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Sterilisiert fürs Beziehungsmodell
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Beeinflusst dein Beziehungsmodell Lebensentscheidungen?

JOYclub-Herz
*********tion Frau
289 Beiträge
Themenersteller JOY-Team 
Beeinflusst dein Beziehungsmodell Lebensentscheidungen?
Angela Schleger erzählt in Sex Education wie sie sich für ihr Beziehungs- und Lebensmodell Cuckolding einer Tubenligatur/Sterilisation unterzog.

Wir wollen von dir wissen:

• Lebst du in einem speziellen Beziehungsmodell? Welche gewichtige Entscheidung hast du schon für dein Beziehungsmodell getroffen?

Einen guten Austausch wünscht
die JOY-Redaktion
Wäre vielleicht die Frage interessanter, wie weit man gehen würde, wenn es sich ergeben würde?
****ity Paar
16.563 Beiträge
Ab einem bestimmten Alter, ist die Sterilisation ein guter Plan , unabhängig vom Beziehungsmodel.

Egal, ob bei Mann oder Frau.
Zitat von *********tion:
Welche gewichtige Entscheidung hast du schon für dein Beziehungsmodell getroffen?

Nun, weniger märchenhaft, dafür wohl relativ klassisch, habe ich mich nach neun Jahren im gegenseitigen Einverständis von meinem Mann getrennt, da ich nach der Öffnung unserer Beziehung nicht mehr zurück zur Monogamie wollte, er aber schon. Dabei ging es mir nicht per se darum, aktiv nach weiteren Sexpartnern zu suchen, sondern lediglich darum, dass ich nicht mehr in einer Beziehung leben möchte, wo man Exklusivität voraussetzt und eine eventuelle Gelegenheit ausschlagen muss, ein schlechtes Gewissen ob seiner Gelüste und Bedürfnisse bekommt und sich am Ende sogar in einer Zwickmühle zwischen Fremdgehen und Trennung sieht.

Ich möchte nie wieder obligatorische Monogamie. Wenn ich kein Interesse an anderen habe, ist das so, dann bleibe ich aus freien Stücken monogam, aber wenn jemand mein Interesse weckt, möchte ich mir das nicht verbieten müssen - und meinem Partner auch nicht.
Da mein Exmann auf eine Rückkehr zur Monogamie pochte, wurden wir uns da nicht einig.

Ein weiterer Punkt war aber auch, dass er unbedingt noch weitere Kinder wollte, während für mich nach dem ersten Schluss war. Vor einigen Jahren wurde ich ungewollt noch einmal schwanger und erlitt eine frühe Fehlgeburt, die uns beide nachhaltig belastete. Für ihn kommt nur eine große Familie infrage, ich persönlich möchte das aber nicht und informierte mich über Sterilisationen.

Nun standen sich die Beziehungsmodelle "Monogam mit vielen Kindern" und "Offen ohne weitere Kinder" gegenüber, ließen sich nicht miteinander vereinbaren, weswegen die Trennung folgte, damit beide ihrem zukünftigen Beziehungstraum nachgehen können.
********brav Frau
3.249 Beiträge
Ich finde die "Vermarktung" sich für ein Beziehungsmodell sterilisieren zu lassen, einen falschen Ansatz!

Sich für eine Sterilisation zu entscheiden, weil Frau keine Kinder mehr möchte , ist ein anderer Aspekt.
Das eine hier, für eine wirksame Publicity zu vermischen , halte ich für einen falschen Ansatz.

Was nicht meint, dass man in sicheren dreier/vierer Konstellationen, nicht auch das Thema Verhütung berücksichtigt....wer/wie ...mit oder ohne....

Und sich spüren will!
Vielleicht sollten wir dazu ein neues Thema aufmachen? Hier geht es wohl nicht darum den Artikel und das Modell zu bewerten, sondern welches man selbst lebt.

Lebst du in einem speziellen Beziehungsmodell? Welche gewichtige Entscheidung hast du schon für dein Beziehungsmodell getroffen?
Zitat von *********tion:


Welche gewichtige Entscheidung hast du schon für dein Beziehungsmodell getroffen?


Gar keine. Ich wähle das Beziehungsmodell das zu mir passt und nehme bewusst auf meine Kappe alle Risiken und Folgen dieser Entscheidung.
Ohne mich selbst zu "amputieren".
*****h80 Frau
54 Beiträge
Die Sterilisation der Frau ist in dem meisten Fällen mehr als oben beschrieben.
Erstmal sind die Kosten enorm, welche man selbst zahlen muss. Die Krankenkasse zahlt nichts. Dann ist es oft schwierig überhaupt einen Arzt zu finden, der es macht, denn die denken, wir Frauen sollten dies nicht tun. (Anderes Thema aber extrem sexistisch)
Viele Frauen haben auch viele Wochen mit der OP zu tun. Man sollte eigentlich auch mehrere Wochen nichts schweres heben. Es ist immerhin eine BauchOP!
Versteht mich nicht falsch- Ich bin voll dafür, dass sich Frauen sterilisieren lassen, wenn sie das wollen, aber sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass es nicht Ruckzuck geht und ein heftiger Eingriff ist.
******986 Frau
3.222 Beiträge
Zitat von ****ity:
Ab einem bestimmten Alter, ist die Sterilisation ein guter Plan , unabhängig vom Beziehungsmodel.

Egal, ob bei Mann oder Frau.

Wieso sollte das grundsätzlich ein guter Plan sein?
****go Mann
939 Beiträge
Eigentlich habe ich mich nicht aktiv nach einen Beziehungsmuster orientiert, sondern die meisten Beziehungen haben sich aus Interesse an einer Person entwickelt. Mit der Zeit bekommt alles eine andere Gewichtung. Man weiß was man will und lernt Partner, Freunde und Menschen kennen, die ähnlich ticken (oder auch nicht)
Jemanden auszuschließen, nur weil ich grade genau eine Schiene geil finde, empfinde ich als seltsam, wenn es zwischen der Person funkt. Ehrlichkeit natürlich vorausgesetzt. Zurück zur Monogamie wird man mich nicht mehr bekommen... *omm*
******986 Frau
3.222 Beiträge
Zitat von *****h80:
Die Sterilisation der Frau ist in dem meisten Fällen mehr als oben beschrieben.
Erstmal sind die Kosten enorm, welche man selbst zahlen muss. Die Krankenkasse zahlt nichts. Dann ist es oft schwierig überhaupt einen Arzt zu finden, der es macht, denn die denken, wir Frauen sollten dies nicht tun. (Anderes Thema aber extrem sexistisch)
Viele Frauen haben auch viele Wochen mit der OP zu tun. Man sollte eigentlich auch mehrere Wochen nichts schweres heben. Es ist immerhin eine BauchOP!
Versteht mich nicht falsch- Ich bin voll dafür, dass sich Frauen sterilisieren lassen, wenn sie das wollen, aber sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass es nicht Ruckzuck geht und ein heftiger Eingriff ist.

Mittlerweile ist es keine grosse bauchop mehr sondern kann gut ambulant mit 2-3 kleinen schnitten gemacht werden. Bei einer Sterilisation werden ja nur die eileitern durchtrennt das ist eigentlich ein kleiner Eingriff. Nur findet man kaum Nennarzt der das macht egal wie alt und egal ob und wie viel Kinder man hat 👎. Weil Frauen Unfruchtbarkeit machen ist ja böse. Bei Männer geht das fast im Vorbeigehen.

Nur eine Gebärmutter Entfernung ist ne grosse Sache.
******986 Frau
3.222 Beiträge
Ich finde die eigene reife und Erfahrungen beeinflusst mehr als das Beziehungsmodell! das Beziehungsmodell ist eher die Folge der Entscheidung nicht andersrum.
*******elfe Paar
10 Beiträge
"Ab einem bestimmten Alter, ist die Sterilisation ein guter Plan , unabhängig vom Beziehungsmodel."

Volle Zustimmung! Vasektomie ist beim Mann günstig und schnell erledigt - und der Sex ist danach für alle Beteiligten, insbesondere für die Frauen, sensationell entspannt, weil alle Sorgen und Gedanken im Hinterkopf weg sind. Mann und Frau können sich völlig und total fallenlassen - ein Unterschied, den man erleben muss, um ihn zu verstehen.

Diese Entspannung, die erst so richtiges Aufeinandereinlassen und Loslassen gleichzeitg möglich macht, ist allemal diesen Schritt wert.
*****h80 Frau
54 Beiträge
Zitat von ******986:


Mittlerweile ist es keine grosse bauchop mehr sondern kann gut ambulant mit 2-3 kleinen schnitten gemacht werden. Bei einer Sterilisation werden ja nur die eileitern durchtrennt das ist eigentlich ein kleiner Eingriff. Nur findet man kaum Nennarzt der das macht egal wie alt und egal ob und wie viel Kinder man hat 👎. Weil Frauen Unfruchtbarkeit machen ist ja böse. Bei Männer geht das fast im Vorbeigehen.

Nur eine Gebärmutter Entfernung ist ne grosse Sache.

Ich spreche von der ambulanten Variante mit den 2 Schnitten. Es ist trotzdem eine Bauch OP und die Frauen, die ich kenne, die das haben machen lassen haben wochenlang damit Probleme gehabt. Sie sind aber trotzdem froh es gemacht zu haben.
Meine Entscheidung vor 22 Jahren zur Sterilisation hatte nichts mit einem Beziehungsmodel zu tun.
Ich wollte einfach keine Kinder mehr und nicht dauerhaft mit Hormonen verhüten.
Meine Ärztin habe ich in einer Feministinnen Gruppe gefunden.
Nachdem ich ein Jahr nur Absagen zur gewünschten OP bekam.
****ity Paar
16.563 Beiträge
Zitat von ******986:
Zitat von ****ity:
Ab einem bestimmten Alter, ist die Sterilisation ein guter Plan , unabhängig vom Beziehungsmodel.

Egal, ob bei Mann oder Frau.

Wieso sollte das grundsätzlich ein guter Plan sein?

Steht da irgendwo grundsätzlich? Nur bevor Frau weiter Hormone schluckt, ist das eben ein Alternative.
*****kua Frau
4.817 Beiträge
JOY-Angels 
Konsequenter wäre für mich ja, wenn sich der C sterilisieren ließe und bedingungslos ja zu einer fruchtbaren und sexuell aktiven Frau sagte. 😇

Wenn kein Kinderwunsch (mehr) seitens der Frau besteht, wäre das nach meinem Dafürhalten dann wirklich ein eigenes Thema.

Mein Lebensmodell hat bis in meine Dreißiger eine Menge eher unsinnliche Inseminationszeremonien bedingt, bis ich dann irgendwann mit meinem (ersten) Mann herausgefunden habe, dass sich das auch gut, geil und richtig anfühlen kann.
***er Mann
2.754 Beiträge
Dass Ärzte solche OPs aus rein ideologischen Gründen ablehnen, finde ich komplett daneben.
Zitat von ****ity:
Zitat von ******986:
Zitat von ****ity:
Ab einem bestimmten Alter, ist die Sterilisation ein guter Plan , unabhängig vom Beziehungsmodel.

Egal, ob bei Mann oder Frau.

Wieso sollte das grundsätzlich ein guter Plan sein?

Steht da irgendwo grundsätzlich? Nur bevor Frau weiter Hormone schluckt, ist das eben ein Alternative.

Finde ich auch.
Bei uns war 1. der Familienplan vollzogen, 2. weitere Kinder, ob durch sie oder durch mich, vollkommen unerwünscht.

"Unfälle" mit/trotz Pille und Gummi gibt es immer mal, da bleibe ich einfach entspannt.
Zitat von *****001:
Dass Ärzte solche OPs aus rein ideologischen Gründen ablehnen, finde ich komplett daneben.

Das hat in der Regel nichts mit Ideologie zu tun. Es ist nicht auszuschließen, dass eine Frau nicht doch noch einmal Kinder haben möchte und es kann schwerwiegende Seelische Folgen haben.
Zitat von *****001:
Dass Ärzte solche OPs aus rein ideologischen Gründen ablehnen, finde ich komplett daneben.

Und welche wären diese "ideologische Gründe"?
Zitat von *******s80:
Zitat von *****001:
Dass Ärzte solche OPs aus rein ideologischen Gründen ablehnen, finde ich komplett daneben.

Das hat in der Regel nichts mit Ideologie zu tun. Es ist nicht auszuschließen, dass eine Frau nicht doch noch einmal Kinder haben möchte und es kann schwerwiegende Seelische Folgen haben.

Das kann einem Mann auch passieren...

Auch wenn diese OPs reversiebel sind, zur Not sogar per Eingriff, quasi künstlich, befruchtet werden kann, sollte man schon wissen, was man will und was eben nicht.
Zitat von **********eecke:
Zitat von *******s80:
Zitat von *****001:
Dass Ärzte solche OPs aus rein ideologischen Gründen ablehnen, finde ich komplett daneben.

Das hat in der Regel nichts mit Ideologie zu tun. Es ist nicht auszuschließen, dass eine Frau nicht doch noch einmal Kinder haben möchte und es kann schwerwiegende Seelische Folgen haben.

Das kann einem Mann auch passieren...

Auch wenn diese OPs reversiebel sind, zur Not sogar per Eingriff, quasi künstlich, befruchtet werden kann, sollte man schon wissen, was man will und was eben nicht.

Natürlich. Daher wird es auch beim Mann in der Regel erst ab einem bestimmten Alter gemacht, wobei es bei ihm eher Rückgängig zu machen ist.
Zitat von *******s80:
Zitat von *****001:
Dass Ärzte solche OPs aus rein ideologischen Gründen ablehnen, finde ich komplett daneben.

Das hat in der Regel nichts mit Ideologie zu tun. Es ist nicht auszuschließen, dass eine Frau nicht doch noch einmal Kinder haben möchte und es kann schwerwiegende Seelische Folgen haben.

Nichts desto trotz ist es eine Bevormundung, welche die Frau wie ein kleines Kind behandelt, die auf der einen Seite nicht fähig ist, eigenverantwortliche Entscheidungen für sich zu treffen und auf der anderen Seite nicht fähig, mit etwaigen negativen Konsequenzen umzugehen.

Ich finde, dass Ärzten immer erlaubt sein muss, medizinisch nicht notwendige Eingriffe abzulehnen, aus welchen Gründen auch immer. Und dennoch muss diese "Na, vielleicht bereut sie das später" Attitüde diskutiert und als das bezeichnet werden, was sie ist: Eine Infantilisierung, die sich weigert, jemanden ernstzunehmen.

Es gibt zum Glück Listen von Ärzten (auch ich habe diese durch ein feministisches Portal bekommen), die eine Sterilisation bei Frauen nach eingehender Beratung durchführen, ohne dass sie einen doof belabern wollen.
Zitat von **********eecke:
Zitat von *******s80:
Zitat von *****001:
Dass Ärzte solche OPs aus rein ideologischen Gründen ablehnen, finde ich komplett daneben.

Das hat in der Regel nichts mit Ideologie zu tun. Es ist nicht auszuschließen, dass eine Frau nicht doch noch einmal Kinder haben möchte und es kann schwerwiegende Seelische Folgen haben.

Das kann einem Mann auch passieren...

Auch wenn diese OPs reversiebel sind, zur Not sogar per Eingriff, quasi künstlich, befruchtet werden kann, sollte man schon wissen, was man will und was eben nicht.

Du hast es gut erwähnt, eure Planungen waren abgeschlossen. Das fehlt mir oft bei den Artikeln, da stellt es sich eher da, dass sich unfruchtbar zu machen einfach so nebenher läuft. Egal ob Mann oder Frau
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