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Anschreiben bekommen - wie geht Ihr damit um?

**57 Mann
8.815 Beiträge
Themenersteller 
Anschreiben bekommen - wie geht Ihr damit um?
Hallo zusammen,

die erste Kontaktaufnahme in dieser virtuellen Welt findet meist ja mit einem Anschreiben von Person A an Person B statt.

• Oft passiert es (weiß ich auch aus eigener Erfahrung), daß ein Anschreiben ungelesen gelöscht wird, auch, wenn es sehr aufwendig gestaltet wurde.
• Andere werden gelesen, es folgt ggf. ein Profilbesuch, dann wird es gelöscht.
• Wieder andere werden kurz mit "kein Interesse" kommentiert, aber zumindest kommt eine Rückmeldung.
• Wieder andere führen zu weiterführenden Gesprächen.

Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr, ob Ihr ein Anschreiben überhaupt lest? Seid Ihr bereit, das Bemühen des anderen überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, oder ist das grundsätzlich zu lästig?

Anschreiben geöffnet - lassen wir mal "Willste f***?"-Spam weg.
Was erwartet Ihr? Habt Ihr ein strenges Raster, und nur wer da besteht, wird weiter behandelt? Oder seid Ihr neugierig und schaut auch jemanden an, der nicht primär Euer Wunschkandidat ist?

Interesse signalisiert - wartet Ihr, daß der andere nun mehr Initiative ergreift, oder macht Ihr das selber ab einem gewissen Punkt auch? Wo liegt dieser Punkt?

Schreibt bitte auch dazu, was Ihr Euch von einem potentiellen Anschreiber erwartet: Sex-Treffen, Club-Besuche, die eigene Beziehung bereichern, einfach so nett reden, generell was zusammen unternehmen, vielleicht eine Beziehung entstehen lassen, ...

Die Idee zu diesem Thread entstand aus dem Thread "Je länger Single, umso höher die Ansprüche?"
Je länger Single, umso höher die Ansprüche?

Hier soll es nun speziell um die ersten Kontaktmomente gehen, auf die die eigenen Ansprüche sicher einen großen Einfluß haben, und die besonders kritisch sind, ob man sich überhaupt miteinander beschäftigt.

Ich bin gespannt...
Zitat von **57:
Hier soll es nun speziell um die ersten Kontaktmomente gehen, auf die die eigenen Ansprüche sicher einen großen Einfluß haben, und die besonders kritisch sind, ob man sich überhaupt miteinander beschäftigt.

Zuerst einmal müssen die Gegebenheit passen, dass wenn sich jemand interessiert, wir auch überhaupt Interesse an sowas haben.

Vor kurzem kann eine Frage: was sucht ihr?
Natürlich kommen diese Fragen oft, ohne unser Profil gelesen zu haben.

Andere frage: wie heißt der ihr? Steht auch im Profil.

Anfragen, die an uns gerichtet sind, finden Beachtung, wenn a) wir das Gefühl haben, da hat jemand Interesse an uns!
b) dazu den Eindruck erweckt, unser Profil gelesen und verstanden zu haben.
c) wir das suchen was man uns bietet...

Dann beschäftigen wir uns damit. Antworten gibt es bis auf die Anfragen mit ungebetenen Bildern immer!

VG Bee *wink*
Wenn derjenige in mein "Beuteschema" *zwinker* passt, meinen Profiltext gelesen und verstanden hat, gibt es auf jeden Fall eine Antwort.
Dazu schaue ich mir sein Profil an und entscheide dann ob ein Kontakt Sinn macht oder es auch nur eine freundliche Absage gibt (die kann man wunderbar unter Vorlagen speichern).
*******ssa Frau
5.996 Beiträge
Seid Ihr bereit, das Bemühen des anderen überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, oder ist das grundsätzlich zu lästig?

nur dann, wenn sein Bemühen einen Sinn ergibt und nicht irgendein Einheitsbrei ist.

Habt Ihr ein strenges Raster, und nur wer da besteht, wird weiter
behandelt?

ja, absolut.

Grad die Tage etwas erlebt was dazu passt:

er fände mein Profil toll und ließ dann eine ellenlange Beschreibung folgen was ich wohl suchen würde.

Entsprach absolut nicht dem was in meinem Profil steht, geschweige denn dass ich überhaupt suche.

Er meinte dann ich wäre hier dann völlig falsch, denn es sei ja wohl normal dass man sich erstmal nur auf das Profil bezieht bei der Kontaktaufnahme - ich aber nun mal eher wenn und wie ich jemanden im Forum erlebe oder über wiederkehrende Pinnwandkommentare.

Die Akzeptanz ist oft sehr schlecht, es wird schnell zum Ziel kommen
dürfen erwartet.
Aus diesem Grund hab ich persönlich mir vorgenommen in Zukunft schneller mit einer Absage zu handeln anstatt mich lange abzusabbeln.
Zitat von **57:

Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr, ob Ihr ein Anschreiben überhaupt lest?

Ich kann in der CM-Vorschau bereits die ersten paar Wörter/Sätze lesen. Sind diese nicht obszön, übergriffig, schlampig oder beleidigend, öffne ich die Mail.
Das bedeutet, dass ich 99% aller Anschreiben lese, denn zumindest ich bekomme nur selten wirklich ekelhaft plumpe Anmachmails.


Zitat von **57:

Seid Ihr bereit, das Bemühen des anderen überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, oder ist das grundsätzlich zu lästig?

Wer denkt, sein "Bemühen", auf sich aufmerksam zu machen, sollte honoriert werden, lebt in einer Traumwelt. Dieses Anspruchsdenken zieht sich doch meist dann als Quid pro Quo durch die komplette Begegnung. Das ist mir tatsächlich zu lästig.

Ich erwarte grundsätzlich gar nichts, wenn ich jemanden anschreibe. ICH wollte was, aber der andere ist mir nichts schuldig deswegen.


Zitat von **57:

Was erwartet Ihr? Habt Ihr ein strenges Raster, und nur wer da besteht, wird weiter behandelt? Oder seid Ihr neugierig und schaut auch jemanden an, der nicht primär Euer Wunschkandidat ist?

Da ich hier generell nicht auf der Suche nach etwas oder jemand Bestimmten bin, behandle ich alle Menschen gleich und die erste Hürde ist definitiv der Kommunikationsflow. Mit wem ich mich nicht flüssig unterhalten kann, den würge ich dann recht schnell ab. Nein, ich gucke mir das Profil nicht vorher an, sondern erst, wenn ich Interesse entwickelt habe. Das kann sofort sein, kann aber auch Wochen dauern.

Was die Kommunikation angeht, mache ich keine Abstriche. Wenn ich merke, es fluppt nicht, ist der Mensch sofort uninteressant für mich.


Zitat von **57:

Interesse signalisiert - wartet Ihr, daß der andere nun mehr Initiative ergreift, oder macht Ihr das selber ab einem gewissen Punkt auch? Wo liegt dieser Punkt?

Ich möchte hier mal mit einem sehr großen Irrglauben aufräumen: Interesse zu signalisieren reicht nicht, damit der andere Interesse hat/bekommt.
Ich weiß nicht, woher diese Einstellung kommt, wonach man jemanden anschreibt und davon ausgeht, dass die reine Interessensbekundung dem anderen doch reichen möge, um ebenfalls Interesse zu entwickeln.
Wenn ich merke, dass ein Mensch glaubt, nur weil ich "Hallo" zurückgeschrieben habe, hätte ich sofort Interesse, frage ich manchmal ganz geradeheraus, warum derjenige glaubt, dass es zwischen uns klappen könnte. Wenn dann Antworten kommen wie "Du gefällst mir halt", oder "Ich find dich hübsch" oder "Deine Vorlieben machen Lust auf mehr", weiß ich schon Bescheid: Derjenige hat nur seine eigenen Bedürfnisse im Kopf und verschwendet nicht einen Gedanken daran, dass auch er sich interessant machen muss - etwas bieten können muss.

Nein, ich denke nicht, dass es meine Aufgabe ist, Initiative zu ergreifen, wenn mich jemand angeschrieben hat, der Interesse an mir hat. Mich fragt man ja oft dann aus dem Blauen heraus "Was willst du über mich wissen?" und ich denke mir: Gar nichts. Ich kenne dich nicht. Warum sollte ich etwas über dich wissen wollen? Du hast dich bisher nicht interessant genug gemacht, als dass ich mehr über dich würde wissen wollen.
Ich denke, es ist die Aufgabe des Interessierten, sich interessant zu machen, damit wechselseitiges Interesse entstehen kann. Wenn ich an jemandem Interesse habe, teile ich das mit und versuche, mich für diesen Menschen ebenso interessant zu machen. Klappt das nicht, ist das halt so. Aber derjenige ist nicht dazu verpflichtet, mich einfach so interessant zu finden, nur weil ich ihn interessant finde.

Wenn ich angeschrieben werde, werde ich initativ, sobald mein Interesse geweckt ist. Aber wecken muss man es trotzdem erstmal und mir reicht es nicht, dass jemand mich interessant findet und kennenlernen will. Das ist schön. Aber warum sollte ich das erwidern?



Zitat von **57:

Schreibt bitte auch dazu, was Ihr Euch von einem potentiellen Anschreiber erwartet: Sex-Treffen, Club-Besuche, die eigene Beziehung bereichern, einfach so nett reden, generell was zusammen unternehmen, vielleicht eine Beziehung entstehen lassen, ...

Gar nichts, mit dem Potenzial, alles zu werden.
Zuerst einmal sollte man die Altersgrenze beachten. Ich bekomme vermehrt Zuschriften von Männern, die um die 30 sind.

Lege ich keinen Wert drauf und wenn man meine Antwort, mit der ich ablehne, ignoriert, kann ich auch böse werden.

Dann sehe auch ich mir unter anderem das Profil an, ich mag keine Texte, die aus dem Generator sind und wenn mir der Text dann gefällt, kann es gegebenenfalls auch zu einer längeren Kommunikation kommen, sofern mir auch das Anschreiben zusagt.

Wenn mir das Profil nicht zusagt, aber der Text eben sehr lang und man sich auch Mühe gegeben hat, dann antworte ich zwar nicht ausschweifend, aber ich antworte und zwar nett.

Je nachdem kommt es dann auch zu einem Treffen. Aber eher selten, da ich nämlich nicht unbedingt suche. Aber ein Kaffee ist nun mal unverbindlich und daraus sind auch nette freundschaftliche Kontakte ohne sexuellen Hintergrund entstanden.
*******love Paar
330 Beiträge
Bei uns gibt es klare Regeln und auch mal den Fall, dass diese dann gedehnt ausgelegt werden.

Beispiel: In unserem Profil steht, dass wir kein Interesse an Kontakten haben die unsere Kinder sein könnten. Schreibt uns nun ein 22jähriger an, wird er es sehr schwer haben überhaupt eine Antwort zu bekommen. Alleine, weil wir den Eindruck bekommen müssen, dass er noch nicht mal unser Profil gelesen hat.

Ansonsten freuen wir uns aber i.d.R. über jedes Anschreiben, wenn es denn mehr als nur "Willste f***?" ist - also zumindest ein paar nette Sätze. Wenn dann die Vorliebenliste wenigsten ein paar Treffer aufweist, gibt es zumindest eine Antwort zurück. Natürlich auch schonmal ein "Leider passt es nicht." Aber zumindest das gebietet doch dann die Höflichkeit.
***an Frau
10.835 Beiträge
Es bleibt das A und O der Kontaktaufnahme das Lesen des Profils. Das ist zumindest in meinem Fall nicht gegeben und ist ja auch immer wieder Thema in den Foren, nein und nein und nein, es wird einfach nicht gelesen.

Ich habe es aufgegeben darauf zu antworten und ist offensichtlich für die Anschreiber auch kein Problem denn es kommt auch immer wieder vor, dass sie mehrmals anschreiben.

https://www.joyclub.de/my/3483855.sammie77.html
(die kann man wunderbar unter Vorlagen speichern).

gute Idee wenn´s hilft
@***an
*lach* ich habe sogar mittlerweile Themen bezogene Absagen:
• zu jung
• zu alt
(beides nur bei sympathischem Text, da Profilangabe nicht beachtet)

• Entfernung
• 2 Absage mit dem Hinweis dieses doch unter Notizen zu speichern
• feste Beziehung
• Hinweis Profiltext lesen
• sowas suche ich nicht (für die Bin-in-Deiner-Stadt-Typen)

und noch viele, viele mehr und das kann ich ja hier so offen schreiben *haumichwech*, da sich sowieso keiner die Mühe macht auch noch Forumsbeiträge vor einem Anschreiben zu recherchieren *traenenlach*
@*****e77 sehr geil *haumichwech*
Da ich nicht suche finde ich es immer ziemlich heikel, auf Anfragen zu antworten die nicht weiterführenden Forumsplaudereien sind. Initiale Bewerbungsschreiben wie toll mein Profil etc sei sind mir eher lästig.
Ausser derjenige ist sonstwie ein Sahneschnittchen.
Und auch als "Nichtsuchend" finde ich genug. Da mach ich mir aber selbst die Mühe in Kontakt zu kommen.
Alles was länger als drei Sätze ist wird von mir beantwortet. Wenn die Nachricht überzeugt und das Profil meines gegenübers eine gewisse Schnittmenge mit meinem aufweist kann mehr draus werden.

Meist sind Anschreiben inhaltlich allerdings nur auf ein explizites Merkmal beschränkt.

"geiler schwanz"
"trägst du gerade latex?"
"bist du besuchbar?"

Dann wandern die Dinger ungelesen in den Müll.

Intetressant finde ich wenn Leute 'ne schöne Nachricht schreiben und sich scheinbar wirklich Mühe gegeben haben, sich dann aber nie wieder melden ... *ggg*
Hallo,

ich schreibe niemand an und werde auch nicht spontan angeschrieben. In meinem Profil steht ja auch, das ich nicht suche und eine feste Beziehung habe. Kontaktaufnahme erfolgt über ein Danke in einem Thread. Da schreibe ich bei Bedarf auch mehr. Ich habe auch schon ein Match mit einer Frau gehabt. Nachdem wir aber geklärt haben, das zwischen uns nichts laufen würde, sind wir halt gute Freunde geworden. Ist viel entspannter.

Ich wundere mich nur manchmal, wer so alles auf meinem Profil landet. Neben einigen Frauen auch Paare und Männer.
Mir reicht ein "Hi" vöölig aus. Ich schaue dann ins Profil, und wenns mir gefällt, dann antworte ich. Simple as that. So läuft es Analog ja auch irgendwie.
Da ich aktuell nicht auf der Suche bin, ist im Prinzip jedes Anschreiben schon eine Grenzüberschreitung.

Sehe ich allerdings nicht so eng, ich bringe damit lediglich zum Ausdruck, daß ich eben nicht auf der Suche nach Sexpartnern bin.

Werde ich angeschrieben und der Bezug auf einen Beitrag oder ein Thema, in dem ich aktiv bin, ist da, ist es meistens willkommen. Kürzlich wurde ich von jemandem höflichst angeschrieben, ob er mir eine Frage stellen dürfe. So eine Frage werde ich künftig NICHT mehr mit freundlichem Ja beantworten *lach*


Wäre ich auf Suche nach Sexpartnern, würde ich es übrigens nicht anders handeln. Aus dem einfachen Grund, daß ich jemanden sowieso erst "kennen" und mögen muß, bevor ich sexuelles Interesse entwickeln kann. Jemand, der mich anschriebe, weil er mit mir in Sexkontakt kommen will, hätte also von vornherein keine realistische Chance - wäre mir zu früh, da bin ich eigen.
****an Mann
103 Beiträge
Die immer wiederkehrende Frage nach dem Anschreiben und der ersten Kontaktaufnahme.
Aber ja, es gibt gewisse einfache Oberflächliche Regeln, welche dazu führen, dass ein Anschreiben schnell gelöscht, oder eben beantwortet wird:

Rechtschreibung. Wer trotz diverser Unterstützung vom Texteditor bis hin zum Browser es nicht schafft ansatzweise ohne Rechtschreibfehler zu schreiben, nun da muss der Text schon echte inhaltliche Klasse haben … (häufig schließt das eine jedoch das andere aus)

Die Form des Textes gibt Hinweise auf den Verfasser. Hier ist es sehr wichtig den Text nicht zu verformen, das könnte sehr anstrengend werden und bei weiterem Kontakt via Telefon oder persönlich wird das Konstrukt dann vermutlich nicht halten.

Der Inhalt, also was will man denn mitteilen? Nun, wenn mich die Person nicht interessiert und ich auch nichts von mir mitteilen will, da es mir ausschließlich darum geht Sex, am besten ohne weitere Kommunikation mit Ihr oder Ihm zu haben, erscheint es ja legitim das auch so zu schreiben, oder? Also schön einfach und direkt, das ist wenig aufwendig zu formulieren, schnell zu lesen und einfach zu verstehen. Persönlich habe ich das noch nicht probiert und tatsächlich wäre es mir auch suspekt, wenn ein solches erstes Anschreiben funktioniert, allerdings soll es ja immer wieder versucht werden.

Inhalt dürfte das wichtigste sein und da kommt es eben auf den Verfasser an was er mitteilen möchte und wie er es tut und auf den Empfänger und ob dieser halt „empfänglich“ für das geschriebene ist. . Es könnte wichtig sein, das Profil gelesen und auch verstanden zu haben und dann vielleicht einen Bezug in seinem Anschreiben herzustellen.

Das Bemühen des Verfassers muss ich nicht würdigen indem ich mich durch seinen Text quäle. Wenn ich nach wenigen Zeilen feststelle das es mich graut, dann schreibe ich kurz und bündig zurück, vielleicht auch ein mehr Zeiler, aber das war es.
Spricht mich der Text hingegen an, so lese ich diesen natürlich gern und antworte auch entsprechend.
********Snow Frau
3.035 Beiträge
Zitat von **57:

Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr, ob Ihr ein Anschreiben überhaupt lest? Seid Ihr bereit, das Bemühen des anderen überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, oder ist das grundsätzlich zu lästig?

Also gelesen habe ich bislang noch jede Nachricht, die ich erhalten habe.
Ein "Bemühen" zur Kenntnis nehmen? Nein, ein Mann muss kein spezielles "Bemühen" in einem ersten Anschreiben an den Tag legen, warum auch? ich behaupte aber, dass es wirklich selten vorkommt, dass jemand sich ganz speziell mit einer Nachricht an eine Frau jetzt soooo wahnsinnig viel Mühe macht, dass das besonders honoriert werden muss. Ab wann sprechen wir von großem Bemühen? Wenn es mehr als 3 Wörter sind und einmal die Rechtschreibung, Grammatik und Syntax geprüft wurde vorm Abschicken? Oder wenn er 60 Minuten an seiner Prosa für mich sitzt? Ersteres setze ich voraus, zweiteres muss niemand für mich machen, der mich nicht kennt.

Anschreiben geöffnet - lassen wir mal "Willste f***?"-Spam weg.
Was erwartet Ihr? Habt Ihr ein strenges Raster, und nur wer da besteht, wird weiter behandelt? Oder seid Ihr neugierig und schaut auch jemanden an, der nicht primär Euer Wunschkandidat ist?

Eine kurze Antwort bekommt bei mir grundsätzlich jeder (außer, wenn es wirklich nur Fick-Spam ist)
Bei mir entscheidet weniger das Anschreiben, sondern sein Profil. Da gibt es ein paar harte Fakten (nein, was bei ihm hart ist, ist erstmal irrelevant), die passen müssen, die habe ich in meinem eigenen Profil aber auch bereits vermerkt.
Und dann entscheidet in erster Linie, was er eben über sich selbst schreibt. Daraus entwickelt sich ein Gefühl, ob wir uns vielleicht was zu sagen haben, oder eben nicht.
Wenn das Profil nicht passt, gibt es eine kurze Absage. Wenn es zumindest ein kleines bisschen interessant ist, dann kann es weiter gehen.

Interesse signalisiert - wartet Ihr, daß der andere nun mehr Initiative ergreift, oder macht Ihr das selber ab einem gewissen Punkt auch? Wo liegt dieser Punkt?

Ein Nachrichtenaustausch ist keine Einbahnstraße. Da muss von beiden was kommen. Aber natürlich, wenn ich angeschrieben werde, dann erwarte ich zumindest, dass der Anschreiber den ersten Aufschlag macht zu einem Thema, über das er mit mir kommunizieren möchte. Wenn es passt, dann ist es ab da ein reger Ballwechsel. Manchmal gehen auch alle Aufschläge ins Leere und eigene Aufschläge werden ebenfalls nicht erkannt, dann passt man eben nicht zueinander und dann beende ich es schnell wieder.

Schreibt bitte auch dazu, was Ihr Euch von einem potentiellen Anschreiber erwartet: Sex-Treffen, Club-Besuche, die eigene Beziehung bereichern, einfach so nett reden, generell was zusammen unternehmen, vielleicht eine Beziehung entstehen lassen, ...

Ich erwarte zunächst mal nichts. Aber wenn ich jemanden kennenlernen möchte, dann in der Regel für mehr als nur einmaligen Sex. Im Profil schreibe ich dazu "wie weit eine Begegnung gehen mag, möchte ich mir offen halten", das ist ja immer von den Menschen abhängig, die sich begegnen.

Hier soll es nun speziell um die ersten Kontaktmomente gehen, auf die die eigenen Ansprüche sicher einen großen Einfluß haben, und die besonders kritisch sind, ob man sich überhaupt miteinander beschäftigt.

Ich bin gespannt...

Kaylin hat dazu oben etwas wichtiges geschrieben. Kritisch finde ich oft diese Erwartung, man möge sich doch bitte erstmal auf alles und jeden einlassen. Und wenn derjenige von sich aus nichts über sich preisgibt, dann kommt gerne "finde es raus" oder "frag mich doch". Auf die Art kommt für mich kein Kontakt zustande, denn nein, ich möchte mich nicht initiativ mit jedem fremden Mann beschäftigen, der mir anbietet, ich könne doch alles erfragen und rausfinden.
Ich bin der Meinung, dass jemand, der einen anderen Menschen anschreibt in der Hoffnung auf Kontakt, schon irgendetwas anbieten sollte, was den anderen vielleicht interessieren könnte. Das ist in meinen Augen der einzige Weg, diese kritische erste Hürde zu nehmen, das Interesse zu wecken.
Hallo zusammen,
ich denke für Frauen ist es schwieriger aus vielen eingehenden Nachrichten, die wie ich mir sagen gelassen habe, nicht alle mit Niveau und Respekt eines anderen Menschen gegenüber verfasst sind, auszusortieren.
Das ein oder andere Mal, wir sicherlich auch mal eine normale, sympathische Nachricht gelöscht, da man von den 40 vorherigen schon total abgenervt ist.
Bei mir ist es so, das ich eigentlich versuche jede Nachricht zu beantworten, außer die eingehende Nachricht Teil mir nur mit, das unsere Wohnorte nicht weit auseinander liegen , oder das die Vorlieben im Profil total variabel sind und eigentlich ich Sie bestimmen könnte. Das ist mir zu stumpf.
Da ich durchaus an einer Kommunikation und dem Austausch interessiert bin, schaue ich mir bei einer eingehenden Nachricht auch garnicht das Profil an, erst wenn ich mit meinen Gegenüber die ersten Nachrichten gewechselt habe und die interessante geweckt ist, interessiert es mich schon wer hinter diesen Nachrichten steckt.
Das liegt sicherlich aber auch daran, was man hier sucht, sollte ich nur einen ONS suchen, wäre eine ausführliche Kommunikation sicherlich auch nicht erforderlich. Soll es aber schon ein wenig mehr die Gefühlsebene ansprechen, gehört eine Kommunikation und der Sympathiefaktor, in meinen Augen definitiv dazu. Ohne diese vorige, doch durchaus ausführliche Kommunikation, gibt es auch kein Treffen mit mir.
Aber ich denke, jeder so wie es im beliebt.
Ganz liebe Grüße Sascha. *liebguck*
**st
Ich lese grundsätzlich jede Nachricht, die ich bekomme.
Nach dem Lesen der Nachricht schaue ich mir das Profil an, es sei denn, die Nachricht gefiel mir gar nicht.
Wenn mir der Typ zusagt, dann antworte ich auch auf eine Nachricht, die nur aus dem Wort "Hallo" besteht.
Gefällt mir der Typ nicht, beantworte ich nur Nachrichten, bei denen ich merke, dass der Verfasser sich Mühe gegeben hat oder die besonders liebenswürdig, höflich oder witzig sind.
Es gibt aber auch unmögliche Nachrichten, die ich beantworte, wenn z.B. die Nachricht folgenden Wortlaut hat (ist ein reales Beispiel): Hi du Schlampe ich würde dich gerne ficken.
Meine Antwort darauf: Und ich würde dir gerne in die Eier treten.
Und schon war Ruhe.

Aber prinzipiell lese ich jede Nachricht und antworte auch in den meisten Fällen.
Ich sehe mir in der Vorschau zunächst das Foto an und schaue, ob freundlich und in ganzen Sätzen geschrieben wird. Wenn gar kein Bild zu sehen ist oder nur ein "was machste" kommt, antworte ich in der Regel nicht.

Im Profil sehe ich mir meine persönlichen Eckpunkte an: Ist er Single oder lebt er in einer offenen Beziehung? Passt die Altersspanne? Wurde der Text mit dem Textgenerator geschrieben und klingt dadurch wie jeder andere? Gibt es ausgewählte Vorlieben oder wurde dort alles aufgeführt was anzuklicken ist?

Wenn ich dann merke, dass mein Profil dazu auch noch gelesen wurde, dann kann das Schreiben starten *zwinker*
Hi,

grundsätzlich lege ich viel Wert auf Groß- und Kleinschreibung. Das geht auch wenn man vom Handy schreibt. Und dazu bitte eine Gliederung, Absätze. Einen durchgehenden Text finde ich schrecklich. Wenn mal ein Wort falsch geschrieben ist, weil ein Buchstabe fehlt, kein Problem, passiert mir auch manchmal. Bei Threads kann man das korrigieren, solange keiner in der Zwischenzeit antwortet. Bei Clubmails geht das leider nicht, wenn die abgeschickt werden. Da lese ich dann meinen Text lieber zwei oder mehrmals.
*******real Paar
208 Beiträge
Wenn wir ein Date eintragen bekommen wir viele Zuschriften von Männern, kein Problem, da wir ja MMF lieben. Aber es häufen sich die Zuschriften im Schema Bauer sucht Frau, keine Anrede, kein Gruß, keine persönliche Info. Was wird dann erwartet?
Liebe Grüße
********etic Mann
486 Beiträge
Zitat von **57:
Anschreiben bekommen - wie geht Ihr damit um?
Hallo zusammen,

die erste Kontaktaufnahme in dieser virtuellen Welt findet meist ja mit einem Anschreiben von Person A an Person B statt.

• Oft passiert es (weiß ich auch aus eigener Erfahrung), daß ein Anschreiben ungelesen gelöscht wird, auch, wenn es sehr aufwendig gestaltet wurde.
• Andere werden gelesen, es folgt ggf. ein Profilbesuch, dann wird es gelöscht.
• Wieder andere werden kurz mit "kein Interesse" kommentiert, aber zumindest kommt eine Rückmeldung.
• Wieder andere führen zu weiterführenden Gesprächen.

Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr, ob Ihr ein Anschreiben überhaupt lest? Seid Ihr bereit, das Bemühen des anderen überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, oder ist das grundsätzlich zu lästig?

Das ist jetzt meine persönliche Erfahrung und Meinung.
Im Onlinedating sind die Bilder zu 90% entscheidend und nur 10% der Profiltext.
Hier würde ich vllt. sagen 75% Bilder und 25% Profiltext. (P.S. lad ein paar Bilder von dir hoch *zwinker* )

Wenn dein gegenüber dich nicht attraktiv findet hat man in der Regel nur eine geringe Chance auch wenn man noch so interessant und gut schreiben bzw. sich per Text verständigen kann.
Wenn nicht beide Parteien etwas investieren, verebbt das Gespräch meist über kurz oder lang.

Klingt jetzt vllt. oberflächlich, aber ist nun mal so. Gerade Frauen machen das meiner Meinung nach Unterbewusst.
Man muss aber auch sagen das ich schon oft Fälle hatte, wo man sich online sehr gut verstanden hat aber im Reallife kein wirklich gutes Gespräch zustande bekommen hat und andererseits hat man sich mit Personen sehr gut unterhalten können, wo das chatten nur sehr müßig war.
*******love Paar
330 Beiträge
Gerade passiert (eigentlich gehört es hier nicht hin):
"XY findet Euch gut"

Im Profil des Herren steht: sucht Frau, Paar und dann bei "mag ich nicht so" : Dreier MMF

Jetzt weiß ich auch nicht.
**********erfly Frau
4.748 Beiträge
Ich machs den Herren ja eigentlich ziemlich einfach und hab sehr deutlich in meinem Profiltext stehen, auf welche Nachrichten ich nicht antworte.

Der Rest ergibt sich dann von ganz allein. 98% der Nachrichten kann ich ignorieren. Auf besonders dreiste Nachrichten mit Schwanzbild oder Männer die mich für dumm verkaufen wollen reagiere ich je nach Lust und Laune entsprechend unfreundlich oder sarkastisch.

Wer er auf mich/mein Profil/meinen Profiltext eingeht, mich mit Sinn und Verstand und möglichst ohne Rechtschreibfehler und mit Punkt und Komma und einer Prise Humor/Sarkasmus anschreibt bekommt eine Antwort, auch wenn er theoretisch durchs "Raster" fallen würde.

Die, die schon mal eine Absage bekommen haben und "vergessen haben" dass sie schon mal eine Abfuhr bekommen haben landen auch mal auf der Ignorliste, da man Unterhaltungen leider nicht dauerhaft beenden kann. Auf der Ignorliste landen auch Männer die mir im 5 Minuten-Takt schreiben (ohne eine Antwort von mir zu bekommen), weil ich gerade online bin oder die die mehrmals ohne Text meine geschlossenen Alben ansehen wollen.

Völlig bilderlose Profile finde ich seltsam, aber grundsätzlich erstmal nicht so schlimm. Nach ein paar persönlichen Nachrichten möchte ich aber schon wissen mit wem ich es zu tun habe.
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