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Liebe in Bewegung - wie bleibt ihr verbunden?

******ian Mann
32 Beiträge
Themenersteller 
Liebe in Bewegung - wie bleibt ihr verbunden?
Liebe in Bewegung – was Paare zusammenhält, wenn sich alles verändert

Beziehungen verändern sich, so wie das Leben selbst. Was am Anfang leicht war, wird mit der Zeit komplexer. Menschen wachsen, Träume wandeln sich, und manchmal stehen zwei, die sich lieben, plötzlich an verschiedenen Punkten. Dann zeigt sich, ob Liebe festhalten will – oder bereit ist, mitzuwachsen.

Liebe braucht Bewegung, sonst erstarrt sie. Es geht nicht darum, sich ständig neu zu erfinden, sondern aufmerksam zu bleiben für das, was sich verändert – im anderen und in einem selbst. Wer Sicherheit mit Stillstand verwechselt, verpasst die Chance, sich neu zu begegnen.

Vielleicht ist das die wahre Kunst der Beziehung: zu verstehen, dass Nähe kein Zustand ist, sondern ein Prozess. Dass wir uns immer wieder füreinander entscheiden müssen, auch wenn wir nicht mehr dieselben sind wie früher. Was hilft euch, in Zeiten des Wandels verbunden zu bleiben – mit euch selbst und mit dem Menschen an eurer Seite?
****_62 Mann
908 Beiträge
Mir ist letzt ein Zitat von Frida Kahlo über den Weg gelaufen, das ich, obwohl unter diesem Profil nicht suchend, sofort in leicht gekürzter Form als neues Profilmotto übernommen habe.
Denn es bildet so wunderbar meine Einstellung in Bezug auf partnerschaftliches Verhalten ab. Sowohl im Geben als auch im Nehmen.

'''Wenn ein Mann sich einen Engel an seiner Seite wünscht muss er bereit sein ihr ein Paradies zu bieten.'''

Zwar besteht hier die 'Gefahr' das es rein in Bezug auf finanzielle Möglichkeiten gelesen wird, doch gemeint sind die Dinge die lange glückliche Partnerschaften überhaupt erst ermöglichen:
• Offene, ehrliche und wertschätzende Kommunikation, bei der, selbst wenn die Emotionen Rock'n Roll tanzen, keiner von beiden unter die Gürtellinie geht, oder später über Tage nachkartet.
• Denn beide müssen auf der einen Seite der Mensch bleiben den das Gegenüber einst Kennen und Lieben lernte, dürfen sich im Kern ihres Selbst also nicht 'Verbiegen' lassen oder dem/der Partnerin zu Liebe selbst verbiegen; auf der anderen Seite aber Reflektieren was für sie Unverzichtbar (ihr Selbst) ist, und was 'nur' Hobby, Wunsch und geliebte Gewohnheit... ...Dinge also die man der Partnerschaft ganz oder teilweise 'opfern' kann.
• Als ganz wichtig empfinde ich dass keiner von Beiden sich seinem Ding widmet bevor nicht alle täglichen Verpflichtungen (Haushalt, Schriftkram, Rund ums Kind (z. B. Hausaufgaben, Fahrdienst) erfüllt sind. Nur so haben beide den Kopf frei um sich in Ruhe und mit Genuss ihrer Zweisamkeit widmen zu können. Und wenn beide wissen dass danach nicht der Alltag an ihnen allein kleben bleibt, ist auch spontaner Sex mit beidseitigem Genuss viel eher möglich und erwünscht.
• Aber freigeschaufelte Zeit heißt nicht automatisch Sex. Denn sie kann und sollte auch außerhalb der Hütte für gemeinsame Unternehmungen genutzt werden. Solche die den Alltag nie Langweilig werden lassen, ein Gefühl der Gemeinsamkeit schaffen und später zu schönen Erinnerungen und damit auch Gesprächsthemen in Zweisamkeit oder in geselligen Runden taugen. Die gemeinsam freigeschaufelte Zeit kann aber natürlich auch für das jeweilige Selbst genutzt werden. Ich ging mit den Kindern z. B. gerne Schlittschuhlaufen, Schwimmen oder Mini Golf spielen, genoss dabei nicht nur deren sich entwickelnde Persönlichkeit (schlecht möglich wenn man sie stets vor dem TV 'parkt'), sondern ermöglichte gleichzeitig meiner Frau in dem Zeitraum genau das zu machen worauf sie grade Lust hatte.
• Und beide sollten bereits nach kurzer Zeit die Körpersprache des Gegenübers gut genug kennen um zu realisieren ob grade Sex oder 'nur' vertraute Nähe angesagt ist. Ignoriert man das und Fordert, Bettelt, Überredet kriegt man in dem Moment vielleicht sogar was man will, schneidet damit aber Stück für Stück aus dem Kuchen der sich Liebe nennt heraus.
Warum z. B. begleiten mich seit inzwischen fast 40 Jahren zwei intime Freundinnen durchs Leben? Weil sie immer wussten dass sie auch vorbei kommen können um sich eine sexfreie Auszeit von ihrem Alltag zu nehmen. Und warum sie kommen sehe ich an Mimik und Körperhaltung schon in dem Moment in dem ich die Tür aufmache. Manchmal halt 'nur' um Nähe, gute Gespräche, gemeinsame Spaziergänge und vielleicht Abends noch eine Entspannungsmassage ohne jede Verpflichtung genießen zu können. Klar schreit Klein Lumpi beim letzten Punkt 'Idiot' wenn ich den nackten Körper unter mir tatsächlich nur massiere, aber in dem Moment ist sie Freundin und nicht intime Freundin und ich werde einen Teufel tun ihr Vertrauen auszunutzen und so unsere Beziehung zu gefährden. Gleiches gilt natürlich für die feste Partnerin.

Natürlich muss diese Grundeinstellung beidseits vorhanden sein, und natürlich bietet auch sie keine Garantie auf gemeinsames Glück auf Ewigkeit. Aber die Chancen auf eine lange glückliche beidseits als 'Paradies' empfundene Partnerschaft steigen doch ungemein.

So endeten meine ersten beiden Ehen (6 und 17 Jahre) durch geänderte Lebensentwürfe/-umstände die ich nicht 'mitgehen' konnte und bei denen wir trotz durchaus noch vorhandener Liebe einfach nicht auf einen für beide tragbaren Nenner kamen. Mit einer war ich noch lange befreundet. Dann ging sie ins Ausland. Die andere sehe ich bis heute regelmäßig und gelegentlich bleibt es nicht beim sehen. Meine dritte Ehe endete nach 11 Jahren leider durch ihren viel zu frühen Tod.
Heute bin ich mit einer der beiden oben erwähnten Freundinnen zusammen. Wir wohnten in den 80ern schon Mal über etwa 4,5 Jahre hinweg in einer Art Menage a Trois zusammen, und wussten allein schon deshalb, aber auch wegen der über Jahrzehnte andauernden intimen Freundschaft, was wir voneinander erwarten können und dürfen.

Zitat von ******ian:
Was hilft euch, in Zeiten des Wandels verbunden zu bleiben – mit euch selbst und mit dem Menschen an eurer Seite?
So lange beide offen miteinander Reden können, den Partner und dessen Bedürfnisse auf Augenhöhe sehen und bereit sind sich im eigenen Handeln zu reflektieren... ...kann ein Paar nahezu jeden Wandel abfedern. Es sei denn dieser tangiert das eigene Ich so stark, dass er schlicht nicht abzufedern ist.
Und danach kann man trotz Trennung durchaus 'Verbunden' bleiben. Es sei denn einer von beiden hat den anderen während der Trennung oder knapp davor so tief verletzt, dass der Ofen einfach aus ist.
**********urple Paar
7.990 Beiträge
Zitat von ******ian:
Wie bleibt man verbunden, wenn sich alles verändert? Welche Erfahrung habt ihr damit gemacht?

Das ist eine wunderschön tiefgehende Frage — sie kann vieles meinen: Beziehungen, Freundschaften, Familie, Gemeinschaft, vielleicht auch die Verbindung zu sich selbst.

Wenn sich alles verändert — Menschen, Orte, Lebensphasen — bleibt die Verbindung oft durch Bewusstheit und Pflege bestehen.
Ein paar Gedanken dazu:

Ehrlich im Kontakt bleiben. Veränderungen bringen neue Bedürfnisse und Perspektiven mit sich. Wer offen darüber spricht, gibt der Verbindung Raum, sich mitzubewegen.

Rituale schaffen. Kleine gemeinsame Dinge – ein Anruf am Sonntag, ein gemeinsamer Song, eine jährliche Reise – wirken wie Anker.

Akzeptieren, dass Nähe sich wandelt. Manchmal wird Verbindung stiller oder weniger sichtbar, ohne dass sie verschwindet.

Sich selbst treu bleiben. Wenn du in Verbindung mit dir selbst bleibst, kannst du auch andere authentisch erreichen, selbst wenn Wege auseinandergehen.

Ich kann auch gern konkreter antworten – etwa, wenn du über eine Freundschaft, eine Partnerschaft, Familie oder ein Team sprichst.

Möchtest du mir sagen, in welchem Zusammenhang du die Frage meinst – eher persönlich, zwischenmenschlich oder allgemein-philosophisch?

(ChatGPT)
**********urple Paar
7.990 Beiträge
Zitat von *******_t79:
Das Forum alle paar Tage mit KI-Texten zu fluten und auch noch die Antworten generieren zu lassen schreckt mich persönlich sehr ab.

Nicht nur dich. Wie fantasielos mögen diese Menschen in ihrer Sexualität sein, wenn dann in der Praxis keine KI zu Hilfe kommt?

Wobei wir ja wieder beim eigentlichen Thema sind:
Liebe in Bewegung - wie bleibt ihr verbunden?

Authentisch Mensch sein, Mensch bleiben, Fantasien haben und auch zeigen und Veränderungen kommunizieren.

Ich bin intrinsisch ich, meine Partnerin sie selbst und wir bilden, mit der Gesamtheit der individuellen Veränderungen, jeden Tag ein marginal verändertes neues Wir, und nicht ein statisches Gefüge (... auch nicht den KI-geglätteten Durchschnitt der Menscheit), das neu kommuniziert werden muss.

Kommunizierte, kleine Veränderungen passen sich leichter in das Wir ein, als schlagartige, lange nicht kommunizierte und für sich alleine gedachte globale Richtungswechsel.

LG, BoP(m)
*****a63 Frau
8.470 Beiträge
Zur Frage kann ich nur sagen, im Gespräch bleiben. Dann bleibt auch die Verbindung. Hoffe ich jedenfalls.

Bezug auf gelöschte Posts entfernt. Shahrizai
**********hen70 Frau
15.214 Beiträge
@******ian: Berichte doch gerne von deinen Erfahrungen dazu, damit wir anderen dann dazu einsteigen können. Das fehlt mir nämlich bisher gänzlich. Was ist dir gelungen, was war schwierig? Was würdest du rückblickend anders machen?
******ian Mann
32 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****a63:


Zur Frage kann ich nur sagen, im Gespräch bleiben. Dann bleibt auch die Verbindung. Hoffe ich jedenfalls.

Danke für deinen Beitrag...du hast den Durchblick behalten. 💎

Bezug auf gelöschte Posts entfernt. Shahrizai
*********kend Paar
15.423 Beiträge
Ich frage mich welche Art Veränderungen angesprochen sind. Auszug der Kinder oder gesundheitliche Probleme? Oder das man sich nicht mehr als Paar wahrnimmt und das Zusammenleben mehr und mehr verarbeitend statt selbst gestaltet wird? Ich hätte gerne mehr Details

g/w
****n27 Frau
2.301 Beiträge
Zitat von *********kend:
Ich frage mich welche Art Veränderungen angesprochen sind. Auszug der Kinder oder gesundheitliche Probleme? Oder das man sich nicht mehr als Paar wahrnimmt und das Zusammenleben mehr und mehr verarbeitend statt selbst gestaltet wird? Ich hätte gerne mehr Details

g/w

@*********kend ja da gibt es so viele Möglichkeiten. Von der Veränderung die ein Partner an sich selbst wahrnimmt, wo der andere Partner nicht mitkommt, über die von Dir erwähnten Punkte, hin zur gemeinsamen Weiterentwicklung und aber auch Veränderungen am Arbeitsplatz bis hin zur Arbeitslosigkeit bzw. auch der Renteneintritt kann da reinspielen. Auch habe ich schon mitbekommen, dass es passieren kann, dass ein Angehöriger pflegebedürftig wird, was nochmal eine ganz eigene Art der Konstellation ergibt. Unschöne Vorstellung ergibt auch eine Umweltkrise oder gar ein Krieg. ....... Nun ich möchte mal behaupten, es gibt so viele Konstellationen und daher sicherlich keinen einen Weg. Nötig sein wird immer reden, zuhören, reflektieren...........
*********essen Mann
116 Beiträge
Zitat von *****a63:


Das Thema, wie erhalte ich die Liebe bzw. Verbindung lebendig finde ich nun mal spannend.
Das Thema ist sehr spannend, und kann nur sehr individuell beantwortet werden.
(Keine KI, teilweise generisches Maskulinum verwendet. Sorry dafür!).
Hoffentlich entwickelt sich jeder im Leben weiter, und ist mit 50 nicht mehr derselbe, der er mit 20 war. Hat man viel Glück, entwickeln sich beide Paare in eine sehr ähnliche Richtung. Dann kann die Partnerschaft gut laufen.
Hat man noch mehr Glück, entwickeln sich die Partner in unterschiedliche Richtungen, beide haben aber Interesse am Leben des Anderen. Super!
Hat man Pech, entwickeln sich beide in unterschiedliche Richtungen, und verlieren sich dabei aus den Augen.
Aus meiner Sicht (und persönlichen Erfahrung) wird das umso schlimmer, desto jünger man sich kennengelernt hat. Ich war eine Zeitlang soweit zu sagen, dass Menschen nicht für lebenslange Beziehungen gemacht sind.
In der Zwischenzeit würde ich das etwas weiter einschränken, und gebe Paaren, die sich erst später im Leben kennengelernt haben eine größere Chance *zwinker*
******zai Frau
153 Beiträge
JOY-Team 
Guten Abend zusammen,

wir haben hier eine ausführliche Debatte darüber entfernt, ob dieser Text mit einer KI verfasst wurde oder nicht. Dazu gehören auch Reaktionen auf diese Beiträge.

Wie richtig angemerkt wurde, ist das Thema hier nicht gewesen, wie man KI-Texte erkennt und ob es in Ordnung ist, KI-Texte zu verfassen. Möchtet ihr über den Einsatz von KI sprechen, könnt ihr das als separaten Themenvorschlag einreichen und an einer anderen Stelle darüber diskutieren.

Hier wurde konkret folgende Frage gestellt:
Was hilft euch, in Zeiten des Wandels verbunden zu bleiben – mit euch selbst und mit dem Menschen an eurer Seite?

Habt ihr Erfahrungen mit Wandel in einer Beziehung? Wie habt ihr dafür gesorgt, dass ihr verbunden bleibt - mit euch selbst und mit anderen Menschen? Gibt es da Erfolgsrezepte, die ihr teilen könnt?

Bitte beschäftigt euch damit

Viel Spaß noch bei der weiteren Diskussion
Shahrizai
JOY-Team
****na Frau
110 Beiträge
Zitat von *****a63:
Zur Frage kann ich nur sagen, im Gespräch bleiben. Dann bleibt auch die Verbindung. Hoffe ich jedenfalls.

Bezug auf gelöschte Posts entfernt. Shahrizai

Auf den Punkt gebracht! Kommunikation empfinde ich als das wichtigste Kriterium. Es ist unabdingbar, auch immer wieder die unangenehmen Themen miteinander zu besprechen, um sich im Alltag nicht gegenseitig zu verlieren. Und zwar mit Wohlwollen und Empathie. Mir ist das Glück meines Partners sehr wichtig und auch umgekehrt. Ich denke, das hat uns schon oft durch schwierige Zeiten gebracht und unsere Beziehung konnte sich an den veränderten Gegebenheiten immer anpassen und dadurch wachsen. Nächsten Monat feiern wir drei Jahrzehnte zusammen.
****ba Frau
4.290 Beiträge
Oft bricht man Verbindungen ab, weil man mit dem, was man in der Verbindung empfindet, nicht umgehen kann. Daher denke ich, eine wichtige Fähigkeit um verbunden zu bleiben, ist das Halten können von als negativ empfundenen Gefühlen.
******eni Frau
78 Beiträge
Wenn einer Schweigt, wird es schwierig. Wenn Fragen des anderen immer offen bleiben, jemand nicht den Mut hat, sich seinen Themen zu stellen.
Wenn einer lieber verdrängt und vermeidet, sich der Konfrontation enzieht..
dann kann nichts tiefes entstehen.
Ich stelle immer wieder fest, was viele Menschen ECHTE Verbindung gar nicht AUSHALTEN. Denn die reflektiert, spiegelt, ruft auf, sich mit sich zu beschäftigen.
Dinge wandeln sich, und damit muss man umgehen können.
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