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Erfahrungsaustausch: Mein erstes Mal bei einer Domina

**********s0070 Mann
15 Beiträge
Themenersteller 
Erfahrungsaustausch: Mein erstes Mal bei einer Domina
Hallo zusammen!

Ich möchte meine Erfahrungen mit euch teilen, in der Hoffnung, dem ein oder anderen die Nervosität zu nehmen und vielleicht auch ein wenig Mut zuzusprechen. Vielleicht seid ihr genau wie ich damals, voller Fragen und Zweifel, aber auch neugierig. Der Weg zu meiner ersten Session mit einer Domina war ein aufregender Schritt, und ich kann euch sagen: Es war jede Sekunde wert!

Die Vorgeschichte – Wo alles begann:

Ich habe schon lange eine Neigung im Bereich BDSM, bin aber von Natur aus eher zurückhaltend. Die passende Partnerin hatte ich nicht, und so ließ ich die Vorstellung, diese Leidenschaft einmal in einem Studio auszuleben, immer wieder in meinem Kopf kreisen. Irgendwann war ich dann aber an dem Punkt, dass ich wusste: Jetzt oder nie. Die Hemmungen, die mich bis dahin zurückhielten, begannen zu schwinden.

Der erste Kontakt – Keine Angst vor der Kommunikation:

Nach ein wenig Recherche stieß ich auf ein Studio in Hannover, das mich direkt ansprach. Die Damen dort hatten ausführliche Profile, sodass ich mich gut vorbereiten konnte. Ich nahm Kontakt zu einer Dame auf, deren Interessen mir sehr ähnlich schienen. Die Kommunikation begann etwas schleppend, aber je mehr wir schrieben, desto klarer wurde, dass wir auf einer Wellenlänge lagen. Ich hatte keine Angst, meine Wünsche offen zu äußern – und das kann ich nur empfehlen. Die Damen verstehen ihr Handwerk und sind völlig offen für alles, was man anspricht.

Die Terminvereinbarung war schnell gemacht, und auch die finanziellen Details klärten wir unkompliziert. Ich war aufgeregt, aber auch gespannt – der Tag rückte näher.

Vorbereitung und Anreise – Der respektvolle Einstieg:

Die Vorbereitung war für mich ein wichtiger Teil des gesamten Erlebnisses. Ich habe mich ordentlich geduscht, mich gepflegt und darauf geachtet, frisch und ordentlich anzukommen. Ein dreiteiliger Anzug war nicht nötig – ich wählte bequeme, gepflegte Kleidung: Eine schlichte Anzughose, ein sportliches Oberteil und einfache Schuhe. Es ist wichtig, pünktlich zu sein. Ich wollte nicht zu spät kommen, also habe ich mich entschieden, 10 Minuten früher da zu sein. Respekt ist hier alles.

Der erste Schritt ins Studio – Ein Moment der Nervosität:

Als ich schließlich vor der Tür stand, war meine Nervosität natürlich groß. Ich kannte den Raum nicht, wusste nicht genau, was mich erwarten würde – trotzdem wusste ich, dass es wichtig war, den ersten Schritt zu wagen. Und das habe ich getan. Die Tür ging auf, und die Dame empfing mich freundlich und professionell. Es war keine peinliche Stille, sondern eine sehr entspannte Begrüßung. Sie führte mich in den vorbereiteten Raum, und dann begann das Vorgespräch.

Das Vorgespräch – Reden hilft:

Mir war sofort klar: Hier ist Kommunikation das A und O. Die Dame fragte nach meinen Erfahrungen, was ich mir erhoffte, was für mich ein Tabu war. Ich war ehrlich und gab meine Wünsche und Ängste zu. Ein wertvoller Hinweis an alle Neulinge: Habt keine Angst, offen zu sein. Die Damen sind Profis und verstehen, was nötig ist, um ein gutes, sicheres Erlebnis zu bieten. Wir sprachen über Grenzen, Vorlieben und was auf mich zukommen könnte.

Die Dame reichte mir währenddessen Wasser und erklärte, was sie für die Session geplant hatte. Da ich ein Anfänger war, vertraute ich ihr voll und ganz und ließ mich auf den Verlauf ein. Das Vorgespräch dauerte etwa 10 bis 15 Minuten, aber es fühlte sich an wie eine beruhigende Vorbereitung auf das, was noch kommen sollte.

Die eigentliche Session – Vertrauen und Kommunikation:

Was genau in der Session passiert ist, möchte ich nicht im Detail schildern, aber ich möchte betonen, wie wichtig es ist, während der gesamten Zeit gut zu kommunizieren. Schon zu Beginn hat die Dame mit viel Zärtlichkeit meine Nervosität genommen und die Session dann langsam aufgebaut. Sie fragte immer wieder nach, ob alles okay war, ob ich mich wohlfühlte. Diese Kommunikation hat mir sehr geholfen, mich sicher zu fühlen.

Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass man während einer solchen Session die Kontrolle abgibt. Und das ist okay! Es gibt klare Regeln, klare Ansagen, und wenn etwas nicht passt, kann man sofort „Stopp“ sagen. In meiner Session war ich in sicheren Händen, die Dame wusste, was sie tat. Auch wenn ich mich in einer untergeordneten Rolle befand, war die Atmosphäre respektvoll und einfühlsam.

Der Abschluss der Session – Ein langsamer Ausklang:

Die Zeit verging wie im Flug – die Stunde war viel schneller vorbei, als ich dachte. Am Ende der Session nahm die Dame die Intensität wieder zurück, und das Ganze lief langsam aus. Es war ein sanfter Übergang, kein abruptes Ende, sondern ein entspannter Abschluss. Während dieses Ausklangs führten wir ein weiteres Gespräch, in dem sie fragte, wie es mir ging und ob ich mit der Session zufrieden war. Es war ein sehr angenehmes Nachgespräch, das die Rolle, die wir während der Session spielten, wieder auflöste und uns in den normalen Alltag zurückbrachte.

Die Nachbereitung für mich – Ein Gefühl der Befreiung:

Nachdem ich gegangen war, dachte ich noch lange nach. Die Erleichterung und das Gefühl, etwas Neues gewagt zu haben, waren unglaublich. Ich kann jedem nur empfehlen, den Schritt zu wagen. Ich hatte fast 10 Jahre mit dem Gedanken gespielt, doch es nie umgesetzt – und jetzt, nach meiner ersten Erfahrung, kann ich nur sagen: Warum habe ich so lange gewartet? Es war eine Befreiung, eine Erfahrung, die mir ein gutes Gefühl gegeben hat, und ich würde sie jederzeit wiederholen.

Die anfängliche Nervosität ist normal, aber sie verfliegt schnell, sobald man merkt, dass man in sicheren Händen ist. Für mich war diese Erfahrung eine großartige persönliche Bereicherung, und ich gehe mit einem Gefühl der Freiheit aus solchen Sessions.

Eure Erfahrungen?

Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen! Wer von euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Und falls nicht, was sind die größten Bedenken oder Ängste, die euch zurückhalten? Ich freue mich auf eure Gedanken und ein offenes Gespräch!
********iebe Mann
11.657 Beiträge
Bei einer Domina war ich noch nie. Allerdings einmal bei einer "Zofe", einer professionellen sub. Ich war noch ganz am Anfang, was BDSM betraf, hatte mich aber schon sehr eingelesen und wollte es endlich einmal in der Praxis ausprobieren. (Es ging auch darum, ob das Thema Kopfkino bleiben oder ich es doch weiter verfolgen sollte.)

Ich mache es kurz - es war sehr interessant und befriedigend für mich. (Wenn jemand eine Langversion hören will, schreibe ich gern eine.) Nur sagte sie mir nachher, sie hätte während der Session gemerkt, dass ich doch noch ziemlich unerfahren wäre, und hätte sie das gewusst, dann hätte sie sich mehr Zeit für ein Vorgespräch genommen. Ich hätte im telefonischen Kontakt vorher einfach so erfahren geklungen, dass sie darauf verzichtete.
Naja - die Erfahrung habe ich dann ja mit ihr gesammelt. Ging auch alles gut.
*****n_N Mann
10.575 Beiträge
Was ich mich bei sowas frage und ich hoffe, die Nachfrage ist gestattet? Ansonsten einfach ignorieren.
Hast du dir mit dem Schritt nicht auch wahnsinnig viel genommen?

Klingt vielleicht negativer als es gemeint ist, aber deine erste Session wird immer mit ner fremden Wunscherfüllerin für Geld gewesen sein.
Das muss nix Schlechtes sein, aber das "Abenteuer" mit ner Frau, die du schätzt, magst und begehrst wäre zumindest in meiner Vorstellung um einiges spannender und aufregender.
Eben, weil sie in der Regel nicht genau das macht, was man erwartet oder will...was die Spannung auch noch mal anders erhöht als ne "Bestellung" aufzugeben.

Im Grunde verstehe ich deinen Schritt, man will irgendwann wissen, ob es DAS auch in echt ist, was man sich denkt/erhofft.
Aber ich bin froh, dass es das Angebot nicht wirklich für Sads gab/gibt und der Gedanke daher nie real ne Option bei mir war.
********iebe Mann
11.657 Beiträge
Zitat von ******n_N:

Aber ich bin froh, dass es das Angebot nicht wirklich für Sads gab/gibt und der Gedanke daher nie real ne Option bei mir war.

Gibt es aber doch - lies mal mein Post oben!
*****n_N Mann
10.575 Beiträge
Zitat von ********iebe:
Gibt es aber doch - lies mal mein Post oben!
Den hab ich zugegebener Maßen nicht gelesen. Davon abgesehen begannen meine ersten Schritte vor 30 Jahren und da waren Informationen zu SM rar gesät und speziellen Magazinen vorbehalten, von denen man auf dem Land nicht mal wusste, dass es die überhaupt gibt.
**********baden Mann
736 Beiträge
Das wichtigste für mich ist, dass die Dame es nicht für Geld macht. Es gibt aber durchaus auch Frauen, die diese dominante Neigung ausleben, weil es ihnen einfach Spaß macht.
****70 Mann
150 Beiträge
Ich habe auch gute Erfahrungen mit einer professionellen Domina gemacht.
Zumindest war mir hinterher klar das ich für Schmerzreize empfänglich bin.
Im privaten Umfeld war alles sexuelle außerhalb der Schlafkoje pervers.

Was ich mich bei sowas frage und ich hoffe, die Nachfrage ist gestattet? Ansonsten einfach ignorieren.
Hast du dir mit dem Schritt nicht auch wahnsinnig viel genommen?

Klingt vielleicht negativer als es gemeint ist, aber deine erste Session wird immer mit ner fremden Wunscherfüllerin für Geld gewesen sein.

Die Dominas sind sehr viel weniger Wunscherfüllerin als die sonstigen Professionellen.
Bei richtiger Suche gibt es durchaus Frauen die ihre Neigung professionell ausleben, nicht jede Neigung bedienen nur weil paar Scheine wandern.
*****ich Mann
671 Beiträge
Zitat von ****70:
Ich habe auch gute Erfahrungen mit
Die Dominas sind sehr viel weniger Wunscherfüllerin als die sonstigen Professionellen.
Bei richtiger Suche gibt es durchaus Frauen die ihre Neigung professionell ausleben, nicht jede Neigung bedienen nur weil paar Scheine wandern.

Ist das nicht genau die Illusion, die die Dame aufbaut? Es bleibt doch eine Dienstleistung.
*****n27 Frau
6.676 Beiträge
Zitat von *****ich:
Ist das nicht genau sie Illusion die die Dame aufbaut.? Es bleibt doch eine Dienstleistung.
Das denke ich auch.

Dennoch finde ich einen Besuch bei einer Domina, wenn Mann den Gedanken schon lange mit sich herum trägt und der Drang, es auszuleben, ansonsten immer größer wird, grundsätzlich gar nicht schlecht.

Bei Vielen würde das einfach den Haken setzen an "habe es mal ausprobiert" - längst nicht jeder, der diese Fantasien hat, findet es auch toll, sie real zu erleben. Oder es wird klar, dass das alle halbe Jahre zu ihren Konditionen völlig ausreichend ist.

Dann hätten wir nicht so viele verzweifelte Nachrichten in unseren Postfächern von unerfahrenen Männern, die sich über Jahrzehnte völlig abgedrehtes Kopfkino entwickelt haben und so davon überzeugt sind, dass sie das genau so wollen, dass sie entweder noch vor dem ersten Treffen verschwinden, weil sie Angst vor ihrer eigenen Fantasie bekommen, oder dann nach ein paar wenigen, weil das ja irgendwie doch anders ist, als sie es sich ausgemalt haben.
Da fühle ich mich dann nämlich irgendwann wie eine solche, nur dass ich nicht dafür bezahlt wurde.

Was ich wiederum kritisch sehe, sind "Beziehungen" zu professionellen Dienstleisterinnen.

Wenn die Besuche zur Regelmäßigkeit werden, das Kopfkino sich über die Session heraus erweitert und fortsetzt.
Das ist erfahrungsgemäß absolut nicht hilfreich für eine spätere Partnersuche auf nicht professioneller Ebene, da diejenigen häufig nach exakt diesem Erlebnis, den gewohnten Abläufen und dem gewohnten Umgang suchen. Der ja, wie im zitierten Beitrag schon erwähnt wurde, eine Dienstleistung ist.
**********s0070 Mann
15 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********iebe:
Bei einer Domina war ich noch nie. Allerdings einmal bei einer "Zofe", einer professionellen sub. Ich war noch ganz am Anfang, was BDSM betraf, hatte mich aber schon sehr eingelesen und wollte es endlich einmal in der Praxis ausprobieren. (Es ging auch darum, ob das Thema Kopfkino bleiben oder ich es doch weiter verfolgen sollte.)

Ich mache es kurz - es war sehr interessant und befriedigend für mich. (Wenn jemand eine Langversion hören will, schreibe ich gern eine.) Nur sagte sie mir nachher, sie hätte während der Session gemerkt, dass ich doch noch ziemlich unerfahren wäre, und hätte sie das gewusst, dann hätte sie sich mehr Zeit für ein Vorgespräch genommen. Ich hätte im telefonischen Kontakt vorher einfach so erfahren geklungen, dass sie darauf verzichtete.
Naja - die Erfahrung habe ich dann ja mit ihr gesammelt. Ging auch alles gut.

Vielen Dank für Ihre Erfahrungswerte. Ja, man kann sehr schnell den Eindruck vermitteln, das man durch ein fundiertes Grundwissen entsprechend die notwendigen Erfahrungswerte bereits hat. Daher ist es aus meiner Sicht besonders wichtig, im Vorgespräch einer solchen Session explizit zu kommunizieren das man nunmal zum ersten Mal in solch einem professionellem Umfeld sich bewegt. Kommunikation ist der ausschlaggebende Schlüssel.
**********s0070 Mann
15 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****n_N:
Was ich mich bei sowas frage und ich hoffe, die Nachfrage ist gestattet? Ansonsten einfach ignorieren.
Hast du dir mit dem Schritt nicht auch wahnsinnig viel genommen?

Klingt vielleicht negativer als es gemeint ist, aber deine erste Session wird immer mit ner fremden Wunscherfüllerin für Geld gewesen sein.
Das muss nix Schlechtes sein, aber das "Abenteuer" mit ner Frau, die du schätzt, magst und begehrst wäre zumindest in meiner Vorstellung um einiges spannender und aufregender.
Eben, weil sie in der Regel nicht genau das macht, was man erwartet oder will...was die Spannung auch noch mal anders erhöht als ne "Bestellung" aufzugeben.

Im Grunde verstehe ich deinen Schritt, man will irgendwann wissen, ob es DAS auch in echt ist, was man sich denkt/erhofft.
Aber ich bin froh, dass es das Angebot nicht wirklich für Sads gab/gibt und der Gedanke daher nie real ne Option bei mir war.

Guten Tag,
Die Nachfrage ist absolut gestattet und belebt solch eine Diskussion. Ich begrüße dies sehr, bitte aber zugleich um Entschuldigung für meine verspätete Rückmeldung.
Selbstredend, diese Erfahrungen mit einer Partnerin oder einem Partner zu machen ist nochmal eine ganz andere Geschichte und ich kann mir zumindest denken, das dies nochmal ein ganz anderes Niveau ist. Den hier beginnt man eine Reise mit jemanden, den man im besten Fall gut kennt. Da mir leider diese Option bis dato verwehrt wurde, überhaupt eine Partnerin zu haben (Ich wohne sehr ländlich, bin eher der Typus gemütlich zuhause statt Partygänger) waren die Optionen im eigenen häuslichen Umfeld irgendwann ein wenig ausgereizt. Man neigt dazu zu experimentieren. Aber, es ist ein großer Unterschied ob man dies in seinen eigenen vier Wänden oder mit einer Partnerin oder Partner macht, den man kennt. Die Kontrolle an jemanden völlig fremdes den man aus einer schriftlichen Kommunikation und dann vielleicht 20 Minuten kennt gibt dem ganzen nochmals ein ganz anderes Level des Empfindens.

Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich bin dankbar dafür, diese Erfahrungen gemacht haben zu dürfen. Gewiss, mit einer Partnerin oder einem Partner, hier stimme ich dir vollsten zu, ist es nochmal etwas anderes.

Daher danke für die gedankliche Anregung, auch nochmals über diesen Part nachzudenken.
**********s0070 Mann
15 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von **********baden:
Das wichtigste für mich ist, dass die Dame es nicht für Geld macht. Es gibt aber durchaus auch Frauen, die diese dominante Neigung ausleben, weil es ihnen einfach Spaß macht.

Guten Tag,
Absolut zustimmend. Nur ist leider die BDSM Szene noch immer sehr verschlossen aus meiner Laienhaften Sicht (Ich bitte dies als Neuling nicht als Afront zu sehen, man lernt ja jeden Tag etwas neues).

Ich für meinen Teil kann deinem Vorredner zustimmen, dies mit einer Partnerin oder Partner zu machen ist eine ganz andere Geschichte. Wie aber schon vormalig geschrieben, auf dem platten Land und ohne wirkliche Eigenmotivation sich auf die aktive Suche zu begeben (Nicht das man es nicht sowohl im realen als auch digitalen Leben versucht hätte) sind die zur Verfügung stehenden Optionen stark begrenzt. Daher begrüße ich solche Dienstleisterinnen und Dienstleister. Ich glaube, was aber auch zu erwähnen ist, das dies immer mit Respekt zugehen muss. Wenn ich mich in diesem professionellem Umfeld aufhalte und die Möglichkeit habe mit den Damen mich ein wenig zu unterhalten, merkt man immer wieder das diese von ihrer Arbeit genervt sind weil sie wie „der letzte Dreck“ behandelt werden. Ein respektvoller Umgang und eine klare Kommunikation sind der Schlüssel zum Ergebnis.

Natürlich, dem stimme ich absolut zu, wäre es mit einer Partnerin weitaus interessanter nur war die Suche in den letzten 10 Jahren eher wenig Aussichtsreich gewesen. Möge es so sein. Und ja, gewiss sehe ich da viele Unzulänglichkeiten bei meiner eigenen Person. Dies schließe ich überhaupt nicht aus!
**********s0070 Mann
15 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****70:
Ich habe auch gute Erfahrungen mit einer professionellen Domina gemacht.
Zumindest war mir hinterher klar das ich für Schmerzreize empfänglich bin.
Im privaten Umfeld war alles sexuelle außerhalb der Schlafkoje pervers.

Was ich mich bei sowas frage und ich hoffe, die Nachfrage ist gestattet? Ansonsten einfach ignorieren.
Hast du dir mit dem Schritt nicht auch wahnsinnig viel genommen?

Klingt vielleicht negativer als es gemeint ist, aber deine erste Session wird immer mit ner fremden Wunscherfüllerin für Geld gewesen sein.

Die Dominas sind sehr viel weniger Wunscherfüllerin als die sonstigen Professionellen.
Bei richtiger Suche gibt es durchaus Frauen die ihre Neigung professionell ausleben, nicht jede Neigung bedienen nur weil paar Scheine wandern.

Guten Tag,
Es freut mich, das du deine Erfahrungen mit uns teilst.

Wie ich gerade merke, habe ich im eigentlichen Post vergessen zu erwähnen, das ich bei der Suche nach einer Domina versucht habe jemanden zu finden, dessen Interesse sich an vielen Punkten mit meinen kreuzen. Viele Damen und deren zugehörige Studios sind in der Darstellung der angebotenen Leistungen/Interessen/Vorlieben sehr offen. Dadurch ist es möglich durch eine Art Reverse Search Verfahren (Man liest einen Fachbegriff, geht ins große Internet und liest sich ein, stellt fest „ja, das ist meins“ und kann wieder einen Pluspunkt einer Dame zuordnen). Nach dem Prinzip habe ich mich dann für die Dame hier entschieden.

Ja, viele Damen sind sehr gut aufgestellt und ich glaube bzw. predige dies Mantramäßig, Kommunikation ist sehr wichtig. Gerade im Vorgespräch oder auch in der vorangegangenen Kommunikation per Telefon/Kurznachrichtendienst/E-Mail/Rauchzeichen kann man versuchen anhand der eigenen Recherche und der eigenen Interessen schon einmal ein klares Bild zu geben. Ich habe vor dem ersten Treffen der Dame in meiner Dreistigkeit mir erlaubt einfach mal meine Vorstellungen (Ohne Fachbegriffe) niederzuschreiben. Vielen fällt es leichter, dies schriftlich zu machen und nicht am Telefon bzw. dann sogar noch im persönlichen Gespräch (Nach dem Motto „Ich schäme mich für meine kranken Ansichten und Wünsche“. Das ist aber absolut ein falscher Gedanke den man ablegen lernen muss). Dadurch kann man eine Art Rahmen abstecken und die Dame, wenn sie ihr Handwerk versteht, kann sich dies vorstellen oder Respektvoll ablehnen.


Kommunikation ist das wichtigste. Wenn jemand sich nicht traut im persönlichen Gespräch dies auszusprechen, dann einfach schreiben. Haut in die Tasten. Viele Damen schreiben auch explizit in Foren und auf deren Websites das die Dankbar dafür sind wenn jemand versucht so gut wie möglich zu beschreiben was er oder sie möchte. Und auch da, es ist ein Lernprozess. Wenn man sich nicht sicher ist was man so möchte, dann übergibt man das symbolische Zepter an die Dame und lernt dadurch auch neue Dinge kennen. So war es zumindest bei mir gewesen in der ersten Session. Erfahrungen die ich zukünftig nicht mehr missen möchte.
**********s0070 Mann
15 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****n27:
Zitat von *****ich:
Ist das nicht genau sie Illusion die die Dame aufbaut.? Es bleibt doch eine Dienstleistung.
Das denke ich auch.

Dennoch finde ich einen Besuch bei einer Domina, wenn Mann den Gedanken schon lange mit sich herum trägt und der Drang, es auszuleben, ansonsten immer größer wird, grundsätzlich gar nicht schlecht.

Bei Vielen würde das einfach den Haken setzen an "habe es mal ausprobiert" - längst nicht jeder, der diese Fantasien hat, findet es auch toll, sie real zu erleben. Oder es wird klar, dass das alle halbe Jahre zu ihren Konditionen völlig ausreichend ist.

Dann hätten wir nicht so viele verzweifelte Nachrichten in unseren Postfächern von unerfahrenen Männern, die sich über Jahrzehnte völlig abgedrehtes Kopfkino entwickelt haben und so davon überzeugt sind, dass sie das genau so wollen, dass sie entweder noch vor dem ersten Treffen verschwinden, weil sie Angst vor ihrer eigenen Fantasie bekommen, oder dann nach ein paar wenigen, weil das ja irgendwie doch anders ist, als sie es sich ausgemalt haben.
Da fühle ich mich dann nämlich irgendwann wie eine solche, nur dass ich nicht dafür bezahlt wurde.

Was ich wiederum kritisch sehe, sind "Beziehungen" zu professionellen Dienstleisterinnen.

Wenn die Besuche zur Regelmäßigkeit werden, das Kopfkino sich über die Session heraus erweitert und fortsetzt.
Das ist erfahrungsgemäß absolut nicht hilfreich für eine spätere Partnersuche auf nicht professioneller Ebene, da diejenigen häufig nach exakt diesem Erlebnis, den gewohnten Abläufen und dem gewohnten Umgang suchen. Der ja, wie im zitierten Beitrag schon erwähnt wurde, eine Dienstleistung ist.

Guten Tag,
Vielen Dank für deine Sichtweise auf die Gegebenheiten.

In allen Punkten die du genannt hast, kann ich dir nur zustimmen.

Ja, es ist gut das es solche Dienstleistungen und solch ein Handwerk gibt. Es ist aber gewiss nicht zu vergleichen dies mit einer Partnerin oder einem Partner umzusetzen.

Das viele Herren und auch Damen sich über Jahre ein Kopfkino mit wildesten Fantasien ausmalen kann ich leider aus eigener Erfahrung bestätigen. Umso wertvoller war diese erste Session. Für mich hat es meine Gedankengänge gefestigt, ein klareres Bild geschaffen und damit auch meine persönlichen Wünsche angepasst. Man möge nicht glauben, was man in 60 Minuten im professionellem Umfeld so für Erfahrungen machen kann.

Ich finde es persönlich sehr Schade, das du solch negative Erfahrungen beim Kontakt mit der Männerwelt hier gemacht hast. Für mich wäre dies kein respektvolles Vorgehen. Vielleicht ist dies auch mein Problem das ich einfach zu freundlich und zu Rücksichtsvoll bin. Vielleicht ist dies auch ein Schlüsselelement wodurch ich mich eher als Sub sehen kann. Ich würde es niemals wagen, beim digitalen oder analogen Erstkontakt gleich meine Fantasien einspielen zu lassen. Eine potentielle Beziehung ist ein Arbeitsprozess für beide Seiten. Der Höhepunkt für mich in der Intimität ist es dann irgendwann seine Fantasien gemeinsam auszuleben. Auch hier ist eine klare Kommunikation wichtig. Über die gemeinsamen Interessen, die man hier in den Profilen nachlesen kann, hat man ein gutes Einstiegsthema für ein Gespräch und kann sich daran langhangeln. Das weitere Gespräch ergibt sich dann automatisch.

Ich danke dir für deine Bereitschaft, die Erfahrungen mit uns zu teilen. Dies gibt mir zumindest ein Einblick daran das man mit einem proletenhaften und respektlosen Umgang nichts oder wenig erreicht. Es geht um einen sehr intimen Moment mit höchstem Vertrauen zueinander. Den in einer Session gibt man das höchste Gut ab was man hat, Kontrolle. Zumindest ist dies bei mir so. Diese Erfahrung muss man machen. Wenn man dann merkt, das ist nichts, umso besser. Dies kann bei einigen Herrschaften das Kopfkino eventuell bereinigen.

Und ja, ich bin auch da bei dir, eine Beziehung im professionellem Umfeld sollte man nicht aufbauen. Hier ist es besonders wichtig, Abstand zwischen solchen Sessions herzustellen und eine 08/15 Session wäre auch Kontraproduktiv. Es gibt bestimmt hier Herren und Damen die genau das so sich wünschen, ich für meinen Teil möchte jedesmal Abwechslung haben und damit Erfahrungen gewinnen. Eine gewisse Distanz zu dem Dienstleister ist sehr wichtig und ich glaube das die Damen hier so gut aufgestellt sind, das die solch etwas merken. Gewiss gibt es auch hier schwarze Schafe die natürlich die berühmten Dollarzeichen in den Augen sehen.
*******ta67 Frau
44 Beiträge
Warum hast du diesen Schritt gemacht und bist zu einer Professionellen gegangen? Deine Motivation dafür kann ich deinem Eingangspost nicht entnehmen. Spontan kam mir, wie es auch schon in anderen Beiträgen angeklungen ist, die Frage: Was soll danach noch kommen? Und wie sind dann die Erwartungen an eine Frau, mit der du in einer Liebesbeziehung stehst?
**********essin Paar
360 Beiträge
Zitat von **********s0070:
Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen! Wer von euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Glückwunsch zu Deinem Erlebnis!

Mein späterer Ehesklave war in seinen Singlezeiten auch mehrfach bei Dominas. Er konnte so verschiedene Spielarten ausprobieren und seine liebsten Fetische ausleben. Natürlich ist das etwas ganz anderes als mit einer eigenen Partnerin, aber dessen ist er sich immer bewusst gewesen.

Insbesondere wenn man sexuelle Fantasien außerhalb des Mainstream hat, dann ist es für einen selbst sehr entspannend, schon einmal zumindest etwas an Erfahrungen gesammelt haben. Das hat mein Mann als sehr befreiend empfunden. Zumal er als Spätentwickler auch erst mit über 20 erste sexuelle Erfahrungen gesammelt hat.

Auch im persönlichen Gespräch mit jemandem über die eigenen intimen Wünsche/Fantasien/Bedürfnisse zu sprechen, kann sehr entspannend und vorbereitend für die Zukunft sein (auch wenn das Gegenüber professionell ist).
Denn später in einer Beziehung sollte auf jeden Fall über intime Wünsche gesprochen werden. Ob die realisiert werden ist noch was ganz anderes ...

Von daher gönn Dir ggf. noch weitere Besuche ... Es sind Erinnerungen, die Dir keiner nehmen kann ...
**********essin Paar
360 Beiträge
Zitat von *****ich:
Zitat von ****70:
Die Dominas sind sehr viel weniger Wunscherfüllerin als die sonstigen Professionellen.
Bei richtiger Suche gibt es durchaus Frauen die ihre Neigung professionell ausleben, nicht jede Neigung bedienen nur weil paar Scheine wandern.

Ist das nicht genau die Illusion, die die Dame aufbaut? Es bleibt doch eine Dienstleistung.

Im Prinzip ja, aber ...

Auch eine Domina ist zunächst mal ein Mensch mit Ecken und Kanten.
Wie in jedem Handwerk gibt es Spielarten, die der einen oder anderen Dame mehr oder weniger liegen, ggf. gibt es Praktiken oder Fetische, die ihr besonders liegen/besondes gut kann usw.

Mein Mann hat bei seinen Dominabesuchen die Erfahrung gemacht, dass manche Damen besonders gut auf seine Fetische/Bedürfnisse eingegangen sind, andere wiederum nicht.
Es ist wie in jedem Beruf, dass man wird sehr schnell merken, ob jemand etwas mit Leidenschaft macht.

Edit: Das Thema Leder- und Stiefelfetisch klingt zunächst nach einem Standard, aber mein Mann hat die Erfahrung gesammelt, dass schon vor 20 Jahren bei weitem nicht alle Dominas speziell darauf eingehen konnten.
**********essin Paar
360 Beiträge
Zitat von **********s0070:
Wie aber schon vormalig geschrieben, auf dem platten Land und ohne wirkliche Eigenmotivation sich auf die aktive Suche zu begeben (Nicht das man es nicht sowohl im realen als auch digitalen Leben versucht hätte) sind die zur Verfügung stehenden Optionen stark begrenzt.

Natürlich, dem stimme ich absolut zu, wäre es mit einer Partnerin weitaus interessanter nur war die Suche in den letzten 10 Jahren eher wenig Aussichtsreich gewesen. Möge es so sein.

Die Wohnsituation muss ja nicht so bleiben ...
Zumal Du ja ohnehin schon in der Gegend von Hannover zu wohnen scheinst.

Als suchender Mann sollte man sich darüber im klaren sein, dass die Altersgruppe der Frauen bis 35 am Markt am stärksten "nachgefragt" ist. Auch heute noch sind Frauen allgemein unterproportional im Onlinedating vertreten.
Im BDSM-Kontext verschürft sich das noch mehr, da weit mehr devote Männer auf erheblich weniger dominante Frauen treffen.
Letztlich ist es wie immer Zufall und Glück, ob man jemanden passendes im Leben trifft.
Kann man schlecht finden, muss man aber akzeptieren.
**********s0070 Mann
15 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******ta67:
Warum hast du diesen Schritt gemacht und bist zu einer Professionellen gegangen? Deine Motivation dafür kann ich deinem Eingangspost nicht entnehmen. Spontan kam mir, wie es auch schon in anderen Beiträgen angeklungen ist, die Frage: Was soll danach noch kommen? Und wie sind dann die Erwartungen an eine Frau, mit der du in einer Liebesbeziehung stehst?

Guten Tag,
Vielen Dank für die Rückfrage. Das belebt ja solch eine Diskussion und beim Verfassen des initialen Post kann man durchaus etwas vergessen. Dies bitte ich nachzusehen.

Der Hauptgrund war vermutlich, das Sammeln von Erfahrungen, die Neugier und das Austesten der eigenen Grenzen. Da ich bereits in frühen Jahren eine gewisse Neigung im Bereich BDSM entwickelt hatte und diese sich bis heute verfolgen lässt, war irgendwann der Schritt denkbar gewesen, dies auch mal in die Tat umzusetzen. Da hierfür die notwendige Partnerin fehlte und auch fehlt, führte nur der Weg in ein professionelles Umfeld.

Ja, die ersten Erfahrungen ausschließlich im professionellem Umfeld zu sammeln birgt gewisse Risiken, gerade weil dann die eigenen und die fremden Erwartungen hochgesteckt sind. Die Damen dort wissen genau was sie tun. Ob dies für eine potentielle Beziehung schädlich ist, kann ich leider nicht beurteilen. Deine Bedenken sind aber gewiss sehr nachvollziehbar. Da mir bis jetzt das Glück, eine Partnerin im Leben zu finden, verwehrt geblieben ist (Ich vermute, man wird mir im hohen Alter des Titel als „Dauersingle“ überreichen), führte kein Weg daran vorbei die eigenen Interessen nach langem Überlegen und vielem austesten in den eigenen vier Wänden nun doch einmal in der Realität umzusetzen. Insbesondere das Gefühl, die Kontrolle und Verantwortung abzugeben ist ein unbeschreibliches Gefühl was bestimmt hier einige kennen dürften. Da ich, Berufsbedingt, durchgehend die Kontrolle und Verantwortung haben muss über alles was Hauptsächlich- und Nebensächlich passiert, kann dies auch ein Hemmnis sein in einer Beziehung. Man liefert sich dem Partner für eine begrenzte oder auch lange Zeit in einer Session aus. Gewiss, das ist ein sehr erregender Gedanke. Nur, wie soll sich dies umsetzen lassen, wenn der entsprechende Gegenspieler fehlt?
**********s0070 Mann
15 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von **********essin:
Zitat von **********s0070:
Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen! Wer von euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Glückwunsch zu Deinem Erlebnis!

Mein späterer Ehesklave war in seinen Singlezeiten auch mehrfach bei Dominas. Er konnte so verschiedene Spielarten ausprobieren und seine liebsten Fetische ausleben. Natürlich ist das etwas ganz anderes als mit einer eigenen Partnerin, aber dessen ist er sich immer bewusst gewesen.

Insbesondere wenn man sexuelle Fantasien außerhalb des Mainstream hat, dann ist es für einen selbst sehr entspannend, schon einmal zumindest etwas an Erfahrungen gesammelt haben. Das hat mein Mann als sehr befreiend empfunden. Zumal er als Spätentwickler auch erst mit über 20 erste sexuelle Erfahrungen gesammelt hat.

Auch im persönlichen Gespräch mit jemandem über die eigenen intimen Wünsche/Fantasien/Bedürfnisse zu sprechen, kann sehr entspannend und vorbereitend für die Zukunft sein (auch wenn das Gegenüber professionell ist).
Denn später in einer Beziehung sollte auf jeden Fall über intime Wünsche gesprochen werden. Ob die realisiert werden ist noch was ganz anderes ...

Von daher gönn Dir ggf. noch weitere Besuche ... Es sind Erinnerungen, die Dir keiner nehmen kann ...

Guten Tag,
Vielen Dank für die Glückwünsche. Die Erfahrungen die ich machen durfte waren es absolut wert gewesen.
Zu differenzieren zwischen einem professionellem und einem privaten Umfeld ist das wichtigste. Dies scheint dein Ehesklave sehr gut hinbekommen zu haben. Das freut mir sehr.

Wie dein Mann sich dabei gefühlt hat, kann ich bis zu einem gewissen Grade bereits nachvollziehen. Ich selber gehöre zu den absoluten Spätzündern in der sexuellen Entwicklung. Hier waren die ersten Erfahrungen auch erst in der Mitte meiner 20er Jahre zu finden. Leider auch ausschließlich im professionellem Umfeld und dann auch noch „gezwungen“ durch einen guten Bekannten auf einer Geschäftsreise. Bereuen tue ich es nicht. Den wenn man erstmal die Erfahrungen gesammelt hat, möchte man diese nicht mehr missen. Sei es im „Vanillasex“ oder auch im Bereich BDSM/Fetisch. Umso befreiender war die Erfahrung die ich machen durfte. Dafür bin ich dankbar.
********iebe Mann
11.657 Beiträge
Ich glaube, es wäre wieder einmal an der Zeit, den Unterschied zwischen "Domina" und "FemDom" zu thematisieren.

Eine FemDom macht das privat und verfolgt vor allem ihre eigenen Interessen. Die Wünsche des sub werden zur Kenntnis genommen, sind aber den ihren untergeordnet. Wenn sie ihn auspeitschen will, dann tut sie es. Wenn sie will, dass er sie fickt, dann befiehlt sie es ihm. Wenn sie ihm einen Orgasmus erlaubt, dann bekommt er einen, und wenn nicht, dann nicht.
Im Grunde gibt es da kaum einen Widerspruch, auch wenn natürlich viele malesubs versuchen werden, ihre Phantasien zu verwirklichen. Letztlich bestimmt die FemDom, was davon er bekommt. Dafür ist auch die Beziehungsebene im Spiel, sehr oft auch tiefere Gefühle.

Anders bei einer Domina, die das ganze professionell macht. Der Mann, der zu ihr geht, ist Auftraggeber und zahlender Kunde und hat natürlich ein Recht darauf, seine Wünsche erfüllt zu bekommen (dafür zahlt er ja schließlich). Andererseits soll sie ihm genau das Gefühl geben, dass sie das Spiel bestimmt, es ist also viel Illusion und Theater dabei. Ein gewisser Widerspruch auf kognitiver Ebene ist also kaum vermeidbar. Eine gute Domina kann aber beides miteinander vereinbaren und das Rollenspiel möglichst echt gestalten, wie es auch in der Erzählung vom TE der Fall war. Der Mann steht dabei im Mittelpunkt, sowohl die Domina als auch er selber konzentrieren sich auf ihn und sein Erlebnis. Es findet aber keine persönliche Beziehung über das Spiel hinaus.

Kurz zusammengefasst: Eine Domina ist Erfüllerin von männlichen Wünschen, weil genau das ihr Job ist. Eine FemDom eben nicht. Dafür ist es bei letzterer echt, bei der Domina gespielt.
Will der Mann eher dienen, also fühlt sich devot, dann braucht er eine FemDom. Will er nach seinen Vorstellungen passiv bespielt werden, dann ist er bei einer Domina gut aufgehoben.
**********s0070 Mann
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Zitat von **********essin:
Zitat von *****ich:
Zitat von ****70:
Die Dominas sind sehr viel weniger Wunscherfüllerin als die sonstigen Professionellen.
Bei richtiger Suche gibt es durchaus Frauen die ihre Neigung professionell ausleben, nicht jede Neigung bedienen nur weil paar Scheine wandern.

Ist das nicht genau die Illusion, die die Dame aufbaut? Es bleibt doch eine Dienstleistung.

Im Prinzip ja, aber ...

Auch eine Domina ist zunächst mal ein Mensch mit Ecken und Kanten.
Wie in jedem Handwerk gibt es Spielarten, die der einen oder anderen Dame mehr oder weniger liegen, ggf. gibt es Praktiken oder Fetische, die ihr besonders liegen/besondes gut kann usw.

Mein Mann hat bei seinen Dominabesuchen die Erfahrung gemacht, dass manche Damen besonders gut auf seine Fetische/Bedürfnisse eingegangen sind, andere wiederum nicht.
Es ist wie in jedem Beruf, dass man wird sehr schnell merken, ob jemand etwas mit Leidenschaft macht.

Edit: Das Thema Leder- und Stiefelfetisch klingt zunächst nach einem Standard, aber mein Mann hat die Erfahrung gesammelt, dass schon vor 20 Jahren bei weitem nicht alle Dominas speziell darauf eingehen konnten.

Guten Tag,
Genauso ist es. Es sind Menschen! Mit Empfindungen, Wünschen und Abneigungen. Wenn man diese respektiert, kann man zu den Damen einen guten Draht aufbauen. Ich habe zumindest die Erfahrung im normalen professionellen, nicht Fetisch Bereich, gemacht. Ich habe hier in der Region eine „Dame des Vertrauens“ zu der ich für normale Aktivitäten (ich hoffe, dies ist Jugendfrei genug) gehe. Mit der Dame bin ich auch privat im Austausch. Man schreibt sich ab und an mal und fragt wie es dem anderen geht. Dies hat zur positiven Konsequenz das der gemeinsame Termin dann auf einem ganz anderen Niveau stattfindet und die Intensität des Termins ein ganz anderer ist. ABER, auch da ist es notwendig eine professionelle Distanz zu wahren. Diese Gradwanderung ist nicht jedem möglich.

Auch zu der professionellen Dame im BDSM Umfeld pflege ich nun einen angenehmen Kontakt. Ich habe mir nochmals erlaubt im Nachgang zur ersten Session Ihr per WhatsApp ein kurzes Feedback zu senden. Solch eine initiale Session wirkt bei einem Neuling noch länger nach. Die Rückmeldung der Dame war herzlich und mehr als freundlich. Dies zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Wichtig ist, das man freundlich bleibt. Die Damen verdienen den selben Respekt wie jeder andere Mensch auch. Leider, und das hat hier auch schon jemand geschrieben, sind einige Herren nicht der Meinung den nötigen Respekt gegenüber Ihren Mitmenschen an den Tag zu legen.

Gewiss, am Ende des Tages ist es ein kaufmännisches Tauschgeschäft: Geld gegen Leistung. Aber auch hier sollte man dies mit Respekt und Freundlichkeit gestalten. Dies macht gerade bei jemanden ohne Erfahrungen einen besseren Eindruck und wenn man feststellt, das es funktioniert, dann kann man dies wiederholen. Ich kann nur jedem den Tipp geben, nach der ersten Session über diese zu reflektieren und über das was passiert ist nachzudenken und in sich zu gehen, ob dies die eigenen Interessen und Wünsche widerspiegelt. Ich für meinen Teil kann dies bestätigen.

Das Thema Leder und Stiefelfetisch habe ich bei meiner intensiven Recherche auch kaum finden können. Eher nur sehr vereinzelt. Ich selber habe zwar in dieser Richtung ein Grundinteresse, aber dank fehlender Erfahrungen dies noch nicht konkretisiert. Wie ich aber gesehen habe, scheint ihr beiden hier sehr gut aufgestellt zu sein. Eine gemeinsame Grundlage zu haben ist das wichtigste was es gibt. Dafür meinen höchsten Respekt.
**********s0070 Mann
15 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********iebe:
Ich glaube, es wäre wieder einmal an der Zeit, den Unterschied zwischen "Domina" und "FemDom" zu thematisieren.

Eine FemDom macht das privat und verfolgt vor allem ihre eigenen Interessen. Die Wünsche des sub werden zur Kenntnis genommen, sind aber den ihren untergeordnet. Wenn sie ihn auspeitschen will, dann tut sie es. Wenn sie will, dass er sie fickt, dann befiehlt sie es ihm. Wenn sie ihm einen Orgasmus erlaubt, dann bekommt er einen, und wenn nicht, dann nicht.
Im Grunde gibt es da kaum einen Widerspruch, auch wenn natürlich viele malesubs versuchen werden, ihre Phantasien zu verwirklichen. Letztlich bestimmt die FemDom, was davon er bekommt. Dafür ist auch die Beziehungsebene im Spiel, sehr oft auch tiefere Gefühle.

Anders bei einer Domina, die das ganze professionell macht. Der Mann, der zu ihr geht, ist Auftraggeber und zahlender Kunde und hat natürlich ein Recht darauf, seine Wünsche erfüllt zu bekommen (dafür zahlt er ja schließlich). Andererseits soll sie ihm genau das Gefühl geben, dass sie das Spiel bestimmt, es ist also viel Illusion und Theater dabei. Ein gewisser Widerspruch auf kognitiver Ebene ist also kaum vermeidbar. Eine gute Domina kann aber beides miteinander vereinbaren und das Rollenspiel möglichst echt gestalten, wie es auch in der Erzählung vom TE der Fall war. Der Mann steht dabei im Mittelpunkt, sowohl die Domina als auch er selber konzentrieren sich auf ihn und sein Erlebnis. Es findet aber keine persönliche Beziehung über das Spiel hinaus.

Kurz zusammengefasst: Eine Domina ist Erfüllerin von männlichen Wünschen, weil genau das ihr Job ist. Eine FemDom eben nicht. Dafür ist es bei letzterer echt, bei der Domina gespielt.
Will der Mann eher dienen, also fühlt sich devot, dann braucht er eine FemDom. Will er nach seinen Vorstellungen passiv bespielt werden, dann ist er bei einer Domina gut aufgehoben.

Guten Tag,
Vielen Dank für die Erklärung. Als Neuling in der Szene ist es genau solch ein Beitrag, der es unerfahrenen Menschen die Szene näher bringt. Ich habe damit etwas lernen können. Vielen Dank für die kleine Erleuchtung am Rande!

Das es bei einer Domina am Ende nur ein Theaterstück ist, ist mir durchgehend bewusst gewesen. Für den Anfang kann es aber schon ein erfüllendes Erlebnis sein, wenn die notwendige Partnerin oder Partner fehlt. Ich gehe davon aus, das eine Session mit einer eigenen Partnerin oder Partner nochmals eine ganz andere Dynamik hat, so wie du es netterweise schon beschrieben hast. Nun fehlt in meinem Fall noch die notwendige Partnerin und wie ein anderes Mitglied hier schon geschrieben hat, der Überschuss an devoten Herren ist vorhanden und der Anteil an dominanten Frauen eher überschaubar. Es bedarf hier viel Glück und Zeit. Vielleicht findet sich hier in der Zukunft mal jemand, der solch eine Session mit mir durchführen würde. Man darf weiterhin Hoffnungsvoll bleiben und nicht aufgeben. Irgendwann „springt einer aus dem Gebüsch und sagt hier bin ich“.
********iebe Mann
11.657 Beiträge
@**********s0070
An dich war das gar nicht einmal so gerichtet. Ich glaube nämlich, du hast das schon ganz gut von selber kapiert und verinnerlicht.

Nein, es war eher als Reaktion auf die gedacht, die es mit der Beziehung zu einer FemDom vergleichen. Es ist aber eben nicht vergleichbar! Manche Männer nennen sich z.B. devot, wollen aber immer bestimmen, was passiert, was mit einer non-kommerziellen Frau niemals funktionieren wird! Die sind wohl bei einer Domina, die ihnen ihre Wünsche und Neigungen genau nach ihrem Drehbuch erfüllt, besser aufgehoben. Ist dann nur eine Frage, was der Geldbeutel hergibt.

Und weil wir schon bei dem Thema sind: Ja, es gibt auch das Umgekehrte, professionelle Frauen in der submissiven Rolle (nennen sich O-Escorts, oder auch die nicht ganz unbekannte jO). Die sind für Normalverdiener wir mich aber kaum leistbar, da geht unterhalb des 4-stelligen Bereichs praktisch nichts.
Das ist bei Dominas wieder etwas leichter, weil es doch mehr davon gibt.
*******atex Paar
42 Beiträge
Hallo,
ohne jetzt den kompletten Text gelesen zu haben und die ganze Diskussion bis jetzt. Ich lebe in einer festen Beziehung, habe aber einfach offen mit meiner Frau besprochen, dass es Dinge gibt, auf die sie keine Lust hat bzw nicht ihren Geschmack trifft. Somit kam für mich zum Experimentieren nur ein professionelles Studio in Frage. Vielleicht ist es für die Frau auch akzeptabeler, wenn die Dame oder der Herr Geld dafür nimmt.
Man kann das ein oder andere vielleicht auch unbeschwerte ausleben als mit dem Partner.
Wir leben BDSM privat für uns aus, jedoch hin und wieder ich alleine oder im Beisein mit meiner Frau in einem professionellen Studio.
Somit haben wir gemeinsam unseren Weg gefunden der für uns beide passt.
Grüße Er
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