Nun ja, liebe Marie (TE), Cockringe sind ja irgendwie wie Energy-Drinks fürs Gemächt – manche schwören drauf, andere fragen sich, warum man sich freiwillig den Blutkreislauf abklemmen sollte.
Ich persönlich gehöre zur zweiten Fraktion.
Nicht, weil ich prüde wäre (das wäre gelogen), sondern weil ich auf die „Naturbelassenheit“ setze – im wahrsten Sinne des Wortes.
Mein bester Freund funktioniert ganz wunderbar ohne Edelstahl-Schmuck. Zugegeben, die Zeiten, in
denen ich zwei Nummern mit einer Gliedsteife geschoben habe, sind leider passé 🤭 – aber er ist immer noch ein robuster Kerl, der sich von den Strapazen der Arbeit schnell erholt und sich mit etwas Charme und Geschicklichkeit (m)einer Partnerin gerne zu neuen Höchstleistungen überreden lässt.
Zumindest mich turnt dieser technische Aspekt einfach ab. Wenn’s beim Sex anfängt, nach Mechanik zu klingen, verliere ich ein Stück Sinnlichkeit. Ich mag’s lieber, wenn das, was da passiert, aus Gefühl entsteht – aus Nähe, mit Fingerspitzengefühl (und manchmal mit ziemlich viel davon😉).
Und ehrlich gesagt: bei der richtigen Frau braucht es keinen Ring aus Metall, um einen Mann lange bei der "Stange" zu halten.
Es gibt auch einige Praktiken – nennen wir sie mal „spielerische Kontrolle“ – die nicht nur die Dauer, sondern auch die Intensität steigern. Und so gesehen bleibt der Orgasmus nicht auf der Strecke, sondern wird… sagen wir mal… veredelt.
Und das ganz ohne Hardware. Klingt komisch, ist aber so. 🤷🏻♂️
Fazit:
Ein Cockring mag den Blutfluss stoppen – echte Leidenschaft bringt ihn erst richtig in Wallung.
Und die braucht keinen Ring.☺️