatte da null Erfahrung und bisheriges Verlangen.

Er fragt mich eines Tages, ob ich das nicht mal ausprobieren wolle. Und so kam es dann. Bei ihm, recht kuschelig vorm Kamin. Ich sollte ihn blasen und unvermittelt spritze er mir in den Mund. Ich war darauf nicht vorbereitet und fand es in dem Moment einfach nur eklig und hatte Fluchtreflex. Ich wollte nur noch weg. Er war bestürzt, das merkte man. Ich dachte mir: "Was ein Scheiß, das machst du nie wieder."

Ich zog mich hastig an und ging zur Tür. Da sagte er, ich solle das mal sacken lassen. Er würde das gerne wiederholen, dann aber anders, so wie es für mich besser sei...

Meine Ablehnung reduzierte sich bereits zum Gedanken: "Da muss ich drüber nachdenken." Ich sagte aber nichts.

Als ich am Auto war, war mein Hirn schon irgendwie anders gepolt. Ich dachte nun: "Hm, aber geil war es eigentlich doch auch... Ja, ich gebe der Sache eine zweite Chance."

Ein paar Tage später rief ich ihn an, wir vereinbarten einen neuen Termin. Da staunte ich nicht schlecht, als ich bei ihm auf noch einen Mann stieß. Wir machten dann zu dritt rum und wieder bekam ich Sperma in den Mund geschossen. Doch diesmal kannte ich es ja bereits. Mein Unterbewusstsein konnte auf Erfahrungen zurückgreifen, der Geschmack war nicht neu und unbekannt. Flucht war nicht nötig, also war ich relaxt.

Ab da war die Tür zum Blasen bis zum Schluss offen. Was die umgekehrte Rolle angeht, hatte ich bereits zuvor gemerkt, dass man für das anfängliche Störgefühl nur die Augen schließen muss, um zu verstehen, dass es völlig egal ist, welches Geschlecht einen bläst.

Die weiteren Praktiken unter Männern lernte ich sukzessive mit anderen kennen. Aber die Erkenntnis von dort wurde mein Motto hier: Allem neuen zwei Chancen zu geben, denn beim zweiten Mal ist alles anders.

So habe ich auch weitere Dinge ausprobiert und vieles (nicht alles) angenommen.
********iter Mann
573 Beiträge
Ich bin ein Spätstarter auf dem Gebiet und bin aber bis jetzt sehr gerne dabei geblieben. Die Phantasien hatte ich schon länger und mich aber nicht wirklich getraut. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich einen sehr einfühlsamen ersten Kontakt zu einem netten, passiven, älteren Bi-Mann hatte, der mich nicht überfordert hat. Er hat mir von Anfang an angeboten, dass ich das Tempo bestimmen kann wie wir uns näher kommen.

Nach ausführlichen Chats über unsere Vorlieben hat er es geschafft mein Kopfkino so weit zu beflügeln, dass ich mich auf ein erstes Treffen in einem Restaurant eingelassen habe. Durch meine Vorerzählungen wusste er, daß ich auf Anzugträger stehe, und er hat sich extra schön für mich rausgeputzt. Das Gespräch war nett, und ich war endlich bereit auf mehr. Zwei Tage später haben wir uns in einem Hotel getroffen und es gab dort ein paar sehr schöne Stunden. Habe mich dann noch ein paar Mal mit ihm getroffen bis eine Heterobeziehung bei mir wieder zu einer Männerpause geführt hat. Seit die Beziehung vorbei ist, date ich fast nur noch Männer, viele davon auch unerfahren, und probiere mehr und mehr aus. Bis jetzt gab es nicht viel zu bereuen, außer das ich es erst so spät angefangen habe.

Ich glaube, dass für viele Bi-Männer den ersten Schritt zu machen die größte Herausforderung darstellt. Unsere Gesellschaft ist noch immer sehr homophob, und die Angst erwischt zu werden ist bei vielen grösser als die eigene Lust auszuleben. Den Zweiflern, die das hier lesen kann ich nur mitgeben, dass es viele Möglichkeiten gibt, es vorsichtig und diskret auszuleben. Geht es langsam an und genießt es.
*******3669 Mann
215 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********iter:


Ich glaube, dass für viele Bi-Männer den ersten Schritt zu machen die größte Herausforderung darstellt. Unsere Gesellschaft ist noch immer sehr homophob, und die Angst erwischt zu werden ist bei vielen grösser als die eigene Lust auszuleben. Den Zweiflern, die das hier lesen kann ich nur mitgeben, dass es viele Möglichkeiten gibt, es vorsichtig und diskret auszuleben. Geht es langsam an und genießt es.

So ist es wohl, gut getroffen !

Lesenswerter Beitrag !!!
****tom Paar
86 Beiträge
Es gibt sicher mehr als genug männer die Lust auf einen Mann haben, es aber nicht offen zugeben. Grad männer bei paar Profilen. Weil männer die allein hier sind öfters bi im profil stehen haben. Sicher ist es schwer offen mit der Partnerin zu reden, aber mehr als ein "nein" das ist nicht meins kann doch eh nicht kommen. Sex sollte doch offen für alle möglichen Sachen sein.
********iter Mann
573 Beiträge
Zitat von ****tom:
Es gibt sicher mehr als genug männer die Lust auf einen Mann haben, es aber nicht offen zugeben. Grad männer bei paar Profilen. Weil männer die allein hier sind öfters bi im profil stehen haben. Sicher ist es schwer offen mit der Partnerin zu reden, aber mehr als ein "nein" das ist nicht meins kann doch eh nicht kommen. Sex sollte doch offen für alle möglichen Sachen sein.

Soll jetzt keine Verallgemeinerung sein aber ich glaube, daß viele Männer mit Bi-Phantasien weniger Angst vor der Partnerin als vor dem Outing selbst haben. Gibt etliche Heteromänner, die Lust auf einen anderen Schwanz haben, sich aber niemals als bisexuell bezeichnen würden. Das soll jetzt keine Grundsatzdiskussion über Begriffsdefinitionen starten, sondern der Versuch einer Erklärung warum manche so schwer mit dem Ausleben starten können.

Ich hatte schon ein paar Kontakte mit Heteromännern, die sehr schnell beim Schreiben ihre Phantasien rausgelassen haben, dann wenn es Richtung eines persönlichen Treffens ging ganz schnell wieder kalte Füße bekommen haben. Dafür habe ich auch ein bisschen Verständnis, wäre mir vor ein paar Jahren wahrscheinlich nicht anders gegangen. Phantasie und Kopfkino sind halt oft anders als die Realität, daher versuche ich Bi-Jungfrauen auch eher langsam an das Thema zu führen.
*******3669 Mann
215 Beiträge
Themenersteller 
Ja die Neugier, das Interesse und die kalten Füße. Kenn ich zur Genüge.

Und ja, das volle Programm ist i.d.R. für Menschen ohne Bi Erfahrung nichts. Scheitrn doch viele schon am ungeniert nackig machen und herzeigen, bevor es losgeht.

Denn sie wissen nicht was sie verpassen 😁 😂
*******beth Frau
947 Beiträge
Bei mir war mit etwa 19/20 schon Neugierde vorhanden, ausgelöst durch wiederkehrende Träume, in denen sexuelle Handlungen mit Frauen vorkamen. Davon erzählte ich einer guten Freundin. Die meinte, wir könnten es ja mal ausprobieren...mit einem Kuss. Dabei sprang aber kein Funken über.
Also bin ich bei Sex mit Männern geblieben, nur ab und zu blitzte ein klein wenig Begehren zu Frauen auf. Das waren so winzig kleine Momente, in denen ich bemerkte, wenn eine andere Frau mich irgendwie begierig ansah und ich bei mir eine Reaktion darauf spürte. Fantasien mit Frauen und Träume hatte ich weiterhin phasenweise. Das ging etwa 25 Jahre lang so, in denen ich fast durchgehend mit Männern in festen Partnerschaften war.
Erst vor etwa einem Jahr hat das Thema angefangen, mich mehr zu beschäftigen. Ich wollte einfach wissen, ob ich wirklich bisexuell bin und habe hier über JC eine Frau kennengelernt, die mich eingeführt hat. Es hat mich nur überrascht, wie selbstverständlich gleichgeschlechtlicher Sex für mich funktioniert.
Meinem Mann bin ich sehr dankbar dafür, dass er mich so akzeptiert und liebt wie ich bin.
*********ty93 Mann
40 Beiträge
Zitat von ********iter:
Ich glaube, dass für viele Bi-Männer den ersten Schritt zu machen die größte Herausforderung darstellt. Unsere Gesellschaft ist noch immer sehr homophob, und die Angst erwischt zu werden ist bei vielen grösser als die eigene Lust auszuleben. Den Zweiflern, die das hier lesen kann ich nur mitgeben, dass es viele Möglichkeiten gibt, es vorsichtig und diskret auszuleben. Geht es langsam an und genießt es.

Diesem Teil würde ich als geouteter schwuler Mann widersprechen. Ich merke immer wieder, dass es besonders bei Bi-Männern die bisher wenig außerhalb des gängigen Mann-Frau-Bildes unterwegs waren sehr verbreitet ist, wie homophob die Gesellschaft ist. Das ist in der Realität aber nicht so. Ich bin seit ich 16 bin geoutet und gehe damit komplett offen um und das wirklich überall.

Bei Familie, Freunde, Bekannten, Arbeit...ich platz nicht in den Raum und teil das jedem mit, aber wenn das Thema aufkommt red ich da normal drüber, wie z.B. wenn kommt "willst du keine Freundin oder wieso Single?" konter ich mit "naja, also ein Freund wäre mir da lieber" oder hab mal ganz normal beim Chef angerufen und gemeint, dass mein (damaliger) Partner die Krankmeldung vorbeibringt weil ich es nicht schaffe.

Bin auch schon im Supermarkt mit meinem damaligen Partner gewesen und hab ihn ganz offen Schatz genannt und kein Mensch hat sich dafür interessiert. Ebenso wie mitten in der Stadt sich mit einem Kuss begrüßen, wie es jedes Paar tut. Natürlich schauen Leute kurz, aber eher weil es für sie ungewohnt ist. Also ich gehe wirklich offen damit um, egal an welchem Ort oder welche Leute anwesend sind, ich verhalte mich einfach wie es jedes Hetero-Paar auch tut.

Die negativen Begegnungen oder Kommentare kann ich an beiden Händen abzählen. Erfahrungsgemäß machen natürlich einige Leute Schwulenwitze, aber das hat selten was mit homophob zutun, denn wenn diese irgendwann mitbekommen, dass man schwul ist, ist ihnen das sehr unangenehm und sie entschuldigen sich dafür, weil sie einen nicht verletzen wollen und ihnen das im Grunde völlig egal ist welche Sexualität man hat.

Leute reden oft negativ über "die Schwulen" im Allgemeinen, aber die haben dabei oft irgendwelche Klischees im Kopf die es in der Realität kaum gibt und realisieren oft erst ihr blödes Gerede wenn sie mal einen Schwulen kennenlernen und merken, dass wir ganz normale Menschen sind. Es ist bei den meisten Leuten einfach nur mangelndes Wissen und fehlender Kontakt zu uns. Wirkliche Homophobie, die uns einfach ablehnen und diskriminieren nur weil wir schwul sind, ist selten. Einige denken vielleicht komisch darüber, aber schlecht oder anders behandelt wurde ich deswegen bisher nur von ganz, ganz wenigen, bei denen war es unter Anderem aber teilweise auch einfach nur Angst, dass sie ausgelacht oder selbst als schwul gelten könnten, wenn sie mit einem Schwulen zutun haben.

Lasst euch nicht soviel von Medien und Co. einreden, es gibt hier und da vereinzelt Homophobie, aber bei weitem nicht so wie ihr euch das vorstellt, ich hab mich darüber schon mit vielen Schwulen deutschlandweit und aller Altersklassen unterhalten. Die Meisten die von Homophobie reden, sind nicht mal geoutet, da frag ich mich woher die Erfahrung bitte kommt. Nehmt vermeintlich schwulenfeindliche Witze/Sätze von eurem Umfeld nicht immer für bare Münze, Leute reden den ganzen Tag Unsinn und machen über irgendwas abfällige Kommentare ohne wirklich damit ein Problem zu haben.

Hört auf euch zu verstecken, eure Sexualität "diskret" auszuleben oder euch wegen Idioten einzuschränken sondern macht es so wie ihr es wollt. Natürlich ist das einfach gesagt, aber es ist euer Leben und euer Bedürfnis, normale Leute werden bleiben, neue werden kommen und die Homophoben werden freiwillig aus eurem Leben verschwinden. Umso mehr Leute sich outen (man muss das ja nicht so extrem wie ich leben, viele die ich kenne sind das nur bei Freunde & Familie) umso mehr wird das auch abnehmen, wenn die Leute merken, dass ihr Nachbar zwar bi/schwul ist aber trotzdem genau so wie jeder Andere.

Ihr macht euch viel zu sehr einen Kopf, aber das ist die Angst, die auch völlig in Ordnung ist und auch ihren berechtigten Sinn hat. Aber die Realität ist nicht so schlimm, wie man es sich vorstellt. Leute finden immer einen Grund negativ über euch zu denken wenn sie wollen.

Und ehrlich gesagt...ihr glaubt gar nicht wie viele angeblich "heterosexuelle" Männer in Wahrheit bisexuell oder schwul sind...das ist krass, was man da als Schwuler alles erlebt oder von welchen Männern man angeschrieben wird...manche davon sind im echten Leben die mit der größten homophoben Meinung, nur damit es keiner herausbekommt, dass sie es selbst sind...kaum ist man alleine mit denen, sind sie plötzlich offen und freundlich. Das ist natürlich sehr selten, aber hab ich schon paar mal erlebt.
********iter Mann
573 Beiträge
@*********ty93 glaubst Du nicht, daß es für Dich als selbstbewusster, geouteter Mann einfacher ist so damit umzugehen? Ein kleines homophobes Witzchen hier, eine etwas derbere Ansage dort, das trifft Dich wahrscheinlich weniger als jemanden der sich unsicher ist. Hängt sicher auch davon ab, ob man in einer großen Stadt oder einem kleinen Dorf wohnt. Ich finde es auf jeden Fall toll, daß Du so offen und motivierend rüberkommst.

Gebe Dir auch vollkommen Recht, daß die Institutionen und Menschen, die am lautesten homophob schreien von ihren eigenen Gelüsten ablenken wollen, Stichwort Katholische Kirche z.B.
*********k_typ Frau
9.342 Beiträge
Ganz lieben und herzlichen Dank @*********ty93 für dein tolles, offenes Statement *hutab*

Von einigen Schwulen könn(t)en Bi-Männer sehr viel lernen und den Joyclub bzw. das Forum und die entsprechenden Gruppen bereichern, wie mich auch die vielen bewegenden Geschichten dieser homosexuellen Menschen zutiefst berührt haben:
Entwicklung und Gefühlswelt homosexueller Menschen im Joy
*********k_typ Frau
9.342 Beiträge
********even Mann
1.185 Beiträge
Mein Einstieg war sehr langsam… Einfach mit der Zeit immer mehr gespürt, dass ich auch nackten Männerkörper anziehend finde. Hat aber lange gedauert bis zu den ersten Berührungen und dann intensiveren Begegnungen…
*********ty93 Mann
40 Beiträge
Zitat von ********iter:
@*********ty93 glaubst Du nicht, daß es für Dich als selbstbewusster, geouteter Mann einfacher ist so damit umzugehen? Ein kleines homophobes Witzchen hier, eine etwas derbere Ansage dort, das trifft Dich wahrscheinlich weniger als jemanden der sich unsicher ist. Hängt sicher auch davon ab, ob man in einer großen Stadt oder einem kleinen Dorf wohnt. Ich finde es auf jeden Fall toll, daß Du so offen und motivierend rüberkommst.

Gebe Dir auch vollkommen Recht, daß die Institutionen und Menschen, die am lautesten homophob schreien von ihren eigenen Gelüsten ablenken wollen, Stichwort Katholische Kirche z.B.

Definitiv ist es für mich einfacher als für jemanden, der noch nicht die positiven Erfahrungen gemacht hat und viel Angst mitspielt. Ich kenne diese Angst ja auch, gerade wie die Eltern reagieren, auch wenn ich sehr jung war und mir irgendwann dachte "ich mach das, egal was die Konsequenzen sind". Genau deswegen war es mir wichtig meine Erfahrung zu teilen, um manchen vielleicht etwas die Angst nehmen zu können.
*********5462 Paar
1.269 Beiträge
(Er schreibt.)

Ich selbst habe erste Kontakte zum gleichen Geschlecht über Massagen gefunden, wobei die ersten sehr oberflächlich waren.

War bei mir genau so. Durch einen Masseur eines JC-Paares, der bi war, fing bei Treffen zu viert alles an - anfangs nur dezent und erst später bis zum Höhepunkt. Das ist erst wenige Jahre her.

Ich glaube, dass für viele Bi-Männer den ersten Schritt zu machen die größte Herausforderung darstellt.

Ich war froh, dass ich ihn damals nicht gehen musste. Er sagte nur, ich solle "Stopp" sagen, wenn er zu weit geht, aber ich sagte nichts, ließ ihn gewähren und war danach überrascht, dass mir das gefiel.
Inzwischen geh ich auch gern den ersten Schritt.

Es gibt sicher mehr als genug männer die Lust auf einen Mann haben, es aber nicht offen zugeben. Grad männer bei paar Profilen.

Die verpassen was. Es entstresst total, wenn man gegenüber der Partnerin und hier im Profil offen damit umgeht, und es fühlt sich gut an, dass das jeder lesen und sehen kann.

Seid ihr nach der ersten Erfahrung dabei geblieben oder war es eher nicht so euer Ding?

In langsamen kleinen Schritten wurde es Stück für Stück intensiver und ist nun eine schöne Bereicherung.
*********k_typ Frau
9.342 Beiträge
Meine Geschichte habe ich hier erzählt, wobei ich ergänzen möchte, dass mein Bruder und ich eine unbeschwerte Kindheit hatten, recht freizügige liberale Eltern hatten und Nacktheit völlig normal war:

Wie oder wann seid ihr bi geworden?

Inzwischen fühle ich mich queer und zwar völlig egal ob ich alleine bin, mit einem Mann, einer Frau oder 2 Bi-Männern intime Stunden und Sex genieße - es ist meine Identität die ich spüre, liebe, lebe und genieße.

Eine sexuelle Identität, Neigung sollte man nicht mit sexuellen Vorlieben verwechseln....
****669 Mann
152 Beiträge
Zitat von *******3669:
… zu den ersten echten Bi Erfahrungen war.

Was sind „echte“ Bi Erfahrungen?
******978 Mann
73 Beiträge
Mein erstes Bi-Erlebnis war vor vielen Jahren mit einem Paar. Getroffen und bei Ihnen dann daheim einfach losgelegt. Einfach allen "Mut" zusammen genommen und den Schwanz in Hand und Mund genommen. Früher in der Jugend ist es immer nur beim "Versuch" geblieben.
*******3669 Mann
215 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****669:
Zitat von *******3669:
… zu den ersten echten Bi Erfahrungen war.

Was sind „echte“ Bi Erfahrungen?

Alles was nach den Fantasien kommt, also bi aktiv
*********ala68 Paar
478 Beiträge
Zitat von ******978:
Mein erstes Bi-Erlebnis war vor vielen Jahren mit einem Paar. Getroffen und bei Ihnen dann daheim einfach losgelegt. Einfach allen "Mut" zusammen genommen und den Schwanz in Hand und Mund genommen. Früher in der Jugend ist es immer nur beim "Versuch" geblieben.

Wie war denn die Reaktion? 🤔
******der Mann
43 Beiträge
Mein Zugang zum gleichen Geschlecht war eigentlich recht einfach. Ich hatte damals einen guten Freund, der seit frühester Kindheit mein Nachbar war. Wir verbrachten viel Zeit miteinander – Kino, Skateboard, Mountainbike – was man auf dem Dorf eben so macht. Als wir in die Pubertät kamen und andere Dinge interessanter wurden, standen wir vor einem Problem: Wir hatten zwar beide keine Freundinnen, aber jede Menge Neugier und Bedürfnisse. Doch wie sollten wir unsere Sexualität unter diesen Umständen erforschen? Es schien naheliegend, dass wir dies am ehesten miteinander tun konnten.

Wir tasteten uns langsam heran, wagten immer mehr und ließen es einfach zu. Uns war klar, dass gleichgeschlechtliche Erfahrungen in der Jugend ganz normal sind. Dennoch gab es kein wildes Rumgeknutsche oder so – wir waren schließlich nicht ineinander verliebt. Ein bisschen Heavy Petting durfte es aber schon sein, und so kam irgendwann die Frage auf, ob wir es nicht auch mal mit Oralsex versuchen sollten. Gesagt, getan.

Bald darauf standen wir vor einem Automaten, zogen uns eine Packung (aromatisierter) Kondome und waren bereit für unser erstes Mal. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dies mit jemand anderem und unter ganz anderen Umständen zu erleben; dennoch war es eine sehr wichtige, eine sehr prägende Erfahrung. Es war der Beginn meiner ersten Freundschaft plus.
*****i66 Mann
426 Beiträge
Bei mir war es so, ich hatte einen Arbeitskollegen er war 10 Jahren älter wir waren sehr oft zusammen auf Montage , ich fand in immer sehr interessant wegen seiner Lebensgeschichte. Wenn wir unterwegs waren so zwei drei Tage hatten wir immer Einzelzimmer. Einmal waren wir in Duisburg , es war Freitag Abend und hatten den ganzen Tag gearbeitet , er meinte er möchte jetzt nicht mehr nach Hause fahren , wir bleiben noch eine Nacht hier und fahren morgen Heim, lieber gehen wir noch ein Bier trinken . Im Hotel machten wir uns frisch, danach gingen wir in eine Kneipe ,es war das Harlekin. Es war ein netter Abend ich bemerkt das mehr Männer anwesend waren . Rolf erklärt mir das ist eine Gay Bar als wir schon einige Biere getrunken haben , streichelte er mir das Bein und meinen Schritt, ich fand es sehr schön. Der Abend verging, mehr war nicht. Ein paar Wochen später mussten wir Montags nach Peine . Kurz vor dem Ziel sagte er heute brauchen wir eh nicht mehr anfangen hast du Lust zum Baden an einem See , ich erklärte ihm das ich keine Badehose dabei habe, er meinte macht nichts ist FKK . Also hin an den Badesee , ein kleinen Fußmarsch und wir waren an einer Bucht wir zogen uns aus und legten uns hin. Es kamen immer wieder Männer vorbei die uns ansahen. Ich wurde schon erregt und Rolf merkt dass es mich anmacht . Wir gingen zusammen ins Wasser er kam näher und streichelte meinen Penis und nahm meine Hand und führte sie zu seinem Schwanz ich wurde richtig rattig . Wir gingen aus dem Wasser und in das angrenzende Wäldchen ,er fing an mich zu streicheln und zu küssen . Nun ging er in die hocke und nahm meinen Penis in den Mund und fing an zu blasen . Ich habe aber in der Firma aufgehört zu arbeiten , mir wurde gekündigt wegen Auftragslage aber ich hatte mit Rolf noch lange Kontakt und besuchte ihn immer wieder,er hat mir sehr viel beigebracht ich war damals dreißig. Rolf war bi und wir besuchten auch Swingerclub wo er auch mit Frauen was hatte
******uk5 Mann
70 Beiträge
Das erste Mal war früh morgens im Spätsommer an einem fkk See. Es kam ein ältere Mann der letztlich auch baden ging.
Es kam zu einer normalen Unterhaltung und einem gegenseitigen eincremen mit sonnenmilch.
Er war bestimmt nicht schwul, aber lies es geschehen dass ich auch seinen Penis eincremte.
Ich nahm meine ganzen Mut zusammen und nahm ihn trotz Sonnencreme in den Mund.
Er lies es geschehen, es dauerte allerdings mehrere Minuten bis er abspritzte. Das war auch bestimmt seinem Alter geschuldet, er war 73.
*******y88 Paar
1 Beitrag
Durch das schauen von pornos haben wir immer mehr das Interesse bekommen. Ein Dreier mit einer weiteren Frau. Beide haben jedoch keine Erfahrung aber die wollen wir haben.
Ich bin neugierig wie es mit einer Frau wäre intim mein Mann möchte gerne zwei Frauen beglücken. Haben quasi die selbe Phantasie und vereinen dies Es ist sehr schwer jemanden zu finden.
Willst du da draußen mit uns die Erfahrung machen.
Du darfst uns gerne an die Hand nehmen und führen. Melde dich
**********liste Mann
5.604 Beiträge
Dieses "mein erstes Mal" werde ich niemals vergessen!!!
Ich hatte immer gedacht, rein Hetero zu sein. Doch dann fing es irgendwann an, dass da immer wieder solche eigenartigen Träume und Tagesfantasien kamen. Dann fiel mir auch auf, dass ich, wenn ich/wir (mit meiner damaligen Partnerin) mal 'nen Porno sahen, sehr daran interessiert war, was die „Dame“ dort so mit IHM anstellte. Und ich ertappte mich immer wieder dabei, dass ich es aus der Sicht betrachtete, es selber zu tun. Und wenn ich dann mal so allein war und an mir so "rumspielte", und dabei keinen Porno sah, drehten sich meine Fantasien irgendwann immer mehr um einen Mann. Auch beim Einschlafen kamen die Fantasien urplötzlich immer wieder mit einer starken Intensität, so als ob es real wäre. Da war dann mit Schlafen plötzlich gar nix mehr.
Und dann eines Morgens, war mein Bett beim Aufwachen, seit Jahrzehnten zum ersten Mal wieder, „nass und glitschig“ und ich wusste noch sehr genau, WOVON ich geträumt hatte!
Da war dann der Wunsch zu groß geworden, und ich wollte es unbedingt selber REAL erleben.
Ich kann mich auch noch sehr genau an meine Unsicherheit bei „meinem ersten Mal“ erinnern. Denn schließlich war ich ja „eigentlich“ rein hetero.
Und ich hatte dabei dann ein riesiges Glück, denn geriet an den Richtigen. Der mir meine Unsicherheit, und meine Verlegenheit nahm, und mich ganz sachte, verständnisvoll und zärtlich einführte in die wundervolle Welt einen anderen Mann zu berühren, berührt zu werden und gemeinsam intensivste Lust zu erleben!
Dieses reale Erleben fühlte an wie ein Erbeben, in der Stärke 10+. Es war das aufwühlendste sexuelle Erleben das ich, bis heute, jemals hatte. (Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, spüre ich auch immer noch, wie unendlich viel Ballast und eiserne Ketten, die die Erziehung und die Gesellschaft mir angeschmiedet hatten, von mir vielen.)
Ich erinnere noch ganz besonders an seine Küsse und das zum allerersten Mal einen anderen Schwanz mit meiner Hand zu berühren, ihn in meiner Hand zu halten und sanft zu wichsen. Und dann DIESES Gefühl einen Schwanz in meinem Mund zu haben!.... WOW!!! Und das fühlte sich sooo gut an. Noch deutlich intensiver als in meiner Fantasie und ich konnte sofort nicht aufhören, ihn mit meinem Mund zu verwöhnen. Bis dass er mich sanft davon abhielt, ihn schon zu diesem Zeitpunkt zum Orgasmus zu bringen. Als später sein Orgasmus sich mit meinem auf meinem Bauch vermischte, führte er vorsichtig meine Hand und legte sie in dieses herrliche Geglitsche und unsere Finger spielten darin herum.
An diesem Nachmittag und frühen Abend hatte ich DREI Orgasmen. Das war etwas, was mir seit den 90er nicht mehr passiert ist. Und damals plätscherte mir ja auch noch das Testosteron aus den Ohren.
Als ich mit IHM in Bett lag, war ich um die 50.
Wahrscheinlich, weil ich zu diesem Zeitpunkt wesentlich bewusster meinen Körper und meine Sexualität wahr nahm, war es mit IHM in der Erinnerung deutlich schöner, intensiver und berauschender als mein "allererstes Mal" mit einer Frau.
Und dann konnte er auch noch KÜSSEN!!! Zärtlich, sanft, spielerisch, endlos und so flutschig. Ganz genauso, wie ich es am liebsten habe.
Ich denke auch heute noch gerne und mit einem aufgewühlten und warmen Gefühl im Bauch an dieses "erste Mal" und ihn zurück. Und ich bin ihm auch immer noch sehr dankbar!

Heute bin ich mir meiner Bisexualität vollkommen sicher und sie hält sich sogar in der Waage so, dass ich es den Sex und die Zärtlichkeit mit einer Frau oder einem Mann nahezu gleichermaßen mag.
Tausch dich mit der Community zu heißen Themen aus oder starte selbst eine Diskussion.
Jetzt kostenlos anmelden