Der Blick und seine Wirkung - Wie nutzt ihr Blickkontakte?
Ich ertappe mich dabei, dass ich es genieße wenn ein Blick einer Frau auf der Straße oder in der Bahn an mir hängen bleibt oder gar zu mir zurück kommt. Das lässt mich gut fühlen, attraktiv, interessant oder sonst wie als ein Mann der ihr positiv aufgefallen ist.Das erreicht allerdings nie ein offensichtliches Anstarren, oder ich empfinde es nie als solches.
Auf der anderen Seite bleiben auch meine Augen an schönen oder interessanten Menschen hängen.
Ich ruhe dann gerne meinen Blick auf ihnen ohne jetzt eine große Hoffnung auf einen Kontakt zu hegen. Es ist bloß ein ästhetischer Genuss.
Ich versuch das auch eher unauffällig zu tun. Blicke an ihnen knapp vorbei um sie in der Präferiere zu genießen (plausible deniability) oder labe mich kurz an ihrer Schönheit wenn ich meinen Blick von A nach B über sie streichen lasse.
Wenn sie dann zurück schaut und unsere Blicke sich treffen,entsteht bei mir eine Mischung aus Scham, sie vielleicht zu belästigen und Hoffnung vielleicht auch ihr zu gefallen.
Wie gesagt, alles noch ohne konkreten Plan oder Idee wirklich in Kontakt zu treten. Bei besonders attraktiven Menschen, ist die Scham oder die Sorge aufdringlich zu gucken noch viel stärker, was dazu führt, dass ich aktiv versuche sie überhaupt nicht anzuschauen, zumindest nicht wenn sie in meine Richtung blicken.
Manchmal fühle ich mich da wie ein Creep, manchmal habe ich aber auch Verständnis für mich, weil ich es schon als natürlich empfinde, wenn ich einen schönen Anblick genieße. Das geht mir ja mit Objekten, Bildern oder Sonnenuntergängen auch so. Manchmal frage ich mich, ob besonders schöne Menschen überhaupt sehen, dass sie attraktiv sind weil sie bloß weghuschende Augenpaare erfahren wenn sie sich selbst für die Menschen in ihrer Umgebung interessieren.
Also, meine Konkrete Fragen:
Wie empfindet ihr es, wenn Augen an euch hängen bleiben?
Ab wann schlägt es um von unwillkürlichem ehrlichem Kompliment zu Belästigung?
Wie geht ihr mit eurem eigenen Blick um?
Ich kann mir vorstellen, dass es gerade für Frauen umgekehrt läuft, dass sie ihre Blicke steuern, weil sie sonst ungewollt Männer animieren könnten jetzt einen "Move" zu starten.
Wie würdet ihr euer interessiertes/ neugieriges/sich labendes Augenverhalten beschreiben, zwischen Angst vor einer Ansprache und der Hoffnung darauf sie zu provozieren?























