„ Wenn ich mit neuen Partnerinnen darüber gesprochen habe, wurde in der Regel immer direkt abgeblockt, dass sie das nicht wollen etc. ... .
Der TE beschreibt eine völlig übliche Situation, wenn man mal eine "ausgelassenere" Sexualität mit einer früheren Partnerin kennengelernt hat, und nun ein Partnerin gerät, die bestimmte Dinge nicht "mag".
Der Klassiker ist da weniger das "auf die Brüste spritzen", sondern eher Fellatio bis zum Orgasmus mit Aufnahme von Sperma im Mund. Oder auf die Zunge spritzen "so wie im Porno".
Wer Liebesspiel in der Realität (und nicht nur im Porno) mit einer Partnerin mal so kennengelernt hat, für den bleibt Liebesspiel mit einer Partnerin mit "Sperma-Ekel" stets (mehr oder weniger) enttäuschend.
Das lässt sich auch nicht wegdiskutieren oder wegtherapieren.
Viel mehr muss man sich selbst die Frage stellen, ob es nun wirklich ein "musthave" oder bloß ein "nicetohave" ist, auf das man im Einzelfall "verzichten" kann/muss. Wenn man zu der Erkenntnis gelangt, dass es ein "unbedingtes musthave" ist, dann hat man nicht die richtige Partnerin.
Allerdings besteht das Gesamtpaket eines Menschen nicht nur aus Vorliebe/bzw. Abneigung bestimmter sexueller Spielarten.
Ich erzähle ja immer gern ein Beispiel. Ich hatte mal eine Partnerin, mit der hatte ich "spermamäßig" Sex wie im Porno. "Wohnin darf ich spritzen". Sie: "In den Mund natürlich." Diese Dame hätte aber nie, nie, niemals im Leben mit mir gemeinsam einen Swingerclub zum Sexeln in der Öffentlchkeit besucht. Das war für sie völlig undenkbar, komplett ausgeschlossen.
Und ich hatte mal eine Partnerin, die war von der Idee eines Swingerclubbesuchs sofort begeistert, da wolle sie immer schon mal gucken gehen, und machte sich dafür extra sexy zurecht. Und tanzte im Club slipless im transparenten Mini-Stretchkkleidchen auf der Tanzfläche. Ihr musste ich aber sonst beim Liebesspiel hoch und heilig versprechen nie, nie, niemals bei Blasen zu kommen, weil sie Sperma im Mund eklig findet. Sie war in Hinsicht Fellatio insgesamt auch recht zurückhaltend, und nahm z.B. nie die gesamte Eichel in den Mund, weil sie sonst würgen müsse. Den Penis nach dem Orgasmus noch einmal kurz in den Mund nehmen, völlig undenkbar, komplett ausgeschlossen.
Fazit: Alles kann man nicht haben. Man muss sich entscheiden, was einem elementar wichtig ist, und was eher nicht.
Und dabei habe ich jetzt nur Aspekte des Liebesspiels angesprochen.
Wenn man im Rahmen des "Gesamtpaketes" auch noch so Dinge wie "optische Attraktivität" oder "Charaktereigenschaften" oder "Intellekt" miteinbezieht, wird es völlig komplex und schwierg.