„Rasieren war gestern...
Eigentlich war Rasieren vorgestern, gestern war dauerhafte Haarentfernung. Aber zugegebenermaßen nur bei einem kleinen Teil der Kandidaten, die überhaupt in unserer kleinen Bubble sind, und auch da mehr bei Frauen. (Transsexuelle sind diesbezüglich keine Richtmaß, sie haben oft das stärkste Interesse die Körperbehaarung komplett und dauerhaft zu verlieren.)
Insofern magst du Recht haben, weil es wohl einen (Social-Media- und Promi-getriebenen) Trend zurück zur Natürlichkeit geben soll, was allerdings völlig absurd ist, wenn man bedenkt, dass gleichzeitig Körperoptimierung stetig zunimmt und jeder mich steinigt, wenn ich bei den Frauen auf die fehlende Achselbehaarung hinweise, um ihre Inkonsequenz aufzuzeigen.
Wenn jedoch "Mösenverjüngungen", im Sinne von Verkleinerung äußerlich sichtbarer Vulvateile wie die äußeren und inneren Schamlippen zur (Wieder-)Herstellung einer mädchenhaften Ansicht, wieder an Attraktivität verlieren, würde mir das sehr zusagen. Selbst, wenn es mit der Behaarung "bezahlt" werden muss, weil es dann keiner mehr sofort sieht, dass das Geschlecht ausdrucksstark geworden ist.
Auch Piercings beim Mann, wie z.B. in der Sackhaut würden an Attraktivität verlieren, wenn 5 cm lange Haare alles verdecken.
Abgesehen von meiner optischen Vorliebe für blank rasierten Intimbereich (wurde ja sicher schon klar):
Ist was dran an der These, dass Frauen, die nichts dagegen haben, einen Mann mit Vollbart zu küssen, auch kein Problem mit Intimbehaarung beim Mann haben? Und umgekehrt genauso, will die Frau, die einen haarlosen Intimbereich beim Mann vorzieht auch keinen Mann mit Vollbart küssen?
Und, da der Trend in den letzten gut 10 Jahren klar zu mehr Bart geht, wurden Frauen analog großzügiger, was die Intimbehaarung ihrer männlichen Sexualpartner angeht, wenn sie nichts gegen den zunehmenden Bartwuchs der Männer haben?