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Das D/s Paradoxon

Firerose
*******ire Mann
16.358 Beiträge
Themenersteller 
Das D/s Paradoxon
Das Paradoxon des D/s ist ein faszinierendes Thema, das mich schon lange Faziniert. Sowohl psychologisch als auch soziologisch. Dieses Paradoxon beschreibt die scheinbar widersprüchliche Natur der Beziehungen in denen eine Person die dominante Rolle und die andere die submissive Rolle (oder Position) einnimmt. Trotz der äußeren Erscheinung von Ungleichheit kann diese Dynamik oft zu einer tiefen emotionalen und intimen Verbindung führen die auf gegenseitigem Vertrauen und Konsens beruht.

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass D/s-Beziehungen auf Freiwilligkeit und Aushandlung basieren. Beide Parteien stimmen den jeweiligen 'Rollen' zu und legen gemeinsam die Grenzen und Regeln fest. Dieses Einvernehmen ist entscheidend um die Sicherheit und das Wohlbefinden beider Partner zu gewährleisten. Das Paradoxon zeigt sich darin, dass die submissive Person, obwohl sie sich scheinbar unterordnet, tatsächlich eine große Macht besitzt da sie die Grenzen der Beziehung definiert und jederzeit die Möglichkeit hat die Dynamik zu beenden.

Ein weiterer Aspekt des Paradoxons ist die Rolle der Kontrolle. Während die dominante Person die Führung übernimmt kann die submissive Person Kontrolle über ihre eigenen Erfahrungen und Wünsche ausüben indem sie ihre Bedürfnisse und Grenzen kommuniziert. Diese gegenseitige Abhängigkeit schafft eine Balance die oft zu einer intensiven Verbundenheit führt. Die submissive Person vertraut darauf, dass die dominante Person ihre Macht verantwortungsvoll einsetzt, während die dominante Person darauf vertraut, dass die submissive Person ehrlich über ihre Grenzen spricht.

Das D/s-Paradoxon wirft auch Fragen über Macht und Freiheit auf. In der westlichen Gesellschaft wird Macht häufig mit Freiheit gleichgesetzt. Doch in D/s-Beziehungen kann das Übertragen von Kontrolle tatsächlich als befreiend empfunden werden. Die submissive Person kann in ihrer Rolle Erfüllung und Freiheit finden da sie die Verantwortung für Entscheidungen abgibt und sich auf die Erfahrung des Moments konzentrieren kann. Gleichzeitig erlebt die dominante Person die Verantwortung und das Vertrauen als bereichernd und verbindend.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, wie D/s Dynamiken unsere Vorstellungen von Geschlechterrollen herausfordern können. In vielen D/s-Beziehungen werden traditionelle Geschlechterrollen hinterfragt und neu verhandelt. Dies kann zu einem tieferen Verständnis und einer Akzeptanz individueller Identitäten führen da die Beteiligten die Freiheit haben Positionen einzunehmen die außerhalb gesellschaftlicher Normen liegen.

Letztlich bietet das Paradoxon des D/s die Möglichkeit die Komplexität menschlicher Beziehungen zu erkunden. Es fordert uns heraus unsere Vorstellungen von Macht, Freiheit, Vertrauen und Intimität zu überdenken. Indem wir die dynamischen und vielschichtigen Aspekte dieser Beziehungen anerkennen können wir ein tieferes Verständnis für die vielfältigen Ausdrucksformen menschlicher Interaktion gewinnen.

Wie empfindest du dieses Paradoxon für dich? Erlebst du es so, das der Submissive Pert in Wahrheit mehr macht hat? Oder ist es doch der Dom, der schließlich auch sagen kann: "Handel so wie ich es möchte oder ich bin raus!"
Oder können es letzten Enders doch beide zu gleich?
Ich freue mich auf eure Meinungen dazu!
*********tive Mann
248 Beiträge
Für mich ist es kein "Paradoxon", sondern einfach eine Vereinbarung zweier verschiedener Menschen. Und wie in einer Ehe funktioniert es eben genau so lange, wie beide sich einig sind und gemeinsam daran arbeiten. Die Regeln mögen andere sein als bei Ehen zwischen "gleichberechtigten" Partnern, aber Werte wie Zuneigung, Vertrauen usw sind für das eine so wichtig wie für das andere. Darum erkenne ich hier kein Paradoxon.
****ody Mann
16.034 Beiträge
Die Macht hat der, der etwas im Angebot hat, was der andere mehr braucht als er selbst, um sexuell oder amourös glücklich zu sein.
*****a_A Frau
13.640 Beiträge
Zunächst ist ein gelebtes Machtgefälle für mich kein Paradoxum, warum auch *nachdenk*

Zitat von *******ire:
Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass D/s-Beziehungen auf Freiwilligkeit und Aushandlung basieren. Beide Parteien stimmen den jeweiligen 'Rollen' zu und legen gemeinsam die Grenzen und Regeln fest.

Da stimme ich nicht zu, da es bei mir immer anders war. Vor allem was Regeln betrifft, habe ich da kein Mitspracherecht, das legt der Herr fest.
Grenzen werden auch nicht "festgelegt"...evl mal angesprochen..aber im Grunde geht es ja auch darum (nicht immer)..Grenzen zu verschieben und nicht festzulegen.

Zitat von *******ire:
Das Paradoxon zeigt sich darin, dass die submissive Person, obwohl sie sich scheinbar unterordnet, tatsächlich eine große Macht besitzt da sie die Grenzen der Beziehung definiert und jederzeit die Möglichkeit hat die Dynamik zu beenden.

Auch dort ein klares Nein!
Es kommt natürlich auf die Beziehungsform an...aber in 24/7 oder gar TPE...kann ich als Sklavin die Beziehung nicht einfach beenden, wenn mir danach ist. "Scheinbare Unterordnung" ist keine Unterordnung..

Zitat von *******ire:
Ein weiterer Aspekt des Paradoxons ist die Rolle der Kontrolle. Während die dominante Person die Führung übernimmt kann die submissive Person Kontrolle über ihre eigenen Erfahrungen und Wünsche ausüben indem sie ihre Bedürfnisse und Grenzen kommuniziert.

Was meinst du mit Kontrolle der eigenen Erfahrungen?
Firerose
*******ire Mann
16.358 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****a_A:
Was meinst du mit Kontrolle der eigenen Erfahrungen?

Damit meine ich, das Sub nur erfahren kann, was sie Dom zugestehen mit ihr/ihm tun zu dürfen.
Firerose
*******ire Mann
16.358 Beiträge
Themenersteller 
"Scheinbare Unterordnung" ist keine Unterordnung..

Das hast du sehr schön geschrieben @*****a_A
Es gibt allerdings so viele Modelle, das ich das mit einbeziehen wollte.
Unabhängig davon was oder wie ich es auch selber lebe.
Ich verstehe deine Argumentation sehr gut aus deiner Perspektive.
*****a_A Frau
13.640 Beiträge
Zitat von *******ire:
Damit meine ich, das Sub nur erfahren kann, was sie Dom zugestehen mit ihr/ihm tun zu dürfen.

Also der Herr wartet, bis er DARF?


ICH darf mich ihm unterwerfen und durch seine Hand wachsen, wenn ER es möchte....So wird ein Schuh draus
Firerose
*******ire Mann
16.358 Beiträge
Themenersteller 
Die Macht hat der, der etwas im Angebot hat, was der andere mehr braucht als er selbst

Ein sehr sehr wahre Satz @****ody !
In so vielen Bereichen des Lebens.....
Firerose
*******ire Mann
16.358 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****a_A:
Zitat von *******ire:
Damit meine ich, das Sub nur erfahren kann, was sie Dom zugestehen mit ihr/ihm tun zu dürfen.

Also der Herr wartet, bis er DARF?


ICH darf mich ihm unterwerfen und durch seine Hand wachsen, wenn ER es möchte....So wird ein Schuh draus

Richtig. Jedoch benötigt dein Herr jedoch in diesem Gedankenspiel erst deine Erlaubnis dein Herr zu sein. Empfindest du das anders?
******arp Mann
3.365 Beiträge
Zitat von *******ire:
Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass D/s-Beziehungen auf Freiwilligkeit und Aushandlung basieren. Beide Parteien stimmen den jeweiligen 'Rollen' zu und legen gemeinsam die Grenzen und Regeln fest. Dieses Einvernehmen ist entscheidend um die Sicherheit und das Wohlbefinden beider Partner zu gewährleisten. Das Paradoxon zeigt sich darin, dass die submissive Person, obwohl sie sich scheinbar unterordnet, tatsächlich eine große Macht besitzt da sie die Grenzen der Beziehung definiert und jederzeit die Möglichkeit hat die Dynamik zu beenden.

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass es neben gewissen D/s-Rollenspielbeziehungen auch andere Beziehungsgefüge gibt. Vornehmlich genannt sei hier das s.g. 24/7, welches kein Konstrukt sondern eine Gefüge ist, da es auf sich ergänzende Wesenszüge beruft. Beide ergänzen sich hier also anhand ihrer Wesenszüge, weshalb hier auch nichts ausgehandelt wird, sondern man arrangiert sich. Ein Machtgefälle gibt es somit auch hier, was aber immanent bedingt ist. Bei leben sich also so aus wie sie sind, das ist weniger freiwillig als das beide halt nicht anders können. Beide sind sich also Komplementäre.

Weiterhin gibt es auch noch TPE, TEE und ähnliche Beziehungsmuster, alles abseits eines verabredeten Rollenspiels bzw. Rollenverteilung innerhalb einer Beziehung. Ich erwähne das hier der Vollständigkeit halber, da das EP hier sehr einseitig ist.
Zitat von *******ire:
Wie empfindest du dieses Paradoxon für dich? Erlebst du es so, das der Submissive Pert in Wahrheit mehr macht hat? Oder ist es doch der Dom, der schließlich auch sagen kann: "Handel so wie ich es möchte oder ich bin raus!"
Oder können es letzten Enders doch beide zu gleich?

Bedingt durch das Machtgefälle in D/s-Beziehungen entwickelt sich meist auch ein Abhängigkeitsverhältnis. Dies wird i.d.R. Sub zugeschrieben, während gleichzeitig übersehen wird, dass Dom sich logischerweise in dergleichen Co-Abhängigkeit befindet. Insofern sehe ich hier keinerlei Paradoxon sondern lediglich folgerichtige Handlungen sowie deren Konsequenzen.
In einem D/s-Konstrukt, wo man von ausgehandelten Rollen ausgeht, mag das anders sein.
*****a_A Frau
13.640 Beiträge
Zitat von *******ire:
Richtig. Jedoch benötigt dein Herr jedoch in diesem Gedankenspiel erst deine Erlaubnis dein Herr zu sein. Empfindest du das anders?

Meine Erfahrung ist...das es sich entwickelt. Wenn ein Herr an mir echtes Interesse hat...und die Verbindung immer tiefer wird...bringt der Herr meine Gefühle durcheinander..das kommt nicht einfach so, denn ER ist der Drahtzieher für Gefühle...auch die Sehnsucht, das er mich als seine Sklavin animmt.

Oder anders gesagt...ein Herr braucht meine Erlaubnis nicht, das er mein Herr wird...denn es entwickelt sich dorthin, oder eben nicht.
*****d_B Mann
1.613 Beiträge
Was in der Physik funktioniert,
funktioniert auch in der Psychologie, Philosophie und . . .

*pfeil* Die Heisenbergsche Unschärferelation besagt, dass bestimmte Paare von physikalischen Eigenschaften, wie Ort und Impuls, nicht gleichzeitig mit beliebiger Genauigkeit bestimmt werden können.

Paradox, oder (doch nicht)?
Firerose
*******ire Mann
16.358 Beiträge
Themenersteller 
Danke @*****a_A das hast du mehr als schön erklärt *g*
****na Frau
1.435 Beiträge
Zu schön zu sehen, dass das BDSM-Rad seit Jahrzehnten zuverlässig immer wieder neu erfunden wird. 😉
*******Fire Frau
5.057 Beiträge
Ich weiß genau, wa
Zitat von *****a_A:
Zitat von *******ire:
Richtig. Jedoch benötigt dein Herr jedoch in diesem Gedankenspiel erst deine Erlaubnis dein Herr zu sein. Empfindest du das anders?

Meine Erfahrung ist...das es sich entwickelt. Wenn ein Herr an mir echtes Interesse hat...und die Verbindung immer tiefer wird...bringt der Herr meine Gefühle durcheinander..das kommt nicht einfach so, denn ER ist der Drahtzieher für Gefühle...auch die Sehnsucht, das er mich als seine Sklavin animmt.

Oder anders gesagt...ein Herr braucht meine Erlaubnis nicht, das er mein Herr wird...denn es entwickelt sich dorthin, oder eben nicht.

Ich weiß genau, was du meinst.

So, wie wir unser DS leben obliegt die Macht, die Entscheidung, unser Sein ihm.
Meine Sehnsucht nach ihm und mich ihn hinzugeben, seine Führung zu ersehnen liegt nicht in meiner Macht. Weder es zu wollen noch zu verweigern noch zu beenden. Aber ja. Irgendwie will ich es genau so. Mit ihm.

Es gibt allerdings auch jede Menge anderer Arten an DS-Beziehungen. Da hat Sub teilweise seeeeehr viel Macht, teils mehr als Dom. Sie überträgt ihm dann vielleicht in gewissen Situationen die Macht, kann sie jedoch auch jederzeit wieder entziehen. Sie entscheidet
******Bln Frau
2.383 Beiträge
Soweit ich mich erinnere bedeutet Paradox(on) ein Widerspruch in sich.

Die im EP aufgelisteten Dinge fallen für mich nicht darunter.
Was die Vereinigung von Dom/Dev angeht, fallen mir da eher Begriffe wie Symbiose ein.
Oder Zusammenarbeit.

Macht setze ich mit Verantwortung gleich.
Kommt wer seine Verantwortung nicht nach in einer exponierten Stellung, nennt sich das Machtmißbrauch.
Hab ich zumindest so gelernt.

Traditionelle Geschlechterrollen, von dieser ideologischen Begriffsschöpfung halte ich rein gar nichts.
Außer, dass es eine , in meinen Augen, realitätsverzerrende Parole ist.

" Wer die Hose an hat oder wer unter dem Pantoffel steht" hat nichts mit Geschlecht zu tun.

Davon mal ab ist Geschlrcht ein biologischer / anatomischer Fakt und keine Rolle.

Nichts was man mal an an- und mal ablegen kann nach Gutdünken.
Geschlecht ist weder Rolle, noch Kleidungsstück.
Es ist schlicht und einfach ein biologischer Zustand.

Interaktionen zwischen Menschen sind eh vielfältig.
Von Natur aus.
Grund: der Mensch ist individuell.
Beim Menschen ist jedes einzelne Exemplar ein Individuum.

Die Natur ist immer wieder faszinierend 😀
Sie braucht den Menschen gar nicht um vielfältig zu sein .
*****a_A Frau
13.640 Beiträge
Zitat von *******Fire:
Es gibt allerdings auch jede Menge anderer Arten an DS-Beziehungen. Da hat Sub teilweise seeeeehr viel Macht, teils mehr als Dom. Sie überträgt ihm dann vielleicht in gewissen Situationen die Macht, kann sie jedoch auch jederzeit wieder entziehen. Sie entscheidet

Natürlich gibt es das. Ich persönlich stufe das dann als Rollenspiel ein..was einige auch so möchten.
Ich kann ja nur schreiben, wie ich es lebe...wie ich es kenne und wie ich fühle.
„Es gibt aber auch…“
Meinung dazu?
<GÄÄÄHN>
****k80 Mann
47 Beiträge
So paradox ist das gar nicht.
Wenn zwei sich finden, die zueinander passen, im Kontext einer D/s-Beziehung, dann bilden sie eine komplementäre Konfliktdynamik aus, die für beide passt, also harmonisch ist. Und das unabhängig vom Ausmaß der Gewalt in dieser Beziehung und unabhängig davon, ob es eine konstruktive, destruktive, zeitlich begrenzte oder dauerhafte D/s-Dynamik ist. Geht einer der beiden in eine andere, nicht mehr komplementäre Konfliktrolle, gibt's Konflikte/Machtspiele, die erwünscht oder unerwünscht sind.

Eine D/s-Beziehung ist daher nichts, was der einzelne hat, besitzt oder darf/muss, sondern etwas, was sich zwischen zwei Menschen auf der emotionalen Ebene abspielt. Die "internen Regeln" solcher Beziehungen können vollständig über Konfliktrollen-Modelle aus dem Bereich der Soziologie beschrieben werden und man kann in diesem Bereich von 8 Konfliktrollen-Kombinationen sprechen, aus denen sich harmonische D/s-Beziehungen ergeben.

lg darek
******sia Frau
686 Beiträge
@*******ire

Ich sehe da kein Paradoxon, denn es ist ein beiderseits gewollter „Machttransfer“. Allerdings, wie schon einige angemerkt haben, rein juristisch betrachtet, von Sub jederzeit aufkündbar.

Zum vermeintlichen Paradoxon: Niemand lebt D/s, wenn er nicht meint, etwas davon zu haben, also einen wie auch immer gearteten Benefit. Zu diesem Benefit kann natürlich z.B. auch gehören, vom Partner zum eigenen oder beider Wohle „geführt“ zu werden und, im Gegenzug, den Partner zu dessen oder beider Wohle zu führen.

Das ist m.E. nicht paradox, sondern sehr menschlich. Denn eine Beziehung soll ja beiden frommen, bei D/s halt jedem auf die ihm eigene Weise.

Daher haben im Grunde beide „Macht“. Der Dom ist nur einer, hat er eine Sub. Er kann, gerade bei D/s auch postulieren, dass die Beziehung bei nicht begründetem Ungehorsam automatisch beendet ist. Er kann auch beenden, wenn er merkt, dass Sub sich entgegengesetzt den gemeinsamen Zielen entwickelt. Sub hat ebenfalls „Macht“. Denn die Grenzen setzt Sub. Und Sub kann jederzeit sogar einen Metakonsens aufkündigen. Einfach mal reich juristisch betrachtet.

Ob man nun so tut, als ob Dom alles bestimmt und Sub sich fügt, egal bei was, oder so tut, als ob Sub den Rahmen steckt, innerhalb dessen Dom tun und lassen kann, was ihm beliebt, sind sprachliche Spitzfindigkeiten. Das Prinzip bleibt immer dasselbe: Es gibt einen vereinbarten Rahmen (egal wer diesen vorgegeben oder vereinbart hat), innerhalb dessen sich die Beziehung bewegt. Innerhalb dieses Konsenses kann ja auch vereinbart sein, dass Sub nicht direkt einverstanden sein muss, mit dem was Dom tut. Es kann auch vereinbart sein, wie weit Dom in das Leben von Sub steuert. Und somit wäre es auch im Rahmen der Vereinbarung, wenn Sub mal zähneknirschend gehorcht oder bestraft wird, tut Sub dies nicht.

Aber das ist wirklich nicht paradox. Es ist gesunder Menschenverstand, gepaart mit dem Wissen um die Rechtslage. BEIDE können beschließen, zu beenden, wenn sie sich auf Dauer in der Beziehung, so wie sie ist, nicht wohl fühlen. Da kann das Ding heißen, wie es will, 24/7, TPE, EPE, RACK oder CIS… oder gerne auch PrivateHugo ^^.

So zumindest meine Sicht der Dinge.
***ko Mann
644 Beiträge
Tal

*hutab*
*****a_A Frau
13.640 Beiträge
Da kann das Ding heißen, wie es will..........ist aber zu kurz gedacht und schließt nicht die Gefühlslagen und anderes mit ein
*******Fire Frau
5.057 Beiträge
Zitat von *****a_A:


Natürlich gibt es das. Ich persönlich stufe das dann als Rollenspiel ein..was einige auch so möchten.
Ich kann ja nur schreiben, wie ich es lebe...wie ich es kenne und wie ich fühle.

Ein bisschen möchte ich dir da widersprechen. Es muss nicht ein Rollenspiel sein, nur weil es jemand anders lebt....es ist eine andere Art und trotzdem für diejenigen manchmal nicht als Rolle empfunden.
Auch wenn du es als Rollenspiel ansiehst muss es sich für diejenigen nicht so anfühlen und würde das Fühlen dann evtl abwerten.

Das ist ja das tolle an DS - man kann es in so vielen verschiedenen Facetten leben und erleben
*****a_A Frau
13.640 Beiträge
Zitat von *******Fire:
Auch wenn du es als Rollenspiel ansiehst muss es sich für diejenigen nicht so anfühlen und würde das Fühlen dann evtl abwerten.

Deshalb schrieb ich, wie ICH das empfinde und sehe....nicht wie andere es sehen könnten.
*********is25 Paar
435 Beiträge
Sie schreibt:

Da D/s einvernehmlich ist, gibt es in meinen Augen keine wirkliche Macht. Bei uns werden die Grenzen von beiden festgelegt.
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