Der Besuch - Teil 4:
Kurz nach Mitternacht hörte ich unten die Eingangstür ins Schloss knallen. Ich wusste, dass die beiden Schwestern wieder Zuhause waren und setzte mich gerade hin. Als der Schlüssel in unserer Haustür gedreht wurde, stieg die Nervosität in mir. Habe ich etwas vergessen zurückzulegen? Sind irgendwelche Spuren nicht beseitigt worden? Nicht auszumalen, wenn jemand wüsste was hier heute Abend im Wohnzimmer abgelaufen ist. Klara und Conny betraten die Wohnung, als ich nochmal schnell einen Blick durch den Raum schweifen ließ und zu meiner Beruhigung nichts Verdächtiges erblicken konnte. Die beiden waren richtig gut drauf und kamen lachend rein. Während Conny schnell das WC aufsuchte, erzählte meine Freundin bereits von den ersten Abenteuern und wie toll die ganzen Fahrgeschäfte waren. Ich freute mich, dass sie so viel Spaß hatte, da Klara in letzter Zeit sehr viel arbeiten musste und öfter mal traurig war. Als ihre Schwester aus dem Badezimmer wieder zu uns stoß, erzählte auch sie die besten Storys vom Abend. Stolz erwähnte sie, dass sie von einem angetrunkenen Jugendlichen angeflirtet wurde, der unbedingt ihre Nummer haben wollte. Wir alle lachten auf. Conny meinte dazu, dass sie halt ein leichtes Opfer sei und warf mir mit ihren blauen Augen einen Blick zu, den ich nie wieder vergessen würde. Es war wie bei der letzten Familienfeier, nur irgendwie noch konzentrierter an mich gerichtet. War es ein freundschaftlicher Blick? Oder warum schaute sie mich so an, in dem Moment wo sie diesen Satz sagte?
Da die Damen müde wurden, entschlossen wir unser jeweiliges Nachtlager aufzusuchen. Nacheinander besuchten die beiden nochmal das Badezimmer, um sich abzuduschen und sich für das Bett fertig zu machen. Als erstes schnappte sich Conny ihre Reisetasche und nahm diese ins Badezimmer mit, während mir Klara nochmal die besten Erlebnisse des Abends erzählte. Nachdem Conny wieder abgeschminkt und geduscht auf dem Sofa saß, verließ uns meine Freundin in Richtung Dusche. Da saßen wir nun. Conny in ihrem Bademantel und ich, der an nichts anderes als an ihren nackten Körper und den Inhalt ihrer Reisetasche denken konnte. Als ich sie mir ansah fiel mir auf, dass sie wesentlich mehr Make-Up als Klara benutzt, aber auch abgeschminkt ein wunderschönes weiches Gesicht hatte. Klara benutzt fast gar kein Make-Up, benötigt sie aber auch nicht. Conny schaltete im TV zu irgendeiner Model-Sendung und ich wagte nochmal einen Blick auf sie. Genau in diesem Moment drehte sie ihren Kopf und warf mir ein Lächeln zu. Ich lächelte zurück und war dann einfach froh als Klara wieder zurück war. Jetzt war ich dran. Ich schnappte mir schnell meine Nachtkleidung und betrat das kleine Badezimmer. Conny hatte ihr Make-Up Equipment sowie Zahnbürste auf dem Regal unter dem Spiegel drapiert und direkt schoss mir wieder ihr Gesicht in den Kopf. Was machte ich hier bloß? Warum fand ich sie plötzlich so toll und nicht schon die ganzen Jahre davor? Ich bemerkte wieder eine beginnende Erektion und hüpfte schnell unter die kalte Dusche. Das war jetzt genau das Richtige, um den Kopf frei zu bekommen. Über was unterhalten sich die beiden wohl gerade? Ich schüttelte den Gedanken ab, ließ die Dusche noch etwas laufen und schlüpfte dann in mein Nachtoutfit. Ein weißes T-Shirt und eine graue Boxershorts. Nur noch schnell Zähneputzen und dann konnte der Tag endlich beendet werden.
Sauber und bettfertig gesellte ich mich wieder zu den Mädels, die gerade das Luftmatratzen-Bett bezogen. Conny hatte ihren Bademantel ausgezogen und trug nun eine Art weißen Pyjama. Nachdem das Bett fertig war, wünschten Klara und Ich eine gute Nacht und Conny umarmte ihre Schwester. Sie kam dann auch auf mich zu und hob ihre Arme, um mich zu umarmen. Mein Blick schweifte sofort auf ihren Oberkörper, wo ich die Umrisse ihrer Brüste erblickte und sich die Nippel durch den weißen Stoff durchdrückten. Mir wurde sofort heiß. Und dann auch noch diese Umarmung. Conny schlang ihre Arme um mich und legte ihre Wange auf meine. Das war zu viel und ich merkte direkt, wie mein steifes Glied an der Boxershorts drückte. Ich musste nun geschickt versuchen, dass Conny nicht merkte was vor sich geht. Ich drehte meine Hüfte leicht nach links und hoffte, dass sie mich da nicht berührte. Sie duftete so fantastisch nach Karamell-Duschgel. Schließlich trennten wir unsere Verbindung, wünschten nochmal eine gute Nacht und ich ging zu Klara ins Schlafzimmer. Zum Glück hatte sich meine Erregung wieder etwas zurückgebildet, so dass ich mich ohne Angst neben meine Freundin legen konnte. Allerdings war Conny eh schon eingeschlafen, während mein Kopf nun Zeit hatte um alles zu verarbeiten.