„Es scheint sowieso der Trend zu sein, in Club nur zum Anschauen zu gehen.
Das ist zum Glück von Club zu Club und von Veranstaltung zu Veranstaltung unterschiedlich. Von Dessous-Modenschau bis heftige Gruppensex-Orgien kann man alles im Club antreffen, ohne dass es im Programm der Veranstaltung zu lesen ist. Die Stammgäste machen das aus.
Im Paareclub habe ich schon Leute mit Koffer anreisen sehen, weil sie sich 3 oder 4 Mal umgezogen haben und bewundert werden wollten. Andere haben mal links und rechts geschaut, bevor sie sich angefixt in eine Nische verkrochen haben, so dass auch ja keiner auf die Idee kommt, sie zu belästigen. Erotische Discos, fast nackt, aber bloß nicht anfassen, dafür mit DJ, Sauna, Hallenbad, vielseitige Cocktailbar und riesiges Buffet...
Swingen ist dort offensichtlich gar nicht das Thema, Partnertausch eher unüblich...
Das Ganze nennt sich dann genauso Swingerclub wie ein kleiner, der keine Gäste haben will, die nicht mit anderen Sex haben wollen, wo es keine Separees gibt und wo der Dresscode eher FKK ist, um eine Modenschau zu unterbinden. Rudimentäres Buffet und Selbstbedienung am Kühlschrank (nirgends bekommt man schneller sein Getränk). Dafür unzüchtige Action, wo man hinschaut.
Was einem lieber ist, muss man selbst entscheiden.