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Sex in Zeiten von Trauer

Sex in Zeiten von Trauer
Hallo, Herzensmensch.
Ich bin Ria, 41. Ich liebe es, zu kommunizieren, mit dir ins Gespräch zu kommen, und deine persönliche Geschichte zu hören.
Seit einer Weile beschäftige ich mich aus einem persönlichen Hintergrund heraus mit dem Thema Sex in Trauerzeiten bzw. Trauerbewältigung in sinnlichen, erotischen und sexuellen Begegnungen.
Tod, Verlust und Trauer sind in unserer Kultur eher tabuisiert. Ebenso tabuisiert scheint das Thema Sex während Trauerzeiten zu sein. Mir geht es nicht um ein wissenschaftliches Interesse, sondern um Austausch, darum, einen Raum dafür zu schaffen und deine Geschichte zu hören.

Verlust und Trauer können sich dabei auf verschiedene Aspekte beziehen:
• Tod eines geliebten Menschen/Tieres
• Ende einer Beziehung
• Trauer um die frühere Sexualität
...

!!! Wenn du dich in einer akuten Trauerphase befindest, dann wähle einen sicheren Rahmen und lass dich professionell begleiten.

Folgende Fragen interessieren und beschäftigen mich.
(1) Wen oder was hast du betrauert?
(2) Wie hast du dich in diesem 'Zwischenraum' zwischen Loslassen/Trauerbewältigung und dem Umstand, dass dein Leben weitergeht, gefühlt?
(3) Inwiefern hast du dir Sex in dieser Zeit erlaubt? Falls ja, warum? Falls nein, was waren deine Gründe?
(4) Wie konntest du die Trauer ggf. durch/mit Hilfe sinnlicher, erotischer, sexueller Begegnungen bewältigen, außer dich damit abzulenken?

Dieses sensible Thema hier auf den Tisch zu bringen, ist ein Wagnis und erfordert Mut. Gleichzeitig finde ich es so wichtig.


Beste Grüße
Ria
*******ust Paar
6.200 Beiträge
Sex in Zeiten der Trauer und des Abschieds und des Todes -

OH JA!!!

Denn schließlich schreit alles in einem Menschen,
dem Tod, Abschied etwas entgegensetzten zu wollen.
Und da ist Sex schon aus biologischen Gründen
das BESTE Mittel!

Ich arbeite im Bereich des Todes und weiß wovon ich spreche!
Das ist wohl auch einer der Gründe,
warum meiner Frau und mir der Sex immer so wichtig war.

Der Tod wirkt belebend!
****B64 Frau
785 Beiträge
Für mich ist es schon ein großer Unterschied einen geliebten Menschen zu verlieren oder einen Zustand oder Umstand zu vermissen.
Es gibt bestimmt viele Menschen, denen Sex über alle Lebenslagen hinweg hilft.
Aber es gibt auch bestimmt viele Menschen, für die Sex nicht so eine hohe Priorität hat und die durch einen großen Verlust entstehenden tiefen Emotionen nicht lindern oder vertreiben kann.
*******uld Mann
2.986 Beiträge
Ich kenne es, das Sex in Trauerzeiten zum Einen eine Art Lichtblick sein kann,
aber zum Anderen vielleicht auch gerade das, was weit, weit weg liegt.
*********_Vida Frau
3.958 Beiträge
Als mein Hund unerwartet starb war auch meine Libido weg. Ich wollte mich nicht mal anfassen lassen.
Und so war es auch, wenn mir emotional verbundene Menschen verstarben ( ich bin Alltagshelfer )
Es dauert, je nachdem wie tief meine Trauer ist, mehrere Wochen bis (bei meinem Hund) 4 Monate
Ich weiss nicht, als mein Vater starb, war ich jetzt nicht unbedingt in Dating- und Flirtlaune.

Mag ja sein, dass andere das anders Kompensieren.

In Zeiten des Todes/Verlustes kann ich mir allenfalls ein "Halten" im Sinne von Nähe und Zuwendung von Freunden/Familie vorstellen.

Trauer ist ein sehr einschneidender Gefühlsprozess für mich.

Ich kann mir das irgendwie nur schwer vorstellen.
********a_75 Frau
2.991 Beiträge
Sex ist das letzte an was ich in so einer Situation denke !
Leider sind in den letzten Jahren meine Eltern und auch Schwiegereltern verstorben .
Ich war erschüttert und traurig. Ich brauchte Umarmungen, getröstet werden, das Gefühl von Nähe , Verständnis und geliebt zu werden .
Aber keinen Sex, der Gedacht daran war einfach nicht präsent weil meine Gedanken in/bei der Trauer waren .
********1277 Mann
292 Beiträge
1. Schon einige in meinem Leben.
2. Ein Wechselbad aus Gefühlen zwischen absolut traurig, scheiße, glücklich und genau dem "mein Leben geht weiter."
3. Ich lasse mir Sex von nichts verbieten. Wenn ich Sex will, Lust darauf habe und eine Partnerin, die auch Lust darauf hat...dann gibt es Sex. Zufällig hatte ich aber immer keine Partnerin, wenn ich jemanden zu betrauern hatte. Für mich ist Trauer eher ein langer Prozess, der immer mal wieder für nur wenige Minuten in den Vordergrund tritt. Ansonsten...Ich lebe!
4. Mir würde niemals in den Sinn kommen Sex zur Ablenkung zu benutzen. In diesen einzelnen paar Minuten, will ich nichts und niemanden um mich haben. Ich will da weder Sex noch Umarmung noch sonst was. Tränen in den Augen und Abschließen, dass die Person nicht mehr da ist. Danach ziehe ich wieder eine klare Linie...die Welt dreht sich weiter.
***_6 Mann
722 Beiträge
Seit einiger Zeit schon trauere ich über den Verlust einer mir sehr nahen, intimen Freundin, ich habe viele schöne Erinnerungen an besondere erotische Erlebnisse genau so wie an unsere starke Verbundenheit.
Immer wieder lasse ich diese Erinnerungen in erregenden Phantasien aufleben wenn ich mit mir alleine bin. So bleibt in meinem Herzen unsere Verbindung lebendig.
********a_75 Frau
2.991 Beiträge
@***_6 Diese Situation kenne ich auch . Es ist schön und traurig zugleich sich zu erinnern.
******r50 Mann
72 Beiträge
Wir Menschen sind sexuelle Wesen, da ist es ganz natürlich, dass man alsbald (von meiner Seite nicht sofort) aber je nach Trauerintensität auch wieder Sex hat. Wobei es ein Unterschied ist ob mein Opa mit Ü90 oder ein älteres Haustier stirbt oder es theoretisch/beispielsweise der eigene geliebte Partner ist, mit dem man sexuell bis zuletzt aktiv war. Im letztgenannten Fall braucht es dann doch aus meiner Sicht lange Zeit, sich auf Sex mit jemandem anderes einzulassen, Selbstbefriedigung ist wiederum was anders, das würde ich sagen geht zügig wieder.
****ody Mann
15.770 Beiträge
Trauerbewältigung via Sex funktioniert bei mir nicht. Sex ist eine Sache, die ich mit ganzem Herzen habe. Mit belastetem Herzen wäre es für mich ein Krampf. Oder es würde einer Partnerin nicht gerecht werden, weil ich sie funktionalisiere.
**********terin Frau
5.071 Beiträge
Ich benutze Sex um mich abzulenken. Das gelingt mir auch sehr gut. Das gilt für Trennungen (Affären).
Allerdings war ich noch nie in der Situation, dass ich wegen des Todes eines Partners getrauert habe. Das ist bestimmt nochmal eine andere Hausnummer.
Vermutlich macht es auch einen Unterschied, ob ein Familienmitglied, Freund/gute Bekannte oder der eigene Lebenspartner ist. Bei letzterem würde mir Sex vermutlich nicht helfen bzw meine Lust gegen 0 schwinden, auch wenn ich keine treue Ehefrau bin.

Ich weiß von meiner Mutter, dass sie nach dem Tod meines Vaters niemanden an sich ran gelassen hat und ran lässt. Als mein Vater starb (2014) war sie 67.
********2212 Mann
1.395 Beiträge
Bei mir war es vor vielen Jahren die Trauer bzw. Liebeskummer nach der Beendigung einer Affäre mit einer verheirateten Frau, eine Situation, die ich vorher nie hatte. Es gab noch kein Internet, sie suchte per Zeitungs-Annonce eine Ablenkung in erotischer Hinsicht von ihrer kaputten Ehe. Wir hatten grandiosen Sex, woraus sich schnell tatsächlich Liebe entwickelte. Als die Affäre aufgeflogen ist, mußten wir es leider beenden. Ich habe sehr und auch lange darunter gelitten. Fataler Fehler war, daß ich mich, um mich abzulenken oder es bestenfalls zu vergesen, mich auf ein neues Date, diesmal mit einer Single-Frau einzulassen. Es wurde tatsächlich eine Beziehung draus, obwohl die Gefühle bei weitem nicht so intensiv wie bei der Affäre waren. Mein Fehler war, zu versuchen, es zu verdrängen, nach dem Motto: "das wird schon noch". Das wurde es aber nicht. ich habe daraus gelernt, daß es keine gute Idee ist, sich mit Sex abzulenken, wenn man die Trauerphase noch nicht überwunden hat.
******987 Frau
1.270 Beiträge
Jeder geht mot Trauer anders um
Die einen werden fast depressiv und haben auf nichts und niemanden Lust
Man sollte den Menschen ,welche zwar einen schweren Verlust erlitten haben aber auch nicht vorhalten wenn sie unter Leute wollen und auch nicht das sie Sex wollen

Man sollte auf seinen Bauch und seine persönlichen Bedürfnisse hören
Lg
*********lebee Mann
2.341 Beiträge
Gesteigertes Sex-Bedürfnis . . .
. . . hatte eine Freundin, deren Mutter gestorben war. In der Zeit danach hatte sie ein ziemlich gesteigertes Bedürfnis nach Sex mit mir.

Das is‘, was Dein Thread bei mir in Erinnerung gebracht hat . . . also kein Eigenerlebtes, sondern Fremdwahrgenommenes.

(1) Wen oder was hast du betrauert?
Sie: Die Mutter

(2) Wie hast du dich in diesem 'Zwischenraum' zwischen Loslassen/Trauerbewältigung und dem Umstand, dass dein Leben weitergeht, gefühlt?
Sie ? Keine Ahnung. Aber ich fand‘s zuerst befremdend, weil neu und ohne jegliche Vorerfahrung damit.

(3) Inwiefern hast du dir Sex in dieser Zeit erlaubt? Falls ja, warum? Falls nein, was waren deine Gründe?
Sie: Ziemlich viel (mehr als sonst)

(4) Wie konntest du die Trauer ggf. durch/mit Hilfe sinnlicher, erotischer, sexueller Begegnungen bewältigen, außer dich damit abzulenken?
Sie ? Keine Ahnung. Ich fand mich dann eher ‚hilfsbereit‘ . . . war ja eher ihre Trauer.

Aus heutiger Sicht und etwas mehr reflektiert finde ich eine Erklärung in Maslow‘s Bedürfnispyramide, konkret: Grundbedürfnisse (um zu über/weiter/leben), zu denen Sex zählt. Sprich: Haste Sex, lebste. Sex: Der Schrei nach Leben.
**********erfly Frau
4.749 Beiträge
Zitat von ********a_75:
Sex ist das letzte an was ich in so einer Situation denke !
Leider sind in den letzten Jahren meine Eltern und auch Schwiegereltern verstorben .
Ich war erschüttert und traurig. Ich brauchte Umarmungen, getröstet werden, das Gefühl von Nähe , Verständnis und geliebt zu werden .
Aber keinen Sex, der Gedacht daran war einfach nicht präsent weil meine Gedanken in/bei der Trauer waren .

Dem schließe ich mich an.
******orn Frau
210 Beiträge
ich hab so viele menschen in meinen leben verloren, es war immer die frage danach wie das mit sex und masturbation jemals wieder gehen soll. nich nur weil das bei mir wochen gedauert hat, überhaupt wieder regelmäßig zu duschen, wäsche zu waschen und haare zu kämmen, sondern die konzentration war auch gar nicht da, die komplette lust und gefühlslosigkeit und vor allem die sinnlosigkeit. es macht in solchen situationen ja nicht mal mehr sinn, etwas zu essen. warum dann sex. und dann immer die angst vor flashbacks, weil der andere mensch dann was sagt oder macht oder das selbse parfum hat etc.
irgendwann ging es dann wieder, irgendwiwe. weil man es erwartet hat, weil es dazu gehört hat, weil man als frau musste. aber es istn icht mehr das unbeschwerte jugendliche sex.
...tja wenn es der/die Partner/in ist, sieht's dann schon anders aus.
*********aline Frau
9 Beiträge
(1) Wen oder was hast du betrauert?

Meinen an Krebs verstorbenen Lebensgefährten nach 12 1/2 jähriger Beziehung

(2) Wie hast du dich in diesem 'Zwischenraum' zwischen Loslassen/Trauerbewältigung und dem Umstand, dass dein Leben weitergeht, gefühlt?

In diesem Zwischenraum schwirre ich bis heute, nach über 6 Jahren, immer noch herum. Mein Leben geht zwar irgendwie weiter, wirklich gefangen habe ich mich bis heute nicht.

(3) Inwiefern hast du dir Sex in dieser Zeit erlaubt? Falls ja, warum? Falls nein, was waren deine Gründe?

Ich hatte keinen einzigen Gedanken an Sex für schätzungsweise 3 Jahre nach seinem Tod, das erlebte und die Trauer haben dies völlig unterdrückt.

(4) Wie konntest du die Trauer ggf. durch/mit Hilfe sinnlicher, erotischer, sexueller Begegnungen bewältigen, außer dich damit abzulenken?

Gar nicht da ich daran keinen einzigen Gedanken verschwenden konnte, ich musste sehen wie ich alles auf die Reihe bekomme, wenn man plötzlich alleine da steht und die Freunde schon während der Erkrankung zeigen, welche Freunde sie sind, steht man mal sehr schnell alleine auf weiter Flur mit seiner Trauer und dem ganzen Rest der dazu kommt.
****p35 Mann
10.151 Beiträge
Ohne(!) hierin werten (oder andere Haltungen abwerten) zu wollen:
Bei mir war es bisher ziemlich egal, wen ich betrauerte, auf den Gedanken, bei Trauer Sex zu haben, kam ich nie.
****ice Mann
983 Beiträge
Gedanklich versuche ich dankbar zu sein, für das was ich hatte und habe und nicht traurig zu sein über verlorenes oder zukünftiges was ich durch Verlust nicht mehr haben werde. Trauer ist für mich selbst also nichts was ich haben möchte oder brauche. Trotzdem stellt sich das Gefühl ein, dies ist wohl menschlich.

Auf die Idee zu kommen in Trauer Sex zu haben oder es gar von eigener Stimmung her zu können kommt eigentlich nicht vor. Aber ich habe zu oft gemerkt, dass wenn eine Partnerin dann die richtigen Knöpfchen drückt oder es über Umarmung-Küssen, dann doch passiert, es mir einfach hilft aus den negativen Gefühlen von Trauer herauszukommen mir unglaublich gut hilft. Ich fühle mich dann lebendig. Wir werden eines Tages sterben - alle - aber bis dahin leben wir und es ist irgendwie schade, zu viel Zeit mit negativen zu verschwenden. Weder ehrt man Tote damit noch hilft es irgend jemanden.

Ich hoffe eindringlich, dass wenn Menschen sich irgendwann an mich erinnern, dass sie dann eine gute Zeit haben und nicht traurig sind. Sollen sie lieber so viel Spaß haben, wie es ihnen nur möglich ist, wenn sie sich an mich erinnern.
Zitat von ******e78:
....wenn man plötzlich alleine da steht und die Freunde schon während der Erkrankung zeigen, welche Freunde sie sind, steht man mal sehr schnell alleine auf weiter Flur mit seiner Trauer und dem ganzen Rest der dazu kommt.

Für die "Freunde" geht das Leben ja weiter wie bisher...klar sind die auch mal kurz traurig und nachdenklich und dann drehen sie sich zu ihren Lieben um und drücken die ganz fest mit dem Gedanken "zum Glück hat es uns nicht getroffen"...
Zitat von *******dsex:

Verlust und Trauer können sich dabei auf verschiedene Aspekte beziehen:
• Tod eines geliebten Menschen/Tieres
• Ende einer Beziehung
• Trauer um die frühere Sexualität
...


Ria

Ich weiß, dass sich alle diese Aspekte unter Trauer fassen lassen. Aber ich komme schlecht damit klar. Für mich ist der Verlust eines Tieres nicht gleichzusetzen mit dem Tod eines geliebten Menschen, der ja besonders nah gewesen sein muss. Auch die Trauer um das Ende einer Beziehung schmerzt sehr, ist für mich aber auch eine andere Qualität.
Trauer um die frühere Sexualität verstehe ich nicht. Ist hier der Verlust der Libido oder der Potenz gemeint?


Alles in allem, ich komme echt damit nicht klar, wenn alle diese Dinge in einem Atemzug genannt werden. Für mich gibts hier doch erhebliche Unterschiede.
****007 Frau
3.541 Beiträge
@*******mnz
Meine beste Freundin weint noch heute wenn ihre verstorbene Katze erwähnt wird. Sie ist mit ihr groß geworden und sie ist wie ein Familienmitglied für sie gewesen. Also war das für sie wie ein enger Angehöriger.

Das mit der Sexualität kann z.B die Wechseljahre sein.


Für mich passen die Dinge zusammen weil so Themen eben komplex sind.

Mir hilft wenn ich traurig bin echte Nähe. Da ich die zu meinem Partner habe könnte hier auch sex vorstellen. Wenn er verstorben sollte weiß ich nicht wie ich reagiere.

Nach dem Ende meiner 8jährigen Beziehung (und dem Ende dieser Sexualität) habe ich viel Sex mit vielen verschiedenen Menschen gehabt und mich wieder neu gesucht.
Es hat mir geholfen mit der Trauer um zu gehen.
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