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Das Gras auf der anderen Seite... - Deutschland (07.07.2025)

Profilbild
*********hmidt
2.013 Beiträge
Themenersteller 
Das Gras auf der anderen Seite... - Deutschland (07.07.2025)
Das Gras auf der anderen Seite:

Die Psychologie der Untreue...

-->

An diesem Abend tauchen wir gemeinsam ein in einen der emotionalsten, kontroversesten und für viele von uns aufwühlendsten Abgründe der Liebe und der Lust...

In diesem Talk teile ich mit euch meine persönlichen wie professionellen Perspektiven auf das heikle Thema "Fremdgehen", "Seitensprünge" bzw. "Untreue im Allgemeinen und Speziellen"...


Er trägt den Titel:

Das Gras auf der anderen Seite des Hügels...

Die Psychologie der Untreue


Diese Online-Veranstaltung ist Bestandteil des offiziellen JOYclub Sex-Education Programms. Um daran teilzunehmen, brauchst du nicht mehr als einen funktionierenden Browser und ein JOYclub-Basis-Profil. Solltest du diesen Text hier lesen können und verstehen, sind höchstwahrscheinlich alle technischen wie kognitiven Anforderungen erfüllt.



Trigger-Warnung:

Falls du selbst in deinem eigenen Leben gerade akut vom Thema Untreue/Treue betroffen bist, ist dies möglicherweise vielleicht nicht der allerbeste Zeitpunkt, um dir diesen Talk anzuschauen... Um das Phänomen "Untreue" wirklich verständlich zu machen, werde ich die Frage der Schuld radikal bei Seite stellen und immer wieder dazu einladen, uns mit neugieriger Offenheit in das Herz derjenigen Menschen zu begeben, die den Pakt der (körperlichen und/oder emotionalen) Exklusivität einseitig brechen... Das erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Konfrontationsbereitschaft...

Die Perspektiven und Herangehensweisen dieses Talks ist für manche Menschen zu bestimmten Zeitpunkten potenziell schwer verdaulich. Falls du dich im vorausgegangenen Absatz angesprochen fühlst, könnte es vielleicht klug sein, diesen Talk zu einem späteren Zeitpunkt in der JOYclub-Mediathek anzuschauen...

Ich werde diesen Talk ebenso wie alle bisherigen voraussichtlich etwa zwei bis vier Wochen nach diesem Event in dieser Übersicht meiner Sex-Education-Talks verlinken:

*pfeil* Homepage "JOYclub Sex Education" von Volker Schmidt




Worum geht’s in diesem Talk...?!

Je nachdem, welche Studie wir heranziehen, geben in etwa 20-25% der befragten Männer sowie 15-18% der befragten Frauen zu, in ihrem bisherigen Leben mindestens einmal hinter dem Rücken ihres Partner oder ihrer Partnerin Sex mit einem anderen Menschen gehabt zu haben... Da dieses Thema allerdings sehr schambesetzt ist, gehe ich persönlich davon aus, dass die Dunkelziffer mindestens ein kleines bisschen höher liegt...

Das Thema ist also weit verbreitet... Übrigens gilt das nicht nur für monogame (oder vielleicht besser: "scheinmonogame") Beziehungen... So seltsam das manchen auch erscheint: Auch in offenen oder polyamoren Beziehungen haben Menschen heimliche One-Night-Stands oder Affären...

Untreue (unabhängig davon, ob sie körperlicher oder emotionaler Natur war...), ist meiner Erfahrung als Liebes-Coach und -Therapeut darüber hinaus eines der emotional aufwühlendsten und belastendsten Konflikt-Themen, mit denen wir es in unserem Lust- und Liebesleben zu tun bekommen... Hat die Vertrauens-Basis einer Beziehung erst einmal massiven Schaden genommen, ist es selbst mit Hilfe oft ein langer und steiniger Weg, bis diese Risse wieder geschlossen sind und das Fundament wieder eine echte Tragfähigkeit erhält...

"Untreue" allerdings ist kein Monster, das eine Liebesbeziehung aus dem Nichts heraus überfällt... "Untreue" ist meiner Erfahrung nach eine mehr oder weniger zwangsläufige Folge ganz bestimmter Beziehungsmechanismen, Kommunikationsmuster und insbesondere Grundhaltungen uns selbst, dem Leben und der Liebe gegenüber...

An diesem Abend lade ich euch dazu ein, die Sache mit der "Untreue" aus meiner Perspektive heraus zu erforschen und zu ergründen...

Ich stelle mich mit euch gemeinsam den Fragen:

*pfeil* Was genau ist eigentlich "Untreue"...? Wo beginnt sie, und wie nimmt sie ihren Verlauf...?

*pfeil* Warum gehen manche Menschen fremd - und andere Menschen nicht...?

*pfeil* Welche Auswirkungen hat reale oder vermutete "Untreue" auf eine Beziehung...?

und

*pfeil* Was können wir aktiv und bewusst tun, um unsere aktuelle Liebesbeziehung vor "Untreue" zu schützen...?




Wie funktioniert so ein Sex-Education-Livestream...?!

Nach deiner Anmeldung wirst du automatisch für diesen Life-Talk freigeschaltet. Im Anschluss wird dir auf dieser Seite ein kleines Fenster angezeigt, das dir sagt: "noch ... x Tage (bzw. Stunden) bis zur Veranstaltung".

Sobald der Livestream gestartet ist, kannst du die Veranstaltung über einen Button in diesem Fensterchen betreten. Solltest du später kommen, ist das kein Problem. Der Zutritt ist bis zum Ende der Veranstaltung geöffnet.

Während des Lifestreams kannst du mich sehen und hören. Du selbst bist weder für mich noch für eine:n der andere:n Teilnehmer:innen sicht- oder hörbar. Rechts im Fenster findest du einen Chat,über den es möglich ist, mit anderen Zuschauer:innen in Kontakt zu gehen, Fragen zu stellen oder Impulse zu geben.

Um den Fluss meiner Argumentationen und Empfehlungen nicht zu unterbrechen, werde ich während meines Talks nur selten in diesen Chat schauen. Im Anschluss an meinen Talk gibt es Zeit und Raum für eure Fragen.

Du kannst den Livestream jederzeit zwischendurch verlassen und später wieder betreten. Sollte ein technisches Problem auftreten, reicht es oft bereits, die Seite mittels der F5-Taste neu zu laden. In seltenen Fällen (frage bitte nicht mich, woran das liegt!) kann es notwendig sein, den Browser zu schließen, erneut zu starten und den Stream über den Beitreten-Button noch einmal zu betreten.


Ein paar kleine Teaser zum Thema:


*pfeil* https://liebe-auf-augenhoehe.de/beziehung-oder-partnerschaft/

*pfeil* https://liebe-auf-augenhoehe.de/fremdgehen/

*pfeil* https://liebe-auf-augenhoehe.de/fremdgehen-2/

*pfeil* https://liebe-auf-augenhoehe.de/treue-2-0/


Ich freue mich auf einen intensiven und vielleicht sogar inspirierenden Abend mit euch...!

💜💙💚💛🧡*herz*


Dieser Livestream ist Teil unserer Summer Edition im Juli und August. Dich erwartet ein Sommerblumenstrauß an bunten Themen von Lustgewinn über Untreue bis männlicher Orgasmus. Mit Volker Schmidt, Neue Lust leben, Lisa Opel & Mareen Leykauf sowie The Hellwigs, Sexual-Coaching, senSe-reflEXion, LustOcademy & Wolff Men Coaching und Moshe Weizman.


Das Gras auf der anderen Seite...

Deutschland
07.07.2025

Das Gras auf der anderen Seite...



******nio
173 Beiträge
JOY-Team 
Das Gras auf der anderen Seite: Psychologie der Untreue
Hallo ihr Lieben,

in unserem Livestream spricht unser Experte Volker Schmidt aus persönlicher und professioneller Perspektive über ein sehr emotionales Thema: Untreue, Fremdgehen und Seitensprünge. Du bekommst hier Einblicke, was als Untreue empfunden werden kann und welche möglichen Auswirkungen das auf eine Beziehung hat. Dabei versucht Volker sich mit neugieriger Offenheit in das Herz derjenigen Menschen zu begeben, die den Pakt der Exklusivität einseitig brechen.

Der Livestream dauert 90 Minuten und wird anschließend in unserer Mediathek Sex Education veröffentlicht. Er ist Teil unserer Summer Edition im Juli und August. Dich erwartet ein Sommerblumenstrauß an bunten Themen von Lustgewinn bis männlicher Orgasmus.

Nutzt die Kommentare gern, um Fragen zu stellen oder eure Perspektiven zu teilen. Um über die Schuldfrage zu diskutieren, ist hier nicht der richtige Ort.

  • Wo beginnt für euch Untreue?

  • Welche Erfahrungen habt ihr bereits damit gemacht, eure Beziehung bewusst vor Untreue zu schützen?


Ihr könnt diesen Thread im Vorfeld nutzen, um uns von euren Erfahrungen zu erzählen. Ihr könnt euch auch während des Livestreams über das Thema austauschen oder im Nachhinein hier noch Fragen stellen.

Liebe Grüße
SaraCenio
JOY-Team
**a Frau
159 Beiträge
Vielen Dank lieber @*********hmidt für dieses wichtige und äußerst aktuelle Thema, gerade in der heutigen Zeit.

Ich beobachte dass Polyamorie, oder das Öffnen von Beziehungen, immer stärker eine Rolle spielen.

Wirklich damit umgehen können nur Wenige.

Der Spagat zwischen emotionaler Verletzung, Besitzanspruchsdenken, moderner/ konservativer Beziehungsmodelle und dem Mangel an konstruktiver, fairer Auseinandersetzung innerhalb von Beziehungen, ist allgegenwärtig (zumindest was ich beobachten kann und aus eigener Erfahrung erlebt habe).

Ich würde mir auf jeden Fall wünschen, dass diese Themen auch aus der Basis heraus beleuchtet werden. Welche Voraussetzungen muss jeder Einzelne mitbringen, damit Beziehung auf Augenhöhe stattfinden kann- und zB heimliches Fremdgehen gar kein Thema mehr sein „muss“.

Ich lasse mich mal überraschen 😊💐
****ody Mann
16.034 Beiträge
Ich habe die heimliche Liebesaffäre meiner Frau erlebt und ich habe eine heimliche Liebesaffäre in einer offenen Beziehung erlebt. Beides war mit frontalen Lügen verbunden, "Ist nur ein Kollege, bzw. ist nur ein guter Freund, ich liebe nur dich."

Das Lügen hat mich mehr verletzt als der Umstand des Fremdverliebens an sich. Klar wäre das Risiko dagewesen, dass ich es beende, sobald ich die Wahrheit erfahre. So habe ich aber eine Ehe, bzw. eine Beziehung weitergeführt, die ich so nicht wollte. Fühlte sich an, wie entmündigt zu sein.
***ou Mann
1.406 Beiträge
Gibt es eine einfache Lösung?
Um Treu zubleiben.
Die Suche nach anderen aufzugeben.
Wie kann ich mein inneres sofort umschalten den Glaubenssatz direkt auflösen. Keine unendlichen Kurse besuchen.
Das macht mich neugierig.
**********silon
8.947 Beiträge
Mich interessieren vorallem auch die Beweggründe, warum Menschen untreu werden und ihre Liebsten deswegen belügen. Wie es sich anfühlt, wenn man belogen wird, weiß ich aus eigener Erfahrung. Und aufgrund dieser habe ich mit den Jahren mir eine ziemlich transparente, reflektierte Lebensweise angeeignet, die darauf abziehlt, mich weiterzuentwickeln (im Rahmen meiner Kontakte). Dass es offensichtliche Lügen waren, wusste ich im Prinzip schon damals, nur habe ich meinem grundsätzlich richtigen Bauchgefühl damals noch nicht vertraut, sondern mir eingeredet, dass schon alles in Ordnung sei.

Aber es ist nicht nur die Seite des Gegenparts. Es ist auch die Eigene. Denn Mensch lässt das ja dann mit sich machen. Und wie in meinem Falle, ich wusste es ja im Prinzip, nur fand ich damals nicht den Move, mich davon zu lösen und zu gehen.

Mensch scheint sich da "zu suchen" und zu "finden"?

Aus heutiger Sicht und eigener Lebenserfahrung weiß ich, dass ich poly liebe, emotional jedenfalls. Und ich kann, glaube ich, auch gut damit sein, wenn mein Gegenüber nicht nur emotional poly liebt, sondern auch körperlich das auslebt. Im Rahmen einer reflektierte, offenen und transparenten Beziehung.
(Vermutlich hat mich die damalige Vorerfahrung dazu gemacht?.)

Aber aus meiner Heute-Sicht sehe ich mein Damals als energetisches "Harakiri" in Zeitlupen-Charakter über Jahre gesehen. Ich habe mich damals in dieser Abhängigkeits"beziehung" selbst verletzt.

P.S. In diesem Zusammenhang taucht bei mir noch die Frage auf, warum es anscheinend so schwierig ist, sich ein gewisses Poly-Dasein zuzugestehen und offen zu kommunizieren, anstatt andauernd liebe Menschen zu verletzten?
***ou Mann
1.406 Beiträge
Weil jeder einzigartig ist.
Und die immer wiederkehrende Bestätigung braucht. Außer wenn du erleuchtet bis.
****54 Mann
4.062 Beiträge
Die "Psychologie der Untreue" verstehe ich so, dass es geht um
Zitat von *********hmidt:
das heikle Thema "Fremdgehen", "Seitensprünge" bzw. "Untreue im Allgemeinen und Speziellen"...
.. also um die einseitige Selbstermächtigung, vielleicht sogar unabhängig von Heimlichkeit und ihren Rückwirkungen auf die Beziehung.

Da sehe ich keinen direkten Bezug zu Poly-gam | amor-rie, egal ob diese gelungen oder weniger gelungen ist.

Das Internet quillt ja über von Beiträgen zur Evolutionären Sexualpsychologie und zu Herleitungen, dass und warum die Beweggründe zu aktivem Fremdgehen statistisch geschlechtsabhängig unterschiedlich seien. So ist es dann wohl auch geschlechtsabhängig unterschiedlich - sollte man meinen - wie ein gegenseitiges Verständnis für die Lage des jeweils anderen Partners - ob aktiv oder passiv beteiligt - zu Stande kommen kann.

Mehr zu diesem Aspekt würde mich interessieren mit dem Wunsch, wie es gelingen kann wieder vertrauensvoll zusammen zu kommen und nicht: Wie kann ich mich endlich trennen. Diese Option hat derjenigen der aktiv fremd vögelt doch schon mitbedacht.
**********silon
8.947 Beiträge
Ich schrieb auch nicht, dass da ein Zusammenhang zur Poly-amorie sei. Bzw. war das nicht mein Ansinnen. Ich schrieb nur, dass es für mich halt eine mögliche Art der Entwicklung auf meinem Weg war und ist. Vielleicht auch eine gewisse Art der "Schlussfolgerung" aus meinen Vorerfahrungen.? K.A., soweit habe ich das noch nicht für mich beleuchtet. ist nur eine vage These. Wie gesagt, für mich und nicht allgemeingültig für andere.
*******o73 Frau
219 Beiträge
Ein spannendes Thema finde ich.
Bei Untreue ist der Fokus ganz schnell auf dem Partnermenschen. Aber beginnt Untreue nicht bei jedem selbst? Kann ich mich selbst wirklich so leben und zeigen wie ich bin? Habe ich ein Umfeld, das mich frei lässt und nicht dafür verurteilt, dass ich meinen eigenen Weg gehe, eigene Meinungen , Gedanken, Gefühle habe? Das fängt doch schon von ganz klein auf an, dass wir nicht so sein dürfen wie wir sind und wie wir uns entwickeln wollen,.oder?

In meiner Ehe bin ich massiv verurteilt, bedroht und erpresst worden, weshalb ich viele Sachen heimlich getan habe. Ich hatte wirklich Angst. Alternativ hätte ich schon viel früher gehen müssen.
Wobei das nicht heißen soll, dass es keinen anderen Weg gibt.
Aber für mich gab es den leider nicht.
Wodurch ich viel gelitten habe. Und nach und nach mich selbst immer mehr aufgegeben habe, bis ich fast nicht mehr da war.

Aus heutiger Sicht würde ich nur noch Verbindungen suchen oder eingehen, wo so viel gegenseitiger Freiraum und Vertrauen da ist, dass sich niemand innerlich oder äußerlich"gezwungen" fühlt etwas heimlich tun zu müssen. Wo ein Raum offen ist für echte Nähe und Transparenz.
**a Frau
159 Beiträge
@*******o73

Ich finde du hast etwas sehr universell gültiges zum Thema Beziehung, Fremdgehen und Sexualität im allgemeinen angesprochen…

Verbindung!

Wenn Verbindung fehlt, wenn (aus der weiblichen Perspektive gesprochen) emotionale Annahme fehlt, eine Frau sich diesbezüglich nicht gesehen
fühlt, nicht gewertschätzt fühlt, sich bei ihm dadurch körperlich und emotional nicht sicher fühlen kann, wird sich das auch im Sexuellen spiegeln. Dann wird sie auch über kurz oder lang das sexuelle Interesse an diesem Mann verlieren…

Das ist ein möglicher Grund fürs Fremdgehen- bis hin zum tatsächlichen Beenden der Beziehung.

PS das ist jetzt etwas plakativ gesprochen, Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, dennoch im Kern vermutlich wahr.
**********silon
8.947 Beiträge
Zitat von *******o73:
Aber beginnt Untreue nicht bei jedem selbst? Kann ich mich selbst wirklich so leben und zeigen wie ich bin? Habe ich ein Umfeld, das mich frei lässt und nicht dafür verurteilt, dass ich meinen eigenen Weg gehe, eigene Meinungen , Gedanken, Gefühle habe? Das fängt doch schon von ganz klein auf an, dass wir nicht so sein dürfen wie wir sind und wie wir uns entwickeln wollen,.oder?

Stimmt. Sich selbst untreu sein oder eben nicht untreu sein. Das setzt aber heraus, dass man vorher für sich bewusst herausfinden, wer Mensch denn eigentlich ist. ich glaube, dass das ein lebenslanger Prozess sein kann, .... wenn ich nicht genau weiß, wie was wo, kann ich nur erahnen, wer ich bin? und demzufolge eher nur halb bewusste oder eben unbewusste entscheidungen oder eben nichtentscheidungen treffen ....

Besser fühlt sich das natürlich an, wenn ich genau weiß, woran ich bei mir selbst bin und wo da meine Grenzen genau sind. Dann ists weniger ein Try and Error.
****ody Mann
16.034 Beiträge
Wenn ich mich in einer Beziehung nicht gesehen gefühlt habe, habe ich sie beendet. Wenn es an Verbindung und Liebe fehlte, ging ich irgendwann und erklärte warum. Fremdgehen hätte mein Selbstbild beschädigt, ich hätte mir das nicht schönreden können.
*******o_F Mann
7.060 Beiträge
Es gibt hier im Joy eine "Fremdgehen-Gruppe".
Ich frage mich ernsthaft, welche Form der "Partnerschaft" Menschen pflegen, die ihr Glück auf Lügen aufbauen. Ich meine das jetzt noch nicht einmal moralisch.
Da werden Freunde erfunden, die es nicht gibt, nur um Ausreden für ein Stelldichein zu haben.

"Morgen besuche ich wieder Claudia..."

In einem aktuellem Thread geht es darum, dass der Mann jene Claudia zu einem Gartenfest eingeladen hat und jetzt bieten sich andere Frauen in der Gruppe als Claudias an.

Das könnte nicht mein Leben sein.
*******DER Mann
239 Beiträge
A

Schon der Begriff "Untreue" impliziert, dass das "Normal" die TREUE zu sein hat.

Eine gesellschaftliche Konditionierung mit religiös-historischem Hintergrund.

Kann man als "GEGEBEN" akzeptieren... MUSS man aber nicht.

....

B

Die evolutionär gebildete BIOLOGIE des Menschen unterstützt Treue NICHT.

Zu viele Merkmale am Menschen, zeugen von einer promiskuitiven Vergangenheit.

...

Das sich in dem Spannungsfeld
A <> B
emotionale Verwerfungen auftun, ist natürlich mehr als verständlich.

Gut hat es derjenige, der sich sämtlicher Faktoren in diesem Spiel bewusst ist ... und OHNE seelichen Querelen einen guten & gangbaren Weg durch dieses (Minen-)feld findet... idealerweise mit gleichdenkenden(m) / gleichfickenden(m) Partner(n)?


Have fun 🍆💦🍑
Hang looooose 🤙
**********berer Mann
8.965 Beiträge
Zitat von *******DER:
Schon der Begriff "Untreue" impliziert, dass das "Normal" die TREUE zu sein hat.

Wegen dem "Un..."? Das hat nichts mit "falsch" zu tun, sondern mit "Nicht..." - ist also eine negative, aber nicht automatisch falsche Richtung.

Untreue ist einfach das Fehlen, das Nicht-Vorhandensein von Treue. Und das passt ja doch meist sehr gut, findest du nicht?

Zitat von *******DER:
Die evolutionär gebildete BIOLOGIE des Menschen unterstützt Treue NICHT.

Zu viele Merkmale am Menschen, zeugen von einer promiskuitiven Vergangenheit.

Zum Beispiel?
*******DER Mann
239 Beiträge
mir selbst sind einige eingefallen... aber fragen wir doch einmal Chatgpt

prompt:
"stelle mir eine liste zusammen, aus der physische merkmale am menschlichen körper ersichtlich werden, aus der ablesbar ist, dass der mensch evolutionär nicht monogam sondern für promiskuitiv veranlagt ist."


https://chatgpt.com/share/685a5bfe-ed70-800a-92e8-934ca3f7362b
**********hen70 Frau
15.348 Beiträge
Da kommt dann:
********************************************************icht zwingend darauf hin

These somit nicht bestätigt.
Im europäischen Raum der aktuellen Jahrhunderte gibt es "soziale Umstände", die dazu führen, dass Monogamie als Norm angesehen wird.
Ungeachtet dessen nehme ich einen (langsamen) Wandel hin zu anderen Beziehungsarten wahr. Wird aber von Vielen noch nicht als gut befunden ("Schlimm, immer mehr Singles..."; Polyamorie, welche noch längst nicht auf Verständnis oder wenigstens Tolerenz stößt; unendliche Threads, in denen von der tollen Partnerschaft geschwärmt wird, die auf gar keinen Fall gefährdet werden soll, aber leider, leider sexlos ist).
Von der Stammesgesellschaft, in der es keine festen Partnerschaften gibt und der Vater des Kindes unbekannt und unbedeutend ist, haben wir uns seeeehhhhrrr weit weg entwickelt.

Ob das nun positiv oder negativ ist: who knows *nixweiss*
*******DER Mann
239 Beiträge
Die Biologie lügt nicht 🤷🏻‍♂️


Hier eine Liste solcher körperlicher Merkmale, die in der Fachliteratur als Indizien für eine evolutionäre Promiskuität interpretiert werden:


---

📜 Physische Merkmale des Menschen als Hinweis auf evolutionäre Promiskuität

1. Relativ großer Penis im Vergleich zur Körpergröße

Menschenmänner besitzen den im Verhältnis zum Körper längsten und dicksten Penis unter allen Primatenarten.

Hypothese: Dient u.a. dazu, bei häufig wechselnden Sexualpartnerinnen tieferes Sperma-Depot zu erreichen und so den Fortpflanzungserfolg zu sichern.



2. Morphologie der Eichel

Die pilzförmige Eichel des menschlichen Penis könnte Sperma von vorangegangenen Geschlechtspartnern mechanisch „herausschöpfen“ und dabei Platz für eigenes Sperma schaffen (vgl. Gallup et al. 2003).

Interpretation: Anpassung an eine Umgebung, in der weibliche Promiskuität nicht unüblich war.



3. Hohe Spermienproduktion

Menschenmänner produzieren pro Ejakulation etwa 200–500 Millionen Spermien — im Vergleich zu monogamen Primatenarten ist das viel.

Erklärung: In promiskuitiven Systemen gibt es „Spermienkonkurrenz“ zwischen mehreren Ejakulaten.



4. Relativ große Hoden (im Verhältnis zur Körpergröße)

Im Vergleich zu strikt monogamen Arten sind menschliche Hoden eher mittelgroß bis groß (z. B. im Vergleich zu Gorillas → sehr klein, da Haremssystem).

Je größer die Hoden, desto höher meist die Spermienproduktion → Hinweis auf Spermienkonkurrenz.



5. Sexuelle Aktivität unabhängig von Ovulation

Beim Menschen ist der Eisprung verdeckt („hidden ovulation“), und Frauen sind das ganze Jahr über sexuell aktiv.

In promiskuitiven Systemen erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass verschiedene Männchen Geschlechtsverkehr haben und dadurch Spermienkonkurrenz entsteht.



6. Orgasmusfähigkeit der Frau

Der weibliche Orgasmus hat (evolutionstheoretisch) u. a. die Funktion, den Samen bestimmter Männchen zu „bevorzugen“ oder das Sperma länger zu speichern.

In promiskuitiven Gesellschaften könnte dies ein Selektionsmechanismus gewesen sein.



7. Stimulierte Genitalmorphologie

Die hohe Empfindlichkeit von Klitoris und Penis sowie deren Platzierung erlauben sexuelle Stimulation in vielfältigen Positionen und mit unterschiedlichen Partnern — typisch für polygame oder promiskuitiv lebende Spezies.



8. Visuelle und olfaktorische sexuelle Signale

Subtile Signale der Fruchtbarkeit (Haut, Körpergeruch, Verhalten) sind nicht so offen wie bei manchen Primaten (z. B. Paviane), aber vorhanden und wirken auf mehrere potentielle Partner.



9. Sekundäre Geschlechtsmerkmale

Merkmale wie weibliche Brustgröße (auch außerhalb der Stillzeit), symmetrische Gesichtszüge und männliche Muskulatur sind sexuelle Attraktivitätsmerkmale, die evolutionär in promiskuitiven Systemen besonders stark ausgeprägt sind.





---

📖 Fazit:

Die Summe dieser physischen Merkmale legt nahe, dass der Mensch evolutionär nicht strikt monogam, sondern in einem multi-männlichen/multi-weiblichen Sexualsystem (Promiskuität bzw. polygynandrisches System) entstanden ist, in dem Spermienkonkurrenz, sexuelle Selektion und subtile Fruchtbarkeitssignale eine große Rolle gespielt haben.

📚 Quellenempfehlung für Vertiefung:

Jared Diamond: Warum Sex Spaß macht

David P. Barash & Judith Eve Lipton: The Myth of Monogamy

Robin Baker: Sperm Wars
ä
**********hen70 Frau
15.348 Beiträge
Hast du die von mir gepostete Einschränkung dazu bewusst weg gelassen? Das war ja in deiner (!) ChatGPT Abfrage dort extra unten aufgeführt.

Den Eingangspart
Sehr spannende und viel diskutierte Frage — und ja: In der Evolutionsbiologie und Anthropologie gibt es tatsächlich körperliche Merkmale beim Menschen, die von einigen Forschenden als Hinweis darauf interpretiert werden, dass unsere Spezies evolutionär nicht streng monogam, sondern eher promiskuitiv veranlagt ist bzw. war. Ich habe dir eine solche Liste zusammengestellt, wie sie in der Literatur (z.B. bei Desmond Morris, Jared Diamond, David Barash, oder Robin Dunbar) häufig diskutiert wird:
hast du irgendwie auch weggelassen.

Es wird "diskutiert" und "interpretiert". Da passt dein Statement nicht. Just saying...
*********pfer Paar
627 Beiträge
Zitat von **********hen70:
Hast du die von mir gepostete Einschränkung dazu bewusst weg gelassen? Das war ja in deiner (!) ChatGPT Abfrage dort extra unten aufgeführt.

Den Eingangspart
Sehr spannende und viel diskutierte Frage — und ja: In der Evolutionsbiologie und Anthropologie gibt es tatsächlich körperliche Merkmale beim Menschen, die von einigen Forschenden als Hinweis darauf interpretiert werden, dass unsere Spezies evolutionär nicht streng monogam, sondern eher promiskuitiv veranlagt ist bzw. war. Ich habe dir eine solche Liste zusammengestellt, wie sie in der Literatur (z.B. bei Desmond Morris, Jared Diamond, David Barash, oder Robin Dunbar) häufig diskutiert wird:
hast du irgendwie auch weggelassen.

Es wird "diskutiert" und "interpretiert". Da passt dein Statement nicht. Just saying...

(Er schreibt)

Bin voll bei Dir.

Meine Hypothese: Man wird hier in der Diskussion vermutlich mehr über „BIAS“ lernen als über das eigentliche Thema *zwinker*
**********berer Mann
8.965 Beiträge
Ich habe einige der Anzeichen auch schon andernorts gelesen und kann auch nachempfinden, wie man dann derartige Rückschlüsse zieht.

Wichtig ist mir aber, dass das jeder frei entscheiden kann und es nicht heißt: "Du bist unnatürlich und deine Lebensweise ist deswegen falsch, weil Evolution und Natur des Menschen und Gene und überhaupt und so!" Das wäre nämlich ziemlich intolerant.

Also: du darfst sehr gerne poly leben, ich gerne mono, und andere dürfen dies oder jenes oder das dazwischen auch. Nur, wenn jemand verletzt wird dabei, das finde ich dann alles andere als gut - auch wenn der "Natur" dann oftmals die Schuld in die Schuhe geschoben wird (sehe ich nicht so).

Also, danke @*******DER , auch wenn du erstmal nur eine KI vorgeschoben hast. *zwinker*
**********hen70 Frau
15.348 Beiträge
Zitat von **********berer:
... Wichtig ist mir aber, dass das jeder frei entscheiden kann und es nicht heißt: "Du bist unnatürlich und deine Lebensweise ist deswegen falsch, weil Evolution und Natur des Menschen und Gene und überhaupt und so!" Das wäre nämlich ziemlich intolerant.

Also: du darfst sehr gerne poly leben, ich gerne mono, und andere dürfen dies oder jenes oder das dazwischen auch. Nur, wenn jemand verletzt wird dabei, das finde ich dann alles andere als gut - auch wenn der "Natur" dann oftmals die Schuld in die Schuhe geschoben wird (sehe ich nicht so).
...
Da stimme ich dir völlig zu!
****ody Mann
16.034 Beiträge
Zitat von *******DER:


Die evolutionär gebildete BIOLOGIE des Menschen unterstützt Treue NICHT.


Wenn die Biologie unser Leitfaden wäre, würden wir noch immer fleißig Inzucht treiben. Davon sind wir menschheitsgeschichtlich auch noch nicht weit entfernt.
*******o_F Mann
7.060 Beiträge
@*******DER

Es geht um UNTREUE und FREMDGEHEN, nicht darum, welche Form der Beziehungen evolutionär „gedacht“ ist. Zumindest habe ich das Thema so verstanden.

Auch in einer Poly-Beziehung kann man untreu sein. Untreue hat die Lüge als Schwerpunkt.
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