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Das etwas andere Gesuch

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Das etwas andere Gesuch
Hallo ,
Ich bin 18 Jahre alt da ich nirgendwo eine reelle Chance bekomme versuche ich es einfach mal hier .
Ich Interessiere mich für den Beruf Fotografin im späteren Fachberreich Natur und Tier .
Gern würde ich den Ferien ein Praktikum als Fotografin machen , selbstverständlich unendgeldlich und ohne jegliche Sexuellen interessen .Könnte mir jemand aus dem raum Düsseldorf , Neuss oder Mönchengladbach Tips geben oder gar einen Praktikumsplatz anbieten?
****ro 
988 Beiträge
Mann
****ro 988 Beiträge Mann

Hi,
bin nicht aus deinere Richtung, will aber mal allgemein meinen Senf dazu geben.

In der Fotografie muß man sich spezialisieren, ganz klar. Von "normaler" Hochzeitsfotografie über Werbung bis Event ... das kann zwar theoretisch jeder Fotograf, aber letztendlich sind sie doch alle irgendwie spezialisiert.

Wobei die Fotografie auffallend oft Seiteneinsteiger hat. Fotografie ist ein Handwerk, ohne Frage. Aber wenn man sich spezialisiert, dann braucht man viele Teile der Kenntnisse einfach nicht und kann daher bequem von einem anderen Fachgebiet wechseln. Wo dann entsprechende Kenntnisse mitgebracht werden.

Beispiel: die Pixi-Fotokette hatte ja früher nur Babyfotos gemacht. Da hat man keine Fotografinnen genommen, sondern Kindergärtnerinnen. Die haben den Umgang mit Kids gelernt ... die Fototechnik dazu wurde dann einfach soweit automatisiert, dass nur noch 3 Handgriffe nötig waren. Und wenn 'was nicht ging, dann wurde der Techniker gerufen.

Ähnlich sieht's mit der Tierfotografie aus ... da ist's nur noch etwas schlimmer. Da hast du nicht nur die Biologie- und Tierarzt-Studenten als Konkurrenten, sondern auch noch die vielen Amateure. Die in ihrer Freizeit Tiere fotografieren und dies aus Spaß machen ... und sich über jeden Cent Einnahme freuen, während du Euros als Einnahmen brauchst, um deine Ausrüstung, dein Abendessen und deine Bude finanzieren zu können.

Schau mal in die fotocommunity (oder beim Stern in die dortige Community oder wo auch immer) was da teilweise für extrem gute Aufnahmen von Amateuren kommen.
Witzigerweise ist gestern die Fotozeitschrift "fotocommunity plus" reingekommen (ja, die haben inzwischen eine eigene Fotozeitschrift), da sind Aufnahmen drin, die sind einfach nur toll!

Genug demotiviert?
Okay ... dann will ich mal positiv werden.

Im Gegensatz zu den Gas- und Wasserinstallateuren ist es ja bei Fotografinnen kein Problem, eine Mappe mit sich zu führen. Also los, wenn dich Tierfotografie interessiert, dann fotografiere Tiere! Nimm dir 'n kostenlosen Account in der fotocommunity (joy ist nicht gerade die richtige Plattform für Tierfotografie ...) und lade jede Woche ein Bild hoch (geht bei den kostenlosen Sachen). Gleichzeitig schau, wie die anderen arbeiten (aber laß dich nicht so von den Technikfreaks abschrecken!). Bau eine online-Mappe auf!
Eine echte Mappe kostet heute auch nicht mehr die Welt ... einen 20x30cm-Abzug bekommt man für einen Euro ... mehr als 20 oder 30 Abzüge sollten ohnehin nicht in die Mappe.
Sieh gleichzeit zu, dass du die technischen Grundlagen der Fotografie (Blende, Zeit, Schärfentiefe) drauf bekommst. Geht über Volkshochschule oder zum Beispiel Links nur für Mitglieder sogar online.

Wenn du in die Tierfotografie möchtest ... lerne möglichst viel über die Tierwelt. Ich zum Beispiel fotografiere liebend gerne Tiere ... aber hab' irgendwie kein Händchen für die Rassen. Okay, Schmetterling von Amsel unterscheiden geht noch, aber danach wird's arg schwach. Aber richtig gute Tierfotografie setzt Kenntnisse aus dem Tierreich voraus, sonst findest du die Tiere nicht in der passenden Umgebung und du bist auf Schnappschüsse angewiesen.

Werde aber nicht zu einseitig ... mach' zwischendurch auch mal Portraits (fang' mit deiner Verwandtschaft an ...) oder Landschaft. Das gibt immer wieder Impulse, etwas anders zu sehen.

Warum dieser mühsame Weg? Wenn ein Fotograf dich als Praktikantin nehmen soll, dann ist es gut, wenn er auch einen Vorteil sieht. Ein Praktikant, der keine Ahnung hat, kostet Zeit und macht unter Umständen auch noch 'was kaputt ... aber etwas anderes ist es, wenn du den Fotografen überzeugen kannst, dass du zumindestens nicht an der falschen Stelle im Studio stehst, wenn er arbeitet.

Dann: wenn's um Tierfotografie geht, ist natürlich 'n Tierpark die ideale Gelegenheit. Wird's auch bei dir geben. Versuch mal da Kontakte zu knüpfen. Als Praktikantin. Oder versuch mal, dich dort einzuschmeicheln und reportagemäßig jemanden zu begleiten. Nicht den Löwenfütterer, sondern irgendjemanden mit etwas unscheinbareren Tieren.

Viel Glück!

euro
**i 
506 Beiträge
Mann
**i 506 Beiträge Mann

das...
...kann ich unterschreiben!
denk aber dran, auch tiere beobachten, was du tust!
© AWi
****OTO 
491 Beiträge
Mann
****OTO 491 Beiträge Mann

schau mal...
unter "berufsfotografen.de", dort kannst Du nach Fachgebieten sortieren und so vlt. einen entsprechenden Kontakt herstellen.

lg

mkPHOTO



......den anderen Ausführungen kann ich nur bedingt zustimmen, DIR muss es Spaß machen und eine Leidenschaft sein, ansonsten kann Du soviel von Tieren wissen wie Du möchtest, aber das alleine bringt nichts.

Frag Dich einfach auch mal, welches Ziel Du mit Deiner Fotografie erreichen möchtest?

Auf jeden Fall viel Vergügen und gutes Gelingen!

lg
mkPHOTO