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BDSM: Anfänger, Fortgeschritten oder schon Profi?

*********_amor Frau
21 Beiträge
Themenersteller 
BDSM: Anfänger, Fortgeschritten oder schon Profi?
Was bedeutet es für euch noch Anfänger zu sein und ab wann ist man fortgeschrittener oder absolut erfahren ?
*****ter Frau
3.895 Beiträge
Mir war nicht bewusst, dass man so kategorisiert wird .
Wie wird das ermittelt?
An der Anzahl der verteilten oder erhaltenen Schläge?
Wie oft man fesselt, oder gefesselt würde?
An der Anzahl der Jahre, in denen man sich dem BDSM zugehörig fühlt?
*****a_A Frau
13.082 Beiträge
Wenn ich klein bin und in die erste Klasse in der Schule bin...dann bin ich Schulanfänger. Wenn ich die Grundschule abgeschlossen habe und die weiter führende Schule besuche...bin ich fortgeschritten.
Ein Profi kann ich evl werden, wenn ich studiere und mich im Job beweise.

Kann man sehr gut auf den BDSM Bereich umlegen
**********baden Mann
662 Beiträge
Zitat von *********_amor:
BDSM: Anfänger, Fortgeschritten oder schon Profi?
Was bedeutet es für euch noch Anfänger zu sein und ab wann ist man fortgeschrittener oder absolut erfahren ?

@*********_amor Ich würde sagen,
als Sub in manchen Bereichen noch Anfänger und in anderen Fortgeschrittener. Profi-Sub will ich niemals werden *g*
******arp Mann
3.358 Beiträge
Anfänger:
Um seine Neigung wissend, aber noch nicht einzuordnend.

Fortgeschrittener:
Eigene Stärken und Schwächen entdeckt, eine pers. Richtung im Blick.

Erfahren:
Wissen, was man will / kann und was man nicht will / muss.

Absolut:
Absolutionen sind nach Termin bei mir zu vereinbaren.
Absolutismen sind nach Termin bei mir austreibbar.
(Nur mit Bürgen und Leumund!)
*******der Mann
27.921 Beiträge
Für Subs gibt es das Jodeldiplom, für Doms das Zertifikat aus der Dom-Academy in der Alpenfestung.
******sia Frau
686 Beiträge
Zitat von *********_amor:
BDSM: Anfänger, Fortgeschritten oder schon Profi?
Was bedeutet es für euch noch Anfänger zu sein und ab wann ist man fortgeschrittener oder absolut erfahren ?

Ich finde die Frage berechtigt, nachdem hier ja immer wieder mal über "erfahrene" oder "unerfahrene" Subs, Doms und Kaninchenzüchter debattiert wird ;).

Persönlich denke ich, dass es einerseits die Selbsteinschätzung gibt und natürlich andererseits das, wie man von anderen eingeschätzt wird. Diese beiden Perspektiven können, müssen aber nicht übereinstimmen.

Als "unerfahren" würde ich mich in einer Materie fühlen, für die ich mich vielleicht interessiere, aber in der ich bislang aber noch keinerlei oder nur sehr wenige Erfahrungen gemacht habe. Ich vermute, diese Einschätzung würden andere teilen.

Als "erfahren" würde ich mich einschätzen, wenn ich in einem Bereich schon für mein Verständnis "viele" Erfahrungen habe sammeln können. Wobei "viele" natürlich relativ ist und dem eigenen Empfinden unterliegt. Das eine oder andere Jahr an "Praxis" wäre für mich "erfahren", wobei dies nicht bedeutete, dass ich in allem "Praxis" hätte, was es so gibt, aber bereits einige Bereiche kennengelernt habe. Ein Gegenüber könnte dies, was mich betrifft, vielleicht anders einschätzen - zum Beispiel dann, wenn meine Erfahrungen (auf BDSM bezogen) sich auf Praktiken beziehen, mein Gegenüber aber auf andere Praktiken fixiert wäre. Dann wäre ich wohl, trotz Erfahrungen, in diesem Fall eher unerfahren ;).

Über "Profi" disktuiere ich nicht. Wer meint, alles schon gesehen und gemacht zu haben, der lügt oder übertreibt zumindest. "Sehr erfahren" empfinde ich da doch schon als deutlich realistischer. Wer schon sehr viele Jahre BDSM auslebt, der ist sicherlich - in den Praktiken, die er bislang ausgeübt hat, "sehr erfahren", hat er diese mehr als nur einmal gemacht.

Kurzum, man ist das, als was man sich fühlt und gleichzeitig das, wie man von anderen gesehen wird. Schrödingers Katze goes BDSM ^^.
*****n_N Mann
10.399 Beiträge
Zitat von *********_amor:
Was bedeutet es für euch noch Anfänger zu sein und ab wann ist man fortgeschrittener oder absolut erfahren ?
Ich unterscheide nur zwischen Anfänger und erfahren..."absolut" ist mir zu reißerisch.

Anfänger reicht bei mir von (noch) keinen Erfahrungen bis ein paar Erfahrungen, die noch lange nicht da sind, wo man selbst hinwill, was man noch alles ergründen und ausprobieren will, weil einen die Neugierde noch treibt. Jemand, der seine Bedürfnisse noch nicht wirklich kennt und nicht selten ins Straucheln kommt, wenn etwas anderes passiert, als erwartet.

Fortgeschritten ist jemand, der aus Erfahrungen weiß, was sein Ding ist, wo (nicht nur theoretisch) seine Grenzen liegen. Der eben seine Erfahrungen schon gemacht hat und dem nicht mehr spontan zig Dinge einfallen, die er noch ausprobieren will, weil er noch getrieben ist.
Die für ihn relevanten Dinge sind schon längst fester Bestandteil seines BDSM, welches er nicht nur in seiner Fantasie auslebt, sondern auch darin lange praktische Erfahrungen hat.
Unerwartetes schockt ihn selten, weil er das meiste eh schon mal erlebt hat.

So grob meine definition...gibt es echt jemand der sich als "absolut Erfahren" deklariert??? *skeptisch*
****ody Mann
15.321 Beiträge
Ich war niemals ein Anfänger, weil das alles schon so lange in meinem Kopf war, ich war niemals nervös, wusste immer, wo es langgehen soll, und ich werde niemals ein Profi sein, weil dann die Bewusstheit und mein intensives Vergegenwärtigen der kleinsten erinnerungswerten Momente nicht mehr funktioniert.
*******dor Mann
6.170 Beiträge
Ich bleib immer Anfänger. Auch fortgeschritten.
*****ka9 Frau
917 Beiträge
Sehe mich als ewigen Anfänger.
Mit jedem Gegenüber verändert sich vieles und ich wandle mich auch.
Auch wenn im Kopf, auf dem Papier oder als Kind sich schon manches zeigte, nicht alles hat Bestand.
Und nicht alles setzt sich fort, dass die Erfahrungen da mehr werden.
*******ssa Frau
5.921 Beiträge
Wenig erfahrenee können zum Problem für Erfahrene werden - sehr erfahrene können abgestumpft sein sich nicht mehr individuell abgestimmt einlassen zu können.
*******dor Mann
6.170 Beiträge
...
Ersteres hatte ich noch nie.
*****lis Mann
914 Beiträge
Ich bin immer wieder Anfänger - bei jeder Frau, die mir begegnet.
Ich lerne sie von Grund auf an neu kennen - und ich lerne auch mich selbst immer wieder neu kennen.

Und es ist schön, irgendwann Fortgeschritten zu sein; zu wissen, wie sie schwingt und wie wir schwingen. Das ist noch besser als der Anfang., ich mag die Tiefe.


Andererseits habe ich schon wirklich viel erlebt (und das Meiste war großartig).
Das gibt Erfahrung und Halt, ich weiß, was mir gefällt und was mir wichtig ist.

Das ist angenehm und nützlich - aber kein Freifahrtschein für Arroganz.

Vermutlich bin ich professioneller Anfänger.
*g*
********iebe Mann
11.530 Beiträge
Zitat von ******lis:
Ich bin immer wieder Anfänger - bei jeder Frau, die mir begegnet.

DAS ist eine gute Antwort!
*****n_N Mann
10.399 Beiträge
Zitat von ********iebe:
Zitat von ******lis:
Ich bin immer wieder Anfänger - bei jeder Frau, die mir begegnet.

DAS ist eine gute Antwort!
Ansichtssache...klingt eher nach jemanden, der aus keiner Beziehung was gelernt hat. (Was mich schon wundern würde)
Aber ich mag den Satz auch generell nicht. Man liest ihn so oft (ohne Ausführung) das er mittlerweile wie ne Floskel wirkt...oder als ausrede, falls man es mal wieder verkackt.
*nachdenk* Komisch das der gefühlt immer nur von Männern kommt. *nixweiss*
********iebe Mann
11.530 Beiträge
So unterschiedlich können Ansichten sein ... ich stimme inhaltlich völlig damit überein. Natürlich bringt man von früheren Beziehungen schon Erfahrungen mit, auch Techniken und sogar Spielzeug. Aber jede Beziehung ist eine Interaktion, die nun mal von Feld 0 weg startet. Auch Anfang genannt - und damit ist man Anfänger (was natürlich auf beide zutrifft).

Ich hätte eher Angst oder Sorge bei Personen, die nach dem Prinzip "Kennst du eine, kennst du alle" agieren ...
Sie schreibt:

Solo bin ich inzwischen erfahren. Als Paar sind wir Anfänger.

Profi werde ich nie sein wollen. Da es für mich um Sex und Spaß geht.
*******enig Mann
183 Beiträge
Die Frage ist doch eher, wer sich anmaßt dies zu beurteilen?

„unerfahren/Einsteiger“ ist relativ einfach, denn das dürften die ersten Schritte sein, die ersten Kontakte, die ersten Sessions, das kennenlernen der „BDSM-Sprache“ mit ihren eigenen Vokabeln.

„Fortgeschrittenen“ sollte jeder sein, der sich selbst (oder von anderen) nicht mehr als Einsteiger wahrnimmt.

„Profi“ möchte ich gar nicht kategorisieren! Wir alle lernen immer wieder dazu, entdecken Neues und es gibt immer einen, der ist besser als du und kann dir noch etwas beibringen!
Ich denke die Übergänge sind wie bei allem fließend. Und jeder beurteilt das vermutlich auf seine Weise.
Ich selbst habe leider noch keine wirkliche Erfahrung und würde mich als Anfänger bezeichnen. Aber ich würde das gerne ändern.
*****n_N Mann
10.399 Beiträge
Zitat von ********iebe:
Aber jede Beziehung ist eine Interaktion, die nun mal von Feld 0 weg startet. Auch Anfang genannt - und damit ist man Anfänger (was natürlich auf beide zutrifft).
Nach der Interpretation wäre man jeden Morgen, auch Anfang des Tages genannt, Anfänger in Bezug auf alles im Leben, weil jede Interaktion am Tag bei 0 startet.
Denn das ganze Leben besteht aus Interaktionen und jeder Tag ist individuell.

Lebenserfahrungen dürfte es bei der Interpretation gar nicht geben, weil man jeden Tag am Anfang eines neuen Tages steht.

Neee, die Interpretation scheint mir nicht im Ansatz wirklich durchdacht und wird von der Realität aufgefressen.
Ein Schachweltmeister ist sicher kein Anfänger, weil jedes Spiel bei 0 oder mit dem ersten Zug beginnt.
Ein Maurer ist mit 30 Jahren Berufserfahrung, zum Glück, auch kein Anfänger nur, weil er den ersten Stein auf ner neuen Baustelle setzt usw.
Die wissen schon, was sie machen, eben weil sie es schon lange machen.

Ich bleib dabei...ein Anfänger ist der, der was gänzlich neues für sich ausprobiert, von dem er bestenfalls theoretisch Kenntnisse hat. In der ersten Beziehung ist man Anfänger aber nicht mehr in der Hundertsten, da ist man nur schlecht im Führen von Beziehungen.
******_73 Mann
4.061 Beiträge
Zitat von *********_amor:
BDSM: Anfänger, Fortgeschritten oder schon Profi?
Was bedeutet es für euch noch Anfänger zu sein und ab wann ist man fortgeschrittener oder absolut erfahren ?

Gute Frage.
Zwei Probleme.
Das eine wurde schon genannt. Nach welchen Kriterien beurteilt man das?
Das andere ist, was ist BDSM? Ich bin kein Anfänger beim Spanken, aber es gibt so viele Bereiche des BDSM, in denen ich nicht mal Anfänger bin, weil sie mich schlichtweg nicht interessieren.

Für sinnvolle Kriterien könnte man versuchen, das beherrschen von Techniken heran zu ziehen. Im Umgang mit der Bullwhip zeigen sich die Stufen Anfänger, Fortgeschritten und Profi recht gut. Wie der Betreffende dann mit Menschen umgeht, ist etwas anderes. Da könnte man von "Einfühlsam" bis "Arschloch" einstufen. Aber bei einer Selbsteinstufung würde ich der defintiv nicht trauen.

Und dann gibt es das psychologische Problem. Was gebe ich im Profil überhaupt an? Das Profil hat etwas von einer Werbeanzeige. Welche Gruppe will ich ansprechen? Will jemand als "Profi" tatsächlich alle, die mit dem Bereich nichts zu tun haben, abschrecken? Ist doch das gleiche Problem wie mit den Vorlieben. "Unbedingt" heißt ja auch nicht "jedes mal".

Ich glaube, wirklich sinnvoll für die Interpreation wäre die Frage "wie lange machst Du das schon?".
*******mlos Frau
2.518 Beiträge
eingespieltes team ... mit Grenzen, die vernünftig sind...
Sie schreibt:

@*****n_N dem möchte ich mich anschließen.

Natürlich ist Sex mit jeden neuen Partner anders. Und man stellt sich aufeinander ein. Aber niemand würde einem die gemachten Erfahrungen der vergangenen Jahre absprechen. Oder gar fragen, ob man inzwischen Sexprofi geworden ist.

Weshalb das beim BDSM anders sein soll weiß ich nicht.

Natürlich gibt es Praktiken für die ich Anfängerin wäre.

Aber meine gemachten Erfahrungen im BDSM sind vorhanden.
******_73 Mann
4.061 Beiträge
Zitat von *****n_N:
Zitat von Drachenliebe:„Aber jede Beziehung ist eine Interaktion, die nun mal von Feld 0 weg startet. Auch Anfang genannt - und damit ist man Anfänger (was natürlich auf beide zutrifft).Nach der Interpretation wäre man jeden Morgen, auch Anfang des Tages genannt, Anfänger in Bezug auf alles im Leben, weil jede Interaktion am Tag bei 0 startet.
Aus Sicht des Spiels mit neuen Partnerin ist die Aussage schon richtig. Klar ist das beherrschen von Techniken eine Sache, aber Menschen sind so vielfältig. Was geht mit dem anderen, worauf reagiert er wie, das ist jedes mal neu. Erfahrungen von früher helfen, das ist klar, aber etwas als selbstverständlich nehmen, das wird irgendwann schief gehen.

Dein Beispiel mit Schach ist da ein gutes Beispiel. Es gibt Eröffnungsstrategien, die werden verinnerlicht. Eine falsche Eröffnung, und das Spiel ist schon zu 95% verloren. Der wirklich gute Schachspieler spielt dann eigentlich nicht einmal, er spult nur noch ab. Das eigentliche Spiel beginn nach der Eröffnung. Dann fangen die Variationsmöglichkeiten erst richtig an.
Bei einer neuen Sub sind die Variatonsmöglichkeiten der Menschen eifnach da, ich kenne die Dame nicht. Fange ich an, einfach abzuspulen, kann das schief gehen. Am Anfang erfolgt das Kennenlernen, beim spanken erste, zaghafte Schläge. Dann erfolgt die "Einordnung / Einschätzung", ein bisschen antesten, und dann kann ich auf meinem Wissen aufbauend anfangen, abzuspulen. Welches Instrument nehme ich, welche Kraft setze ich ein, welche Frequenz. Die Routine kann einsetzen, wenn ich weiß, "worauf" ich spiele. Stell Dir Autofahren vor. Der Anfänger bleibt wärend der Fahrt Anfänger, der Routiniert wird bei einem neuen, ihm ungebkannten Fahrzeug erst einmal etwas vorsichtiger beginnen, und sich dann schnell auf das Fahrzeug einstellen.
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