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Lust auf Selbstbefriedigung trotz sexueller Unlust?

****ot2 Mann
12.783 Beiträge
Zitat von *******elle:

Sehe ich anders.

Wenn sich die Frau täglich verausgabt, mit Kindern , Erziehung , Haushalt, Taxi spielen, einkaufen, ihrer eigenen Arbeit,und zwar bis in den Abend,

Während der Mann Einem Job nachgeht, in Ruhe und Muße, ohne drängelndem Terminplan, drei Kindern und ohne den Haushalt wuppen zu müssen,
Dabei noch Anerkennung im Job erfährt,

Das Paare oftmals die Leistung des Partners unzureichend wertschätzen, ist das Eine.
Das führt aber nicht unbedingt dazu, dass das Liebesspiel auf der Strecke bleibt.

Zitat einer Frau, die sich von ihrem Mann hat scheiden lassen:
"Wir haben uns zuletzt überhaupt nicht mehr verstanden und nur noch gestritten. Er hat mich und meine Arbeit nicht wertgeschätzt. Mich kitisiert, dass ich nicht einmal die Wohnung aufräumen könne, wo ich doch den ganzen Tag zuhause sei. Und das mit 2 Kindern. Das einzige, wobei wir bis zuletzt wunderbar harmonierten, war das Bett und dort der hervorragende gemeinsame Sex."

So etwas gibt es also auch.
******yss Paar
97 Beiträge
Zitat von ****ot2:
Also, - ich bezweifele, dass bei dem Thema: "Meine Gattin möchte keinen Sex mehr mit mir." eine "vorsichtige" Herangehensweise hilfreich ist.
Sondern rate da eher zu Klartext.
Alles andere führt zu nichts.
...

Ich kann natürlich hier nur für uns sprechen, aber ich denke wenn ich in den etwas kritischeren Phasen unseres Sexlebens "Klartext" gesprochen hätte wären wir schon lange nicht mehr verheiratet.
So sind wir glücklicher als je zuvor.

Ich weiß in welcher Community wir uns hier bewegen, aber in manchen Lebensphasen gibt es einfach viel wichtigere Dinge als Sex.
Diese Phasen muss man einfach überstehen, im Idealfall mit gegenseitiger Unterstützung.
Das kann dauern und braucht Geduld, lohnt sich aber meiner Meinung nach sehr!

Der Parageyss-Er
*******_t79 Frau
1.747 Beiträge
Und nicht zu vergessen das es unfassbar viele undiagnostizierte neurodivergente Frauen gibt weil es früher einfach nicht aufgefallen ist 🤷🏻‍♀️ das erschwert das Familien- und Eheleben zusätzlich und kommt meist erst später mit den Kindern ans Tageslicht
*********oaded Mann
892 Beiträge
Zitat von *******elle:

Sehe ich anders.

Wenn sich die Frau täglich verausgabt, mit Kindern , Erziehung , Haushalt, Taxi spielen, einkaufen, ihrer eigenen Arbeit,und zwar bis in den Abend,

Während der Mann Einem Job nachgeht, in Ruhe und Muße, ohne drängelndem Terminplan, drei Kindern und ohne den Haushalt wuppen zu müssen,

Dabei noch Anerkennung im Job erfährt,

Sollte man schon über die Aufgaben Verteilung reden dürfen!
Mit dem letzten Satz gehe ich d'accord. Darüber miteinander(!) reden sollte, bzw. muss, in einer Beziehung, egal ob mit oder ohne Kinder, sein. Irgendwo im Bereich zwischen Pflicht und Selbstverständlichkeit. Aber das Ergebnis legen allein die Betroffenen fest. Ob es für sie passt oder nicht. Niemand Externes.

Und damit sind wir bei deinen anderen Aussagen, werte @*******elle , diese sind nur Spekulationen. Weder du noch ich, noch sonst jemand weiß wirklich, was die Partnerin des TE macht, machen muss oder nicht und was er übernimmt. Feststeht nur, dass egal, was er sagt, ihm nicht geglaubt wird. Warum?
In unserem Rechtswesen gilt "Im Zweifel FÜR den Angeklagten". In einem Forum lautet der Grundsatz eher "Ich glaube dir nicht. Immer feste drauf!".

Und dabei geht es mir nicht um Frauen gehen Männer, sondern um Mutmaßungen, egal von welchem Geschlecht, gegen jemand, der sich angreifbar gemacht hat. Und sei es nur dadurch, dass er/sie eine Frage gestellt hat.
*******elle Frau
40.849 Beiträge
@*********oaded

Sicher ist Das Spekulation.
Der TE fragte danach.
Gründe für die Lustlosigkeit seiner Frau mit ihm Sex zu haben.

Ich zählte mehrfach, MÖGLICHE Ursachen dafür auf.

Hatte ich ähnlich erlebt, nach der Geburt.
Sozialkontakte fallen weg ,Bestätigung im Job Fallen weg , das Einkommen fällt auch weg.

Es geht nur noch um diesen kleinen Menschen.

Ich Wachstumsphasen, hatte ich das Baby alle 2 h an meiner Brust.

Es hatte drei Monats Koliken und schrie bis tief in die Nacht .
Bis zum nächsten Stillen in der Nacht.

Ich konnte nie schlafen, war total fertig.

Mein Mann jedoch merkte das von allein ,

und nahm mir, von allein ,sobald er zu Hause war, das Baby ab!

Damit ich mal ausspannen, duschen , etwas ruhen konnte.

So geht das nämlich auch!
Ich nahm das als liebevolle Fürsorge
wahr und sehr dankbar an.
*********oaded Mann
892 Beiträge
Zitat von ****el:

Nein. Trigger in diesem Kontext ist ein psychologischer Fachbegriff, der weit mehr bedeutet.

Ein "Trigger" muss sich nicht zwangsläufig auf ein Trauma beziehen und damit entsprechend heftige Reaktionen des Betroffenen hervorrufen. Auch nicht traumatische Erinnerungen können durch einen "Auslöser" wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Das können sowohl negative Erinnerungen sein, "Das hat mein früherer Partner auch gemacht", als auch positive sein, "Dieser Geruch erinnert mich an unseren schönen Urlaub damals." Wenn ich nur den deutschen Begriff Auslöser verwenden wurde, wäre die Bedeutung dieselbe, aber würde das dann auch kritisiert?

Ich finde sogar, das Du Dich sehr echauffierst. Allein die Textmenge pro Zeit spricht dafür.
Entschuldigung, dass ich gestern Abend mal Zeit hatte. *zwinker* Aber wenn es rein an der Textmenge liegen sollte, dann echauffieren sich hier einige viel mehr, als ich. *gg*

Aber ich finde auch, dass Du Dir für diese eigentlich berechtigte Kritik den falschen Thread ausgesucht hast. Vielleicht liest Du noch einmal in Ruhe nach?
Er lief tatsächlich bisher eher gesittet. Der TE hat auf Kritik immerhin Bezug genommen. Die Kritik, die genannt wurde, war im Großen und Ganzen gut begründet. Und dass Frauen im Ehen nach dem zweiten Kind oft sexuelle Unlust verspüren, ist nun mal eine Tatsache. Ebenso, wie die ungleiche Verteilung der Care-Arbeit und der Zusammenhang zwischen diesen Punkten.
Wie sich inzwischen am Zuspruch auf meine Kommentare und den neuen Antworten des TE vermuten lässt, lag und liege ich wohl nicht so ganz falsch. Niemand hier steckt in seinen Schuhen und kennt seine Situation. So wie ICH es lese, sind die genannten Punkte dem TE durchaus bekannt, zumindest nimmt er, meinem Erachten nach, sehr reflektiert Stellung dazu. Das Gegenteil kann ihm hier niemand beweisen, aber kaum jemand glaubt ihm, dass es so ist, wie er beschreibt. Nochmal: Warum?

Oder anders: guter Kampf, Lohengrin. Aber die falsche Schlacht.
Angesichts der inzwischen getätigten Antworten des TE, finde ich dies einen genauso guten Ort, wie die andere Diskussionen, welche gut mit Mutmaßungen und Angriffen gefüllt sind.
*********oaded Mann
892 Beiträge
@*******elle
Ich kann deine Erfahrungen gut nachvollziehen. In meinen Beziehungen gab es das auch, diesen Fokus auf das neue Kind und die bereits vorhandenen. Und am Anfang auch zu Recht. Und um zu entlasten, hatte ich damals viel Arbeit abgenommen. Auch wenn jetzt wieder kommt "Glauben wir dir nicht! Kann gar nicht sein! War bei uns ja auch nicht so der Fall, wie ich es wollte." War aber so! Ich muss zugeben, dass es beim vierten Kind, aber komplett anders lief, als zuvor, da waren meine Frau und ich sehr schnell wieder intim. Auf ihr Verlangen hin. Obwohl ich nicht mehr oder weniger "Care-Arbeit" (= Mithilfe) gemacht hatte, als vorher. Aber ihre Einstellung war anders. Positiver. Statt alles/vieles von vornherein negativ zu sehen, wurde es mal als möglicherweise positiv betrachtet. Was dann auch eintraf. Selbsterfüllende Prophezeiungen? *zwinker*

Das Intimleben ist aus anderen Gründen bei uns "eingeschlafen". Viele Jahre später. Trotz Gesprächen! Oder gerade deshalb. Weil die Beziehung(en) nicht mehr als etwas gesehen wurden, was BEIDE Seiten AKTIV gestalten sollten, nicht nur eine.

Was nur helfen kann, ist zu versuchen miteinander zu reden. Und zwar auch darüber, dass man/frau sich manches, was man/frau selbst wollte, sich dann doch anders dargestellt hat (Kinder, Selbstständigkeit, der neue "tolle" Job, ...) Da muss man/frau auch zu sich selbst ehrlich sein und zugeben "Da habe ICH mich übernommen. Wie komme ICH hier wieder raus? Kannst du mich dabei bitte unterstützen? Ich werde dir dies auch positiv anrechnen.", anstatt "Ich sitze nun in der Scheiße, bin überfordert und DU hast Schuld daran zu sein. Ich doch nicht!"
******y22 Paar
473 Beiträge
Obwohl ich nicht mehr oder weniger "Care-Arbeit" (= Mithilfe) gemacht hatte, als vorher. Aber ihre Einstellung war anders.
Das ist in meinen (M) Augen ein wichtiger Punkt.
Die Selbstwahrnehmung der Frau macht da einen großen Punkt aus. Solange sie sich überfordert fühlt, ist es unerheblich, wie viel der Mann zur Care-Arbeit beiträgt. Er könnte den kompletten Haushalt wuppen, und wenn die persönliche Stresstoleranz (bzw. „Arbeistkapazität“) bereits durch anstrengende Kinder aufgebraucht wird, wird sich nichts ändern, solange die Rahmenbedingungen sich nicht ändern.
Ob die Frau das reflektiert und erkennt, oder aber das in Form von „du leistest nicht genug, streng dich mehr an/mach mehr/…“-Aussagen auf ihren Partner projiziert, macht hier aber mittel- und langfristig viel an der Beziehung heil oder eben kaputt.

Ich glaube, das ist auch ein oft übersehener Aspekt bei solchen Threads. Es gibt mehr Männer, die sich wirklich nach Kräften einbringen, als in der Gesellschaft sichtbar ist. Und wenn deren Partnerinnen nicht ihre ganze, trotzdem aufgrund der Rahmensituation vorhanden, Überforderung an ihm auslassen, sondern liebevoll damit umgehen, dann gehen diese Monate und Jahre auch halbwegs gut vorbei und man kann danach wieder gut miteinander sein.
*******elle Frau
40.849 Beiträge
Habe ich nirgendwo so gelesen.
Da ist niemand Schuld.

Es ist die Situation, die geändert werden müsste.
*****ick Mann
35 Beiträge
Themenersteller 
@*******elle
Wir hatten keine chronischen Schreikinder, aber gerade abends haben sie immer aufgedreht. Ich hab es so gemacht wie dein Mann. Nach der Arbeit war ich für die Kinder da, nicht nur aus Liebe zu den Kids, sondern auch um meine Frau zu Entlasten. Das gipfelte, dann eben in dem Gefühl meiner Frau, dass die kleinen mir wichtiger sind als sie.

Aber, auch wenn es viele hier nicht glauben... diese Zeiten sind rum und meine Frau weiß wie sehr ich sie liebe. Genauso bin ich mir ihrer Liebe sicher.
*******elle Frau
40.849 Beiträge
Na dann ist doch alles gut.
Frag sie, was sie braucht.
******y22 Paar
473 Beiträge
Zitat von ******y22:
Es gibt mehr Männer, die sich wirklich nach Kräften einbringen, als in der Gesellschaft sichtbar ist.
Es ist für die gestressten Mütter aber viel einfacher, mit dem Finger auf den Partner zu zeigen: er ist selber schuld, muss er halt nur mir mehr abnehmen.

Und schwupps sind da ganz viele Sekundantinnen, die das (oft genug aus persönlichen Erfahrungen heraus!) unterstützen. Wiederrede (oder besser: Richtigstellung) ist selbst im angemessenem Fall fast unmöglich.
Der Mann bleibt schuld.
*******elle Frau
40.849 Beiträge
Nein, niemand hat Schuld.
Es sind die anstrengenden Umstände.
******y22 Paar
473 Beiträge
@*****ick das klingt doch gut!

@*******elle ich meinte nicht dich spezifisch ✌️
Mir fällt das Muster bitte in Vorreitern von diesen Threads auf, und hier ging das ja auch mal in die Richtung, korrktur hat aber geklappt
Zitat von *********oaded:
Zitat von ****el:


Oder anders: guter Kampf, Lohengrin. Aber die falsche Schlacht.
Angesichts der inzwischen getätigten Antworten des TE, finde ich dies einen genauso guten Ort, wie die andere Diskussionen, welche gut mit Mutmaßungen und Angriffen gefüllt sind.

Na, und ich eben nicht. (Und an anderer Stelle war ich schon mehr als einmal der mit dem Schwan und ähnlich aus dem Sattel wie Du. Wie gesagt: grundsätzlich teile ich Deine Einschätzung.)
Es gibt und gab hier weitaus Übleres. Klar, Luft nach oben ist hier immer. Aber persönliche Angriffe und übergriffige Unterstellungen sehe ich hier weniger als sonstwo. Tatsächlich finde ich die geäußerte Kritik hier überwiegend begründet. Und klar wird spekuliert. Das ist aber systemimmanent, wenn man anonym per Text disktutiert und die Beiträge des TEs manchmal wesentliche Informationen nicht enthalten, manchmal durch Ergänzungen auch eher Widersprüche entstehen. Einen eher gesitteten Thread so zu kritisieren, ermöglicht es den Kritisierten aber eher, Deine Kritik inhaltlich abzutun.

Zitat von *****ick:
@****el
Du bist ja lustig.
Wenn du zum Beispiel schreibst, dass ich immer so tue als wäre ich alleine für gemeinsame Aktivitäten verantwortlich und ich dir dann diese Aktivitäten, welche ich ohne ihr Wissen, geplant habe aufzähle, dann kann ich leider nicht schreiben, dass "sie" es geplant/ "wir" es geplant haben.

@*****ick
Das meinte ich nicht.
Was ich meinte:
Insgesamt besteht Deine Darstellung dessen, was bei Euch gegen Eure Krise unternommen wurde, überwiegend aus dem, was DU machst. Das ist ehrenwert, aber das bemühen hat Dir ja auch gar niemand abgesprochen. Ich glaube nur, es ist der falsche Weg.

Also: Einmal noch meine Sichtweite. Sorry, wird ein wenig länger. Wenn ich nicht durchdringe, lasse ich es bewenden.

Zur Goldwaage: das finde ich gar nicht. Wir sind nun mal alle auf das angewiesen, was wir schreiben. Also müssen wir Text interpretieren. Du schreibst, als seiest Du schriftlichen Ausdruck gewohnt. Und ich weiß aus vielen Zusammenhängen, dass Menschen in schriftlichen Ausdruck Persönliches einfließen lassen. Insofern ist "wilde Spekulation" natürlich schnell irreführend, "Interpretation" aber möglich.
Und wenn Du, z.B., schreibst, dass Du Deine Frau nicht mehr bedrängst, weil das kontraproduktiv sei, halte ich das für keinen Zufall. Damit will ich natürlich nicht andeuten, dass Du gegen ihren Willen handelst. Aber dass Du Druck ausgeübt hast, denke ich weiterhin. Ähnliches gilt für Deine Begründung: Ich halte es nicht für einen Zufall, dass Du gerade diese benannt hast.
Und das gilt, mehr oder weniger, für alles andere auch.

Dass Du das als Vorwurf verstehst und Rechtfertigungsdruck verspürst, verstehe ich. Aber mir (und ich glaube, den meisten anderen in dieser Diskussion) geht es nicht darum, Dich zu ärgern, sondern zu verstehen und die gewünschten Impulse zu geben. Dass der Ton in den letzten Runden hier schärfer geworden ist, liegt meines Erachtens an Deinen Rechtfertigungen: Manches ergänzt Du, anderes versuchst Du zu relativieren, Du beschreibst vieles, was Du schon gemacht hast. Aber auf die wesentlichen Punkte gehst Du meines Erachtens nicht ein, und ich habe bisher auch wenig gelesen, was auf Übernahme Deines Teils der Verantwortung hinausliefe. Statt dessen wiederholst Du (etwas rüde zusammengefasst), dass Du ja alles unternimmst und wir das Problem falsch verstehen. Aber hey, was für Tips hast Du erwartet? "Jeden Morgen 'nen Löffel Ginseng in's Müsli, und in drei Wochen kriegst Du sie gar nicht mehr von Dir runter!"? Oder "Alles richtich gemacht, Digger! Du kannst nix dafür. Such Dir 'ne Affaire, das steht Dir zu!"?
Eine Beziehung besteht nun mal aus mindestens zwei Menschen, und eine Krise zu lösen, wird nicht gehen, wenn sich nicht alle an die eigene Nase fassen.

Inhaltlich:
So, wie Du es beschreibst, glaube ich, dass Ihr keine guten Gespräche führt. Wenn Du auf Kritik zu Hause so reagierst wie hier, und wenn mein Eindruck stimmt, dass Du durchaus Druck ausübst, kommt Ihr wenig auf Augenhöhe zusammen.

Und wenn Du die Kinder wegorganisierst, Ihren Tag (ohne Absprache) umgestaltest und Ihr in die Sauna fahrt: Dann ist das wahrscheinlich wirklich liebevoll gemeint. Es ist sogar romantisch, und klar freut sie sich. Es ist aber auch patriarchalisch (ein Konzept, dem liebevolles behüten ja innewohnt.)
Und was hast Du erwartet? Dass es dann nach Rückkehr Dankbarkeitssex gibt? Und dann alles wieder gut wird?

Sie braucht lange, bis sie Dir erzählt, was sie fühlt. Zu Deiner Reaktion dazu habe ich ja schon geschrieben. Dabei finde ich die Wortwahl nachrangig: Ob Du es als "nicht zutreffend" oder "totalen Quatsch" bezeichnest, ändert nichts daran, dass Du ihre Gefühle bewertest. Und dass sie so lange dafür gebraucht hat, spricht nicht für eine geübte, vertrauensvolle Gesprächskultur.

Und dass Sie Dir sagt, sie fühle sich "nicht gesehen", ist doch eigentlich Erklärung genug.
Sie versucht offenbar, durch Hobbies und Nebenberuf außerhalb Anerkennung zu finden. Der Interpretation, dass Du das eher gönnerhaft darstellst, schließe ich mich an. Dass Du Dich darüber freust, ist kein Widerspruch.

Und aus all dem (und der Tatsache, dass das der statistische Normalfall ist: Häufigster Auslöser für eine Trennung ist das zweite Kind. Zweithäufigster übrigens das Eigenheim ...) schließe ich, dass Ihr Libidoverlust keine eigentständige Thematik ist, sondern das Symptom einer für sie nicht ausreichend wertschätzend geführten Beziehung. Da spielen die genannten Aspekte eine Rolle, aber auch die schon früher einmal angesprochene Arbeitsverteilung. Du arbeitest, bringst ausreichend Geld nach Hause. Sie hat zwei Kinder, vielleicht Haus und Garten. Und Du wärest nicht der Erste und nicht der Millionste Ehemann, der automatisch davon ausgeht, dass das eine faire Verteilung ist. Nein, ist es nicht. Vor allem nicht emotional.
Kurze Frage zur Kontrolle: Wer von Euch ist die letzten drei Jahre für die Lütte nachts wie oft aufgestanden?

Dazu kommen die körperlichen und hormonellen Veränderungen nach zwei Schwangerschaften. Je nach Selbst- und Köperbild Deiner Frau hat sie damit womöglich mächtig zu tun. Aus der Ecke wieder herauszukommen, braucht viel Offenheit, Zu- und Vertrauen und geübte Kommunikation. Und, siehe oben, da habt Ihr meines Eindrucks nach eine Baustelle.

Und all das bedeutet für mich: Es geht nicht darum, dass und wie Du da etwas rettest. Das wirst Du im Alleingang nicht können. Es geht um einen ehrlichen Blick auf Euch selbst. Sie auf sich, Du auf Dich, Ihr auf Euch. Um Austausch, Augenhöhe, Respekt, Wertschätzung. Und das möglicherweise gegen jahre- und jahrzehntelang geübte Muster in Eurer Ehe und Eurer selbst. Das ist ein dickes Brett und wird, falls meine Einschätzung stimmt, lange und schmerzhaft.

Wenn Eure Kommunikation so hierarchisch und ergebnisorientiert ist, wie ich es vermute, kann externe Hilfe eine gute Idee sein. Jemandeen Gutes zu finden, ist nicht leicht und dauert, aber es gibt sie. Da müsstet Ihr aber beide hin und beide wirklich wollen; als Feigenblatt funktioniert das nicht. Und das wird typischerweise eine persönlich intensivere und potentiell schmerzvollere Erfahrung als das Feedack, das Du hier bekommen hast.

So oder so aber habe ich den Eindruck gewonnen: Ohne einen langen Blick in den Spiegel, sei es hier oder alleine oder mit Profihilfe, wirst Du nicht weiterkommen.
Ich drücke jedenfalls die Daumen.
****ot2 Mann
12.783 Beiträge
Was ist denn an meiner Aussage jetzt genau falsch?:
"Es ist meines Erachtens wichtig, dass Paare daher frühzeitig lernen, sich gegenseitig manuell und/oder oral bis zum Orgasmus zu stimulieren. Damit Koitus nicht die einzige Option des Liebesspiels sein braucht, bei der ein Höhepunkt angestrebt wird."

Was spricht denn dagegen, dass ein Paar sich 1–2 die Woche abwechselnd gegenseitig für 15 Minuten erotisch massiert?
Wenn jemand über einen verspannten Nacken klagt, dann massiert man den Partner doch auch und sagt nicht "Dazu habe ich keine Lust". (hoffe ich mal)

Ich bin der Ansicht, dass die Fokussierung auf penetrativen Sex oftmals die Ursache allen Übels ist.
Viele junge Männer können nur sehr "vorsichtig" vögeln, weil sie sonst unweigerlich abspritzen, auch "Ejaculatio praecox" genannt. Dann hatte der Mann seinen Orgasmus, die Frau hingegen nicht.
Viele alte Männer verlieren mitunter selbst während des Koitus die Erektion, die Partnerin kommt so nicht zum Höhepunkt.
Und denkt sich: "Warum soll ich weiter mit ihm Sex haben, wenn nur er etwas davon hat?" und zieht sich ggf. auf Selbstbefriedigung zurück.

Es gibt zahlreiche Paare, die regelmäßig Geschlechtsverkehr haben, die aber nicht ein einziges Mal im Leben liebevoll den Partner/die Partnerin bis zum Höhepunkt (per Hand, per Mund) genital stimuliert haben.
Zitat einer Frau: "Warum sollte ich das tun? Davon habe ich doch nichts! Ich will doch mit ihm vögeln, und das geht ja dann nicht mehr."
*******elle Frau
40.849 Beiträge
@****ot2

Echt jetzt? Diese alte Leier wieder?

Und wenn die Frau da auch keine Lust drauf hat?
Sie will keinen Paarsex, egal ,wie der nun ausgeführt werden sollte.

Willst Du einer Frau echt sagen ,die keinen Sex will:

Na dann blas mir doch wenigstens einen? *umfall*
****ot2 Mann
12.783 Beiträge
Zitat von *****ick:
... und meine Frau weiß wie sehr ich sie liebe. Genauso bin ich mir ihrer Liebe sicher.

@*****ick

Ich kann mir da nicht helfen.
Ich (z. B.) fühle mich ungeliebt, wenn einer Partnerin mein erotisches Wohl komplett einerlei ist.
****ot2 Mann
12.783 Beiträge
Zitat von *******elle:
@****ot2

Echt jetzt? Diese alte Leier wieder?
Und wenn die Frau da auch keine Lust drauf hat?
Sie will keinen Paarsex, egal ,wie der nun ausgeführt werden sollte.
Willst Du einer Frau echt sagen ,die keinen Sex will:
Na dann blas mir doch wenigstens einen? *umfall*

Als ich seinerzeit völlig fertig von der Arbeit kam, und meine Partnerin von mir offensichtlich noch munteres Liebesspiel erwartete, ich aber viel zu kaputt war den wilden Hengst zu geben, habe ich sie dennoch (nebeneinander im Bett liegend) streichelnd, mit Nackenküssen und lieben Worten bei ihrer Selbstbefriedigung unterstützt.
Ich dachte, das sei in einer Partnerschaft normal.
*******elle Frau
40.849 Beiträge
Hattest du zwei Kleinkinder dabei?
*****_75 Paar
174 Beiträge
Es soll freuen Geben die nach der Geburt ihrer Kinder ihre Sexuellen Aktivitäten lieber heute als morgen zu den abgelegten Akten geben würden und nur ihrem Partner zuliebe noch so loanlge mitmachen. bis der Frust so richtig durchbricht und sie dann überhaupt nicht mehr wollen.
Der Grund ist meist einfach und unbegründet, der Körper baut sich in den Schwangerschaften um, das Becken wird breiter, die Brüste größer und hin und wieder bleibt eben ein Röllchen zurück. Fiele Frauen trauen sich nicht sich vor dem Partner auszuziehen oder mit ihm zu schlafen, da sie sie sich unerotisch und weniger Sexy fohlen, oft heimlich Abnehmwundermittel einwerfen mit denen mit Ausnahme der Haushaltskasse nichts abnimmt und sie noch gefrusteter sind. Und hier kommt der Mann ins Spiel. ER sollte verständnisvoll sein, den Sex nicht einfordern, schon gar nicht unter Drohungen, die Frauen wissen ohnehin nicht wo sie in ihrer Gefühlswelt hin sollen. Zusammensetzen , das ganze Dilemma ans Tageslicht holen und behutsam besprechen und versuchen Lösungen zu finden. Die meisten werden Ihr Frauchen ohnehin Lieben wie sie ist und da kein Großes Problem sehen, Und Herren, deren Frauchen doch etwas zu sehr aus dem Leim gegangen ist Könnte man doch anbieten zusammen in den Fitnessclub zu gehen, den ein Freund so gut findet, oder 2E Räder kauft und Gemeinsame Ausfahrten macht, dann und die Gemeinsamen Mahlzeiten etwas Mediterraner gestaltet wird es auch im Bett wieder was mit der
Zweisamkeit und nicht vergessen neue Stellungen ausprobieren oder wenn die Beziehung stark genug ist in einen Swingerclub zu fahren, Frau wird festellen, das die meisten dort schon Mütter sind und keine Modelmaße ,mehr haben. Ich bin nicht stolz auf meinen Text aber ich hab das auch nicht geglaubt und musste es von Grundauf lernern
****54 Mann
4.065 Beiträge
Es gibt grade einen interessanten Podcast von Lisa Ortgies mit einer inzwischen auf Frauen spezialisierten Coachees: "Nimm dein Leben selbst in die Hand".

https://open.spotify.com/episode/1VhXhyGAwFGLAW9wDCLnUN?si=Dz7lx44eRkeie_dAwjZVng&t=2333

Der Sex ist da das Rädchen, um das es am wenigsten geht. Sie ermuntert Frauen, aus der Paar-Routine auszusteigen. Wenn sie sich selbst und ihren eigenen Gefühlen zuwenden, kommt auch wieder Leben in die Beziehung.
Und eigentlich sollte grade das doch auch in unserem Interesse als Partner sein, ist aber auch für uns ein Arschtritt, was zu ändern.

Wenn du sie dabei von der Seitenlinie aus begleiten würdest ...
********n_sh Paar
4 Beiträge
Um direkt auf die Frage des Themenerstellers einzugehen: ich hatte das auch sehr lange mit der Unlust auf Sex und mich trotzdem regelmäßig selbst befriedigt. Die Selbstbefriedigung hatte nicht nur sexuelle Komponenten sondern auch viel mit Stressabbau und Selbstliebe zu tun. Das Problem mit der swxuellen Unlust war bei mir übrigens behoben, als ich die hormonelle Verhütung abgesetzt habe. Das war tatsächlich eine Nebenwirkung davon.
**********her66 Mann
327 Beiträge
sexuelle unlust schliesst lust auf selbstliebe nicht aus
Es ist doch denkbar, dass in einer längeren oder langen Beziehung der sexuelle Reiz der Partnerin/des Partners nicht mehr so ausgeprägt rüberkommt...

doch das eigene Gehirn kann durchaus durch anderweitige Reize jemandem Lust auf SB bringen
*****ast Mann
651 Beiträge
Mein bescheidener Tipp: Gehe zu einem Profi, nämlich zu einer Sexualtherapeut*In.
Die wird sagen "Jo, kenn ich...habe schon hunderten Paaren geholfen"

Patentrezepte gibt's da meiner Meinung nach nicht. jedes Paar ist anders *nixweiss*

Aber:
Wenn Euer Auto kaputt ist, holste Dir maximal in so nem Forum Tipps, aber letztendlich lässte auch den Profi ran. Das Geld ist gut investiert zumal viele Städte Zuschüsse für die Beratung geben.
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