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Der Blick und seine Wirkung - Wie nutzt ihr Blickkontakte?

********elen Mann
1.691 Beiträge
Themenersteller 
Der Blick und seine Wirkung - Wie nutzt ihr Blickkontakte?
Ich ertappe mich dabei, dass ich es genieße wenn ein Blick einer Frau auf der Straße oder in der Bahn an mir hängen bleibt oder gar zu mir zurück kommt. Das lässt mich gut fühlen, attraktiv, interessant oder sonst wie als ein Mann der ihr positiv aufgefallen ist.
Das erreicht allerdings nie ein offensichtliches Anstarren, oder ich empfinde es nie als solches.

Auf der anderen Seite bleiben auch meine Augen an schönen oder interessanten Menschen hängen.
Ich ruhe dann gerne meinen Blick auf ihnen ohne jetzt eine große Hoffnung auf einen Kontakt zu hegen. Es ist bloß ein ästhetischer Genuss.

Ich versuch das auch eher unauffällig zu tun. Blicke an ihnen knapp vorbei um sie in der Präferiere zu genießen (plausible deniability) oder labe mich kurz an ihrer Schönheit wenn ich meinen Blick von A nach B über sie streichen lasse.
Wenn sie dann zurück schaut und unsere Blicke sich treffen,entsteht bei mir eine Mischung aus Scham, sie vielleicht zu belästigen und Hoffnung vielleicht auch ihr zu gefallen.
Wie gesagt, alles noch ohne konkreten Plan oder Idee wirklich in Kontakt zu treten. Bei besonders attraktiven Menschen, ist die Scham oder die Sorge aufdringlich zu gucken noch viel stärker, was dazu führt, dass ich aktiv versuche sie überhaupt nicht anzuschauen, zumindest nicht wenn sie in meine Richtung blicken.

Manchmal fühle ich mich da wie ein Creep, manchmal habe ich aber auch Verständnis für mich, weil ich es schon als natürlich empfinde, wenn ich einen schönen Anblick genieße. Das geht mir ja mit Objekten, Bildern oder Sonnenuntergängen auch so. Manchmal frage ich mich, ob besonders schöne Menschen überhaupt sehen, dass sie attraktiv sind weil sie bloß weghuschende Augenpaare erfahren wenn sie sich selbst für die Menschen in ihrer Umgebung interessieren.

Also, meine Konkrete Fragen:
Wie empfindet ihr es, wenn Augen an euch hängen bleiben?
Ab wann schlägt es um von unwillkürlichem ehrlichem Kompliment zu Belästigung?
Wie geht ihr mit eurem eigenen Blick um?

Ich kann mir vorstellen, dass es gerade für Frauen umgekehrt läuft, dass sie ihre Blicke steuern, weil sie sonst ungewollt Männer animieren könnten jetzt einen "Move" zu starten.

Wie würdet ihr euer interessiertes/ neugieriges/sich labendes Augenverhalten beschreiben, zwischen Angst vor einer Ansprache und der Hoffnung darauf sie zu provozieren?
****az Mann
4.710 Beiträge
Zitat von ********elen:
Wie empfindet ihr es, wenn Augen an euch hängen bleiben?
Keine Ahnung, ob das mal passiert ist.

Zitat von ********elen:
Ab wann schlägt es um von unwillkürlichem ehrlichem Kompliment zu Belästigung?
Wenn der Schauende sabbert? Weiß nicht. Auf reddit lese Ich manchmal, dass Leute, die aus dem Ausland kommen, es komisch finden, wenn sie von Deutschen angestarrt werden. Und scheinbar ist das wirklich so ein Starren, dass sie sich unwohl fühlen.
Es passiert mir selten, aber manchmal gucke Ich jemanden an, und bin dann aber in Gedanken vollkommen wo anders oder Ich hab eine Art Tagtraum, sodass man das vllt auch als Starren sehen könnte.

Zitat von ********elen:
Wie geht ihr mit eurem eigenen Blick um?
Ich hab mir abgewöhnt Leute anzusehen, die mir entgegen kommen oder die Ich in den Öffis sehe. Ich sondiere kurz mal die Lage oder gucke entgegenkommende Leute aus größerer Distanz kurz an, aber danach gucke Ich dann woanders hin oder einfach gerade aus.
*********uest Mann
2.322 Beiträge
Mein Augenverhalten drückt beim Erstkontakt hoffentlich einfach Wahrnehmung und Interesse aus, mehr steckt bei mir meistens tatsächlich auch nicht dahinter.

Neugierig/sich labend darf es dann gegebenenfalls im weiteren Verlauf wirken, je nachdem wie mein Gegenüber reagiert *zwinker*
******_HH Mann
2.806 Beiträge
Ich wünschte ich würde die Blicke überhaupt bemerken. So würden sich vermutlich Chancen ergeben von denen ich bisher nicht zu träumen gewagt habe.
Ich selbst schaue und habe natürlich gern auch mal geschaut. Meist unauffällig ohne die Hoffnung das sie schaut. Und wenn es bemerkt wurde dann habe ich vorallem früher schnell weggeschaut und nicht mehr gewagt noch mal zu schauen.
********elen Mann
1.691 Beiträge
Themenersteller 
Das "Wie nutzt ihr Blickkontakte?" wurde von der Moderation hinzugedichtet.

Mein Fokus war ursprünglich eher auf den Umgang mit dem Impuls im Alltag zu gucken oder Schönheit zu genießen.
Der Diskrepanz zwischen der Freiheit des eigenen Blicks und der Wirkung in der empfundenen Privatsphäre beim Gegenüber und wie beeinflusst das euer Blickverhalten.

Der Zusatz impliziert direkt eine Flirt Intention oder etwas zielgerichtetes im Blick. Das war gar nicht so sehr meine Frage. Einfach, wie nehmt ihr fremde Blicke wahr und wie beobachtet/bewertet ihr euer eigenes Blickverhalten.
Auch, wann ist es schmeichelnd und ab wann wird es unangenehm für euch?
**C Mann
13.908 Beiträge
...wenn man so attraktiv ist, wie ich, gewöhnt man sich an die bewunderten Blicke... *ironie*
*****rjd Paar
95 Beiträge
Es ist sehr schön, dass es noch Blicke gibt zwischen den Menschen, leider schauen viele Menschen nur noch auf ein Endgerät.
******ima Frau
2.312 Beiträge
@*****rjd
Das kann ich leider nur bestätigen.
Ich würde ja schon manchmal gerne gucken, aber Mann merkt oft dadurch gar nicht mehr, wer im Café oder Restaurant ihm gegenüber sitzt *snief*
**C Mann
13.908 Beiträge
Zitat von *****rjd:
Es ist sehr schön, dass es noch Blicke gibt zwischen den Menschen, leider schauen viele Menschen nur noch auf ein Endgerät.

...es liegt auch daran, dass in unseren Breitengraden Blicke - und ich spreche nun nicht von Anstarren -
bereits oft schon als "Belästigung" empfunden werden. In südlichen Breiten ist man da noch viel offener,
erwidert den Blick, schickt eventuell noch ein Lächeln hinterher, ohne dass der Andere sich "angemacht" fühlt...
**********_1977 Mann
1.990 Beiträge
Zitat von **C:
Zitat von *****rjd:
Es ist sehr schön, dass es noch Blicke gibt zwischen den Menschen, leider schauen viele Menschen nur noch auf ein Endgerät.

...es liegt auch daran, dass in unseren Breitengraden Blicke - und ich spreche nun nicht von Anstarren -
bereits oft schon als "Belästigung" empfunden werden. ...


*hi5* ... das kann der *opa* Saunahopper sofort unterschreiben ... *spitze*




*fluester* ... Beispiel ist selbstredend ... *fuchs*
*********lbunt Frau
9.493 Beiträge
"Also, meine Konkrete Fragen:
Wie empfindet ihr es, wenn Augen an euch hängen bleiben?
Ab wann schlägt es um von unwillkürlichem ehrlichem Kompliment zu Belästigung?
Wie geht ihr mit eurem eigenen Blick um?"

Ich habe jetzt mal ganz bewusst nicht gelesen, was vor meinem Beitrag geschrieben wurde, um meine spontane Reaktion auf die wirklich interessante Frage nicht zu verfälschen.

Früher, als junge Frau, auch später noch:
Es hat abgrundtief genervt, ständig im Mittelpunkt des Interesses praktisch aller in der Umgebung befindlicher Männer zu stehen. Die Aufmerksamkeit-heischenden Blicke, die versuchten Blickkontakt-Aufnahmen, das Angestarrt und Begutachtet werden im Vorbeigehen, das "unauffällige" Näherrücken, das Starren in die Scheibe der S-Bahn, um über die Reflektion wenigstens in Kontakt zu kommen... Grauenvoll. Ich habe Blickkontakt vermieden, nie gelächelt, und stets ein Buch dabei gehabt, um nicht versehentlich "aufgefangen" zu werden. Ich habe mich gejagt gefühlt von der Aufmerksamkeit.
Einen Mann habe ich so unauffällig wie möglich angeschaut, wenn er mir gefiel. Aus den Augenwinkeln, beim Dranvorbeischauen, Frauen haben ja glücklicherweise ein weites Blickfeld.

Heute, als ältere Frau:
Ich werde immer noch viel angeschaut, von Frauen wie Männern. Inzwischen vorwiegend von den älteren Semestern. Dazu trägt meine Statur bei, und auch meine Kleidung, denke ich, dazu die langen Haare. Irgendwie war ich schon immer eine "Erscheinung" und kann schlecht untertauchen in der Menge.
Auch wenn ich auf meinem schicken Treckingbike unterwegs bin, in Radlerkluft, lassen viele MTB Fahrer und Rennradfahrer, auch die jungen, einen Blick da. Eine ältere Frau, die nicht auf einem gemütlichen Hollandrad vor sich hin fährt oder nicht per Pedelec unterwegs ist, fällt offenbar auf. Positiv.
Jedenfalls, mit zunehmendem Alter und Selbstbewusstsein, kann ich locker damit umgehen und es freut mich mehr, als dass es mich stresst (so wie früher).

Als Kompliment habe ich die Blicke früher nie verstanden, sondern als einseitiges Aufdrängen des jeweiligen, ebenso einseitigen Interesses. Heute schon eher, denn in meinem Alter jammern ja viele Frauen, dass sie nicht mehr gesehen würden. Dieses Gefühl habe ich nicht.

Mein eigener Blick ist noch genauso dezent wie früher. Lediglich, wenn vor mir ein knackiger Radfahrer auf seinem Bike herumdüst, schaue ich mir Popo und Beine gerne genauer an, und direkt. Er merkt es ja nicht. Und mein Schatz ist mir die reinste Augenweide, den kann ich manchmal gar nicht lange genug anschauen und mich satt sehen, egal ob nackig oder angezogen. Aber für den ist das ja auch ok, es belästigt ihn nicht.

Jetzt lese ich mal, was sonst so geschrieben wurde...
*****983 Frau
185 Beiträge
Ich machs mal einfach.
Bei den richtigen Menschen gibt es keinen falschen Blick, und bei den falschen keinen richtigen. 🤷‍♀️
********rmal Mann
434 Beiträge
Wenn anstatt mir Blicke hängen bleiben dann umschreibt mich immer dieses Gefühl von Ach du Himmel jetzt haste wieder Reste von der Schoki am Mundwinkel.

Am liebsten habe ich es wenn man mich das Klientel welches mit öffentlichen unterwegs ist nicht anspricht.

Mich spricht man auch aufgrund meine Gesichtsausdrucks nicht da an wo ich nur Durchreise sondern wenn überhaupt nur da wo ich verweile.
*********erker Mann
12.113 Beiträge
Also wenn ich schon angeschaut werde, dann möchte ich auch angesprochen werden… interessiert mich nämlich, warum 😂
Macht nur leider Niemand.
Ich mag es nicht von Fremden angeschaut zu werden, die keinen Kontakt möchten. Genau sowenig versuche ich es bei mir zu vermeiden.
Natürlich gibt es immer wieder Menschen, an denen mein Blick hängenbleibt, aber ich bemühe mich das zu vermeiden.
****ice Mann
871 Beiträge
Erst einmal nehme ich Blicke nicht so recht bewusst wahr. Mein Unterbewusstsein reagiert zwar manchmal darauf aber eher auf Lächeln bzw einfach mehr Ausdruck als nur durch die Augen herstellbar ist.
Ich falle wohl auch auf aber was diese Blicke bedeuten, ob positiv oder negativ - erst einmal belanglos.

Mir ist es einfach zu doof darüber zu spekulieren, was den Blick ausgelöst hat und ob er mir gilt, dem Menschen hinter mir oder reiner Zufall ist. Sind es Bauchschmerzen, (sexuelles) Interesse an meiner Person, habe ich Lippenstift oder Essensreste im Gesicht, werde ich als furchteinflößend oder attraktiv wahrgenommen? Es würde mich zu sehr stressen, mir solche Gedanken zu machen, die dann doch erstmal nur Spekulation sind.
Frauen, die nur Blicke zuwerfen und dann ewig drauf warten angesprochen zu werden, sich in einem Club wortlos neben mich setzen, sind eh nicht mein Interesse. Eine erwachsene Frau hat einen Mund und Körpersprache um sich deutlich auszudrücken und trifft ja letzten Endes eh die Entscheidung und nicht der Mann.

Manchmal fühle ich mich zu sehr beobachtet, gerade in Nachtclubs beim zappeln - da schließe ich dann die Augen oder wechsle selten sogar die Position.

Beobachten tue ich Menschen und nehme meist erstmal die Frau nicht als weibliches Wesen im nur ansatzweise sexuellen Sinne wahr. Ich schau auf das Gesicht und kaum auf den Körper. Besondere Bewegungsabläufe können manchmal meine Aufmerksamkeit wecken oder extrem ausdrucksstarke Frauen. Da bin ich idR bemüht nicht direkt zu schauen, sondern eher es nebenbei wahrzunehmen.

Ich sehe jede Woche so viele hoch attraktive Frauen, mir würden sämtliche Sicherungen durchbrennen, wenn ich die alle als sexuelle Wesen wahrnehmen würde. Vor allem ist die Chance, dass sie an mir ein Interesse haben oder überhaupt an Fremden so verschwindend gering, dass es müßig wäre da nur einen Gedanken dran zu verschwenden.

Ich denke nicht viel nach wann ich wie blicke. So soll es auch bleiben und ich komme gut damit durch das Leben.
********elen Mann
1.691 Beiträge
Themenersteller 
Für mich ist das total tagesformabhängig.
Wenn es mir gut geht und ich z.B. am Vortag ein schönes Date hatte oder ich sonst wie mit mir zufrieden bin, kann ich Blicke auf mich positiver interpretieren. Dann kann ich die regelrecht genießen und sie bestärken mich darin mich attraktiv zu fühlen (trotz Restangst vor Selbsttäuschung) . Wenn es mir schlecht geht oder ich mich selbst nicht mag, dann bestätigen die Blicke das auch. Dann verunsichert mich der „ ja wohl offensichtlich angewiderte“ Blick anderer. Aber generell empfinde ich Blicke nicht per se als Angriff oder Missachtung meiner Privatsphäre. Mir ist dann schon bewusst, dass ich mich im öffentliche Bereich nicht alleine befinde und Leute hinblicken dürfen wo sie gerade wollen. Meist ist mir klar dass meine Interpretation nur ein Spiegelbild meiner Innenwelt darstellt.
******_HH Mann
2.806 Beiträge
Zitat von ********elen:


Mein Fokus war ursprünglich eher auf den Umgang mit dem Impuls im Alltag zu gucken oder Schönheit zu genießen.
Der Diskrepanz zwischen der Freiheit des eigenen Blicks und der Wirkung in der empfundenen Privatsphäre beim Gegenüber und wie beeinflusst das euer Blickverhalten.


Also... ich schaue schon gern. Doch ich möchte auch das SIE sich nicht "schlecht" fühlt.
Es sollte schon so sein das meine Blicke ein gutes Gefühl geben und nicht als anstarren oder "Objekt" degradieren.
Doch wann diese Grenze überschritten ist kann ich nicht wissen. Also bin ich diskrett und halte mich kurz.
****rna Frau
10.015 Beiträge
Blickkontakt..
Ein freundlicher Blick empfinde ich nicht als unangenehm. Ich gehöre zu denen, die im Vorbeigehen auch mal ein Lächeln schenkt.

Ja, ich wurde immer wahrgenommen, oftmals war es mir unangenehm... Auch Anstarren kenne ich und dann wird mein Blick kalt und distanziert.

Was ist Anstarren für mich? Wenn ich das Gefühl habe, der Andere zieht mich mit seinen Blicken aus. Habe in solchen Situationen schon des Öfteren dann bewusst laut gefragt ob ich mich wieder anziehen dürfte. Das wirkte immer und das Gegenüber hörte auf mich anzustarren.

Im Vorbeigehen habe ich mich auch schon mal umgedreht und meistens der andere auch. Beide schenkten sich ein Lächeln und gingen weiter.

Was vergebe ich mir, wenn ich freundlich zurück schaue? Nichts

Ich gehörte auch noch nie zu denen, die bewusst ausstrahlen... Niemand soll mich anquatschen. Auch ein kurzer Plausch habe ich positive Erfahrungen gemacht.

Solch kleinen Momente gehören für mich zum Leben dazu und ich mag diese kleinen Momente
Nocturnal Romance
*******ark Frau
2.529 Beiträge
Ich bin nicht 'offen' für Blickkontakt.
Wenn ich draußen unterwegs bin, dann meist mit einem Ziel und da beachte ich links und rechts nichts. In der S-Bahn habe ich ein Buch mit... meine Antennen sind im Alltag einfach sowas von eingefahren. Die einzigen Blicke, die ich gebe sind eher von der genervten Sorte, wenn jemand mir zu nah rückt.
Zitat von ********elen:
Also, meine Konkrete Fragen:
Wie empfindet ihr es, wenn Augen an euch hängen bleiben?
Ab wann schlägt es um von unwillkürlichem ehrlichem Kompliment zu Belästigung?
Wie geht ihr mit eurem eigenen Blick um?

Zitat von ********elen:
Ich kann mir vorstellen, dass es gerade für Frauen umgekehrt läuft, dass sie ihre Blicke steuern, weil sie sonst ungewollt Männer animieren könnten jetzt einen "Move" zu starten.

Für mich ist es tatsächlich sehr ambivalent. Auf der einen Seite ist es für mich so, wie du auch beschreibst: Ein Kompliment. Auf der anderen Seite ist es irgendwie auch lästig, einfach weil ich mich dann nicht so anonym fühlen kann, wie ich mich manchmal möchte. Dafür kann das guckende Gegenüber natürlich nichts.
Ich merke auch, dass ich erst so viel angeguckt werde, seitdem ich so viel mehr bei mir angekommen und mit mir im Reinen, also selbstbewusster bin und mich auch so anziehe, wie ich Bock habe. Vermute, das hat was an meiner Ausstrahlung oder Präsenz geändert. Ich verstecke mich nicht mehr.
Wie auch immer: Ich freue mich über Blicke, wenn jemand mir zum Beispiel in die Augen schaut und mich anlächelt. Wenn ich allerdings merke, dass jemand immer wieder guckt und selbst eigentlich kein Interesse an der Person oder keinen Kopf für sowas oder was auch immer habe, dann denke ich vor allem "oh nee, sprich mich bitte nicht an" und versuche möglichst jeden weiteren Blickkontakt zu vermeiden, um nicht zum Ansprechen aufzumuntern. Deswegen wäre auch mein Tipp, nur anzusprechen, wenn das Gegenüber öfter als einmal zurückgeguckt und vielleicht auf Lächeln reagiert hat. Und dann würde ich auch seeehr empfehlen anzusprechen (kann ja auch erstmal etwas Belangloses und nicht direkt eine Date-Anfrage sein). Angesprochen werde ich nämlich eigentlich nie, die meisten gucken nur, aber zwischendurch würde ich mich dann doch mal drüber freuen... *g*
*********blues Frau
1.705 Beiträge
Schönes Thema @********elen danke dafür! Und der EP ist so wunderbar gestaltet, dass der Thread gute Chancen hat, wertschätzend und friedlich zu bleiben.

Bei mir ist es ebenfalls tagesformabhängig, wie offen ich durch die Welt gehe.
Im Regelfall bin ich mit interessiertem Blick unterwegs, sehe Menschen offen ins Gesicht und lächle oft. Ich mag die kurzen Momente die sich wie Einverständnis anfühlen, ein kleines Lächeln, manchmal Überraschung beim Gegenüber. Da mache ich keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Im Gegenzug ist es auch schon passiert, dass ich nicht gut drauf war, mein Blick aufgefangen wurde und ich vom folgenden Lächeln den ganzen Tag zehrte, es mir einfach ein bisschen gute Laune und eine kleine "Berührung" schenkte.
Was ich zu keiner Zeit mag - und da ich nicht mit Scheuklappen durch die Welt laufe auch merke - sind anzügliche Blicke. Ich bin hier bei @*********lbunt da ich nicht in der Menge untergehe (ausser ich kleide und verstecke mich entsprechend) wurde ich schon immer angesehen.
Auch unangenehm, lang stierend, halbwegs sabbernd, frei von Takt und Fingerspitzengefühl.
Ich gehöre allerdings seit langer Zeit zu jenen, die nicht ausweichen. Im Gegenteil.
Ich frage höflich nach ob "der Herr mit mir schmusen" möchte und noch näher kommen oder ob er eine Sehhilfe benötigt.
Ich bin weder schüchtern noch auf den Mund gefallen wenn mich etwas nervt und vor allem, wenn mir jemand ungefragt zu nahe tritt.
Das hat nichts mit Emanze, mit Bissigkeit oder Verkniffenheit zu tun.
Respekt ist hier das Zauberwort.
Genauso senke ich den Blick und dringe nicht weiter vor, wenn ich das Gefühl habe, jemand möchte nicht angesehen werden.
Das gibt es. Und das respektiere ich.
*****nne Frau
3.768 Beiträge
JOY-Angels 
Ich schaue gerne in die Gesichter, besonders in die Augen von Menschen, die mir begegnen. Ich find es schön, wenn sich unsere Blicke begegnen und wenn dann auch noch ein Lächeln folgt. Natürlich hab ich da nichts davon, aber es tut gut. Gerade in der heutigen Zeit, wo einem fast jeder Mensch mit Blick auf sein Handy begegnet. Allerdings hatte ich es jetzt auch mal, dass mich ein Mann "gemustert" hat, wo ich mich geschüttelt habe. Kommt eben auch vor.
*******mnz Mann
3.833 Beiträge
Dann weiß ich nicht, was ich anders mache. Ich komme heute auf vier fröhliche, völlig zufällige Blickkontakte und das in Berlin, wo angeblich alle unfreundlich sind. Davon eine verrückte junge Spanierin im Aussenbereich eines Restaurants. So richtig mit Lachen, kurz flirten und zum Abschied winken. Dann ganz rührend, eine richtig alte betagte feine Dame. Die, nach dem ich sie auf einen Sitzplatz gehievt habe, unbedingt und ganz flirty wollte, dass ich neben ihr sitze. Musste aber raus.
Nach einem arbeitsreichen und nicht so schönen Auswärtstag sitze ich nun gut gelaunt beim Bier.

Und nein, ich bin kein auffälliger Typ, aber sowas passiert doch von selbst.
**********_1977 Mann
1.990 Beiträge
Zitat von *********blues:
Schönes Thema @********elen danke dafür! Und der EP ist so wunderbar gestaltet, dass der Thread gute Chancen hat, wertschätzend und friedlich zu bleiben.
...


*genau* ... da kann ich in Gänze zustimmen ... *hi5*


& es wird auch mit großer Sicherheit nicht wie beim *raeusper* ... Höschen vergessen ! ablaufen müssen ... *nene*


☆ Meine Sichtweise ☆


In diesem Sinne ... *hutab* ... und so ... *zumthema*


*fluester* in der Sauna werden wir auch immer mit Blicken,
von "oben bis unten" ,
gemustert und werfen somit einfach die angepassten Blicke zurück. *fuchs*



PS *geheimtipp*

Zum lesen einfach rote/n Schrift/Strich anklicken *floet*
*****ka9 Frau
917 Beiträge
Bei mir ist es Tagesform abhängig wie ich das mag und zulasse und genieße. An sich bin ich neugierig und schaue andere, fremde gerne auch mal direkt an. Bin ich sehr KO mag ichs weniger.

Bin viel mit Zügen unterwegs und da gibt es immer Möglichkeiten Menschen auf mich wirken zu lassen. Doch zu oft geht deren Blick zum Display in der Hand. Andere Orte wie Cafés oder kulturelle Veranstaltungen sind dann doch besser.

Ich habe auch mit einigen Menschen zu tun, die nicht sprechen. Da ist es noch viel wichtiger geworden auch Blickkontakt zu haben. Da mir sonst einiges womöglich entgeht. So hat sich das bei mir mit in die Augen blicken noch etwas intensiviert, da es Teil vom Alltag.
Und an sich finde ich das sehr spannend und auch schön.
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