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Sexuelle Weiterentwicklung um jeden Preis?

****mi Frau
4.834 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
Sexuelle Weiterentwicklung um jeden Preis?
Ich lese hier immer viel von sexueller Offenheit, dem Wunsch neues zu probieren, sich einfach etwas trauen zu müssen… schlicht, das man sich in seiner Sexualität weiterentwickeln sollte.
Für mich ein sehr persönliches Thema, bei dem ich das Gefühl habe nicht so recht hinein zu passen….

Bei mir ist es nun so das ich da durchaus neugierig bin.
Ich war mittlerweile auch schon zwei, dreimal mal in einem Swingerclub, und hab mich da wirklich versucht auf diese Art von Offenheit einzulassen.
Das Problem für mich, ich bin da total blockiert, ich kann es nicht.
Ich mag durchaus die Lokalität, die Menschen die dort arbeiten sind super sympathisch und ich fühle mich dort keineswegs unwohl, gerade die Saunaabende sind sehr entspannt, und ich habe auch schon die ein oder andere nette Unterhaltung geführt, aber ich kann dem sexuellen Part dort halt leider nichts abgewinnen.
Es macht mich nicht an, jegliche „Versuche“ waren verkrampft und mir unangenehm,führten zu nichts, außer einem schlechten Gefühl im Nachgang…
Ich bin da einfach nicht empfänglich für… ( bevor einer fragt, selbst Alkohol löst dieses „Problem“ nicht… *zwinker* )…
Meine Vorstellung davon war irgendwie immer eine andere, nur kann ich dieser selbst nicht wirklich gerecht werden….

Eine Freundin von mir meint, ich bräuchte nur mal einen Mann der es mir so richtig besorgen kann, aber ganz ehrlich… ist das am Ende wirklich das Ziel?

Ich bin da sehr hin und her gerissen, einerseits wäre da schon die Neugier jemanden körperlich näher zu kommen, ohne groß drüber nachzudenken zu müssen, andererseits fehlt mir da eben die Tiefe um mich darauf einzulassen zu können, das fällt mir ohnehin seit jeher schwer….
Geht das nur mir so oder gibt es Leute denen es genauso geht.

Habt ihr diese „Blockade“ irgendwann überwunden oder einfach auf weitere Experimente verzichtet?

Ist es überhaupt gut und sinnvoll seine eigenen Grenzen überschreiten zu wollen oder hat es euch in irgendeiner Form sogar befreit?
Zweiteres war ja irgendwie immer meine Hoffnung, und eigentlich auch immer mein Umgang, um z.B. Ängste zu überwinden….

Ist es ein Tabu-Thema oder geht ihr damit offen um…?

Ich bin sehr gespannt wie andere über das Thema denken…
*********_Vida Frau
3.961 Beiträge
Zitat von ****mi:
Das Problem für mich, ich bin da total blockiert, ich kann es nicht.
Ich mag durchaus die Lokalität, die Menschen die dort arbeiten sind super sympathisch und ich fühle mich dort keineswegs unwohl, gerade die Saunaabende sind sehr entspannt, und ich habe auch schon die ein oder andere nette Unterhaltung geführt, aber ich kann dem sexuellen Part dort halt leider nichts abgewinnen.

Lass dich BITTE nicht auf etwas ein, was du nicht willst.
Auch der Satz deiner Freundin macht mir Bauchweh.

Mir geht es genau wie dir, deswegen habe ich den Part als Zitat genommen. Ich liebe die Atmosphäre und die Mitarbeiter. Auch die Gäste sind suuuuuper freundlich. Aber sexuell? Ne, nicht mein Ding.

Sich weiter zu entwickeln heißt nicht, etwas zu tun was andere für NORMAL halten. Du wirst dich entwickeln, in deinem Tempo und in deine Richtung *knuddel*
****rBB Mann
2.041 Beiträge
Ob es wirklich immer Weiterentwicklung ist, sexuell Neues auszuprobieren, bezweifele ich. Oft gibt es dann auch kein zurück mehr. Es ist gut Hemmungen zu haben und auf die eigene Gefühle zu achten, auch wenn diese neue sexuelle Erfahrungen verhindern. Viel schlimmer als Hemmungen ist in vielen Fällen, keine Hemmungen zu haben oder?
*******ebe Mann
126 Beiträge
Finde, sexuelle Weiterentwicklung muss nicht heißen, immer mehr auszuprobieren.

Manchmal bedeutet sie auch, zu erkennen, was nicht zu einem passt und das anzunehmen.

Dass du neugierig bist, aber merkst, dass es sich nicht richtig anfühlt, zeigt eher Klarheit als ein „Problem“. Nicht jeder erlebt Lust auf dieselbe Weise, und ohne emotionale Tiefe geht es vielen ähnlich.

Ob man solche Blockaden überwinden kann? Vielleicht, wenn es aus einem selbst kommt und nicht aus Druck oder Erwartungen. Und wenn nicht, ist das auch völlig okay. Nicht jeder Weg muss gegangen werden, um richtig zu sein.

Du bist damit ganz sicher nicht allein.

Vielleicht ist das sogar eher ein Zeichen von Tiefe und nicht von Mangel.

Bei manchen fällt der Zugang zum Körperlichen leichter, auch ohne emotionale Verbindung.
Aber das ist kein Maßstab, nur eine andere Art zu empfinden.
*****_68 Mann
8.865 Beiträge
Eine Blockade hatte ich eher nie ...
aber auf Grund der konservativen Erziehung spielte früher der Kopf einfach nicht mit.
Ich dachte immer, dass ich so sein müsste - wie mein Umfeld das von mir erwarten würde.
Der erste Schritt war dann Ende 20 ... eine ehemalige Sexworkerin, mit der ich einige Jahre zusammen war, zeigte mir eine Welt, von der ich vorher nicht mal zu träumen gewagt hätte.
Dank ihr schaffte ich es - mich um 180° zu drehen und endlich den Spaß und die Befriedigung zu finden - nach der ich mich immer gesehnt hatte.
Von da an wusste ich - was ich wirklich brauche und wie ich es bekomme bzw. finde.
Aber ich weiß eben auch was ich nicht will ... und entsprechend sehe ich auch keinen Grund Dinge zu tun ... die so nicht in meine ganz eigene Welt passen.
Auch muss man nicht alles probiert haben ... um zu wissen, dass es nichts für einen ist.
Hin und wieder in sich zu gehen und zu fragen ... will ich das - brauch ich das ... und wenn ich feststelle ... Nö - das ist nichts für mich ... dann ist es eben so ...
Dann muss man sich auch weiter keine Gedanken darum machen.
Viele Dinge sind in der Phantasie ohnehin interessanter - als letztlich beim realen Ausleben ...

Al
*********0815 Mann
3.720 Beiträge
Liebe @****mi,
Grenzen sind grundsätzlich ein Schutz für dich selbst, manchmal lohnt es sich, sie zu überschreiten, ein andermal widerstehe besser der Versuchung!
Wer weiß besser als du selbst, wie du grad "aufgestellt" bist..... *zwinker*
**********lchen Mann
21.166 Beiträge
Sich nicht weiterentwickeln zu müssen/wollen ist auch eine Art Weiterentwicklung, die einem zeigt was man nicht will und dadurch etwas über sich selbst lernt.
****B64 Frau
811 Beiträge
Es gibt im Leben doch immer Dinge, die gefallen oder nicht.
Wenn man etwas ausprobiert und es trägt nicht dazu bei, dass man es mag, sich wohl damit fühlt, ist es einfach nicht das Richtige.

Das zu erkennen und anzunehmen sehe ich auch als persönliche Weiterentwicklung.
*****983 Frau
281 Beiträge
Sexuelle Offenheit heisst bei weitem nicht, dass man alles mit machen muss oder mal ausprobieren muss.
Mich zb. bringen keine 10 Pferde in einen Club, interessiert mich einfach null.
Ob ich für Fremde dadurch verklemmt oder spießig bin, interessiert mich nicht.
Ich muss es MIR recht machen und niemandem sonst.
Ich brauch dieses, höher, schneller, weiter nicht!
*********tommy Mann
55 Beiträge
Zitat von *******ebe:
Finde, sexuelle Weiterentwicklung muss nicht heißen, immer mehr auszuprobieren.

Manchmal bedeutet sie auch, zu erkennen, was nicht zu einem passt und das anzunehmen.

Dass du neugierig bist, aber merkst, dass es sich nicht richtig anfühlt, zeigt eher Klarheit als ein „Problem“. Nicht jeder erlebt Lust auf dieselbe Weise, und ohne emotionale Tiefe geht es vielen ähnlich.

Ob man solche Blockaden überwinden kann? Vielleicht, wenn es aus einem selbst kommt und nicht aus Druck oder Erwartungen. Und wenn nicht, ist das auch völlig okay. Nicht jeder Weg muss gegangen werden, um richtig zu sein.

Du bist damit ganz sicher nicht allein.

Vielleicht ist das sogar eher ein Zeichen von Tiefe und nicht von Mangel.

Bei manchen fällt der Zugang zum Körperlichen leichter, auch ohne emotionale Verbindung.
Aber das ist kein Maßstab, nur eine andere Art zu empfinden.

Besser hätte man es meiner Meinung nach nicht schreiben können. Mir geht es im Club ähnlich und mein letzter Versuch als Solo-Mann zeigte mir wieder, dass ich mich eher ungern nur dem reinen animalischen Akt hingeben oder gar beim Gangbang anstellen möchte. Da fehlt mir das "Knistern". Ging es Dir denn nur alleine so im Club oder auch in Begleitung? Vielleicht brauchst du einfach immer eine gewisse Vertrautheit. Viele Paare gehen ja tatsächlich auch nur zum Sehen und gesehen werden in Clubs und auch sonst ist die Vielfalt der Bedürfnisse und Erwartungen wohl ebdlos. Lg tommy
*********93xxx Paar
229 Beiträge
Sich weiterentwickeln und neues zu probieren zu wollen an sich ist ja gut. Nur muss es weder die Richtung noch die Lokalität sein, die Andere für diese Entwicklung für sich entdeckt haben.
Letztlich ist eine Weiterentwicklung ja immer ein Ausprobieren und im Idealfall für gut empfinden. Du hast Swingerclubs "zwei, drei mal" probiert und es offensichtlich nicht für dich als gut empfunden. Dann ist das wohl keine Richtung in die du dich entwickeln willst. Das ist ja gut so. Probiert und für nicht gut empfunden ist auch schon eine Weiterentwicklung. 😉

Vielleicht kannst du dich auf privater Ebene besser darauf einlassen. Vielleicht ist es für dich besser dir hier einen potentiellen Sexpartner zu suchen und mit dem-/derjenigen zu Hause oder im Hotel etwas neues zu probieren.

Wir haben früher auch öfter Clubs besucht, die zwar sehr geil waren, haben aber auch festgestellt, daß dies nun nicht ganz unser Ding ist. Daher bevorzugen wir aktuell eher Treffen auf privater Ebene.

Dir auf alle Fälle viel Spaß und viele schöne Erlebnisse.
****ve Mann
67 Beiträge
Meine Antwort auf die Überschrift ist ein eindeutiges NEIN. Ich fühle mich von GangBang und Co. nur abgeschreckt.
Was ich nicht will, mache ich nicht. Und ich bin eindeutig aus dem Alter der Mutproben raus. Da fällt mir ein, in diesem Alter war ich noch nie.
*********k_typ Frau
9.399 Beiträge
Ich persönlich kann mit dem ganzen Höher, Schneller, Größer, Härter und Co nichts anfangen, wenn mich der/die Mensch/en und die Lust darauf nicht triggern.

Auch spüre ich zunehmend eine Art Gleichgültigkeit, Dummheit, Sorglosigkeit, Wahllosigkeit und Oberflächlichkeit, so nach dem Motto:
Hauptsache "rumpimmeln" und/oder ficken, egal mit/von wem...

Zudem machen mich solche Threads nachdenklich, was insbesondere Schwanzgrößen von Kerlen angeht, dass ich dazu mal meine Meinung sagen musste:
Oralsex: Der beste Freund des Mannes
*******uld Mann
2.999 Beiträge
Zitat von ****mi:
Sexuelle Weiterentwicklung um jeden Preis?
Auf keinen Fall!

Was bringt es, wenn ich alles mache, es aber nichts (mehr) mit mir und meinem Empfinden zu tun habe?

Zitat von ****mi:
...
Ich lese hier immer viel von sexueller Offenheit, dem Wunsch neues zu probieren, sich einfach etwas trauen zu müssen… schlicht, das man sich in seiner Sexualität weiterentwickeln sollte.
Für mich ein sehr persönliches Thema, bei dem ich das Gefühl habe nicht so recht hinein zu passen….
Es kommt für mich sehr darauf an, was da unter "Sexueller Weiterentwicklung" verstanden wird, was als "sexuelle Offenheit" angesehen wird. Solange sich die Offenheit und Weiterentwicklung im Rahmen dessen bewegt, was mir selbst entspricht und diesen Rahmen besser leben lässt, bin ich dabei.
Sobald aber unter "Sexueller Weiterentwicklung" und "sexueller Offenheit" eher verstanden wird, möglichst alle Grenzen fallen zu lassen, mache ich nicht mehr mit. Ich überschreite nicht meine eigenen, sorgsam ausgewählten Grenzen. Diese habe ich mir ja nicht aus Spaß selber gesetzt. (Dass ich eventuell später mal Grenzen ändere, weil es einen dafür ausreichenden Grund gibt, widerspricht dem nicht, weil es ja durchaus eigene Entwicklungen gibt.)

Einschränkungen, die sich bisher noch ergeben, die aber nichts mit den gerade genannten Grenzen zu tun haben, die gehe ich durchaus an und lasse eine Überwindung zu. Denn damit bleibe ich in dem, was ich als zu mir passend erkannt habe und was ich deshalb auch so eingeordnet habe.

Zitat von ****mi:
...
Ich war mittlerweile auch schon zwei, dreimal mal in einem Swingerclub, und hab mich da wirklich versucht auf diese Art von Offenheit einzulassen.
Das Problem für mich, ich bin da total blockiert, ich kann es nicht.
Die Wahrscheinlichkeit, mich im Swingerclub, bei käuflicher Liebe, bei BDSM, bei und mit einer Vielzahl von Kinks zu finden, geht gegen Null. Weil es mir nicht entspricht und ich mich da einfach nicht wiederfinde.

Das heißt aber keinesfalls, dass ich mich nicht weiterentwickle.
Ich entwickle mich eben auf meine Weise weiter - anderswo.

Zitat von ****mi:
...
Eine Freundin von mir meint, ich bräuchte nur mal einen Mann der es mir so richtig besorgen kann, aber ganz ehrlich… ist das am Ende wirklich das Ziel?
Hier wird - möglicherweise - Weiterentwicklung mit Zügellosigkeit, Grenzenlosigkeit usw. verwechselt.
Das mag ja vielleicht bei manchen Menschen vergleichsweise deckungsgleich sein.
Bei mir ist es aber nicht so.
(Nebenbei: Das ist für mich ein Bewertung, kein Abwertung. Für manche Menschen ist das möglichst Grenzenlose ja vielleicht durchaus das, was zu ihnen passt.)

Zitat von ****mi:
...
Ich bin da sehr hin und her gerissen, einerseits wäre da schon die Neugier jemanden körperlich näher zu kommen, ohne groß drüber nachzudenken zu müssen, andererseits fehlt mir da eben die Tiefe um mich darauf einzulassen zu können, das fällt mir ohnehin seit jeher schwer….
Einem mir vergleichsweise fremden Gegenüber näher zu kommen - sehr nahe zu kommen, zu dem ich keinen inneren Bezug vorher aufbauen konnte, das ist für mich ein passabler Abtörner.
Das Gegenüber bleibt mir so total fremd. Da fühle ich dann auch eher nichts Gutes. Zumindest nicht sonderlich viel.

Zitat von ****mi:
...
Geht das nur mir so oder gibt es Leute denen es genauso geht.
Nein, es geht nicht nur dir so.
Den Grund habe ich gerade beschrieben.

Zitat von ****mi:
...
Habt ihr diese „Blockade“ irgendwann überwunden oder einfach auf weitere Experimente verzichtet?
Ich will diese Grenzen gar nicht überwinden.

Zitat von ****mi:
...
Ist es überhaupt gut und sinnvoll seine eigenen Grenzen überschreiten zu wollen oder hat es euch in irgendeiner Form sogar befreit?
Nein, ich sehe es nicht als gute Vorgehensweise an (wie bereits beschrieben) und habe dies so auch nicht vor.

Zitat von ****mi:
...
Ist es ein Tabu-Thema oder geht ihr damit offen um…?
Wenn ich innerhalb einer Beziehung gefragt werde, ob ich diese Grenzen übergehe, dann werde ich es verneinen und begründen.
Außerhalb ist das kein Thema, denn da entscheide ich für mich.
Wer im passenden Rahmen nachfragt, bekommt auch eine entsprechend gute Erläuterung.
****769 Frau
3.043 Beiträge
Ich verstehe ehrlich den Zusammenhang zwischen sexueller Weiterentwicklung und Swingerclub nicht.
Und ich sehe das auch so, zu sagen: 'Nö..Swingerclub geht gar nicht, da fühle ich mich nicht wohl!' und 'Ich muss nicht alles ausprobieren und auf Teufel komm raus mitmachen, nur weil andere das vielleicht toll finden und meinen es gehört dazu.' ist auch Weiterentwicklung.
****ot2 Mann
12.621 Beiträge
Zitat von ****mi:

Bei mir ist es nun so das ich da durchaus neugierig bin.
Ich war mittlerweile auch schon zwei, dreimal mal in einem Swingerclub, und hab mich da wirklich versucht auf diese Art von Offenheit einzulassen.
Das Problem für mich, ich bin da total blockiert, ich kann es nicht.

Warst Du dort denn allein oder mit einem Partner?
*******001 Mann
951 Beiträge
das schöne ist doch, das wir alle anders gelagert sind, und vielleicht ist das einfach nur nicht dein Ding. Und Weiterentwicklung um jeden Preis schließt sich in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach aus. Du würdest dich nicht weiter entwickeln, sonder dir was aufzwingen, was du eigentlich nicht willst.
Ich denke du hast dich dahin schon weiterentwickelt, das du eine Grenze für dich gefunden hast, bzw etwas wo du jetzt weißt, DAS ist nichts für mich.

Und lass dir da von deiner Freundin nix einreden - da könnte kommen wer will, wenn das drum herum deine Sexualität nicht anspricht wird das sicher dadurch nicht besser.
Wie sagt man so schön "wer für alles offen ist, der ist nicht ganz dicht"😉.

Sich weiterzuentwickeln ist grundsätzlich was gutes, aber es ja kein muss. Wenn ich merke etwas gefällt mir nicht, oder ich habe damit ein Problem, warum sollte ich mich in dieser Richtung weiterentwickeln wollen🤷🏻.
Nein – sexuelle Weiterentwicklung ja, aber nicht um jeden Preis. Grenzen, Respekt und eigenes Wohlbefinden stehen immer an erster Stelle.
Mir ging es ähnlich. Ich hatte aber keine "Blockade", sondern mich hat dort einfach nichts angemacht. Weder die Räumlichkeiten, die Anwesenden und auch nicht derjenige, mit dem ich dort war. Privat hatte ich schon meinen Spaß mit ihm.
Ich hatte nette Unterhaltungen an der Theke, habe getanzt und weiß, dass SC nicht mein Ding sind (aus unterschiedlichen Gründen. Und? Stört es mich? Nö. Ist halt so.
Zitat von *******s72:
Mir ging es ähnlich. Ich hatte aber keine "Blockade", sondern mich hat dort einfach nichts angemacht. Weder die Räumlichkeiten, die Anwesenden und auch nicht derjenige, mit dem ich dort war. Privat hatte ich schon meinen Spaß mit ihm.
Ich hatte nette Unterhaltungen an der Theke, habe getanzt und weiß, dass SC nicht mein Ding sind (aus unterschiedlichen Gründen. Und? Stört es mich? Nö. Ist halt so.

Ist doch gut so. Niemand sollte etwas tun was er nicht mag nur um sich "Weiterzuentwickeln".
****00 Mann
65 Beiträge
Hallo Nezumi,

dein Beitrag hat mich sehr berührt. Es ist wirklich wohltuend, so viel Ehrlichkeit und Selbstreflexion zu lesen, gerade in einem Bereich, in dem viele oft nur von Abenteuern und Offenheit sprechen, ohne die leisen Zweifel dahinter zu thematisieren.
Ich finde, du beschreibst einen ganz wichtigen Punkt Nur weil etwas möglich oder gesellschaftlich erwünscht scheint, muss man es nicht tun. Neugier ist schön und wertvoll, aber nicht um jeden Preis. Ich glaube, echte Entwicklung beginnt da, wo man sich selbst treu bleibt und eben auch mal Nein sagt. Und du hast jederzeit das Recht, eine Grenze zu ziehen, ganz unabhängig davon, was andere denken.
Ich kenne diesen inneren Zwiespalt auch. Auf der einen Seite ein Wunsch nach Nähe, vielleicht sogar nach neuen Erfahrungen, auf der anderen Seite dieses Gefühl, dass es ohne Verbindung, ohne Vertrauen oder Tiefe einfach nicht funktioniert. Bei mir ist es oft so, dass mein Kopf sehr viel mitredet und wenn ich emotional nicht wirklich abgeholt werde, dann ist körperliche Nähe eher Belastung als Genuss.
Deshalb finde ich deine Frage ganz zentral. Ist es überhaupt sinnvoll, eigene Grenzen zu überschreiten oder darf man auch einfach so bleiben, wie man ist?
Vielleicht ist der eigentliche Fortschritt manchmal gar nicht das sich trauen, sondern das sich erlauben, anders zu empfinden als andere.
Hast du für dich herausgefunden, wie du Nähe erleben kannst, ohne dich dabei zu verbiegen?
******azz Frau
2.985 Beiträge
Ich verbinde mit sexueller Offenheit, sich daran zu erfreuen, dass jeder die Möglichkeit bekommt, seine Sexualität so auszuleben wie diese Person es für sich wünscht.
Ich habe schon so viele Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen geführt und ich bin immer wieder begeistert, etwas Neues zu erfahren.
Das bedeutet aber zwangsläufig nicht, dass ich das auch selbst alles erleben möchte. Für mich sind die ganzen Playareas auch nichts, sei es im SC oder auf einer Kinkyveranstaltung. Das macht mein Kopf nicht mit. Wer da schon alles drauf gelegen hat, die ganzen Körperflüssigkeiten….. Nein *nein* nicht meins.
Freue mich aber darüber, wenn andere ihren Spaß dabei haben.
Höher, weiter, schneller brauche ich auch nicht, was nicht bedeutet, dass ich nichts ausprobieren möchte.
Menschen, die so eine Art Checkliste haben, was noch alles ausprobiert werden muss, versäumen vielleicht das Fühlen.
**C Mann
14.250 Beiträge
...ich bin immer noch neugierig und offen für Experimente. Das heißt aber nicht, dass ich wirklich alles ausprobieren müsste und vor allem nicht um jedem Preis...
*********Wien Frau
3.836 Beiträge
Entweder turnt mich eine Situation an oder nicht. Das hat aber nichts mit Hemmungen, Hemmungslosigkeit oder Bedenken zu tun, sondern manches, wie Swingerclub, ist einfach nicht mein Ding. Ich habs ausprobiert, hatte auch mal Spaß dort, den hätte ich aber mit diesem Mann, den ich dort kennengelernt habe, überall gehabt.
Nur weil jemand so manches nicht mag, ist derjenige noch lange nicht gehemmt. Das wird einem gerne mal eingeredet, wenn es jemand anderem von Vorteil ist.
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