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Ein Wochenende in Hamburg

******109 Mann
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******109 Mann
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Nicole lachte leise, ihre Wangen gerötet vom Alkohol, von der Atmosphäre, von etwas anderem, das langsam in der Luft lag. Gerhard lehnte sich zurück, wandte sich mir zu. Er sprach über die Reeperbahn, über ihre Geschichte, die dunklen und die glitzernden Seiten. Er erzählte von legendären Lokalen, zwielichtigen Bekannten, von Partys, bei denen man den Morgen nicht mehr vom Abend unterscheiden konnte. Ich hörte ihm zu – oder tat zumindest so. Aber mein Blick wanderte immer wieder zur anderen Seite des Tisches.

Nicole und Renate tuschelten. Nah beieinander. Ihre Köpfe einander zugeneigt, ihre Lippen dicht. Sie lachten, flüsterten, sahen sich an – nicht wie zwei Frauen, die sich gerade erst kennengelernt hatten. Eher wie zwei, die dabei waren, etwas auszuprobieren. Ihre Oberschenkel berührten sich unter dem Tisch. Renates Hand lag ganz locker auf Nicoles Knie, wanderte kurz, bevor sie wieder in ihren Schoß glitt. Nicole zuckte nicht zurück. Im Gegenteil – sie rückte näher.

Ich schluckte. Der Sekt prickelte auf meiner Zunge, aber in meinem Magen breitete sich ein warmes, aufgeregtes Ziehen aus. Gerhard bemerkte meinen abwesenden Blick und lächelte. „Die beiden verstehen sich“, sagte er beiläufig. „Manchmal passiert das einfach.“

Plötzlich verstummte das Saxophon. Ein kurzer Moment völliger Stille, in dem jeder Blick suchend zur Bühne wanderte. Dann wurde das Licht gedimmt. Die Stimmen im Raum wurden leiser, Gespräche brachen ab. Nur noch das leise Klingen von Gläsern war zu hören. Dann glitt der schwere Vorhang zur Seite. Lautlos. Wie ein Geheimnis, das sich selbst entschleierte. Ein einzelner Spot fiel auf die Mitte der Bühne – ein hölzernes Podest, roh, fast grob gezimmert. Darauf ein Stuhl. Und auf diesem Stuhl saß eine Frau. Nackt. Ihre langen braunen Haare fielen in weichen Wellen über ihre Schultern, ihre Augen waren verbunden mit einem dunklen Tuch. Ihre Brüste standen fest, die Haut glänzte im Licht. Ihre Hände lagen ruhig auf den Oberschenkeln, die Beine leicht geöffnet.

Ein kollektives Einatmen ging durch den Raum. Dann traten zwei Männer aus dem Schatten. Beide nackt, durchtrainiert, mit einer lässigen, selbstsicheren Haltung. Ihre Schwänze halb erregt, schwer und sichtbar, wie eine unausgesprochene Einladung. Ich schluckte trocken. Spürte, wie meine Finger das Glas umklammerten, obwohl ich gar nicht getrunken hatte.

Reflexhaft sah ich zu Nicole. Sie starrte auf die Bühne. Ihre Lippen leicht geöffnet, die Pupillen geweitet. Sie war völlig gebannt. Renate hatte sich dicht an sie geschoben, flüsterte ihr etwas ins Ohr. Ich konnte nicht hören, was sie sagte. Renates Hand lag jetzt auf Nicoles Schenkel. Ihre Finger bewegten sich langsam, kreisten leicht. Nicole reagierte nicht – oder gerade doch: Ihre Beine schienen sich nicht zu verschließen, sondern öffneten sich sogar etwas mehr.

Die beiden Männer auf der Bühne bewegten sich langsam auf die Frau zu. Ihre Blicke ruhten auf ihr, doch sie konnte sie nicht sehen. Die Augenbinde ließ ihre nackte Präsenz noch verletzlicher, noch begehrenswerter wirken. Einer der Männer trat hinter sie, strich mit den Händen über ihre Schultern, entlang ihres Halses, hinab zu ihren Brüsten. Ihre Haut reagierte sofort, hob sich in kleinen Wellen der Gänsehaut. Der andere kniete sich vor sie und hauchte einen Kuss auf ihre Innenseite der Oberschenkel.

Ich hörte Nicoles Atem neben mir, flach, schnell. Sie saß völlig still – nur ihre Brust hob und senkte sich unregelmäßig. Renate hatte ihre Hand inzwischen ganz auf Nicoles nacktem Oberschenkel liegen, kaum mehr verdeckt durch das kurze Kleid, das im Sitzen hochgerutscht war. Ihre Finger strichen langsam auf und ab, immer näher an Nicoles Mitte. Und Nicole ließ es zu. Ihre Augen klebten an der Szene auf der Bühne, doch ihre Lippen waren leicht geöffnet, als würde sie jeden Atemzug mit Renates Berührung synchronisieren.

Ich konnte nicht wegsehen. Nicht von Nicole, nicht von der Bühne, nicht von dieser elektrisierenden Nähe, die zwischen uns allen lag. Gerhard saß neben mir, still, aufmerksam, mit einem leichten Lächeln, das alles verstand und nichts drängte. Auf der Bühne hatte sich der Mann hinter der Frau nun über sie gebeugt, sein halbsteifer Schwanz lag schwer auf ihrer Schulter. Der andere streichelte ihre Innenschenkel, spielte mit ihr, während sie sich sichtbar anspannte und dann wieder entspannte – sie war völlig ausgeliefert. Ich spürte, wie hart ich geworden war. Und ich war nicht der Einzige.

Auf der Bühne hatte die Frau den Schwanz des hinter ihr stehenden Mannes in die Hand genommen. Der wurde unter ihrem Griff und der leichten aber bestimmten Vor-und Zurückbewegung hart. Sie quittierte es mit einem Lächeln, neigte den Kopf und begann an seiner Eichel zu saugen.

Der andere Mann schob ihre Schenkel auseinander und entblößte ihre Muschi. Er kniete sich vor sie und begann, sie mit langsamen, gezielten Bewegungen zu lecken. Ihre Reaktion war unmittelbar. Ihr Rücken krümmte sich, ihr Mund ließ kurz von dem Schwanz des Anderen ab, öffnete sich zu einem stummen Stöhnen, und obwohl ihre Augen verborgen waren, sprach ihr ganzer Körper von Hingabe. Der zweite Mann beugte sich nun vor, seine Zunge glitt über ihre Brustwarzen, dann nahm er sie in den Mund – erst eine, dann die andere – während der erste sie weiter mit dem Mund verwöhnte. Ihre Hüften bewegten sich nun leicht im Rhythmus seiner Zunge, ihr Körper zitterte, vibrierte, bereit, zu zerfließen.

Neben mir wurde Nicole unruhig. Ihre Beine hatten sich weiter geöffnet, ganz unmerklich vielleicht – aber spürbar. Renates Hand lag nun direkt an ihrer Innenseite, wanderte höher, strich über den feuchten Stoff ihres Höschens, das sich bereits deutlich dunkel verfärbt hatte. Ihre Finger übten leichten Druck aus, kreisten, dann glitten sie langsam unter den Stoff. Nicole keuchte leise, drehte sich nicht weg – im Gegenteil. Ihr Kopf fiel leicht zurück, ihre Lippen geöffnet, ihre Atmung unregelmäßig. Renates Mund war ganz nah an ihrem Ohr, flüsterte Dinge, die ich nicht hören konnte – aber Nicole antwortete mit einem leisen, atemlosen Lachen und legte schließlich ihre Hand auf Renates Schenkel. Eine klare Geste.

Ich sah zu Gerhard. Er hatte sich leicht zur Seite gedreht, sah nicht auf die Bühne, sondern direkt auf Nicole und Renate. Sein Blick war wachsam, aber nicht neidisch – vielmehr stolz. Er nippte an seinem Glas, als wäre das hier alles ganz normal. Vielleicht war es das für ihn. Für uns war es neu – und unwiderstehlich.

Die nackte Frau auf dem Stuhl war nun vollständig geöffnet. Ihre Beine ruhten auf den Schultern des Mannes vor ihr, der sie weiter mit seiner Zunge bearbeitete – mit einer Kunstfertigkeit, die keine Hast kannte, aber jede Reaktion aus ihr herauskitzelte. Sie wand sich unter seinen Lippen, stöhnte nun offen. Ihr Körper bebte in Wellen, als würde er mit jedem Lick näher an den Rand des Kontrollverlusts getrieben werden. Der zweite Mann stand neben ihr, streichelte ihren Körper, küsste ihre Lippen, ihre Stirn, ihre Brüste – ein Spiel aus Zärtlichkeit und Dominanz. Immer wieder glitt seine Hand über ihren Bauch, streifte die Schenkel, streichelte ihren Kitzler, wenn der andere kurz innehielt.

Ich war vollkommen gebannt. Doch dann hörte ich es – ein anderes Stöhnen, leiser, näher. Nicole. Ich drehte den Kopf. Sie saß zurückgelehnt, die Augen halb geschlossen, ihre Beine leicht geöffnet. Renates Finger waren nun unter ihrem Höschen. Ich konnte nicht sehen, was genau sie tat – aber Nicoles Körper sprach Bände. Ihre Atmung war hektisch geworden, ihre Lippen glänzten vom feuchten Atmen, und ihre Hüften hoben sich ganz leicht der Hand entgegen, die sie dort unten verwöhnte. Renate flüsterte ihr etwas ins Ohr, dann küsste sie ihren Hals, sanft, langsam – während ihre Finger weiter Nicole verwöhnten.

Nicole vergrub ihre Finger in der Polsterung der Sitzbank, ihre Knie begannen zu zittern. Ihre Augen waren auf die Bühne gerichtet, aber ich wusste, dass sie im Moment nichts mehr sah außer dem, was in ihr selbst geschah. Dann – mit einem kurzen, gepressten Laut – verkrampfte sich ihr ganzer Körper. Ein Zucken, ein leises Wimmern, dann pure Stille, als sie sich an Renate klammerte. Ihr ganzer Unterleib zuckte in Wellen, ein Orgasmus, der sich durch ihren Körper wühlte wie ein Schauer aus Hitze und Licht. Renate hielt sie, streichelte sie weiter, langsam, sanft – bis Nicole sich wieder entspannte, den Kopf an Renates Schulter legte, atemlos, erschöpft – und gleichzeitig vollkommen wach.

Auf der Bühne steigerte sich das Spiel in immer wildere Höhen. Die Männer nahmen die Frau in wechselnden Positionen – mal gleichzeitig, mal nacheinander, hart und fordernd, dann wieder langsam und tief, bis jede Facette der Lust durchlebt war. Ihre Stöhner hallten durch den kleinen Raum, begleitet vom rhythmischen Klatschen nackter Körper aufeinander.

Wir vier sahen zu. Wie gebannt. Niemand sprach. Nur das leise Klingen der Sektgläser durchbrach die aufgeladene Stille. Nicole lag halb an Renate gelehnt, ihre Lippen feucht, ihre Augen dunkel vor Erregung. Meine Hand hielt die ihre – und ich spürte, wie stark ihr Herz schlug. Dann, nach einem letzten, ekstatischen Höhepunkt auf der Bühne, einem aufschreienden Finale aller drei Körper, fiel der Vorhang lautlos. Ein Atemzug lang herrschte Schweigen. Dann nahm Renate das Glas, prostete uns zu – und lächelte geheimnisvoll.

Als wir unsere Gläser leerten und uns erhoben, verabschiedete sich Gerhard mit einem festen Händedruck von mir. Für mich waren sie genau das geblieben: flüchtige Bekannte in einer besonderen Nacht. Fremde mit einer Aura von Vertrautheit. Doch Nicole und Renate... das war etwas anderes. Sie umarmten sich innig. Zu innig für ein erstes Treffen. Zu langsam für reinen Anstand. Ihre Körper blieben einen Moment länger aneinander, ihre Blicke versprachen mehr, als gesagt wurde.

„Lass uns morgen ein bisschen durch die Stadt bummeln“, sagte Renate leichthin, während sie Nicole noch immer an der Hand hielt. „Sehr gern“, antwortete Nicole. „Ich wollte sowieso noch was Hübsches finden...“ Gerhard schaltete sich ein: „Dann machen wir’s doch einfach so: Ihr zwei erkundet die Boutiquen – und wir Jungs gehen ins Stadion. St. Pauli gegen Düsseldorf. Karten hab ich.“ Ich lachte überrascht. „Klingt nach einem Deal.“ „Und am Abend“, fügte Renate hinzu, während sie Nicole zulächelte, „zeigen wir euch dann, was wir eingekauft haben. Bei uns. Ein Glas Wein. Ganz entspannt.“ Nicole nickte. „Ich freu mich.“

Und als wir wenig später durch das nächtliche Hamburg zurück zum Hotel gingen, spürte ich, dass diese Stadt uns mehr geschenkt hatte als ein schönes Wochenende.
******109 Mann
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Der Nachmittag war warm, leicht bewölkt, und die Straßen rund um die Reeperbahn wirkten bei Tageslicht fast harmlos. Nicole und Renate hatten sich an der U-Bahn getroffen. Renate trug eine große Sonnenbrille, Nicole hatte ihr Haar locker zusammengebunden. Sie schlenderten durch kleine Boutiquen, hielten an Schaufenstern, probierten Schuhe und Kleider. Sie tranken in einem kleinen Café einen Iced Latte und genossen es den verschiedenen Leuten zu beobachten, die an ihnen vorbeiliefen.

Renate war es, die schließlich das Schweigen brach. „Hast du gut geschlafen?“ fragte sie beiläufig. Ihre Stimme war ruhig, aber ihr Blick lauerte. Nicole nickte, doch man sah ihr die Spannung an. „Ja. Irgendwie... aufgedreht. Es war viel gestern.“ Renate drehte sich zu ihr, hielt das Kleid gegen ihren Körper. „War es zu viel?“ Nicole schluckte. Ihre Finger spielten mit dem Rand ihres Bechers. „Nein“, sagte sie schließlich. „Es war… aufregend. Irgendwie surreal. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal... live sehe.“ Renate trat einen Schritt näher. „Und? Hat es dich erregt?“ Nicole errötete leicht. Ihre Stimme wurde leiser. „Ja. Schon. Ich hab... nicht damit gerechnet. Aber ich konnte kaum wegsehen.“

Renate lächelte sanft. „Ich hab's gesehen. Und gespürt. Du hast dich nicht dagegen gewehrt.“ Nicole schüttelte kaum merklich den Kopf. „Ich wusste nicht, dass ich so reagiere.“ Eine kurze Stille. Dann sagte sie, fast flüsternd: „Daniel hat... schon öfter von seinen Fantasien erzählt. Dass wir... mal etwas mit einem anderen Paar erleben. Nur so zum Spaß. Aber ich dachte immer, das bleibt nur so eine Spinnerei.“ Renate hob die Augenbrauen. „Und du? War’s gestern wirklich nur Zuschauen für dich? Oder ein erster Schritt?“ Nicole wich ihrem Blick kurz aus. „Ich weiß es nicht“, sagte sie ehrlich. „Aber ich glaube... ich würde gern wissen, wie sich der nächste Schritt anfühlt.“
„Da müssen wir rein“, sagte Renate, als sie plötzlich vor einem breiten Eingang mit leuchtendem Schriftzug stehen blieben: „Sexworld – Erotik auf drei Etagen“

Nicole stockte kurz. Die Fenster waren dunkel verspiegelt, die Tür stand offen, drinnen rotes Licht und kühle Klimaanlagenluft. „Wirklich?“ fragte sie halb belustigt, halb nervös. Renate grinste. „Natürlich. Wenn schon Hamburg, dann richtig.“ Sie nahm Nicole leicht an der Hand, zog sie über die Schwelle. „Keine Sorge. Ich kenn mich aus.“
Nicole folgte ihr, neugierig, das Herz leicht klopfend. Hier im Erdgeschoss gab es Regale voller Dildos, Vibratoren, Toys in allen Farben und Formen. Von kleinen, dezenten bis zu monumentalen Exemplaren, bei denen beide Frauen unwillkürlich lachen mussten. „Oh Gott“, kicherte Nicole, als Renate ihr einen lila Doppelvibrator mit der Aufschrift For her & her reichte. „Passt doch – du magst doch neue Erfahrungen“, zwinkerte Renate.

Sie wanderten durch die Gänge, hoben Dinge an, lasen Verpackungen laut vor, lachten über vibrierende Analperlen, hielten sich gegenseitig Lederhandschellen ans Handgelenk. Es war albern, beinahe kindisch. Renate hob einen schmalen, eleganten Vibrator aus einem Regal. „Und, was habt ihr so zuhause?“, fragte sie beiläufig. Nicole schmunzelte, etwas verlegen. „Ein paar Sachen… Zwei Vibratoren. So ein kleiner Auflegevibrator, und einer mit so einem Hasenaufsatz. Den mag ich eigentlich ganz gern. Aber sonst… eher klassisch.“
Renate zog eine Augenbraue hoch. „Klassisch ist gut. Aber hier“, sie griff neben sich ins Regal und hielt ein längliches, gebogenes Toy in satiniertem Silikon hoch, „hier wird’s spannend.“ Nicole betrachtete das Teil neugierig. Es war dicker, länger – mit zwei Enden. Sanft geschwungen, aber unmissverständlich. Ein Doppel-Dildo. „Den benutzt man zu zweit“, erklärte Renate ruhig. Ihre Stimme hatte etwas Verführerisches, fast Pädagogisches. „Beide führen sich ein Ende ein… und dann kannst du dich bewegen, reiben, schaukeln – miteinander, ineinander.“ Sie lächelte. „Fühlt sich unglaublich intim an. Und unglaublich geil.“

Nicole hielt den Dildo nun selbst in der Hand, ließ die Finger über die seidige Oberfläche gleiten. Ihre Wangen waren gerötet. „Sowas habt ihr wirklich zu Hause?“ - „Mhm“, antwortete Renate, trat einen Schritt näher. Ihre Stimme war jetzt kaum mehr als ein Hauch. „Ich benutze ihn… gern. Wenn es passt. Wenn sie bereit ist. Und neugierig genug.“ Ihre Hand strich Nicole dabei ganz leicht über den Rücken. Nicole schluckte. Ihr Blick lag auf dem Toy. Und dann wieder auf Renate. „Und… funktioniert das gut? Ich meine… so richtig miteinander…?“
Renate lächelte. „Oh ja. Man sieht sich dabei in die Augen. Spürt jede Bewegung der anderen. Es ist fast wie ein Tanz… bloß mit noch mehr Nähe. Und wenn’s passt – kommt man sogar gleichzeitig.“ Eine kurze Stille zwischen ihnen. Renates Blick wurde etwas weicher. „Wenn du willst… kann ich dir das mal zeigen.“

Sie legten den Doppel-Dildo zurück ins Regal. „Komm“, sagte Renate leichthin, „ich zeig dir das Untergeschoss. Da wird’s... interessant.“ Nicole folgte ihr die breite Treppe hinunter – und blieb nach den ersten Schritten wie angewurzelt stehen. „Oh mein Gott“, murmelte sie. Vor ihr erstreckte sich eine Welt, die sie nur aus Filmen oder von Bildern kannte – wenn überhaupt. Endlose Kleiderständer mit lackschwarzen Korsagen, knappen Netzkombis, Masken, Halsbändern, Strapsen in allen Variationen. Daneben hohe Regale mit Overknees, Plateaustiefeln, Bodyharnesses und Latexhandschuhen. Rote, schwarze, glänzende Stoffe. Glitzernde, durchsichtige Spitze. Manche Outfits bestanden aus kaum mehr als ein paar Riemen.

Renate grinste. „Beeindruckend, oder?“ Nicole nickte langsam. „Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hingucken soll... Das ist ja eine halbe Fetischmesse.“
„Deshalb sind wir hier.“ Renate schob ein paar Kleiderbügel beiseite. „Wir brauchen ein Outfit. Für heute Abend.“ Nicole drehte sich zu ihr. „Was meinst du mit wir? Was für ein Abend?“ Renate sah sie ruhig an. „Ich hab’s mit Gerhard schon abgesprochen. Ihr kommt doch zu uns, oder? Gemütlich. Ein Glas Wein. Und dann sehen wir, was passiert. Aber heute… wird es nicht nur beim Zuschauen bleiben, Nicole.“

Nicole errötete. „Ich weiß nicht, ob ich... Ich meine, ich hab so was noch nie—“ - „Ich weiß“, unterbrach Renate sie sanft. „Aber du warst gestern wunderschön. Du warst erregt. Und Daniel – der wäre überglücklich, wenn du heute einfach mutig bist. Ihr seid doch beide bereit. Du weißt es. Und ich auch.“ Nicole schwieg. Ihre Finger glitten an einem rot-schwarzen Body aus Spitze und Satin entlang. Hoch ausgeschnitten, durchsichtig, mit Metallringen über der Brust.
Renate trat näher. „Wir kennen uns inzwischen. Wir mögen uns. Es ist die perfekte Gelegenheit. Kein Druck. Nur wir. Ein nächster Schritt.“ Nicole sah sie an. „Hilfe“, flüsterte sie und lachte gleichzeitig. Renate grinste. „Ich helf dir sehr gern. Such dir was aus. Oder ich such was für dich. Und wenn du magst – probier ich’s mit dir an.“

Schon hatte sich Renate umgedreht und durchforstete zielstrebig die Reihen aus Lack, Leder und Spitze. Nicole blieb noch kurz stehen, zögerte, dann folgte sie ihr. „Aha – perfekt“, sagte Renate plötzlich, hielt triumphierend zwei fast identische Outfits hoch: Schwarze Büstenheben aus Leder mit silbernen Schnallen, dazu passende Strumpfhaltergürtel mit metallischen Akzenten und Netzstrümpfe. „Zweimal, für uns beide. Kontrast und Einheit. Findest du nicht?“
Nicole kicherte. „Und das willst du wirklich anziehen?“ - „Natürlich“, sagte Renate. „Man sollte sich selbst feiern – besonders, wenn jemand zuschaut.“

Sie schoben gemeinsam den schweren roten Vorhang einer Umkleidekabine beiseite und traten hinein. Der Raum war groß genug für zwei, die Wände verspiegelt, das Licht weich. Sie stellten ihre Sachen ab, zogen sich nebeneinander langsam aus. Nicole fühlte ihr Herz klopfen. Zum ersten Mal sah sie Renate wirklich nackt. Und sie war überrascht. Trotz ihres Alters war Renate in erstaunlich guter Form – weich, aber definiert. Ihre Brüste hingen leicht, aber wirkten natürlich, lebendig. Keine Scham, kein Versuch, sich zu verbergen. Sie bewegte sich mit einer Selbstverständlichkeit, die Nicole beeindruckte.
Dann fiel Nicoles Blick unweigerlich tiefer. Sie hielt den Atem an. Renates Schamlippen waren mehrfach gepierct. Kleine silberne Ringe säumten sie. Nicole konnte nicht wegblicken. „Du schaust“, sagte Renate leise. Sie trat einen Schritt näher. Nicole errötete, nickte aber. „Das ist... Wow. Ich hab sowas noch nie gesehen.“ Renate stand nun ganz dicht vor ihr. „Willst du’s dir genauer ansehen? Es tut nicht weh.“ Renate drehte ihre Hüften leicht, öffnete die Beine etwas.

Nicole beugte sich leicht vor, betrachtete die silbernen Ringe, die Renates Intimbereich säumten. Ihre Lippen waren leicht geöffnet, ihr Atem spürbar flacher. Renate blieb still, ließ sie schauen, ließ sich betrachten. Und dann, ganz sanft, hob sie die Hand, berührte Nicole an der Wange. Ihre Finger strichen nur kurz über ihre Haut. „Du bist wunderschön, weißt du das?“ sagte Renate leise.

Nicole sah auf, ihre Augen glänzten. Für einen Moment stand sie einfach da – dann hob auch sie zögerlich die Hand, legte sie auf Renates Taille. Ihre Finger strichen über die warme Haut, fühlten deren Weichheit, die leichte Spannung darunter.

Dann trennten sie sich wortlos, fast gleichzeitig. Und griffen zu den Outfits. Sie schlüpften in die Leder-Büstenheben. Die Cups hoben und rahmten ihre Brüste, ließen die Spitzen frech hervortreten. Der Glanz des Leders kontrastierte verführerisch mit ihrer nackten Haut. Die Strumpfgürtel saßen eng an den Hüften, betonten ihre Taillen, während die halterlosen Netzstrümpfe die Beine in aufregender Transparenz verlängerten. Nicole betrachtete sich im Spiegel – und hielt kurz den Atem an. Sie sah nicht mehr brav aus.

Renate trat hinter sie, legte die Hände sanft auf ihre Schultern. Dann glitten ihre Finger langsam über die nackte Haut, hinunter zu Nicoles Brüsten. Sie streichelte sie, umfing sie sanft, zog sie leicht an sich. „Du siehst umwerfend aus“, flüsterte sie ihr ins Ohr. „Wie eine Göttin. Wild und weich zugleich. Heute Abend wird niemand den Blick von dir wenden können.“ Ihre Hände wanderten weiter, glitten über Nicoles Bauch, hielten kurz inne – und fanden schließlich den Weg tiefer, zwischen ihre Beine, ganz sachte. Nicole schloss die Augen, ihr Körper spannte sich an. Doch sie wich nicht zurück. Stattdessen lehnte sie sich leicht gegen Renate. „Daniel wird so stolz auf dich sein“, hauchte Renate. „Er wird dich ansehen, wie ein Mann, der weiß: Das da gehört mir. Und trotzdem darf die ganze Welt sie bewundern.“ Nicole öffnete langsam die Augen. Sie lächelte.

Renate ließ ihre Hände langsam von Nicole gleiten, küsste sie sacht auf die Schulter, dann lösten sie sich voneinander. Nicole griff nach dem Bügel mit dem Outfit, bereit, es vorsichtig wieder auszuziehen, als Renate inne hielt. „Warte mal“, sagte sie gespielt streng. „Da fehlt noch was.“ Nicole drehte sich fragend zu ihr um. „Ein Slip“, erklärte Renate mit einem verschmitzten Lächeln. „Wir wollen ja nicht ganz unartig sein...“ Sie verschwand kurz zwischen den Gängen, während Nicole sich langsam entkleidete. Wenige Minuten später war sie zurück – und hielt etwas in die Luft, das Nicole verblüffte. Ein Slip – wenn man ihn so nennen konnte – der ausschließlich aus kleinen, glänzenden Perlen bestand, kunstvoll auf Drahtfäden aufgezogen. Nur ein Hauch von Bedeckung. Und zugleich pures Versprechen.
„Den nehmen wir“, sagte Renate. „Der sieht an dir bestimmt sündhaft gut aus.“

Nicole lachte, schüttelte den Kopf – aber sie protestierte nicht. Sie zogen sich wieder an, verstauten ihre neuen Errungenschaften in unauffälligen schwarzen Taschen, und verließen gemeinsam den Laden. Draußen war es inzwischen später Nachmittag geworden. Die Sonne brach golden durch die Wolken, tauchte die Stadt in warmes Licht. Auf dem Weg zu Renate und Gerhard unterhielten sie sich über Belangloses. Nicole hielt ihre Tasche fest umklammert.
*******n69 Mann
7.570 Beiträge
Oh so vielversprechend. Bitte weiter.
*******g_hh Paar
89 Beiträge
Gibt es noch eine Fortsetzung? *liebguck*
******109 Mann
67 Beiträge
Themenersteller 
Die Sonne hing bereits tief über dem Hamburger Hafen, als Daniel und Gerhard das Stadion verließen. St. Pauli hatte knapp gewonnen, die Stimmung war gut. Sie schlenderten durch die Straßen, ein Bier in der Hand, begleitet vom Klang vereinzelter Fanrufe in der Ferne. „War ein gutes Spiel“, sagte Daniel. - „War’s“, nickte Gerhard. Dann grinste er. „Aber das Beste kommt ja bekanntlich erst danach.“ Daniel lachte. „Du meinst den Wein bei euch?“ Gerhard warf ihm einen vielsagenden Blick zu. „Was meinst du, wo sie heute Shoppen waren? Wie ich Renate kenne, kommen nur ein paar sehr spezielle Läden in Frage. Die beiden haben sich sicher sehr gut amüsiert.“ Er zwinkerte. „Renate weiß, was sie tut. Und sie ist eine Meisterin darin, Neugier zu wecken.“

Daniel spürte, wie ihm plötzlich wärmer wurde. „Du meinst... da ist schon was passiert?“ - „Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber weißt du, das ist das Schöne, wenn man sich gegenseitig vertraut. Dann können solche Momente wachsen. Ohne Zwang. Ohne Eifersucht.“ Er nahm einen Schluck. „Renate und ich... wir haben da schon einiges erlebt. Abende, bei denen man nicht weiß, wo das Spiel aufhört und die Wahrheit beginnt. Einmal waren wir mit einem befreundeten Paar in der Toskana. Weinberge, Pool, nichts als Zeit – und dann hat es einfach Klick gemacht.“ Gerhard sah versonnen geradeaus. „Es war ein warmer Abend. Wir saßen draußen, haben zusammen gekocht, getrunken. Es war so ein Moment, wo alles stimmt – Temperatur, Musik, Wein, Blicke. Die Gespräche wurden intimer. Irgendwann ging es nicht mehr nur um Bücher oder Urlaubsorte, sondern um Sehnsüchte. Fantasien.“
Daniel hörte gebannt zu. Etwas in Gerhards Stimme veränderte sich – wurde leiser, weicher. Erinnernd. „Renate saß neben mir, barfuß, ein Glas in der Hand. Ihre Knie berührten die von der anderen Frau. Und ich sah, wie sie sich ansahen. Lächelten. Alles sehr ruhig. Kein Showeffekt, kein Plan. Es war einfach… Reibung. Und Wärme. Wir Männer haben uns zurückgelehnt, beobachtet. Und irgendwann ist Renate aufgestanden, hat der Freundin die Hand gereicht. Wortlos. Sie sind einfach ins Haus gegangen.“ Gerhard machte eine kurze Pause. Daniel wagte kaum zu atmen.

„Ich hab sie später gefunden. Im Gästezimmer. Die Tür war angelehnt. Sie lagen auf dem Bett. Nackt. Eng ineinander verschlungen. Langsam. Genießerisch. Kein Porno – eher ein Bild, das man nie vergisst. Die Art, wie sie sich berührten, wie sie sich hielten… da war so viel Lust.“ Daniel spürte ein Ziehen in der Magengegend – aber es war kein Neid. Es war dieses kribbelnde Gefühl, dass etwas möglich ist. „Und dann?“, fragte er leise.

Gerhard sah ihn an. Sein Blick war offen. „Dann haben wir uns alle Zeit genommen. Für uns. Zu viert. In der Nacht. Und auch am nächsten Morgen. Jeder durfte. Nichts musste. Und weißt du, was das Schönste war? Kein Moment von Eifersucht. Nur Nähe. Und neue Seiten voneinander.“ Daniel nickte langsam. Das Pochen in seiner Brust hatte sich beschleunigt. „Und Renate... war danach noch dieselbe?“ - „Nein“, sagte Gerhard. „Sie war noch mehr sie selbst.“

Sie gingen eine Weile schweigend nebeneinander her - jeder seinen Gedanken nachhängend. „Und du?“, fragte Gerhard ruhig. „War es für dich das erste Mal, dass du so eine... Öffnung zulässt?… Also, ich mein gestern… du weißt schon.“
Daniel nickte langsam. „Wir haben drüber gesprochen. Nicole weiß, dass ich Fantasien hab. Ich hätte aber nie gedacht, dass es ihr auch so geht und vor allem, dass mal so... real wird.“ Gerhard legte ihm die Hand auf die Schulter. „Es ist etwas Besonderes. Wenn man seine Frau neu entdecken darf – und sieht, wie sie sich öffnet. Für sich. Für dich. Für etwas, das größer ist als Alltag und Routine.“ Daniel schwieg. Aber innerlich pochte es.
Sie waren inzwischen langsamer geworden, schlenderten in Richtung der S-Bahn-Station, während die letzten Sonnenstrahlen die Dächer über ihnen vergoldeten. Gerhard schien einen Moment zu überlegen, dann sprach er mit ruhiger Stimme weiter: „Weißt du, das mit der Toskana war nur der Anfang. Es war wie ein Katalysator.“ Daniel nickte. „Und dann?“ - „Dann haben wir angefangen, uns mit anderen Paaren zu treffen. Man merkt, wie befreiend es ist, wenn man aufhört, sich zu verstecken. Wenn man seinem Partner beim Lusthaben zusehen darf. Oder dabei ist. Nicht als Konkurrenz, sondern als Komplize. Als Teil davon. Heute… gehören solche Begegnungen zu unserem Leben. Mal intensiver, mal seltener. Wir feiern im Sommer Gartenpartys mit ausgesuchten Leuten. Menschen, die sich respektieren – und einander wirklich begegnen. Manchmal sind’s nur zwei Paare. Manchmal auch mehr. Immer ehrlich. Immer freiwillig.“

Gerhard blieb stehen, sah Daniel offen an. „Ich sag das nicht, um anzugeben. Sondern weil ich merke, dass du offen bist. Du bist neugierig. Und ich glaube, Nicole ist es auch. Vielleicht sogar mehr, als sie selbst weiß.“ Er machte eine kurze Pause, dann sagte er ruhig, fast beiläufig: „Heute Abend... muss es nicht beim Weintrinken bleiben. Nur wenn ihr wollt. Es gibt keinen Plan. Keine Erwartung. Nur Möglichkeiten.“ Daniel sah ihn an. Lange. In seinem Inneren war längst ein Knoten geplatzt. Die Erregung, die Spannung, das Vibrieren unter der Oberfläche – es war nicht mehr zu überhören.
******109 Mann
67 Beiträge
Themenersteller 
Später am Abend…

Das Haus von Gerhard und Renate war geschmackvoll eingerichtet – stilvoll, mit warmen Farben, viel Holz, Kunst an den Wänden. Daniel und Nicole standen im Wohnzimmer, noch alleine, während die Gastgeber in der Küche eine Flasche Wein öffneten und kleine Häppchen vorbereiteten. Nicole trat näher an ihn heran, ihre Hand streifte seine. Ihre Augen funkelten, eine Mischung aus Nervosität und Übermut. „Ich muss dir was sagen“, begann sie leise. Daniel sah sie an, lächelte. „Ich auch.“ Nicole atmete tief durch. „In der Umkleide… mit Renate… es ist was passiert. Nichts Großes, aber... wir waren uns sehr nah. Sie hat mich berührt. Und ich hab es zugelassen. Es war... aufregend. Und verwirrend. Und irgendwie wunderschön.“

Daniel sagte nichts. Stattdessen zog er sie leicht an sich, streichelte mit dem Daumen über ihren Handrücken. „Ich bin nicht sauer“, sagte er ruhig. „Gerhard hat mir auch einiges erzählt. Von ihren Erlebnissen. Von dieser Freiheit, die sie sich genommen haben. Und wie viel Nähe das zwischen ihnen geschaffen hat.“

Nicole sah ihn an – suchend. Daniel fuhr fort: „Ich find’s ehrlich gesagt... faszinierend. Ich hab die beiden heute mit ganz anderen Augen gesehen. Sie sind sympathisch. Offen. Reif. Und sie drängen uns zu nichts.“ Nicole nickte langsam. „Ich fühl mich sicher mit dir. Und ich bin neugierig. Ich weiß nicht, wie weit ich heute gehen will... aber ich will mich nicht verschließen.“

„Ich auch nicht“, sagte Daniel sanft. „Ich will das mit dir erleben. Als etwas, das uns verbindet – nicht trennt.“ Sie sahen sich an. Lange. Und wussten, dass dieser Moment einer war, der zählte. „Aber...“, ergänzte Daniel, „wenn einer von uns sich unwohl fühlt – in irgendeinem Moment – brechen wir ab. Sofort. Kein Erklären, kein Rechtfertigen.“ Nicole nickte. „Ja. Wir brauchen ein Codewort. Etwas, das nicht auffällt – aber eindeutig ist.“ „Wie wär’s mit... Eiswürfel?“ schlug Daniel vor. Nicole grinste. „Okay. Eiswürfel. Wenn’s zu viel wird – sag ich’s. Oder du.“ Er küsste sie sachte auf die Stirn. „Versprochen.“
In der Küche öffnete sich eine Schranktür, dann rief Renate: „Kommt ihr? Der Wein wartet!“ Nicole sah Daniel an. Ihre Finger verschränkten sich. „Bereit?“, flüsterte sie. Daniel nickte. „So sehr wie nie.“

Das Abendessen war überraschend entspannt. Der Tisch war reich gedeckt – Antipasti, frisches Brot, Ziegenkäse, getrocknete Tomaten, marinierte Oliven. Zwei Flaschen Rotwein standen bereit, und Kerzen warfen warmes Licht auf die Gesichter der vier. Es wurde gelacht, geredet, sogar über Alltägliches gesprochen: Reisen, Musik, Lieblingsweine. Gerhard erzählte charmant von einem misslungenen Ausflug ins Elbsandsteingebirge, Nicole konterte mit einer Geschichte von Daniels chaotischem Versuch, eine neue Küche aufzubauen. Alles fühlte sich leicht an – überraschend normal.

Aber unter der Oberfläche: ein Flirren. Jeder Blick, jede Berührung beim Anreichen einer Schüssel trug mehr Bedeutung, als gesagt wurde. Die Nähe am Tisch wurde enger, die Pausen zwischen den Worten länger. Nicole saß zwischen Daniel und Renate. Ihre Knie berührten sich ganz leicht. Es war keine zufällige Berührung. Nach dem Essen brachte Gerhard die Teller in die Küche, während Renate sich zu Nicole drehte, ein Glas Wein in der Hand, die Lippen von einem fast geheimnisvollen Lächeln umspielt. „Ich weiß, ihr habt euch viele Gedanken gemacht“, sagte sie leise, nur an Nicole gerichtet. „Und ich finde es wunderbar, wie offen ihr damit umgeht.“

Nicole sah sie an, wirkte gefasst, aber innerlich aufgewühlt. Renate beugte sich näher. „Wenn du möchtest... kann ich heute die Initiative übernehmen. Dich führen. Sanft. Ohne Druck. Nur wenn du dich wohlfühlst.“ Nicole schwieg. Ihre Augen wanderten kurz zu Daniel, suchten seine Reaktion – sein Blick war weich, offen. Er streichelte ihren Oberschenkel unter dem Tisch, legte beruhigend die Hand auf ihre. „Ich bin bei dir“, sagte er leise. „Du musst nichts tun. Aber wenn du willst… dann darfst du. Ich vertraue dir. Und ihr.“ Nicole atmete tief durch. Dann drehte sie sich zu Renate, ein Lächeln auf den Lippen – zaghaft, aber ehrlich. „Okay“, sagte sie. „Zeig mir, wie es sich anfühlt, wenn man sich führen lässt.“ Renate stellte ihr Weinglas ab. Ihre Hand legte sich sanft auf Nicoles. „Mit Vergnügen.“

Nach dem Essen brachte Gerhard die restlichen Gläser in die Küche, während Renate sich mit einem schelmischen Grinsen an Nicole wandte. „Wie wär’s mit einer kleinen Modenschau?“ schlug sie vor. „Unsere neuen Schätze müssen doch angemessen präsentiert werden.“ Nicole lachte unsicher. „Du meinst… vor euch?“ Renate nickte spielerisch. „Natürlich. Unsere Herren dürfen sich entspannt zurücklehnen und bewerten. Reine Ästhetik, versteht sich.“ Gerhard hatte das gehört und hob mit gespieltem Ernst den Finger. „Objektiv. Fair. Und in voller Aufmerksamkeit.“ Daniel lachte. „Ich bin bereit.“

Die beiden Männer nahmen auf dem großen Ledersofa Platz, während Renate Nicole an der Hand nahm und mit ihr – und den schwarzen Einkaufstüten – im Schlafzimmer verschwand. Die Tür fiel halboffen ins Schloss. Im Zimmer war es still. Nicole atmete tief durch, während sie vorsichtig das erste Outfit aus der Tüte nahm. Die Leder-Büstenhebe glänzte matt im Licht. Dazu der Strumpfgürtel, die Netzstrümpfe – und der Slip aus feinen Perlen, die bei jeder Bewegung leise aneinanderschlugen.

Renate half ihr beim Anziehen, schloss die Schnallen, zog die Halterriemen glatt und trat schließlich einen Schritt zurück, um sie zu betrachten. „Du bist atemberaubend“, sagte sie leise. „Und du wirst das gleich merken.“ Nicole sah sich im Spiegel. Ihre Brüste wurden von der Büstenhebe kunstvoll umrahmt, die Brustwarzen blieben frei, leicht gerötet vom Stoff, hart vor Aufregung. Der Gürtel betonte ihre Taille, während der Perlenstring sich sanft zwischen ihre Schenkel legte, jede Bewegung spürbar machte. Die Netzstrümpfe streckten ihre Beine, verliehen ihr eine Mischung aus Eleganz und Provokation.
„Ich weiß nicht, ob ich das kann...“, murmelte Nicole. Renate trat hinter sie, legte die Hände auf ihre Schultern. „Du kannst es. Und du willst es. Und Daniel... wird dich anhimmeln.“ Ein tiefer Atemzug. Dann ging die Schlafzimmertür langsam auf. Nicole trat ins Wohnzimmer. Langsam. Unsicher. Ihre Arme hingen locker, aber ihre Bewegungen waren zögerlich, fast schüchtern. Ihre Augen suchten Daniel – und fanden ihn. Er lächelte, aufrichtig, stolz, voller Verlangen. Das gab ihr Mut. Sie drehte sich ein Stück, ließ die Männer das Outfit sehen. Ihre Hüften bewegten sich kaum merklich, doch der Perlenstring verriet jede noch so kleine Bewegung. Ihre Brust hob und senkte sich sichtbar – vom Atem und der Aufregung.

Gerhard lehnte sich leicht vor. Sein Blick war ruhig, aber durchdringend. „Du siehst fantastisch aus“, sagte er. Dann hob er die Hand, deutete auf das Leder über ihrer Brust. „Darf ich? Nur kurz? Ich möchte es mir aus der Nähe ansehen.“
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Bitte nicht wieder so lange warten mit der Fortsetzung *liebguck*
******109 Mann
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Nicole hielt inne. Eine leichte Unruhe durchlief sie. Ihre Augen wanderten zu Daniel – ein stiller Hilferuf. Daniel nickte ihr sanft zu. Nicht drängend, nur ermutigend. Du bist sicher. Ich bin hier. Nicole trat zögernd näher an Gerhard heran. Er stand auf, strich langsam – beinahe ehrfürchtig – mit den Fingerspitzen über das Leder der Büstenhebe. Dann ganz leicht über die freie Haut daneben. „Das fühlt sich unglaublich an“, sagte er leise. Nicole hielt die Luft an, aber sie wich nicht zurück. Gerhard setzte sich vielsagend lächelnd wieder.

Dann trat Renate mit einem Lächeln in die Mitte des Raumes – fast wie auf einer Bühne. Ihre Haltung war gerade, ihre Schritte geschmeidig, und sie wirkte, als sei sie ganz in ihrem Element. Auch sie trug die schwarze Büstenhebe, doch bei ihr wirkte alles ein wenig provokanter, selbstverständlicher. Ihr Gang war langsamer, kontrollierter – sie wusste um die Wirkung jedes einzelnen Schritts. Ihre Brüste waren etwas voller, weicher als Nicoles, aber wunderschön eingerahmt vom Leder. Die Brustwarzen standen hart hervor, ohne jede Scheu. Der Strumpfgürtel schmiegte sich eng an ihre Hüften, und der Perlenstring, der zwischen ihren Schenkeln funkelte, war etwas üppiger gearbeitet – dichter, schwerer. Bei jedem Schritt schwang er leicht mit, klang leise und doch unüberhörbar.

Gerhard sah sie mit offenem Stolz an, als hätte er genau gewusst, wie sie sich zeigen würde. Und Daniel – saß plötzlich aufrechter, fasziniert von der Sinnlichkeit, mit der Renate sich präsentierte. Sie blieb schließlich vor ihm stehen, schob das Gewicht auf ein Bein, die Hände auf der Hüfte. „Und?“, fragte sie frech. „Willst du auch mal aus der Nähe gucken, Daniel? Oder ist das zu viel für den Anfang?“ Daniel lachte verlegen, aber sein Blick verriet, dass er längst neugierig war. Er nickte, leicht unsicher – aber ehrlich.

Renate trat näher. Sie nahm seine Hand – ganz selbstverständlich – und legte sie zunächst auf die flache Oberfläche der Büstenhebe. „Fühlt sich gut an, oder?“, fragte sie leise. Dann ließ sie seine Hand langsam nach unten gleiten, über den Strumpfgürtel hinweg, bis zu den Perlen, die sich über ihre Mitte spannten. Daniels Finger verharrten kurz – unsicher, atemlos. Doch Renate hielt seine Hand fest, lenkte sie ein wenig. Die Perlen gaben unter seinem Druck nach – kühl, glatt, fremd und aufregend. Dann, als sein Blick tiefer fiel, bemerkte er es. Zwischen den Perlen glänzten silberne Ringe. Zart eingefasst in ihre Schamlippen, kunstvoll, nicht überladen, aber deutlich sichtbar.

Daniels Herzschlag beschleunigte sich. Er hob den Blick – zu Nicole. Sie stand ein wenig abseits, ihre Augen suchten seine. Und als sich ihre Blicke trafen, geschah etwas Unerwartetes: Sie lächelte. Nicht gezwungen. Nicht unsicher. Sondern auf eine Art, die sagte: Ich sehe dich. Ich sehe euch. Und es ist okay.

Nach einer kurzen Pause verschwanden Nicole und Renate ein letztes Mal gemeinsam im Schlafzimmer. „Jetzt wird’s etwas… gewagter“, hatte Renate vorher augenzwinkernd angekündigt. Daniel und Gerhard lehnten sich zurück, gespannt, die Blicke auf die halb geöffnete Tür gerichtet. Als sie wiederkamen, trugen beide lange Bademäntel aus schwarzem Satin. Sie bewegten sich synchron, langsam, selbstbewusst. Der Stoff schimmerte im Kerzenlicht, umspielte ihre Körper wie ein letztes Geheimnis.

Sie traten vor das Sofa, stellten sich nebeneinander auf, schauten sich an – und lösten gleichzeitig den Gürtel ihres Mantels. Die Stoffe glitten von ihren Schultern, fielen lautlos zu Boden. Darunter trugen sie jeweils einen erotischen Body – tief schwarz, hauchzart und mit raffiniertem Schnitt. Die Cups waren lediglich angedeutet, offen genug, um die Brüste kunstvoll zu rahmen, statt sie zu verhüllen. Unterhalb des Bauchnabels spannte sich ein dünnes Band, das sich in Y-Form zwischen den Schenkeln verlor – offen, durchbrochen, aus Spitze und Bändern, die mehr zeigten als verdeckten. Unten blieb die Körpermitte bewusst unbedeckt – ein Arrangement aus Einblick, Fantasie und schamloser Eleganz.

Nicole wirkte aufgeregt, aber gefasst. Ihre Haltung war nicht mehr schüchtern – eher elektrisiert. Renate trat einen Schritt näher, beugte sich zu ihr und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Nicole lächelte, atmete tief durch und nickte. Gemeinsam holten sie zwei Stühle und stellten sie nebeneinander – mit Blick auf das Sofa, auf die beiden Männer, die ihnen mit offenem Blick entgegenblickten. Sie setzten sich – langsam, kontrolliert, die Knie noch geschlossen. Die Spannung war beinahe greifbar. Niemand sprach. Dann – ganz langsam, fast gleichzeitig – öffneten sie die Schenkel.

Der Moment dehnte sich. Nicole saß aufrecht, ihre Hände lagen locker auf den Oberschenkeln, die Beine geöffnet, der Blick nach vorn gerichtet – und doch war alles an ihr in Bewegung. Unsichtbar, innerlich. Ihr Atem ging schneller, ihre Wangen waren gerötet, ihre Brust hob und senkte sich in einem ruhigen, aber deutlich beschleunigten Rhythmus. Der kühle Stoff des Bodys spannte sich über ihre Haut, ihre Brustwarzen standen hart, unübersehbar.

Renate neben ihr saß gelassener, fast regungslos, aber mit einem leichten Lächeln auf den Lippen – als würde sie längst spüren, was in Nicole vorging, und stolz darauf sein, es ausgelöst zu haben. Die Männer schauten. Nicht gierig. Nicht grob. Aber mit einer intensiven, wortlosen Aufmerksamkeit, die sich wie eine unsichtbare Hand auf Nicoles Körper legte. Daniel sah sie an, als sähe er sie zum ersten Mal – in ihrer ganzen Kraft, in ihrer Verletzlichkeit, in ihrer Schönheit. Und das, mehr als alles andere, ließ ihn innerlich erbeben.

Gerhard hatte die Arme auf den Oberschenkeln abgestützt, sein Blick wanderte langsam von einer Frau zur anderen, dann wieder zurück zu Nicole. Seine Augen ruhten auf den dunklen Linien des Bodys, auf der entblößten Mitte, auf dem Schimmern der Feuchtigkeit, die der Stoff nicht mehr verbarg. Nicole spürte all das. Jedes Augenpaar auf ihrer Haut. Jedes nicht ausgesprochene Wort im Raum. Ihre Scham war längst dem Gefühl der Erregung gewichen. Das Wissen, dass ihr Körper nicht nur betrachtet, sondern begehrt wurde, machte sie wahnsinnig. Ihre Schamlippen waren leicht geöffneten und glänzten. Für alle Anwesenden war unübersehbar, dass sie feucht wurde.

Die Stille hielt noch einen Herzschlag lang an. Dann bewegte sich Renate. Ohne Hast, mit fließender Selbstverständlichkeit legte sie ihre Hand auf Nicoles Knie und beugte sich leicht zu ihr, ihre Lippen fast an Nicoles Ohr. Ihre Stimme war kaum hörbar, ein warmer Hauch: „Du bist wunderschön. So offen. So echt. Und ich möchte dich berühren.“ Nicole drehte den Kopf leicht, ihre Wangen glühten. Doch ihre Augen – dunkel, glänzend – begegneten Renates Blick und antworteten stumm: Ja.

Renates Hand glitt langsam weiter. Über den Oberschenkel, sachte über die zarte, bebende Haut, bis zur Mitte. Ihre Finger spielten mit den Rändern des Bodys, strichen über den ausgeschnittenen Bereich, zogen ihn leicht zur Seite – ganz selbstverständlich, fast zärtlich forschend. Nicole keuchte leise, ihr Körper spannte sich, aber sie blieb sitzen. Ihre Knie blieben geöffnet. Ihre Scham war nun nicht mehr nur sichtbar, sie war Mittelpunkt der Aufmerksamkeit – zentriert im Blick der Männer, spürbar unter den tastenden, warmen Fingern einer Frau, die wusste, was sie tat.

Renate streichelte Nicole jetzt sanft, fast hypnotisch. Kein Drängen, kein Ziehen. Nur ein waches Spüren, ein Erforschen mit Respekt und Lust. Dann hob sie den Blick zu Nicole und flüsterte: „So weich. So bereit. Die Männer wissen nicht, wen sie zuerst bewundern sollen. Aber heute... gehört der erste Blick dir.“
Nicole schloss kurz die Augen.
*********nDoe Mann
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Wow, wie intensiv und gefühlvoll geschrieben. Man hat das Gefühl das man mit in dem Raum sitzt. Chapeau. Ich freue mich auf die weiteren Folgen.
******109 Mann
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******109 Mann
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Renate reichte Daniel das Toy. Ihre Hand berührte kurz seine, ihre Augen trafen seine. Dann lehnte sie sich langsam zurück, bettete sich tiefer in das Polster, ihre Beine weit geöffnet. Ihre Scham glänzte im schummrigen Licht, eingerahmt von den feinen metallischen Ringen, die wie kleine Ornamente ihre Intimzone säumten – nicht aufdringlich, sondern kunstvoll. Daniel konnte den Blick nicht von ihnen lösen. Er hielt den Dildo nun in der Hand, spürte die Restwärme. Einen Moment zögerte er noch. Die Situation war surreal – eine andere Frau, die sich ihm so offenbarte, direkt vor den Augen seiner Partnerin. Und doch war alles in diesem Moment erlaubt.

Langsam, mit konzentrierter Aufmerksamkeit, begann er, den Dildo einzuführen. Er ließ ihn langsam gleiten. Renates Reaktion war unmittelbar: Ein leises, kehliges Stöhnen, ihre Hüfte hob sich ihm entgegen. Ihre Finger gruben sich in das Polster, während sie die Augen schloss und sich der Berührung überließ. Daniel gewann mit jedem Atemzug mehr Sicherheit. Er begann, das Toy in kleinen Bewegungen zu führen – erst nur hineingleiten lassen, dann mit einer sanften Drehung, wieder zurückziehen. Seine Augen beobachteten dabei jede Reaktion ihres Körpers: das Zucken ihrer Muskeln, das rhythmische Öffnen und Schließen ihrer Beine, das leichte Zittern ihres Bauches. Und immer wieder glitt sein Blick zu den Piercings – kleinen, silbernen Ringen, die bei jeder Bewegung sachte mitschwangen, das Fleisch dezent dehnten, funkelnd, reizvoll. Sie faszinierten ihn. Wie etwas Geheimes, Kostbares, das er behutsam erkundete.

Sein Atem war inzwischen schwerer geworden. Seine Stirn feucht. Aber er war ganz bei ihr. Bei ihrem Körper, ihrer Reaktion – und in gewisser Weise auch bei Nicole, die noch immer neben ihm saß und zusah. Renate öffnete die Augen wieder, sah ihn an – ein Lächeln in den Mundwinkeln. „Du machst das gut“, hauchte sie. „Aber nun bist du dran mit einer Aufgabe an Nicole.“ Daniel hielt inne und betrachte die Frau vor sich, der Dildos halb in ihrem Körper versenkt. Der Rest ragte nach oben. Daniel hielt ihn noch in der Hand, spürte die feuchte Wärme und die leichten Bewegungen ihres Beckens. Sein Blick wanderte langsam zu Nicole. Sie saß dicht bei ihm. Ihr Atem war flach, ihre Wangen gerötet, ihre Pupillen weit.

Daniel schluckte, dann sprach er mit leiser, aber fester Stimme: „Nicole… ich fordere dich auf… das andere Ende zu nehmen.“ Seine Worte hingen für einen Sekundenbruchteil in der Luft – dann tat Nicole etwas, das ihn überraschte: Sie zögerte nicht. Nicht eine Sekunde. Stattdessen stand sie ruhig auf, trat einen Schritt vor, ihre Augen auf Renate gerichtet. Die beiden Frauen sahen sich an.
Nicole stellte sich über Renate, kniete sich vorsichtig auf das Safapolster, gegenüber, so dass sich ihre geöffneten Schenkel spiegelten, die Körper zueinander geneigt. Ihre Hand griff nach dem noch freien Ende des Dildos, das sich glänzend und erwartungsvoll zwischen ihnen wölbte. Ein tiefer Atemzug – und dann führte sie ihn an sich heran.

Daniel sah, wie sie leicht die Hüften kippte, das Becken senkte. Der Dildo berührte ihre Mitte, ihre feuchte, bereitwillige Haut. Und dann glitt er in sie. Ganz sanft, fast mühelos. Zentimeter für Zentimeter, geführt von ihrer eigenen Bewegung, von der Feuchtigkeit, von der Wärme. Renate stöhnte leise, tief. Ihr Becken hob sich ein wenig, kam Nicole entgegen. Nicole ließ sich tiefer sinken. Bis kein Teil des Dildos mehr sichtbar war. Nur noch die beiden Körper, eng aneinander. Haut an Haut. Ein leiser Laut entfuhr Nicole. Die beiden Frauen verharrten einen Moment so.

Nicole und Renate saßen sich gegenüber, nackt bis auf die geöffneten Bodys, ihre Körper durch das Toy miteinander verbunden – eng, tief, vollständig. Das Silikon war verschwunden, nur ihre Berührung blieb sichtbar. Ihre Schenkel berührten sich, warm auf warm, Haut auf Haut. Nicole hob den Blick und sah Renate direkt in die Augen. Und Renate – lächelte. Dann bewegte sie ihre Hüfte.
Ein leichtes Kreisen. Der Dildo übertrug jede kleine Bewegung. Nicole zuckte kaum merklich, schloss die Augen, ihr Atem stockte. Renate streichelte mit einer Hand Nicoles Oberschenkel, ließ ihre Finger langsam nach oben gleiten, bis sie die zarte Haut an ihrer Hüfte berührten. Dann fuhr sie behutsam über ihren Bauch, näherte sich ihren Brüsten, umrundete sie sanft. Ihre Fingerspitzen spielten mit den harten Spitzen, streichelten, zogen sachte.

Nicole öffnete die Augen, warf den Kopf leicht zurück – ihre Brust hob sich Renates Hand entgegen, die Lippen leicht geöffnet. Und als Renate das Becken ein zweites Mal bewegte, antwortete Nicole instinktiv. Sie kreiste gegen. Ein leises Reiben. Ein Druck tief in beiden. Ein gemeinsames Zittern. Renate beugte sich nun vor. Ihre Lippen fanden Nicoles. Während sie sich küssten, bewegten sie sich weiter. Gegeneinander. Miteinander. Ihre Körper rhythmisch, jede Bewegung erzeugte ein gemeinsames Beben, das sich wellenartig in ihren Körpern ausbreitete. Nicole stöhnte leise in Renates Mund. Ihre Hände ruhten an deren Taille, hielten sich fest.

Gerhard machte einen kaum merklichen Wink in Daniels Richtung. Ein Nicken, fast brüderlich, ein stilles Zeichen: Komm. Es ist Zeit. Daniel stand auf. Wortlos. Die Anspannung in seinem Körper war nicht mehr zu verbergen, seine Erregung pulsierte deutlich unter dem Stoff seiner Hose. Ohne Hektik zog er sich aus – das Shirt, die Hose, zuletzt die Shorts – bis er nackt im weichen Licht des Raums stand. Gerhard war ihm gefolgt. Auch er entkleidete sich, ruhig, mit der Selbstverständlichkeit eines Mannes, der sich in seinem Körper zu Hause fühlte. Und dann standen sie da, Seite an Seite, beide hart, sichtbar erregt. Daniel bemerkte es sofort – Gerhards Glied war tatsächlich ein Stück größer, dicker, schwerer. Es war ein kurzer Moment des Vergleichs, aber ohne Eifersucht. Eher Verwunderung, Faszination, vielleicht ein leises Kribbeln der Unsicherheit.

Renate hob den Kopf, löste sich einen Moment von Nicole und winkte die Männer näher. Die Frauen blieben verbunden durch das Toy, ihre Hüften bewegten sich noch immer in langsamer Reibung. Doch nun beugte sich Nicole zu Daniel vor. Ihre Lippen berührten seinen Bauch, dann seinen Schwanz. Warm, zart, ein Hauch von Zunge – ihr Mund öffnete sich, nahm ihn auf, führte ihn tief. Renate tat es ihr gleich. Sie wandte sich Gerhard zu, nahm sein schweres Glied in die Hand, küsste die Spitze, ließ ihre Zunge kreisen, bevor sie ihn mit müheloser Eleganz tief in den Mund gleiten ließ. Ihre Bewegungen waren rhythmisch, erfahren, genussvoll. Sie wusste, wie sie ihn reizen konnte.

Die Männer stöhnten leise. Die Frauen, noch durch den Dildo tief miteinander verbunden, bewegten sich bei jeder Bewegung leicht gegen – ihre Münder beschäftigt, ihre Hüften in einer stetigen, fast unbewussten Wellenbewegung.
Daniel sah zu Renate. Und Renate sah ihn über Gerhards Schaft hinweg an. Sie löste sich langsam, leckte noch einmal die Spitze ab und wandte sich an Nicole, deren Kopf sich gerade ebenfalls hob. „Wie wär’s mit einem kleinen Tausch?“ fragte sie, ihre Stimme rau vor Lust. Nicole sah zu Daniel – dann zu Gerhard. Ein Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus. Sie war bereit.

Die Frauen trennten sich von einander. Nicole richtete sich auf, trat langsam zu Gerhard. Daniel spürte, wie Renates Hand seine ergriff, ihn sanft zu sich zog. Nicole kniete sich nun vor Gerhard nieder. Seine mächtige Erektion ragte schwer vor ihr auf – dicker, länger als das, was sie kannte. Einen Moment zögerte sie, musterte ihn mit offenem Staunen, dann hob sie die Hand, umfasste ihn vorsichtig. Ihre Finger schlossen sich nicht ganz darum. Ihre Augen flackerten – zwischen Respekt, Nervosität… und zunehmender Neugier. Sie leckte über die Spitze, vorsichtig, als wolle sie erst lernen, ihn zu verstehen. Dann öffnete sie den Mund und nahm ihn langsam auf. So tief, wie es ihr möglich war. Ihre Lippen schlossen sich um ihn, ihre Zunge spielte mit der Unterseite, ihre Hand bewegte sich ergänzend. Gerhard stöhnte leise, seine Finger strichen durch Nicoles Haar. Doch er übte keinen Druck aus. Es war sie, die hier bestimmte.

Zur selben Zeit hatte Renate Daniel sanft zu sich gezogen. Sie kniete sich vor ihn, ihre Augen fixierten seine. Sie lächelte, wie eine Frau, die wusste, was sie tat – und wie gut sie darin war. Dann senkte sie den Kopf. Daniel spürte die weiche Hitze ihres Mundes, das kontrollierte Gleiten ihrer Lippen über seine Eichel, den festen Druck ihrer Zunge gegen seine empfindlichsten Stellen. Sie bewegte sich rhythmisch – nicht zu schnell, nicht zu langsam – und mit einer Kontrolle, die ihn sofort stöhnen ließ. Ihre Hand ergänzte die Bewegung, streichelte seine Wurzel, während ihre andere an seinen Oberschenkel glitt, ihn dort festhielt.

Er öffnete die Augen – und sah Nicole. Wie sie sich nun mutiger auf Gerhard einließ, ihn tiefer in den Mund nahm, ihn festhielt, sich bewegte. Ihre Lippen glänzten, ihr Blick war weich, entrückt. Sie genoss es. Tat es nicht nur, um zu gefallen – sondern weil sie sich in dieser Hingabe selbst spürte. Und sie sah Daniel ebenfalls. Ihre Blicke trafen sich – über die Körper der anderen hinweg...
*******g_hh Paar
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Wann kommt denn eine Fortsetzung? *liebguck*
*********_Sol Paar
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Toll geschrieben, Eine grandiose Geschichte und immer reizvoll und nicht langweilig. Das ist wirklich mit gefühlvollen Gedanken geschrieben worden
******109 Mann
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Daniel atmete flach. Vor ihm kniete Renate und hatte seinen Schwanz im Mund. Ihre Bewegungen waren ruhig und präzise. Immer wieder veränderte sie das Tempo, das Spiel mit Zunge und Lippen. Er hatte noch nie erlebt, dass ihn eine Frau so sicher und gleichzeitig so einfühlsam geblasen hatte. Doch sein Blick wanderte immer wieder zu Nicole. Sie war nicht länger zurückhaltend. Nicht länger das vorsichtige Gegenstück zu Renates Erfahrung. Sie hatte seinen Schwanz im Mund und bewegte sich nun mit fließender Selbstverständlichkeit und mit Hingabe vor und zurück. Ihre Hände fassten seine Pobacken. Daniel fühlte einen tiefen, stillen Stolz.

Gerhard hatte die Augen geschlossen, seine Stirn war entspannt. Renate hob den Kopf, ihre Lippen glänzten, ihre Augen funkelten. „Ihr seht wunderschön aus“, sagte sie leise, mit einem Blick zu den beiden. Nicole lächelte, leicht verlegen. Daniel und sie hielten Blickkontakt. Länger als nötig. Länger als erlaubt. Und in diesem Blick lag mehr als bloße Zustimmung. Da lag ein leises, vibrierendes Ja.

Renate richtete sich auf. Sie trat langsam zu Nicole, legte ihr eine Hand sanft auf die Schulter. „Darf ich?“ fragte sie leise. Nicole zog sich von Gerhard zurück und nickte. Daniel beobachtete, wie Renate nun ganz ruhig hinter Nicole trat, die noch kniete. Mit bedachten, zärtlichen Bewegungen begann sie, die Riemen von Nicoles Body zu lösen – erst an der Taille, dann über die Schultern. Das Leder glitt langsam über ihre Haut, legte sie Stück für Stück frei.

Daniels Blick wanderte über den Körper seiner Frau. So vertraut – und doch in diesem Moment vollkommen neu. Ihre Brustwarzen waren hart, ihre Atmung flach. Als der Body ganz gelöst war, stand Nicole langsam auf. Nackt. Nur noch ihre hohen Strümpfe blieben. Renate trat wieder vor sie. Hielt nun ein feines, schwarzes Tuch in den Händen. Eine Augenbinde. „Ich möchte, dass du nichts mehr siehst, Nicole“, sagte sie leise, während sie das Tuch zwischen ihren Fingern entfaltete. „Nur fühlst. Und loslässt.“ Daniel hielt den Atem an.

Nicole sah erst Renate an, dann Daniel. Und dann schloss sie ruhig die Augen und hob leicht den Kopf, als Zeichen: Ja. Renate trat dicht an sie heran, schlang das Tuch langsam um Nicoles Kopf, band es fest an ihrem Hinterkopf. Renate trat einen Schritt zurück, sah zu Daniel. „Sie gehört jetzt uns“, sagte sie mit sanfter Stimme. „Und sie ist bereit, alles zu empfangen.“

Daniel schluckte. Seine Brust spannte sich. Noch nie hatte er Nicole so gesehen – so hingegeben, so offen, so mutig. Er trat langsam zu ihr, Renate neben ihm. Ihre Stimme war ruhig, kaum lauter als ein Flüstern, als sie sagte:
„Berühr sie, Daniel. Langsam. Sag ihr nicht, was du tust. Lass sie nur fühlen.“
Er hob die Hand. Dann ließ er seine Fingerspitzen ganz sachte an Nicoles Schulter ruhen. Ihre Haut war warm, fein, vibrierte unter seinem Kontakt.
Nicole zuckte nicht zurück. Sie stand still, die Arme locker an der Seite, als hätte sie sich selbst entlassen aus der Kontrolle. Ihr Atem war gleichmäßig, aber tief. Daniel spürte, wie sich ihr Körper unter seiner Berührung leicht bewegte – nicht aus Angst, sondern aus gespannter Erwartung.

„Jetzt... ihren Nacken“, hauchte Renate an seiner Seite. „Mit den Fingerspitzen. Nur streifen.“ Er tat es. Seine Finger glitten über ihren Nacken, strichen an der Wirbelsäule entlang bis zum Haaransatz. Nicole neigte leicht den Kopf, ließ ihn machen. Ein fast unmerkliches Zittern lief über ihre Haut. „Gut... jetzt ihren Rücken. Ganz langsam nach unten. Aber nicht zu weit.“ Daniels Hand wanderte hinab, über die Schulterblätter, die sanfte Kurve ihrer Taille, bis zur Mitte ihres Rückens. Er spürte ihre Wärme, die leichte Gänsehaut, das leise Spannen ihrer Muskeln. Es war, als würde er ihre Reaktion direkt unter der Haut lesen. „Und jetzt... ihr Gesicht. Ihre Lippen.“

Daniel trat näher. Seine andere Hand hob sich, berührte vorsichtig Nicoles Wange, strich mit dem Daumen über ihre Lippen. Sie öffnete den Mund ein wenig, empfing seinen Finger – ein leises, stilles Zeichen dafür, wie präsent sie war. Ganz ohne Augen. Nur mit Gefühl. Renate sah zu ihm, ihre Stimme kaum hörbar. „Und nun... zwischen ihre Brüste. Lass deine Hand dort ruhen. Spüre sie atmen.“ Er legte seine Hand genau dorthin. Die Hitze ihres Körpers stieg zwischen seinen Fingern auf, das Heben und Senken ihres Brustkorbs war ein Rhythmus, der ihm vertraut war – aber in diesem Moment neu erschien. Tiefer. Intimer.

„Wäre es für dich in Ordnung“, fuhr Renate leise fort, „wenn auch ich… und Gerhard… dich berühren? Nur, wenn du es willst.“ Ein Moment der Stille.
Daniels Blick ruhte auf Nicoles Gesicht, das unter der dunklen Augenbinde verborgen war – und dennoch sprach ihr ganzer Körper. Sie hob das Kinn leicht, öffnete den Mund, ein leiser Laut entwich ihr – fast ein Seufzen, fast ein Flüstern. Und dann sagte sie, ohne zu zögern: „Ja… ich will es.“ Renate lächelte leise. Gerhard hatte sich leise genähert. Auch er wartete – fragte mit den Augen zu Daniel, ob es für ihn in Ordnung sei. Und Daniel nickte.

Langsam begannen vier Hände, sich auf ihrem Körper zu bewegen. Zuerst vorsichtig -dann mutiger. Renates Finger glitten über ihre Flanken zu ihrem Rücken. Sie lehnte sich mit dem nackten Oberkörper gegen sie und küsste sanft ihren Nacken. Daniel verweilte an ihrer Brust, küsste sie, während er ihre Atmung spürte. Ihre Brustwarzen waren hart vor Erregung. Daniel genoss es leicht an ihnen zu saugen, sie zärtlich mit der Zunge zu verwöhnen, während deine Hand zärtlich die weiche Haut streichelten.

Gerhards Hände bewegten sich langsam an der Innenseite ihres Oberschenkels nach oben. Nicole keuchte leise auf. Ihre Beine öffneten sich ein wenig, als Antwort auf Gerhards langsame, aufmerksame Berührung. Daniel hörte, wie sich ihr Atem veränderte. Er sah nicht, was Gerhard zwischen ihren Beinen tat, er spürte es nur über die Art wie Nicole sich bewegte, wie sie immer mehr ins Stöhnen kam und sich ganz den Berührungen hingab. Und dann: ließ sie los.
******109 Mann
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Ein paar Augenblicke später saßen alle vier wieder zusammen auf dem Sofa. Nicole, eingehüllt in einem flauschigen Bademantel, schwieg und trank den schweren Wein in kleinen Schlucken. Daniel lag halb zurückgelehnt auf dem Sofa und beobachtete sie. Er versuchte einzuordnen, was hier geschah. Seine Gefühle schwankten zwischen eifersüchtiger Angst und neugierigem Begehren. Er kann nicht verhehlen, dass es ihn auf eine vorher nie gekannte Weise erregte, sie mit einem anderen Mann zu sehen. Die kleinen Stiche der Eifersucht immer dann wenn Gerhard sie nackt anstarrte, sie berührte, wenn sie ihn berührte - dieses Gefühl brachte ihn um den Verstand. Er wollte mehr davon.

Da klingelte es an der Tür. Daniel hob den Kopf. Verwirrt. Auch Nicole bewegte sich leicht, fuhr sich instinktiv durch die Haare, hielt sich mit einer Hand den Bademantel zu. „Renate?“ fragte Daniel, mit einem leichten Stirnrunzeln.
Doch sie lächelte nur geheimnisvoll, wie jemand, der etwas vorbereitet hat.
„Ich dachte… es könnte ganz schön sein, den Abend noch zu erweitern.“
Ihre Stimme klang harmlos. Und doch spürte Daniel, wie sich in ihm etwas zusammenzog.

Die Tür ging auf. Ein Mann trat ein. Anfang fünfzig, sportlich, sehr attraktiv, selbstbewusst, mit einer Aura, die sofort Präsenz schuf. Dunkles Hemd, leicht geöffnet, ein verschmitztes Lächeln. „Na, ihr Hübschen. Ich hoffe, ich bin nicht zu früh?“ - „Ulli!“ rief Gerhard. „Perfektes Timing.“ Daniel richtete sich auf. Seine Muskeln spannten sich. Sein Herz klopfte vor Adrenalin. Nicole warf ihm einen fragenden Blick. Ihre Augen sagten alles, was ihre Lippen nicht aussprachen. Was macht der hier? Warum wusste keiner von uns davon?
Was will er von uns?

Renate stand auf, umarmte Ulli kurz, begrüßte ihn mit zwei Küsschen. „Ich hab erzählt, dass wir heute Besuch haben. Ich dachte, vielleicht...“ Sie ließ den Satz offen. Ihr Blick streifte Daniel, als wollte sie seine Reaktion messen. Ulli hatte inzwischen Nicole entdeckt. „So, du bist also Nicole. Ich hab schon einiges gehört.“ Daniel trat schützend einen halben Schritt zwischen sie. „Wir wussten nicht, dass noch jemand kommt“, sagte er ruhig aber leicht gereizt. Gerhard, spürbar bemüht um Lockerheit, hob sein Glas. „Tut uns leid. Wirklich! - Renate und ich hatten lange darüber debattiert. Wir wollten euch einen unvergesslichen Abend machen, euch zeigen, wie wir leben und lieben. Wir waren der Meinung, dass es euch gefallen würde, dass ihr bereit dafür seid…“ Er schaute schuldbewusst zu Daniel. „Wir würden es verstehen, wenn ihr hier abbrecht und geht.“ Renate schaltete sich ein. „Vertraut uns. Wir haben viel Erfahrung und geben auf euch Acht. Lasst den Ausgang des Abends offen. Vielleicht entwickelt sich etwas. Wenn nicht, trinken wir einfach noch einen zusammen. Ganz entspannt. Was sagt ihr?“

Daniel sah zu Nicole. Sie hatte einen kleinen, fast nervösen Zug um die Lippen – aber auch ein Funkeln in den Augen. Sie betrachte Ulli. Daniel sah wie sie ihn musterte. Stellte sie sich gerade vor, wie es wäre von ihm berührt zu werden oder mehr? Daniels Herz machte einen erregten Sprung. Er beugte sich zu ihr und flüsterte ihr ins Ohr. „Wir sind zusammen hier. Aber du entscheidest. Wenn du willst, gehen wir. Wenn du bleibst, bleiben wir.“ Sie sah ihn an. Und in ihrem Blick lag plötzlich wieder etwas von dem Mut, den er in ihr so bewunderte.„Noch bleiben“, sagte sie leise.

Die Gemüter beruhigten sich wieder. Sie saßen schweigend und unschlüssig da. Ulli hatte es sich auf dem Sessel bequem gemacht, die Beine locker übereinandergeschlagen. Gerhard brachte ein Glas und schenkte ihm Wein ein. Fragend schaute er Nicole an und deutete auf die Flasche. Sie trank den Rest ihres Glases leer und ließ sich nachschenken. Daniel beobachtete seine Frau. Nicole schaute immer wieder zu Ulli. Ihre Blicke entgingen ihm genausowenig wie das leichte Erröten als sich die Blicke der beiden begegneten und er sie charmant anlächelte.

„Also…“ begann Ulli und hob das Glas leicht, „ich hätte nicht gedacht, dass ich heute noch zu einer kleinen Soirée mit reizender Gesellschaft eingeladen werde. Danke!“ Renate prostete ihm zu und wandte sich an Daniel und Nicole. „Ulli ist kein x-beliebiger Gast. Er kennt uns schon lange.“ Die Gläser klirrten. Gerhard holte eine Runde Schnaps - zum Auflockern wie er sagte. Sie stießen an und kippten sie in einem Zug. Daniel verschluckte sich und musste husten. Es wurde wieder geredet, gelacht.

Daniel saß neben Gerhard, halb zurückgelehnt, das Glas in der Hand. Sie redeten über Hamburg. Über St. Pauli. Über alte legendäre Fußballspiele. Es fühlte sich gut an. Und während er sprach, fiel sein Blick immer wieder zu Nicole. Sie saß gegenüber, zwischen Renate und Ulli. Die drei hatten sich etwas abseits zusammengerückt. Ulli hatte ihnen eine neue Runde eingeschenkt und schien mittlerweile richtig aufzublühen. Sein Körper war nach vorn gebeugt, seine Knie fast an Nicoles. Seine Handbewegungen lebendig, seine Mimik offen, direkt. Und Nicole? Sie lachte, den Kopf schräg geneigt, die Wangen leicht gerötet.

Dann stand Renate auf und sah der Reihe nach jeden von ihnen an. „Es gibt da oben noch einen Raum“, sagte sie. „Wir nennen ihn... den Raum der Möglichkeiten.“ Gerhard stellte sein Glas ab. „Kommt mit. Wenn ihr mögt. Es ist kein Versprechen. Nur... ein anderer Rahmen.“ Ulli erhob sich langsam. Er trat näher, blieb einen Moment lang neben Nicole stehen, dann folgte er Renate und Gerhard nach oben. Nicole drehte sich leicht zu Daniel. Daniel legte seine Hand auf ihre. „Wenn du willst“, flüsterte er. Sie nickte.

Oben war es stiller. Wärmer. Und ganz anders. Ein großer, offener Raum.
Matratzen auf dem Boden, mit weichen Decken. Kissen. Licht, das von kleinen Lampen kam, durch Tücher gedämpft. Der Duft von Vanille und etwas anderem – vielleicht Ylang-Ylang – lag in der Luft. An einer Seite ein niedriger Tisch mit Gläsern, Wasser, einer Flasche Champagner. Ein Lautsprecher, aus dem ruhige, verlangsamte Musik strömte – beinahe ein Herzschlag. Nicole ging langsam durch den Raum. Ihre Finger strichen über ein Kissen, als wolle sie testen, ob es real war. Renate kam ihnen entgegen, reichte jedem ein frisches Glas. Sie war nackt. Auch Gerhard und Ulli hatten sich ausgezogen.

„Hier oben gibt es ein paar spezielle Regeln müsst ihr wissen.“ sie fuhr mit einer Hand über Daniels Bademantel. Dann zog sie am Band, dass ihn geschlossen hielt. „Hier oben sind alle nackt.“ Das Band löste sich und der Bademantel glitt auf. Mein nackter halb erigierter Schwanz kam zum Vorschein. Überrumpelt schaue ich fragend zu Nicole. Sie lächelte verwegen und zog langsam auch das Band ihres Bademantels auf. Der Stoff öffnete sich mit einem kaum hörbaren Rascheln, glitt über ihre Schultern und fiel zu Boden. Ihre Haut war hell im warmen Licht, ihre Brust hob und senkte sich.

Renate trat einen Schritt zurück, betrachtete uns. Dann hob sie ihr Glas und sagte mit leiser, ruhiger Stimme: „Heute Nacht… wird eine Frau im Mittelpunkt stehen. Die Königin der Nacht. Sie empfängt. Sie wird verehrt, verwöhnt, geküsst, geleckt, berührt, genommen – wenn sie es will.“ Sie ließ die Worte wirken. Wie eine Zeremonienmeisterin. Dann wandte sie sich Nicole zu. „Willst du es sein?“ Nicole schwieg einen Moment. Ihr Blick glitt durch den Raum, über die Kissen, über unsere Körper. Dann trafen sich ihre Augen mit meinen. Ich sagte nichts. Aber ich lächelte. „Ja“, sagte sie. „Ich will es.“

Renate nickte, ging zu ihr, nahm sie sanft bei der Hand. Langsam führte sie sie in die Mitte der Matratzen. Die Bewegung hatte etwas Feierliches. Nicole ließ sich nieder. Zuerst auf die Knie, dann auf die Fersen. Ihre Brüste hoben sich, ihr Rücken war gerade. Die anderen traten näher – Ulli zuerst. Er ging vor ihr in die Hocke. Seine Augen ruhten auf ihrem Gesicht, dann langsam auf ihrem Hals, ihren Schultern, ihren Brüsten, ihrem Bauch. Er sagte kein Wort. Aber seine Blicke waren gierig. Nicole errötete, senkte aber nicht den Blick.

Renate fuhr Nicole sanft durch das Haar, ordnete die Strähnen und legte sie über ihre Schultern, sodass sie weich über ihre Brüste fielen. „Ist sie nicht wunderschön, unsere Königin der Nacht?“ Ihre Stimme war kaum mehr als ein gehauchtes Staunen. Die Männer nickten. Auch Daniel. Sein Mund war trocken. Gefesselt vom Bild, das sich ihm bot – seine Frau, nackt, im Mittelpunkt, eingerahmt von fremden Händen, fremden Blicken. Er sah, wie Renate sie berührte. Wie Gerhards Augen über ihren Körper glitten. Wie Ullis Blick länger verweilte, als es nötig gewesen wäre. Sie saßen um sie herum wie Jäger, die ihre Beute nicht hetzten, sondern mit stiller Beharrlichkeit einkreisten.

Renate gibt Ulli und Gerhard ein Zeichen, woraufhin die beiden aufstehen und sich direkt vor Nicole stellen. Ihre Schwänze stehen steif und bereit vor ihr. Daniel erschrickt, als er sieht, wie riesig Ulli gebaut ist. Auch Nicole starrt halb schockiert halb ängstlich auf den riesigen Schwanz direkt vor ihrem Gesicht. „Gefallen sie dir?“ fragt Renate. „Such dir einen aus. Du darfst dir Zeit mit der Entscheidung lassen. Probiere sie gern beide erstmal aus.“ Nicole schluckte. Sie schaute Daniel an. In ihrem Blick lag Verunsicherung - aber auch noch etwas Anderes. War es Erregung? Neugier? Daniel war sich nicht sicher. Seine Gedanken drehten sich im Kreis. Eine rasende Eifersucht und ein Verlangen zu sehen, wie sie diese beiden fremden Schwänze verwöhnt.

Nicoles Blick wanderte wieder zu den Männern vor ihnen. Renate, die ihre Unschlüssigkeit bemerkt haben musste, nahm ihre Hand und führte sie zu Gerhards Schwanz. Bewegte sie so, dass Nicoles Fingerspitzen sacht über den Schaft strichen. „Nur zu!“ sagte sie. Und als wäre ein unsichtbarer Bann gebrochen, griff Nicole zu. Ihre Finger schlossen sich um den Schwanz und bewegten sich sacht vor und zurück. Sie schaute wie hypnotisiert auf das was ihre Hand tat. Als wäre sie etwas, das nicht zu ihrem Körper gehört. Dann drehte sie leicht den Kopf und starrte auf Ullis Schwanz. Wie automatisch wanderte ihre linke Hand zu ihm und umschloss ihn so gut es ging.

Ihre Hände bewegten sich nun synchron. Daniels Gefühle waren für ihn nicht mehr fassbar. Seine Frau wichste gerade zwei fremde Schwänze gleichzeitig, während sie nackt vor ihnen saß. Der Anblick machte ihn rasend vor Erregung. Sein Schwanz war hart und schmerzte. Er wusste nicht wohin mit sich. Da spürte er Renates Hand auf seiner Schulter. Sie war zu ihm gerückt und schaute nun wie er aus dem Hintergrund zu.

Nicoles Bewegungen wurden schneller. Sie schaute nun nicht mehr auf die Schwänze vor ihr, sondern in die Gesichter der Männer. Und die starrten zurück. Voller Begierde und Erregung. Gerhard begann als erster zu keuchen. Er schloss die Augen. Nicole erhöhte nochmal den Druck auf seinen Schwanz. Dann kam er mit einem tiefen Stöhnen. Sein Schwanz zuckte unkontrolliert. Dann sah Daniel wie Gerhard Sperma auf Nicoles Brüste verspritzte. Nicht viel. Ein Fleck milchig-weißer Flüssigkeit, die sich langsam über die seitliche Rundung herab bewegte. Nicole schaute überrascht an sich herunter. Dann hob die den Kopf wieder, suchte seinen Blick und lächelte. Daniel meinte Stolz in ihrem Blick zu erkennen.

Gerhard zog sich vorsichtig zurück. Nicoles ganze Aufmerksamkeit galt nun Ullis Schwanz. Ihre Hand fuhr beharrlich aber voller Hingebung vor und zurück. Sie nahm auch die zweite Hand dazu. Ihre Brüste wippten im Einklang mit der Bewegung ihrer Arme. Es sah genauso aus wie in den unzähligen Pornoclips, die Daniel gesehen hatte. Nur dass hier seine Frau saß und keine Darstellerin. Der Gedanke beunruhigte ihn.

Ulli kam schnell und überraschend. Nicole hielt sofort in der Bewegung inne als er sich verkrampfte. Sein Sperma - viel mehr als das was Gerhard verspritzt hatte - traf sie an der Stirn und lief ihr sogleich übers ganze Gesicht. Sie schloss die Augen um zu verhindern, dass es sie dort hinein lief. Alle betrachteten sie noch eine Weile so, wie sie da saß. Nackt, mit Sperma befleckt - aber stolz und irgendwie erhaben.
*********nDoe Mann
170 Beiträge
Wow wie geil. Sehr scharf geschrieben. Danke
*******1982 Mann
7 Beiträge
Sehr geil! Würde mich freuen, wenn es noch Fortsetzungen gäbe! 💪😊
***do Paar
136 Beiträge
Sehr schön geschrieben, man verschlingt jede Zeile und ist ganz im Geschehen dabei.
Hoffen es geht noch ein bisschen weiter...
Unsere Neugier ist auf jeden Fall geweckt.
*top2*
******109 Mann
67 Beiträge
Themenersteller 
Das Wochenende ist hier zu Ende... Vielen Dank für eure Bewertungen und Kommentare. Ich habe mich für jedes einzelne Lob sehr gefreut und nehme es als Ansporn für weitere Geschichten.

Was noch nicht zu Ende ist - unsere Verbindung mit Gerhard und Renate. Dazu werdet ihr bald von mir hören. 😉
******you Mann
95 Beiträge
Freue mich jetzt schon darauf. Danke für die geile Geschichte. *top2*
Ich finde mich persönlich auch in der Situation, dass ich hin und hergerissen und doch stolz bin, wenn mein Spatzl im Club oder Kino begehrt wird. Wo sie Fremdschwänze wichst und ihre Augen meine Zustimmung auf mehr einholen... *sabber*
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