Irgendwie grad mein bzw. unser Thema.
Mitte der 80er fragte mich ein ehemaliger Kamerad und bis heute Freund ob ich nicht Lust hätte als zweiter Mann zu einem Treff mit zwei 'Heißen Fegern', die er kennen gelernt hatte, mitzukommen.
Kurz darauf führten uns die beiden in die damalige Kölner Outdoor- und Privatpartyszene ein. Während er dort die Frau fürs Leben kennen lernte und später mit ihr nach Florida zog organisierten die beiden und ich schon bald zumeist in angemieteten Ferienwohnungen/-häusern unsere eigenen Privatpartys. In der Zeit lebten wir in einer Art Menage a Trois über 4,5 Jahre hinweg zusammen.
Leider wollten beide zu diesem Zeitpunkt ihres Lebens im Gegensatz zu mir keine Kinder und so verließ ich, als ich meine spätere Frau kennen lernte, zwar nicht die beiden, wohl aber die Szene.
Nach 17 glücklichen Ehejahren stieg ich schon kurz darauf gemeinsam mit meiner dritten Frau wieder in die Szene ein (ehemaliges Paarprofil Lisa_Bert 2008-Anfang 2017) und die beiden, ihre damaligen Partner und ich waren da für sie - die bis dahin Monogam Stino gelebt hatte - bzw. uns eine große Einstiegshilfe.
Als Lisa Ende 2017 starb waren beide nicht nur mir,, sondern auch unseren Kindern eine große Hilfe.
Ende Januar 2024 zog eine von beiden (Petra) auf der Flucht vor Ehezoff (nicht wegen mir) bei mir ein. Im Mai 2024 nahmen wir auf der Yacht besagter Freunde in Florida an einem kombinierten Tauchurlaub Plus teil und wurden bei der Gelegenheit von einem uns bis dahin nicht bekannten Paar gefragt wie lange wir denn schon ein Paar seien.
Wir schauten uns verdutzt an und uns wurde schlagartig klar das wir erstmals seit Anfang der 90er zeitgleich beide nicht in guten stabilen Beziehungen lebten. Ende Juli wagten wir dann den Schritt von der jahrzehntelangen intimen Freundschaft zur Partnerschaft.
Als wir unseren Freunden in Florida von der für ursprünglich für Anfang 2026 geplanten Hochzeit berichteten schlugen diese spontan vor wir könnten doch Hollywood Like bei ihnen am Privatstrand heiraten. Im Haus und auf der Yacht würden sich sicherlich genügend Übernachtungsmöglichkeiten für alle Gäste finden. Und tatsächlich stellte sich heraus dass - sofern einige wenige Regeln eingehalten werden - eine in den USA vollzogene Trauung von den deutschen Standesämtern problemlos anerkannt wird.
Doch dann kam Herr Trump und mit ihm eine seltsame Form neuer Einreisestandarts.
So wurde z.B. vor einigen Monaten meinem geplanten Trauzeugen, deutscher Pass, aber in Kolumbien lebend, alle Visa und Reisepass OK, erstmals seit Jahren ohne Angabe der genauen Gründe die Einreise nach Florida verweigert. Ähnliches berichteten mir Freunde in Alaska und Montana. Leuten die wie ich seit Jahren einige Sommerwochen dort verbringen wurde plötzlich ohne erkennbares Muster die Einreise verweigert.
Damit hat sich die Traumhochzeit am Strand leider erledigt.
So werden wir denn ganz Normal mit den Kindern von Petra, Lisa und mir und Freunden aus dem Stino und Swingerbereich in Deutschland heiraten.
Und kurz darauf - und nun komm ich endlich zum eigentlichen Thema - vermutlich auf Jamaika eine spaßige Fake Hochzeit mit Swingern aus unserer ehemaligen oder noch dort wohnenden Kölner Bubble und unserem Allgäuer Partykreis feiern. Mit einer sexy Priesterin in der trotzdem nicht ganz unwichtigen Haupt-Nebenrolle.
Die Yacht unserer Freunde verfügt schon mal über 16 Betten und der Rest wird sich finden.
Das dortige ehemalige Top Swinger Hotel Hedonism scheint ja leider zumindest in der ursprünglichen Form Geschichte zu sein. Aber z. B. das
ATLANTIS Jamaica macht einen sehr guten Eindruck und auch wenn deren Räumlichkeiten für unsere Zwecke vermutlich zu gering ausfallen, so haben sie sobald Termin und Gästezahl fest stehen ja vielleicht den einen oder anderen Tipp für uns.
„Mit über 30 Personen durch die Nacht vögeln
Ob das Ganze allerdings in dieser Form stattfinden wird sei dahingestellt. Nahezu alle Gäste werden zwischen 55 und 70 sein und ich sehe ja allein schon in unseren beiden Partykreisen dass wir nicht mehr wie einst in den 80ern, und auch danach noch über Jahre hinweg, ein ganzes Wochenende in wechselnden Konstellationen durchvögeln, sondern es doch insgesamt etwas ruhiger und entspannter, aber deswegen in der Summe nicht langweiliger angehen lassen.