„@****_79
Ich hoffe ich irre mich, kriege nur schon wieder dezente Gelüste, Deinem Arzt ein dickes Fachbuch aus mindestens 5m Höhe auf die Füße fallen zu lassen
Ist das ein Vorderwandmyom? Ist das außen oder innen?
Dann könnte man vielleicht noch was mit einer MR-HiFU machen.
Die Kasse zahlt das nicht, aber man kann es entweder selbst zahlen, oder in so manchen Großstädten noch in eine Studien kommen.
Bei allen Myomen kann das nicht gemacht werden.
Das stimmt.
Deshalb sollte man sich dazu auch unbedingt von einem MR-HIFU Spezialisten beraten lassen und nicht von einem Wald-Wiesen-Frauenarzt.
Bei mir konnte das völlig entgegen aller Wald-Wiesen-Frauenarzts Meinung sehr gut gemacht werden und die GM konnte so erhalten bleiben.
Das Myom ist zwar immer noch da, aber stark verkleinert.
Leichte Schmierblutungen hab ich gelegentlich noch und mit den stärkeren perimenopausalen Blutungen im vorletzten Jahr, war das auch wieder etwas stärker.
Auch das trotzdem absolut kein Vergleich, zu direkt vor dem Eingriff.
Jetzt mit unregelmäßger werdenden Zyklen, hab ich meistens nicht mal mehr Schmierblutungen.
Nach den Wechseljahren bauen sich Myome ja eh von selbst wieder ab.
Die werden ja durch zuviel Östrogen verursacht.
Musste ich natürlich auch alles selbst recherchieren und bin immer noch sauer wie leichtfertig mir da auch eine GM Entfernung ans Herz gelegt wurde.
Auch jetzt schon wieder wegen wirklich minimalsten Schmierblutungen schon.
Damit kommen die gefühlt ständig.
Egal ob es um Sterilisation, oder Myome, oder sonstwas geht.
Meine Eierstöcke wäre ich auch schon längst los, wenn ich da nicht so kritisch wäre.
Das sind so Standard OP´s die tatsächlich viel "einfaches" Geld bringen.
und ich bin wirklich sauer, weil ein unnötiger Eingriff immer noch Körperverletzung ist!
Es kann echt nicht sein, dass hier damit insbesondere bei Frauen so derart viel medizinischer StümperSchwachsinn betrieben wird.
Habe selbst einen medizinischen Beruf und bin alles andere als wissenschaftsfern, aber dieser ewige hirnlose Entfernerei von wichtigen Organen, ist auch nicht wissenschaftlich.
So große OP´s haben auch große Risiken. (Nicht nur was die Sexualfunktion angeht)
Da sollten Patienten wirklich besser aufgeklärt werden und auch über alle Alternativen nachgedacht werden.
Im Einzelfall kann die Entfernung natürlich trotzdem wirklich lebensnotwendig sein.
Da will ich Dir so unbekannterweise auch nicht zu große Hoffnungen machen.
Mein eigener Fall ist allerdings wirklich eine Lappalie, im Gegensatz zu allein den OP-Risiken und ich bin sauer wie wenig und schlecht ich untersucht und aufgeklärt wurde.
Ist die MRHiFu diese Behandlung im MRT? Da hätte Maja schon einen Link zu hier rein gesetzt, der auch noch von meiner Krankenkasse ist, dass die das übernehmen. Wo das Myom sitzt, weiß ich (noch) nicht, das war nur das kurze Entlassungsgespräch während der Visite im Krankenhaus. Ich werde da auf jeden Fall ausführlich mit meinem Gyn drüber sprechen. Ich finde die Risiken auch erstmal viel zu hoch und auch mein Gyn ist nicht unbedingt gleich dafür, so eine große OP zu machen. Danke auf jeden Fall für deinen Beitrag!