"Safeword" in Bereich Bondage
Hallo liebe Community,ich habe schon einiges zum Thema „Safeword“ gelesen, aber leider nichts, das genau auf meine Frage passte. Deshalb dachte ich mir: Ich frage einfach mal direkt in die Runde.
Kurz zu mir und der Ausgangssituation:
Ich bin im Bondage-Bereich als aktiver Part unterwegs und fühle mich damit sehr wohl. Fesseln, Knebel, Augenbinden usw. gehören für mich dazu – natürlich immer langsam und mit viel Vorsicht, gerade bei neuen Personen. Ich habe über die Jahre einiges an Erfahrung gesammelt, aber mir ist klar, dass trotzdem immer mal etwas passieren kann, was man niemals ausschließen kann: körperliche Verfassung der gefeseelten person, ein verrutschtes Seil, ein Nerv, der abklemmt, Krämpfe … jeder Körper reagiert anders und hängt teilweise von der Tagesform ab.
Ein Safeword bzw. ein Safesignal finde ich deshalb sinnvoll. Auch wenn ich es selbst noch nie gebraucht habe, gibt es einfach ein zusätzliches Sicherheitsgefühl, was ich besonders für die gefesselte Person sinnvoll finde, denn sie soll sich dabei entsapnnen können.
Und genau da kommt meine Frage ins Spiel:
Wie gestaltet man ein Safeword, wenn Sprechen durch einen Knebel nicht möglich ist, Handzeichen beim Fesseln schweirig sind, Abklopfen eine gewisse körperliche Freiheit benötigt.
Bisher bin ich auf zwei Ideen gestoßen: mit den Beinen klopfen. Die sollten zumindest bei einfacheren Fesselungen frei sein, sind aber zum Beispiel beim Hogtie auch nicht frei oder eine bestimmte Melodie summen, die allerdings hörbar sein muss.
Habt ihr vielleicht eigene Erfahrungen oder Überlegungen in dem Bereich? Vielleicht Tricks, die sich in der Praxis bewährt haben?
Liebe Grüße Raphi

















