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Selektion - Auswahl oder Ausschluss: Wie erlebt ihr das?

Selektion - Auswahl oder Ausschluss: Wie erlebt ihr das?
Liebe Joyler,
wie geht es Euch damit zu selektieren oder selektiert zu werden? Ich meine jetzt im Sinne einer negativen Auswahl, also für das Subjekt der Begierde nicht infrage zu kommen.
Es ist oft enttäuschend wenn man sich Hoffnungen gemacht und nicht mal im Geringsten in Erwägung gezogen wird. Manchmal wird man auch in letzter Minute ausgeschlossen oder rman schließt selbst aus.

Ich muss sagen, dass eine Selektion mit feinem Sieb immer besser wird - egal ob ich selektiert werde oder selbst auswähle. Kompromisse sind oft faule Kompromisse und führen nur zu gegenseitigen Enttäuschungen. Aber das Gute nach einer Enttäuschung ist, dass sie gleichzeitig ein Ende der eigenen Täuschung ist, denn man weiß wo man steht.

Ein Nein ist für mich mittlerweile fast schon wünschenswert, denn es bedeutet, dass das Gegenüber etwas vermisst, das ohnehin irgendwann später aufpoppen würde.

Mir ist es lieber, 100 mal Nein zu hören und letztendlich ein ein Ja, dessen Wünsche ich zu 95 % erfüllen kann.

Wie sieht es bei Euch aus? Selektiert zu werden ist gut oder schlecht?
Face
*******ire Mann
15.582 Beiträge
Ich empfinde Selektion als Positiv. Denn wie du schon schreibst. Zu viel Kompromisse nehmen einem in meinen Augen die Qualität. Daher lieber den richtigen Moment abwarten wie den falschen Moment nutzen.
*****983 Frau
227 Beiträge
Selektion ist wichtig und absolut legitim. Es gibt so viele Dinge, die ich nicht mag. Als Beispiel trage ich keine Nylons bzw. generell diesen ganzen Synthetikmist mag und trage ich nicht.
Wenn ich deshalb aussortiert werde, ist mir das mehr als recht👍.
Wenn es nicht passt, dann ist es so und gut.
****ot2 Mann
12.454 Beiträge
Worum geht es hier?

Um "Körbe" beim Dating? *nachdenk*
****na Frau
1.412 Beiträge
Zitat von ****ot2:
Worum geht es hier?

Um "Körbe" beim Dating? *nachdenk*

Yep, aber wenn man es sprachlich höher hängt, fühlt sich die Kränkung weniger zwickig an. 😉
****54 Mann
4.062 Beiträge
Zum Hintergrund

Zitat von ****54:
Zum Hintergrund
Gutes Video!
******ele Frau
1.905 Beiträge
Wow, ein klasse Video, das es in sich hat! Hat viel positive Resonanz bekommen.

Zitat von *******ll25:
Wie sieht es bei Euch aus? Selektiert zu werden ist gut oder schlecht?

Im Prinzip und generell gut!
Der Schuss kann aber auch nach hinten los gehen, wenn voreilig aussortiert wird (wie hie und da eben üblich...), und man gar nicht mehr checkt, dass das der Traummensch gewesen wäre.
****ot2 Mann
12.454 Beiträge
Körbe im Rahmen eines Dating- oder Kennenlernprozesses können ja zu jedem Zeitpunkt stattfinden.

1. Nach einem Anschreiben
2. Nach einem Telefonat
3. Nach einem ersten Teffen
4. Nach einem ersten Kuss
5. Nach fünf platonischen Dates
6. Nach einer ersten Liebesnacht
7. Nach fünf Wochen und 10 Dates mt wildem Bettgetümmel und "Sex ohne Ende" ab 1. oder 2. Date.
8. Nach fünf Monaten "Beziehung" mit lebhafter Sexualität und gemeinsamem Urlaub.

"Dating-Erfahrenen" dürften die meisten Zeitpunkte sowohl als Korb-Empfänger als auch als Korb-Geber bekannt sein.
*******iron Mann
9.976 Beiträge
JOY-Angels 
Zitat von *******ll25:
Selektion - Auswahl oder Ausschluss: Wie erlebt ihr das?
Liebe Joyler,
wie geht es Euch damit zu selektieren oder selektiert zu werden? Ich meine jetzt im Sinne einer negativen Auswahl, also für das Subjekt der Begierde nicht infrage zu kommen.
Es ist oft enttäuschend wenn man sich Hoffnungen gemacht und nicht mal im Geringsten in Erwägung gezogen wird. Manchmal wird man auch in letzter Minute ausgeschlossen oder rman schließt selbst aus.

Ich muss sagen, dass eine Selektion mit feinem Sieb immer besser wird - egal ob ich selektiert werde oder selbst auswähle. Kompromisse sind oft faule Kompromisse und führen nur zu gegenseitigen Enttäuschungen. Aber das Gute nach einer Enttäuschung ist, dass sie gleichzeitig ein Ende der eigenen Täuschung ist, denn man weiß wo man steht.

Ein Nein ist für mich mittlerweile fast schon wünschenswert, denn es bedeutet, dass das Gegenüber etwas vermisst, das ohnehin irgendwann später aufpoppen würde.

Mir ist es lieber, 100 mal Nein zu hören und letztendlich ein ein Ja, dessen Wünsche ich zu 95 % erfüllen kann.

Wie sieht es bei Euch aus? Selektiert zu werden ist gut oder schlecht?

Mal ehrlich. Ich finde es Gut selektiert zu werden.
Da war neulich ein Profil we es in sich hatte. Gut das da so etliche Hobbies genannt wurden.
Da kann ich nicht mit halten. Da kann man das vorher lesen und entscheiden und gut.
*****Zwo Mann
394 Beiträge
Zitat von *******ll25:
Ich muss sagen, dass eine Selektion mit feinem Sieb immer besser wird - egal ob ich selektiert werde oder selbst auswähle. Kompromisse sind oft faule Kompromisse und führen nur zu gegenseitigen Enttäuschungen.

Ganz ohne Kompromisse wird es wohl nicht gehen. Sonst "siebt" man bis ans Ende seiner Tage.
****54 Mann
4.062 Beiträge
Was ja traurig für Frauen ist:
Sie müssen in der Realität mit einem Mann unter ihren Ansprüchen vorlieb nehmen. Das macht unzufrieden. Vor allem wenn es sich bestätigt. *gg*

Und jetzt erklärt sich auch dieses superaufwendige Aufbrezeln und die Friseurrechnung: Vermutlich schließen die Frauen von sich auf die Männerwelt und glauben unbedingt zu den top 5% gehören zu müssen. Das haben Männer noch nie verstanden.

Und wg. des gender pay gaps fehlt ihnen noch ein Ausgleichsfaktor für eine krumme Nase: Top 5% Einkommen (Ok, schlechtes Beispiel. Bei den Top 5% wird Vermögen nicht verdient sondern vererbt)

Ich finde mann kompensiert damit so manchen Frust über einen Korb. *nixweiss* *floet*
Aber den Vergleich mit einem Seeelefantenbullen, den verbitte ich mir.
****ot2 Mann
12.454 Beiträge
Die Damenwelt hat ein Probelm.

Einerseits interessiert sie sich nur für die attraktivsten Kerle.
Andererseits ist da dieses starke "One-and-only"-Bedürfnis. Daher möchten sie keinen Kerl, der zahlreiche andere Damen beglückt und reagieren mit heftiger Eifersucht.

Schon in meiner Schulzeit gab es unter Mädeln die Klage:
"Die schönsten Männer hat man nie für sich allein.", seufzte Annette
"Oder sie sind schwul.", ergänzte Barbara

Ein klassisches Dilemma.
******_be Mann
24 Beiträge
Ich finde es nicht verkehrt zu selektieren und selektiert zu werden. Klar hier und da finde ich es schon schade. Aber wer weiss, vielleicht war es auch besser so. Man möchte doch miteinander viben können. Ich möchte mich nicht verstellen, um jemanden zu gefallen. Und umgekehrt ist es denke ich mal genauso. Also von daher finde ich es gut, wenn man selektiert und selektiert wird. Ich war in einer Beziehung gewesen, die aus viele viele Kompromisse bestand, wa am Ende unserer Beziehung überhaupt nicht gut tat. Ich brach aus dieem Gefägnis aus, sie war unzufrieden, bekam dann alles ab und ich war am Ende dann auch frustriert. Es ist schon gut so, das man selektiert. Wo bei ich aber auch sagen muss, manchmal selektiert man auch zu schnell oder wird auch zu schnell selektiert. Es hat sein für und wieder. Aber niemals den Kopf deshalb in den Sand stecken.
*****rDu Paar
2.277 Beiträge
Selektion, egal ob passiv oder aktiv, bestimmt das ganze Leben. Also ein völlig normaler Vorgang, weder gut noch schlecht. Ein Problem entsteht daraus nur, wenn man nicht lernt, damit umzugehen.
*****a63 Frau
8.578 Beiträge
Das war nie anders. Ich wurde oft abgelehnt. Und ebenso angenommen.

So ist halt das Leben. Online wie offline.🤷‍♀️
****54 Mann
4.062 Beiträge
Ich wurde nicht selektiert sondern ausgewählt - und schon fühlt sich das gut an.
*****978 Frau
2.589 Beiträge
Zitat von *****rDu:
Selektion, egal ob passiv oder aktiv, bestimmt das ganze Leben. Also ein völlig normaler Vorgang, weder gut noch schlecht. Ein Problem entsteht daraus nur, wenn man nicht lernt, damit umzugehen.

Sie schreibt; problematisch sehe ich;

Wenn Jemand seinen Wert daran bemisst, dass er abgelehnt oder angenommen wird.

Der Mensch sollte im Laufe seines Lebens eine gewisse Form von Resilienz erlernt und aufgebaut haben, um sich seine persönliche Wertigkeit nicht ausschließlich durch äußere Bewertungen zu holen.

Ablehnung, wie auch Annahme sind natürliche Prozesse und begegnen mir in verschiedenen Situationen jeden Tag.
Ich selbst definiere dies für mich aber nicht als Ablehnung oder Annahme, sondern als Grenzen setzen, für sich selbst einstehen, wissen, was man möchte oder auch nicht.

Das o.g. sind in meinen Augen alles Stärken, die nicht Jeder im gleichen Ausmaß besitzt, deshalb passt auch nicht jeder Mensch zu Jedem - gut so.
Welch Chaos wäre es, wenn Jeder Jeden begehren würde.
Deine Ansicht gefällt mir sehr gut! Sehr reif, sehr reflektiert.
**********essin Frau
2.351 Beiträge
Zitat von ******978:
...
Der Mensch sollte im Laufe seines Lebens eine gewisse Form von Resilienz erlernt und aufgebaut haben, um sich seine persönliche Wertigkeit nicht ausschließlich durch äußere Bewertungen zu holen.

Ja, in einer perfekten Welt wäre das vielleicht so. Aber kaum ist man erwachsen und reflektiert genug, das zu erkennen und zu leben, holt einen der Energieraub der Jahre bis dahin ein und plötzlich kriechen die Dämonen aus der Vergangenheit unter die Haut.

Zitat von ******978:
Ablehnung, wie auch Annahme sind natürliche Prozesse und begegnen mir in verschiedenen Situationen jeden Tag.

Es ist aber ebenso ist es ein natürlicher Prozess, jedenfalls für die meisten von uns, den eigenen Wert anhand der Annahme oder Ablehnung durch das Rudel festzumachen. Steckt tief in der DNA und dem kann sich kaum jemand dauerhaft entziehen.

Wäre dem so, gäbe es keinen Markt für Verschönerungsprodukte aller Art, Teambuildingmaßnahmen, Abnehmcoaches (ja, man nimmt vorrangig für die Gesundheit ab) und so einige Selbstoptimierungsprogramme.
*****978 Frau
2.589 Beiträge
Zitat von **********essin:
Zitat von ******978:
...
Der Mensch sollte im Laufe seines Lebens eine gewisse Form von Resilienz erlernt und aufgebaut haben, um sich seine persönliche Wertigkeit nicht ausschließlich durch äußere Bewertungen zu holen.

Ja, in einer perfekten Welt wäre das vielleicht so. Aber kaum ist man erwachsen und reflektiert genug, das zu erkennen und zu leben, holt einen der Energieraub der Jahre bis dahin ein und plötzlich kriechen die Dämonen aus der Vergangenheit unter die Haut.

Zitat von ******978:
Ablehnung, wie auch Annahme sind natürliche Prozesse und begegnen mir in verschiedenen Situationen jeden Tag.

Es ist aber ebenso ist es ein natürlicher Prozess, jedenfalls für die meisten von uns, den eigenen Wert anhand der Annahme oder Ablehnung durch das Rudel festzumachen. Steckt tief in der DNA und dem kann sich kaum jemand dauerhaft entziehen.

Wäre dem so, gäbe es keinen Markt für Verschönerungsprodukte aller Art, Teambuildingmaßnahmen, Abnehmcoaches (ja, man nimmt vorrangig für die Gesundheit ab) und so einige Selbstoptimierungsprogramme.

Sie schreibt; nichts davon negiere ich.

Gerade was die Dämonen der Vergangenheit betrifft, habe ich mich zu einer bestimmten Zeit entschieden, diese für mich aufzuarbeiten.
Gegenüber meines Sein erfahre ich natürlich vermeintliche Annahme oder Ablehnung.
Jedoch liegt und lag es an mir, wie ich damit umgehe.

Ich habe oft für mich entschieden, Vieles als Chance zu sehen, statt darin zu zweifeln, obgleich ich vor dem eigenen Zweifeln nie gefight bin.

Ich für mich lebe nach; es beginnt oftmals bei mir selbst.
Ob sich in den Worten Jemand wiederfindet, diese ablehnt oder für sich selbst nutzt, liegt an Jedem selbst, so meine Meinung.
****na Frau
1.412 Beiträge
Zitat von ****ot2:
Die Damenwelt hat ein Probelm.

Einerseits interessiert sie sich nur für die attraktivsten Kerle.
Andererseits ist da dieses starke "One-and-only"-Bedürfnis. Daher möchten sie keinen Kerl, der zahlreiche andere Damen beglückt und reagieren mit heftiger Eifersucht.

Schon in meiner Schulzeit gab es unter Mädeln die Klage:
"Die schönsten Männer hat man nie für sich allein.", seufzte Annette
"Oder sie sind schwul.", ergänzte Barbara

Ein klassisches Dilemma.

Die Männerwelt hat ein Problem.

Einerseits interessiert sie sich nur für die attraktivsten Frauen.
Andererseits ist da dieses starke „One-and-only“-Bedürfnis. Daher möchten sie keine Frau, die zahlreiche andere Männer beglückt und reagieren mit heftiger Eifersucht.

Schon in meiner Schulzeit gab es unter Jungs die Klage: „Die schönsten Frauen hat man nie für sich allein“, sagte Michael. „Oder es sind arrogante Zicken“, ergänzte Thomas.

Ein klassisches Dilemma.
*********_i_c Mann
279 Beiträge
Ich finde Selektion schön, wenn es bereits passieren kann, ohne dass das Gegenüber es mitkriegt. Auf online-dating bezogen.

Ich habe die gängigen Gründe warum es nicht passen könnte direkt als erstes auf mein Profil gepackt. Dazu dann noch Gesichtsbilder und Größe angegeben, damit auch hier selektiert werden kann. Wenn eine Frau da mein Profil besucht und feststellt, dass wir nicht kompatibel sind dann ist das in Ordnung. Spart uns beiden Zeit und ist mir hundert Mal lieber als zum Xten Mal explizit genannt wegen Körpergröße aussortiert zu werden. Denn das schlägt auf Dauer Kerben in den Selbstwert.

Umgekehrt handhabe ich es so, dass ich nicht nach Profilen suche, die mich begeistern, sondern nach solchen, die keine Ausschlusskriterien haben. Die sind schon ziemlich rar gesäht. Wenn ich dann entsprechende Profile finde schreibe ich sie an. Wenn es auch da keine Ausschluskriterien gibt (langweiliger Schreibstil, zu wenig Interesse von mir oder ihr), dann frage ich nach einem Date auf dem man sich dann tatsächlich kennenlernen kann. Mit dem Ansatz bin ich bisher am besten gefahren.
*****608 Mann
3.329 Beiträge
Abgelehnt zu werden, aus welchen Gründen auch immer, ist Alltag.
Es liegt in der Natur des Menschen, alles und jeden in eine Schublade zu stecken, da wird man
sortiert.
Wie oft ich abgelehnt werde (man bedenke das Herzchen mit dem Kreuz), wo ich denke, die kennen mich doch gar nicht, aber ok, es ist wie es ist. Reisende soll man nicht aufhalten, denke ich dann.
Aber auch im realen Leben, da passt dem einen oder anderen meine Nase nicht, umgekehrt ist es auch so.
Hier reicht dann nur die Art des Gehens/ laufen. Kleinigkeiten, warum das so ist, weiß ich auch nicht.
Auf der anderen Seite würden wir nicht sortieren, würde die schiere Masse von Menschen in unserem Leben, uns die Luft zum Atmen nehmen.
**********erfly Frau
4.731 Beiträge
Wenn jemand mich nicht mag ist das sein Problem, nicht meins *zwinker*

Ich finde Selektion richtig und wichtig. Niemandem nützt es was, wenn man sich aus aus Angst jemanden zu verletzen zu irgendjemanden oder -etwas ja sagt, obwohl man kein gutes Bauchgefühl dabei hat. Das ist unfair gegenüber dem anderen und sich selbst.
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