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Erfahrungsaustausch: Beziehung mit getrennten Wohnungen?

*******ife Frau
103 Beiträge
Themenersteller 
Erfahrungsaustausch: Beziehung mit getrennten Wohnungen?
Moin, ihr Lieben! *knicks*

Wir sind ja unter uns und alle erwachsen, lol, mehr oder weniger...., und ich habe da mal eine Frage in die Runde... *nachdenk*

Ab und an erwische ich mich dabei, dass ich doch gerne wieder eine mehr oder weniger feste Beziehung hätte, aber ich will keinen Mann im Haus haben, wenn das Sinn macht!

Ich liebe meine kleine Bude, naja, könnte größer sein, aber ist klein, fein - wie ich - mit neimanden zusammen ziehen - ich wünschte mir, er hätte sein Revier, ich meines, man sieht sich oder auch nicht, wohnt aber nicht zusammen..., habt ihr da Erfahrungswerte?

Wie gestaltet sich so etwas, geht das dann schon in Richtung offene Beziehung oder "friends with benefits"? Wie handhabt ihr Eifersucht, wieviel Zeit verbringt ihr so zusammen, was für Vereinbahrungen sollte man treffen?

Boah, das klingt irgendwie nach Stress... *heul* Vielleicht ist das doch nichts für mich...
es kommt im Leben immer alles anders als du denkst. Der Richtige wird Deinen Weg kreuzen, Du wirst mit ihm zusammen leben und sagen "oh was hab ich früher theroretisiert"
Lat = living apart together

Ist mittlerweile gar nicht mal ungewöhnlich und dass muss auch keine offene Beziehung sein. Es kann sich so oft getroffen werden, wie Lust und Laune besteht.

Im Grunde zieht doch kaum ein Paar, egal welches Modell, gleich zusammen. Das muss auch nicht mehr zwangsläufig sein und kann ganz normal gestaltet werden.
******ele Frau
1.889 Beiträge
Ich lebe das seit 12 Jahren, seit der Trennung von meinem Exmann, so. Jeder hat seine Wohnung und man besucht sich gegenseitig. Wie oft und wie lange, ist situationsabhängig. Und es ist mit jeder Art von Beziehung machbar.
Zitat von *******ife:


Ab und an erwische ich mich dabei, dass ich doch gerne wieder eine mehr oder weniger feste Beziehung hätte, aber ich will keinen Mann im Haus haben, wenn das Sinn macht!
(…)
Ich liebe meine kleine Bude, naja, könnte größer sein, aber ist klein, fein - wie ich - mit neimanden zusammen ziehen -.

Das ergibt, grundsätzlich, in meinen Augen total Sinn und hat auch erst mal nix mit einer offenen Beziehung zu tun. Es ist sogar auf große Entfernung möglich.

Es sind dahinter zwei Grundideen, denke ich.
Zum einen Freiheit, Eigenständigkeit, genug Zeit für sich allein. Wem das wichtig ist, kann daraus viel Gewinn ziehen.
Zum anderen vermeidet es Alltag und die damit verbundenen Kompromisse. Kein Streit um den Müll, jede:r kann nach eigenem Belieben essen, getrennte Schlafzimmer sind kein Politikum, und wer einen Abend in fleckiger Joggingbuxe mit Bier vor „Hochzeit auf den ersten Blick“ verbringen will, kann das tun, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Aber eben auch weniger Alltagsunterstützung, weniger „Team“, und kleine gemeinsame Momente von Zeit, Zuneigung und Zärtlichkeit passieren seltener einfach so und müssen bewußter erzeugt werden.
Zwischen diesen Polen muß man eben wählen. Und richtig ist natürlich auch, dass das Potential für Eifersucht größer, weil die Möglichkeit zur Kontrolle kleiner ist.

Der Rest ist eigentlich „nur“ noch Organisation und Absprache. Wie oft sieht man sich und wo, wie ist die Kommunikation in der Zeit dazwischen, gibt es materielle Aspekte (zum Beispiel Fahrtkosten) und so. Das muß sich finden, aber wenn alle Beteiligten am Ball und miteinander im Gespräch sind, finde ich das nicht sehr schwierig.
*****ter Frau
3.921 Beiträge
Wir leben 50km voneinander entfernt.
Und das seit knapp 6 Jahren Beziehung.
Ich lehne inzwischen auch eine Vollstationäre Aufnahme eines Mannes in meiner Wohnung auf. Passt für uns so *zwinker*
******987 Frau
1.146 Beiträge
Vor meiner Scheidung bin ich aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, ja lebe jetzt in einer 2-Zimmer Wohnung

Lebe mit meinen zwei wundervollen Herzensmenschen in einer tollen Beziehung

Meine langjährige Arbeitsstätte ist gleich bei mir um die Ecke. Meine Süßen wohnen 45km weg.

Viele meiner Sachen sind bei ihnen, ich übernachte 3x die Woche, sehen tun wie uns 6x

Hab mit der Scheidung mein "Nest" ausgegeben, werde meine Wohnung schon noch etwas behalten,... läuft sehr gut so
Lg
*******na57 Frau
22.314 Beiträge
Ich habe schon als Kind von sowas geträumt .. aber ... nee, "das geht doch nicht !!"

Nur Prominente können das. Nadja Tiller und Walter Giller waren im selben Seniorenstift, aber in getrennten Wohnungen. Jürgen von der Lippe und seine Frau auch, also getrennte Wohnungen, soweit ich weiß.

Und ein Freund von mir und seine Partnerin auch. Also, warum nicht? Wenn es das ist, was beide wollen?
******ara Frau
9.782 Beiträge
Hier seit einigen Jahre LAT-Beziehung - mit der Prämisse "irgendwann" mal zusammen zu ziehen. Wann, wissen wir nicht.

Jeder hat ein eigenes Leben, eigene Gewohnheiten/Eigenheiten, eigene Bude. Wir verbringen so viel Zeit wie möglich miteinander ohne uns permanent auf den Senkel zu gegen. Dennoch vermissen wir den Anderen, wenn er nicht da ist. Aber man hat ja noch Messenger, Telefon etc.

Wir brauchen beide auch mal Ruhe vor dem Anderen, haben komplett andere Hobbies und sind dennoch ein glückliches Paar.

Es funktioniert wenn man viel kommuniziert.
******oxx Frau
3.859 Beiträge
Zitat von *******elt:
es kommt im Leben immer alles anders als du denkst. Der Richtige wird Deinen Weg kreuzen, Du wirst mit ihm zusammen leben und sagen "oh was hab ich früher theroretisiert"

Oder Du wirst mit ihm in getrennten Wohnungen wohnen und das auch sehr gut finden...

Noxx
*******ans Paar
604 Beiträge
Bei uns ist es etwas komplizierter. Mein Schatz hat einen Schlüssel zu meiner Wohnung und könnte jederzeit bei mir übernachten. Da sie noch eine intakte Familie hat, ist der Wohnungsschlüssel eher ein Zeichen meines Commitments für unsere Beziehung. LAT trifft es bei uns nicht ganz. Liebesnest schon eher.

Er schreibt
*******nna Frau
954 Beiträge
Nach meiner Scheidung Anfang des Jahrtausends habe ich nur mit blutsverwandten Männern dauerhaft in einem Haus zusammen gewohnt.
Nachdem die altersbedingt ausgezogen sind, kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, daß ich dauerhaft mit wem auch immer unter einem Dach leben kann. Ambulant immer gerne, ich hab hier schon erwachsene Söhne meiner guten Bekannten hier wohnen gehabt, Arbeitskolleginnen nach Trennung/vor Scheidung und natürlich meine Freunde und Freundinnen.

Ich sehe mich aber nicht mehr dauerhaft als Provider für einen anderen Erwachsenen, und das fängt schon beim ZUsammensuchen "fremder" Socken unterm Bett an....
*********ubana Paar
704 Beiträge
Sie schreibt:

Liebe TE, es gibt viele Menschen, die genau das wollen, also mach dir da gar nicht so viele Gedanken drum.

Mir zerreißt so eine Situation das Herz.
********Snow Frau
3.034 Beiträge
Nein, das muss überhaupt kein Stress sein, solange beide da ähnliche Bedürfnisse haben.
Wieviel Nähe eine Beziehung braucht, aber auch, wieviel Freiraum für beide, das können doch immer nur die Menschen miteinander ausmachen, die es betrifft.
Es dürfte offensichtlich sein, dass ein Partner, der sein Glück nur darin finden kann, jeden Abend in deinen Armen einzuschlafen, nicht zu dir passen würde, aber wenn zwei da in ihren Bedürfnissen einigermaßen übereinstimmen, dann funktioniert das ziemlich gut.
Ich möchte mein eigenes Reich nicht mehr hergeben, aber mein Liebster ist mir als Gast immer gern willkommen.
*********l_82 Frau
870 Beiträge
Kenne kaum noch eine Frau Ü40, die nochmal gerne mit einem Mann zusammen ziehen würde, wenn sie das ganze Programm (Zusammen ziehen, Heiraten, Kinder, Scheidung) schon hinter sich hat.
Ich habe mich mittlerweile von diesem Ablauf gelöst und bin glücklich mit meiner eigenen Wohnung und einer Beziehung.
*******Punk Frau
8.092 Beiträge
Ich habe mein ganzes Leben nur feste Liebes Beziehungen mit getrennten Wohnungen gehabt.

Eifersucht kenne ich nicht und besondere Vereinbarungen kenne ich auch nicht.

Es ist ein total schönes Gefühl, z.b Tagebücher bei ihm oder mir rumliegen lassen und ich weiß er würde es nie wagen einen Blick reinzuwerfen.
****ot2 Mann
12.378 Beiträge
Ich meine, dass eine LAT-Beziehung sehr gut funktionieren kann.

Nachteile:
a) Doppelte Wohnkosten
b) (Zeiticher) Aufwand für gegenseitige Besuche
c) Ggf. fühlt man sich als "Besuch", bzw. "wie mit Besuch"

Folgendes ist zu bedenken:
a) Das Bedürfnis gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen sollte bei beiden ähnlich groß sein. (Denn auch da gibt es deutliche Unterschiede.)
b) Größerer Fahraufwand (> 45 Minuten/Strecke) kann irgendwann lästig werden und erschwert spontane Unternehmungen/Treffen
*******Punk Frau
8.092 Beiträge
Eine Wohnung zu zweit kostet doch mehr wie eine Wohnung für eine Person.
Ich hatte einige Beziehungsversuch mit getrennten Wohnungen und mir ging das jedes Mal nach einigen Monaten extrem auf den Zeiger.

Zitat von ****ot2:
Ggf. fühlt man sich als "Besuch", bzw. "wie mit Besuch"

Genau das war es bei mir. Dieser "Besuchs-Effekt" hat bei mir auf Dauer das Gefühl bewirkt, auf Distanz gehalten zu werden.
Ich brauche ein gemeinsames Bett und ein gemeinsames Leben, um mich in einer Beziehung emotional angenommen zu fühlen.
*********er78 Mann
1.782 Beiträge
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob ich nochmal mit jemandem zusammen ziehen möchte. Bin mit meiner Bude (abgesehen von der Miethöhe) absolut glücklich, muss auf niemanden Rücksicht nehmen und hab meine Ruhe.

Auf der anderen Seite kann es natürlich sein, das sich das mit neuer Partnerschaft wieder ändert. Allerdings wird da dann auch nix überstürzt.
Zitat von *******Punk:
Eine Wohnung zu zweit kostet doch mehr wie eine Wohnung für eine Person.

Klar, dafür teilt man sich die Kosten normalerweise aber. Und pro Quadratmeter sind kleine Wohnungen deutlich teurer als große. Zwei Wohnungen von jeweils, sagen wir, 50qm kosten zusammen also mehr als eine 100qm-Bude, gleiche Lage etc. natürlich vorausgesetzt. Dazu kommen Versicherungen. Ausstattung und Möbel, Einkäufe (kleine Portionen sind relativ gesehen eigentlich immer teurer als große, und mehr weggeworfen wird auch) und so weiter.
Paarleben ist auch ohne Fahrtkosten also pro Person also erheblich günstiger. Deswegen ist nebenbei auch der Satz sozialer Unterstützung bei Bedarfsgemeinschaften deutlich geringer (was die Menschen aus der Politik. die gerade wieder mal die Vorwürfe der sozialen Hängematte aus der Mottenkiste holen, geflissentlich ignorieren.)
*******Punk Frau
8.092 Beiträge
Zitat von *********Seil:
Ich hatte einige Beziehungsversuch mit getrennten Wohnungen und mir ging das jedes Mal nach einigen Monaten extrem auf den Zeiger.

Zitat von ****ot2:
Ggf. fühlt man sich als "Besuch", bzw. "wie mit Besuch"

Genau das war es bei mir. Dieser "Besuchs-Effekt" hat bei mir auf Dauer das Gefühl bewirkt, auf Distanz gehalten zu werden.
Ich brauche ein gemeinsames Bett und ein gemeinsames Leben, um mich in einer Beziehung emotional angenommen zu fühlen.

Das mit dem Besuchsgefühl hatte ich nie. Was hat ein gemeinsames Bett mit emotionale angenommen werden zu tun? Ich hatte zwei Mal extreme Schnarchpartner, da waren eher getrennte Betten von Vorteil.
Zitat von *********Seil:

Zitat von ****ot2:
Ggf. fühlt man sich als "Besuch", bzw. "wie mit Besuch"

Genau das war es bei mir. Dieser "Besuchs-Effekt" hat bei mir auf Dauer das Gefühl bewirkt, auf Distanz gehalten zu werden.

Ich mag den Besuchs-Effekt. Wir dekorieren füreinander, legen zur Begrüßung kleine Geschenke auf‘s Kopfkissen, haben gekocht, sind sorgfältig angezogen, stellen die Telefone stumm, halten in gewissem Umfang den Alltag vor der Tür, früher war die Lütte oft zeitweise weg … all das, um uns aufeinander konzentrieren zu können.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. 😅

Damit meine ich auch, dass das alles dann vielleicht doch gar nicht stressig ist, mit zwei getrennten Wohnungen. Ich sehe in manchen Zeiten meinen Partner nur zum „Guten Nacht“ und „Guten Morgen“ und bin froh, wenn das Gästezimmer fertig ist, sodass ich Nachts, wenn er mal wieder tierisch schnarcht“ auswandern kann. 😀

Es ist doch im Grunde genommen auch die eigene Lebensqualität und wenn einem nicht nach zusammen wohnen ist, ist es genauso okay.

Wie erwähnt, in der Regel, außer es wird noch zu Hause gewohnt 😅 lernt man sich sowieso mit getrennten Wohnungen kennen und zieht nicht gleich zusammen. Das ist dann eine gute Zeit zu schauen, ob das klappt und etwas für einen ist. ☺️
Zitat von *******Punk:
Was hat ein gemeinsames Bett mit emotionale angenommen werden zu tun?

Gefühle werden gefühlt, die muss man nicht begründen.

Zitat von *******Punk:
Ich hatte zwei Mal extreme Schnarchpartner, da waren eher getrennte Betten von Vorteil.

Schnarchen ist ausgesprochen ungesund für den Schnarcher.
Da ist ausweichen auf ein eigenes Bett geradezu verantwortungslos.
Ich würde in einer Beziehung erwarten, dass meine Partnerin mir sagt, wenn ich schnarche und darauf dringt, dass ich was dagegen tue, weil ihr was an meiner Gesundheit und am gemeinsamen gesunden Schlaf liegt.
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