Die Freude auf das außereheliche Date
Hallo zusammen,mein Mann und ich haben Ende letzten Jahres mit dem Swingen begonnen. Wir haben das Ganze erst mal recht langsam angehen lassen, aber erste Erfahrungen sammeln können.
Jetzt ist es so, dass die Initiative von mir aus ging, weil ich Lust auf fremde Haut und Abenteuer hatte / habe. Hinzu kommt, dass ich auch die Kreativere bin, die mehr ausprobieren will und die auch kontaktfreudiger auf Leute zu geht. Mein Mann hat bei den letzten Besuchen festgestellt, dass er sich auf sein Gegenüber konzentrieren will und mit mehreren Leuten im gleichen Raum aktuell nichts anfangen kann. Auch kann er mit vielen meiner Fantasien und "will ich ausprobieren" Dingen nix anfangen kann.
Deswegen und eben auch, weil er nicht so ohne Weiteres auf Leute zu geht, haben wir beschlossen, dass es sinnvoller ist, sich vorab Dates zu vereinbaren als einfach so hin zu gehen. Einfach so hin gehen ist auch cool, aber wenn man spezielle Dinge ausprobieren will, sind vorab vereinbarte Dates schon sinnvoller.
Jetzt liegt es etwas in der Natur der Sache (und der oben beschriebenen Umstände), dass ich mich viel leichter tue ein Date "klar zu machen". Jetzt hab ich für das nächste Event, zu dem wir angemeldet sind, schon eine Verabredung, mein Mann aber nicht. Und damit sind wir jetzt bei dem Punkt, um den es mir geht. Ich freue mich auf das "Date" wie ein dussliger Teenager und fühle mich gleichzeitig komisch. Zum einen fühlt es sich mega komisch an, diese Freude mit ihm zu teilen und zum anderen hab ich ein schlechtes Gewissen.
Mein Mann sagt, das ist für ihn alles ok, wir haben es ja so vereinbart, aber ich fühle mich trotzdem seltsam dabei. Zudem hab ich irgendwie Angst, dass das darin endet, dass wir in Zukunft in den Club gehen, weil ich eine Verabredung habe und mein Männe sitzt an der Bar und langweilt sich. Das will ich irgendwie nicht.
Kennt das wer? Habt Ihr mit ähnlichen Konstellationen Erfahrungen? Wie hat sich das für Euch entwickelt bzw. wie geht Ihr damit um?













