Oh ich glaub ich geh heut zur Nachbarin, die verkauft nämlich für ihren Sohn den selbstgeimkerten Honig aus Bienenstöcken, die hier im Umkreis stehen. Damit habe ich die letzten Jahre mit Erfolg geschafft mich gegen die Pollen in Sachen Heuschnupfen vorzubereiten und meinen Körper zu sensibilisieren.
Für alle, die jetzt denken - hä was quatscht die Alte jetzt da von Honig? : St. Valentin ist Patron der Imker.
Und die 6€ fürs Glas Honig geb ich lieber aus als für aktuell überteuerte Blumen von komischer Qualität.
Btw. ich stehe so ungemein unter den Eindrücken von dem unfassbaren Übergriff auf friedliche Menschen, die sich in einer Gruppe mit Kindern (!) zusammengefunden und auch noch von Ordnungskräften bewacht wurden. Da ich Herzensmenschen unter den Ordnungs-, Rettungskräften und dem medizinsichen Personal habe, die sowas aushalten müssen, geht mir das nahe. Zu den politischen Fakten möchte ich mich ob der Joyregeln nicht weiter äussern. - Mir ist es nicht nach Konsum. Mir ist es aber auch nicht nach Gleichgültigkeit. Sondern nach Tiefe von Beziehungen und Dankbarkeit für das, was ich an Liebe entgegengebracht bekomme. An jedem einzelnen Tag und nicht an einem von der Wirtschaft aufgepressten Tag.
Ach so ja.... eigentlich hatte ich geplant heute ein Familiendiner hochzuziehen, was sich aber auf Grund von kurzfristigem ehrenamtlichem Einsatz eines Familienmitgliedes jetzt auf morgen verschoben hat. Dafür bekomme ich jetzt aber von meinem Mann eines meiner Lieblingsessen gekocht. Gerne würde ich sagen, dass wir uns dann einen gemütlichen Abend machen.... aber wir werden Eishockey schauen. Intensiv. Das könnte ungemütlich werden...

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Einen Gedankengang habe ich noch. Als Vielleserin, die manche Übertragungen von alten Texten als kritisch ansieht (Ihr könnt mir nicht erzählen, dass Mönche in schummrigem Licht in kalten, zugigen Räumen wirklich immer alles 1 zu 1 abgeschrieben haben und das was da erstmals aus mündlichen Überlieferungen aufgeschrieben wurde immer vollständig ist), habe ich allergrößten Respekt vor den folgenden Zeilen aus einem sehr alten Buch:
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.