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Wenn ein Fetisch problematisch wird

*****opp Mann
1 Beitrag
Themenersteller 
Dieser Beitrag wurde als FSK18 eingestuft.
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Firerose
*******ire Mann
16.562 Beiträge
Hallo @*****opp

Ich würde dir da empfehlen mit Hypnose zu arbeiten.
Es scheint sehr tief in dir verankert zu sein.
Mit einer Hypnose kann man sowas gut auflösen.

LG,

LF
*******n71 Mann
893 Beiträge
@*****opp
Das habe ich auch schon erlebt.
Meine Erfahrung mit einer Frau war ähnlich und über eine längere Zeit. Den Trigger habe ich bis jetzt nicht rausbekommen. Es ist schon einschränkend.

Eine tiefe sexuelle Prägung, solltest du wenn es dich stört, mit einer Sexualtherapeutin besprechen. Eine aktive Aufarbeitung hilft dir, geeignete Tool zu bekommen, mit dennen du dein Erlebnis aufarbeiten kannst.
*******aup Frau
121 Beiträge
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********deUp Mann
3.763 Beiträge
Ich fasse es nicht! Im ersten Post gleich Hypnose Empfehlung und danach sind wir bereits in der Sexualtherapie. Dabei ist es eine vollkommene harmlose Story die ganz weit weg von einem Fetisch ist.
Es war einfach nur sehr schön für dich und befeuert nun dein Kopfkino, Punkt. Nichts weiter! Deshalb muss man kein Fass aufmachen.
Frauen die das auch mögen gibt es Millionenfach.
***si Frau
3.182 Beiträge
Zitat von ********deUp:
Ich fasse es nicht! Im ersten Post gleich Hypnose Empfehlung und danach sind wir bereits in der Sexualtherapie. Dabei ist es eine vollkommene harmlose Story die ganz weit weg von einem Fetisch ist.
Es war einfach nur sehr schön für dich und befeuert nun dein Kopfkino, Punkt. Nichts weiter! Deshalb muss man kein Fass aufmachen.
Frauen die das auch mögen gibt es Millionenfach.

Na toll. Wie sollen denn die armen Sexualtherapeuten und Hypnotiseure Geld verdienen, wenn du jeden Lösungsvorschlag im Keim erstickst?
***la Frau
41 Beiträge
Don't feed the horny trolls *lach*
*******del Mann
764 Beiträge
Unterstellt, dass TE kein Troll ist, sondern ein echtes Anliegen hat:

Schau Dir doch mal an, was Du zum Stichwort "phantasiefrei masturbieren" finden kannst. Evtl gibt es dafür Unterstützung/ Lernhilfen / Coaching aus dem Bereich Sexological Bodywork.

Ich stelle mir nämlich vor, dass es guttun könnte, sich an den puren körperlichen Genuss zu erinnern. Mindful aber gedankenlos. Das könnte etwas Training/ Umlernen bedeuten, und geht vielleicht auch nicht ganz schnell. Einmal gelernt ist das eine quasi meditative Technik und Kompetenz, auf die man sich besinnen kann.

Und dass man so erkennt, dass die Phantasie / Erinnerung (nur) einen zusätzlichen Kick bedeutet (aber nicht Bedingung für Genuss bei anderem Sex ohne dieses Element ist). Denn letztlich ist es ja auch so, dass der Kick von dem wir hier sprechen, gar nicht aus körperlicher Stimulation hervorgeht, sondern etwas ist, was eh "nur" psychisch/sozial erlebt wird.

Es sieht halt irgendwie aus, es ist auch schön, erregte Resonanz vom Gegenüber aufzunehmen. Aber es fühlt sich eigentlich nicht besonders an! Daher dieser Ansatz, zur Besinnung auf Körper pur.

Alles Gute
****67 Frau
314 Beiträge
Ohne jetzt alles gelesen zu haben, würde ich sagen, du brauchst einfach nur die passende Frau an deiner Seite, die deine Vorliebe für „Spermaspiele“ teilt. Aus meiner Sicht ist das kein Grund gleich zum Therapeuten zu gehen…aber das muss ja jeder selbst wissen 🙃
*******uld Mann
3.000 Beiträge
Zitat von *****opp:
...
Mein "Problem" ist nun... ich bekomme diese Nacht, bzw. dieses eine Mal Sex und diesen ganz besonderen Orgasmus nicht mehr aus dem Kopf... es geht inzwischen sogar so weit, dass ich häufig tagsüber daran denken muss, auch während der Arbeit etc.
Mein Sexleben danach ist sogar beeinträchtigt, da ich - wenn ich mit anderen Frauen schlafe - auch ständig an genau dieses eine Mal zurückdenken muss... in letzter Zeit ist es sogar so weit gekommen, dass ich selbst gar keinen Orgasmus mehr bei dem Sex haben kann, den ich habe, sondern dann manchmal meine Augen schließe und mir vorstelle, wie es damals war, als ich neben IHR kniete und ihre Brüste mit meinem Sperma bedeckte...

Ich weiß nicht, ob "Fetisch" hierfür das richtige Wort ist. Ich habe jedenfalls danach keine Partnerin mehr gehabt, die genau darauf stand. Wenn ich mit neuen Partnerinnen darüber gesprochen habe, wurde in der Regel immer direkt abgeblockt, dass sie das nicht wollen etc.
...
Ja, dein Problem ist, dass du dieses eine Mal Sex und diesen ganz besonderen Orgasmus nicht mehr aus dem Kopf bekommst.

Ob das nun mit dieser Vorgehensweise oder aber mit dem besonders eindrücklichen Erleben zusammen hängt, kannst du möglicherweise noch nicht einmal genau einschätzen. (Ich kann mich - weil von außen beurteilt - bei der Einschätzung natürlich auch komplett irren. Das als Vorwort auch zu den weiteren Sätzen.)

Meiner Meinung nach klärt sich die Lage am Besten dadurch, wenn du eine Frau findest, welche nicht ablehnend dagegen eingestellt ist. Wiederholt sich der gleiche Eindruck dann wiederkehrend immer wieder dann, wenn die gleiche Vorgehensweise gewählt wird, dann spielt diese Vorgehensweise für dich eine entsprechend große Rolle.
Ist es aber eher das innige, offene Miteinander, welches dich beeindruckt und welches dann gar nicht unbedingt diese Vorgehensweise benötigt, dann hat dich eher die ganze damalige Situation beeindruckt. Du machst es dann in diesem Fall nur an der speziellen Vorgehensweise fest.

Ob also durch die Situation eine spezielle Vorliebe von dir gefunden wurde oder ob dich einfach "nur" die ganze damalige Situation beeindruckt hat, das gilt es möglicherweise erst heraus noch zu finden.

Selbst wenn du diese spezielle Vorliebe hast, ist das erst dann wirklich ein Problem, wenn es für dich selbst zum Problem wird. Wenn du dich damit selbst mehr einschränkst, als es dir gut tut. (Wenn es dich fortwährend belastet.)

Ist es - wenn du diese spezielle Vorliebe hast - dann kein Problem mehr, wenn du nur die passende Frau gefunden haben musst, dann würde ich mich darauf konzentrieren und nicht auf irgend ein "Abgewöhnen" dieser speziellen Vorliebe.
****ot2 Mann
12.766 Beiträge
Zitat von *****opp:
Wenn ich mit neuen Partnerinnen darüber gesprochen habe, wurde in der Regel immer direkt abgeblockt, dass sie das nicht wollen etc. ... .

Der TE beschreibt eine völlig übliche Situation, wenn man mal eine "ausgelassenere" Sexualität mit einer früheren Partnerin kennengelernt hat, und nun ein Partnerin gerät, die bestimmte Dinge nicht "mag".

Der Klassiker ist da weniger das "auf die Brüste spritzen", sondern eher Fellatio bis zum Orgasmus mit Aufnahme von Sperma im Mund. Oder auf die Zunge spritzen "so wie im Porno".
Wer Liebesspiel in der Realität (und nicht nur im Porno) mit einer Partnerin mal so kennengelernt hat, für den bleibt Liebesspiel mit einer Partnerin mit "Sperma-Ekel" stets (mehr oder weniger) enttäuschend.
Das lässt sich auch nicht wegdiskutieren oder wegtherapieren.

Viel mehr muss man sich selbst die Frage stellen, ob es nun wirklich ein "musthave" oder bloß ein "nicetohave" ist, auf das man im Einzelfall "verzichten" kann/muss. Wenn man zu der Erkenntnis gelangt, dass es ein "unbedingtes musthave" ist, dann hat man nicht die richtige Partnerin.

Allerdings besteht das Gesamtpaket eines Menschen nicht nur aus Vorliebe/bzw. Abneigung bestimmter sexueller Spielarten.

Ich erzähle ja immer gern ein Beispiel. Ich hatte mal eine Partnerin, mit der hatte ich "spermamäßig" Sex wie im Porno. "Wohnin darf ich spritzen". Sie: "In den Mund natürlich." Diese Dame hätte aber nie, nie, niemals im Leben mit mir gemeinsam einen Swingerclub zum Sexeln in der Öffentlchkeit besucht. Das war für sie völlig undenkbar, komplett ausgeschlossen.
Und ich hatte mal eine Partnerin, die war von der Idee eines Swingerclubbesuchs sofort begeistert, da wolle sie immer schon mal gucken gehen, und machte sich dafür extra sexy zurecht. Und tanzte im Club slipless im transparenten Mini-Stretchkkleidchen auf der Tanzfläche. Ihr musste ich aber sonst beim Liebesspiel hoch und heilig versprechen nie, nie, niemals bei Blasen zu kommen, weil sie Sperma im Mund eklig findet. Sie war in Hinsicht Fellatio insgesamt auch recht zurückhaltend, und nahm z.B. nie die gesamte Eichel in den Mund, weil sie sonst würgen müsse. Den Penis nach dem Orgasmus noch einmal kurz in den Mund nehmen, völlig undenkbar, komplett ausgeschlossen.

Fazit: Alles kann man nicht haben. Man muss sich entscheiden, was einem elementar wichtig ist, und was eher nicht.

Und dabei habe ich jetzt nur Aspekte des Liebesspiels angesprochen.
Wenn man im Rahmen des "Gesamtpaketes" auch noch so Dinge wie "optische Attraktivität" oder "Charaktereigenschaften" oder "Intellekt" miteinbezieht, wird es völlig komplex und schwierg.
Ich wäre für "Lass es einfach mal mit anderen Damen sein bis du die eine findest, bei der dir dein eigenes Abspritzen nicht mehr so wichtig ist weil sie dich anders flasht"
*********ichy Paar
10.925 Beiträge
Hallöchen @*****opp und liebe Follower dieses Themas,

Fetische gibt es soviele, wie es Menschen gibt, denn es ist erstmal nichts anderes als eine besondere Vorliebe für irgendetwas. Im Falle des TE ist es dieses eine Mal, diese eine Nacht, die ihn ganz besonders fasziniert und befriedigt hat und da es keine Fortsetzung gab, weiterhin fesselt. Wer kennt das nicht, besonders in der Swingerszene, wo man mit vielen Menschen Sex hat. Ein Beispiel: Vor Jahren waren wir mehrere Male auf Gran Canaria einem Swinger Resort. Bsonders das erste Mal war besonders, denn da war diese eine Nacht wo sich 10 bis 15 Paare aus unterschiedlichsten Ländern an einem Jacuzzi einfanden, man Tische und Stühle auf dem Mittelgang der Anlage zusammengestellt hat, und jeder einen Teil zu einem schönen Essen und Trinken beigesteuert hat. Danach ging es in den Jaccuzi, es wurde gefummelt, geknutscht und ... Später lagen alle in einem wilden Kneuel durcheinander auf der großen Spielwiese und man hat gevögelt bis zum Sonnenaufgang. Ein Erlebnis, daß nicht wiederholbar ist, aber unendlich geil war. Aber es gab viele andere wunderbare Gruppensex Erlebnisse, deshalb entwickelte sich daraus nie ein musthave. Das Problem an der Sache ist, daß besondere Erlebnisse sich in den allerseltensten Fällen wiederholen lassen. Deshalb ist eine Fixierung darauf nicht gut.
Unser Tipp daher: Suche dir eine oder mehrere nette Frauen und habe einfach geilen Sex mit ihnen. Und vlt. triffst du die eine, die es genauso oder auf andere Art mit dir macht und die überstgeigerte Gier nach dem einen Erlebnis/Fetisch legt sich.
*******mel
137 Beiträge
Ich lese in dem Beitrag, dass der TE selbst sein Erleben als unangenehm empfindet und die Frage stellt

Wer kann einem bei sowas helfen? Gibt es einen "Sexualtherapeuten" für so etwas?

(deshalb "sind wir so schnell bei Sexualtherapie" @********deUp )

Dazu fällt mir als erstes ein: Google mal "Sexocorporel". Die haben dazu Ansätze. Wenn du autodidaktisch schauen willst, könntest du die Suchfunktion oder thematische Suche auf lilli.ch nutzen (die arbeiten beratend auf Basis dieses Ansatzes und haben einen enorm umfangreichen Wissenspool).

Ich sehe das zwar auch so, aber bin nicht sicher, ob Beiträge, die sagen, dass das moralisch völlig in Ordnung ist usw., so im Sinne des Fragestellers sind (?).

Ich hätte, falls du @*****opp auch in andere Richtungen denken magst, noch einen alternativen Einfall zu Therapie. Damit könntest du mehr rausfinden über deine Fantasie und evtl. dich damit weniger von ihr beherrscht fühlen: "Luzide Masturbation". Klingt etwas crazy und hier nur grob skizziert:
Du masturbierst (du nimmst etwas Ruhe & Zeit an einem ungestörten Ort) mit deiner beschriebenen starken Fantasie und gehst, wenn du so richtig verbunden bist mit der Fantasie (bevor du kommst) in einen vorgestellten Dialog mit der daran beteiligten Partnerin. Du kannst ihr und dem ganzen Szenario Fragen stellen und grob gesagt die Kraft deiner Fantasie nutzen, um daraus Antworten zu generieren und Dinge zu erfahren, auf die du nur in diese besonderen Moment Zugriff hast. Die Idee kommt von David Snarch (ein US-Sexualtherapeut). g
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