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Sex ohne Orgasmus und trotzdem sehr befriedigt

****35 Frau
27 Beiträge
Themenersteller 
Sex ohne Orgasmus und trotzdem sehr befriedigt
Hallo liebe Community,
bei mir ist folgendes Thema aufgekommen, zu dem ich mich mit euch austauschen möchte:

Habe ich Sex mit einem Partner, so komme ich nicht zum Orgasmus. Das stört mich aber nicht, denn ich empfinde vaginale Penetration trotzdem als sehr befriedigend und das bezieht sich auf den ganzen Körper. Ist er nach einer kurzen Verschnaufpause für uns beide wieder bereit, kann es auch direkt mit Runde zwei oder drei weitergehen.

Im Gegenzug dazu komme ich mit meinen Toys schnell zum klitoralen Orgasmus, dessen angenehmes Gefühl sich nur auf die Geschlechtsorgane bezieht (und nicht den ganzen Körper). Ich bin kurz danach wieder fit, aber habe keine Lust auf eine zweite Runde.

Ich wüsste gerne, welchen Frauen es genauso geht.

Außerdem: Ist vlt. die Befriedigung nach dem Sex mit einem Partner doch auch eine Form von Orgasmus, nur anders als der konzentrierte mit dem Toy?

Und eher an die Männer: Manchen Männern ist es wichtig (und das finde ich auch richtig), ihre Partnerin zum Orgasmus zu bringen. Sage ich ihnen dann, dass ich auch ohne sehr befriedigt bin, schauen sie eher skeptisch. Wie wichtig ist es euch, dass ihr die Frau zum Orgasmus bringt und könnt ihr die generelle Befriedigung auch ohne nachvollziehen?

Ich bin gespannt, wie die Meinungen sind.
******eri Mann
85 Beiträge
Ich kannte eine Frau, die ohne Spielzeug keinen Orgasmus hatte. Wir fanden eine interessante Methode. Sie legte einen Vibrator auf ihre Klitoris, während ich in ihr war. So kamen wir gemeinsam zum Orgasmus.
******der Mann
3.152 Beiträge
Natürlich kann man eine Frau, auch wenn sie keinen Orgasmus hat, lustvoll befriedigen. Der Weg ist das Ziel. Und wenn er lang und genussvoll genug ist, bedarf es keinen Orgasmus, um sie völlig erschöpft, auf Wolke 7, neben sich zu haben.
Profilbild
**********itekt Mann
1.049 Beiträge
Zitat von ****35:
Sex ohne Orgasmus und trotzdem sehr befriedigt
Hallo liebe Community,
bei mir ist folgendes Thema aufgekommen, zu dem ich mich mit euch austauschen möchte:

Und eher an die Männer: Manchen Männern ist es wichtig (und das finde ich auch richtig), ihre Partnerin zum Orgasmus zu bringen. Sage ich ihnen dann, dass ich auch ohne sehr befriedigt bin, schauen sie eher skeptisch. Wie wichtig ist es euch, dass ihr die Frau zum Orgasmus bringt und könnt ihr die generelle Befriedigung auch ohne nachvollziehen?

Ich bin gespannt, wie die Meinungen sind.

Mir ist es wichtig, dass eine Frau sich wohlfühlt und die gemeinsame Intimität für sie erfüllend ist. Klar, ein Orgasmus ist schön – aber ich sehe das nicht als Pflicht oder einzigen Massstab. Wenn sie mir sagt, dass sie auch ohne Orgasmus glücklich ist, nehme ich das ernst. Für mich ist der gemeinsame Weg dorthin viel wichtiger als das Ziel selbst.

Nähe, Vertrauen und Lust lassen sich auf viele Arten erleben, nicht nur über den Höhepunkt bzw. Orgasmus.
*********uest Mann
2.358 Beiträge
Zur Frage an die Männer:

Ja mir ist es eigentlich wichtig, meiner Partnerin einen oder mehrere Höhepunkte zu bescheren. Ich will einfach, dass es ihr möglichst gut geht. Aber ich kenne es auch, dass Frauen nicht unbedingt Orgasmen haben müssen und den Sex trotzdem als erfüllend und "befriedigend" erleben.

Auch hier ist eben Kommunikation wichtig. Wenn ich es weiß, bin ich auch in dieser Hinsicht entspannt.
*****o17 Mann
512 Beiträge
@*********uest
genau so hab ich es häufig erlebt aber ein schlechtes Gefühl gehabt, wenn es mal nicht klappt und sie sich nicht erklärt. Ich war der Überzeugung, ich bin zu ungeschickt. Von meiner Frau (50 Jahre zusammen) hab ich gelernt, wie sie dann gefingert werden möchte… auch zum Wohl der anderen 🤩
******wen Frau
16.656 Beiträge
Zitat von ****35:
Ich wüsste gerne, welchen Frauen es genauso geht.

Eine dieser Frauen bin ich. Ich erkenne mich gut in deinem Text wieder.
Beim GV komme ich grundsätzlich nicht zum Höhepunkt. Es irritiert die meisten Männer immer wieder, dass ich als Frau behaupte, Sex auch ohne eigenen Orgasmus als befriedigend und erfüllend zu finden. Der Orgasmushype hat mMn oft schon dermaßen Kreise gezogen, dass die Vorstellung einer sexuell befriedigten Frau, die keinen Höhepunkt hatte, völlig abwegig ist. Der weibliche Orgasmus scheint für nicht wenige Männer ein Gradmesser ihrer Fähigkeiten zu sein und direkt mit ihrem Ego zu korrelieren. Sie fühlen sich gekränkt, wenn die Frau trotz all ihrer Bemühungen partout nicht kommt UND dann trotzdem frech behauptet, sie sei hinreichend befriedigt.

Für mich ist mein eigener Höhepunkt nichts, was ich als Musthave im Liebesspiel aufliste. Da fallen mir so viele andere Dinge ein - der Weg als Ziel - die mich wesentlich satter machen als eine halbe Minute Ganzkörperkrampf. Sex findet zwischen meinen Ohren statt und in erster Linie fickt Mann mein Hirn und erst damit mittelbar meinen Körper. All die vielen Nuancen der Erotik und Kinkyness werte ich um vieles höher als den simplen Orgasmus. Wer sich auf letzteren fokussiert und diesen als Egostreichler benötigt, passt nicht zu mir.
Ich bin auch "so eine".
An was es liegt kann ich nicht in Worte fassen. Ich weiß es nämlich schlichtweg nicht. Jedenfalls liegt es nicht am Mann, nicht an der Schwanzgröße, an der Art der Griffe und Berührungen, dass dieser eine Moment ausbleibt. Auch kann ich mich hingeben, genießen und erlebe Zittern und auch kleine Zuckungen, in der Vagina ind auch sonst im Körper. Vor allem ein schönes Gefühl im Kopf.

Fazit:
Ich kann Penetration "trotzdem" lustvoll genießen und bin erregt und feucht.
Und ich komme tatsächlich dem einen Sahnehäubchen im Spiel immer näher. Indem nämlich das Anale mit dem Vaginalen kombiniert wird und Toys miteinbezogen werden. Vibrationen können einen auch im Zusammenspiel um den Verstand bringen.

Was es braucht: Ein Partner, der Geduld hat, keine Vorwürfe macht und mit dem man reden kann. Schön, wenn einem das beschieden ist. 🤩
Nach einem O ist bei mir erst einmal Schicht im Schacht.
Wer danach weitermachen will spielt mit seiner Gesundheit. *barbar*
*******Fire Frau
4.793 Beiträge
Das mit den Toys kenne ich genauso.
Damit komme ih zwar zum Orgasmus, was zb zum Einschlafen ganz hilfreich ist. Aber es ist null befriedigend....eher eine Arz Druckabbau.

Mit dem Partner nicht zu kommen war früher bei mir häufig auch so, trotzdem fand ich den Sex schön und es war befreidigend oder anders befriedigend als mit einem Toy.

Auch jetzt, sollte ich beim Sex mal nicht kommen ist es für mich eine unglaubliche innere Befriedigung, wenn mein Partner kommt. Diese Befriedigung geht so viel tiefer als ein Toy das könnte....
****ot2 Mann
12.485 Beiträge
Zitat von ******wen:

Beim GV komme ich grundsätzlich nicht zum Höhepunkt. Es irritiert die meisten Männer immer wieder, dass ich als Frau behaupte, Sex auch ohne eigenen Orgasmus als befriedigend und erfüllend zu finden. Der Orgasmushype hat mMn oft schon dermaßen Kreise gezogen, dass die Vorstellung einer sexuell befriedigten Frau, die keinen Höhepunkt hatte, völlig abwegig ist. Der weibliche Orgasmus scheint für nicht wenige Männer ein Gradmesser ihrer Fähigkeiten zu sein und direkt mit ihrem Ego zu korrelieren. Sie fühlen sich gekränkt, wenn die Frau trotz all ihrer Bemühungen partout nicht kommt UND dann trotzdem frech behauptet, sie sei hinreichend befriedigt.

Ich behaupte, dass die männlichen Vorstellungen anders sind.
Viele Männer haben in ihrem Leben mal erlebt, dass eine langjährige Partnerin sich aus zweisamer Sexualität zurückzieht. Aber sich durchaus noch (oftmals heimlich) selbstbefriedigt.
Eines der möglichen und naheliegenden Erklärungen ist, dass sie von zweisamen Sex nicht profitiert, da sie beim Koitus nicht zum Höhepunkt kommt.

Meines Erachtens ist es daher wichtig Methoden mit ins zweisame Liebesspiel einzubeziehen, mit deren Hilfe sie auch zum Höhepunkt kommt. (ihre Toys, Oralverkehr, Intimmassage, etc.)

Das hat nun wirklich nichts mit Egoismus zu tun. Sondern eher mit dem Gegenteil.
********rmal Mann
665 Beiträge
Ich fühle mich nur semi verantwortlich für ihren Orgasmus und habe genug mit meinem zu tun.

Wenn Sie kommt gut wenn nicht auch gut sofern es sie nicht frustriert, wenn doch werden halt andere " schwrinereien" ausprobiert.
********1277 Mann
292 Beiträge
Ich glaube, es ist sehr schwer dem anderen Geschlecht zu erklären, was und wie man es fühlt und erlebt. Zudem noch zu erklären, dass man möchte, dass der Partner/die Partnerin genau das auch erlebt.
Keine Frage, als Mann gefällt mir der Sex ohne eigenen Orgasmus schon. Muss ich mir keine Gedanken machen um Kondome wechseln oder welche Sauerei ich hinterlasse. Aber...ohne Orgasmus bleibe ich dann dauerhaft in der sexuellen Erregung. Es gibt keinen Abschluss, der in den "Normalzustand" führt. Mag lange toll sein, weil man den schönen Sex lange genießen kann. Aber man kommt an den Punkt, wo man dann entweder gelangweilt wird oder einfach nur kaputt ist. Befriedigend ist es dann nur bis da hin, aber ab dem Punkt...Kacke, Scheiße, mir fehlt was um wieder "normal" in Körper und Kopf zu werden.
Wenn man das dann von sich kennt, dass es zwar ohne Orgasmus total schön ist, aber am Ende doch etwas fehlt. Dann stellt man sich vor, der Frau geht es in etwa genauso. Alles super toll, aber am Ende fehlt was um "fertig" zu sein.
Aus männlicher Sicht ist es logisch, dass man sich einen Orgasmus für die Frau wünscht. Dabei ist es mir persönlich nicht wichtig, ob sie den durch meine Penetration bekommt. Das kann auch durch Spielzeug am Ende oder während dessen passieren. Es ist für mich auch kein Muss. Aber auf Dauer, kommt dann doch der Gedanke durch: Hey, ihr muss doch auch was fehlen. Hört sie mit dem Sex nur auf, weil sie gelangweilt ist? Hört sie nur auf, weil sie erschöpft ist? Ihr muss doch was fehlen. Nur schönes Gefühl allein...das ist doch nicht alles. Wo bleibt die körperliche Befriedigung?
Klar, der Geist ist befriedigt und das hält auch länger an als die körperliche Befriedigung. Aber es fehlt für mich als Mann ein Teil.
*****win Mann
496 Beiträge
aus Sicht eines Mannes:

Hört man sich gegenseitig gut zu und hat als Mann viel Geduld, nimmt der Druck, einen O haben zu müssen, deutlich ab. Für mich als Mann, der das Wesen Frau an sich liebt, ist mein eigener Höhepunkt nicht so wichtig und wenn ich vom küssen zum lecken und verwöhnen übergehe, ist es natürlich schön, wenn sie kommt! Aber es kratzt nicht an meinem Ego, wenn sie es auch ohne O als schön und erfüllend empfindet.
Wichtig ist für mich nur gute, respektvolle Kommunikation ohne falsche Erwartungshaltung.
Und glaubt mir: wenn sie sich verstanden fühlt, hat sie ( zumindest in meinen Fällen ), auch Lust, sich um mich zu „kümmern“. Und wenn nicht, so what ?
***n2 Frau
1.049 Beiträge
*nene* Ist es sehr vermessen, wenn ich sehr gerne einen Orgasmus haben möchte? Ist ja im Grunde recht leicht bei mir. Unter einer Penetration muss ich ihn aber nicht haben. Es ist das Schönste, Intensivste, was ich erleben kann. Aber vorher vielleicht? So ein bisschen spielen? Ich habe schon Männer gehabt, die nach 20 Sekunden aufgehört haben. Ganz sooooo schnell bin ich dann doch nicht. Also so mein Empfinden. Ein wenig mehr Zeit möchte ich dann schon für mich und ich gebe diese ja auch unglaublich gerne zurück, weiter.
*******_t79 Frau
1.620 Beiträge
Es gibt nicht wenig Frauen die bei penetrativen Sex mit dem Penis nicht kommen. Wenn eins sich so um hört mehr als geahnt.
Da ist auch nicht unbedingt was kaputt oder liegt am Partner, dieses versteifen darauf finde ich komisch.

Ich habe die krassesten Orgasmen definitiv nicht bei Penispenetration und ein Mann der nur darauf steht, im worst case noch frustriert ist wäre kein Match für mich
**87 Mann
203 Beiträge
Persönlich bin ich der Ansicht das es die Unterschiede bezüglich der "Orgasmus-Fähigkeit" zu berücksichtigen gilt und das ein guter Liebhaber auch damit umgehen kann. Ein gekränktes Ego ist da definitiv fehl am Platz, genauso wie Vorwürfe.

Es wird genug Frauen geben, denen es ähnlich geht.

Was ich allerdings schade finde, ist das gerne außer Acht gelassen wird, das es genug Frauen gibt, die weder ihren Körper noch ihre Bedürfnisse kennen, sowie den Weg zum Ziel. Bin davon überzeugt das es einigen helfen würde.

Warum weibliche Orgasmus für Männer wichtig sind?
1.) Ehrliche Geber-Mentalität
2.) Eigene Erfahrungen = Habe ich als Mann keinen Höhepunkt, dann ist der Sex für den Mann nicht befriedigend. Das überträgt der Mann umgekehrt dann auch auf die weibliche Sichtweise
3.) Er hat schlechte Erfahrungen damit gemacht das Frauen behaupten das es okay ist und dann z.B. aber fremdgegangen sind
4.) Eigenes Ego aufpolieren
5.) Schafft eine tiefere Verbindung

Persönlich empfinde ich es als ungemein "verbindend" und befriedigend wenn man gemeinsam Orgasmen erlebt. Mal abgesehen davon das wir Männer das ganze visuell sowie auch von "Sound" ungemein erotisch und antörnend empfinden.
*********ature Paar
222 Beiträge
Prinzipiell schön wenn Mann Empathie der Lady gegenüber zeigt und auch Ihrem Orgasmus gegenüber.

Auf der anderen Seite ist da jeder ein Stück weit selbst für sein Wohlbefinden und seinen Orgasmus verantwortlich.

Im Richtigen Flow und mit guter Kommunikation ist es Mega erfüllend für beide. Ob die Lady hypersensibel ist und von Orgasmus zu Orgasmus reitet, oder aber vaginal keinen bekommt ist alles möglich und schon erlebt. Wir sind halt alle (zum Glück) sehr unterschiedlich 😉

Ich gebe aber auch zu dass es schon besonders erfüllend ist gemeinsam zu kommen, auch für mich (Er) ist das nochmals intensiver…
****100 Mann
3.860 Beiträge
Lady zum Orgasmus zu bringen ist schön, kenne aber das Problem mit dem "Nicht-kommen"...macht mir nichts aus und genieße den Anblick, wenn ich sie mit Toys etc. zum Orgasmus führen kann- oder schaue erregt bei der Selbstbefriedigung zu *zwinker*
*********_i_c Mann
291 Beiträge
Ich selbst komme beim Sex auch eher selten zum Orgasmus. Ist mir auch nicht besonders wichtig. Trotzdem führt das bei Frauen besonders zu Beginn immer wieder zu Unsicherheit und Irritationen. Kenne die Situation also nur zu gut.

Solange ich merke, dass die Frau genießt was ich mache und erfüllt ist habe ich damit gar kein Problem. Und mir ist es auch relativ egal ob sie jetzt durch Penetration, lecken, fingern, Toys, erogene Zonen, Schmerz oder durch irgendwas anderes kommt. Dann macht man eben das, was am besten funktioniert.

Ich hatte auch schon eine Frau unter mir liegen, Arm um ihren Hals als hätte ich sie im Schwitzkasten, an ihrem Ohr geknabbert weil es eben ihre stärkste erogene Zone war, einen Arm festgehalten, während sie mit ihrem anderen freien Arm den Vibrator bedient hat.
Das war dann halt nicht klassischer Sex mit Penetration aber für sie absolut intensiv und für mich scheinbar schön genug, dass es mir im Gedächtnis geblieben ist. Geht also alles und ist auch kein Problem.
*****ven Frau
8.029 Beiträge
Meine Sexualität verhält sich anders, als die der Themenerstellerin. Was für mich aber ganz entscheidend ist ist, dass meine einerseits weibliche und andererseits individuelle Sexualität nicht an einer männlichen Sexualität oder halt einfach anderen Sexualität vermessen wird. Wichtig ist mir selbstverständlich auch, dass das, was ich an Bedürfnissen und Vorlieben kommuniziere, auch vom Gegenüber angenommen und ernst genommen wird. Seien es Hinweise zu Techniken, Vorlieben für Toys oder die Information, dass mir ein Orgasmus nicht wichtig ist. Für mich passt es nur mit Sexpartner*innen, die mich darin ernstnehmen und sich auf meine Sexualität einlassen wollen und können.

@*********_i_c Sehr schöner Beitrag, der für mich widerspiegelt, was ich meine.
******ung Mann
7.461 Beiträge
Mir ist es komplett Wurst ob meine Partnerin einen Höhepunkt hat oder nicht.
Meistens ist es mir wichtig dass wir zusammen eine schöne und erfüllende Zeit haben.
Und wenn sie dann anfängt sich selbst die Klitoris zu stimulieren während ich andere Sachen an ihr mache weil sie es nur so schafft einen Höhepunkt zu bekommen dann soll sie das machen.
Dafür bin ich nicht verantwortlich.

Einen Orgasmus in Form von abspritzen habe ich nicht so oft wenn wir Sex haben.
Sehr häufig benutze ich meinen Schwanz gar nicht.
Einen Höhepunkt - oder mehrere - erreiche ich dennoch meistens. Es ist dann ein... Gehirnorgasmus (nein - es spritzt mir dann nicht aus der Nase).
Es ist innerlich. Ein Gefühl einer Befriedigung die tiefer und intensiver ist als wenn ich mal eben abspritze. Abspritzen kann ich auf kurze Zeit ohne große Anstrengung und fühle mich dann doch nicht befriedigt. Dann lieber ohne abspritzen und volle Befriedigung.

Weil ich weiß dass es bei mir so ist habe ich keine Probleme damit wenn meine Partnerin mal nicht kommt.
********hlen Mann
1.709 Beiträge
Zitat von ****35:
Sex ohne Orgasmus und trotzdem sehr befriedigt
Hallo liebe Community,
bei mir ist folgendes Thema aufgekommen, zu dem ich mich mit euch austauschen möchte:

Habe ich Sex mit einem Partner, so komme ich nicht zum Orgasmus. Das stört mich aber nicht, denn ich empfinde vaginale Penetration trotzdem als sehr befriedigend und das bezieht sich auf den ganzen Körper. Ist er nach einer kurzen Verschnaufpause für uns beide wieder bereit, kann es auch direkt mit Runde zwei oder drei weitergehen.

Im Gegenzug dazu komme ich mit meinen Toys schnell zum klitoralen Orgasmus, dessen angenehmes Gefühl sich nur auf die Geschlechtsorgane bezieht (und nicht den ganzen Körper). Ich bin kurz danach wieder fit, aber habe keine Lust auf eine zweite Runde.

Ich wüsste gerne, welchen Frauen es genauso geht.

Außerdem: Ist vlt. die Befriedigung nach dem Sex mit einem Partner doch auch eine Form von Orgasmus, nur anders als der konzentrierte mit dem Toy?

Und eher an die Männer: Manchen Männern ist es wichtig (und das finde ich auch richtig), ihre Partnerin zum Orgasmus zu bringen. Sage ich ihnen dann, dass ich auch ohne sehr befriedigt bin, schauen sie eher skeptisch. Wie wichtig ist es euch, dass ihr die Frau zum Orgasmus bringt und könnt ihr die generelle Befriedigung auch ohne nachvollziehen?

Ich bin gespannt, wie die Meinungen sind.

Ich kenne das auch gut, mit meiner BDSM Beziehung und hätte eine Frage dazu. Kannst du den Klit O nur bekommen wenn du es dir selber machst oder geht es auch wenn ein anderer den Toy z.B. an dir benutzt?
Bei der vaginalen Penetration kommst du da nicht über den Berg und bist oft kurz davor?
*****Jez Frau
772 Beiträge
Bei Penetration komme ich auch nicht. Bin ich noch nie. Mich persönlich stört es nicht.
**********inge2 Mann
350 Beiträge
Aus meiner männlichen Sicht gehört ein Orgasmus zum Sex dazu. Ohne bin ich nicht befriedigt. Es ist aber nicht ihre Aufgabe für meinen Orgasmus zu sorgen. Das erledige ich notfalls selbst, wenn es nicht automatisch bei Spielen passiert. Sollte es tatsächlich, doch mal passieren, dass ich nicht zum Orgasmus komme (was bisher soweit ich mich erinnern kann, noch nicht vorgekommen ist), würde ich zeitnah noch mal selbst Hand anlegen. Mit oder ohne Partnerin.

Meine Erfahrung, was Frauen anbetrifft, ist die Sachlage etwas schwieriger. Dennoch sehe ich es so, dass ich nicht verantwortlich für ihren Orgasmus bin, ich versuche sie dabei so gut ich kann zu unterstützen. Dies bedeutet zum einen, dass ich alles zu vermeiden versuche, was ihre Lust hemmt und versuche soweit möglich alles zu tun, was ihre Lust steigert. Das klappt mal besser und mal nicht so gut. Ich mache bei allem mit, was ihre Lust fördert.

Üblicher weiße wird ja vom Orgasmus-gap gesprochen, dessen von mir wahrgenommen übliche Bedeutung darin besteht, dass Männer beim gemeinsamen Sex mehr Orgasmen haben als Frauen.

In meiner aktuellen Beziehung ist dieses Gap andersrum. Sie hat deutlich mehr Orgasmen als ich. Sie hat in den meisten Fällen mehrere (wenn's gut läuft 4-6) und ich genau einen. Weil wir schon so lange zusammen sind, ist dieses Gap so groß, dass sie sehr oft leer ausgehen müsste, um es wieder zu schließen. Ich werde mich soweit es mir möglich ist, bemühen, dass dieses Gap bis an mein Lebensende nicht mehr geschlossen wird ...
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