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Aids Test

******
Aids Test
Hat hier jm schon einmal so einen Test gemacht? Wielang dauert es bis man das ergebins hat?
Wann sollte man so einen Test alles machen?

Lg
*********t_FFM Paar
um ganz sicher zu gehen solltest du mindestens einen monat nach dem letzten ungeschützen verkehr warten, weil sich vorher nichts im blut finden lässt.
***********
Test
Hallo,

ein Monat wird nicht viel bringen. Um ganz sicher zu gehen musst Du drei Monate warten. Dann gehst Du zum Gesundheitsamt bei Dir in der Nähe und sagst Du möchtest einen anonymen Aidstest machen lassen. Normalerweise musst Du nicht einmal einen Grund angeben, falls doch schreibst Du hin wechselnde Partner oder sowas. Der test kostet Dich nichts.

Du bekommst dann einen Zettel mit einer Nummer drauf und Du bekommst dann das Ergebnis auch nur mit diesem Zettel und einem geheimwort was Du selebr Dir ausgesucht hast. Normalerweise musst Du 10 Tage warten. dann gehst Du hin.
Auskunft am Telefon oder so etwas gibt es nicht, Du bekommst auch nichts schriftliches nur den Zettel mit dem Befund vorgelegt, will das Dein Partner zB auch wissen muss er mitkommen.
Der Test ist sehr sensitiv, dass heisst das Ergebnis ist zu 99,96% (oder sowas um den dreh) sicher.

Die 3 Monate warten und dann nochmal die 10 Tage sind nicht unbedingt die schönste Zeit wenn man einen akuten Verdacht hat aber da muss man durch.

Alles Gute! Martin
*******y75 Mann
Beim Gesundheitsamt ist der Test nicht umsonst. Jeder braucht doch heutzutage Geld. Aber die Kosten halten sich in Grenzen. Du kannst mit 10-30€ für einen Test rechnen. Bei mir in der Stadt kostet 6€. Ergebnisse kannst du dir binnen 1Woche bis 10 Tagen abholen, wie gesagt persönlich.
Nach gründen warum du diesen machst fragen sie nicht.
Gehst du zum Arzt muss du gründe angeben, wenn du pech hast zahlt das noch nicht mal die Krankenkasse und denk an die Praxisgebühr.
Wohnst du in einer Großstadt kannst du auch zu einem Labor gehen und einen Test machen lassen. Ist natürlich ein bisschen teurer, sollte aber die 50€ marke nicht überschreiten. Dort kannst du wie in einem Hambuger Labor deinen Test nach 2 Stunden mitnehmen(35€).
Aber wie gesagt erst 4-5 wochen warten bis sich Antiköper gebildet haben, dann erst ist der Test sicher.
****
Danke für die bissherigen Antworten, allerdingst betrifft mich das nicht, sondern ich wollte mich nur mal informieren für den Fall der fälle, wenn es wirklich mal soweit kommen sollte, das man weiß was machen soll bzw an wen man sich da wenden kann...

Lg
******
wie schon erwähnt kannst du auch zum hausarzt gehen.
grundsätzlich musst du einen grund angeben, ja.
meiner hats einfach so gemacht "ich wollts einfach mal wissen" ging als grund durch *zwinker*

kosten waren bei mir glaube ich 15 euro.
ergebnisse hatte ich nach drei tagen, kommt immer drauf an, wanns im labor bearbeitet wird, geht aber meist schneller als 10 tage.

lg
***
Es gibt keinen "AIDS-Test", sondern die in Frage kommenden Tests stellen fest, ob ein Organismus Antikörper gegen das HI-Virus bildet. Wenn ein Test HIV-positiv reagiert, dann bedeutet dies noch lange nicht, daß die betreffende Person an AIDS erkrankt ist.

[quelle wikipedia]
Der Begriff HIV-Test steht für den HIV-Antikörper-Test, der die An- oder Abwesenheit von Antikörpern gegen HIV-Proteine, nicht jedoch das HI-Virus selbst nachweist. Wie gegen andere als "körperfremd" erkannte Eiweißmoleküle bildet das Immunsystem Antikörper, um sich vor eingedrungenen HI-Viren zu schützen. Sind Antikörper vorhanden, ist der Test "HIV-positiv", d. h. es hat ein Kontakt mit dem HI-Virus stattgefunden. Werden keine Antikörper nachgewiesen, lautet das Resultat des Testes "HIV-negativ". Ein Problem beim HIV-Antikörper-Test ist die diagnostische Lücke: In der Zeit, die der Körper braucht, um die ersten Antikörper zu bilden, können solche auch nicht nachgewiesen werden und führen somit zu einem "falsch-negativen" Ergebnis.

Die heute üblichen Tests können in der Regel zwölf Wochen nach der Ansteckung zuverlässig Antikörper nachweisen; 99 % der Infizierten weisen dann bereits Antikörper auf. In den meisten Fällen ist ein Kontakt mit HI-Viren bereits nach drei bis sechs Wochen feststellbar. In seltenen Fällen können aber noch Monate später falsche, auch negative Ergebnisse entstehen. Grundsätzlich gilt: Je länger der Zeitraum zwischen möglicher Ansteckung und Test, um so größer ist seine Aussagekraft.

In Deutschland wird die Diagnose "HIV-positiv" durch zwei Tests gestellt: einen Suchtest und einen Bestätigungstest.

Als Suchtest wird meist ein kostengünstiger HIV-Elisa-Test durchgeführt. Dieser weist Antikörper gegen HIV-1, HIV-2 und HIV-1 Subtyp 0 im Blut nach. Für diesen Test werden von kommerziellen Herstellern Virusproteine in so genannten Elisa-Testplatten vertrieben. Eine Testplatte besteht aus bis zu 96 kleinen Näpfen, in denen die HIV-Proteine auf dem Trägermaterial fixiert wurden.

Von der zu testenden Blutprobe werden die Blutzellen abgetrennt und die verbleibende gelblich-klare Flüssigkeit, das so genannte Serum, in eines der Näpfchen der Testplatte gegeben. Wenn Antikörper im Serum vorliegen, die vom Immunsystem eines HIV-Infizierten gebildet wurden, heften diese sich an die HIV-Proteine. Nach weiteren Arbeitsschritten verbleibt in den Näpfen von HIV-negativen Personen eine glasklare Flüssigkeit und bei HIV-infizierten Menschen eine gefärbte Flüssigkeit. Der Test wird maschinell und immer im Vergleich zu HIV-positiven und HIV-negativen standardisierten Seren abgelesen.

Der HIV-Suchtest ist auch in großen klinisch-chemischen Laborautomaten durchführbar. Es wird dann ein etwas abweichendes Verfahren eingesetzt, der Elektrochemilumineszenz-Immunoassay (ECLIA). Aussagekraft und Beschränkungen sind aber dem ELISA vergleichbar.

Die Empfindlichkeit des Suchtests ist sehr hoch eingestellt, damit auch 'grenzwertig-positive' Seren entdeckt werden. Jedes im Suchtest als positiv oder grenzwertig aufgefallene Serum muss in einem Bestätigungstest überprüft werden.

Als routinemäßiger Bestätigungstest dient die aufwändigere Western-Blot-Methode (syn: Immunoblot), ebenfalls ein Antikörpertest. Hierzu wird eine Reihe unterschiedlicher HIV-Proteine auf einen Teststreifen als Trägermaterial nebeneinander aufgebracht. Der Streifen wird in eine weitere Serumprobe eingelegt. Wenn Antikörper gegen HIV vorhanden sind, heften sich diese an die Virusproteine. Nach weiteren Arbeitsschritten werden dunkle Striche auf dem Teststreifen sichtbar. Sie zeigen an, gegen welche Virusproteine der Mensch Antikörper gebildet hat. Nach WHO-Empfehlung wird die Diagnose 'HIV-positiv' auf Grund von Antikörpern gegen zwei verschiedene Virusproteine gestellt. Auf diese Weise wird der zuvor positive oder grenzwertige Suchtest widerlegt oder bestätigt.

Die Sensitivität des HIV-Test wird mit 99,9 % angegeben. Dies bedeutet, dass von 1000 HIV-positiven Patienten 999 als solche erkannt werden und einer ein falsch-negatives Ergebnis erhält. Die Spezifität beträgt 99,8 %. Dies bedeutet, dass von 1000 nicht HIV-Positiven 998 ein negatives Ergebnis erhalten und 2 ein falsch-positives Ergebnis.

Direkt nachgewiesen werden HI-Viren bzw. die Virus-RNA durch das vergleichsweise kostenintensive RT-PCR-Verfahren. Diese Methode wird meist nach gestellter Diagnose zur Bestimmung der Viruslast angewandt.

Bei Neugeborenen hat ein Antikörper-Test keine Aussagekraft, da die Antikörper der Mutter durch die Plazenta in das Blut des Kindes gehen, und daher ein falsch positives Testergebnis entsteht. Daher ist die gängige Untersuchungsmethode bei Neugeborenen und Säuglingen die RT-PCR.

Zur Diagnostik einer akuten HIV Infektion dient ein positiver HIV-RNA Test durch eine RT-PCR und ein negativer oder "grenzwertiger" Bestätigungstest.

PMID 12004270

Der umgangssprachlich sogenannte "Aidstest" meint den HIV-Antikörper-Test. Dies ist ein kostengünstiger Suchtest, basierend auf einem Enzyme-linked Immunosorbent Assay (ELISA) oder Elektrochemiluminiszenz-Immunoassay (ECLIA), und eignet sich daher für regelmäßige Untersuchung gefährdeter Personen. Dieser Test weist nicht das Virus selbst, sondern nur die Antikörper im Blut nach und ist frühestens zwölf Wochen nach einem eventuellen Risikoereignis sinnvoll, weil der Organismus bis zu zwölf Wochen braucht um Antikörper in einer Menge zu bilden, die einen sicheren Nachweis erlaubt; 0,01 % der Menschen, die den HI-Virus tragen, benötigen bis zu 6 Monate zur Bildung der ausreichenden Menge Antikörper. Der Test hat eine hohe Sensitivität, d.h. sollten Antikörper vorhanden sein, werden diese auch erkannt. Allerdings sind mit keinem dieser Tests die erkannten Antikörper eindeutig einer HIV-Infektion zuzuweisen. Nach einem "reaktiven" Testergebnis ist grundsätzlich ein so genannter Bestätigungstest durchzuführen.

Zur Sicherung der Diagnose und genaueren Untersuchung der vorhandenen Virusstämme dienen umfassende weiterführende Tests, die nicht nur HIV-Antikörper, sondern das HI Virus selbst nachweisen können. So dient ein Nachweis proviraler HIV-DNA der Sicherung der Diagnose, während sich anhand der HIV-RNA die Virus-"Menge" messen lässt. Mittlerweile werden zunehmend auch solche Nachweismethoden zum diagnostischen Standard, welche Resistenzen in den Virusstämmen gegen antiretrovirale Therapien anzeigen.

Schwierigkeiten bereitet die Diagnose bei Neugeborenen, da die nachgewiesenen Anti-HIV-Antikörper der Klasse IgG üblicherweise von der infizierten Mutter stammen. Kommerziell erhältliche Tests zum Nachweis von IgM- oder IgA-Antikörpern, welche vom Kind gebildet werden, sind noch nicht vorhanden. Somit lässt sich bei positiver Antikörper-Suchreaktion aber negativem Test auf HIV-DNA oder -RNA kein klarer Status erschließen.


Gruß Bianca
****aza Mann
Wenn es Dir darum geht, was im Fall der Fälle zu tun ist, interessiert Dich vielleicht, was ich mal an anderer Stelle geschrieben habe:

Bitte geht im Zweifelsfall einer HIV-Infektion innerhalb von 24 Stunden zum klinischen Arzt und laßt Euch den Robert-Koch-Leitlinien entsprechend behandeln! Eine evtl. notwendige prophylaktische Therapie muß innerhalb von 24h eingeleitet sein - deshalb wartet man bei möglicher Ansteckung nicht auf die Testergebnisse, sondern schätzt das Ansteckungsrisiko ab und leitet danach ggf eine Therapie ein.

[quote:f6115f16e0="Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (Kurzfassung)"]Nach einer möglichen HIV-Exposition auf sexuellem Wege (z.B. Kondom gerissen, kein Kondom verwendet) sollte, soweit möglich und so schnell wie möglich, potentiell infektiöse Körperflüssigkeit von der Schleimhaut abgespült werden. Nach einer Exposition bei eindringendem Geschlechtsverkehr sollte der Penis unter fließendem Wasser mit Seife gewaschen werden. Dazu die Vorhaut zurückziehen und Eichel sowie Innenseite der Vorhaut reinigen. Eine Scheiden- oder Darmspülung nach einer Exposition bei rezeptivem Geschlechtsverkehr wird wegen des möglichen Verletzungsrisikos dagegen nicht empfohlen. Nach der Aufnahme von Samenflüssigkeit in den Mund empfiehlt es sich, diese möglichst umgehend und vollständig auszuspeien. Danach sollte die Mundhöhle vier- bis fünfmal kurz (etwa 15 Sek.) mit Wasser oder- falls verfügbar - mit möglichst hochprozentigem Alkohol gespült werden. Nach Durchführung dieser Sofortmaßnahmen möglichst unverzüglich Konsultation einer Schwerpunktpraxis/ Klinikambulanz. Nach Untersuchung und Beratung ggf. Beginn einer medikamentösen Postexpositionsprophylaxe, HIV-Antikörpertest , Hepatitisserologie, ggf. Untersuchung auf weitere sexuell übertragbare Krankheiten.
Es wird zunächst ein HIV-Test (Hepatitistest,...) gemacht, um sicherzugehen, daß der Patient auch vor dem möglichen Ansteckungszeitpunkt gesund war. Dann werden noch in festgelegten Abständen Folgetests gemacht, um eine Krankheit auszuschließen.

*idee* Dabei sollte man bedenken, daß man in dieser Zeit als potentiell infizierter gilt und ungeschützter Sex im tatsächlichen Erkrankungsfall als Körperverletzung oder Totschlag geahndet wird.
****IE Paar
hallo
obwohl ich schon lange in einer fixen beziehung bin, mache ich immer bei der jährlichen vorsorgeuntersuchung einen aids-test gleich dazu. geht dann in einem und der befund kommt in ca 1. woche.

lg aus *oesterreich*
**************
muss schon
echt krass ein, auf so ein ergebnis zu warten... *schock*
ich habe gehört, dass man mind. 12 wochen warten muss... dann ist es wohl sicher. manchmal heißt es dann wohl auch, nach 1 jahr noch mal testen lassen *frage*
weiß nicht genau, ob das stimmt.
jedenfalls wünsche ich allen, die so etwas durchmachen müssen ganz viel kraft!! *troest*
lg
**********
Es ist scheiße ...
.. kann ich sagen...
ich musste einen solchen Test schon mal machen, weil ich in eine fixerspritze gefallen bin....

ich bin sofort ins krankenhaus gefahren.... die haben sofort einen bluttest gemacht und auch alle ergebnisse (hepatitis und hiv) sofort erhalten... (etwa 2 stunden)

dann haben sie eine hepatitisimpfung gemacht...... die läuft in drei schritten alle drei montae eine...

auch der bluttest muss wiederholt werden... das erste mal nach zwei bis drei monaten und dann nochmal nach nem halben jahr....

das warten ist so scheiße, dassmeine damalige beziehung daran zerbrochen ist....

ein posotives daran gibt es.... bei mir sind alle tests negativ geblieben....

nach der dritten hepatitisimpfung muss man nur noch überprüfen ob der sogenannte titer hoch genug ist... eventuell muss man noch ein viertes mal impfen...

sooo nu genug geschrieben...

Liebe Grüße
Pummel
*************
Hi, also mein Hausarzt meinte, dass man zwei Wochen warten muss, also keine drei Monate. Dann lässt sich ein HIV-Test "Auf Verdacht" (natürlich nur, wenn der Arzt davon überzeugt ist, ansonsten kostet es 20 euro und dauert ne Woche oder so) machen, der kostet nichts, dauert drei Tage und dann kann man sich sicher sein, das Blut wird im Labor dann auch zwei mal getestet.
Ich habe schon zwei solcher Tests gemacht, aber schon ein scheiss Gefühl auf das Ergebnis warten zu müssen.
****
Labor in Hamburg
Wo in Hamburg bekomme ich denn - außer beim Hausarzt - einen HIV und Hepatitistest? Oben wurde ein Labor mit EUR 35,00 erwähnt.
*******
wenn man unter 20 jahre ist,ist der test kostenlos...

was mich doch sehr erfreut hat,als arme auszubildende..

und negativ war er auch,also alles bestens *lol*
****aza Mann
@Groovy22:
Man muß 3 Monate warten, ehe nachweisbare Antikörper gegen HIV gebildet wurden. Wenn Dein Hausarzt sagt, daß der Test nach 2 Wochen schon eine Infektion ausschließt, irrt er sich.

@Sarah99:
Von eine Altersgrenze, bis zu der die Kassen die Testkosten übernehmen hab ich noch nix gehört (was natürlich nix heißt). Weshalb sollte es sowas geben? Ich weiß nur, daß die Kassen die Kosten für einen begründeten Test übernehmen. "Nur aus Interesse" muß der gesetzlich Versicherte normalerweise selber zahlen... ist leider so.

@BlauAugeHamburg
Beim Gesundheitsamt.
***********
@Groovy22:
Man muß 3 Monate warten, ehe nachweisbare Antikörper gegen HIV gebildet wurden. Wenn Dein Hausarzt sagt, daß der Test nach 2 Wochen schon eine Infektion ausschließt, irrt er sich.

Ich sage einfach mal, dass ich der Aussage eines Arztes mehr vertraue als dir *zwinker* Nichts gegen dich. *zwinker*

Aber das spielt ja auch keine Rolle, denn wer einen Test machen möchte, sollte weder dir noch mir vertrauen, noch einer Seite im WEb, sondern seinem Arzt, der wird es ihm dann nochmal erkläutern, wielange er nun tatsächlich warten muss. *zwinker*
******
tests und therapien
das wichtigste ist eigentlich gesagt:

reguläre tests brauchen nach infektion lange, bis sie einen positiven befund liefern können (1-mehrere monate, bis antikörper gebildet sind)

direkter virusnachweis ist teuer und aufwändig und wird nicht regulär als test angeboten. ausser im rahmen einer HIV-therapie nicht von kassen bezahlt. auch hier ist eine gewisse replikationszeit bis zur bildung einer gewissen kopienzahl pro ml blut nötig

testzeitpunkte sind idealerweise 0,3 und 6 monate, der erste zur frage bestand eine infektion, die weiteren zur frage neuinfektion. bei risikopersonen lohnt regelmässige testung und safer sex sollte obligat sein

ist ein kontakt mit einer fraglich positiven person, nadel etc. erfolgt gilt:
• falls möglich beide sofort auf antikörper testen => therapiebedarf?
• bei hohem risiko therapie entsprechend leitlinien erwägen
• bei unklarheiten ggf. rücksprache mit einem infektiologischen zentrum (unikliniken, größere krankenhäuser, schwerpunktpraxen) aufnehmen
• an andere infektionen denken ( hepatitis )
• zeitfenster ist bis 48h anzusehen, es gilt je früher desto besser
• wegen der tw. relevanten nebenwirkungen der medikamente sollte behandlung und kontrolle in die hände eines erfahrenen arztes gegeben werden, auch weil sich in der therapie einiges tut

wer es genau wissen will mit leitlinien: cochrane oder die awmf-seite der uni duesseldorf..... und und und...
****aza Mann
@Groovy22:
Kann ich Dir nicht übel nehmen *zwinker* , hast ja Recht.

Im Zweifelsfall (und entweder liegt ein Mißverständnis vor oder Dein Arzt hat leider wirklich Unrecht) aber mal nach offiziellen Angaben schauen (z.B. beim Robert-Koch-Institut) oder, wie zuvor geschrieben, bei einem Zentrum anrufen...

*pfeil* frühester Nachweis ca 4 Wochen nach Infektion, nach 8 Wochen ca 80%ige Sicherheit des Tests und nach 12 Wochen nahezu 100%.
***
also ich hab den test nur so aus interesse machen lassen...

und meine frauenärztin hat mir gesagt,dass er für mich kostenlos ist,da ich noch nicht 20 jahre alt bin...

mehr kann ich dazu auch nicht sagen..

aber ich hätte auch die 30 euro dafür bezahlt,erst meinte sie nämlich mal ( das war aber noch im herbst 2005 ) der koste so ca 30 euro,aber im nachhinein sagte sie halt dann,er sei umsonst für mich.

*zwinker*
*******
also...
ich hab meinen ersten mit knapp über 18 gemacht und musste bezahlen... *hae*

Gruß Bianca
********
Ich mach so nen Test eigentlich immer 4 mal im jahr,weil ich immer Blut spende. Da wird es zum Glück immer gemacht
**ph Mann
Ws gibt obendrein beim Blutspenden zwei Vorteile: Man bekommt Geld (nicht wirklich viel, bei mir sind das 20 Euro) und man hat etwas gemacht, was jemandem anderes helfen kann. Blut wächst ja nicht an Bäumen.

Was die Blutspende betrifft ist das vielleicht nicht jedermanns Sache, dennoch finde ich, dass man sich daran auch gewöhnen kann.
*******ust Mann
ohne triftigen grund kein test...
hallo,

nur "mal so" sollte man keinen hiv-test machen. der test ist zwar an sich sehr aussagekräftig, aber da hiv in nicht-risikogruppen in deutschland extrem selten ist, liegt das risiko, einen "falsch-positiven" test (also ein positiver test ohne hiv-infektion) zu erhalten, bei ca. 50%...

in D sind ca. 50000 menschen hiv-positiv, der grossteil risikogruppen (homo/bisexuelle männer und drogenabhängige). die wahrscheinlichkeit, sich als heterosexueller mann bei einem one-night-stand mit hiv zu infizieren, ist verschwindend gering (nicht jedoch die wahrscheinlichkeit, sich mit chlamydien o.ä. zu inifzieren oder eine ungewollte schwangerschaft mit desaströsen konsequenzen - also keine ausrede fuer unsafen sex).
****aza Mann
Ich würde nicht von einem HIV-Test abraten, aber ich glaube zu wissen, was liquidlust meint:

Der Test hat eine Spezifität von 99,5%. 0,5% Fehlerquote bedeutet, bei 200 Untersuchungen zeigt er 1x ein falsch positives Ergebnis, obwohl der Untersuchte HIV-negativ ist.
Auch die Sensitivität liegt bei 99,5%. 0,5% Fehlerquote bedeutet, bei 200 Untersuchungen zeigt er 1x ein falsch negatives Ergebnis, obwohl der Untersuchte HIV-positiv ist.

Deshalb ist er für eine Reihenuntersuchung nicht geeignet. Die Erklärung dafür wird kompliziert, also aufgemerkt:
Weil HIV in nicht-Risiko-Gruppen selten ist, befinden sich in einer großen Zufallsgruppe auch wenig Erkrankte. Nehmen wir an, unter 100000 Menschen finden sich 1000 Kranke, also 99000 Gesunde (ca 1% HIV).
Wenn man nun alle durchtestet, kommt als Ergebnis raus:
• 98505 HIV negativ, richtig erkannt (99,5% Sensitivität)
• 495 HIV positiv, obwohl sie gesund sind (0,5% Fehler)
• 995 HIV positiv, richtig erkannt (99,5% Spezifität)
• 5 HIV negativ, obwohl sie erkrankt sind (0,5% Fehler)
*pfeil* Man sieht: Von den insgesamt 1490 HIV positiven Testergebnissen sind tatsächlich nur 995 erkrankt (ca 66%).

Das ist für eine Reihenuntersuchung natürlich viel zu ungenau. Für Reihenuntersuchungen müssen 2 Kriterien erfüllt sein: Ein hoch sensitiver und spezifischer Test sowie eine häufig auftretende Erkrankung!
Willkommen in der wunderbaren Welt der Mathematik. Bei großer Fallzahl machen sich eben auch kleine Fehler bemerkbar.

*idee* Das alles hat aber keine Auswirkung auf den Test eines Einzelnen:
Das Testergebnis, daß DU vom Arzt ausgehändigt bekommst, ist zu 99,5% sicher.
Deshalb sehe ich keinen Grund, vom Test abzuraten!
.
*******ust Mann
abraten möchte ich von dem test auf keinen fall! nur "mal so", ohne triftigen grund, ist er meiner meinung nach in D nicht indiziert...
vielen dank fuer die hervorragende erklärung des positiv prädiktiven wertes des test, das war mir gestern zu anstrengend *zwinker*
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