Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
Safer Sex
1072 Mitglieder
zur Gruppe
EINMALIG Events
8336 Mitglieder
zum Thema
Eine Geschichte von Enzo: Jasmin entdeckt6
Eine Geschichte zum Vergnügen von hoffentlich allerlei Geschlecht.
Verhütung? Aber natürlich!
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

ADHS, Dopamin und die Lust am Neuen – geht es euch auch so?

Hast du ADHS – und kennst du dieses Glücksgefühl bei Neuem?

Achtung! Dies ist eine öffentliche Umfrage, in deren Ergebnis angezeigt wird, wie du abgestimmt hast. Du kannst deine Stimmen bis zum Ende der Umfrage jederzeit ändern.
Dauerhafte Umfrage
*********ller Paar
2.347 Beiträge
Themenersteller 
ADHS, Dopamin und die Lust am Neuen – geht es euch auch so?
Hallo ihr Lieben,
ich möchte heute mal ein Thema anstoßen, das mir seit einiger Zeit im Kopf herumspukt – vielleicht geht es ja einigen von euch ähnlich.

Ich selbst habe ADHS, und wer sich ein bisschen damit beschäftigt hat, weiß: Unser Hirn ist ständig auf der Suche nach Dopamin. Es sehnt sich nach Reizen, nach Neuem, nach Bewegung – mental wie körperlich. Und manchmal frage ich mich, ob das vielleicht ein Grund ist, warum ich mich in dieser Szene so wohlfühle.

Denn: Für mich ist das Schönste oft nicht (nur) der Sex an sich, sondern dieses Kennenlernen neuer Menschen, das Eintauchen in neue Orte, neue Energien, neue Verbindungen. Ich merke, dass ich regelrecht aufblühe, wenn ich zu einer neuen Party fahre oder auf neue Gesichter treffe. Es ist wie ein kleiner Dopaminrausch – und manchmal reicht allein dieses Gefühl, um mich glücklich zu machen.

Und nun frage ich mich:
👀 Geht es anderen ADHS-Menschen hier genauso?
Habt ihr dieses Verlangen nach dem Neuen – nicht nur körperlich, sondern vor allem auch sozial und emotional?

Ich würde mich riesig freuen, wenn sich Menschen mit ADHS dazu äußern. Nicht, weil andere Stimmen nicht wertvoll wären – aber ich wünsche mir einen Austausch mit Menschen, die die neurodivergente Logik dahinter aus eigener Erfahrung kennen.

🗳️ Ich habe auch eine kleine Umfrage dazu vorbereitet:
(Und natürlich darf gern auch freundlich kommentiert werden!)

Eure Mrs Waller
*******_t79 Frau
1.597 Beiträge
Ja kenn ich definitiv. Muss nicht zwingend etwas neues sein, Hauptsache es liefert ab 😅
****aSw Frau
2.926 Beiträge
Nein, ich habe kein ADHS, aber ich kenne dieses Gefühl der Vorfreude auf etwas Schönes auch – dieses beflügelte innere Aufspringen bei dem Gedanken an ein angenehmes Treffen oder Date. Ich hüpfe innerlich genauso und spiele in meinem Kopf durch, wie es sein könnte. Die Vorfreude ist für mich ebenfalls ein großer Teil des Genusses. Wenn mein Partner und ich über ein Date sprechen, darüber, was wir erleben wollen – dann fange ich buchstäblich an zu brennen.

Und ja – es muss nicht unbedingt etwas Neues sein. Mit Neuem bin ich eher vorsichtig, weil ich nur zu gut weiß, wie sich enttäuschte Erwartungen anfühlen. Aber wenn es um etwas Vertrautes und Verlässliches geht, dann lasse ich meiner Fantasie und meinen Träumen freien Lauf und bin geradezu in Euphorie vor lauter Vorfreude, wenn ich weiß, dass mich etwas Gutes erwartet.
LG Аліса
*********lerin Frau
3.185 Beiträge
Ich glaube, dass das Bedürfnis nach neuem Input etwas zutiefst Menschliches ist. Das Hirn will lernen, sich entwickeln, gefüttert werden mit neuen Reizen, fit bleiben.
Glücklicherweise kann ich mir das inzwischen auch gut außerhalb der Szene erfüllen, z.B. mit neuen spannenden Hobbys und Sportarten.
Ich habe kein ADHS.

Ich glaube, dass das Bedürfnis nach neuem Input größer wird, wenn man es sich im Allgemeinen zu wenig erfüllt. Dann ist jeder kleine neue Reiz gleich ein großes Highlight.
Aber es gibt natürlich auch Menschen, denen Sicherheit und Vertrautes weitaus wichtiger sind.
**********erter Mann
143 Beiträge
Was mir bei der Durchsicht sämtlicher bisher abgegebener Umfrage – Ergebnisse aufgefallen ist, ist, dass bisher ausnahmslos jeder – unabhängig davon ob mit oder ohne ADHS – angegeben hat, dieses Gefühl zu kennen. Es ist also zumindest unter Joylern keinesfalls ein Alleinstellungsmerkmal der ADHSler😅
Was ich allerdings für hochwahrscheinlich halte, durch diese Umfrage aber natürlich nicht geprüft werden kann, ist, dass dieses Gefühl bei Menschen mit ADHS auf das Bindung – und Beziehungsverhalten hat
*******_t79 Frau
1.597 Beiträge
Ich denke das jemand der nicht im Dopamindefizit lebt wie ADHSler es sich nicht vorstellen kann wie es wirklich ist
*********ller Paar
2.347 Beiträge
Themenersteller 
@****aSw , deine Worte haben mich beim Lesen richtig berührt – weil sie so bildhaft, ehrlich und kraftvoll zeigen, was Vorfreude bedeuten kann. Dieses innere Aufspringen, das Brennen bei der Vorstellung, was Schönes bevorsteht – das ist eine Energie, die wirklich spürbar wird in deiner Beschreibung. ✨

Ich finde es total wertvoll, dass du auch den Unterschied benennst: Dass es bei dir eher an Vertrautes und Verlässliches geknüpft ist, während viele mit ADHS (mich eingeschlossen) oft vom Neuen geradezu magisch angezogen werden – auch wenn das manchmal in eine Achterbahnfahrt mündet. Das Brennen ist vielleicht ähnlich, aber der Auslöser oft ein anderer.

Ich glaube, genau solche Antworten machen die Umfrage so spannend – weil sie zeigen, dass ähnliche Gefühle verschiedene Wurzeln haben können. Danke dir für deinen schönen Beitrag 💛

@*********lerin danke dir für deine reflektierte und schöne Sichtweise 🙏
Ich stimme dir absolut zu – das Bedürfnis nach neuen Impulsen ist tief menschlich und ganz wichtig für Entwicklung und seelische Lebendigkeit. Dass du dir das inzwischen auch außerhalb der Szene erfüllst, mit neuen Hobbys und Sportarten, finde ich inspirierend – genau das ist ja echte Selbstfürsorge.

Mir geht es übrigens ganz ähnlich: Auch ich lebe dieses Bedürfnis nicht nur in der Szene aus, sondern habe mir in den letzten Jahren tolle, spannende Hobbys aufgebaut – und Sport spielt eine immer größere Rolle in meinem Leben. Das gibt mir unheimlich viel Struktur, Energie und natürlich auch neue Reize.

Was du sagst, trifft bei vielen bestimmt genau ins Schwarze: Wenn wir im Alltag zu wenig emotionale oder geistige Impulse bekommen, erscheint jeder neue Reiz wie ein riesiges Highlight.
Und gleichzeitig ist es spannend zu beobachten, dass dieses Bedürfnis bei Menschen mit ADHS oft viel stärker, drängender, manchmal regelrecht existenziell empfunden wird – fast unabhängig davon, wie viel im Außen tatsächlich passiert. Es ist nicht nur Lust auf Neues, sondern manchmal fast ein innerer Zwang, der mit Euphorie oder auch mit tiefem Absturz verbunden sein kann.

Ich finde es wertvoll, wie sich hier im Austausch zeigt, wie unterschiedlich gleiches Erleben motiviert sein kann. Danke dir, dass du die Diskussion mit deiner Perspektive bereicherst 💛

@**********erter Vielen Dank für deinen Gedanken – ich fand deinen Kommentar wirklich spannend und wichtig! 🙏

Ja, das ist mir auch aufgefallen: Viele (ob mit oder ohne ADHS) scheinen dieses Gefühl zu kennen – das spricht vielleicht wirklich dafür, dass es kein ausschließliches ADHS-Phänomen ist. Was ich aber aus den vielen Clubmails herauslese, ist, dass das Erleben bei ADHSlern oft intensiver, manchmal auch weniger steuerbar ist – also weniger ein „Oh wie schön“ und mehr ein „Ich brauche dieses Neue fast wie Luft zum Atmen“.

Und du hast einen super Punkt angesprochen:
Viele schreiben mir privat, weil sie nicht öffentlich abstimmen möchten – gerade weil ADHS so oft mit dem Klischee des lauten Zappelphilipps gleichgesetzt wird. Dabei betrifft es oft hochsensible, kreative, reflektierte Menschen, die nur sehr schwer in Schubladen passen.

Dein letzter Satz bringt’s für mich auf den Punkt – ich glaube auch, dass dieses Gefühl und die Art, wie wir Bindung und Nähe empfinden, bei ADHS vielschichtig beeinflusst werden.
Vielleicht ist das sogar eine eigene Umfrage wert 😅

Danke nochmal für deinen Beitrag – du hast einen wertvollen Aspekt eingebracht! 💛

@*******_t79 ja, genau das ist ein ganz wichtiger Punkt, den du ansprichst. 🙏
Ich glaube auch: Wer das Leben nicht mit einem Dopamindefizit kennt, kann sich oft schwer vorstellen, wie tief der innere Antrieb manchmal fehlt – und wie sehr man auf äußere Reize angewiesen ist, um sich überhaupt „wach“ oder „lebendig“ zu fühlen.

Was für andere ein „Oh, das klingt interessant“ ist, kann für jemanden mit ADHS ein „Ich brauche das jetzt, sonst falle ich innerlich zusammen“ sein.
Es ist nicht einfach nur „Spaß an Neuem“, sondern oft ein echter Überlebensmechanismus für die Psyche – und gleichzeitig ein Risiko, weil man dadurch auch schneller in emotionale Achterbahnfahrten rutscht.

Danke dir für deinen ehrlichen Beitrag – solche Stimmen machen sichtbar, was sonst oft unsichtbar bleibt 💛

Herzliche Grüße
MrsWaller
**********erter Mann
143 Beiträge
Ja, das wäre tatsächlich eine Umfrage wert.
Stell mir vor, dass die Fragen, ( vielleicht in Form einer Skala), inwieweit das Bedürfnis, dieses „Gefühl des Neuen“ immer wieder zu erfahren, das gesamte Leben beeinflusst (hat) , möglicherweise schon einen Unterschied zwischen Menschen mit- und ohne ADHS herausarbeiten könnten.
1) das ständige Streben danach hat mein Leben negativ beeinflusst ( Skala 1-10)
2) das ständige Streben danach hat mein Leben positiv beeinflusst ( Skala 1-10)
3) das ständige Streben nehme ich als zwanghaft wahr (Skala 1-10)

So oder ähnlich… ich wäre dabei 😀
****_hh Mann
98 Beiträge
Undiagnosed, but there are signs *ggg*

Kenne das Gefühl. Sei es jetzt "New Relationship Energy" wenn man jemand neues kennenlernt und sich näher kommt aber auch der Wunsch nach neuen Impulsen.
Sei es jetzt auf sexueller Ebene oder im Hobby-Bereich
*********rlin Paar
1.670 Beiträge
Du beschreibst das Sternzeichen Zwilling. *zwinker* Die haben sicher nicht alle ADHS.

Ich vermute bei mir ADHS weil es bei unserem Kind diagnostiziert wurde und es wohl auch eine erbliche Komponente gibt. Jedenfalls standen in meinen Schulzeugnissen die gleichen Phrasen wie in seinem.

Ich bin immer neugierig auf was neues, allerdings bezieht sich das nicht unbedingt auf Beziehung oder Sex. Ich bin an vielen Dingen interessiert und ich habe gelernt damit zu leben. Mein Beruf bietet viel Abwechslung und mir reicht das.

Natürlich als wir mit SC etc anfingen, war ich auch Feuer und Flamme. Aber ohne das (das war Zufall) wäre ich auch klar gekommen. Man muss Befriedigung daraus ziehen was man hat und nicht nach der Taube auf dem Dach streben. Neues findet sich überall.
*********ller Paar
2.347 Beiträge
Themenersteller 
@****_hh Hihi, ja – undiagnosed but suspicious ist inzwischen wohl auch so eine eigene Kategorie 😄

Ich freu mich total, dass du das Gefühl auch kennst – dieses Kribbeln, wenn etwas Neues beginnt, sei es mit einem Menschen oder durch neue Impulse, ob im Bett oder im Leben allgemein.
New Relationship Energy trifft es wirklich gut – das ist ja oft so ein energetischer Höhenflug, bei dem alles intensiver leuchtet ✨

Spannend finde ich, dass du es auch auf Hobbys und andere Lebensbereiche beziehst – genau da erzählen mir viele ADHSler, dass sie ständig Neues ausprobieren müssen, weil das Alte ganz plötzlich „verblasst“. Ob das schon ein Symptom ist? Vielleicht. Oder einfach: lebendig sein 💛

Danke dir für deinen Beitrag – so schön, dass du dich eingebracht hast!

@*********rlin Oh wow – dein Text hat mich richtig abgeholt. 🙏
Und ja – Zwillinge! 😄 Ich musste echt lachen, weil ich selbst Widder bin – also auch nicht gerade bekannt für Ruhe und Stillstand. Dieses innere Kribbeln bei Neuem kenn ich nur zu gut!

Spannend find ich auch, dass dein Kind die Diagnose hat und du dich in deinen alten Schulzeugnissen wiedererkennst – das höre ich echt oft, und da ist meist mehr dran, als man denkt. Diese Parallelen über Generationen sind schon faszinierend.

Ich mag deine Haltung total: dass du nicht ständig nach dem ganz Neuen jagst, sondern das schätzt, was du hast. Das ist etwas, woran viele (inkl. mir!) immer wieder arbeiten dürfen – besonders, wenn der Dopaminspiegel mal wieder Achterbahn fährt 😅
Und dass dein Beruf dir so viel Input gibt, ist natürlich ein echter Glücksgriff!

Danke dir für deinen ehrlichen Beitrag – ich hab’s richtig gern gelesen 💛
***ol Mann
36 Beiträge
Das findet man auch in der Diagnose wieder.
Ich durfte diese Kombi mitnehmen:
High functioning ADHD mit
novelty seeking und sensation seeking.
*******o_F Mann
6.662 Beiträge
Ich habe es bei mir erst im Rückblick erkannt. Meine Firma entwirft so viele Produkte, dass ich jedes Jahr eine neue Firma gründen könnte. Kaum ist eine Produktentwicklung abgeschlossen, erlischt das Interesse und anstatt damit möglichst viel Umsatz zu generieren, freue ich mich über die nächste neue Entwicklung.

Menschen. Ich bin Eigenbrödler, kann ganz gut alleine sein und genieße das. Parties mochte ich noch nie.
Aber ich liebe die großen Messen. Bin ein richtiger Messe-Junkie. Fast alle stöhnen, wie anstrengend Messen sind, ich blühe richtig auf, innerhalb von 5 Tagen Menschen aus allen Kontinenten auf meinem Stand begrüßen zu können. Von meinen Produkten und den Kundengesprächen hole ich mir mein Dopamin.

Aber wie gesagt, das ist mir erst irgendwann in der Rückschau aufgefallen. Ich hatte von mir das gegenteilige Bild, weil ich mich mehr mit dem Einzelgänger identifizieren konnte. Ich mag diesen scheinbaren Widerspruch in sich und vermute, dass das dieser ADHS-Anteil ist.
*********lbunt Frau
9.655 Beiträge
Ein Verdacht auf ADHS besteht bei mir nicht, allerdings habe ich ein hungriges Gehirn, das bei Unterforderung regelrecht austickt. Bore-Out Gefahr also. Darauf muss ich tatsächlich Rücksicht nehmen, weil ich sonst nicht nur unzufrieden werde, sondern regelrecht am Leben und der Welt verzweifle. Unter dieser Erkenntnis habe ich mein Leben im Laufe der Jahre glücklicherweise immer besser darauf ausrichten können, und diese Vorgabe bestimmt den Freundeskreis, die Partnerwahl, die Hobbies und den Entschluss zur Selbstständigkeit. Dazu kommt eine immense Neugier und Wissbegierde, die sich auf alle möglichen, teils abgefahrene Themen bezieht und bei Allerwelts-Unterhaltungen zappelig wird. Weil nicht ausgelastet. Neues also gerne, allerdings mehr sachbezogen als zwischenmenschlich, also nicht losgelöst vom Inhalt..

Einfache Aufgaben, Texte, Tätigkeiten lasten mich nicht aus, die muss ich mir mit irgendwelchen Nebentätigkeiten aufpeppen, um die Aufmerksamkeit zu halten. So durfte ich zum Beispiel im Schulunterricht stricken. Grundsätzlich kann ich mich aber fokussieren und konzentrieren, und sehe mich nur in manchen Bereichen als high sensation seeker. Und ich kann auch übergangslos chillen, wenn mein Geist befriedet ist.

Wie so oft können sich Symptomatiken überschneiden und ergeben nicht dasselbe Bild...
*******o_F Mann
6.662 Beiträge
Das neurodivergente Spektrum ist sehr vielschichtig.
*********2012 Mann
194 Beiträge
@*******c_F

Das neurodivergente Spektrum ist sehr vielschichtig.

Absolut richtig.

Eine gute Bekannte ist psychologische Psychotherapeutin und meinte, das diejenigen ihrer Kollegen die sich auf Tiefenpsychologie spezialisiert haben dazu neigen, alles durch ihre eigene Brille sehen.

Sie hat mir erzählt, daß sich erstaunlicherweise die Vertreter dieser Fachrichtung sehr schwer tun mit dem Phänomen "Neurodiversität".
Stattdessen wird die Ursache für ein Problem am ehesten in der Kindheit oder Jugend gesucht, gerne bei der Mutter. Aber wenn es da kein Problem gab, dann kommt man nicht weiter.

Also: Augen auf bei der Therapeutenwahl!

Empfiehlt ITM
*********ckit Mann
1.046 Beiträge
Zitat von *********2012:
[...] Empfiehlt ITM

Was ist "ITM"?
*********2012 Mann
194 Beiträge
ITM = InTheMood2012

Lustig, diese Frage hatte ich noch nie.
*********ckit Mann
1.046 Beiträge
*lach* Ah, ich verstehe. Aus dem Beitrag raus hatte ich das so interpretiert, dass Deine Bekannte eine Methodik oder Therapie empfiehlt, die mit "ITM" abgekürzt wird - daher meine Nachfrage *augenzu*
*******o_F Mann
6.662 Beiträge
Zitat von *********2012:
@*******c_F

Das neurodivergente Spektrum ist sehr vielschichtig.

Absolut richtig.

Eine gute Bekannte ist psychologische Psychotherapeutin und meinte, das diejenigen ihrer Kollegen die sich auf Tiefenpsychologie spezialisiert haben dazu neigen, alles durch ihre eigene Brille sehen.

Sie hat mir erzählt, daß sich erstaunlicherweise die Vertreter dieser Fachrichtung sehr schwer tun mit dem Phänomen "Neurodiversität".
Stattdessen wird die Ursache für ein Problem am ehesten in der Kindheit oder Jugend gesucht, gerne bei der Mutter. Aber wenn es da kein Problem gab, dann kommt man nicht weiter.

Also: Augen auf bei der Therapeutenwahl!

Empfiehlt ITM


ADHS dürfte in vielen Fällen mit einem Kindheitstrauma und den Eltern zu tun haben. Alle ADHSler:Innen, die ich persönlich in meinem sozialen Umfeld kenne, sind diesbezüglich vorbelastet. Ich auch. ADHS ist auch eine Überlebensstrategie, der ich sehr dankbar bin. Ohne ADHS hätte ich meine Kindheit nicht überlebt.
*********2012 Mann
194 Beiträge
@*******co_F

...Und bei mir ist es eine Form von Autismus bzw. eine "Akzentuierung" in diese Richtung.

In meinem Fall sind auf der Suche nach einer Ursache das ganze Umfeld und die komplette Biographie durchleuchtet worden. Gefunden wurde nichts.

Es ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit angeboren.

Irgendwelche Hilfshypothesen, Spekulationen oder wilde Theorien helfen in einem Fall wie meinem überhaupt nichts.

Ich kann nur davon abraten, Therapeuten einfach blind zu glauben.

LG ITM
**********erter Mann
143 Beiträge
Zitat von *******o_F:
Zitat von *********2012:
@*******c_F

Das neurodivergente Spektrum ist sehr vielschichtig.

Absolut richtig.

Eine gute Bekannte ist psychologische Psychotherapeutin und meinte, das diejenigen ihrer Kollegen die sich auf Tiefenpsychologie spezialisiert haben dazu neigen, alles durch ihre eigene Brille sehen.

Sie hat mir erzählt, daß sich erstaunlicherweise die Vertreter dieser Fachrichtung sehr schwer tun mit dem Phänomen "Neurodiversität".
Stattdessen wird die Ursache für ein Problem am ehesten in der Kindheit oder Jugend gesucht, gerne bei der Mutter. Aber wenn es da kein Problem gab, dann kommt man nicht weiter.

Also: Augen auf bei der Therapeutenwahl!

Empfiehlt ITM


ADHS dürfte in vielen Fällen mit einem Kindheitstrauma und den Eltern zu tun haben. Alle ADHSler:Innen, die ich persönlich in meinem sozialen Umfeld kenne, sind diesbezüglich vorbelastet. Ich auch. ADHS ist auch eine Überlebensstrategie, der ich sehr dankbar bin. Ohne ADHS hätte ich meine Kindheit nicht überlebt.


ALLE ADHSlee/Innen (…)die Du kennst sind diesbezüglich vorbelastet
ALLE ADHSler/Innen?
Nein, eine kleine, rheinländische Famile leistet dieser Usurpation durch die Traumatheoretiker Wiederstand, womit auch Du jetzt welche kennst 😉
Zumindest muss diese Vorbelastung weder in Traumata noch in irgendwelchen erzieherischen Fehlverhalten begründet liegen. Die erbliche Komponente wird da eher unterschätzt. Von meiner Mutter über mich bis zu meiner Tochter ( alle mit Geschwistern, die genauso aufgewachsen und erzogen wurden, aber ADHSfrei sind ), gibt’s da eine ununterbrochene Erblinie. Aber in einem hast Du Recht: es macht zwar vieles schwieriger, manches aber auch leichter 😍😀
**********erter Mann
143 Beiträge
Ooooops, das war jetzt Cross.
Ja, auch ich kann eine solche, letztendlich komplett erfolglose Suche für mich und meine Tochter nur bestätigen

quote="InTheMood2012,p61963364,0"]@*******co_F

...Und bei mir ist es eine Form von Autismus bzw. eine "Akzentuierung" in diese Richtung.

In meinem Fall sind auf der Suche nach einer Ursache das ganze Umfeld und die komplette Biographie durchleuchtet worden. Gefunden wurde nichts.

Es ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit angeboren.

Irgendwelche Hilfshypothesen, Spekulationen oder wilde Theorien helfen in einem Fall wie meinem überhaupt nichts.

Ich kann nur davon abraten, Therapeuten einfach blind zu glauben.

LG ITM
*******_t79 Frau
1.597 Beiträge
Boah hört bitte mit dem Geschwurbel auf!

Die Traumas kommen eher davon dass die Familien und die Gesellschaft es nicht hinbekommt 🙄
*******Punk Frau
8.228 Beiträge
Was bedeutet "Geschwurbel"?
Tausch dich mit der Community zu heißen Themen aus oder starte selbst eine Diskussion.
Jetzt kostenlos anmelden