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Kein/veränderter Orgasmus nach Gebärmutterentfernung?

****_79 Frau
72 Beiträge
Themenersteller 
Kein/veränderter Orgasmus nach Gebärmutterentfernung?
Ihr Lieben, es gab zwar schon einmal so einen Post, aber der ist von 2009 und ich denke, dass sich seitdem in der Medizin etwas getan hat, deshalb starte ich mal einen neuen.
Bei mir steht eine Teilentfernung der Gebärmutter im Raum, da ich Myome habe und dadurch häufig starke Blutungen. An sich habe ich da kein Problem mit, ich bin fast 46 Jahre alt, Kunderwunsch ist abgeschlossen etc.

Wovor ich aber Angst habe, ist, dass ich dann keinen richtigen Orgasmus mehr haben kann. Bei mir fühlt sich der nur richtig gut intensiv an, wenn sich die Gebärmutter zusammenzieht, rein klitoral ist ok, aber vaginal ist wesentlich intensiver. Ich habe damals in der Schwangerschaft schon Probleme mit dem Orgasmus gehabt, da war er immer nur ganz leicht und schnell wieder vorbei.

Vielleicht kann mir ja jemand hier Erfahrungen teilen?
****555 Frau
3.798 Beiträge
Zum Orgasmus weiß ich dazu jetzt nichts - aber es gibt mittlerweile eine Methode die Myome quasi zu zertrümmern, so dass OP vermieden werden kann.
DD
****555 Frau
3.798 Beiträge
****_79 Frau
72 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****555:
Zum Orgasmus weiß ich dazu jetzt nichts - aber es gibt mittlerweile eine Methode die Myome quasi zu zertrümmern, so dass OP vermieden werden kann.
DD

Das hat der Arzt auch gesagt, aber er sagte auch, dass die OP so aufwändig wäre und dass es dabei sehr wahrscheinlich ist, dass die Gebärmutter verletzt wird, weil das Myom so blöd sitz, so dass sie dann auch entfernt werden muss.

Ich habe mir den Link gerade angeschaut. Es sieht so aus, als würde dieses spezielle Verdahren nur an dieser Klinik angeboten und hauptsächlich für Frauen mit Kinderwunsch
****555 Frau
3.798 Beiträge
Zitat von ****_79:
Zitat von ****555:
Zum Orgasmus weiß ich dazu jetzt nichts - aber es gibt mittlerweile eine Methode die Myome quasi zu zertrümmern, so dass OP vermieden werden kann.
DD

Das hat der Arzt auch gesagt, aber er sagte auch, dass die OP so aufwändig wäre und dass es dabei sehr wahrscheinlich ist, dass die Gebärmutter verletzt wird, weil das Myom so blöd sitz, so dass sie dann auch entfernt werden muss.

Ich habe mir den Link gerade angeschaut. Es sieht so aus, als würde dieses spezielle Verdahren nur an dieser Klinik angeboten und hauptsächlich für Frauen mit Kinderwunsch

Google mal & sprich mit deinem Arzt oder schreib die Klinik an - und Kinderwunsch ja/nein musst du denen ja nicht auf die Nase binden 😉
Zudem kann auch deine KK nicht erwarten, das du eine "Totale" machen lässt, wenn auch ganz ohne OP & ambulant geheilt werden kann.

PS: glaube du hattest ".. aber es gibt mittlerweile eine Methode die Myome quasi zu zertrümmer.."
missverstanden, da du mit Risiken einer Teil OP
geantwortet hattest
Dieses "Zertrümmern" (mit Schallwellen) IST diese neue Methode zur Entfernung ohne OP

Lass dich am Besten einfach mal beraten
******321 Frau
768 Beiträge
Guten Morgen.


Ich habe eine komplette Entfernung gehabt und danach hat sich bei mir so einiges verändert.
Ob es "nur" mit der fehlenden Gebärmutter ect zu tun hat oder eben durch die mehreren Operationen, kann ich dir natürlich nicht sagen.

Komme eigentlich fast nur noch Klitoral,
der Vaginale Orgasmus ist seither kaum noch erreichbar und wenn dann in minimal spürbar.

Das klingt sehr negativ jetzt
aber ich bin froh das die Zeiten der Schmerzen und dadurch auch kaum Sex vorbei waren durch die OPs
und ich freier und glücklicher leben konnte!
Und deutlich mehr Sex habe!

Sprich ausführlich mit deinen Ärzten und informiere dich in Endometriose Gruppen ect. Sprich auch mit deinem Partner darüber.

Meine Operationen waren 2017/2020.



Liebe Grüße und alles Gute!!!!

Molli 🍀
****_79 Frau
72 Beiträge
Themenersteller 
@******321:

Ich habe ja nicht einmal Schmerzen, "nur" starke Blutungen, so daß ich jetzt erstmals zu einer Ausschabung musste, wobei eben festgestellt wurde, dass da ein Myom ist.
Wo finde ich denn Endometriose Gruppen?
Ich stehe hier ziemlich alleine damit, habe auch keinen Partner.
****_79 Frau
72 Beiträge
Themenersteller 
Dass ich keinen Kinderwunsch habe, brauche ich denen nicht zu verheimlichen, die gehen da bei einer 45jährigen selber von aus. Da wird man als alt abgestempelt und in meinem Alter lohnt es sich nicht mehr die Gebärmutter zu erhalten. Das ist die gängige Meinung von Ärzten. Bisher wurde ja auch nur erforscht, wie es sich für Männer anfühlt, wenn Frau keine Gebärmutter mehr hat.
Was genau sich bei einer Frau ändert, ist nicht offiziell erforscht.
*********l_82 Frau
880 Beiträge
Ich wollte nur mal kurz einwerfen, dass es keinen Unterschied zu vaginalen/klitoralen Orgasmen gibt.
Ich weiß natürlich was ihr meint, aber eigentlich wird nur die Klitoris an unterschiedlichen Stellen stimuliert. Perle(von außen an der Vulva) oder Schenkel (Eingang Vagina).
Die hat erstmal nicht viel mit der Gebärmutter zu tun.
****_79 Frau
72 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********l_82:
Ich wollte nur mal kurz einwerfen, dass es keinen Unterschied zu vaginalen/klitoralen Orgasmen gibt.
Ich weiß natürlich was ihr meint, aber eigentlich wird nur die Klitoris an unterschiedlichen Stellen stimuliert. Perle(von außen an der Vulva) oder Schenkel (Eingang Vagina).
Die hat erstmal nicht viel mit der Gebärmutter zu tun.

Aber es fühlt sich definitiv anders an.Und manche Frauen können gar keinen Orgasmus bekommen, wenn sie nur äußerlich stimuliert werden.
*********l_82 Frau
880 Beiträge
Zitat von ****_79:
Zitat von *********l_82:
Ich wollte nur mal kurz einwerfen, dass es keinen Unterschied zu vaginalen/klitoralen Orgasmen gibt.
Ich weiß natürlich was ihr meint, aber eigentlich wird nur die Klitoris an unterschiedlichen Stellen stimuliert. Perle(von außen an der Vulva) oder Schenkel (Eingang Vagina).
Die hat erstmal nicht viel mit der Gebärmutter zu tun.

Aber es fühlt sich definitiv anders an.Und manche Frauen können gar keinen Orgasmus bekommen, wenn sie nur äußerlich stimuliert werden.

Ja, je nachdem wo die Klitoris stimuliert wird, mit welcher Intensität, womit, in welcher Zyklusphase, mit welcher Lust usw fühlt es sich anders an.
Aber letztendlich ist die Klitoris dafür verantwortlich 🙂
*******chen Frau
2.423 Beiträge
Zitat von ****_79:
@******321:

Ich habe ja nicht einmal Schmerzen, "nur" starke Blutungen, so daß ich jetzt erstmals zu einer Ausschabung musste, wobei eben festgestellt wurde, dass da ein Myom ist.
Wo finde ich denn Endometriose Gruppen?
Ich stehe hier ziemlich alleine damit, habe auch keinen Partner.

@****_79
Darf ich fragen, weshalb du bei starken Blutungen zu einer Ausschabung musstest, wenn du keine Schmerzen oder Beschwerden hattest? Oder hab ich das falsch verstanden?

Ich hab auch starke Blutungen (mein Leben lang schon gehabt) und auch zwei Myome, hab aber keine behandlungsbedürftigen Schmerzen oder Leidensdruck diesbezüglich. Deshalb frage ich mich, woher die OP-Empfehlung genau kommt?
****nai Mann
269 Beiträge
Zitat von ****_79:
Teilentfernung der Gebärmutter (...) rein klitoral ist ok, aber vaginal ist wesentlich intensiver.
Für mich klingen diese zitierten Aspekte am wichtigsten.
Klitoris und Vagina bleiben ja intakt und werden überhaupt nicht verändert. In der Regel können Frauen nach der Gebärmutter-OP weiterhin körperlich so empfinden, wie zuvor. Bei den meisten ändert sich höchstens was im Kopf, wenn die Psyche sich einschaltet.

Aus eigener Erfahrung mit einer langjährigen Beziehung mit Komplettentfernung von Gebärmutter und Eierstöcken: Uneingeschränkte Orgasmusfähigkeit, im Laufe der Jahre sogar heftiger und intensiver als früher. Das war allerdings keine Auswirkung der OP, sondern einfach der "normale Lauf" ihres Lebens und völlig unabhängig vom Eingriff.
****_79 Frau
72 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******chen:
Zitat von ****_79:
@******321:

Ich habe ja nicht einmal Schmerzen, "nur" starke Blutungen, so daß ich jetzt erstmals zu einer Ausschabung musste, wobei eben festgestellt wurde, dass da ein Myom ist.
Wo finde ich denn Endometriose Gruppen?
Ich stehe hier ziemlich alleine damit, habe auch keinen Partner.

@****_79
Darf ich fragen, weshalb du bei starken Blutungen zu einer Ausschabung musstest, wenn du keine Schmerzen oder Beschwerden hattest? Oder hab ich das falsch verstanden?

Ich hab auch starke Blutungen (mein Leben lang schon gehabt) und auch zwei Myome, hab aber keine behandlungsbedürftigen Schmerzen oder Leidensdruck diesbezüglich. Deshalb frage ich mich, woher die OP-Empfehlung genau kommt?

Ich hatte durchgehend 4 Wochen Blutungen, in der letzten Woche vor der Ausschabung kam es zu Sturzblutungen, mein HB war bei 7,3 und meine Gebärmutterschleimhaut war etwas verdickt. Deshalb sollte ich zur Ausschabung, um die Blutungen endlich zu stoppen.
*********rogen Frau
16 Beiträge
@****_79

Ich kann dir leider keine Nachricht schreiben sonst hätte ich dir den Link direkt geschickt. Aber auf Facebook gibt es eine sehr gute Gruppe zum Thema Gebärmutterentfernung. In dieser finden sich nicht nur Erfahrungsberichte und Austausch von betroffenen Frauen sondern auch einige sehr kompetente Ärzte die unterstützende Tipps und Denkanstöße geben.

Es lohnt sich auf jeden Fall dort mal reinzuschauen und ggfls. auch eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen.
Es gibt wie überall immer positive und negative Meinungen. Und letztendlich hängt alles ja auch immer von der individuellen Person und Gesamtsituation ab. Lass dich nicht verrückt machen.
******321 Frau
768 Beiträge
https://www.facebook.com/share/1APpPjxPJw/


Guten Morgen.
Schau mal hier rein.
Liebe Grüße Molli
*******chen Frau
2.423 Beiträge
Zitat von ****_79:
Zitat von *******chen:
Zitat von ****_79:
@******321:

Ich habe ja nicht einmal Schmerzen, "nur" starke Blutungen, so daß ich jetzt erstmals zu einer Ausschabung musste, wobei eben festgestellt wurde, dass da ein Myom ist.
Wo finde ich denn Endometriose Gruppen?
Ich stehe hier ziemlich alleine damit, habe auch keinen Partner.

@****_79
Darf ich fragen, weshalb du bei starken Blutungen zu einer Ausschabung musstest, wenn du keine Schmerzen oder Beschwerden hattest? Oder hab ich das falsch verstanden?

Ich hab auch starke Blutungen (mein Leben lang schon gehabt) und auch zwei Myome, hab aber keine behandlungsbedürftigen Schmerzen oder Leidensdruck diesbezüglich. Deshalb frage ich mich, woher die OP-Empfehlung genau kommt?

Ich hatte durchgehend 4 Wochen Blutungen, in der letzten Woche vor der Ausschabung kam es zu Sturzblutungen, mein HB war bei 7,3 und meine Gebärmutterschleimhaut war etwas verdickt. Deshalb sollte ich zur Ausschabung, um die Blutungen endlich zu stoppen.

Danke für deine Antwort!

Hat die Ausschabung die starken Blutungen denn unter Kontrolle gebracht? Hattest du danach weiterhin starke Blutungen? Oder ist der Eingriff mit der Gebärmutter eher präventiv gedacht? (Ich frage deshalb so genau nach, weil ich mir so einen Eingriff sehr genau überlegen würde und nicht leichtfertig mal eben, weil man sowieso in einem Alter ist, in dem man die Gebärmutter nicht mehr fürs Kinderkriegen braucht, diese zu entfernen, wozu heute von Ärzt*innen leider immer noch vorschnell geraten wird.)

Mir ist auch noch eingefallen, dass ich vor vielen Jahren mal eine längere, intensive Affäre mit einer Frau hatte, deren Gebärmutter einige Jahre vor unserer Begegnung entfernt worden war. Sie konnte beim Sex sehr oft kommen und insbesondere ihre vaginal ausgelösten Orgasmen, besonders beim Fisting, waren extrem intensiv und süchtig machend (für sie und für mich). Sie hatte glücklicherweise keine Einschränkungen von der OP davongetragen.
*********er57 Frau
105 Beiträge
Mir wurde wegen Miomen, die starke Blutungen verursachten, im Alter von 50 Jahren die Gebärmutter entfernt, der Gebärmutterhals blieb erhalten. Auch wurde vorher mit einer Ausschabung versucht, die Blutung zu stoppen, was aber nicht gelang.
Bei mir veränderte sich nichts, Orgasmus vaginal durch Penetration, da brauche ich länger als klitoral, aber das war auch vor der OP schon so. Ich geniesse nach wie vor mein Sexleben
****_79 Frau
72 Beiträge
Themenersteller 
Danke für deine Antwort!

Hat die Ausschabung die starken Blutungen denn unter Kontrolle gebracht? Hattest du danach weiterhin starke Blutungen? Oder ist der Eingriff mit der Gebärmutter eher präventiv gedacht? (Ich frage deshalb so genau nach, weil ich mir so einen Eingriff sehr genau überlegen würde und nicht leichtfertig mal eben, weil man sowieso in einem Alter ist, in dem man die Gebärmutter nicht mehr fürs Kinderkriegen braucht, diese zu entfernen, wozu heute von Ärzt*innen leider immer noch vorschnell geraten wird.)

Mir ist auch noch eingefallen, dass ich vor vielen Jahren mal eine längere, intensive Affäre mit einer Frau hatte, deren Gebärmutter einige Jahre vor unserer Begegnung entfernt worden war. Sie konnte beim Sex sehr oft kommen und insbesondere ihre vaginal ausgelösten Orgasmen, besonders beim Fisting, waren extrem intensiv und süchtig machend (für sie und für mich). Sie hatte glücklicherweise keine Einschränkungen von der OP davongetragen.

Nach der Ausschabung soll man ja durch die Wunde noch ca. 1 Woche bluten können, bei mir ist aber nur bis zum nächsten Tag noch etwas gekommen, seitdem gar nichts mehr (die OP war vergangenen Freitag, also ganz frisch), auch keine Schmerzen.
Ich bin eben auch der Meinung, dass man nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen zielen sollte, und die Meinung der Ärzte, nur weil ich zu alt fürs Kinderkriegen bin, lohnt sich eine andere Möglichkeit nicht, ist nicht meine Meinung. So etwas ist ein großer Eingriff, nachdem ich länger ausfalle, was ich als alleinerziehende einens Kindes mit PG3 auch nicht mal eben machen kann. Der Eingriff mit der Entfernung war der Vorschlag des Chefarztes im Krankenhaus, bei dem ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt habe, er meinte, dass man bei Myomen bei Frauen in meinem Alter nicht das Myom operativ entfernt, sondern gleich die ganze Gebärmutter, da die Myomentfernung wohl Recht schwierig und kompliziert ist, und wenn dann etwas verletzt wird, eh die GM raus muss, das würde man nur bei bestehendem Kunderwunsch machen. Ich weiß ja jetzt aber auch, dank Maja, die weiter oben kommentiert hat, dass es auch noch einen anderen Weg gibt, und ich werde auch mal in die hier empfohlene FB Gruppe rein gehen, und mit den Recherchen werde ich dann demnächst beim Nachsorge Gespräch mit meinem Gynäkologen sprechen und schauen, was der sagt. Sofern jetzt erstmal keine Blutung mehr Auftritt, werde ich mich eh keiner OP unterziehen, nur weil da einmal ein Myom geblutet hat. Wenn es natürlich häufiger vorkommt und vor allem in der Intensität, dann kann man weiter überlegen.
****_79 Frau
72 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********er57:
Mir wurde wegen Miomen, die starke Blutungen verursachten, im Alter von 50 Jahren die Gebärmutter entfernt, der Gebärmutterhals blieb erhalten. Auch wurde vorher mit einer Ausschabung versucht, die Blutung zu stoppen, was aber nicht gelang.
Bei mir veränderte sich nichts, Orgasmus vaginal durch Penetration, da brauche ich länger als klitoral, aber das war auch vor der OP schon so. Ich geniesse nach wie vor mein Sexleben

Danke dir für deine Erfahrung. Ich werde jetzt auch erstmal abwarten, ob ich wieder Blutungen bekomme. Vielleicht habe ich ja Glück.
*******_bb Frau
13 Beiträge
Also ich hab Orgasmen genauso wie vorher, vielleicht noch ein bisschen intensiver.... 😍
*****d31 Frau
122 Beiträge
@****_79
Ich hoffe ich irre mich, kriege nur schon wieder dezente Gelüste, Deinem Arzt ein dickes Fachbuch aus mindestens 5m Höhe auf die Füße fallen zu lassen *motz*

Ist das ein Vorderwandmyom? Ist das außen oder innen?
Dann könnte man vielleicht noch was mit einer MR-HiFU machen.
Die Kasse zahlt das nicht, aber man kann es entweder selbst zahlen, oder in so manchen Großstädten noch in eine Studien kommen.
Bei allen Myomen kann das nicht gemacht werden.
Das stimmt.
Deshalb sollte man sich dazu auch unbedingt von einem MR-HIFU Spezialisten beraten lassen und nicht von einem Wald-Wiesen-Frauenarzt.
Bei mir konnte das völlig entgegen aller Wald-Wiesen-Frauenarzts Meinung sehr gut gemacht werden und die GM konnte so erhalten bleiben.
Das Myom ist zwar immer noch da, aber stark verkleinert.
Leichte Schmierblutungen hab ich gelegentlich noch und mit den stärkeren perimenopausalen Blutungen im vorletzten Jahr, war das auch wieder etwas stärker.
Auch das trotzdem absolut kein Vergleich, zu direkt vor dem Eingriff.
Jetzt mit unregelmäßger werdenden Zyklen, hab ich meistens nicht mal mehr Schmierblutungen.

Nach den Wechseljahren bauen sich Myome ja eh von selbst wieder ab.
Die werden ja durch zuviel Östrogen verursacht.

Musste ich natürlich auch alles selbst recherchieren und bin immer noch sauer wie leichtfertig mir da auch eine GM Entfernung ans Herz gelegt wurde.
Auch jetzt schon wieder wegen wirklich minimalsten Schmierblutungen schon.
Damit kommen die gefühlt ständig.
Egal ob es um Sterilisation, oder Myome, oder sonstwas geht.
Meine Eierstöcke wäre ich auch schon längst los, wenn ich da nicht so kritisch wäre.
Das sind so Standard OP´s die tatsächlich viel "einfaches" Geld bringen.
und ich bin wirklich sauer, weil ein unnötiger Eingriff immer noch Körperverletzung ist!
Es kann echt nicht sein, dass hier damit insbesondere bei Frauen so derart viel medizinischer StümperSchwachsinn betrieben wird.
Habe selbst einen medizinischen Beruf und bin alles andere als wissenschaftsfern, aber dieser ewige hirnlose Entfernerei von wichtigen Organen, ist auch nicht wissenschaftlich.
So große OP´s haben auch große Risiken. (Nicht nur was die Sexualfunktion angeht)
Da sollten Patienten wirklich besser aufgeklärt werden und auch über alle Alternativen nachgedacht werden.

Im Einzelfall kann die Entfernung natürlich trotzdem wirklich lebensnotwendig sein.
Da will ich Dir so unbekannterweise auch nicht zu große Hoffnungen machen.
Mein eigener Fall ist allerdings wirklich eine Lappalie, im Gegensatz zu allein den OP-Risiken und ich bin sauer wie wenig und schlecht ich untersucht und aufgeklärt wurde.
*****d31 Frau
122 Beiträge
Zitat von *********l_82:
Ich wollte nur mal kurz einwerfen, dass es keinen Unterschied zu vaginalen/klitoralen Orgasmen gibt.
Ich weiß natürlich was ihr meint, aber eigentlich wird nur die Klitoris an unterschiedlichen Stellen stimuliert. Perle(von außen an der Vulva) oder Schenkel (Eingang Vagina).
Die hat erstmal nicht viel mit der Gebärmutter zu tun.

@*********l_82
Das stimmt so leider nicht ganz.
Frauen können tatsächlich über verschiedene Nervenbahnen zum Orgasmus kommen.
Zum Beispiel können querschnittgelähmte Frauen über die Stimulation der Zervix (Gebärmutterhals) Orgasmen erleben, obwohl die Nervenverbindungen im Rückenmark unterbrochen sind.

Die Klitoris wird vor allem über den Pudendusnerv angesteuert, der über die Wirbelsäule ins Gehirn leitet.
Daneben gibt es aber auch den Vagusnerv, der nicht über das Rückenmark, sondern direkt ins Gehirn verläuft.
Dieser Nerv hat nachweislich Verbindungen zur Gebärmutter und zum Gebärmutterhals, und er kann ebenfalls orgasmische Empfindungen übertragen – auch beim Analsex wird er teilweise mitstimuliert.

Die Klitoris bleibt zwar das zentrale Organ für den weiblichen Orgasmus, aber sie ist nicht die einzige (!) Quelle sexueller Empfindung.
Ich selbst spüre diesen tieferen Orgasmus eher „im Bauch“, also deutlich entfernt von der Klitoris.
Diese Stelle ist mit den Fingern kaum erreichbar, weil sie sehr tief liegt und erst mit zunehmender Erregung „zugänglich“ wird.
Dieses obere vaginale Gewölbe muss sich dabei erst so richtig entfalten.
Das braucht schon auch viel Zeit und Ruhe und Erregung im Vorfeld.

Viele Frauen nehmen solche Empfindungen gar nicht wahr, weil sie meist reaktiv erregt werden und der Körper dann gar nicht genug Zeit hat, diese tieferen Bereiche zu aktivieren.

Wenn der Gebärmutterhals bei einer Gebärmutterentfernung erhalten bleibt, kann darüber weiterhin Empfindung bestehen.
Dann aber eben so teilweise, wie hier im Fred schon berichtet.
Der Vagusnerv spielt außerdem auch bei der Schleimbildung und Durchblutung in der Gebärmutter eine Rolle – daher kann sich eine Entfernung der Gebärmutter auf diese Funktionen auswirken.

Am wichtigsten ist natürlich trotzdem die Klitoris und die wird nicht tangiert, aber wenn es nicht wirklich absolut alternativlos lebensnotwendig ist, sollte man die GM auch nicht leichtfertig rausnehmen.
Meine Meinung.
****_79 Frau
72 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****d31:
@****_79
Ich hoffe ich irre mich, kriege nur schon wieder dezente Gelüste, Deinem Arzt ein dickes Fachbuch aus mindestens 5m Höhe auf die Füße fallen zu lassen *motz*

Ist das ein Vorderwandmyom? Ist das außen oder innen?
Dann könnte man vielleicht noch was mit einer MR-HiFU machen.
Die Kasse zahlt das nicht, aber man kann es entweder selbst zahlen, oder in so manchen Großstädten noch in eine Studien kommen.
Bei allen Myomen kann das nicht gemacht werden.
Das stimmt.
Deshalb sollte man sich dazu auch unbedingt von einem MR-HIFU Spezialisten beraten lassen und nicht von einem Wald-Wiesen-Frauenarzt.
Bei mir konnte das völlig entgegen aller Wald-Wiesen-Frauenarzts Meinung sehr gut gemacht werden und die GM konnte so erhalten bleiben.
Das Myom ist zwar immer noch da, aber stark verkleinert.
Leichte Schmierblutungen hab ich gelegentlich noch und mit den stärkeren perimenopausalen Blutungen im vorletzten Jahr, war das auch wieder etwas stärker.
Auch das trotzdem absolut kein Vergleich, zu direkt vor dem Eingriff.
Jetzt mit unregelmäßger werdenden Zyklen, hab ich meistens nicht mal mehr Schmierblutungen.

Nach den Wechseljahren bauen sich Myome ja eh von selbst wieder ab.
Die werden ja durch zuviel Östrogen verursacht.

Musste ich natürlich auch alles selbst recherchieren und bin immer noch sauer wie leichtfertig mir da auch eine GM Entfernung ans Herz gelegt wurde.
Auch jetzt schon wieder wegen wirklich minimalsten Schmierblutungen schon.
Damit kommen die gefühlt ständig.
Egal ob es um Sterilisation, oder Myome, oder sonstwas geht.
Meine Eierstöcke wäre ich auch schon längst los, wenn ich da nicht so kritisch wäre.
Das sind so Standard OP´s die tatsächlich viel "einfaches" Geld bringen.
und ich bin wirklich sauer, weil ein unnötiger Eingriff immer noch Körperverletzung ist!
Es kann echt nicht sein, dass hier damit insbesondere bei Frauen so derart viel medizinischer StümperSchwachsinn betrieben wird.
Habe selbst einen medizinischen Beruf und bin alles andere als wissenschaftsfern, aber dieser ewige hirnlose Entfernerei von wichtigen Organen, ist auch nicht wissenschaftlich.
So große OP´s haben auch große Risiken. (Nicht nur was die Sexualfunktion angeht)
Da sollten Patienten wirklich besser aufgeklärt werden und auch über alle Alternativen nachgedacht werden.

Im Einzelfall kann die Entfernung natürlich trotzdem wirklich lebensnotwendig sein.
Da will ich Dir so unbekannterweise auch nicht zu große Hoffnungen machen.
Mein eigener Fall ist allerdings wirklich eine Lappalie, im Gegensatz zu allein den OP-Risiken und ich bin sauer wie wenig und schlecht ich untersucht und aufgeklärt wurde.

Ist die MRHiFu diese Behandlung im MRT? Da hätte Maja schon einen Link zu hier rein gesetzt, der auch noch von meiner Krankenkasse ist, dass die das übernehmen. Wo das Myom sitzt, weiß ich (noch) nicht, das war nur das kurze Entlassungsgespräch während der Visite im Krankenhaus. Ich werde da auf jeden Fall ausführlich mit meinem Gyn drüber sprechen. Ich finde die Risiken auch erstmal viel zu hoch und auch mein Gyn ist nicht unbedingt gleich dafür, so eine große OP zu machen. Danke auf jeden Fall für deinen Beitrag!
*****510 Paar
312 Beiträge
Ich hatte keine Wahl, bei mir war die Gebärmutterentfernung medizinisch notwendig und in der Aufklärung wurde mit mir unter anderem auch das Risiko Orgasmen nicht mehr richtig empfinden zu können besprochen. Aber wie gesagt eine Wahl hatte ich nicht. Und als alles verheilt war stellte ich fest dass meine Empfindungen intensiver wurden und ich heute die schönsten und interessantesten Orgasmen habe wie ich sie nie zuvor erlebte.
Eine Freundin ist in einer Gynäkologischen Praxis tätig und sie erzählte mir das der Erfahrung nach Frauen die nach einer Gebärmutterentfernung keinen oder nur eingeschränkte Orgasmen haben sehr sehr selten sind.
Natürlich gibt es Risiken bei solchen und allen anderen Optionen und ich befürworte nicht einfach mal eben ein Organ entfernen zu lassen. Aber es gibt eben auch Risiken die nur sehr selten auftreten und wenn der Leidensdruck entsprechend hoch ist und die Lebensqualität sinkt dann liegt es an jedem selbst zu entscheiden mit der richtigen, fachlichen medizinischen Unterstützung.
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