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Penispumpe bei erektiler Dysfunktion - Erfahrungen gesucht

*******n69 Mann
12 Beiträge
Themenersteller 
Penispumpe bei erektiler Dysfunktion - Erfahrungen gesucht
Hallo zusammen,

ich leide seit zwei Jahren unter Errektionsstörungen. Es fing langsam und und inzwischen geht kaum noch was. Das belastet natürlich auch die Beziehung zu meiner Partnerin. Ich habe nun einen Termin beim Urologen gemacht um der Ursache auf den Grund zu gehen. Inzwischen lese ich aber auch viel zu dem Thema und spreche mit meiner Partnerin auch darüber. Ich kann jetzt natürlich einfach ein paar blaue Pillen kaufen und einwerfen, weiß aber eben nicht, ob das dann wirklich der richtige Weg ist. Übergangsweise vielleicht ein Weg aber für mich eigentlich keine angestrebte Dauerlösung.
Jetzt bin ich mehrfach über Penispumpen gestolpert, bzw. habe darüber gelesen. Medizinische gute Pumpen, die nicht nur zur Erzeugung der Erektion, sondern auch gezielt zum Intervalltraining eingesetzt werden um die Durchblutung der Schwellkörper zu fördern. Hat das schonmal jemand von Euch gemacht? Wir hat das damit funktioniert? Habt ihr die Pumpe mit ins Vorspiel einbezogen? Macht die Partnerin da mit? Das fände ich eigentlich super, damit das Teil kein Fremdkörper oder Tabuthema ist. Schlielich benutze ich bei Ihr auch immer mal einen Vibrator.
Habt ihr vielleicht noch andere Tipps? Wie gesagt, Termin beim Arzt ist gemacht, weil ich das Thema ganzheitlich angehen will und ich weiß, dass auch andere Dinge wichtig sind. Ich bin aber auch Diabetiker und habe durch so viele Probleme aber auch über einen viel zu langen Zeitraum viel zu viel Alkohol getrunken. Das war sicherlich auch nicht förderlich. Jetzt trinke ich Wasser und essen mal noch eine Tomate, wenn ich abends nochmal Hunger habe.
*******ares Mann
136 Beiträge
Hallo Carlovon69,

es ist klasse, dass du das Thema aktiv angehst und auch offen mit deiner Partnerin darüber sprichst – das ist bereits ein großer Schritt! Hier sind einige Gedanken und Erfahrungen, die dir vielleicht weiterhelfen können:

1. Penispumpen als Trainingsgerät:
Medizinische Penispumpen können tatsächlich mehr leisten, als nur kurzfristige Erektionen zu erzeugen. Regelmäßiges Training kann die Durchblutung der Schwellkörper fördern, was langfristig helfen kann. Achte darauf, ein hochwertiges Modell zu wählen, das einen Unterdruckmesser hat, um Überbelastung zu vermeiden. Es gibt sogar Geräte, die speziell für Männer mit Diabetes entwickelt wurden, da Durchblutungsstörungen häufiger vorkommen.

2. Integration ins Vorspiel:
Viele Paare berichten, dass sie die Pumpe ins Vorspiel integriert haben, um sie nicht als „technisches Hilfsmittel“ erscheinen zu lassen. Wenn ihr beide entspannt und spielerisch damit umgeht, kann es sogar eine bereichernde Erfahrung sein. Wie du schon sagst: Wenn du Vibratoren bei deiner Partnerin verwendest, könnte das für sie genauso selbstverständlich sein.

3. Alternative und ergänzende Ansätze:
Beckenbodentraining: Übungen wie Kegel-Übungen können die Kontrolle über die Erektion verbessern und die Durchblutung fördern.
Ernährung und Lebensstil: Dein Schritt, Alkohol zu reduzieren und gesünder zu essen, ist extrem wichtig. Achte auf eine Ernährung, die reich an Antioxidantien ist, da sie die Gefäßgesundheit unterstützt. Omega-3-Fettsäuren sind ebenfalls hilfreich.
Stressbewältigung: Chronischer Stress kann die Libido und die Fähigkeit zur Erektion stark beeinträchtigen. Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga könnten unterstützend wirken.

4. Arztbesuch und Tests:
Dein Urologe wird wahrscheinlich die genauen Ursachen der Erektionsstörung untersuchen, zum Beispiel durch Bluttests, Ultraschall oder eine Analyse deines Hormonspiegels. Besonders bei Diabetes ist es wichtig, die Blutzuckereinstellung optimal zu halten, da dies einen großen Einfluss auf die Gefäße und Nerven hat.

5. Psychologische Faktoren:
Auch wenn die Erektionsprobleme körperliche Ursachen haben, kann die psychologische Komponente eine große Rolle spielen. Selbstzweifel oder Versagensängste können den Effekt verstärken. Hier kann ein offenes Gespräch mit einem Therapeuten hilfreich sein – oft auch in Kombination mit der Partnerin.

6. Andere Optionen:
Neben Medikamenten wie PDE-5-Hemmern gibt es weitere Möglichkeiten wie Injektionen oder implantierbare Hilfsmittel. Diese Schritte sind jedoch nur bei Bedarf und nach Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll.

Du bist auf dem richtigen Weg, indem du dir Unterstützung holst und das Thema ganzheitlich betrachtest. Es ist ein Prozess, aber mit Geduld und den richtigen Ansätzen kannst du viel erreichen.

Alles Gute für dich – und weiterhin Offenheit und Stärke in deiner Beziehung! 😊
@*******n69 Ich würde anraten, erst den Arzttermin abzuwarten.

Pumpen (wie von MartinCares erwähnt, unbedingt medizinische!) können tatsächlich trainieren, aber nur, wenn es überhaupt an der Durchblutung der Schwellkörper liegt. Möglicherweise spricht außerdem Deine gesamte Situation eher für Tadalafil, weil das in einer ersten Pilotstudie sehr gute Auswirkungen auf den Langzeitblutzuckerwert hatte (https://doi.org/10.1016/j.eclinm.2023.101985).
Auch das könnte man beim urologischen Termin zumindest mal in den Raum werfen, zumindest mal die nächsten zwei Jahre beobachten, ob sich das bestätigt.

Also: Ganzheitlich ist gut, aber eine sorgfältige Diagnose scheint mir der wichtigste nächste Schritt. Ernährung und all das ist so oder so ein guter Weg. Bewegung fiele mir noch ein. Sport ist für so ziemlich alles gut: Die Psyche, den Hormonspiegel, Gewicht und Blutdruck (spielen wahrscheinlich auch eine Rolle, oder?) und eben die Erektionsfähigkeit. Und den Glück- und sonstigen Wünschen schließe ich mich an.
*******n69 Mann
12 Beiträge
Themenersteller 
Prinzipiell ist mir die gründliche Untersuchung und Diagnose vom Urologen schon sehr wichtig. Da der Leidensdruck aber groß ist, habe ich mir zur Wartezeit bis zum Termin doch erstmal ein paar Pillen bestellt. Ich werde diese nun behutsam testen und einfach mal schauen was passiert.
*******l_Sn Mann
1.505 Beiträge
@*******n69

Ich möchte noch einen weiteren Gedanken ins Spiel bringen:

Entweder kann es ein Organisches Problem sein, oder es kann auch eine psychische Ursache.
Bei Deinen Medikamenten solltest Du mal auf die Beipackzettel schauen. Diese könnten auch mit eine Ursache sein.
Dann solltest Du mal schauen, wan das ganze begonnen hat, und was die Monate davor besonderes war.

Natürlich kann der Alkohol auch eine Rolle spielen.
Auch eine Penispumpe muß nicht unbedingt zum Erfolg führen. Ebenso die Pillen.

Viel Erfolg Dir.
*******n69 Mann
12 Beiträge
Themenersteller 
@*******l_Sn

Vielen Dank für Deinen Beitrag

Da hast Du natürlich vollkommen recht. Neben den körperlichen Faktoren können auch psychische Faktoren eine Rolle spielen. Das ist bei mir ganz sicher auch der Fall und ich selbst rechne damit, dass es auch eine Mischung aus beidem ist.
Die Nebenwirkungen meiner Medikamente habe ich bereits ausführlich gecheckt und die sind da unauffällig. Aber trotzdem habe ich jetzt zwei Arzttermine (Hausärztin und Ulologe), um alles nochmal richtig auf den Kopf zu stellen. Im Januar wird erstmal ein großes Blutbild gemacht und da wird dann auch auf die Hormone geschaut.

Die Pillen sollen mir kurzfristig etwas helfen und alles andere eher mittel- langfristig.

Auch die psychischen Faktoren gehe ich gezielt an. Ich bin mir ob der festgefahrenen Situation in der Beziehung durchaus bewusst, dass Probleme miteinander, die nicht ausgesprochen und gelöst wurden, eine Rolle spielen.
*******l_Sn Mann
1.505 Beiträge
Es muß aber nicht zwangsläufig mit Deiner Partnerin zu tun haben.
*******n69 Mann
12 Beiträge
Themenersteller 
@*******l_Sn

Auch das ist mir klar. Aber wie Du siehst, bin ich ja gerade auf der Suche nach der Ursache, ohne irgendwelche möglichen Ergebnisse vorwegnehmen zu wollen.
*******Punk Frau
8.362 Beiträge
Als Partnerin würde ich das nicht wollen, dass der Mann für kurzfristigen Spaß sich die blauen Pillen einwirft.
*******n69 Mann
12 Beiträge
Themenersteller 
Erstmal vielen Dank für eure Meinungen. Mich würden aber tatsächlich nochmal Erfahrungswerte interessieren. Wer hat denn selbst so ein Gerät gekauft und verwendet?

Ich denke daran, es ggf. vor dem Sex zum Aufbau der Erektion als auch zum regelmäßigen Training der Blutzirkulation einzusetzen. Der Termin beim Arzt ist ja gemacht und ich hoffe, dass sich dann damit noch ganz andere Aspekte und Möglichkeiten ergeben.
Zitat von *******n69:
als auch zum regelmäßigen Training der Blutzirkulation einzusetzen.

Noch einmal: Diesen Trainingseffekt gibt es nicht immer. Es hängt von den Gründen für die ED ab. Das gilt möglicherweise auch für die Herbeiführung einer Erektion: je nach Umstand hilft eine Pumpe da wenig oder nicht nachhaltig.
Ein Versuch vor Arztbesuch birgt damit ordentliches Potential für Frustration und damit das Risiko, nach hinten loszugehen.
1) Unangenehmes Gefühl
Die Anwendung der Penispumpe ist laut meinem Mann unangenehm bis schmerzhaft. Dieses Empfinden ist allerdings von Patient zu Patient unterschiedlich.
2) Keine Bekämpfung der Ursachen
Auch wenn die Penispumpe funktioniert, ist sie keinesfalls ein Ersatz für die Behandlung der eigentlichen Ursachen der Impotenz.
3) Viel Aufwand
Die Anwendung der Penispumpe ist relativ aufwendig. Eine Pille einzuschmeißen hingegen nicht.

Die medizinische Penispumpe spaltet die Geister: Einige schwören darauf, andere kommen gar nicht damit klar.
*****ans Paar
137 Beiträge
In der Beschreibung des Herstellers werden die Kosten für Penispumpen auch von der Krankenkasse bezahlt wenn diese vom Arzt verordnet wird?? zB.Active 3 Erection System. kann das jemand aus eigener Erfahrung bestätigen? Nach Prostatektomie bin ich bisher einfach nur em Lesen bzw. sammeln von Info´s
*******ares Mann
136 Beiträge
Das Active 3® Erection System kann tatsächlich von deiner Krankenkasse übernommen werden, da es als anerkanntes Hilfsmittel gelistet ist (Hilfsmittelnummer: 99.27.02.0017). Damit die Kosten übernommen werden, kannst du folgende Schritte unternehmen:

1. Sprich mit deinem Arzt: Lass dir das Active 3® Erection System von deinem Arzt verschreiben. Wichtig ist, dass die Hilfsmittelnummer auf dem Rezept steht, damit deine Krankenkasse das richtige Hilfsmittel zuordnen kann.

2. Reiche das Rezept bei deiner Krankenkasse ein: Sobald du das Rezept hast, schickst du es direkt an deine Krankenkasse. Gleichzeitig kannst du einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.

3. Warte auf die Genehmigung: In der Regel wird die Krankenkasse deinen Antrag genehmigen, da das Hilfsmittel offiziell anerkannt ist. Sobald du die Zusage hast, kannst du das System bestellen und nutzen.

Wenn du privat versichert bist, solltest du direkt bei deiner Versicherung nachfragen, ob die Kosten übernommen werden. Hier gibt es teils unterschiedliche Regelungen.

Falls du Hilfe bei der Beantragung brauchst oder weitere Fragen hast, kannst du dich an deinen Arzt oder deine Krankenkasse wenden. Die helfen dir in der Regel gerne weiter.

Persönlich habe ich noch keinerlei Erfahrung damit. Ich hoffe, das bringt dich weiter! 😊
*******n69 Mann
12 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****ans:
In der Beschreibung des Herstellers werden die Kosten für Penispumpen auch von der Krankenkasse bezahlt wenn diese vom Arzt verordnet wird?? zB.Active 3 Erection System. kann das jemand aus eigener Erfahrung bestätigen? Nach Prostatektomie bin ich bisher einfach nur em Lesen bzw. sammeln von Info´s

Das habe ich in diversen Beiträgen im Netz auch schon mehrfach gelesen und ich denke eine kurze Frage beim Urologen kann das sicherlich verbindlich beantworten. Im Endeffekt ist es ein medizinisches Hilfsmittel, wie viele andere Dinge auch. wenn gewisse Kriterien erfüllt sind.
*******n69 Mann
12 Beiträge
Themenersteller 
Hallo zusammen, ich möchte Euch mal berichten, wie es mir in den letzten 2-3 Wochen mit meinem Problem so ergangen ist. Vorweg, eine Penispumpe habe ich nicht oder vielleicht auch noch nicht bestellt. Ich habe diese Option aktuell aber auch ein wenig auf die Seite geschoben.

Was ist passiert?
Ich habe vor drei Wochen mit dem regelmäßigen, allabendlichen Alkoholkonsum in Form von Bier aufgehört. Das hat diverse Effekte, die mir guttun:

1. Ich komme morgens besser aus dem Bett, bin ausgeschlafener und fitter.
2. Ich habe seit dem 6 Kg abgenommen.
3. Meine Diabetes macht viel weniger Probleme, der durchschnittliche Blutzuckerspiegel pendelt sich auf sehr gute Werte ein und wenn ich mal was leckeres gegessen habe, geht er auch schnell wieder runter.
4. Ich stinke nicht mehr nach Alkohol, was meiner Frau natürlich auch viel besser gefällt.
5. Meine natürlich Lust steigt wieder.
6. Ich verspüre in der einen oder anderen Situation, dass sich im Penis was regt, ganz ohne die Einnahme einer Pille.
7. Mit Unterstützung einer Pille hatte ich nun mehrfach beiderseitigen, befriedigenden Sex mit meiner Frau.

Fazit:
Keinen Alkohol zu trinken hilft! Den Kopf freizuhaben hilft! Eine Pille unterstützt, ersetzt den geplanten Arzttermin allerdings nicht. Die Pille kann und soll keine Dauerlösung sein.

Auf jeden Fall hat es mir enorm geholfen, ein paar klärende Gespräche mit meiner Frau zu führen und gewisse Punkte offen anzusprechen.

Wer auch in dieser Zwickmühle stecken sollte, kann sich gerne an mich wenden und ich versuche Dir dann dabei zu helfen, auch wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen.

LG Carlo

Edit: Nur Tippfehler korrigiert
********e_nw Mann
8 Beiträge
Wieviel Bier pro Tag hast du getrunken?
Zitat von *******n69:
Hallo zusammen, ich möchte Euch mal berichten, wie es mir in den letzten 2-3 Wochen mit meinem Problem so ergangen ist. Vorweg, eine Penispumpe habe ich nicht oder vielleicht auch noch nicht bestellt. Ich habe diese Option aktuell aber auch ein wenig auf die Seite geschoben.

Was ist passiert?
Ich habe vor drei Wochen mit dem regelmäßigen, allabendlichen Alkoholkonsum in Form von Bier aufgehört. Das hat diverse Effekte, die mir guttun:

1. Ich komme morgens besser aus dem Bett, bin ausgeschlafener und fitter.
2. Ich habe seit dem 6 Kg abgenommen.
3. Meine Diabetes macht viel weniger Probleme, der durchschnittliche Blutzuckerspiegel pendelt sich auf sehr gute Werte ein und wenn ich mal was leckeres gegessen habe, geht er auch schnell wieder runter.
4. Ich stinke nicht mehr nach Alkohol, was meiner Frau natürlich auch viel besser gefällt.
5. Meine natürlich Lust steigt wieder.
6. Ich verspüre in der einen oder anderen Situation, dass sich im Penis was regt, ganz ohne die Einnahme einer Pille.
7. Mit Unterstützung einer Pille hatte ich nun mehrfach beiderseitigen, befriedigenden Sex mit meiner Frau.

Fazit:
Keinen Alkohol zu trinken hilft! Den Kopf freizuhaben hilft! Eine Pille unterstützt, ersetzt den geplanten Arzttermin allerdings nicht. Die Pille kann und soll keine Dauerlösung sein.

Auf jeden Fall hat es mir enorm geholfen, ein paar klärende Gespräche mit meiner Frau zu führen und gewisse Punkte offen anzusprechen.

Wer auch in dieser Zwickmühle stecken sollte, kann sich gerne an mich wenden und ich versuche Dir dann dabei zu helfen, auch wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen.

LG Carlo

Edit: Nur Tippfehler korrigiert

Hallo,

ja, der Alkohol kann enorme Auswirkungen haben. Ab und zu mal was zu trinken, ist okay, aber jeden Tag, das sogenannte Feierabendbier, finde ich bedenklich. Glückwunsch, dass es dir mit der Abstinenz besser geht. Weiterhin alles Gute.
*********iebe Mann
156 Beiträge
Auch hier könntest du eventuell noch einige gute Ratschläge finden, zum Beispiel zum Thema "medizinische Elektrostimulation":
https://www.maennergesundheit.info/prof-dr-sommer/zur-person.html
Ich selbst habe diesen Rat das erste Mal von Professor Sommer in der Sendung Campus Talk auf ARD Alpha gehört.
**********res_S Mann
1 Beitrag
Hallo Carlo,

danke für den Einstieg in dieses Thema. Ich habe Prostatakrebs und ähnliche Probleme. Ich konnte mit meinem Urologen darüber sprechen. Ich bin auch Diabetiker Typ 1 und habe dieses Problem mit meiner Diabetologin und meiner Ernährungsberaterin besprochen. Ich stimme den Ausführungen von MartinCares zu. Egal, mit wem ich sprach, sie hatten Martins Ausführungen nichts hinzuzufügen. Nur eins: Sex fängt im Kopf an. Wenn du im Kopf keine Lust empfindest, wirst du nie eine Erektion bekommen, sagte ein Professor in der Reha. Er hat Recht.

Wir sind 66 Jahre alt und 46 Jahre verheiratet. Wir hatten seit 2013 keinen richtigen Sex mehr und seit 2017 überhaupt keinen Sex. Meine Frau sagt, sie sei blockiert und hätte keine Lustgefühle mehr. Dazu muss ich sagen, dass ich 2017 zwei Herzinfarkte hatte. Meine Frau hatte Angst, mich zu überlasten. 2023 fand sie mich tot im Bett. Dass ich hier und jetzt schreibe, habe ich ihrer Geistesgegenwart zu verdanken. Sie reanimierte mich 11 Minuten, bis der Notarzt eintraf.

Nach meiner Reha haben wir noch einmal über Sex gesprochen. Sie wollte keinen Sex mit mir. Dann habe ich ihr eröffnet, dass ich masturbiere und einen Orgasmus habe. Sie wollte es nicht glauben, aber es ist so. Ich kann einen Orgasmus ohne Erektion bekommen. Der Urologe stimmte dem zu, als ich es ihm sagte. Der Kardiologe war etwas überrascht. Jetzt nehme ich meine Frau mit zum Kardiologen, um ihr die Angst zu nehmen. Denn der Herzschrittmacher und der Defibrillator übernehmen die Überwachung. Trotzdem. Immer sachte *g*

Fazit: Auch im Alter mit Krankheiten kann man noch ein gutes Sexualleben haben, wenn man die notwendigen Änderungen zulässt. Ärztliche Begleitung sollte jedoch sein.

Mit freundlichem Gruß

Der Nikolaus
*****ans Paar
137 Beiträge
nach Prostatektomie hab ich mir eine Pumpe geholt um die Schwellkörper aktiv zu halten, ich möchte mir nicht den Vorwurf machen nicht alle Möglichkeiten in Betracht gezogen zu haben. Funktioniert einwandfrei aber ohne Gummiring ist die Errektion auch gleich wieder weg. Und das mit dem Ring als Blutstau ist nicht meins. Dann besser Sex ohne Errektion (Pillen probier ich auch noch, später), haben beide unseren Spaß und Orgasmus ist auch so richtig geil.
*******934 Mann
39 Beiträge
das ist ein sehr wichtiges thema für leute die es betrifft es kostet halt auch etwas überwindung mit den arzt alles zu besprechen
*****ans Paar
137 Beiträge
als Sextoy würde ich die Pumpe nicht bezeichnen. Ok, er steht prächtig, aber stimulierend ist das nicht sonderlich. Und Achtung, zu viel Vakuum wird schmerzhaft und wenn ein Ei in die Manschette flutscht ist das auch nicht so prikelnd *wuerg* Schwellkörper in Betrieb halten....vlt. hilft´s
Bild ist FSK18
*******n69 Mann
12 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****ans:
Schwellkörper in Betrieb halten

Denkst Du das Du damit eine Art Trainingseffekt hast?
*****ans Paar
137 Beiträge
solange keine Erektion zustande kommt, vielleicht hilft's den Kameraden am Leben zu halten🤷, schaden kann's nicht
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