ja, es wird meist eine Hürde sein für eine ganz normale neue Beziehung
meine Erfahrungen damit (2 kleine Kinder, 1J/4J beim Vater der der neue Partner sein wollte/sein sollte) waren nicht positiv (2,x Jahre Beziehung)
man wird als Ersatzkraft und Hilfskraft benutzt,
man kommt schneller in die Rolle dem Vater dabei Hilfe zu leisten, dass er wieder mehr Zeit für sich hat, was schon was von ausnutzen als Geschmäckle bekommt,
da hilft es sich auch nicht sich einzureden oder es schönzureden, dass man sich nur anstrengen/sich für den Mensch mit dem man eine Partnerschaft aufbauen will anstrengen muss/sollte, dass es gelingt, eben weil es nun mal sein Komplettpaket ist,
eine normale Beziehung aufzubauen ist/wird extrem schwierig,
die Kinder tragen ja auch noch Wunden aus der Trennung und entwickeln Ängste zB, wenn sich ein neuer Mensch dem Elternteil nähert, den sie auch mit Verlustängsten verteidigen,
man verliert sich dabei eigentlich komplett selbst,
man wird zum Leistungserbringer für die Aufgaben anderer, für nicht-eigene-Pflichten,
das wird dann automatisch so und wird auch verlangt oder als #daskannmandochautomatischvomneuenPartnererwarten gesehen,
das erkennt man noch mehr, wenn man als Frau mit Anfang/Mitte 40 gerade fertig war mit den eigenen Kindern und sie erfolgreich ins Erwachsenen-Leben begleitet hatte und nun endlich wieder mehr für sich hätte tun wollen/können
(das alles zusammen an Belastungen tötet eine neue Liebe meist ganz schnell, auch mit bestem Wille es nicht dazu kommen zu lassen)
(wer es noch nie erfahren/erlebt hat, geht vielleicht blauäugiger da rein , die Chance besteht )
vielleicht funktioniert es eher, wenn beide das Gleiche Level leben, zb beide alleinerziehend sind,
oder zB wenn der neue Partner ungewollt/unfreiwillig(gesundheitlich) kinderlos ist