Was hier überlegt wird, sind erste Schritte eines Doppellebens, und das ist praktisch natürlich möglich, die Frage ist nur, ob einen das wirklich glücklich macht.
Also ja, wenn du ab jetzt deine Sachen selbst wäscht und in Ordnung hältst, wird deine Frau das freuen, und du hast mehr Kontrolle darüber, dass sie die Sachen nicht entdeckt. Das ganze ist aber unsicher, denn es kann ja zB immer passieren, dass die Wäsche läuft, und du doch mal weg musst, oder sie doch mal den Trockner leert (denn aufhängen geht ja auch nicht). Und dann hast du auch nicht so richtig die Chance zum Crossdressing, eben höchstens mal selten allein zu Hause, wenn deine Frau nicht da ist.
Besser würde es gehen, wenn du dich hier mit anderen Crossdressern vernetzt, und zB deine Sachen bei denen lagerst und du dich dort umziehst und ihr dann gemeinsam ausgeht. Aber umso mehr wird auf diese Weise ein Doppelleben erzeugt, was irgendwann mal auffliegen könnte und ggf. auch so einen psychisch fertig macht.
Ich kannte mal jemanden, der hatte seine Latexklamotten eine Zeitlang in einem Schließfach im Bahnhof, wo er immer nachgezahlt hat, und hat sich zwischendurch Hotelzimmer genommen, um die anzuziehen, oder ist auf Fetischparties gegangen und hat seiner Frau erzählt, dass er auf kurzer Geschäftszreise ist, wo er in einer anderen Stadt übernachten muss. Kann man alles machen, die Frage ist, ob einem das psychisch besser tut, als die Variante, es doch zu erzählen.
Denn klar, es kann sein, dass die Frau das doof findet und sagt "Da mache ich nicht mit! Ich möchte keinen Sex mit dir in Frauenklamotten!" Aber dass du die allein für dich anziehst, wird sie wohl ertragen.